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Weisheitszähne - alle 4, örtl. Betäubung
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am 26.05.2015 16:48:01
Hallo zusammen,
ich habe in 3 Wochen einen Termin zur Weisheitszahn-OP. Es sollen alle 4 gezogen werden unter örtlicher Betäubung.
Mein Doc meinte, dass die Wundheilung bei Diabetikern nicht so gut sei. Vor allem weil ich erst seit 2 Monaten Diabetes habe.
Jetzt habe ich ein bisschen Angst, dass die Wunde bei mir nicht gut verheilt, etc..
Habt ihr schon Erfahrungen gemacht? Was habt ihr gegessen?
Würde mich über nette Antworten freuen.
Liebe Grüße! -
am 26.05.2015 17:53:53
Pinky schrieb:
Hallo zusammen,
ich habe in 3 Wochen einen Termin zur Weisheitszahn-OP. Es sollen alle 4 gezogen werden unter örtlicher Betäubung.
Mein Doc meinte, dass die Wundheilung bei Diabetikern nicht so gut sei. Vor allem weil ich erst seit 2 Monaten Diabetes habe.
Jetzt habe ich ein bisschen Angst, dass die Wunde bei mir nicht gut verheilt, etc..
Habt ihr schon Erfahrungen gemacht? Was habt ihr gegessen?
Würde mich über nette Antworten freuen.
Liebe Grüße!
Ich hatte trotz Diabetes noch nie Probleme mit der Wundheilung, aber das ist individuell verschieden, glaube ich. Allerdings würde ich davor zurückschrecken alle vier auf einmal ziehen zu lassen. Mein Zähne haben mir viel zu schaffen gemacht und die Vorstellung auf beiden Seiten Wunden zu haben, gefällt mir gar nicht.
Was das Essen betrifft, so habe ich anfangs immer Babygläschen gegessen oder diese Sofortmenüs, die man mit heißem Wasser auffüllen muß. Auch Kartoffelpüree und Rühreier sind möglich und natürlich Suppen, am besten gebundene,
Alles Gute!
Bearbeitet von User am 26.05.2015 17:54:51. Grund: *1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.05.2015 18:47:40
Hallo Pinky,
die Wundheilung ist vor allem schlecht, wenn dein BZ sehr hoch ist.
Wie hoch war denn dein HbA1c bei der Diagnose und wie wird dein Diabetes behandelt? Weißt du, ob dein BZ unterdessen schon besser geworden ist? -
am 27.05.2015 00:50:05
.
Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:58:24. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.05.2015 11:52:21
Hallo Rainer,
mein HbA1c bei der Diagnose lag bei 11,6 (Ende März), da sollten die Zähne schon raus, aber mein Arzt meinte halt, dass ich noch ein paar Wochen warten sollte.
War vor einer Woche nochmal beim Arzt, und z. Z. liegt der HbA1c bei 6,6.
Also würde ich mal behaupten, dass ich mich wieder im "Normalzustand" befinde.
Mein Diabetes behandle ich mit der ICT (Typ 1 Diabetiker).
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am 27.05.2015 19:12:56
Hallo Pinky,
Glückwunsch, da hast du deinen BZ sehr schnell schön runter gekriegt. Für die OP und die Heilung ist das eine gute Voraussetzung.
Du wirst wahrscheinlich in der Heilungsphase mehr Insulin benötigen. Aber damit kennst du dich ja aus oder hast hoffentlich mit deinem Arzt oder einer Diabetesassistentin einen kompetenten Ansprechpartner.
Alles Gute für die OP, Rainer
Bearbeitet von User am 27.05.2015 23:35:52. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 27.05.2015 19:47:43
Hallo Pinky,
das wesentliche wurde ja schon geschrieben. Die Wundheilung hat einen Individuellen Charakter . Der hba1c beeinflusst dIE Wundheilung.
Achso, lass Dir von keinen erzählen dass du das Basalinsulin vor der OP absetzen sollst.
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=34014
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Tino
Rang: Gastam 27.05.2015 22:42:50
Rainer schrieb:
...Du wirst wahrscheinlich in der Heilungsphase mehr Insulin benötigen. Aber dimit kennst du dich ja aus oder hast hoffentlich mit deinem Arzt oder einer Diabetesassistentin einen kompetenten Ansprechpartner...
Hey Rainer, du machst ja ganz erfreuliche Fortschritte: Du gibst Pinky keine Anweisungen, wie viel mehr Insulin er nach dem Eingriff applizieren soll! Ist doch schon mal erfreulich. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 28.05.2015 05:39:46
Hallo Tino,
ich weiss nicht welche Therapieform bei dir Anwendung findet aber, anders als bei einer Oralen Therapie des Typ 2 Diabetes muss, unter ICT ein Patient selbständig entscheiden können welche Menge Insulin er sich apleziert. Insbesondere am Anfang einer Typ 1er Kariere verändern sich die Faktoren recht Heufig. Da kann es sinvoll sein, kleine Tips zu bekommen.
