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XIGDUO 5/1000 - eine Wunderwaffe gegen Diabetes?

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    am 04.08.2016 17:35:52 | IP (Hash): 152854918
    EH schrieb:
    Das ist so nicht richtig. Trulicity bringt die BSD dazu, immer mehr Insulin auszustoßen, das ist eine völlig andere Wirkunsgsweise. Früher hat man dafür Tabletten geschluckt, die haben genau dasselbe bewirkt mit dem Erfolg, daß die BSD vorzeitig erschöpft war und überhaupt kein Insulin mehr produziert hat. Ich bin von Anfang an mit diesen Tabletten behandelt worden (vor 40 Jahren gab es nichts anderes für Typ2) und heute ist meine BSD geschrumpft und produziert gar kein Insulin mehr.
    In meinen Augen ist Trulicity ein Rückschritt und ich würde es nicht nehmen.


    Im Gegensatz zu den Pillen, die die Insulinausgabe über Stunden völlig unabhängig vom Essen angetrieben haben (immer noch antreiben), treibt Dulaglutid die Insulinausgabe immer nur für die Zeit an, in der neu gegessene Glukose aus dem Darm in den Blutkreislauf übergeben wird. Es verstärkt die Insulinanforderung, die gesund in ausreichender Stärke aus der Darmwand dafür an die Betas gesendet wird, dass die Glukose und ihr Insulin Augenblicke später in der Pfortader zusammen treffen und gut gemischt zur weiteren Verarbeitung in die Leber gelangen.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 05.08.2016 13:35:59 | IP (Hash): 1395248933
    Moin, Moin hit_Jürgen,

    danke für die Nachhilfe. Das wusste ich nicht. Schon wieder ein Lernprozess, der von mir gewünscht wird.
    Bin am 17. August für 14 Tage im Immanuel Hospital, Berlin-Wannsee zu einer "Naturheilkundlichen Komplextherapie.

    Berichte, wenn ich im September wieder in Brunsbüttel bin.

    LG Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 05.08.2016 13:38:53 | IP (Hash): 1395248933
    Moin, Moin EH,

    Du hast natürlich völlig recht mit der Bemerkung zu den Nebenwirkungen des Präparates. Jeder Mensch ist für sich selber verantwortlich.

    Liebe Grüße
    Rolf



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  • Elfe

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    am 05.08.2016 19:32:27 | IP (Hash): 595491201
    Lighthouse schrieb:
    Moin, Moin liebe Forianer,

    ich hatte Euch von Andreas berichtet, der derzeit dieses Präparat einnimmt. In sechs Wochen soll sein Blutbild erneut geprüft werden.

    Aktuell 11,1 HbA1c - vorherige Messung 11,4 Tabletten morgens und abends XIGDUO 5/1000 und mittags Metformin 1000

    Verändert dieses Medikament wirklich die Erkrankung. Es hört sich wie ein Traum an den Zucker einfach über die Nieren auszuscheiden.

    Auszug aus einem Artikel:

    http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Xigduo-5-mg1000-mg-Filmtabletten-10126587.html

    Dieses Arzneimittel enthält zwei verschiedene Wirkstoffe genannt Dapagliflozin und Metformin.



    Hallo Rolf,
    bei einem Kombi-Präparat lohnt es sich, auch einzeln zu recherchieren:

    Beide erscheinen mir für Andreas nicht passend, bei 1) die Nebenwirkungen, bei 2) Kontraindikation Alkohol
    1) http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Dapagliflozin
    2) http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Metformin

    Bei diesem hohen HbA1c-Wert erscheint mir statt Tabletten eher eine Insulintherapie angebracht.

    Mit besten Grüßen
    Elfe
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    am 06.08.2016 05:09:16 | IP (Hash): 78303765
    Moin, Moin Elfe,

    die Ärztin ist jetzt 4 Wochen in Urlaub und Andreas hat seinen nächsten Termin Mitte September bei ihr.
    Ich halte mich jetzt bedeckt und warte ab.

    Liebe Grüße
    Rolf



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    am 23.11.2016 20:05:22 | IP (Hash): 509917466
    Hallo Allerseits, Will gerade von Komboglyce auf Xigduo umsteigen. Die Beiträge machen mich wenig euphorisch. Aber ich habe derzeit einen Langzeitzucker um die 9,... nach einem Jahr Komboglyce und verspreche mir da bessere Werte. Aus den Beiträgen lese ich heraus, dass ein Problem vor allem darin besteht, dass durch das Ausschwemmen des Zuckers vermehrt Wasser mit ausgeschieden wird und so Austrocknung etc. drohen. Gleichwohl spielen wohl Übelkeit und eben auch Genitalinfektionen auf Grund des besseren Nährbodens in Blase und Genitalregion Zuckeranreicherung in Niere, Blase und Harnwegen eine Rolle. Andererseits lese ich gute Blutzuckerwerte und Gewichtsabnahme heraus, die gut sind. Ich habe noch keine Erfahrung mit Xigduo, sollte aber nicht selbstverständlich vermehrt Wasser zu sich genommen werden?? Die Beiträge klingen irgendwie danach, dass Wassermangel die Beschwerden erzeugt, die hier als Nebenwirkung angegeben werden. Ich meine bei vermehrter Ausscheidung sollte vermehrt Wasser zugeführt werden, oder? Das senkt doch die Konzentration an Zucker im Urin oder sehe ich das falsch?
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    am 23.11.2016 21:02:07 | IP (Hash): 1235363470
    Hallo Nickfish,

