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Was ist wichtiger? HbA1C oder OGTT?
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am 21.05.2015 17:46:10
Ich hab ja schon gemerkt, dass in diesem Forum sehr konträr diskutiert wird, ein Dauerbrenner dabei scheint die diagnostische Wertigkeit des HbA1c zu sein. Für einige der wichtigste Wert, für andere eher ein Wert, der zu Mißverständnissen führt Etc. Selbst bilde ich mir eine Meinung so nahc und nach. Bin ja erst seit kurzem im Besitz des Prädikats "Prädiabetiker".
Heute nun noch einmal meine Ergebnisse incl. sonstigen Laborwerten mit dem zweiten Arzt der diabetoligischen Gemeinschaftspraxis besprochen. Der Arzt erkannte einen Widerspruch zwischem dem testergebnis des OGTT (Nü 108, 1.Std 221, 2.Std 160) und dem HbA1c von 5,5, %. ER konnte sich nicht erklären, wieso der Wert 5,5 % so gut sei, er hätte bei den Werten des OGTT eher auf 5,8 bis 5,9 getippt.
Nun gut, hab auch darüber nachgedacht, ob nicht vielleicht doch beides richtig sein kann. Aber zunächst einmal wollte ich gerne eure Meinung hören.
Ach so: Ich sagte dem Arzt auch, dass ich zum Beginn der Blutabnahme einen Blutdruck von 170/ größer 1oo (als Zweitwert) hatte, weil ich großen Stress hatte bei der Anfahrt zur Praxis (falsche Autobahnabfahrt bejnutzt, dadaurch unter Zeitdruck geraten etc.) Ob das vielleicht den Test verfälscht haben könne, wollte ich vom Arz wissen. Der meinte: na ja, der erste Wert könnte dadurch beeinflusst gewesen sein, also überhöht. Maßgebend abers ei der 2-Std-wert.......Doch jetzt seid ihr dran!!! -
Tino
Rang: Gastam 21.05.2015 17:59:16
Erwin1950 schrieb:
.......Doch jetzt seid ihr dran!!!
Davon werden einige mit Hochgenuss Gebrauch machen..... -
am 21.05.2015 21:14:10
Tino schrieb:
Erwin1950 schrieb:
.......Doch jetzt seid ihr dran!!!
Davon werden einige mit Hochgenuss Gebrauch machen.....
geh zum arzt und gut ist, scheinst ein troll zu sein erwin -
am 22.05.2015 07:24:24
Entschuldige, aber wie kommst du darauf, ich sei ein Troll? Und was ist das?
Ich bin noch neu in der Materie Diabets/Prädiabetes, deshalb frage ich gern hier. Ich dachte, dafür sei dieses Forum da.-
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 22.05.2015 07:42:17
Erwin1950 schrieb:
Entschuldige, aber wie kommst du darauf, ich sei ein Troll? Und was ist das?
Ich bin noch neu in der Materie Diabets/Prädiabetes, deshalb frage ich gern hier. Ich dachte, dafür sei dieses Forum da.-
Lieber Erwin
Dass ist hier ein so durchgekautes Thema dank der Trolle. Schau Dir doch mal bitte bei onmeda nen Beitrag von Klaus dazu an. Dann kannst Du Dir einfach selbst Deinen Reim drauf machen. Du bist ein erwachsener Mann, bist in ärztlicher Behandlung und vertraust auf Aussagen von Forenmitgliedern bei denen mehrere mit verschiedenen Namen schreiben. Vertrau doch einfach Deinem Arzt. Ja Stress kann den Blutzucker sehr beeinflussen, dies ist auch ein Grund weshalb der hba1c mit in der Diagnose aufgenommen wurde und Dein Arzt hat Dir doch dazu ne Aussage gegeben, nun liegt es an Dir wem Du glaubst. -
am 22.05.2015 08:20:07
Natürlich höre ich auf die Ärzte.
Onmeda--je. da hab ich auch schon gelesen. Wer ist Klaus?
