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Jährliche Kontrolluntersuchung Tochter

  • Knudsentaunus

    Rang: Gast
    am 09.01.2016 11:50:41 | IP (Hash): 2049193017
    Hallo,

    da ich mich neu angemeldet habe, und nicht alle Beiträge lesen möchte, schreibe ich meine Frage einfach einmal hier herein.
    Und zwar wird meiner Tochter ( 8 Jahre / seit 5 1/2 Jahren Diabetes Typ 1) bei der jährlichen Kontrolluntersuchung Blut abgenommen. Da sie wirklich extreme (!!) Angst davor hat (selbst in der Schule bemerkt man dies), frage ich mich ob es unbedingt sein muss. Wie sind da ihre Erfahrungen, reicht nicht alle 2 Jahre etc. ???.
    Urinuntersuchungen werden wöchentlich gemacht, Blutzuckerwerte sind eigentlich stabil, der HbA1c-Wert ist in Ordnung.

    Freue mich über jede Antwort !!
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 09.01.2016 12:07:20 | IP (Hash): 1507263178
    Würde danach mal bei diabetes-kids.de fragen. Daumendrück


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 10.01.2016 00:29:12 | IP (Hash): 1499142451
    Hallo Knudsentaunus,

    erst einmal müsst ihr für euch selbst entscheiden, ob ihr den BZ mit den täglichen Messwerten und den stabilen HbA1c-Werten aus der Vergangenheit so gut im Blick habt, dass keine bösen Überraschungen zu erwarten sind. Vielleicht sind dazu noch stichprobenweise ein paar zusätzliche Messungen zu anderen Zeiten notwendig.

    Wenn ihr euch dazu sicher seid, dann müsst ihr mit dem Arzt verhandeln Dabei müsst ihr rüber bringen, wie wichtig für euch und eure Tochter ist, dass bei ihr so selten wie möglich Blut abgzapft wird. Falls er eine andere Meinung dazu hat, dann wird er entsprechende Argumente vorbringen und euch von seiner Sicht überzeugen oder auch nicht. Wenn er mit seinem Wissen und seiner Erfahrung gute Argumente vorbringt, dann dürft ihr die allerdings auch nicht einfach bei Seite wischen. Am Ende muss eine einvernehmliche Lösung zwischen euch und dem Arzt (oder notfalls auch mit einem neuen Arzt) gefunden werden.

    So würde ich vorgehen, wenn es um meine Tochter ginge. Ihr könnt das natürlich auch ganz anders sehen. Auf jeden Fall halte ich ein Gespräch mit dem Arzt über diese Frage für sehr wichtig.

    Beste Grüße, Rainer