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Interpretation OGTT
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am 15.09.2016 18:42:09 | IP (Hash): 788012305
Hallo,
Ich (männlich, 47 Jahre, 1,86m, 80 Kg) hatte mich entschlossen einen OGTT zu machen, da mein HBA1C von 4.9%, vor 2.5 Jahren, auf aktuell 5.0% "anstieg"...
Jammern auf hohem Niveau..ich weiß...
Allerdings muß man dazu sagen das ich vor 2.5 Jahren noch 30 kg mehr wog und mich Nullkommanull bewegt hatte. Aktuell wie gesagt 30 kg weniger und ich mache täglich Sport.
Und trotzdem steigt der HBA1C leicht an..???
Heraus kam beim OGTT dann folgendes, es wurde ein 4 Stunden Test gemacht (75 g Glukose)
BZ Nüchtern= 89
60 Min.= 153
120 Min.= 118
180 Min. = 50 (!)
240 Min. = 53 (!)
Die BZ Werte sprechen doch eigentlich für eine (leichte) Insulinresistenz m.M. nach. Denn diese Spreizung von 153 auf runter bis 50 wäre für einen völlig Gesunden doch zu hoch..??
Heute kamen dann die Insulinwerte, und die sprachen wohl eher nicht für eine Resistenz.
Insulin nüchtern = 3,1 mU/ml
60 Min = 31 mU/ml
120 Min = 29 mU/ml
Habe leider keine 180/240 Min. Werte bekommen, bzw. sind meinerseits irgendwie "verschollen".
Laut Homa-Index habe ich einen Index von 0,68. Also völlig normal.
Aber wieso ist dann der BZ so drastisch abgesunken, und stieg außerdem vorher immerhin auf 153 an..?
Nachdem der Arzt die Insulinwerte sah, meinte er auch das die Insulinwerte nicht so richtig zu den BZ werten passen würden.
Wobei ich diesen Homa Rechner irgendwie auch komisch finde.
Wenn ich eine Insulinresistenz berechne möchte und wäre vielleicht schon ein ( unwissender) Diabetiker mit 0,00 mU/ml Insulin und nem BZ von nüchtern 200 mg/dl, dann hätte ich laut Homa Rechner einen Koeffizienten von 0,49 (!).
Also alles in "bester Ordnung"....!!??
Außerdem find ich Tabellen in denen Nüchterninsulin zwischen 6-25 mU/ml angegeben worden ist. Komisch, da hätte jeder bei Nüchtern Insulin von 6 mU/ml
einen Koeffizienten von über 1..!? Kann doch nicht stimmen.
Da hätte ich ja mit 3,1 mU/ml nüchtern sogar viel zu wenig Insulin..?
Also irgendwie komisch mein OGTT, oder doch nicht..??
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am 15.09.2016 20:21:45 | IP (Hash): 1277894460
Hi!
Ein Anstieg von 4,9 auf 5,0...
Am BZ auch nix wirklich schlimmes.
Entsetzlich...... :(((
Um so niedrige HbA1c zu erreichen muss der BZ oft und lange um 60 mg/dl liegen.
Und die Glukoselösung stellt einen heftigen Reiz dar.
Hast Du denn die Anforderungen VOR dem oGTT eingehalten?
Bearbeitet von User am 15.09.2016 20:34:43. Grund: . -
am 15.09.2016 20:56:18 | IP (Hash): 788012305
Ich weiß nicht wie du bei nem HBA1C von 5.0 % auf durchschnittliche BZ Werte um 60 mg/dl kommst.
Diese 5.0% entsprechen umgerechnet durchschnittlich 97 mg/dl. Also nicht so niedrig wie du vielleicht annimmst.
Mir war klar das der Wert an sich ok ist und einen OGTT an sich nicht "rechtfertigt".
Aber wie ich schon schrieb war ich irritiert, das der Wert nach 30 (!) Kg Gewichtsabnahme sogar leicht angestiegen ist. Ist für mich irgendwie unlogisch, auch wenn der Wert an sich noch OK ist.
Unlogisch wie auch der OGTT ausgefallen ist, im Verhältnis BZ und Insulin.
PS. Ja, ich hab normal die Kohlenhydrate am Tag zuvor bzw. auch die Tage davor zu mir genommen. Esse sowieso eher viele Kohlenhydrate. Bewegung hatte ich etwas eingeschränkt 1-2 Tage vorher.
