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Durchhalten?
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am 23.12.2015 08:15:38 | IP (Hash): 1159819005
Hallo,
Gibt es Prä-Diabetiker die mit Sport,mindestens 4mal in der Woche, die Diabetes im Griff halten,ohne Tabletten? Hba1c dabei unter 5.8.
Ich meine echte 4mal in der Woche,ohne Ausnahme.Ausnahme nur bei Krankheit und das ganze 5Jahre
oder länger!!
Ich denke die meisten die so viel Sport machen ,hören mit der Zeit doch auf sich das an zu tun.Es gehört schon ein starker Wille und vor allem Zeit dazu.
Mich Interessiert ,was macht die Diabetes?Ich habe schon gehört bei 50% bleibt der Hba1c-Wert gut auch ohne Tabletten.Bei den anderen 50% verschlechtert er sich.
Sind diese 50% ,die mogeln und das Training nicht zu 100% erfüllen über Jahre?Ich meine ,,sind das die Leute die immer wieder größere Lücken im Training hinter lassen,,
Ich hatte schon ein Haba1c von 6.9.Durch KH auf 6BH am Tag und 23kg. Gewichtsverlust und wirklich mindestens 4mal die Woche Sport den Wert auf 5.1 drücken können,mit einem Einbruch wegen Urlaub auf 5.6,ich hatte damals echt nicht auf das Essen geachtet.
Meine Werte spielen hier keine Rolle,ich möchte nur wissen gibt es solche Prä-Diabetiker.Mein Doc meint,es gäbe dazu noch keine Erfassung .
Sonne muss dabei sein!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.12.2015 08:50:23 | IP (Hash): 1373969088
Ja, die gibt es.
Mich z.B.
Allerdings unternehme ich meine Wanderungen und Radtouren nicht erst seit kurzem, sondern schon seit 35 Jahren. Täglich ist die Regel.
Ich bin aber kein Diabetiker, wohl aber erblich gefährdet.
Im August 2014 betrug mein Hba1c 5,6, im April 2015 5,5. Damals war allerdings der OGTT nicht ganz so gut, so dass ich das Essen etwas umstellte udn auch etwas abnahm. 4 Kilogramm. Im Juli 2015 lag der Hba1c bei 5,4 und im September sogar bei 5,3,1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.12.2015 09:51:05 | IP (Hash): 1873095589
Betroffene, die sich so verhalten, werden häufig als Berufsdiabetiker abqualifiziert, auch hier im Forum. Und veröffentlicht erfolgreichere auch als gemeine Geschäftemacher diffamiert, z.B. Hans Lauber. Der hatte einen schon recht fortgeschrittenen Typ2 und stand vor der Umstellung von Tabletten auf Insulin, als er vor inzwischen mehr als 10 Jahren sein gezieltes und systematisches Fitt-wie-ein-Diabetiker Be-Handlungs-Verhalten (Bewegen und Essen) angefangen hat.
Persönlich hab ich nach mehr als 20 Jahren Typ2 und mehr als 10 Jahren INSULINER vor zweieinhalb Jahren ein bisschen spät damit angefangen. Hab zwar leicht erschwerte Bedingungen, weil ich infolge Polio nicht mehr laufen kann, aber mit täglich wenigstens 1 Stunde intensiver Bewegung und angepasstem Essverhalten hab ich
+ meinen Insulin-Bedarf auf ein Drittel der Menge gesenkt, die mir der Dok vor mehr als 10 Jahren für HBA1c 7und verordnet hatte. Hab dabei 5und.
+ meine körperliche Konstitution so verbessert, dass mir heute auch der vorsichtigste Dok keine Tabletten mehr für Blutdruck und Blutfette verordnen will.
+ meinen alltäglichen Aktionsradius aus eigener Kraft (Handrad-Vorspann am Rollstuh) um die Wohnung auf gut 10km ausgedehnt.
Mit diesen erheblichen Verbesserungen hab ich aufgehört, meinen Typ2 als Plage zu beklagen, und angefangen, ihn als meinen persönlichen Gesundheits-Coach zu schätzen. Und JA, ich glaube, wenn ich damit gleich nach der Entdeckung meines Diabetes in 1991 angefangen hätte und dabei geblieben wäre, bräuchte ich heute für meinen gesunden Blutzucker noch gar keine Medis :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 23.12.2015 09:53:03. Grund: Korrektur1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.12.2015 11:16:40 | IP (Hash): 1159819005
Geschäfte mit meiner Diabetes möchte und will ich bei Leibe nicht machen!
