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Sehen total schlecht

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    Mitglied seit: 01.09.2016
    am 05.09.2016 09:19:22 | IP (Hash): 477984559
    Seit Jahren lagen meine Bz-werte im Grenzbereich bis 120.
    Letzten Montag dann der Schock
    Langzeit 11,2also Ca.280 im Schnitt .
    Seit dem sind meine Wete von Montag noch 251 auf heute 113 gesunken mit bisher 1 medformin und abends 6 Eh Lantus.
    Sei 3 Tagen kann ich jetzt aber total schlecht gucken.
    Sowohl fern als auch lesen.
    Meine Brille passt irgendwie gar nicht mehr und ohne geht auch nicht. Habe langsam echt Panik .
    Ist das normal und geht das wieder zurück?es kam quasi über Nacht .
    LG
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    am 05.09.2016 12:11:43 | IP (Hash): 2108455638
    Hi!

    Deine Brille "passt" bald wieder.

    Das ist normal wenn man von HbA1c 11,2 auf "normale" Werte runtergefahren wird....
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    am 05.09.2016 12:18:42 | IP (Hash): 1640088586
    Danke für deine Antwort .
    Und wie lange dauert sowas in der Regel?
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    am 05.09.2016 13:40:40 | IP (Hash): 2108455638
    Tage, Wochen – bis zu 3 Monate wurde schon berichtet...

    Kommt auch ein bisschen drauf an, ob Du gut auf dich achtest und Deine Werte im Zaum hälst.
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    am 26.09.2016 08:00:43 | IP (Hash): 292080748
    Hallo!
    Davon habe ich auch schon gehört das man Probleme mit den Augen bekommen kann wenn der Blutzucker zu hoch ist. Das ist natürlich eine besonders doofe Sache. Ein Bekannter von mir hatte vor einem halben Jahr ähnliche Probleme mit Seinen Augen auf Grund von zu hohem Blutzucker, er bekam dann von seinem Arzt Lutein Kapseln verordnet bekommen und konnte damit dann sein Sehvermögen wieder stabilisieren.