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am 15.09.2016 21:07:01 | IP (Hash): 1277894460
Der HbA1 passt prima zu den Werten.
Ist schließlich eine Art Schnittmenge.
liegt etwa zwischen 75 und 85.
Mit ein paar biologischen Abweichungen... wo liegt der Referenzwert des Labors? sollte auch irgendwo stehen...
Sieht gut aus, und ich kann mir beim Besten willen keinen Reim darauf machen, warum das zu einem Problem für Dich wird.
Wolltest Du als Diabetiker solche Vorbildlichen HbA1c erreichen, müsste man genau solche Verläufe und tiefe Werte erreichen - solche Leute gibt's...
Bearbeitet von User am 15.09.2016 21:11:05. Grund: . -
am 15.09.2016 21:19:36 | IP (Hash): 788012305
OK, wie es sich bei einem "reinen" Diabetiker verhält weiß ich nicht. Ob er zwischendurch tatsächlich Werte um die 60 mg/dl "benötigt" um auf nen HBA1C von 5.0 % zu kommen.
Der Körper reagiert nicht immer "logisch", das ist ja klar. Ich habe halt geglaubt das bei so viel bewegung und Gewichtsabnahme der HBA1c zumindest etwas BESSER
werden müßte und nicht noch nen Tick schlechter.
Das ist ja so als wenn man in sein Auto 200 kg Zusatzgepäck reinpackt, nur im
zähen Stadtverkehr fährt und noch nen besseren Durchschnittsverbrauch hat, als wenn du hinterher das Zusatzgewicht wieder entfernst und entspannt ne Überlandfahrt auf der Landstraße machst...
Nun gut, selbst Der Diabetologe fand es unlogisch das die Spreizung zwischen "hoch" und "niedrig" im OGTT so groß war. Und das obwohl die Insulinmenge gar nicht so gewaltig war.
Die Umrechnung des HBA1C von % in mg/dl habe ich übrigens von dieser Seite...
http://www.labor-limbach.de/HbA1c-Standardisie.452.0.html?&no_cache=1
Bearbeitet von User am 15.09.2016 21:22:04. Grund: Nachtrag -
am 15.09.2016 21:30:45 | IP (Hash): 1277894460
Wikipedia schreibt bei HbA1c 5 = 80
diabetes-info rechnet etwas anders...
Es gibt eine Norm für den Insulinverbrauch. Und auch keine Formel "Körpergewicht weniger = kleinerer HbA1c"
Und einen ungesunden Anstieg kann man da auch nicht sehen. Hast Du mehr Sport gemacht? Wer oft in anaerobe Bereiche trainiert fährt auch mal einen BZ von 180 mg/dl!
Wenn Du es ganz genau wissen möchtest, investiere in das FreeStyle Libre. Eine permanente Messung, das Starterset mit 2 Sensoren läuft 4 Wochen.
Wenn man dazu Buch über Ernährung (BE schätzen wäre nicht mal nötig, Info über "Gericht mit Beilagen" würde reichen), Sport und Gesundheit führt - so mancher würde hier über das Ergebnis staunen! -
am 15.09.2016 21:30:49 | IP (Hash): 1277894460
Wikipedia schreibt bei HbA1c 5 = 80
diabetes-info rechnet etwas anders...
Es gibt eine Norm für den Insulinverbrauch. Und auch keine Formel "Körpergewicht weniger = kleinerer HbA1c"
Und einen ungesunden Anstieg kann man da auch nicht sehen. Hast Du mehr Sport gemacht? Wer oft in anaerobe Bereiche trainiert fährt auch mal einen BZ von 180 mg/dl!
Wenn Du es ganz genau wissen möchtest, investiere in das FreeStyle Libre. Eine permanente Messung, das Starterset mit 2 Sensoren läuft 4 Wochen.
Wenn man dazu Buch über Ernährung (BE schätzen wäre nicht mal nötig, Info über "Gericht mit Beilagen" würde reichen), Sport und Gesundheit führt - so mancher würde hier über das Ergebnis staunen! -
am 15.09.2016 22:14:24 | IP (Hash): 86278351
Wie ich’s lese, nimmst Du an, dass die Medizin mit den jeweils vorgegebenen Werten biologische Gesetzmäßigkeiten benennt.
