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Was ist wichtiger? HbA1C oder OGTT?
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Michaelheuer
Rang: Gast -
am 27.05.2015 08:33:33
Michaelheuer schrieb:
http://www.diabetes-online.de/a/1623235
Sag mal Michilein, da stimmt doch was bei dir nicht, dort steht explizit dass Glukose geeigneter ist und ausserdem hat purea hier alles erklärt, weshalb musst du dann noch nach so einem Mist googeln du Dummerchen. -
am 27.05.2015 08:43:27
Aktueller Stand, auch aufgrund besserer Messtechniken:
http://www.diabetes-online.de/a/1623235
"Zusammenfassung
Die Möglichkeit, den Diabetes mellitus anhand eines einzigen Parameters – des HbA1c-Werts – zu diagnostizieren, stellt einen Meilenstein in der Diabetologie dar. So kann hoffentlich der Diabetes mellitus viel früher entdeckt und leitliniengerecht behandelt werden – besonders, da bereits die Vorstufen des Typ-2-Diabetes gefährliche Folgeerkrankungen initiieren können.
Zur Beurteilung der Qualität einer Blutzuckereinstellung, also um das Risiko für mögliche Folgeerkrankungen abzuschätzen, bleibt er ebenso weiterhin unentbehrlich."
TOP-Aktuell und auf der Höhe der Zeit.
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am 27.05.2015 08:47:14
TypEinser schrieb:
Aktueller Stand, auch aufgrund besserer Messtechniken:
http://www.diabetes-online.de/a/1623235
"Zusammenfassung
Die Möglichkeit, den Diabetes mellitus anhand eines einzigen Parameters – des HbA1c-Werts – zu diagnostizieren, stellt einen Meilenstein in der Diabetologie dar. So kann hoffentlich der Diabetes mellitus viel früher entdeckt und leitliniengerecht behandelt werden – besonders, da bereits die Vorstufen des Typ-2-Diabetes gefährliche Folgeerkrankungen initiieren können.
Zur Beurteilung der Qualität einer Blutzuckereinstellung, also um das Risiko für mögliche Folgeerkrankungen abzuschätzen, bleibt er ebenso weiterhin unentbehrlich."
TOP-Aktuell und auf der Höhe der Zeit.
danke einser : Zur Beurteilung der Qualität einer Blutzuckereinstellung, also um das Risiko für mögliche Folgeerkrankungen abzuschätzen, bleibt er ebenso weiterhin unentbehrlich."
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am 27.05.2015 08:50:28
Extra für die Blitzbirnen unter uns:
" Die Möglichkeit, den Diabetes mellitus anhand eines einzigen Parameters – des HbA1c-Werts – zu diagnostizieren, stellt einen Meilenstein in der Diabetologie dar. " -
am 27.05.2015 09:07:49
strunzbirne schrieb:
Sag mal Michilein, da stimmt doch was bei dir nicht, dort steht explizit dass Glukose geeigneter ist und ausserdem hat purea hier alles erklärt, weshalb musst du dann noch nach so einem Mist googeln du Dummerchen.
Empfehlungen der Experten
Die Empfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft lauten deshalb folgendermaßen:
1.Ist der HbA1c-Wert größer/gleich 6,5 Prozent (größer/gleich 48 mmol/mol Hb), ist die Diagnose eines Diabetes mellitus (ziemlich) sicher.
2.Ein HbA1c-Wert unter 5,7 Prozent (unter 39 mmol/mol Hb) schließt einen Diabetes mellitus (ziemlich) sicher aus.
3.Liegt der HbA1c-Wert zwischen 5,7 und 6,4 Prozent (39 und 48 mmol/mol Hb), sollte der Nüchternblutzucker bestimmt oder ein Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest) durchgeführt werden. Damit können ein Diabetes mellitus oder auch die Vorstufen (Metabolisches Syndrom, gestörte Nüchternglukose, Glukosetoleranzstörung) entlarvt werden.
