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Interpretation OGTT

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.09.2016 01:09:53 | IP (Hash): 1532442561
    Hallo Bedros,

    bin noch mal den Insulin-Einheiten-Angaben hinterher getaucht.

    Wir sprechen hier von einem Faktor von 1000 !

    Link 2 zeigt µU/ml = Mikro-Unit(Einheit) je Milli-Liter (entspricht auch www-Recherche)

    Link 1 enthält aus meiner Sicht einen Fehler mit mU/ml (milli ist 1000 x mehr als micro):
    Könnte ein Schreibfehler sein: Für My = µ gilt die Tastenkombination Alt Gr + M
    Könnte ein Konvertierungsfehler sein: Schriftart/Druckertreiber

    Soweit so überlegendswert der Zahlen, soweit so schlecht bzgl. Zahl plus Einheit.

    Deine Erwartungshaltung mit 130 oder 153 Blutzucker liegen doch gar nicht so weit auseinander.
    Den Organismus in Formeln und Zahlen pressen zu wollen, ist nicht möglich - zu komplex.

    Selbst - wie du sagst - sind Blutdruckwerte (Bedingung Ruhe/Bewegung, Weißkitteleffekt) auch nicht so einfach zu deuten.

    Deine Datenlage und Stand der Wissenschaft zeigen summa summarum keinen Anlass zur Sorge.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 18.09.2016 01:12:50. Grund: .
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    am 18.09.2016 12:56:14 | IP (Hash): 2002447446
    Ich vermute mal einen Schreibfehler bei den Einheiten.


    Aber nichtsdestotzot finde ich es spannend, aber auch irritierend, wie Personen
    mit einer klaren Insulinresistenz ( zudem vielleicht noch adipös) bessere BZ Werte beim OGTT haben können wie andere ( schlanke) die KEINERLEI Insulinresistenz aufweisen.

    Im Netz hat eine weibliche Person ihren OGTT gepostet....

    BZ-0 nü. mg/dl 90,0
    BZ-60mg/dl 99,0
    BZ-120 mg/dl 67,0


    Insulin-0 uU/ml 18,7
    Insulin -60 uU/ml 136,4 p
    Insulin- 120 uU/ml 45,5 p


    Ergo, super klasse BZ Werte beim Test keine Frage.

    Aber... bei diesen horrenden (Nüchtern) Insulin Werten hat diese Person eine Insulinresistenz die sich gewaschen hat.
    Der Homa Index liegt bei über 4 (!). Also eine klare und "üble" Resistenz. Also eine klar schlechtere Voraussetzung als z.B. bei mir.

    Ihr BZ steigt nach einer Stunde nur auf 99..Unglaublich wenig, wieso greift bei so einer derartigen Resistenz das Insulin sofort..??
    Bei anderen Personen die wie gesagt Nullkommanull Resistenz haben (so wie eigentlich bei mir) ist der BZ wesentlich höher.
    DAS verstehe ich nicht...!?
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    am 18.09.2016 14:53:05 | IP (Hash): 12071955
    Hallo Bedros,

    bisher hast du immer nur über deine Werte geredet. Meine Frage wäre, hast du irgendwelche gesundheitlichen Probleme, gegen die du etwas unternehmen willst? Geht es dir nicht gut oder fühlst du dich lediglich nicht wohl, weil deine Werte aus deiner Sicht nicht ganz perfekt sind? Was war der Anlass für die aufwändige Untersuchung?

    Deine Werte zeigen übrigens ziemlich klar eine leichte alimentäre Hypoglykämie, eine verspätete und dann überschießende Insulinreaktion auf die Mahlzeit. Alimentäre Hypoglykämien sind für manche sehr unangenehm, so dass sie unbedingt etwas dagegen unternehmen müssen. Wenn du im Allteg keine Probleme hast und sich dieser Effekt nur bei der besonderen Belastung auf die BZ-Automatik beim oGTT zeigt, dann brauchst du gar nichts zu machen.