Aber solche Gesetzmäßigkeiten sind in den meisten Fällen völlig unbekannt. In den meisten Fällen stehen die Werte nur als statistische Folgerungen aus einer Vielzahl von Beobachtungen. Und die statistische Grundlage ist keineswegs besonders breit, weil alle Mediziner (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen) dazu neigen, ihr jeweils eigenes Süppchen zu kochen und die Zutaten nicht so gerne in eine größere Sammlung weiter geben.
Und dabei geht es in aller Regel um kranke Süppchen. Zu kaum etwas eigentlich so wichtigem wie den jeweiligen Gesundwerten gibt es eine dürftigere statistische Grundlage. Ganz einfach, weil Gesundheit nicht im Fokus der Medizin steht, sondern Krankheit in ihren vielfältigsten Formen.
Alle daraus abgeleiteten Werte und Formeln sind Deutungen/Interpretationen von Beobachtungen, die ihre scheinbar gesetzmäßige Erscheinung ihrer eminenten Häufung in wissenschaftlichen Arbeiten verdanken.
Die Veränderung meines HBA1c um 0,2% habe ich schon in der Zeit der neuen und angeblich genaueren Bestimmung innerhalb von 2 oder 3 Wochen erlebt. Wichtig: beim selben Arzt und selben Labor. Und die Nichtreaktion des Arztes lässt mich vermuten, dass nach wie vor ein Spielraum von plusminus 0,2% in der Bestimmung ganz normal ist.
Schwankungen des Blutzuckers um 200mg/dl kommen in der guten Diabetes-Einstellung jeden Tag mehrfach vor. Und erst in diesem Bereich können Diabetologen auf einen einigermaßen tragfähigen Satz an Erfahrungswerten zurück greifen. Für Deinen Bereich gibt es praktisch keine medizinisch nennenswerten Erfahrungen und damit auch keine Möglichkeit einer medizinisch fundierten Aussage.
Es gibt keine UMRECHNUNG von HBA1c% zu durchschnittlichem BLUTZUCKERmg/dl, sondern nur eine Bandbreite von statistischen Entsprechungen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.09.2016 22:24:39 | IP (Hash): 788012305
Wikipedia kann unmöglich stimmen.
Beim Gesunden soll der HBA1C zwischen 4.0-6.0 betragen. Laut Tabelle ist man bei 4.7% erst bei 70 mg/dl angelangt.
Das wären ja umgerechnet bei nem HBA1C von 4.0 um die 50 mg/dl....
Auf dieser Seite
http://www.lilly-diabetes.de/patienten/besser-leben-mit-diabetes/werte-selbst-berechnen/hba1c-rechner.html
hab ich auch Werte gefunden die mit meiner Ausgangsberechnung/Seite übereinstimmen.
Ich mag ja falsch liegen, trotzdem bin ich der Meinung das ein völlig normal "Blutzucker-Gesunder" den BZ nicht auf 50 mg/dl absinken lassen würde. Das ist ja kurz vor Ohnmacht... -
Elfe
Rang: Gastam 16.09.2016 01:56:28 | IP (Hash): 1532442561
Hallo,
warum rechnest du 'Diabetes'-Tabellen rückwärts ?
DU hast absolut gute Werte !!!
Hast du im Umfeld Diabetiker, die dir die 'magische' Grenze von 50 mg/dl erzählen ?!?
Wenn Diabetiker mit Insulin behandelt werden, wird eingebläut, daß hier die Grenze zum Unterzucker liegt, um selbstständig noch handeln zu können, um weiteres Absinken zu verhindern ! - Vorsichtsmaßnahme ! bzgl. Medikamenten-/Umstände-halber.
Hat aber nichts mit einer gesunden funktionierenden Bauchspeicheldrüse zu tun.
Sei froh, daß deine so gut arbeitet !
Von Resistenz ist nichts zu sehen, ab HbA1c größer/gleich 6 kannst du anfangen, dir Gedanken zu machen.
Da bist du weit von entfernt.
Gruß Elfe
P.S.: Was meinst du mit "reinem" Diabetiker ?
Diabetes-diagnostiziert-betroffene sind froh und glücklich, einen HbA1c um 6,5 hinzukriegen.
