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Interpretation OGTT
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am 19.09.2016 15:01:28 | IP (Hash): 2002447446
Die Ernährung ist in der Tat verbesserungswürdig...
Da ich morgens einfach keinen Hunger habe, esse ich nur 2 Mahlzeiten am Tag.
Mittags/Abend und auch keinerlei Zwischenmahlzeiten wie Obst, Süßigkeiten etc.
Da ich mich sehr viel bewege, esse ich natürlich bei nur 2 Mahlzeiten dann allerdings entsprechend relativ viel Kohlenhydrate.
Der BZ wäre wohl stabiler wenn man mehrere kleine Zwischenmahlzeiten zu sich nimmt.
Allerdings wird ja so ständig Insulin ausgeschüttet, bei meiner Version nur 2x am Tag.
Ich weiß nicht ob es für die Bauchspeicheldrüse belastender ist in kurzen Abständen immer wieder Insulin ausschütten zu müssen, das sie sich also nie länger "erholen" kann, oder das sie zwar nur 2x am Tag so richtig produzieren muß dafür aber eine wesentlich höhere Menge bereitstellen muß...
Ich finde es trotzdem erstaunlich das in meinem Beispiel von der Person die eine gravierende Insulinresistenz aufweist, (Homa Index über 4) der BZ beim OGTT trotzdem SOFORT gesenkt wurde. Bei ner Resistenz ist das doch normalerweise gerade nicht der Fall.
Und unsereins hat Nullkommanull Resistenz (laut Nüchterninsulin) und der BZ Wert nach 60/120 Min. ist höher...
Bearbeitet von User am 19.09.2016 15:05:46. Grund: . -
am 19.09.2016 15:45:24 | IP (Hash): 2108455638
Vielleicht verläufst Du Dich gerade.
Ich bin Typ 1, 20 kg zuviel auf den Rippen, unregelmäßige und "ungesunde Ernährung" und trotzdem ziemlich niedrigen Insulinverbrauch – laut Lehrbuch müsste ich pro BE irgendwas Morgens/Mittags/Abends um 2 / 1,5 / 2 Einheiten spritzen.
Ist aber nicht so, mir reicht 0,75 / 0,5 / 0,75 Einheiten/BE.
Mein Diabetologe fand das erst komisch, dann heiter – es ist eben jeder Mensch anders.
Freu Dich doch einfach. Ob da wirklich eine Resistenz im Raume steht – vielleicht war es auch einfach ein schlechter Tag oder es kam ein bisschen Aufregung dazu, alles Dinge, die den BZ auch bei Stoffwechselgesunden beeinflussen.
Ich käme mit Deinen Werten prima klar. Echt.
Deine Betazellen arbeiten rund um die Uhr. Mal mehr, aml weniger. Dafür sind die da, und denen ist egal, wieviel zu tun ist.
Es sei denn, Du wärest Diabetiker. Bist Du aber nicht.
Bearbeitet von User am 19.09.2016 15:47:00. Grund: PS. -
am 19.09.2016 16:30:20 | IP (Hash): 1897583334
Die Insulinresistenz ist eine Deutung aus der Zeit, als sich noch niemand anders als mit der Weigerung der peripheren Zellen gegen die Aufnahme von Glukose/Insulin erklären konnte, dass höhere Insulinverläufe gemessen werden konnten, als beim Gesunden bei gleichem BZ.
Inzwischen ist längst klar, dass es da nicht in erster Linie um eine Aufnahmeverweigerung geht, sondern um eine Störung des gesamten Regelprozesses von Glukose- und Insulin-Ausgabe: So können Betroffene auch mit völlig gesundem BZ-Verlauf inklusive oGTT eine sehr ausgeprägte Insulinresistenz haben.
Und auf der anderen Seite kann bei Wiederherstellung der Regelung (Beispiel: nach bariatrischer OP - ist ein Beispiel!) schon vor jeder möglichen Veränderung im peripheren Bereich das Schwinden der Insulinresistenz beobachtet werden.