    Alimentäre Hypoglykämien können verschiedene Ursachen haben, unter anderem auch Insulinresistenz. Bei deinen Werten scheidet IR als Ursache ziemlich sicher aus, in diese Richtung brauchst du keine weiteren Gedanken zu verschwenden. Den normalen Verlauf von BZ und Insulin kannst du dir übrigens hier (aus Wikipedia, Insulin) sehr gut ansehen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Insulin#/media/File:Glucose-insulin-day-german.svg
    Um auf die gleiche Maßeinheit zu kommen, musst du deine Insulinwerte mit 7 multiplizieren.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 18.09.2016 14:53:40. Grund: .
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    am 18.09.2016 21:16:26 | IP (Hash): 2002447446
    Den Test machte ich weil ich trotz 30 kg Gewichtsabnahme einen mimimalst schlechteren HBA1C Wert hatte. Aber natürlich immer noch auf völlig normalem Niveau.

    Ich fühle mich häufig so 3-4 Stunden nach dem Essen unterzuckert und sehr flau.
    Wobei die ab und zu gemessenen Werte das nicht so richtig ergeben.

    Wenn ich z.b. mit nem BZ von 90 mg/dl spazieren gehe fühle ich mich dann so nach 10-15 Minuten komplett unterzuckert. Wieder zuhause messe ich dann so zwischen 75-80 und fühle mich als wenn ich aus den Latschen kippe. Sooo mega niedrig ist das ja nicht, aber gefühlt habe ich nen BZ von 25-30...

    Teilweise fühle ich mich auch mies, selbst wenn der BZ zwischen 90-100 liegt, sehr merkwürdig. Als wenn mein Körper gewohnt wäre, das der BZ um die 200 liegen würde und mir mit Werten unter 100 ne Unterzuckerung dann "vorgauckelt".

    Aber ausgerechnet beim OGTT merkte ich in der Praxis überhaupt nichts als ich 2 Stunden mit Werten um die 50 mg/dl herumsaß, und auch nicht als ich anschließend ohne Kohlenhydrataufnahme noch 1.5 Stunden bei 25 Grad nach Hause gelaufen bin...!
    Da muß ich ja wohl wahrscheinlich mit Werten von um die 40 mg/dl zu Hause angekommen sein. Null gemerkt.
    An anderen Tagen merke ich aber wie gesagt das "absinken" auf nen Wert von 90 mg/dl.

    Ist irgendwie schon unlogisch so ein menschlicher Körper....
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 19.09.2016 01:32:12 | IP (Hash): 1532442561
    Hallo Bedros,
    so unlogisch ist unser menschlicher Körper nicht.
    Man muss versuchen, die Symptome deuten zu können, nicht nur mit Zahlen, sondern mit Einbeziehung biologischer Erkenntnisse.

    Daß hinter deinen im Alltag kein echter Unterzucker steckt, hast du schon selber gesehen.
    Was der Organismus anzeigt, sind in der Tat Blutzuckerschwankungen.

    Du schreibst zwar, daß du vor dem Spaziergang einen 90-100-Wert misst, dich 15 min nach mäßiger Bewegung unterzuckert fühlst.
    Maßgeblich ist aber, was hast du gegessen, nach welcher Zeit hast du die 90-100 gemessen.

    Wie ernährst du dich jetzt - nach der enormen Gewichtsabnahme ?
    Was hattest du als Abendessen vor dem OGTT ?
    Das ist wichtig. Der HbA1C-Wert zeigt nur die durchschnittlichen Blutzuckerwerte der letzten acht Wochen an, dein Abendessen könnten auch den Test beeinflusst haben.

    Diese 'gefühlten' Unterzucker zeigen eher an, daß deine Mahlzeitenzusammensetzung ev. nicht so optimal sind. Generell gilt (eigentlich für alle Menschen) eher 'vollwertige' Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Das wäre dann eher z.B. Vollkornbrot, Kartoffel ..., aber richtig kombiniert mit Eiweiß und Fett (schwerverdaulich) lassen sich auch Nudeln oder Reis 'entschärfen'.
    Obst pur wäre je nach Sorte auch hinterfragbar.