Bearbeitet von User am 16.09.2016 02:13:46. Grund: . -
am 16.09.2016 07:50:49 | IP (Hash): 2108455638
bedros schrieb:
Beim Gesunden soll der HBA1C zwischen 4.0-6.0 betragen. Laut Tabelle ist man bei 4.7% erst bei 70 mg/dl angelangt.
Das wären ja umgerechnet bei nem HBA1C von 4.0 um die 50 mg/dl....
Auf dieser Seite
http://www.lilly-diabetes.de/patienten/besser-leben-mit-diabetes/werte-selbst-berechnen/hba1c-rechner.html
hab ich auch Werte gefunden die mit meiner Ausgangsberechnung/Seite übereinstimmen.
Dann rechne mal auf Diabetesinfo – das passt für die meisten Selbstmesser am Besten.
Der HbA1c ist ein DURCHSCHNITTS-Wert! Dazu gehören eben niedrge und hohe Werte.
Deswegen spricht man bei Diabetikern auch von "guten" oder "schlechten" HbA1c, wenn niedrige Werte mit "Hypos erkauft" werden.
Bei Deinen Werten ist weit und breit nichts auffälliges zu finden.
bedros schrieb:
Ich mag ja falsch liegen, trotzdem bin ich der Meinung das ein völlig normal "Blutzucker-Gesunder" den BZ nicht auf 50 mg/dl absinken lassen würde. Das ist ja kurz vor Ohnmacht...
Du vergisst, dass Du keinen konstanten Blutzucker-Wert hast. Und nein, bei 50 mg/dl kippt ein Gesunder nicht um. Wenn jemand mit dem von Dir angegebenen HbA1c von 4,0 rumlaufen soll, dann schwankt er zwischen unter 50 und höchstens 75 – sonst ist das nicht möglich. -
Michael74
Rang: Gastam 16.09.2016 08:01:13 | IP (Hash): 629600643
Glückwunsch zu deiner Aufmerksamkeit. Dein OGTT zeigt eine leichte Insulinresistenz, würde ich definieren. Der hba1c kann da leider Garnichts zu sagen, da er in der Diagnose keine Rolle spielt, es sei denn er liegt über 6,5.
Dir weiterhin alles gute -
am 16.09.2016 08:58:12 | IP (Hash): 2108455638
bedros schrieb:
Wobei ich diesen Homa Rechner irgendwie auch komisch finde.
Wenn ich eine Insulinresistenz berechne möchte und wäre vielleicht schon ein ( unwissender) Diabetiker mit 0,00 mU/ml Insulin und nem BZ von nüchtern 200 mg/dl, dann hätte ich laut Homa Rechner einen Koeffizienten von 0,49 (!).
Also alles in "bester Ordnung"....!!??
Da hast Du einen kleinen Denkfehler ;-)))
Ein unwissender Diabetiker mit 0,00 mU/ml Insulin wird keinesfalls mit 200 mg/dl nüchtern aufwachen...
Das wäre der absolute Insulinmangel... und Insulinmangler sind Typ 1 – und da sind, wenn sie von "unwissend" zu "wissend" ernannt werden, tatsächlich bei Werten jenseits von 500 / 600 / 700 noch Insulinmengen messbar. Geringe, aber tatsächlich noch vorhanden...
Mach Dir um das ganze nicht so einen Kopf. Du hast nichts, Resistenzen sind da keine, mit den niedrigen Insulinwerten und BZ-Verläufen kann man nur sagen: Prima. -
am 16.09.2016 09:19:39 | IP (Hash): 788012305
@Michael74
Ja, ich denke auch das (leider) eine leichte Insulinresistenz existiert.
Merkwürdig nur das das Nüchterninsulin so niedrig ist, denn das wird ja im Kombination mit dem Nüchtern BZ zur Berechnung einer Resistenz herangezogen.
HOMA-Index = Insulin (nüchtern, µU/ml) x Blutzucker (nüchtern, mg/dl) / 405
In meinem Fall also 3,1 (Insulin) x 89 (BZ mg/dl) : 405 = 0,68
Also laut dieser Seite https://www.synlab.de/fileadmin/user_upload/general/DE/Fachinformationen/de/RS_labor_Werte_8_13_HOMA-Index_web-clean_RGB.pdf
völlig normal und komplett unauffällig...