    liebe Grüße Anastasia
    Bearbeitet von User am 26.09.2016 08:01:31. Grund: überarbeitet
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    am 02.11.2016 22:33:08 | IP (Hash): 1173949355
    Auch ich stimme da zu, bei konstant zu hohem Blutzucker kann es zu Langzeiterkrankungen kommen - das scheint aber bei Dir ja gar nicht der Fall zu sein, da die Werte zuvor ja dauerhaft gut waren! Insofern für diese Sorge Entwarnung, für eine kurzfristige Lösung klingen die Vorschläge der anderen hier sehr gut!
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    am 18.11.2016 19:02:00 | IP (Hash): 1896414993
    Wenn die Werte vormals im oberen Normbereich waren glaub ich auch nicht, dass das Langzeitfolgen nach sich zieht. Ich hatte auch 10,2 im Langzeitwert und nachdem die Werte in den normalen Bereich kamen, nach ca. 1,5 oder 2 Wochen Metformin, saß ich Montags auf der Arbeit vor dem PC und mußte abbrechen, weil ich partout nichts mehr erkennen konnte. Ich bin auch total panisch geworden, weil ich mit PC-Arbeit mein Geld verdiene und hab den Augenarzt heimgesucht.
    Der gab mir dann auch Entwarnung. Das Eigenartige, es war nicht gleichbleibend schlecht, irgendwie hat sich das beinahe minütlich geändert. Eine Woche war ich dann krank geschrieben, in der Zeit konnte ich kaum irgendwas richtig sehen. Weder Lesen noch Fernsehen, dann stabilisierte sich das ganze noch im schlechteren Bereich. Eine Woche später konnt ich dann mit + 1,0 wieder am PC arbeiten. Aber die Brille hab ich dann auch auch so 10 oder 11 Wochen getragen, dann hat sich das ganze wieder normalisiert und konnte von da wieder ohne Brille arbeiten ...
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    am 21.11.2016 17:38:52 | IP (Hash): 741205839
    Hallo,
    Das war bei mir genauso. Hat sich nach knapp 2 Monaten wieder gegeben und ich konnte meine alte Brille wieder nutzen.
    In der Zwischenzeit habe ich mir mit Kontaktlinsen beholfen. Geh einfach mal zu Apollo /Fielmann oder deinem Optiker, lass die Dioptrien vermessen und kaufe dementsprechende Linsen.
    Wenn sich die Sehkraft wieder einpegelt, dann die Brille wieder auf die Nase.
    LG
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 08.01.2017 20:34:07 | IP (Hash): 1508890881
    Ich möchte mich hier mal einhaken. Ich habe seit November 2016 meine (neuerliche) Diagnose Diabetes die mit BOTherapie behandelt wird. Bevor sich meine Werte verbesserten brauchte ich fürs Lesen eine 1,5 Dioptrien Lesebrille und konnte mit der auch sehen wie ein Adler (halt wie ein kurzsichtiger Adler mit einer Lesebrille). Für die Fernsicht brauchte ich keine Brille obwohl mir die Dunkelheit beim Autofahren schon ab und an zu schaffen machte.
    Seit die BZ Werte besser sind brauche ich 3 Diop. zum Lesen und 2,5 Diop. um wenigstens so den Bereich bis 50m scharf zu sehen. Auch für die Weitsicht verwende ich im Moment eine Billiglesebrille da der Dok. meinte "Brille anpassen lohnt sich noch nicht".
    Die Diagnose des Augenarztes sagt aber auch aus "Keine durch Diabetes bedingte Fehlsichtigkeit"!? Da ich aber nun seit 4 oder 5 Wochen keine Veränderung feststelle frage ich mich nach dem Zeitpunkt für eine Brille. Kann der Augenarzt da was zu sagen? Kann er feststellen ob die Veränderung durch die Einstellung der Diabetes abgeschlossen ist?
    Die Fehlsichtigkeit behindert mich im Moment recht stark. Ich denke das die Brillenträger beurteilen können das eine Lesebrille nur bedingt zur Weitsicht taugt.

    PS: Kontaktlinsen für den Übergang kommen für mich nicht in Frage


    Bearbeitet von User am 08.01.2017 20:44:58. Grund: Korrektur
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 08.01.2017 20:46:57 | IP (Hash): 2116287577
    Es kann, im extrenfall 3 bis zu 6 Monate dauern, bis sich die Augen, besser gesagt das Hirn, an den veränderten Brechungsindex gewöhnt. Starke Schwankungen des BZ können zusätzlich Sehstörungen verursachen.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 08.01.2017 21:03:07 | IP (Hash): 1508890881
    Cracktros schrieb:
    Es kann, im extrenfall 3 bis zu 6 Monate dauern, ...



    Kacke!

    Cracktros schrieb:
    bis sich die Augen, besser gesagt das Hirn, an den veränderten Brechungsindex gewöhnt. Starke Schwankungen des BZ können zusätzlich Sehstörungen verursachen.



    Na - das sind ja mal Aussichten. Und das im warsten Sinne des Wortes.:(
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    am 08.01.2017 21:14:55 | IP (Hash): 856034891
    Aber besser, du weißt es.

    Wenn du zwei neue Brillen beriets nach 3 Monaten in den Mülleimer werfen musst, dann tut das bestimmt bestimmt viel mehr weh.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 08.01.2017 21:52:02 | IP (Hash): 1508890881
    Jepp. Das ist ganz sicher richtig. Aber irgendwie kommt keine Begeisterung auf;) Bleibt die Frage: Kann man den Zeitpunkt der "Normalsichtigkeit" durch den Augenarzt feststellen lassen? Ist der Messbar? Ich muss ja irgendwann auch wieder an der Schippe. Und Autofahren gehört halt mit dazu. Und die Augenärztin sagte "Sie dürfen ohne Brille kein Auto fahren, Punkt.". Und "Punkt" hat sie auch gesagt als ich ihr sagte ich hätte ein großes olles Auto und da ist das nicht so schlimm wenn man irgendwo gegen fährt.;).
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    am 08.01.2017 22:05:38 | IP (Hash): 856034891
    Wenn du eine Brille brauchst, dann solltest du eine möglichst billige Lösung suchen. Auf Schönheit kommt es beim Autofahren ja nicht an und Gletisicht muss dafür auch nicht sein.