Die Bauchspeicheldrüse kann normal ein gewaltiges Vielfaches vom üblichen täglichen Bedarf an Insulin ausgeben. Ne tatsächliche Überlastung lässt sich am größeren Anteil vom intakten Proinsulin ablesen, das zwar zu bestimmen geht, aber aus mir bis heute nicht klaren Gründen nur selten bestimmt wird.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 20.09.2016 11:10:34 | IP (Hash): 1706209005
Hallo Bedros,
warum beschäftigst du dich weiter mit IR und vergleichst mit solchen Leuten deine Werte, obwohl du ein ganz anderes Problem hast. Du hast alimentäre Hypoglykämien und Probleme damit, also konzentriere dich darauf.
Als erstes solltest du damit zu einem Fachmann gehen. Der Fachmann für alimentäre Hypoglykämien ist nicht Der Diabetologe, sondern der Endokrinologe, Als zweites solltest du ganz genau deine Ernährung beobachten und herausfinden, nach welchen Sachen diese Unterzuckerungen häufiger auftreten und bei welchen seltener. Hauptaugenmerk musst du dabi auf die KH legen. Mit vielen schnellen KH schießt dein BZ, wahrscheinlich wegen einer schwächelnden Phase 1 der Insulinausschüttung, weit nach oben und sinkt dann mit der verspäteten und überschießenden Insulinreaktion auch sehr weit ab. Bei manchen hilft dann schon der Umstieg auf Vollkornprodukte. Hilfreicher und für einige auch einfacher machbar wäre eine moderate KH-Reduzierung, wobei du die KH aus Brot, Brötchen, Kartoffeln ... verringern und dafür lieber mehr Gemüse, Fleisch und Fett essen kannst. Probiere einfach aus, womit es dir am besten geht. Du könnstest auch mal ausprobieren, ob bei dir ein kleiner Snack ca. 1/2 Stunde vor der Mahlzeit die Probleme abmildert. Durch den Snack wird schon etwas Insulin angefordert, so dass die Mahlzeit dann vielleicht schon mit ausreichend Insulin empfangen wird.
Viel Erfolg, Rainer
P.S.: Deinem Spruch: "Ist irgendwie schon unlogisch so ein menschlicher Körper...." stimme ich nicht zu. Die Stoffwechselvorgänge sind allerdings sehr kompliziert. Wir verstehen längst noch nicht alles, was in unserém Körper vorgeht und mit dem bisschen, was wir darüber wissen, lässt sich vieles nicht ausreichend erklären.
Bearbeitet von User am 20.09.2016 11:15:35. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 20.09.2016 16:14:14 | IP (Hash): 1532442561
Hallo Bedros,
halte die 'Diagnose' "alimentäre Hypoglykämie" für gewagt - beim Test hätte der BZ-Spiegel stärker absinken müssen unter 40 mg/dl siehe http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/1488.htm.
Und wenn ich das richtig verstanden habe, sind im Alltag die Unterzucker 'gefühlt', der gemessene Blutzucker aber ok.
bedros schrieb:
Die Ernährung ist in der Tat verbesserungswürdig...
Da ich morgens einfach keinen Hunger habe, esse ich nur 2 Mahlzeiten am Tag.
Mittags/Abend und auch keinerlei Zwischenmahlzeiten wie Obst, Süßigkeiten etc.
Da ich mich sehr viel bewege, esse ich natürlich bei nur 2 Mahlzeiten dann allerdings entsprechend relativ viel Kohlenhydrate.
Der BZ wäre wohl stabiler wenn man mehrere kleine Zwischenmahlzeiten zu sich nimmt.
Die Mahlzeiten würde ich etwas besser verteilen. Tagsüber muss man leistungsfähig sein, Mittagessen für Energieaufnahme etwas spät, üppiges Abendessen vor Ruhe- und Schlafphase ist dann auch nicht so sinnvoll.
Viele Menschen können frühmorgens nichts essen, aber so gegen 9 (Frühstückspause) könnte man schon eine Kleinigkeit herunter kriegen.
Wenn du morgens die Restenergie verbraucht hast, nach dem Mittagessen ins sogen. 'Suppenkoma' fällst, könnte das deine 'Schwäche'phasen erklären.
Dass du nach dem Test mit 50 mg/dl fröhlich nach Hause spaziert bist, würde auch eher für ein (ev. spätes) Frühstück sprechen.