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am 22.05.2015 23:30:22
Was wichtiger ist, kann man nicht pauschal sagen. Beides hat seine Vor- und Nachteile und ist in bestimmter Konstellation entweder besser oder weniger besser geeignet. In deinem Fall lässt sich klar sagen, dass der oGtt maßgeblich ist. Für Menschen mit manifestem Diabetes ist wiederum der HbA1c sehr hilfreich, weil er ein gutes Mittel zur Verlaufskontrolle darstellt.
Der HbA1c ist bei Prädiabetikern deshalb nur sehr eingeschränkt aussagekräftig, weil kurze Blutzuckerspitzen bekanntermaßen nicht den HbA1c beeinflussen. Deshalb ist dein HbA1c so gut, obwohl du eindeutig eine gestörte Blutzuckerautomatik hast. -
Tino
Rang: Gastam 23.05.2015 00:31:04
purea schrieb:
Der HbA1c ist bei Prädiabetikern deshalb nur sehr eingeschränkt aussagekräftig, weil kurze Blutzuckerspitzen bekanntermaßen nicht den HbA1c beeinflussen. Deshalb ist dein HbA1c so gut, obwohl du eindeutig eine gestörte Blutzuckerautomatik hast.
Deine "Spitzen" müssten mit einem EEG diagnostiziert werden. Deine Angetriebenheit spricht dafür, dass irgendwo im Temporallappen ein bedeutender Defekt vorhanden sein muss. -
am 23.05.2015 01:05:20
Hallo Tino,
Du bist bestimmt ein toller Typ, mit dem man gerne mal ein Bierchen trinkt oder in der Pommesbude so richtig die Sau raus läßt.
Aber schreibe doch mal sachbezogen oder positiv, sonst bekommt man einen falschen Eindruck von Dir. Das Rumgemeckere bringt doch nix ;-)
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- Diabetestyp 2
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Tino
Rang: Gastam 23.05.2015 08:04:22
Günter schrieb:
Aber schreibe doch mal sachbezogen oder positiv, sonst bekommt man einen falschen Eindruck von Dir....
Der Eindruck stimmt schon: Ich will meinen Daumen auf die wunden Punkte dieser Plattform halten und dies sind schwerpunktmässig Purea, sturmbine, hjt_Jürgen und Rainer ... -
Michaelheuer
Rang: Gastam 23.05.2015 08:37:15
Tino schrieb:
Günter schrieb:
Aber schreibe doch mal sachbezogen oder positiv, sonst bekommt man einen falschen Eindruck von Dir....
Der Eindruck stimmt schon: Ich will meinen Daumen auf die wunden Punkte dieser Plattform halten und dies sind schwerpunktmässig Purea, sturmbine, hjt_Jürgen und Rainer ...
Hallo Tino
Ich weiss nicht so ganz was in Dir vorgeht, aber irgendwie tust Du mir schon genauso leid wie purea. Du bringst hier nichts konstruktives, giesst hier nur immer wieder Öl ins Feuer, attakierst Leute wie Jürgen oder Rainer, die hier wirklich seit Jahren versuchen Leuten Ihre Erfahrungen mitzuteilen. Ob diese jetzt stimmen oder nicht kannst Du doch nicht beurteilen. Ich wäre Dir wirklich dankbar und ich glaube andere in diesem Forum auch, wenn Du Deine zynische Art in einem anderen Forum ausleben könntest, weil wie Du bestimmt schon bemerkt hast, kommt Deine Art hiier wirklich nicht gut an. Dies ist ein Forum für Betroffende, bitte zerstör es mit Deinem anheizen nicht. Jeder ist hier selbst in der Lage zu beurteilen welcher Beitrag für Ihn selbst was bringt, da brauchen wir niemanden der uns das auf zynischer Art erklären möchte.