    Hinterfrage bitte deine jetzige Ernährung.
    Nicht unbedingt mehr Augenmerk auf weitere Gewichtsabnahme (kcal), sondern auf gesunde Ernährung auch bzgl. Blutzucker.
    Hauptmahlzeiten lassen sich gut zusammenstellen unter beiden Bedingungen, wenn's sein soll auch Zwischensnacks. Getränke sowieso. Nicht unbedingt Schorle oder so etwas, Kaffee/Tee eher mit Süßstoff, 'Light'Getränke usw.

    Schreibe dir das aus persönlicher Erfahrung (INSULINER) mit wirklichen 30ern Unterzucker (nicht nur mies fühlen, sondern daß die Sinne nach und nach schwinden u.a.m. - übel)
    Hatte daraufhin auch eine Hyposchulung, wobei Ernährung/Bewegung ein Thema war.

    Gruß Elfe
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    am 19.09.2016 15:01:28 | IP (Hash): 2002447446
    Die Ernährung ist in der Tat verbesserungswürdig...

    Da ich morgens einfach keinen Hunger habe, esse ich nur 2 Mahlzeiten am Tag.
    Mittags/Abend und auch keinerlei Zwischenmahlzeiten wie Obst, Süßigkeiten etc.

    Da ich mich sehr viel bewege, esse ich natürlich bei nur 2 Mahlzeiten dann allerdings entsprechend relativ viel Kohlenhydrate.
    Der BZ wäre wohl stabiler wenn man mehrere kleine Zwischenmahlzeiten zu sich nimmt.
    Allerdings wird ja so ständig Insulin ausgeschüttet, bei meiner Version nur 2x am Tag.
    Ich weiß nicht ob es für die Bauchspeicheldrüse belastender ist in kurzen Abständen immer wieder Insulin ausschütten zu müssen, das sie sich also nie länger "erholen" kann, oder das sie zwar nur 2x am Tag so richtig produzieren muß dafür aber eine wesentlich höhere Menge bereitstellen muß...

    Ich finde es trotzdem erstaunlich das in meinem Beispiel von der Person die eine gravierende Insulinresistenz aufweist, (Homa Index über 4) der BZ beim OGTT trotzdem SOFORT gesenkt wurde. Bei ner Resistenz ist das doch normalerweise gerade nicht der Fall.
    Und unsereins hat Nullkommanull Resistenz (laut Nüchterninsulin) und der BZ Wert nach 60/120 Min. ist höher...
    Bearbeitet von User am 19.09.2016 15:05:46. Grund: .
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    am 19.09.2016 15:45:24 | IP (Hash): 2108455638
    Vielleicht verläufst Du Dich gerade.

    Ich bin Typ 1, 20 kg zuviel auf den Rippen, unregelmäßige und "ungesunde Ernährung" und trotzdem ziemlich niedrigen Insulinverbrauch – laut Lehrbuch müsste ich pro BE irgendwas Morgens/Mittags/Abends um 2 / 1,5 / 2 Einheiten spritzen.

    Ist aber nicht so, mir reicht 0,75 / 0,5 / 0,75 Einheiten/BE.

    Mein Diabetologe fand das erst komisch, dann heiter – es ist eben jeder Mensch anders.

    Freu Dich doch einfach. Ob da wirklich eine Resistenz im Raume steht – vielleicht war es auch einfach ein schlechter Tag oder es kam ein bisschen Aufregung dazu, alles Dinge, die den BZ auch bei Stoffwechselgesunden beeinflussen.

    Ich käme mit Deinen Werten prima klar. Echt.