    Ich glaube kaum, dass dir jemand sagen kann, wie lange es noch dauert. Das Problem ist selten im Focus von Augenärzten. Es soll sogar welche geben, die nicht einmal über solche Anpassungsschwierigkeiten bei sinkendem BZ Bescheid wissen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 08.01.2017 22:14:14 | IP (Hash): 679318534
    Leider ist es so, dass der Zeitpunk der Anpassung nicht vorausberechenbar ist. Bei einigen dauert die Eingewöhnung nur 1 - 2 Wochen, bei anderen Monate.

    Es ist deswegen nicht Berechenbar, weil es darum geht, dass sich das Gehirn an einen neuen Brechungsindex gewöhnen muss. Es geht also um die Lernfähigkeit des Gehirns an neue Gegebenheiten. Jeder der eine Brille trägt und auf einmal einen neue, mit neuen Werten, Bekommt, der kennt diesen Effekt. Dieses Eingewöhnen ist etwas a) Individuelles und b) nichts Vorherberechenbares .

    Bei hohen HbA1c geht Glykose in die Augenflüssigkeit und verändert den Brechungsindex. Erfolgt der HbA1C Anstieg langsam, hat das Gehirn die Zeit sich daran zu gewöhnen. Man merkt zwar einige Sehstörungen aber es geht schnell wieder vorbei. Erfolgt eine rasche Absenkung des Hb1C verändert sich auch der Brechungsindex fix. Das Gehirn benötigt aber ein wenig Zeit um das Sehen wieder neu zu Lernen.


    Bearbeitet von User am 08.01.2017 22:29:08. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 09.01.2017 15:06:15 | IP (Hash): 1675282737
    Dann werde ich mal abwarten und weiter unscharf aus der Wäsche gucken.;)

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 09.01.2017 17:46:50 | IP (Hash): 181013482
    Noch eine Idee:

    Wenn tatsächlich die Anpassung im Gehirn die wichtigste Stelle ist, dann müsstest du mit Sehträining vile erreichen können.

    Setze so oft wie möglich deine vorherige Brille auf und versuche damit so gut wie möglich zurecht zu kommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du damit die Anpassung auf den Zustand vor der BZ-Senkung gut beschleunigen kannst.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 09.01.2017 18:44:03 | IP (Hash): 765852873
    Meine Arme mussten damals immer länger werden, wenn ich die Zeitung lesen wollte. Konnte den Tacho also schlecht ablesen, hatte aber keine Schwierigkeiten mit etwas weiter entferntem wie z.B. allem, was im Straßenverkehr zu sehen notwendig ist.

    So weit ich mich erinnern kann, hat der Dok damals gar nix zum Autofahren gesagt, weil ich zuerst mit Pillen angefangen hab, und nach der damaligen Lesart konnte man damit nicht unterzuckern.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 09.01.2017 19:03:20 | IP (Hash): 1675282737
    Rainer schrieb:
    Noch eine Idee:

    Wenn tatsächlich die Anpassung im Gehirn die wichtigste Stelle ist, dann müsstest du mit Sehträining vile erreichen können.

    Setze so oft wie möglich deine vorherige Brille auf und versuche damit so gut wie möglich zurecht zu kommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du damit die Anpassung auf den Zustand vor der BZ-Senkung gut beschleunigen kannst.



    Meine Fernsicht kann ich nur ganz ohne Brille "trainieren" da ich für die Ferne bisher nie eine brauchte. Wenn ich mich derzeit ohne Brille vor den Fernseher setze dann weiß ich nicht mehr ob ich "Rote Rosen" oder "SAW 2" gucke. Weil die Dialoge so ähnlich sind.;)
    Draußen bin ich (ohne meine, als Fernbrille missbrauchte, Lesebrille) derart verunsichert weil ich diese Situation nicht kenne. Und ich scheue mich davor vorbeifahrende Autos zu ertasten.