Danke Gruß Michael -
Tino
Rang: Gastam 23.05.2015 08:49:26
Michaelheuer schrieb:
Hallo Tino
Ich weiss nicht so ganz was in Dir vorgeht, aber irgendwie tust Du mir schon genauso leid wie purea. Du bringst hier nichts konstruktives, giesst hier nur immer wieder Öl ins Feuer, attakierst Leute wie Jürgen oder Rainer, die hier wirklich seit Jahren versuchen Leuten Ihre Erfahrungen mitzuteilen. Ob diese jetzt stimmen oder nicht kannst Du doch nicht beurteilen. Ich wäre Dir wirklich dankbar und ich glaube andere in diesem Forum auch, wenn Du Deine zynische Art in einem anderen Forum ausleben könntest, weil wie Du bestimmt schon bemerkt hast, kommt Deine Art hiier wirklich nicht gut an. Dies ist ein Forum für Betroffende, bitte zerstör es mit Deinem anheizen nicht. Jeder ist hier selbst in der Lage zu beurteilen welcher Beitrag für Ihn selbst was bringt, da brauchen wir niemanden der uns das auf zynischer Art erklären möchte.
Danke Gruß Michael
Das ist deine Betrachtungsweise, welche mit meiner nicht deckungsgleich ist. In welcher Weise Jürgen und Rainer ihre Erfahrungen, bzw. ihre gegoogelten Informationen mitteilen, muss nicht diskutiert werden, da dies keinerlei Ähnlichkeit mit einem Erfahrungsaustausch hat.
Wenn du diese Plattform und die darin wirkenden Selbstdarsteller für dich als wertvoll erachtest, ist das dein gutes Recht, ebenso wie es mein Recht ist, Kritik anzubringen. Ich denke, da müssen wir damit leben.... -
am 23.05.2015 10:16:02
Michaelheuer schrieb:
irgendwie tust Du mir schon genauso leid wie purea.
Das ist aber edel von dir, Michilein. Und so selbstlos :-).
Der Stachel scheint tief zu sitzen, nun, da sich die Kenntnis über Einschränkungen des HbA1c breit durchgesetzt hat. Wobei das Geheimnis irgendwann hoffentlich von dir noch gelüftet, warum du als jemand, der einen HbA1c von 5,3% hatte und beim oGtt mit Pauken durchfiel, solange Verstädnisresistent warst.
Bearbeitet von User am 23.05.2015 10:16:57. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.05.2015 10:42:14
purea schrieb:
Michaelheuer schrieb:
irgendwie tust Du mir schon genauso leid wie purea.
Das ist aber edel von dir, Michilein. Und so selbstlos :-).
Der Stachel scheint tief zu sitzen, nun, da sich die Kenntnis über Einschränkungen des HbA1c breit durchgesetzt hat. Wobei das Geheimnis irgendwann hoffentlich von dir noch gelüftet, warum du als jemand, der einen HbA1c von 5,3% hatte und beim oGtt mit Pauken durchfiel, solange Verstädnisresistent warst.
Was soll sich breit durchgesetzt haben? Ist mir noch gar nicht aufgefallen, allerdings halte ich nicht viel von Diagnosen von Leuten wie dir im Internet.
Der oGTT ist eine "Momentaufnahme" und der HbA1c ist eine längerfristige Beobachtung des BZ-Verlaufs. Beide haben zur Diagnose eines DM ihre Berechtigung, allerdings gehört so eine Diagnose in die Hand des Arztes.
Dein Geblöke hier im Forum über Prädiabetes verstört nur unsichere Menschen, die hier Rat suchen und hindert sie im schlimmsten Fall noch daran, einen Arzt aufzusuchen. Wie heißt es so schön: Wer keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten, Diesen Spruch solltest du verinnerlichen.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 23.05.2015 11:02:00
purea schrieb:
Michaelheuer schrieb:
irgendwie tust Du mir schon genauso leid wie purea.
Das ist aber edel von dir, Michilein. Und so selbstlos :-).
Der Stachel scheint tief zu sitzen, nun, da sich die Kenntnis über Einschränkungen des HbA1c breit durchgesetzt hat. Wobei das Geheimnis irgendwann hoffentlich von dir noch gelüftet, warum du als jemand, der einen HbA1c von 5,3% hatte und beim oGtt mit Pauken durchfiel, solange Verstädnisresistent warst.
wo hat sich hier was durchgesetzt? durchgesetzt hat sich der hba1c in der diagnose was denn sonst? Das ist mir jetzt zu hoch? Nur weil Du andere Dinge schreibst als die Fachgesellschaften und Deine zweiten ´Ichs´ so einen Blödsinn schreiben?