    Deine Betazellen arbeiten rund um die Uhr. Mal mehr, aml weniger. Dafür sind die da, und denen ist egal, wieviel zu tun ist.
    Es sei denn, Du wärest Diabetiker. Bist Du aber nicht.
    Bearbeitet von User am 19.09.2016 15:47:00. Grund: PS.
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    am 19.09.2016 16:30:20 | IP (Hash): 1897583334
    Die Insulinresistenz ist eine Deutung aus der Zeit, als sich noch niemand anders als mit der Weigerung der peripheren Zellen gegen die Aufnahme von Glukose/Insulin erklären konnte, dass höhere Insulinverläufe gemessen werden konnten, als beim Gesunden bei gleichem BZ.

    Inzwischen ist längst klar, dass es da nicht in erster Linie um eine Aufnahmeverweigerung geht, sondern um eine Störung des gesamten Regelprozesses von Glukose- und Insulin-Ausgabe: So können Betroffene auch mit völlig gesundem BZ-Verlauf inklusive oGTT eine sehr ausgeprägte Insulinresistenz haben.
    Und auf der anderen Seite kann bei Wiederherstellung der Regelung (Beispiel: nach bariatrischer OP - ist ein Beispiel!) schon vor jeder möglichen Veränderung im peripheren Bereich das Schwinden der Insulinresistenz beobachtet werden.

    Die Bauchspeicheldrüse kann normal ein gewaltiges Vielfaches vom üblichen täglichen Bedarf an Insulin ausgeben. Ne tatsächliche Überlastung lässt sich am größeren Anteil vom intakten Proinsulin ablesen, das zwar zu bestimmen geht, aber aus mir bis heute nicht klaren Gründen nur selten bestimmt wird.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 20.09.2016 11:10:34 | IP (Hash): 1706209005
    Hallo Bedros,

    warum beschäftigst du dich weiter mit IR und vergleichst mit solchen Leuten deine Werte, obwohl du ein ganz anderes Problem hast. Du hast alimentäre Hypoglykämien und Probleme damit, also konzentriere dich darauf.

    Als erstes solltest du damit zu einem Fachmann gehen. Der Fachmann für alimentäre Hypoglykämien ist nicht Der Diabetologe, sondern der Endokrinologe, Als zweites solltest du ganz genau deine Ernährung beobachten und herausfinden, nach welchen Sachen diese Unterzuckerungen häufiger auftreten und bei welchen seltener. Hauptaugenmerk musst du dabi auf die KH legen. Mit vielen schnellen KH schießt dein BZ, wahrscheinlich wegen einer schwächelnden Phase 1 der Insulinausschüttung, weit nach oben und sinkt dann mit der verspäteten und überschießenden Insulinreaktion auch sehr weit ab. Bei manchen hilft dann schon der Umstieg auf Vollkornprodukte. Hilfreicher und für einige auch einfacher machbar wäre eine moderate KH-Reduzierung, wobei du die KH aus Brot, Brötchen, Kartoffeln ... verringern und dafür lieber mehr Gemüse, Fleisch und Fett essen kannst. Probiere einfach aus, womit es dir am besten geht. Du könnstest auch mal ausprobieren, ob bei dir ein kleiner Snack ca. 1/2 Stunde vor der Mahlzeit die Probleme abmildert. Durch den Snack wird schon etwas Insulin angefordert, so dass die Mahlzeit dann vielleicht schon mit ausreichend Insulin empfangen wird.

    Viel Erfolg, Rainer


    P.S.: Deinem Spruch: "Ist irgendwie schon unlogisch so ein menschlicher Körper...." stimme ich nicht zu. Die Stoffwechselvorgänge sind allerdings sehr kompliziert. Wir verstehen längst noch nicht alles, was in unserém Körper vorgeht und mit dem bisschen, was wir darüber wissen, lässt sich vieles nicht ausreichend erklären.
    Bearbeitet von User am 20.09.2016 11:15:35. Grund: .
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  • Elfe

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    am 20.09.2016 16:14:14 | IP (Hash): 1532442561
    Hallo Bedros,

    halte die 'Diagnose' "alimentäre Hypoglykämie" für gewagt - beim Test hätte der BZ-Spiegel stärker absinken müssen unter 40 mg/dl siehe http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/1488.htm.
    Und wenn ich das richtig verstanden habe, sind im Alltag die Unterzucker 'gefühlt', der gemessene Blutzucker aber ok.

    bedros schrieb:
    Die Ernährung ist in der Tat verbesserungswürdig...

