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Polyneuropathie?
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am 26.08.2016 07:18:39 | IP (Hash): 1617163477
Hab das Gefühl, dass das nicht ganz klar sein könnte:
ICT ist langwirkendes Insulin z.B. Toujeo für den beständigen Basal-/Grundbedarf und Humalog zu den Mahlzeiten
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 26.08.2016 07:55:57 | IP (Hash): 2085731408
hjt_Jürgen schrieb:
Hab das Gefühl, dass das nicht ganz klar sein könnte:
ICT ist langwirkendes Insulin z.B. Toujeo für den beständigen Basal-/Grundbedarf und Humalog zu den Mahlzeiten
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Das ist mir schon klar :) ....also der Diabetaloge meinte vielleicht würde bei Ihnen einmal spritzen reichen. Also denke das langwirksame Insulin. "Warten wir mal die Blutabnahme ab..." weiß nicht was er daraus zusammenleiten will? Die Konventielle Therapie habe ich schon durch und hatte wie schon erwähnt einen hba1c von 11,4......beim nächsten Termin(Oktober) werde ich ihm direkt sagen, dass ich sowas schon hatte und es nicht mit mache und das ich ab Januar bei einem anderen Diabetalogen in Behandlung sein werde, und wir jetzt die Behandlung nicht neu anpassen müssen. -
am 26.08.2016 08:44:14 | IP (Hash): 2108455638
stevv20 schrieb:
Also da hast du recht. Es gibt viel Fakten die gegen die Konventielle Therapie ist.
Hi!
Die Konventionelle Therapie "CT" besteht aus einem Kombi-Insulin (Langzeit und Bolus gemischt) und Essplan.
So wurde jahrzehntelang gearbeitet.
Die ICT trennt Basal und Bolus, dazu der BZ-Selbsttest – ein Meilenstein in der Insulintherapie und macht viel mehr Spaß...
Zur Therapie:
Es gibt durchaus auch heute Diabetologen, die der Kundschaft ein eingenverantwortliches Handeln nicht zutrauen und dabei auf "altbewährte" Therapien zurückgreifen.
Moderne Diabetologen stimmen die Therapie mit den Patienten ab, natürlich auch unter den Aspekten "Kann er/sie damit umgehen" und "führt der Weg zum Erfolg".
Wenn Du mit ICT gut klarkommst, warum also nicht.
Und unter ICT muss man nicht zwangsläufig zunehmen... Insulin wir zwar gerne "Masthormon" genannt, aber Übergewicht kommt halt von zuvielen Kalorien... und nicht vom Insulin. Das ist in der Kette nur ausführendes Personal. Die Kalorien stopft man sich schon selbst rein ;-)) -
am 26.08.2016 13:40:16 | IP (Hash): 1617163477
Dann noch mal ein bisschen deutlicher: Mit ner ICT muss ich nicht auf einen HBA1c-Wert warten, sondern da steuert jeder seinen BZ direkt nach den Werten, die er jeden Tag misst. Ärztlich eingestellt z.B. normal mit den Start vor jeder Mahlzeit bei 100-140mg/dl oder scharf mit dem Start vor jeder Mahlzeit bei 80-120.
Für diese 80/100-120/140 ist das lang und langsam wirkende Basal-Insulin zuständig, z.B. Toujeo. Dafür, dass die Höhe nach dem Essen immer wieder zuverlässig erreicht wird, das kurzwirkende Bolus-Insulin, z.B. Humalog. Am wirksamsten gebrauchen wir beide Sorten im Zusammenspiel.
Ärztlich eingestellt bedeutet, dass der Arzt einen ein erstes Mal bis dahin begleitet und ideal dabei dazu anleitet, wie man das selbst dann immer wieder immer besser machen kann. So wie ein Fahrlehrer einen ja auch nur rudimentär zum sicheren Bewegen im Verkehr anleiten kann, und dazu, wie man das dann selbst immer besser hinkriegt.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 27.08.2016 02:06:57 | IP (Hash): 2046177090
Hallo Stev,
mit einer ICT bist du auf der sicheren Seite und kannst mit zwei Insulinen flexibel handeln.
Du weißt Bescheid und das ist gut so !
Hatte dir auch mal geschrieben, daß 'Diabetiker' keine eigene Spezies ist.
Jedoch lassen mich die Beiträge hier im Forum meinen, daß Diabetiker sogar gespalten sind in Typen, und Typ 2er bzgl. Ernährung/ggf. Insulin nicht genügend aufgeklärt werden, sondern mit BZ-, BZ-Nüchtern-Werten abgefertigt werden.
In meinem Bekanntenkreis habe ich einen Typ 2er, der m. E. (will ja nicht aufdringlich sein mit Fragerei) mit einem Misch-Insulin mit festem Mess- und Spritz-Plan mit angeblich guten Werten (auch HbA1c) unterwegs ist, aber auch 'ach so gesundes' Obst als Zwischenmahlzeit !ohne Berechnung! zu sich nimmt.
Nicht PNP, sondern bereits Amputationen sind sein Problem.
Macht mich so traurig
und hilflos, weil meine ICT-Erkenntnisse nicht angenommen werden.
Elfe
Bearbeitet von User am 27.08.2016 02:07:42. Grund: . -
am 27.08.2016 16:25:26 | IP (Hash): 1740279276
Elfe schrieb:
Hallo Stev,
mit einer ICT bist du auf der sicheren Seite und kannst mit zwei Insulinen flexibel handeln.
Du weißt Bescheid und das ist gut so !
Hatte dir auch mal geschrieben, daß 'Diabetiker' keine eigene Spezies ist.
Jedoch lassen mich die Beiträge hier im Forum meinen, daß Diabetiker sogar gespalten sind in Typen, und Typ 2er bzgl. Ernährung/ggf. Insulin nicht genügend aufgeklärt werden, sondern mit BZ-, BZ-Nüchtern-Werten abgefertigt werden.
In meinem Bekanntenkreis habe ich einen Typ 2er, der m. E. (will ja nicht aufdringlich sein mit Fragerei) mit einem Misch-Insulin mit festem Mess- und Spritz-Plan mit angeblich guten Werten (auch HbA1c) unterwegs ist, aber auch 'ach so gesundes' Obst als Zwischenmahlzeit !ohne Berechnung! zu sich nimmt.
Nicht PNP, sondern bereits Amputationen sind sein Problem.
Macht mich so traurig
und hilflos, weil meine ICT-Erkenntnisse nicht angenommen werden.
Elfe
Danke so sieht es aus :) hab ein schönes Beispiel von heute. Hab mir schön einen Eis gegönnt :) und werte waren sehr stabil. Das geht halt nur mit ICT.