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ferrato
Rang: Gastam 23.05.2015 11:02:37
purea schrieb:
Der Stachel scheint tief zu sitzen, nun, da sich die Kenntnis über Einschränkungen des HbA1c breit durchgesetzt hat.
Glaubst Du im Ernst, dass Unsinn zur Wahrheit wird, wenn man ihn nur oft genug wiederholt?
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Michaelheuer
Rang: Gastam 23.05.2015 11:13:29
http://www.internetdoctor.de/diabetologief%C3%BCrdummies.pdf
Bitte nur für purea. Vielleicht versteht sie davon was. Ich wünsche es Ihr so sehr -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 23.05.2015 11:17:33
Verschwörungstheorien lassen sich sehr gut im Internet verbreiten....mit Sockenpuppen und Trollen geht ist es sehr einfach. Spannend ist was man zur Psychologie der Trolle findet.
Da ist die rede von Sadisten.....also die Typischen Mobber
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Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
Bearbeitet von User am 23.05.2015 11:18:29. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 23.05.2015 11:35:48
DM1Diabetes schrieb:
Verschwörungstheorien lassen sich sehr gut im Internet verbreiten....mit Sockenpuppen und Trollen geht ist es sehr einfach. Spannend ist was man zur Psychologie der Trolle findet.
Da ist die rede von Sadisten.....also die Typischen Mobber
---------------------------------------------------------------------
Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
und unter welcher kategorie läuft unsere purea? -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 23.05.2015 12:14:40
Mir egal wer unter was läuft:
Die Diskusion zu diesem Thema ist für mich:
a) Überhitzt
b) hat für mich und für jeden jeden diagnostizierten Diabetiker oder Vordiabetiker und für die aller, aller meisten nicht diabetiker keine Relevanz . Es wird hier aber so gatan els wäre das, das wichtigste Thema,im leben von Vordiabetikern oder Diabetikern.
Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
Bearbeitet von User am 23.05.2015 12:26:43. Grund: .... -
Michaelheuer
Rang: Gast -
am 27.05.2015 08:33:33
Michaelheuer schrieb:
http://www.diabetes-online.de/a/1623235
Sag mal Michilein, da stimmt doch was bei dir nicht, dort steht explizit dass Glukose geeigneter ist und ausserdem hat purea hier alles erklärt, weshalb musst du dann noch nach so einem Mist googeln du Dummerchen. -
am 27.05.2015 08:43:27
Aktueller Stand, auch aufgrund besserer Messtechniken:
http://www.diabetes-online.de/a/1623235
"Zusammenfassung
Die Möglichkeit, den Diabetes mellitus anhand eines einzigen Parameters – des HbA1c-Werts – zu diagnostizieren, stellt einen Meilenstein in der Diabetologie dar. So kann hoffentlich der Diabetes mellitus viel früher entdeckt und leitliniengerecht behandelt werden – besonders, da bereits die Vorstufen des Typ-2-Diabetes gefährliche Folgeerkrankungen initiieren können.
Zur Beurteilung der Qualität einer Blutzuckereinstellung, also um das Risiko für mögliche Folgeerkrankungen abzuschätzen, bleibt er ebenso weiterhin unentbehrlich."
TOP-Aktuell und auf der Höhe der Zeit.
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am 27.05.2015 08:47:14
TypEinser schrieb:
Aktueller Stand, auch aufgrund besserer Messtechniken:
http://www.diabetes-online.de/a/1623235
"Zusammenfassung
Die Möglichkeit, den Diabetes mellitus anhand eines einzigen Parameters – des HbA1c-Werts – zu diagnostizieren, stellt einen Meilenstein in der Diabetologie dar. So kann hoffentlich der Diabetes mellitus viel früher entdeckt und leitliniengerecht behandelt werden – besonders, da bereits die Vorstufen des Typ-2-Diabetes gefährliche Folgeerkrankungen initiieren können.
Zur Beurteilung der Qualität einer Blutzuckereinstellung, also um das Risiko für mögliche Folgeerkrankungen abzuschätzen, bleibt er ebenso weiterhin unentbehrlich."