Ja,von Lauber hab ich im Internet schon gelesen und finde seine Einstellung klasse.
Ich werde von meinen Bekanntenkreis bewundert wie ich das durchziehe und keinesfalls kritisiert .--Ich schau ja auch echt besser aus mit 23kg weniger und bin fit.
Nö" ich würde so einen "besonderen Verrückten" --wie auch ich-- hier im Forum gerne kennen lernen und den anderen Prä-Diabetiker die doch wirklich nach der Diagnose geschockt sind und nach Hilfe suchen und vielleicht in diesem Forum landen, ein wenig Mut und Unterstützung geben.
Aber sogar ich suche immer noch eine Antwort :Kann man die Diabetes,,wohl bemerkt als Prä-Diabetiker,, wirklich bis in"s hohe Alter mit Sport und KH armer Ernährung so in Schacht halten???
Ehrlich gesagt würde es auch mir wieder ein Schub geben,obwohl mir Rennrad fahren echt Spas macht, wenn ich losgefahren bin. Aber mein Schweinehund rührt sich fast jedes mal wieder.Komisch und ich dachte der schläft auch mal.
Jürgen, ich weiß von dir ,du würdest es heute anders machen.
Sonne muss dabei sein!
Bearbeitet von User am 23.12.2015 11:22:08. Grund: s1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.12.2015 16:30:56 | IP (Hash): 1873095589
Wenn ich heute noch mal neu anfangen könnte, würde ich... . Hat allerdings auch damit zu tun, dass mich vor gut zweieinhalb Jahren jemand mit der Nase auf die entsprechenden Forschungs-Ergebnisse gestoßen hat. Die belegen nämlich seit Anfang dieses Jahrtausends zunehmend, dass sich eine Typ2-Entwicklung praktisch komplett stoppen lassen kann(!).
Bekannt war immer schon, dass bei vielen Typ2 der Bedarf an Zuckermedis mit dem Gewicht sinkt. Und Bekannt war ja auch immer schon, dass der Blutzucker mit weniger Futter- und Trink-KHs weniger zu hohe Ausflüge macht. Und bekannt war auch immer schon, dass mehr Bewegung für eine intensivere Insulin-Wirkung sorgt, sowohl beim gespritzten wie auch beim eigenen.
Aber gelernt hatte ich in Schulungen und Fachbüchern, dass sich die weitere Typ2-diabetische Entwicklung auf diese Weise nur ein Stückchen verlangsamen ließe, definitiv nicht stoppen.
Das ist heute definitiv anders. Und zwar funktioniert das Verlagsamen in jedem Fall, selbst bei den 2ern, bei denen sich damit nur der Blutzucker verbessern und der Medibedarf verringern lässt.
Aber in den meisten Fällen stellt die aktive Be-Handlung so lange man sie beibehält(!) tatsächlich das gesunde Glukose-Insulin-Verhältnis wieder her und stoppt damit nach allem, was sich bislang beobachten lässt, wirklich die weitere diabetische Entwicklung.
Auch das Stoppen ist immer noch mit Vorsicht zu genießen. Denn in den längsten bekannten/dokumentierten Fällen reicht es gerade mal 10 Jahre zurück. Aber vor dem Hintergrund, dass man sich mit dem Stoppen der weiteren Diabetes-Entwicklung gleichzeitig auch den Zuwachs an Kilos und meistens auch an Blutfetten und Blutdruck vom Leibe halten kann, empfehle ich das heute in jedem Selbsthilfe-Zusammenhang als erste Option.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.12.2015 17:51:37 | IP (Hash): 1619229962
Jürgen, du wirst allmählich zur öffentlichen Gefahr mit deinen selbstgestrickten Behauptungen und Therapien.
Ich kann nur warnen, das Geschreibsel von Jürgen ernst zu nehmen. Es hat schon seinen Grund, daß er aus sämtlichen moderiereten Diabetesforen rausgeflogen ist.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.12.2015 18:14:07 | IP (Hash): 1873095589
EH schrieb:
Jürgen, du wirst allmählich zur öffentlichen Gefahr mit deinen selbstgestrickten Behauptungen und Therapien.