Laut Diabetologe eine "Merkwürdigkeit" im OGTT die sich (noch) nicht im Nüchtern-Insulin, sprich im Homa Index, niederschlägt...
Na gut, vielleicht immer noch besser als wenns schon im Homa Index zu erkennen wäre...
@Typeinser
Mir fällt noch ein, das Der Diabetologe sagte das es halt nicht normal sein kann das noch "so viel" Insulin im Körper ist, wenn der Körper merkt das ich "stundenlang" nen BZ von um die 50 mg/dl habe.
Nach 3 Stunden BZ 50, nach 4 Stunden BZ 53 spricht dafür, das sich zuviel und nicht benötigtes Insulin im Körper befindet, sprich Resistenz vorher. Daher die Menge.
Also tippt der Diabetologe auf eine (leichte) Resistenz, die sich wie gesagt noch nicht im Nüchtern-Insulin zeigt.
Bin vom Naturell eher schon der Typ der Fakten/Fakten/Fakten braucht und nicht so "nebulöse" Diagnosen bzw. generell unklare Geschichten.
Gibt aber wohl nun mal Sachen die nicht 100% erklärbar sind...
Bearbeitet von User am 16.09.2016 09:54:46. Grund: . -
Michael74
Rang: Gastam 16.09.2016 09:53:22 | IP (Hash): 629600643
Laut Deiner Beschreibung hält Der Diabetologe es für verwunderlich also nicht normal, daher würde ich eher den Ärzten glauben als den Diskussionen im Forum. Und dein Diabetologe hat unabhängig von deinem niedrigen hba1c (wobei man bei 5,0 trotzdem Diabetes haben kann) einen ogtt durchgeführt der zu nicht ganz erklärbaren werte geführt hat. Nun würde ich es entweder auf sich beruhen lassen oder weiter mit Hilfe der Ärzten, aber nicht mit Forenschreibern, forschen! -
am 16.09.2016 10:02:25 | IP (Hash): 2108455638
bedros schrieb:
BZ Nüchtern= 89
60 Min.= 153
120 Min.= 118
180 Min. = 50 (!)
240 Min. = 53 (!)
Insulin nüchtern = 3,1 mU/ml
60 Min = 31 mU/ml
120 Min = 29 mU/ml
Habe leider keine 180/240 Min. Werte bekommen, bzw. sind meinerseits irgendwie "verschollen".
Laut Homa-Index habe ich einen Index von 0,68. Also völlig normal.
Das ist perfekt.
bedros schrieb:
Mir fällt noch ein, das Der Diabetologe sagte das es halt nicht normal sein kann das noch "so viel" Insulin im Körper ist, wenn der Körper merkt das ich "stundenlang" nen BZ von um die 50 mg/dl habe.
Nach 3 Stunden BZ 50, nach 4 Stunden BZ 53 spricht dafür, das sich zuviel und nicht benötigtes Insulin im Körper befindet, sprich Resistenz vorher. Daher die Menge.
Also tippt der Diabetologe auf eine (leichte) Resistenz, die sich wie gesagt noch nicht im Nüchtern-Insulin zeigt.
Vielleicht ist da aber auch gar nichts. Auch ein Tipp. Manche Menschen liegen halt um 50. Auch dauerhaft.
Wie sollst Du denn jetzt weiter vorgehen?
Was hat er denn dazu gesagt? -
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am 16.09.2016 13:08:41 | IP (Hash): 788012305
Er hat mir allgemeine Ernährungstipps bezüglich Aufnahme der Kohlenhydrate bzw. Ernährung generell gegeben.
Die Werte an sich sind für ihn völlig unbedenklich, im Sinne von "muß man erst mal nicht weiter großartig verfolgen.."
Ich weiß nicht wie aussagekräftig jetzt noch die Entnahme vom C-Peptid wäre. Das wurde meines Wissens nicht mitabgenommen. Bei niedrigem Insulinspiegel nüchtern, müßte dieser ja auch entsprechend niedrig sein.
C-Peptid hat wohl den Vorteil gegenüber Insulin das es nur das EIGENE Insulin anzeigt, nicht das eventuell extern zugeführte.