TOP-Aktuell und auf der Höhe der Zeit.
danke einser : Zur Beurteilung der Qualität einer Blutzuckereinstellung, also um das Risiko für mögliche Folgeerkrankungen abzuschätzen, bleibt er ebenso weiterhin unentbehrlich."
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am 27.05.2015 08:50:28
Extra für die Blitzbirnen unter uns:
" Die Möglichkeit, den Diabetes mellitus anhand eines einzigen Parameters – des HbA1c-Werts – zu diagnostizieren, stellt einen Meilenstein in der Diabetologie dar. " -
am 27.05.2015 09:07:49
strunzbirne schrieb:
Sag mal Michilein, da stimmt doch was bei dir nicht, dort steht explizit dass Glukose geeigneter ist und ausserdem hat purea hier alles erklärt, weshalb musst du dann noch nach so einem Mist googeln du Dummerchen.
Empfehlungen der Experten
Die Empfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft lauten deshalb folgendermaßen:
1.Ist der HbA1c-Wert größer/gleich 6,5 Prozent (größer/gleich 48 mmol/mol Hb), ist die Diagnose eines Diabetes mellitus (ziemlich) sicher.
2.Ein HbA1c-Wert unter 5,7 Prozent (unter 39 mmol/mol Hb) schließt einen Diabetes mellitus (ziemlich) sicher aus.
3.Liegt der HbA1c-Wert zwischen 5,7 und 6,4 Prozent (39 und 48 mmol/mol Hb), sollte der Nüchternblutzucker bestimmt oder ein Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest) durchgeführt werden. Damit können ein Diabetes mellitus oder auch die Vorstufen (Metabolisches Syndrom, gestörte Nüchternglukose, Glukosetoleranzstörung) entlarvt werden.
4.Die Bestimmung des HbA1c-Wertes sollte bei allen Menschen mit einem erhöhten Risiko durchgeführt werden (z. B. Großeltern bzw. Eltern haben/hatten Diabetes) – die Vererbung spielt besonders beim Typ-2-Diabetes eine große Rolle.
5.Hat ein Mensch bereits die Zeichen für einen Diabetes (häufiges Wasserlassen, extreme Trinkmenge von oft mehreren Litern pro Tag, rasche Gewichtabnahme etc.), wird die Diagnose natürlich durch die sofortige Messung des Blutzuckers (ggf. Ketone im Urin/Blut) gestellt.
6.Liegen die zuvor genannten Faktoren vor, die den HbA1c-Wert verfälschen können (z. B. Blutarmut), kann (nicht muss!) die Diagnose natürlich auch nur anhand mehrfacher Blutzuckermessungen (und des oralen Glukosetoleranztests) gestellt werden.
Nur noch Fakten und Aussagen von wahren Experten posten...DFTT
_______________________________________________________________________________________
Marko 'Busch´n' Busch (Dritte Wahl) - (*29. April 1969 - † 17. Januar 2005) ... R.I.P.
Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.05.2015 09:36:10
Grau, lieber Freund, ist alle Theorie....
Das wußte schon Goethe, auch wenn er da bestimmt nicht an Diabetes gedacht hat.
Aber tatsächlich ist dieses ganze theoretisieren hier für die Katz. In der Praxis sieht es doch so aus, daß Typ2er Glück (und einen sehr guten Arzt haben müssen), wenn sie die Diagnose bekommen, bevor sie Folgeschäden entwickelt haben. Womöglich kriegen sie dann auch noch zu hören, daß sie "ein bißchen" Diabetes haben.
Daher finde ich, daß die relativ einfache Kontrolle des Langzeitwertes doch eine wunderbare Lösung ist. Bei familiär belasteten Patienten sollte dies regelmäßig durchgeführt werden.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.05.2015 13:08:21
Ihr seit doch alle ein wenig bekloppt.
Purea hat ganz klar gesagt dass mit dem hba1c keine Störung zu erkennen ist und sie wird ja wohl mehr Ahnung haben von der Marerie als irgendwelche Experten. Schliesslich beschäftigt sie sich ausschließlich damit rund um die Uhr und da wird sie es wohl wissen. -
am 27.05.2015 13:53:36
sturmbine schrieb:
Ihr seit doch alle ein wenig bekloppt.
