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Hilfe - Hohe Werte, Messgerät kann nicht erfassen
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Karl
Rang: Gastam 11.02.2009 00:08:24
Hallo,
ich suche Hilfe und gute Ratschläge.
Mein Vater ist seit Jahren an Diabetes erkrankt. Er ist zudem schwer Herzkrank.
Er ist 61 Jahre alt, 1,80 m groß und ca. 105 Kilo schwer.
Ich bin durch Beruf und Studium sehr eingespannt und kann mich wenig um ihn kümmern.
Vor kurzem habe ich durch einen Blick in sein Diabetes Tage- und Messbuch bemerkt, dass seine Blutzuckerwerte derzeit immer um die 500 bis 600 liegen. Seit einigen Tagen ist der Wert sogar so hoch, dass das Gerät ihn nicht mehr erfassen kann und nur High anzeigt. (das Gerät geht bis 600)
Mein Vater ist leider sehr störrisch und will sich nicht professionell helfen lassen, da er gerade erst nach einer Herzschrittmacher OP aus dem Krankenhausaufenthalt gekommen ist und nicht schon wieder ins Krankenhaus möchte.
Meine Frage ist nun, was kann passieren wenn die Werte so hoch sind?
Was kann ich tun um meinem Vater zu helfen, wenn er keinen Spezialisten aufsuchen möchte?
Was kann man tun um den Blutzuckerspiegel einzustellen?
Wie reagiere ich im Ernstfall, falls akut etwas passiert?
Wie erkenne ich seriöse Spezialisten im Raum zwischen Hamburg und Hannover?
Für Antworten und Hilfestellung möchte ich mich im Voraus herzlich bedanken.
Für zahlreiche Antworten bin ich sehr dankbar.
Liebe Grüße Karl -
Hajo Janse
Rang: Gastam 11.02.2009 00:19:35
Hallo Karl
Leider kannst du hier wenig tun, dein Vater soll SOFORT ein Diabetologe aufsuchen und sich schulen und einstellen lassen.
Du kannst nur auf ihn einwirken dass er seine Lage einsieht.
Aber rede sachlich und nicht zuviel.
Leider kenne ich keine andere Lösung.
LG
Hajo Janse -
Jürgen
Rang: Gastam 11.02.2009 00:25:02
Dein Vater wird den ganzen Tag schlapp und andauern schläfrig sein und so um die 10 Liter oder mehr trinken und wegbringen.
Wenn er sich lässt, kann ihm jeDer Diabetologe helfen. Wenn er's nicht bald macht, war die gerade überstandene OP überflüssig :-( von Jürgen -
Zachrias
Rang: Gastam 11.02.2009 00:40:08
Hallo,
wenn Dein Vater ein BZ-Meßgerät hat, weiß er wie er damit umgeht, da er ja die hohen Werte in das Tagebuch einträgt.
Er befaßt sich also damit, indem er zumindest die Werte dokumentiert.
Wenn Dein Vater schwer herzkrank ist, gehe ich davon aus, daß zumindest der Hausarzt vom Diabetes informiert ist. Und noch vielleicht ein Facharzt wegen der Herzerkrankung. Da sollten eigentlich bei beiden Ärzten die Alarmglocken läuten, wenn sie über den Diabetesverlauf Deines Vaters informiert sind.
Ein guter Internist oDer Diabetologe, das wären Ärzte, die eine Einstellung des Diabetes durchführen könnten.
Allerdings der Überlegung, wie der Alltag Deines Vaters aussieht, inwiefern er sich an die Therapie hält und was und wie er behandelt wird, sprich Tabletten oder Insulin.Davon ist hier nichts erwähnt.
Welche Maßnahmen Du persönlich ergreifen kannst, ist ein Gespräch mit Deinem Vater. Aber was bringt es ihm, wenn Du dann keine Zeit hast, weil Du so eingebunden bist mit Deinem persönlichen Alltag. Du kannst ihn nicht zwingen, etwas zu ändern. Vielleicht aber in Unterstützung mit einer richtigen Einstellung.
Ein Arzt zwischen Hannover und Hamburg, sind ein Unterschied von 150 km.