    Da ich morgens einfach keinen Hunger habe, esse ich nur 2 Mahlzeiten am Tag.
    Mittags/Abend und auch keinerlei Zwischenmahlzeiten wie Obst, Süßigkeiten etc.

    Da ich mich sehr viel bewege, esse ich natürlich bei nur 2 Mahlzeiten dann allerdings entsprechend relativ viel Kohlenhydrate.
    Der BZ wäre wohl stabiler wenn man mehrere kleine Zwischenmahlzeiten zu sich nimmt.



    Die Mahlzeiten würde ich etwas besser verteilen. Tagsüber muss man leistungsfähig sein, Mittagessen für Energieaufnahme etwas spät, üppiges Abendessen vor Ruhe- und Schlafphase ist dann auch nicht so sinnvoll.
    Viele Menschen können frühmorgens nichts essen, aber so gegen 9 (Frühstückspause) könnte man schon eine Kleinigkeit herunter kriegen.
    Wenn du morgens die Restenergie verbraucht hast, nach dem Mittagessen ins sogen. 'Suppenkoma' fällst, könnte das deine 'Schwäche'phasen erklären.
    Dass du nach dem Test mit 50 mg/dl fröhlich nach Hause spaziert bist, würde auch eher für ein (ev. spätes) Frühstück sprechen.

    Gruß Elfe

    P.S.: Ob Zwischenmahlzeiten sein sollen, darüber streiten sich die Gelehrten seit Jahren. Aktuell scheint eher die Empfehlung zu sein, daß Zwischenmahlzeiten nicht sein müssen
    Bearbeitet von User am 20.09.2016 16:15:29. Grund: .
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 20.09.2016 18:30:56 | IP (Hash): 2075169319
    Elfe schrieb:
    Die Mahlzeiten würde ich etwas besser verteilen. Tagsüber muss man leistungsfähig sein, Mittagessen für Energieaufnahme etwas spät, üppiges Abendessen vor Ruhe- und Schlafphase ist dann auch nicht so sinnvoll.


    Die für den Betrieb unseres Organismus optimale Energie-Ausgabe erfolgt völlig unabhängig von der Futteraufnahme auch nach ner Woche Fasten super top.
    Nur mit Diabetes hilft, wenn wir’s für den ausgeglicheneren BZ-Verlauf etwas ausgeglichener verteilen. Ansonsten passt in aller Regel das am besten, woran man gewöhnt ist.

    Die Idee, dass morgens Energie fehlt, weil irgendwelche Speicher leer sind, ist hirnrissig, weil die Nieren und die Leber durchgängig immer völlig ausreichend Glukose produzieren.


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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.09.2016 18:59:57 | IP (Hash): 1532442561
    Hallo Jürgen,
    du schreibst theoretisches Diabetes-Wissen.
    Wenn gefastet wird, kommen ganz andere Dinge zum Tragen. Außerdem habe ich ganz bewusst nicht von 'Speichern' gesprochen.

    Bedros ist gesund, kein ! Diabetiker.
    Bemühe mit meinem Beitrag den gesunden Menschenverstand !
    Millionen Menschen Frühstücken, essen zu Mittag und Abends.
    Weil sie Hunger und Appetit haben und leistungsfähiger sind.