    Na ganz so schlimm ist es nicht aber schon eine mächtige Beeinträchtigung. Aber einen Versuch ist dein Tipp sicher Wert.
    Bearbeitet von User am 09.01.2017 19:12:10. Grund: Korrektur
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 09.01.2017 19:09:28 | IP (Hash): 1675282737
    hjt_Jürgen schrieb:

    So weit ich mich erinnern kann, hat der Dok damals gar nix zum Autofahren gesagt, weil ich zuerst mit Pillen angefangen hab, und nach der damaligen Lesart konnte man damit nicht unterzuckern.
    .



    "Nix Autofahren" kam auch von der Augenärztin auch nur mit dem Hinweis auf meine bescheidene Fernsicht. Ob ich die halbe Strecke von HL nach HH im Teilzeitkoma verbringe war der Frau da recht egal. Zumal man auf der A1 zwischen Lübeck und Hamburg eh kaum auffällt wenn man da ne Runde Schläft.;)
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 01.04.2017 11:32:26 | IP (Hash): 509154617
    Na - ich habe mal den Gang zu Brille ....... gewagt da ich davon ausgehe das meine Sehleistung sich nicht mehr wesentlich verändert.
    Die Abweichung zwischen den Werten des Augenarztes und des Brillenmanns war auch so gering sodass man den man als Meßdifferenz betrachten kann. Die Zeit zwischen den Messungen (Augenarzt - Optiker) liegen 5 Wochen auseinander. So weit so schlecht. Der Augenarzt hat auch bei meinem linken Auge einen grauen Star festgestellt (Keine Ahnung wie der Vogel da rein gekommen ist;) ). Eine OP sei allerdings nicht angesagt da dieser nicht sooo weit fortgeschritten ist. Der Brillenmann, nennen wir ihn mal Optiker, hat so einen Kasten mit der automatisch die Sehstärke ermittelt. Viele werden das kennen. Das ist so eine Art Autofokussystem. Rechts klappte das auch super, links klappte das gar nicht. Darauf die Frage vom Optiker (ich hatte mich ja auf diese Berufsbezeichnung mit mir geeinigt) "Wann werden sie denn operiert?".
    Als ich ihm sagte das der Augenarzt wohl keine Notwendigkeit sieht und anscheinend der Auffassung ist "das guckt sich weg" habe ich natürlich keinen OP Termin. Was er etwas verdutzt zur Kenntnis nahm aber nicht weiter bewertete. Ich hatte auch keine Lust mehr zu fragen.

    Somit bin ich mal wieder völlig begeistert und überlege allen ernstes ob ich mir nicht eine andere Krankheit wie schnupfen oder eingewachsenen Zehennagel aussuche und Diabetes zurückgebe.

    LG

    Dirk


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    Bearbeitet von User am 01.04.2017 11:34:47. Grund: Korrektur
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 31.05.2017 22:27:07 | IP (Hash): 1518990964
    Also nun weiß ich warum mein Blick so getrübt ist. Es sind hier wie schon vom Augenarzt vermutet keine diabetisch bedingten Veränderungen die dazu führen. Ich habe eine mittelschwere Portion alters bedingten "grauen Star" die aber noch unproblematisch ist. Ich habe auch "schlieren" an der Seite der linken Pupille deren Ursprung wohl mal in einer Verletzung lag. Das hat der Augenarzt aber auch jetzt erst nach intensiver Suche entdeckt. Aber auch hier will man nicht operieren da das Risiko derzeit zu groß ist mehr zu schaden als zu nutzen. Daher werde ich mit den 70% auf dem linken Auge und leichten Nebel im Augenwinkel zunächst mal leben.
    Das ganze schränkt bei der aktuellen Sonnensituation ein wenig ein. Daher ist eine Heino Sonnenbrille angesagt.;) Also nicht so hässlich aber so dunkel. Autofahren in der Nacht sollte ich mir auch schenken.

    Viele Grüße

    Dirk


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