Wobei die Insulintherapie sehr Individuell ist. Ich bin zum beispiel sehr Insulinsesitiv 0,5 Einheiten schnellwirkendes Insulin bewegen, zu manchen Tageszeiten, meinen Blutzucker um 40 mg/dl. Andere benötigen für diese 40 mg/dl eventuel 2 oder 5 Einheiten Insulin. Also gibt es auch keine generellen Mengenangaben. Bei besonderen Situationen wie Operationen gibt es aber einiges was man bedenken muss. Deswegen war der Tipp bezüglich der Nachfrage beim Fach- Arzt schon gut, Eventuell kann es sinnvoll sein vor solch einer OP den Blutzuckerspiegel ein wenig höher zu halten. Ich habe gute Erfahrungen gemacht wenn ich meinen Blutzucker vor einen Zaharztbesuch auf ca 150 mg/dl gebracht habe .
Bearbeitet von User am 28.05.2015 06:05:35. Grund: Rechtschreibung -
Tino
Rang: Gastam 28.05.2015 06:42:34
DM1Diabetes schrieb:
Hallo Tino,
ich weiss nicht welche Therapieform bei dir Anwendung findet aber, anders als bei einer Oralen Therapie des Typ 2 Diabetes muss, unter ICT ein Patient selbständig entscheiden können welche Menge Insulin er sich apleziert. Insbesondere am Anfang einer Typ 1er Kariere verändern sich die Faktoren recht Heufig. Da kann es sinvoll sein, kleine Tips zu bekommen.
Wobei die Insulintherapie sehr Individuell ist. Ich bin zum beispiel sehr Insulinsesitiv 0,5 Einheiten schnellwirkendes Insulin bewegen, zu manchen Tageszeiten, meinen Blutzucker um 40 mg/dl. Andere benötigen für diese 40 mg/dl eventuel 2 oder 5 Einheiten Insulin. Also gibt es auch keine generellen Mengenangaben. Bei besonderen Situationen wie Operationen gibt es aber einiges was man bedenken muss. Deswegen war der Tipp bezüglich der Nachfrage beim Fach- Arzt schon gut, Eventuell kann es sinnvoll sein vor solch einer OP den Blutzuckerspiegel ein wenig höher zu halten. Ich habe gute Erfahrungen gemacht wenn ich meinen Blutzucker vor einen Zaharztbesuch auf ca 150 mg/dl gebracht habe .
Ich stimme dir zu. Ich freue mich lediglich darüber, dass Rainer diesmal (im Gegensatz zu einer kürzlich aufgetretenen Frage) diesmal darauf verzichtet hat, vorzugeben, um wie viele IE der Fragesteller seine Dosierung verändern soll. ist doch ein Fortschritt!
Bearbeitet von User am 28.05.2015 08:15:47. Grund: . -
am 28.05.2015 07:54:06
Tino schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
Hallo Tino,
ich weiss nicht welche Therapieform bei dir Anwendung findet aber, anders als bei einer Oralen Therapie des Typ 2 Diabetes muss, unter ICT ein Patient selbständig entscheiden können welche Menge Insulin er sich apleziert. Insbesondere am Anfang einer Typ 1er Kariere verändern sich die Faktoren recht Heufig. Da kann es sinvoll sein, kleine Tips zu bekommen.
Wobei die Insulintherapie sehr Individuell ist. Ich bin zum beispiel sehr Insulinsesitiv 0,5 Einheiten schnellwirkendes Insulin bewegen, zu manchen Tageszeiten, meinen Blutzucker um 40 mg/dl. Andere benötigen für diese 40 mg/dl eventuel 2 oder 5 Einheiten Insulin. Also gibt es auch keine generellen Mengenangaben. Bei besonderen Situationen wie Operationen gibt es aber einiges was man bedenken muss. Deswegen war der Tipp bezüglich der Nachfrage beim Fach- Arzt schon gut, Eventuell kann es sinnvoll sein vor solch einer OP den Blutzuckerspiegel ein wenig höher zu halten. Ich habe gute Erfahrungen gemacht wenn ich meinen Blutzucker vor einen Zaharztbesuch auf ca 150 mg/dl gebracht habe .
Ich stimme dir zu. Ich freue mich lediglich darüber, dass Jürgen diesmal (im Gegensatz zu einer kürzlich aufgetretenen Frage) diesmal darauf verzichtet hat, vorzugeben, um wie viele IE der Fragesteller seine Dosierung verändern soll. ist doch ein Fortschritt!
Hier hat gar kein Kürgen geschrieben Du kleines Dummerchen. Vom vielen hetzen verlierst du den Überblick -
Kato01
Rang: Gastam 28.05.2015 08:14:20
Strunzbombe,wer hat dir eigentlich erzählt du könntest verstehend lesen und schreiben.......?
