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gerötete Hände und starker Juckreiz

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    am 19.05.2016 23:48:54 | IP (Hash): 356259660
    Ich nehme jetzt knapp 3,5 wochen Metformin 500mg und spritze Insulin.
    Nun habe ich vermehrt gerötete Hände und einen starken Juckreitz an den Handknöcheln, auch schwillen meine Hände meiner Meinung nach an.
    Kann das am Metformin liegen das ich das nicht vertrage oder wodran kann das liegen?
    Hatte damit vorher nie Probleme
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    am 20.05.2016 10:41:16 | IP (Hash): 715370735
    Moin, Moin Aragon,

    sinnvoll wäre es den jeder Packung beigelegten Beipackzettel zu lesen. Der hat die Aufgabe Patienten zu informieren.

    Sehr seltene Nebenwirkungen:
    Hautrötung, Juckreiz, Nesselsucht, Vitamin B12-Mangel (bei langfristiger Anwendung), Stoffwechselentgleisung (Laktatazidose), Leber-Enzym-Wertveränderung, Leberentzündung.

    Aber ob Metformin die Ursache ist?????????????????

    Bitte den Onkel Doktor informieren.

    LG Rolf

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 20.05.2016 11:01:07 | IP (Hash): 1168372601
    Wenn ich das Gefühl habe, dass ein Medikament bei mir etwas bewirkt, was ich nicht will, lass ich’s raus. Wenn dann abklingt, was ich nicht will, und wenn es anschließend wieder kommt, wenn ich das Medi dann wieder nehme, bitte ich den Dok um ne Alternative.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 20.05.2016 12:48:32 | IP (Hash): 715370735
    Moin, Moin hit_Jürgen,

    so weit so gut. Manchmal ist der Vorschlag umzusetzen aber manchmal auch nicht.
    Welches Alternativpräparat gibt es denn im Fall von Metformin?


    LG Rolf





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  • Cracktros

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    am 20.05.2016 14:42:05 | IP (Hash): 227225821
    Lighthouse schrieb:
    Moin, Moin hit_Jürgen,

    so weit so gut. Manchmal ist der Vorschlag umzusetzen aber manchmal auch nicht.
    Welches Alternativpräparat gibt es denn im Fall von Metformin?


    LG Rolf





    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.



    Ich habe keine Ahnung vom Typ 2 Diabetes, jedoch las ich etwas von Inkretin Analoga GLP-1 Analoga. Diese sollen zum Teil auch das Insulinspritzen bei Typ 2 Diabetes ersetzen. Würde gern wissen was die Typ 2 er davon halten?

    Diese werden jedoch selten verschrieben.
    Grund dafür könnte sein, dass InsulIn aus dem Budget der Ärzte herausgerechnet wird. Hingegen schlagen die GLP-1 Analoga voll durch.


    Bearbeitet von User am 20.05.2016 14:51:54. Grund: Grund
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    am 20.05.2016 17:16:55 | IP (Hash): 356259660
    So ich habe heut morgen meine diabetesberaterin angerufen und den Doc. Das Metformin wird erstmal abgesetzt und ich spritze nur noch Insulin
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    am 20.05.2016 18:32:21 | IP (Hash): 1168372601
    Mit Typ2 wird sehr viel zu viel Glukose und für den gesunden BZ ein bisschen zu wenig viel zu viel Insulin ausgegeben.
    Metformin bremst die Glukose-Ausgabe.
    Inkretin-Mimetika erhöhen die eigene Insulinausgabe unmittelbar bevor neu gegessene Glukose aus dem Darm in den Blutkreislauf übergeben wird, so weit sich da noch etwas erhöhen lässt.

    Gespritztes Insulin verstärkt ganz einfach entsprechend seinem Wirkverlauf die Wirkung des eigenen Insulins.


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    am 20.05.2016 18:59:41 | IP (Hash): 715370735
    Moin, Moin hit_Jürgen,

    ich bin selber ein Typ II Diabetiker habe aber niemals etwas anderes als Metformin 2 x 1000 mg
    eingenommen zuzüglich der wöchentlichen Injektion mit Trulicity 1,5 mg. Mein derzeitiger Hba1c liegt bei 5,7. Ich wollte normalerweise vom 19.5. bis zum 2. Juni in das Immanuel Krankenhaus, Berlin-Wannsee, zu einer Fastenkur. Musste mein Vorhaben jedoch aufgeben, da ich mir eine Lungenembolie und Beinvenenthrombose zugezogen habe. Da wäre der Wert sicherlich auf 5,3 herunter gegangen.
    Will den Aufenthalt jedoch nachholen.

    LG Rolf


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    am 20.05.2016 22:19:51 | IP (Hash): 1168372601
    Mit vorwiegend einigen Wochen sehr wenig Essen bis Fasten gelingt häufig, die für den Typ2 typische viel zu große Glukose-Ausgabe und die nachhinkende zu große Insulin-Ausgabe gesund zu normalisieren. In den ersten Jahren nach der Diagnose-Reife oft für Jahre völlig ohne jedes Zucker-Medi. Daumendrück für weiteres gutes Gelingen :)


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    am 21.05.2016 04:58:30 | IP (Hash): 1131868340
    Moin, Moin hit_Jürgen,

    das muss auch bei anderen Menschen funktionieren, denn mein Zimmerkollege vom letzten Jahr spritzte und musste das unter der Fastentherapie nicht mehr machen. Leider ist dieser Feldversuch der Krankenkassen nur auf 14 Tage ausgerichtet.

    Während dieser Zeit musste auch Andreas nicht spritzen. gern bereit gewesen den Versuch in meinem Fall auf zwei Monate auszudehnen.

    LG Rolf






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    am 21.05.2016 09:38:01 | IP (Hash): 88386681
    Klar funktioniert Fasten/VLCD auch bei anderen. Bei ALLEN mit ner Verringerung des Medi-Bedarfs über die hinaus, die mit dem Weniger an Futter zu erwarten wäre, und bei über 50% der neu diagnostizierten Typ2 mit vollständiger Remission: Ohne Medis morgens nüchtern unter 100mg/dl und HBA1c 6 und besser.

    Darauf hatte ich hier ja schon mehrfach hin gewiesen. In GB läuft dazu gerade eine große Studie mit mehreren tausend TeilnehmerInnen über 5 Jahre, in der die konventionelle Anfangs-Behandlung mit der mit 8 Wochen VLCD verglichen wird.


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