    Meint Elfe

    P.S.: BZ als Alleinstellungsmerkmal von Ernährung zu machen ist auch für dich als Diabetiker nicht gut
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 20.09.2016 19:14:42 | IP (Hash): 2075169319
    Alltägliches Essen dient zu keiner Zeit der direkten Energieversorgung, weil die Menge an Energie vom Organismus gar nicht aufgenommen werden kann. Der weitaus größte Teil von jeder Mahlzeit wird zunächst in der Leber zwischen gespeichert und von ihr nach und nach eben nach Bedarf ausgegeben. Und für diese Ausgabe ist völlig unerheblich, ob zwischengespeichert oder neu produziert.

    Noch einmal: Die Mahlzeiten, wie wir die allgemein als normal ansehen, sind reine Gewohnheit und biologisch in keiner Weise notwendig.
    ABER wenn jemand an eine feste Abfolge von Mahlzeiten gewöhnt ist, kann seine Leistungsfähigkeit vorübergehend nachlassen, wenn der von der gewohnten Abfolge abweicht. Nicht wg fehlender Energie, sondern wegen fehlender Kontinuität.


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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.09.2016 22:59:04 | IP (Hash): 1532442561
    Unsinn.
    Wenn du mal jenseits der Leber-, Glukose-Beschränktheit deinen Blick öffnen würdest, und den auch anderen lebenswichtigen Bestandteilen beschäftigen könntest, wäre zu schön. Beiß bei dir wie üblich auf Granit.
    Gibt aber noch andere Leser in diesem Forum.
    Auch Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine, SpurenElemente sind wichtig und die werden nicht alle im Körper gespeichert, z.B. wasserlösliche Vitamine.

    Meint Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 27.09.2016 22:21:46 | IP (Hash): 2023962024
    Da Bedros hier in seinem Thread offensichtlich keine weiteren Fragen mehr hat oder an weiteren Antworten nicht interessiert ist, versuche ich mal ein bisschen Elfenstaub aufzukehren, den eine Userin in der ihr üblichen charmanten Art und ihrem messerscharfen Verstand hier hinterlassen hat.

    Mit den Schimpfkanonaden gegen hjt_Jürgen:
    Elfe schrieb:
    Unsinn.
    Wenn du mal jenseits der Leber-, Glukose-Beschränktheit deinen Blick öffnen würdest, und den auch anderen lebenswichtigen Bestandteilen beschäftigen könntest, wäre zu schön. Beiß bei dir wie üblich auf Granit.
    Gibt aber noch andere Leser in diesem Forum.
    Auch Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine, SpurenElemente sind wichtig und die werden nicht alle im Körper gespeichert, z.B. wasserlösliche Vitamine.

    behauptet sie doch allen Ernstes, dass Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine und Spurenelemente unserem Körper nahezu kontinuierlich zugeführt werden müssen, weil anderenfalls ein Mangel entstehen würde.

    Wenn an dieser These tatsächlich auch nur das geringste dran wäre, dann wären die Menschen zumindest in unseren Breiten schon längst ausgestorben bzw. hätten nie eine Chance zum Überleben gehabt. Tatsächlich dürfte jedem bekannt sein, dass mehrtägiges Fasten nach einer kurzen Umstellungsphase ohne große körperliche Einschränkungen möglich ist. Daraus lässt sich eindeutig schließen, dass im menschlichen Körper sämtliche Stoffe, die tatsächlich kontinuierlich benötigt werden, mit dem Bedarf für mehrere Tage gespeichert werden. Lediglich für Wasser wird regelmäßig Nachschub benötigt. Wie kann nur jemand ernsthaft behaupten, wir müssten Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine und Spurenelemente unbedingt im Abstand von wenigen Stunden nachschieben, damit sie uns nicht ausgehen. :lol:

    Bearbeitet von User am 27.09.2016 22:27:48. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 28.09.2016 15:45:10 | IP (Hash): 626761671
    Was ich behaupte, kann jeder User im Orignalbeitrag lesen und selber einschätzen.

    Wie schön, daß du dich bester Gesundheit erfreust und dich noch nie ernsthaft mit Ernährung auseinander setzen musstest.