Lass es bitte!Oder lern es!!!!!!!!!!!!!!!!!!! -
am 29.05.2015 12:58:50
Tino schrieb:
Rainer schrieb:
...Du wirst wahrscheinlich in der Heilungsphase mehr Insulin benötigen. Aber dimit kennst du dich ja aus oder hast hoffentlich mit deinem Arzt oder einer Diabetesassistentin einen kompetenten Ansprechpartner...
Hey Rainer, du machst ja ganz erfreuliche Fortschritte: Du gibst Pinky keine Anweisungen, wie viel mehr Insulin er nach dem Eingriff applizieren soll! Ist doch schon mal erfreulich.
Im LCHF Forum bekommt Rainer immer automatisch diesen Warnhinweis hinter seine Beiträge gehängt:
Die unter LCHF.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zur Information bestimmt und können in keinem Fall die Beratung oder Behandlung durch einen Arzt ersetzen. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 29.05.2015 13:00:54
@bine ,
Schön, dass Du dich für mich so sehr Interessierst.
Viel besser wäre aber wenn du Themen auch Inhaltlich erfassen könntest.
Wie beugst du Unterzuckerung, die durch Blutungen bei einer Zahn OP entstehen, vor?
Bearbeitet von User am 29.05.2015 13:02:59. Grund: .... -
am 01.06.2015 10:40:00
Danke für eure Antworten!
Mein Problem dazu ist ja noch, dass ich gerade in der Remissionsphase bin, wie das halt am Anfang einer Insulin-Therapie der Fall sein kann. Und man weiß ja auch nicht, wie lange das noch anhält. Also momentan ist mein Diabetes ganz angenehm. :-P
D. h. ich spritze mir abends nur noch mein Basal-Insulin, denn z. Zt. brauche ich kein Bolus zu den Mahlzeiten, weil mein BZ relativ normal nach dem Essen bleibt. -
am 01.06.2015 15:17:36
Hallo Pinky,
das ist kein Problem, sondern eine sehr gute Voraussetzung für die OP. In der Remmissionsphase wird deine BZ-Automatik sowohl hohen als auch niedrigen BZ weitestgehend ausgleichen. Aus meiner Sicht brauchst du keine besonderen Vorkehrungen zu treffen.
Alles Gute für die OP, Rainer1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.06.2015 15:22:44
Hi Pinky!
Ich schließe mich Rainer an – eine stabile Remission, so wie Du es beschreibst, macht die Sache erträglicher.
Viel Glück! (beim Zähne rausbauen) ;)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.06.2015 09:54:36
Lieben Dank :)
War heute bei meiner Diabetologin und die meinte, ich solle mein Lantus den Abend vor der OP ein wenig absenken und die Tage danach, da ich ja nichts essen kann, noch weiter absenken. Und wenn ich dann trotzdem zu hoch bin, soll ich NovoRapid nachspritzen. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 05.06.2015 13:33:42
Da muss ich meine Diabetologin falsch verstanden haben. Diese sagt, Lantus solte zu den Zeiten wirken wo ich nichts esse. Da auch ohne Essen der Blutzuckerspiegel angehoben wird. Und um zu überprüfen ob ich das Lantus richtig dossiert habe mache ich Auslasversuche. Ich esse also nichts,,habe aber das Lantus gesprizt wie immer,, und messe alle 2 Stunden meine Blutzuckerwerte. Unterzuckere ich, ist das Lantus zu viel. Steigen die Werte dann muss mehr Lantus gspritzt werden.
Bearbeitet von User am 05.06.2015 13:42:49. Grund: Lantus -
am 06.06.2015 02:08:03
.
Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:58:52. Grund: . -
am 28.01.2019 11:12:11 | IP (Hash): 638826815
Hi Pinky,
auch wenn deine Operation schon ein paar Tage zurückliegt, hat mich diese Diskussion hier auch durch meine eigene Weisheitszahn OP begleitet. Danke dafür!
Ich habe nach der OP einfach mehr Insulin benötigt als sonst. Mein Arzt hat das aber immer überwacht und jetzt ist alles wieder auf Normalniveau. Dieser Artikel fasst alles nochmal ganz gut zusammen, sollte hier noch einmal jemand Fragen dazu haben: https://www.weisheitszahn-op.net/weisheitszahn-op-diabetes
Allen eine gute Genesung nach dem Eingriff,
Sandra
Bearbeitet von User am 28.01.2019 11:13:53. Grund: Weiterleitung -
Elfe
Rang: Gastam 28.01.2019 19:24:30 | IP (Hash): 1708624148
Keine gute Idee, alle vier Weisheitszähne auf einmal entfernen zu lassen.
Habe jeweils seitenweise die Zähne heraus operieren lassen.
Oberkiefer kein Problem, aber das 'ausgraben' aus Unterkiefer hat eine starke Schwellung hinterlassen.
Konnte Mund kaum öffnen für Essbesteck, ging aber, um nicht auf flüssige Nahrung per Strohhalm angewiesen zu sein.
Zu bedenkender Nachteil ist zugegebenermaßen, daß man sich ein zweites mal die Prozedur antun muss und die erste Erfahrung so mitschleppt.