Ein niedergelassener Diabetologe oder Klinik für z.B. eine Schulung im nahen Umkreis des Wohnortes Deines Vaters wäre vorteilhaft.
Wenn die Werte weiterhin so hoch bleiben, ist Dein Vater irgendwann am Ende, bzw. können Folgeschäden, wie z.B. Nervenleiden, Sehstörungen, Amputation, den Zustand Deines Vaters zermürben.
MfG
Zacharias
von Zachrias -
Zacharias
Rang: Gastam 11.02.2009 00:40:30
Hallo,
wenn Dein Vater ein BZ-Meßgerät hat, weiß er wie er damit umgeht, da er ja die hohen Werte in das Tagebuch einträgt.
Er befaßt sich also damit, indem er zumindest die Werte dokumentiert.
Wenn Dein Vater schwer herzkrank ist, gehe ich davon aus, daß zumindest der Hausarzt vom Diabetes informiert ist. Und noch vielleicht ein Facharzt wegen der Herzerkrankung. Da sollten eigentlich bei beiden Ärzten die Alarmglocken läuten, wenn sie über den Diabetesverlauf Deines Vaters informiert sind.
Ein guter Internist oDer Diabetologe, das wären Ärzte, die eine Einstellung des Diabetes durchführen könnten.
Allerdings der Überlegung, wie der Alltag Deines Vaters aussieht, inwiefern er sich an die Therapie hält und was und wie er behandelt wird, sprich Tabletten oder Insulin.Davon ist hier nichts erwähnt.
Welche Maßnahmen Du persönlich ergreifen kannst, ist ein Gespräch mit Deinem Vater. Aber was bringt es ihm, wenn Du dann keine Zeit hast, weil Du so eingebunden bist mit Deinem persönlichen Alltag. Du kannst ihn nicht zwingen, etwas zu ändern. Vielleicht aber in Unterstützung mit einer richtigen Einstellung.
Ein Arzt zwischen Hannover und Hamburg, sind ein Unterschied von 150 km.
Ein niedergelassener Diabetologe oder Klinik für z.B. eine Schulung im nahen Umkreis des Wohnortes Deines Vaters wäre vorteilhaft.
Wenn die Werte weiterhin so hoch bleiben, ist Dein Vater irgendwann am Ende, bzw. können Folgeschäden, wie z.B. Nervenleiden, Sehstörungen, Amputation, den Zustand Deines Vaters zermürben.
MfG
Zacharias
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Anke
Rang: Gastam 11.02.2009 08:02:54
Das UKE in Hamburg hat eine gute Diabetes-Ambulanz(Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf )
Wenn dein Vater nicht bald aktiv wird und sich professionelle Hilfe sucht....mehr brauche ich wohl nicht zu sagen !
Vielleicht wäre die Hilfestellung eines spez. Mediziners ,der sich besonders mit älteren Menschen auskennt nützlich...ein eindringlich -herzliches Gespräch mit deinem Vater wäre ebenso gut...
Alles gute für deinen Vater ! von Anke -
Tom
Rang: Gastam 11.02.2009 12:43:56
Hallo Karl,
also ehrlich? ICH würde kurzen Prozess machen und den Rettungsdienst holen und darauf bestehen, dass er stationär verbleibt.
Die Frage ist für mich noch, misst er richtig?
Wenn du bei ihm bist, guck doch mal, wie er das macht. BZ-Werte kann man auch verfälschen.
von Tom -
klausdn
Rang: Gastam 11.02.2009 13:56:10
da fehlen die entscheidenden angaben völlig.
wie wird der dm behandelt.
wie kann jemand aus einem kh entlassen werden mit solchen werten.
normalerweise, kommt man bei der feststellung solcher werte, gleich nach ein paar tagen auf die diabetesabteilung zumindest auf die innere.
und wird erst entlassen wenn der dm im griff ist.
vor allem da bei solchen werten die heilung bescheiden ist.