Purea hat ganz klar gesagt dass mit dem hba1c keine Störung zu erkennen ist und sie wird ja wohl mehr Ahnung haben von der Marerie als irgendwelche Experten. Schliesslich beschäftigt sie sich ausschließlich damit rund um die Uhr und da wird sie es wohl wissen.
*rofl*
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Marko 'Busch´n' Busch (Dritte Wahl) - (*29. April 1969 - † 17. Januar 2005) ... R.I.P.
Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.
Bearbeitet von User am 27.05.2015 14:01:15. Grund: Tags1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.05.2015 22:17:15
Michaelheuer schrieb:
wo hat sich hier was durchgesetzt?
Na, dass der HbA1c bei Frühdiabetes Typ2 keine Aussagekraft besitzt. Denn Wikipedia dient als Gradmesser für "breit anerkanntes Wissen" schon recht gut, oder was meinst du ;-)
Interessanterweise stand das vor 1,5 Jahren, als ich hier startete, ja noch nicht bei Wiki. Wäre doch klasse, wenn das wegen meines mittlerweile forenübegreifenden Bekanntheitsgrades dort eingetragen wurde. Und das habe ich natürlich auch deiner Schreierei zu verdanken, Michi :-)
Ist auch toll mit jemandem wie dir zu sprechen, der einen HbA1c von 5,2% hatte und aufgrund seiner diabetischen Frühphase nachweislich nur durch oGtt diagnostiziert wurde. Da macht das Recht-Haben gleich doppelt so viel Spaß :D. Und keine Sorge, es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die langsame DDG bei der Früherkennung von Diabetes etwas mehr Gas gibt. Wirst du dann vor mir niederknien? :-))
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Tino
Rang: Gastam 29.05.2015 22:25:16
purea schrieb:
Interessanterweise stand das vor 1,5 Jahren, als ich hier startete, ja noch nicht bei Wiki. Wäre doch klasse, wenn das wegen meines mittlerweile forenübegreifenden Bekanntheitsgrades dort eingetragen wurde.
Oh du schöner Grössenwahn......
Vor dir niederknien??? Eher auf den Hals knien, damit endlich Ruhe einkehrt!
Bearbeitet von User am 29.05.2015 22:26:49. Grund: . -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 30.05.2015 07:50:00
Liebe Kinder gut Aufgepasst.
Diese Diskusion ist der Beweis warum Internetrecherche bei Hausarbeiten daneben gehen kann und Wikipedia auch nicht als Quelle geeignet ist um z.B. ein Referat vorzubereiten.
LG
Bearbeitet von User am 30.05.2015 09:00:33. Grund: .... -
Kato01
Rang: Gastam 30.05.2015 07:53:56
Genau,
wie schon mal erwähnt,
kann bei Wikipedia JEDER editieren........................))
LG -
am 30.05.2015 08:34:17
also: diese Diskussion dreht sich irgendwie im Kreis
Link:
http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2012/09-2012-09-diabetes-screening.htm
Danach gilt:
Prädiabetes-Diagnose: Ein nüchtern-Blutzucker zwischen 100 bis 125mg/dl, oder ein HbA1c-Wert zwischen 5,7% bis 6,4% ist ein Hinweis für Prädiabetes.
Das entscheidende Wort ist das Wort "oder". Bei mir liegt ein Nüchtern-Blutzucker zwischen 100 und 125 vor, also ist das ein Hinweis für Prädiabetes, auch wenn der HbA1c nicht zwischen 5,7 und 6,4 liegt, nämlich bei 5,5. Umgekehrt wäre es aber auch ein "Hinweis für Prädiabetes" , wenn jemand nur einen NBZ von 99 hätte, aber dafür einen HbA1c von 5,8.
Weil die Diskussion hier so konträr ist, ahbe ich meinen Arzt erneut gefragt. Er konte sich auch nicht erklären, warum der ogTT und der NBZ ein etwas anderes Bild lieferten als der HbA1c. Ich verwiese darauf, dass ich vor der Blutabnahme großen Stress hatte und der blutdruck bei 170 lag. Mein Arzt hat nun einfach vorgeschlagen, den OgTT im Juli zu wiederholen.