Ich kann nur warnen, das Geschreibsel von Jürgen ernst zu nehmen. Es hat schon seinen Grund, daß er aus sämtlichen moderiereten Diabetesforen rausgeflogen ist.
aus keinem von einer diabetologischen Fachkraft moderierten ;)
Und wie jemand welche Gefahr laufen soll, der seinen Blutzucker ohne Medis im gesunden Rahmen halten kann, solltest Du bitte nachvollziehbar erklären.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 23.12.2015 22:42:08 | IP (Hash): 1142727106
EH schrieb:
Jürgen, du wirst allmählich zur öffentlichen Gefahr mit deinen selbstgestrickten Behauptungen und Therapien.
Ich kann nur warnen, das Geschreibsel von Jürgen ernst zu nehmen. Es hat schon seinen Grund, daß er aus sämtlichen moderiereten Diabetesforen rausgeflogen ist.
Völlige Zustimmung! Es spricht ja für seine Selbsteinschätzung, wenn er in seiner Fussnote darauf hinweist, dass sein Beitrag kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung ist.....
Bearbeitet von User am 23.12.2015 22:45:06. Grund: Korr -
am 24.12.2015 07:11:32 | IP (Hash): 619750809
Leute,
ich kann nur sagen:
Ich konnte mein Wert von 6.9 auf 5.1 durch 23kg. Gewichtsabnahme,viel weniger KH.,und Sport senken.
Nach einen 2Wöchigen Urlaub,bei dem ich auf Sport und bewusstem Essen verzichtete, war der Wert auf 5.6 gestiegen. Was die 2Wochen anrichten können ist doch Beweis genug oder? 2Wochen--innerhalb von 3Monate !
Ich meine auch, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht immer "wie Sau"Insulin ausschütten muss,wird das Organ damit entlastet .Wenn wir sie dabei noch unterstützen mit weniger KH essen und durch Sport die Zellen anregen den Zucker besser auf zu nehmen ,ist doch gut.
Warum wird jetzt Jürgen deswegen so nieder gemacht?
Fakt ist : Bewegung und weniger KH verbessern den Langzeit Wert!
Und so wie es aussieht kann,,,wenn man es durch zieht,,, die Diabetes ,wenn sie frühzeitig bemerkt wird,
damit auch in Schacht gehalten werden. Bei vielen zumindest .
Wäre nett wenn sich so ein Fall melden würde.
Sonne muss dabei sein!
Bearbeitet von User am 24.12.2015 07:13:06. Grund: s3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.12.2015 10:46:57 | IP (Hash): 1507258796
Trolls gibt es in allen unmoderierten Foren. Die schreiben selten etwas zur Sache, haben meistens Null Ahnung und wollen nur stören ;)
Ewiggestrige gibt es auch in allen Foren. Und es ist ja auch man gerade erst 3 Jahre her, dass ich noch wie EH argumentiert hab, dass die Typ2-Entwicklung nicht zu stoppen geht. War also selbst auch ein Stück ewiggestrig ;)
Widersprochen haben wir einander schon, seit ich auch für Menschen mit Diabetes für den alltäglich möglichst völlig gesunden BZ-Verlauf plädiere.
Was daran nach ihrer Ansicht so gefährlich sein soll, dass sie davor vor allem dann immer warnen muss, wenn das auch noch völlig ohne Medis funzt, hat sie allerdings noch nie erklärt.
Mein Diabetes war im Frühjahr 1991 mit HBA1c 15und diagnostiziert worden. Morgens nüchtern über 400mg/dl. Hab mir da gleich eine Testausrüstung gekauft und angefangen, nach dem Messer zu essen. Bewegung war damals noch reichlich, und bis zum Herbst hatte ich gute 20kg weniger und HBA1c 5und wie jetzt. Damals völlig ohne Medis. Hatte mit Euglukon und Acerbose angefangen, die aber schon im Sommer nicht mehr gebraucht.
Aus heutiger Sicht hab ich damals den Fehler gemacht, mir von allen Ärzten statt meiner intuitiv KH-reduzierten die voll KH-lastige Ernährung als unbedingt notwendig einreden zu lassen und dazu statt 5und den HBA1c 7und als völlig gesund. Damals war gerade meine einzige Niere repariert worden, und alle Weißkittel redeten auf mich ein, dass ich mir nur auf diese Weise deren Funktion zuverlässig erhalten könnte.