mfg. klaus von klausdn -
Tom
Rang: Gastam 11.02.2009 16:04:22
naja, da ist vieles möglich. Heite wirst du ja aus der Klinik geworfen, sobald du nach der OP die Augen auf haast. Möglicherweiese hat man gesagt: Und nun ab und gleich zum Diabetologen oder der Papa hat sich selbst entlassen, weil er Klinik satt hatte. aber, wenn er eselig und störrisch ist, gaht er eben nicht zum Arzt, da kann man als Kind glaub ich wirklich gar nichts machen -außer den Rettungsdienst zu holen, wenn man einen dieser hohen Werte erwischt....sozusagen kurzer Prozess. Oder sagen: papa, ich komm nicht mehr, mwenn du nicht zum Arzt gehst, aber das kann auch schief gehen bei "Sturköppen"..schwer, was zu raten. Aber wie gesagt. ich als Tochter würde ihn abends mal besuchen, beim messen zugucken. Ist der Wert im Nirvana-Notdienst. von Tom -
Lulu
Rang: Gastam 12.02.2009 00:15:06
Sag ihm einfach, dass Du ihn lieb hast und nicht möchtest, dass er blind wird, ein Bein verliert oder stirbt. Sag ihm dass Du ihn brauchst, auch wenn es vielleicht gar nicht stimmt. So was ist eine fromme Lüge denk ich, weil sie vielleicht sein Leben rettet. Wenigstens für eine Weile.
Vielleicht hilft das. Mich würde so was schon zum Nachdenken bringen. Auch ich hasse Kliniken und geh nur im äussersten Notfall zum Arzt. Kann Deinen Papa gut verstehen. Manchmal denkt man, dass eh alles wurscht ist und läßt die Zügel schleifen.
Mach Dir keine Schuldgefühle, Du kannst hier nur Versuchen zu retten. Wenn er aber nicht gerettet werden will hilft ihm auch nicht der liebe Gott persönlich.
Lulu, sehr inkompetent.
von Lulu -
Tom
Rang: Gastam 12.02.2009 08:16:58
Lulu, wenn Männer nicht zum Arzt gehen wollen, gehen sie nicht, da helfen auch die guten rührenden Worte der besorgten Töchter leider nicht. Mich macht nur stutzig, dass bei den geschilderten superhohen Werten nicht schon mal öfter der Notdienst geholt werden musste? Vielleicht misst Papa wirklich mit süßklebrigen Fingerchen? Ist ja alles schon vorgekommen. Wenn die lieben Worte nichts bringen, würde ich als Kind im Internet amputierte Beine und ein paar Berichte und vor allem Fotos rausssuchen. Also die Schocktherapie. Aber die Fotos in Farbe.
Weil die Familie leidet ja dann ein 2. mal, wenn Papa im schlimmsten Falle amputiert werden muss oder an die Dialyse. Was glaubt Ihr, was dann erst los geht.
Und ehrlich gesagt. Ich würde ihn auch an seine Verantwortung und seinen fehlenden Respekt gegenüber seiner Familie erinnern.
Denn so ein Vehalten ist doch auch eine Form von purem Egoismus.
Hätte ich einen Partner mit dieser Einstellung an meiner Seite, würde ich ihm möglichweise die Trennung ankündigen, denn man kann auch Loyalität erwarten.
Auch die Kinder dürfen das von ihren Vätern. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. von Tom -
Lulu für Tom
Rang: Gastam 12.02.2009 13:47:48
Ach Tom, natürlich hast Du wieder mal ins Schwarze getroffen! Was Du sagst ist vollkommen richtig.
Das mit den klebrigen Fingern ist eigentlich meine Nummer, mit der gehe ich auf Tournee.!!!
Habe mir jetzt Alkoholpads zugelegt. Wenn ich für alle koche habe ich oft noch Klebmasse an den Fingern, auch wenn ich mir vorschriftsmässig die Hände wasche. In der Hektik passiert schon mal so was.Und der Teufel ist ein Eichhörnchen!
Wenn die Werte dann eigentlich gar nicht stimmen können, weil ich ja brav war, messe ich nach gründlicher Säuberung noch mal - und siehe......!
Wünsche Dir und Allen Zuckerkindern einen schönen Tag von Lulu für Tom