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 30.05.2015 09:13:54
Hallo Erwin,
in der Praxis werden Scores gebildet. Es werden Risikofaktoren (z.B. Waist to Hip Ratio, BMI, metabolisches Syndrom, Bewegungsmangel usw.) und oGGT, C-Peptid, hba1c und so weiter mit Punktwert versehen und miteinander verrechnet. Davon abgezogen werden die gegen einen Diabetes sprechen (z.B. Streß vor dem oGGT, ausreichend Bewegung, usw.) Und in solchen Fällen wie du es hier beschreibst wird erst einmal das oGGT noch mal überprüft. Ist das Ergebniss im gesunde Bereich wird es zu den gesunden Scores gezählt.
Bearbeitet von User am 30.05.2015 09:45:07. Grund: .... -
am 30.05.2015 09:13:54
Hallo Erwin,
der oGTT wird manchmal auch Provokationstest genannt, weil mit den 75g eine große Menge Glukose verabreicht, die schnell ins Blut geht und damit die BSD zu Höchstleistungen veranlasst. Nach 2 Stunden und oft auch nach 1 Stunde wird dann nachgesehen, wie die BSD mit der Provokation zurecht kommt. Wie hoch dein BZ nach deinen normalen Mahlzeiten geht, spielt dabei fast keine Rolle. Der HbA1c wird dagegen durch den BZ-Verlauf gebildet, den du bei deinen täglichen Mahlzeiten hast.
Wenn dein Arzt dir sagt, dass er normalerweise bei solchen oGTT-Werten ein höheres HbA1c sieht, dann heißt das im Prinzip, dass du deinen BZ mit deiner Ernährung und Bewegung besser im Griff hast, als seine durchschnittlichen Patienten. Wenn er dich dafür nicht lobt, dann musst du dir eben selber auf die Schultern klopfen.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 01.06.2015 15:31:49. Grund: . -
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am 30.05.2015 11:38:46
Ich habe mal so einen Risikotest mitgemacht, den deutschen Diabetes-Risiko-Test. ES wurde grfagt nach dem Essen, TRinken, Rauchen, Sport, Blutdruck. Allerdings nicht nach dem Gewicht. Nach deisem Text habe ich ein Risiko von 2,7 % innerhalb der nächsten 5 Jahre an Diabetes zu erkranken. Gleichzeitig wurden Empfehlungen abgegeben, wa sich noch verbessern lan.....Na, dann sieht es doch ganz gut aus. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 30.05.2015 11:50:57
Hallo Erwin,
diese Tests sind etwas anderes als das was ich meine. Ich meine deine Werte werden von Medizinern Beurteilt alos auch der hba1c und daß oGGT. Wenn du dich für Diabetologie Interessierst, dann leihe dir doch mal das Buch Diabetologie für Klinik und Praxis aus vom Thime Verlag. Allerdings verlangt dieses Buch recht viel Vorwissen. -
Tino
Rang: Gastam 30.05.2015 11:58:41
@Rainer
Bitte denk daran, dass jeder von uns selbst googeln kann, mehr hast du ja nicht zu bieten..... -
am 30.05.2015 12:55:25
Rainer schrieb:
für mich liegt die Erklärung ganz klar auf der Hand. Ich wollte dir auch schon antworten, aber ehe ich Zeit dazu gefunden hatte, war der Thread bereits wieder voll zugemüllt.
Es gibt hier auch eine Mülltrennung für Beiträge.
1000 Liter für Rainer, 1000 Liter für den Rest. -
am 30.05.2015 12:56:21
Erwin1950 schrieb:
Ich habe mal so einen Risikotest mitgemacht, den deutschen Diabetes-Risiko-Test. ES wurde grfagt nach dem Essen, TRinken, Rauchen, Sport, Blutdruck. Allerdings nicht nach dem Gewicht. Nach deisem Text habe ich ein Risiko von 2,7 % innerhalb der nächsten 5 Jahre an Diabetes zu erkranken. Gleichzeitig wurden Empfehlungen abgegeben, wa sich noch verbessern lan.....Na, dann sieht es doch ganz gut aus.