Wer davon heute noch da ist, gibt gerne zu, dass das absoluter Schwachsinn war. Aber damals hat man's halt fachoffiziell nicht besser gewusst :(
Wenn damals schon so viel gute Erfahrung mit Low Carb verfügbar gewesen wäre wie heute, wäre ich da wohl dabei geblieben und würde wahrscheinlich heute noch keine Medis für meinen gesunden BZ brauchen. Warum sollte Dir das nicht gelingen? Zumal es dafür ja heute im Netzt längst jede Menge gute Beispiele gibt! Veröffentlicht in D allen voran Hans Lauber, weltweit bekannter David Mendosa http://www.mendosa.com/blog/?p=3357 und dann natürlich jede Menge in Low-Carb Foren. Daumendrück :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.12.2015 16:19:56 | IP (Hash): 1142727106
hjt_Jürgen schrieb:
Trolls gibt es in allen unmoderierten Foren. Die schreiben selten etwas zur Sache, haben meistens Null Ahnung und wollen nur stören ;)
Hauptsache Jürgen meint, von der Sache etwas zu verstehen und schreibt, sofern er nicht gesperrt wurde, mit seinen stets gleichlautenden Monologen zahlreiche Foren voll, einfach eine spezielle Art, zu stören. -
am 24.12.2015 22:32:22 | IP (Hash): 1507258796
Wer nach mehr als 20 Jahren mit Diabetes und mehr als 10 Jahren als INSULINER regelmäßig und mit in all den Jahren nur 2 schweren Unterzuckerungen einen HBA1c von 5und produziert, könnte das nicht, wenn er von der Sache nichts verstünde. Und das gilt für alle, die's bringen, nicht nur für mich.
Danke für die Vorlage! Frohe Weihnachten, Leser ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 24.12.2015 22:41:38. Grund: Ergänzung2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.12.2015 12:34:51 | IP (Hash): 890186244
Jürgen ist für seine nicht ganz unbescheidene Selbseinschätzung nicht unbekannt... -
am 26.12.2015 20:07:41 | IP (Hash): 1449209122
@Jürgen
Ich kann dir ganz genau sagen, was an deinen Beiträgen gefährlich ist.
Du wirfst sämtliche Diabetes-Erkrankungen in einen Topf und behauptest dreist und gottesfürchtig, man könne seinen Diabetes mit einer low-carb Ernährung in den Griff kriegen, ja sogar die Krankheit stoppen und womöglich sogar heilen.
In deinen Augen ist Diabetes also eine sog. Lifestyle-Krankheit und du schwimmst kräftig im mainstream mit, mit all diesen Magazinen die diesen Unsinn ungestraft verbreiten. Du solltest es wirklich besser wissen.
Es gibt viele Formen dieser Krankheit, was dir offenbar entfallen ist. Bei einem Typ1 wirst du mit low-carb wenig ausrichten können, so wenig wie bei den vielen genetisch bedingten Formen.
Einer leichten BZ-Erhöhung im Alter mag man mit low-carb und ständigem Aktionismus beikommen können (das ist aber auch nicht nötig, bedrohlich ist ein Typ2 in hohem Alter nicht mehr), aber nicht einer massiven Stoffwechselstörung in jüngerem Alter. Denn genau das ist ein Diabetes, eine Erkrankung des Stoffwechsels, mit der man zwar gut leben kann, die aber durchaus ernst zu nehmen ist. Mit Ernährung und Sport kann man keine Krankheit heilen. Freilich verbrennt Bewegung Dextrose und wer keine KH mehr ißt, der braucht auch weniger Insulin, aber das ist ein „Kratzen“ am Symptom. Einen Diabetes aufhalten kann man damit nicht.
Ich habe – offen gesagt – keine Lust mehr, in diesem Forum zu schreiben, die meisten vernünftigen User sind ja sowieso verschwunden, so daß eine Diskussion nicht mehr möglich ist. Neue User sind natürlich begeistert von deinen Behauptungen, denn du nimmst ihnen ja die Angst, daß sie krank sein könnten und spielst den Diabetes derart herunter, daß man meinen könnte, er sei so etwas wie eine vorübergehende Magenverstimmung.