Wobei das in meinem Fall allerdings auch Wurscht wäre, denn ich hatte ja nichts "externes" zugeführt... -
am 16.09.2016 13:56:04 | IP (Hash): 2108455638
bedros schrieb:
Er hat mir allgemeine Ernährungstipps bezüglich Aufnahme der Kohlenhydrate bzw. Ernährung generell gegeben.
;-))
Die gelten Allgemein für jeden!
Die Nummer mit dem C-Peptid muss er dann auch auch irgendwie abrechnen.
Bei Deinen Werten ohne echte Auffälligkeiten wird das wohl schwierig.... -
Elfe
Rang: Gastam 16.09.2016 17:44:42 | IP (Hash): 1532442561
bedros schrieb:
Mir fällt noch ein, das Der Diabetologe sagte das es halt nicht normal sein kann das noch "so viel" Insulin im Körper ist, wenn der Körper merkt das ich "stundenlang" nen BZ von um die 50 mg/dl habe.
Nach 3 Stunden BZ 50, nach 4 Stunden BZ 53 spricht dafür, das sich zuviel und nicht benötigtes Insulin im Körper befindet, sprich Resistenz vorher. Daher die Menge.
Also tippt der Diabetologe auf eine (leichte) Resistenz, die sich wie gesagt noch nicht im Nüchtern-Insulin zeigt.
Hallo,
dein Körper regelt den Blutzucker völlig selbstständig, dafür sprechen die BZ-Wert um die 50 mg/dl.
Das ist sehr gut ! Für ~ zuviel ~ Insulin gibt es keinen Hinweis, reine Vermutung. Dein Insulin hat den Blutzucker gesenkt und der Blutzucker bleibt dann so niedrig, ist doch wunderbar.
Der Test mit 75 g Traubenzucker ist ein dickes Paket. Je besser der Körper damit umgehen kann, desto besser.
Deine angebenen Insulin-Werte sind sogar niedrig mit runden 30 mU/l nach 1 - 2 h.
http://flexikon.doccheck.com/de/Insulin#Referenzbereich
Allerdings ist nach 1 h schon längst alles passiert, - geht sehr viel schneller im Minutenbereich.
http://flexikon.doccheck.com/de/Insulin#Aussch.C3.BCttung
= 3.3 Ausschüttung des doccheck-Artikels zum Insulin
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 16.09.2016 18:01:18. Grund: . -
am 16.09.2016 20:53:38 | IP (Hash): 788012305
@Elfe
Leider habe ich keine Insulinwerte nach 180/240 Minuten, nichtsdestotrotz weiß ich natürlich das die Werte insgesamt "ganz ok" sind. Aber die "leichte" Ungereimtheit (laut Diabetologe) muß ich jetzt erst mal so akzeptieren.
Erstaunlich finde ich die die vielen unterschiedlichen (Nüchtern) Insulin Referenz Werte auf einigen Seiten.
Auf deiner vorgeschlagen Seite ist z.B 6 - 25 mU/l (µU/ml) vorgegeben.
Auf anderen Seiten nüchtern nur 2,6-11 mU/l (µU/ml).
Minimum 6 find ich deutlich zu hoch, da kommst du ja nie beim Homa Rechner unter den Koeffizienten von 1 bezüglich Insulin Resistenz. -
am 16.09.2016 23:22:40 | IP (Hash): 490855621
noch einmal:
all diese Größen sind keine biologischen Geseztmäßigkeiten, sondern aus den jeweiligen Beobachtungsmengen willkürlich gesetzte Definitionen und Formeln. Da ist NICHTS irgendwie und schon gar nicht rechnerisch aufeinander abgestimmt!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 17.09.2016 01:22:59 | IP (Hash): 1532442561
Hallo Bedros,
was ich eigentlich ausdrücken wollte, ist, daß die Insulinwerte bereits nach 1 - 2 h schon viel zu spät gemessen sind bzgl. Höhe, erst recht nach 3 - 4 h.
Wenn man Zuckerlösung - in der Menge - trinkt, reagiert die Bauchspeicheldrüse sofort. Und: "Die Insulinausschüttung erfolgt nicht linear, sondern oszillierend. Dabei wird alle 3 bis 6 Minuten Insulin in die Blutbahn abgegeben." (http://flexikon.doccheck.com/de/Insulin#Aussch.C3.BCttung
= 3.3 Ausschüttung des doccheck-Artikels zum Insulin)
Nach einer Stunde ist die Zuckerlösung großenteils mittels deines körpereigenen Insulins verarbeitet, interessant wären da eher Werte im 10 min-Takt, aber das sehen die Testbedingungen - leider - nicht vor.