4.Die Bestimmung des HbA1c-Wertes sollte bei allen Menschen mit einem erhöhten Risiko durchgeführt werden (z. B. Großeltern bzw. Eltern haben/hatten Diabetes) – die Vererbung spielt besonders beim Typ-2-Diabetes eine große Rolle.
5.Hat ein Mensch bereits die Zeichen für einen Diabetes (häufiges Wasserlassen, extreme Trinkmenge von oft mehreren Litern pro Tag, rasche Gewichtabnahme etc.), wird die Diagnose natürlich durch die sofortige Messung des Blutzuckers (ggf. Ketone im Urin/Blut) gestellt.
6.Liegen die zuvor genannten Faktoren vor, die den HbA1c-Wert verfälschen können (z. B. Blutarmut), kann (nicht muss!) die Diagnose natürlich auch nur anhand mehrfacher Blutzuckermessungen (und des oralen Glukosetoleranztests) gestellt werden.
Nur noch Fakten und Aussagen von wahren Experten posten...DFTT
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Marko 'Busch´n' Busch (Dritte Wahl) - (*29. April 1969 - † 17. Januar 2005) ... R.I.P.
Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.05.2015 09:36:10
Grau, lieber Freund, ist alle Theorie....
Das wußte schon Goethe, auch wenn er da bestimmt nicht an Diabetes gedacht hat.
Aber tatsächlich ist dieses ganze theoretisieren hier für die Katz. In der Praxis sieht es doch so aus, daß Typ2er Glück (und einen sehr guten Arzt haben müssen), wenn sie die Diagnose bekommen, bevor sie Folgeschäden entwickelt haben. Womöglich kriegen sie dann auch noch zu hören, daß sie "ein bißchen" Diabetes haben.
Daher finde ich, daß die relativ einfache Kontrolle des Langzeitwertes doch eine wunderbare Lösung ist. Bei familiär belasteten Patienten sollte dies regelmäßig durchgeführt werden.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.05.2015 13:08:21
Ihr seit doch alle ein wenig bekloppt.
Purea hat ganz klar gesagt dass mit dem hba1c keine Störung zu erkennen ist und sie wird ja wohl mehr Ahnung haben von der Marerie als irgendwelche Experten. Schliesslich beschäftigt sie sich ausschließlich damit rund um die Uhr und da wird sie es wohl wissen. -
am 27.05.2015 13:53:36
sturmbine schrieb:
Ihr seit doch alle ein wenig bekloppt.
Purea hat ganz klar gesagt dass mit dem hba1c keine Störung zu erkennen ist und sie wird ja wohl mehr Ahnung haben von der Marerie als irgendwelche Experten. Schliesslich beschäftigt sie sich ausschließlich damit rund um die Uhr und da wird sie es wohl wissen.
*rofl*
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Bearbeitet von User am 27.05.2015 14:01:15. Grund: Tags1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.05.2015 22:17:15
Michaelheuer schrieb:
wo hat sich hier was durchgesetzt?
Na, dass der HbA1c bei Frühdiabetes Typ2 keine Aussagekraft besitzt. Denn Wikipedia dient als Gradmesser für "breit anerkanntes Wissen" schon recht gut, oder was meinst du ;-)
Interessanterweise stand das vor 1,5 Jahren, als ich hier startete, ja noch nicht bei Wiki. Wäre doch klasse, wenn das wegen meines mittlerweile forenübegreifenden Bekanntheitsgrades dort eingetragen wurde. Und das habe ich natürlich auch deiner Schreierei zu verdanken, Michi :-)
Ist auch toll mit jemandem wie dir zu sprechen, der einen HbA1c von 5,2% hatte und aufgrund seiner diabetischen Frühphase nachweislich nur durch oGtt diagnostiziert wurde. Da macht das Recht-Haben gleich doppelt so viel Spaß :D. Und keine Sorge, es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die langsame DDG bei der Früherkennung von Diabetes etwas mehr Gas gibt. Wirst du dann vor mir niederknien? :-))