Ich kann nur jedem raten, Jürgens Behauptungen mit seinem Arzt abzuklären. Wer dann immer noch Jürgen für seinen Messias hält, dem ist nicht zu helfen.
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am 26.12.2015 20:10:10 | IP (Hash): 1449209122
Leser schrieb:
Jürgen ist für seine nicht ganz unbescheidene Selbseinschätzung nicht unbekannt...
Allerdings, woher er die Berechtigung dazu nimmt, kann ich nicht nachvollziehen. Aber offenbar ist er jetzt auch ein Anhänger des Herrn Lauber geworden - da drängt sich mir ein Verdacht auf, den ich aber nicht öffentlich kund tun will. -
am 26.12.2015 22:21:55 | IP (Hash): 883010877
EH schrieb:
In deinen Augen ist Diabetes also eine sog. Lifestyle-Krankheit und du schwimmst kräftig im mainstream mit, mit all diesen Magazinen die diesen Unsinn ungestraft verbreiten. Du solltest es wirklich besser wissen.
In Anbetracht der Tatsache, dass ein großer Teil Diabetiker übergewichtig ist, finde ich es nicht abwegig von einer Lifestyle-Krankheit auszugehen. Nicht selten geht dieser Erkrankung ein metabolisches Syndrom voraus, welches auch von Ärzten als Wohlstandssyndrom bezeichnet wird.
Natascha1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.12.2015 23:07:53 | IP (Hash): 61535487
EH schrieb:
@Jürgen
Ich kann dir ganz genau sagen, was an deinen Beiträgen gefährlich ist.
Du wirfst sämtliche Diabetes-Erkrankungen in einen Topf und behauptest dreist und gottesfürchtig, man könne seinen Diabetes mit einer low-carb Ernährung in den Griff kriegen, ja sogar die Krankheit stoppen und womöglich sogar heilen.
In deinen Augen ist Diabetes also eine sog. Lifestyle-Krankheit und du schwimmst kräftig im mainstream mit, mit all diesen Magazinen die diesen Unsinn ungestraft verbreiten. Du solltest es wirklich besser wissen.
Du hast recht: Hab ich grad für nen Diabetes-Blog-Eintrag geschrieben. Und bislang noch nirgendwo was anderes :)
Google gibt in wenigen Sekunden zu "Diabetes Typ2 heilen" über 80.000 Links aus. Das Rezept: Sehr viel weniger Körpergewicht und sehr viel mehr Bewegung. Dann sinkt der Blutzucker in der Tat in jedem Fall ein großes Stück weit und häufig sogar völlig ohne Medikamente bis unter die Grenzwerte, die für den Begriff Remission definiert sind. Die Remission erheben nun eifrige Reklame-Schreiber, auch solche mit den weißen Kitteln, nun vermehrt zur Heilung. Dabei hat bislang keiner der so "Geheilten" einen oralen Glukose Toleranztest (oGTT, internationaler fachoffizieller Test auf Diabetes) komplett ohne Befund absolvieren können.
Alle so remissionsmäßig Geheilten haben also weiterhin Diabetes Typ2. Mit der Remission ist der Typ2 nicht weg, wie die vielen zigtausend Veröffentlichungen geradezu betrügerisch (wider besseres Wissen & die Unwissenheit der Betroffenen ausnutzend) glauben machen wollen, sondern lediglich in den diagnostischen Hintergrund gestellt. Mit jedem Ende des Remissions=Behandlungs-Verhaltens tritt der Typ2 innerhalb weniger Tage bis Wochen wieder in den Vordergrund.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.12.2015 01:51:19 | IP (Hash): 69997691
Natascha schrieb:
In Anbetracht der Tatsache, dass ein großer Teil Diabetiker übergewichtig ist, finde ich es nicht abwegig von einer Lifestyle-Krankheit auszugehen. Nicht selten geht dieser Erkrankung ein metabolisches Syndrom voraus, welches auch von Ärzten als Wohlstandssyndrom bezeichnet wird.
Natascha
Anderer Ansicht nach ist Übergewicht nicht (immer) Ursache sondern Auswirkung dessen, was letztlich auch den Diabetes verursacht hat.