    von der Wirkung auf den BZ hilft Xigduo bei vielen wirklich gut. Allerdings sind die Nebenwirkungen bei manchen so unangenehm, dass sie das Medikament schnell wieder absetzen müssen. Es gibt aber auch genügend Diabetiker, die damit gut zurecht kommen.

    Dass man bei dem SGTL2.Hemmer ausreichend trinken muss, versteht sich von selbst. Damit kann man aber nicht sicher stellen, dass die Nebenwirkungen nicht auftreten. Wie stark die Nebenwirkungen bei dir sind, kannst du nur ausprobieren. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 23.11.2016 21:07:28. Grund: .
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    am 29.11.2016 22:57:59 | IP (Hash): 509917466
    Hallo Rainer,
    mit vermehrtem Harndrang aber sonst keinen oder wenigen Beschwerden fühle ich mich mit Xigduo erstaunlich gut. Die Übelkeit kommt laut meinem Freund und Arzt sowieso vom Metformin, welches ich aber zu vertragen scheine, Ob Xigduo wirklich gut ist und hilft wird sich aber sicher erst beim ersten Langzeitzucker zeigen. Danke aber. Ich hoffe die Werte gehen auf die gewünschten Konstanten und lassen mich bei guten Werten halbwegs normal leben. Denn für Insulin oder strenge Diät fühle ich mich mit knapp 54 wirklich noch zu jung, schon gleich weil ich auch gern esse und koche! Allerdings habe ich noch vor Beginn der Umstellung beschlossen mich mehr zu bewegen und 1-2 mal die Woche 1200m zu schwimmen und habe letzten Freitag auch schon damit begonnen. Gruß nickfish
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    am 30.11.2016 16:03:51 | IP (Hash): 1176056158
    hjt_Jürgen schrieb:
    EH schrieb:
    Das ist so nicht richtig. Trulicity bringt die BSD dazu, immer mehr Insulin auszustoßen, das ist eine völlig andere Wirkunsgsweise. Früher hat man dafür Tabletten geschluckt, die haben genau dasselbe bewirkt mit dem Erfolg, daß die BSD vorzeitig erschöpft war und überhaupt kein Insulin mehr produziert hat. Ich bin von Anfang an mit diesen Tabletten behandelt worden (vor 40 Jahren gab es nichts anderes für Typ2) und heute ist meine BSD geschrumpft und produziert gar kein Insulin mehr.
    In meinen Augen ist Trulicity ein Rückschritt und ich würde es nicht nehmen.


    Im Gegensatz zu den Pillen, die die Insulinausgabe über Stunden völlig unabhängig vom Essen angetrieben haben (immer noch antreiben), treibt Dulaglutid die Insulinausgabe immer nur für die Zeit an, in der neu gegessene Glukose aus dem Darm in den Blutkreislauf übergeben wird. Es verstärkt die Insulinanforderung, die gesund in ausreichender Stärke aus der Darmwand dafür an die Betas gesendet wird, dass die Glukose und ihr Insulin Augenblicke später in der Pfortader zusammen treffen und gut gemischt zur weiteren Verarbeitung in die Leber gelangen.

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    Naja, Jürgen, die Tatsache, daß die BSD gepusht wird, bleibt aber bestehen. Warum nicht das fehlende Insulin von außen zuführen? Es gibt keine Nebenwirkungen und das Organ wird geschont.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 03.12.2016 11:36:30 | IP (Hash): 1254257692
    Meines Erachtens ist das Trulicity erst seit 2015 zugelassen. Da meine BS nur noch sehr gering arbeitet ,
    muß ich etwas Protaphan zuspritzen . Ich habe nur positive Erfahrungen gemacht und möchte eigentlich
    nicht mehr zu der ICT Bahandlung zurück. Mein Blutdruck hat sich sehr verbessert , habe 7kg abgennommen . Wer behauptet mit Insulin nimmt man ab , sagt nicht die Wahrheit. Ich habe sehr diszipliniert immer gegessen und habe nicht abgenommen . Heute streiten die Ärzte es auch nicht mehr ab. Bewegung trifft auch nur bedingt zu . Es muß auch jeder für sich entscheiden. Jeder Mensch reagiert anders , zum Glück.
    B:S