Moin Erwin,
der Test ist nicht für dich geeignet, da du ja bereits Prädiabetiker bist. Auch ich erreiche dort deinen Score. Das ist natürlich Mumpitz. Aussagekräftiger ist z.B. die berühmte finnische Präventionsstudie, die aufzeigt, dass bei gestörter Glukosetoleranz durch Lebensstiländerung deutlich mehr als 50% der Diabetesmanifestationen dauerhaft verhindert werden können. Das schlägt z.B. Metformin um Längen.
Aber diese statistischen Zahlenspiele sind so oder so völlig uninteressant. Denn als Prädiabetiker hast du es vor allem selbst in der Hand, wie es für dich weitergeht.
Kato schrieb:
wie schon mal erwähnt,
kann bei Wikipedia JEDER editieren
Nein, dort kann nicht jeder editieren. Das wird Leuten wie dir gerne vorgemacht. In Wahrheit herrscht dort teilweise alles andere als Wissendemokratie, wie es bereits mehrfach Gegenstand öffentlicher Kritik war.
DM1Diabetes schrieb:
Wikipedia auch nicht als Quelle geeignet ist um z.B. ein Referat vorzubereiten
Da hast du wohl versehentlich hinzugedichtet, ich hätte Wikipedia als wissenschaftliche Quelle genannt. Wie man aber oben sehr gut sehen kann, habe ich darauf hingewiesen, dass Wikipedia als Gradmesser für allgemein anerkanntes Wissen dienen kann. In der Regel ist bei Wikipedia nachgelagert zum wissenschaftlichen Diskurs derselbe dort abgebildet.
In welchem Semester bist du eigentlich, dass du noch auf die Zitierfähigkeit von Wikipedia hinweisen musst? Viel weiter als das Erste kann es nicht sein :-) -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 30.05.2015 13:06:23
@purea,
schön dass Du dich für ich so sehr Interessierst, dass du meine Beiträge zietierst. Besser wäre es aber wenn Du lernen würdest das Du gar nicht so wichtig bist als das man alles auf Dich bezieht. Oder wo steht Dein Name da? -
am 30.05.2015 13:49:04
Naja, es liegt schon "einigermaßen" nahe, dass du mich gemeint haben musst. Denn schließlich habe ich ja den Eintrag bei Wikipedia entdeckt und außer mir hat bisher niemand darauf verwiesen ;-) -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 30.05.2015 13:51:39
Es gibt auch Menschen die unerfahrenen Schülern ganz Algemein Raten Foren Beiträge und Wiki Einträge nicht zu ernst zu nehmen. -
am 30.05.2015 14:03:21
Das halte ich so pauschal ausgedrückt für keinen guten Rat. Wikipedia kann als point of departure gute Dienste leisten. Man kann sich innerhalb von Minuten einen groben Überblick verschaffen und erhält teilweise sehr gute Hinweise auf Primärliteratur. Von da aus kann eine Reise für Präsentationen, Hausarbeiten oder ähnliches durchaus fruchtbar beginnen. Denn wie gesagt: auch wenn Wikipedia nicht zitierfähig ist, so ist es keinesfalls grundsätzlich vom wissenschaftlichen Diskurs abgekoppelt. Eher im Gegenteil. -
Tino
Rang: Gast -
Tino
Rang: Gastam 30.05.2015 14:10:28
DM1Diabetes schrieb:
Es gibt auch Menschen die unerfahrenen Schülern ganz Algemein Raten Foren Beiträge und Wiki Einträge nicht zu ernst zu nehmen.
Was insbesondere auf die Beiträge der geltungsbedürftigen Möchtegerngurus in dieser Plattform zutrifft..
Bearbeitet von User am 30.05.2015 14:12:26. Grund: . -
am 31.05.2015 16:26:24
Unsere 3 berühmten und berüchtigten Hobbymediziner geben medizinisch nicht sinnvolle oder sogar gefährliche Ratschläge. An alle die Rat suchen rate ich dringend, sich nur auf Foren zu verlassen, die eindeutig von Fachleuten betreut werden.