Beispiel: http://www.kleinezeitung.at/s/lebensart/gesundheit/4863270/Forschung_Ist-der-Darm-Schuld-an-Uebergewicht-und-Diabetes-
Mal ganz davon abgesehen, daß es etliche schlanke T2 gibt. Und der Großteil der Übergewichtigen keinen Diabetes haben. -
am 27.12.2015 07:49:56 | IP (Hash): 1280293870
Das es bei manchen Diabetiker2 eine Remission gibt ist wohl unumstritten,auch wenn "Leser"oder andere es hier nicht wahr haben wollen.Weiß der Geier warum nicht!
Bei mir klappt das bis jetzt ganz gut,fast 2Jahre lang. "2jahre ist nicht lang ,deswegen noch mal mein Aufruf hier. Wer hat die Diabetes auch nach 5Jahren oder länger ""so"" im Griff ?
Die ganze Diskussion hier wurde von mir nur eröffnet weil ich wissen möchte.::
Leute die eine "Reission"erleben durften wegen regelmäßigen Sport und KH armen Essen,. Und bei denen auf einmal die Diabetes sich doch verschlechtert. Haben diese ihr "Programm" nicht mehr voll durchgezogen oder wollen oder können !!!
Das gibt es doch nicht ,ist den keiner hier der mir das schreiben will?
Es geht darum ,haben diese Leute aufgeben oder nicht?????
Sonne muss dabei sein!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.12.2015 07:55:42 | IP (Hash): 1470052047
Guten morgen...
Ich möchte nur meine Erfahrung euch mitteilen. (Allerdings kann ich nur für eine kurze Zeit meine Erfahrung aufschreiben)
Aber diese Frage die Werner hat, habe ich auch mal meinem Diabetologen gefragt. Tja die Antwort war: Er kann dazu nix sagen. Es ist eine Stoffwechsel Krankheit und man kann nie sagen wie diese verläuft.
Ich habe Anfang April ohne OGT mit einem Hba1c von 6,7 einen Diabetes diagnostiziert bekommen. Darauf hin habe ich angefangen die KH zu reduzieren, allerdings nicht weg gelassen. (Mein Tagesplan: Frühstück: 2 sch. Vollkornbrot mit Belag, Mittags: viel Gemüse oder Salat, Fleisch, wenig KH, ca 100 gr. Kartoffeln oder nur 80 gr. Nudeln usw. Abends: 2 sch. Vollkornbrot, viel Rohkost und Naturjoghurt).
Dann habe ich 3-4 x jeweils 1 std. Sport gemacht. ( heute 3x75 min).
Bis jetzt habe ich 17 kilo abgenommen und es sollen noch ca 10-13 kilo folgen!!! Mein Hba1c liegt nun (vom 17.12.15) bei 5,1. Meine BZ Werte gehen meist nicht mehr über 135-140 und nach zwei std sind sie bei 100. Allerdings habe ich 1x Orangensaft zum Frühstück getrunken und zwar max. 60 ml. Da ging mein BZ auf 160 hoch und war dann nach zwei std. auf 110. Ich soll trotzdem weiterhin 2x 500 Metformin nehmen.....Falls noch Fragen sind... Einfach her damit.
LG Melanie
Bearbeitet von User am 27.12.2015 08:03:20. Grund: etwas vergessen2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.12.2015 08:53:21 | IP (Hash): 1280293870
Hey famzimmy
schön das du dich meldest .
Dein Weg ist ja so in etwa wie meiner.Ich hatte ,wie oben geschrieben ,vor 2Jahren 6.9,bekam Metformin auch,konnte diese aber wieder absetzten. Meine KH sind 6Be ca.,am Tag. Meine Geschichte bei Sport ""Schlüsselbeinbruch".
Mein Diabetologe hat mir auch nicht antworten können,der sagt nur .Für eine Studie fehle das Geld" stehlt euch das vor!! Ich soll Metformin erst wieder bei Hba1c 5.8 nehmen,mein Wert ging damals mit Metformin auf 4.6 runter,,-der Doc schaute ganz entsetzt--.
Find ich echt klasse von dir,dein Gewicht so runter ,Super,. ich weiß wie das ist!
Aber mittlerweile muss ich aufpassen die 70kg. zu halten und nicht noch mehr abzunehmen durch das Rennrad fahren und mein ganzen Lebensverhalten.
Meine Hochachtung vor dir famzimmy und.......... vielleicht schlagen wir die Diabetes ein Schnippchen!?