Ich selber kann mit Insulin-Pen-Gabe die Reaktion nur unzureichend nachbilden. Und weil das so ist, ist flüssiger Zucker so nicht händelbar. Daß Zuckerlösung allerdings den Blutzucker sehr schnell anhebt, weiß ich daher, weil ich bei Unterzucker sofort handeln muss und nach 5 - 10 min bereits eine Besserung der Symptome eintritt, was sich durch Blutzuckermessung nach 10 min bestätigen lässt.
Das sind dann aber eher 20 g Traubenzucker, und nicht ein 75 g Paket wie bei deinem Test.
Und dein körpereigenes Insulin hat die große Zuckermenge sehr gut verarbeitet.
Das dann nicht zuviel Insulin in deinem Körper herum schwimmt, siehst du an deinen runden 30 mU/ml*.
Vielleicht hast du deinen Diabetologen nur falsch verstanden/interpretiert ?
Die 50er Blutzuckerwerte zeigen jedenfalls an, daß deine Bauchspeichdrüse gut gearbeitet hat und hohe Werte deinem Organismus nicht schaden können.
Die Testbedingungen sind schon extrem. Im normalen Leben sollte man eigentlich nicht so eine flüssige Zuckermenge zu sich nehmen. Eben auch, weil der Insulinspiegel erst ansteigt und stark abfällt und das dann Heißhungerattacken auslöst.
Du recherchierst Zahlen und Laborwerte.
Vieles was du dazu finden kannst, ist schon meist Diabetes-bezogen, dazu gibt es einfach mehr Daten, Zahlen, Studien.
Die Datenlage zu Insulin/Blutzucker bei Gesunden ist ungleich kleiner, deshalb gibt es wohl auch so große und auch unterschiedliche Bandbreiten in den Veröffentlichungen.
- siehe auch Jürgens Beitrag -
Und bitte schon gar nicht mal vorwärts, rückwärts und sonst wie rechnen, und etwas hinein zu interpretieren, die die Zahlenwerte gar nicht hergeben.
Nimm die Werte wie sie sind, und die sind alle gut !
Gruß Elfe
*P.S.: Stolper gerade so über die Einheiten deiner angebenen Insulinwerte mU/ml !?
Siehe Link: mU/l - 1000 ml sind 1 Liter
µU/ml ist durch 1000 geteilt in micro-U je milli-Liter -
am 17.09.2016 16:25:36 | IP (Hash): 1646227328
Die angegeben Einheiten standen so auf dem Laborblatt und u.a. auch auf diesen Seiten http://www.bioscientia.de/diagnostik-app/de/laboruntersuchungen/ogtt-mit-insulinglucosec-peptid/?a=listing&labor_id=2&all=1&leistung_nr=10460
und https://www.synlab.de/fileadmin/user_upload/general/DE/Fachinformationen/de/RS_labor_Werte_8_13_HOMA-Index_web-clean_RGB.pdf
Wenn man sich, und damit schließe ich es damit auch ab.., nur mal die ersten beiden Werte nach 60/120 Minuten anguckt dann sehen die mit 153/118 finde ich gar nicht mal so dolle gut aus.
Hatte im Vorfeld da auf max. 130/90 gehofft. Also eher so wie "Blutdruck-Werte.." :-)
Bei diesem super (nüchtern) Insulin Koeffizienten und das ja insgesamt nur max. 31 mU/ml Insulin abgegeben werden mußte, erstaunt es mich das er immerhin auf 153 "hochschoss".
Leute mit wesentlich schlechteren Insulinwerten, hatten da teilweise niedrigere BZ OGTT Werte.
Nehme das jetzt mal so hin... -
am 18.09.2016 00:32:44 | IP (Hash): 179299171
Oh mein Gott, wie krank bin ich doch.
Oh mein Gott.
Ehrlich, zieht man Messfehler und Toleranzen ab bleibt ein gesunder Mensch im Jammertal.
Somit Prost.
Es grüßt ein Langzeit-Typ 1 .