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am 27.12.2015 09:36:24 | IP (Hash): 399431537
Tarabas schrieb:
Natascha schrieb:
In Anbetracht der Tatsache, dass ein großer Teil Diabetiker übergewichtig ist, finde ich es nicht abwegig von einer Lifestyle-Krankheit auszugehen. Nicht selten geht dieser Erkrankung ein metabolisches Syndrom voraus, welches auch von Ärzten als Wohlstandssyndrom bezeichnet wird.
Natascha
Anderer Ansicht nach ist Übergewicht nicht (immer) Ursache sondern Auswirkung dessen, was letztlich auch den Diabetes verursacht hat.
Beispiel: http://www.kleinezeitung.at/s/lebensart/gesundheit/4863270/Forschung_Ist-der-Darm-Schuld-an-Uebergewicht-und-Diabetes-
Mal ganz davon abgesehen, daß es etliche schlanke T2 gibt. Und der Großteil der Übergewichtigen keinen Diabetes haben.
Genau so ist es, aber das wird gerne unter den Tisch gekehrt - passt nicht ins Bild der "Lifestylekrankheit".
Ich habe erste Anzeichen für Typ2 entwickelt, da war ich Anfang 30 und hatte einen BMI von 18. Bei meiner älteren Schwester war es ähnlich. -
am 27.12.2015 09:40:04 | IP (Hash): 399431537
werner50 schrieb:
Das es bei manchen Diabetiker2 eine Remission gibt ist wohl unumstritten,auch wenn "Leser"oder andere es hier nicht wahr haben wollen.Weiß der Geier warum nicht!
Bei mir klappt das bis jetzt ganz gut,fast 2Jahre lang. "2jahre ist nicht lang ,deswegen noch mal mein Aufruf hier. Wer hat die Diabetes auch nach 5Jahren oder länger ""so"" im Griff ?
Die ganze Diskussion hier wurde von mir nur eröffnet weil ich wissen möchte.::
Leute die eine "Reission"erleben durften wegen regelmäßigen Sport und KH armen Essen,. Und bei denen auf einmal die Diabetes sich doch verschlechtert. Haben diese ihr "Programm" nicht mehr voll durchgezogen oder wollen oder können !!!
Das gibt es doch nicht ,ist den keiner hier der mir das schreiben will?
Es geht darum ,haben diese Leute aufgeben oder nicht?????
Sonne muss dabei sein!
Bei Typ 2 gibt es keine sog. Remission. Wie sollte das auch gehen? Wenn du dich mit den Gründen für diese Krankheit auseinandergesetzt hättest, dann müßte dir das klar sein.
Ich schrieb bereits, daß man den Diabetes zu Beginn mit wenig KH und viel Bewegung niedrig halten kann, das geht aber nicht auf Dauer. Ich weiß das, denn ich habe seit 40 Jahren Diabetes.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.12.2015 09:54:25 | IP (Hash): 399431537
@Jürgen
Wie kommst du auf Remission bei Typ2? Das gibt es nicht. Man kann die Menge an Insulin, die man braucht durch Ernährung und Sport verringern, das ist alles. Das ist aber keine Remmissionl, die gibt es bei Typ1, dieser Typ ist aber eine völlig andere Krankheit.
Ich kann dich nicht daran hindern, weiter diesen Blödsinn zu verbreiten. Ich kann nur warnen, dich ernst zu nehmen. Wer es vorzieht, deinen Unsinn zu glauben anstatt sich zu informieren, dem ist nicht zu helfen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.12.2015 10:50:25 | IP (Hash): 1442009777
EH schrieb:
Wie kommst du auf Remission bei Typ2? Das gibt es nicht.
Hier ist die Definition der ADA zur Remission, wie sie in den wissenschaftlichen Sprachgebrauch übernommen wurde: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2768219/table/T1/
Demnach ist Remission von Diabetes definiert durch:
BZ-Werte unter den Diagnoseschwellen für Diabetes (teilweise Remission) bzw. normale BZ-Werte (komplette Remission) ohne Diabetesmedikamente für mindestens 1 Jahr. Ab 5 Jahren wird die Remission als lang andauernd bezeichnet.
@Werner und Melanie,
ihr könnt zu Recht stolz auf die Remission von euerm Diabetes stolz sein - meinen Glückwunsch. Ich wünsche euch eine sehr lang andauernde Remission.
Rainer