Gruß Elfe
P.S.: Ob Zwischenmahlzeiten sein sollen, darüber streiten sich die Gelehrten seit Jahren. Aktuell scheint eher die Empfehlung zu sein, daß Zwischenmahlzeiten nicht sein müssen
Bearbeitet von User am 20.09.2016 16:15:29. Grund: . -
am 20.09.2016 18:30:56 | IP (Hash): 2075169319
Elfe schrieb:
Die Mahlzeiten würde ich etwas besser verteilen. Tagsüber muss man leistungsfähig sein, Mittagessen für Energieaufnahme etwas spät, üppiges Abendessen vor Ruhe- und Schlafphase ist dann auch nicht so sinnvoll.
Die für den Betrieb unseres Organismus optimale Energie-Ausgabe erfolgt völlig unabhängig von der Futteraufnahme auch nach ner Woche Fasten super top.
Nur mit Diabetes hilft, wenn wir’s für den ausgeglicheneren BZ-Verlauf etwas ausgeglichener verteilen. Ansonsten passt in aller Regel das am besten, woran man gewöhnt ist.
Die Idee, dass morgens Energie fehlt, weil irgendwelche Speicher leer sind, ist hirnrissig, weil die Nieren und die Leber durchgängig immer völlig ausreichend Glukose produzieren.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 20.09.2016 18:59:57 | IP (Hash): 1532442561
Hallo Jürgen,
du schreibst theoretisches Diabetes-Wissen.
Wenn gefastet wird, kommen ganz andere Dinge zum Tragen. Außerdem habe ich ganz bewusst nicht von 'Speichern' gesprochen.
Bedros ist gesund, kein ! Diabetiker.
Bemühe mit meinem Beitrag den gesunden Menschenverstand !
Millionen Menschen Frühstücken, essen zu Mittag und Abends.
Weil sie Hunger und Appetit haben und leistungsfähiger sind.
Meint Elfe
P.S.: BZ als Alleinstellungsmerkmal von Ernährung zu machen ist auch für dich als Diabetiker nicht gut -
am 20.09.2016 19:14:42 | IP (Hash): 2075169319
Alltägliches Essen dient zu keiner Zeit der direkten Energieversorgung, weil die Menge an Energie vom Organismus gar nicht aufgenommen werden kann. Der weitaus größte Teil von jeder Mahlzeit wird zunächst in der Leber zwischen gespeichert und von ihr nach und nach eben nach Bedarf ausgegeben. Und für diese Ausgabe ist völlig unerheblich, ob zwischengespeichert oder neu produziert.
Noch einmal: Die Mahlzeiten, wie wir die allgemein als normal ansehen, sind reine Gewohnheit und biologisch in keiner Weise notwendig.
ABER wenn jemand an eine feste Abfolge von Mahlzeiten gewöhnt ist, kann seine Leistungsfähigkeit vorübergehend nachlassen, wenn der von der gewohnten Abfolge abweicht. Nicht wg fehlender Energie, sondern wegen fehlender Kontinuität.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 20.09.2016 22:59:04 | IP (Hash): 1532442561
Unsinn.
Wenn du mal jenseits der Leber-, Glukose-Beschränktheit deinen Blick öffnen würdest, und den auch anderen lebenswichtigen Bestandteilen beschäftigen könntest, wäre zu schön. Beiß bei dir wie üblich auf Granit.
Gibt aber noch andere Leser in diesem Forum.
Auch Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine, SpurenElemente sind wichtig und die werden nicht alle im Körper gespeichert, z.B. wasserlösliche Vitamine.
Meint Elfe
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am 27.09.2016 22:21:46 | IP (Hash): 2023962024
Da Bedros hier in seinem Thread offensichtlich keine weiteren Fragen mehr hat oder an weiteren Antworten nicht interessiert ist, versuche ich mal ein bisschen Elfenstaub aufzukehren, den eine Userin in der ihr üblichen charmanten Art und ihrem messerscharfen Verstand hier hinterlassen hat.
Mit den Schimpfkanonaden gegen hjt_Jürgen:
Elfe schrieb:
Unsinn.
Wenn du mal jenseits der Leber-, Glukose-Beschränktheit deinen Blick öffnen würdest, und den auch anderen lebenswichtigen Bestandteilen beschäftigen könntest, wäre zu schön. Beiß bei dir wie üblich auf Granit.
Gibt aber noch andere Leser in diesem Forum.
Auch Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine, SpurenElemente sind wichtig und die werden nicht alle im Körper gespeichert, z.B. wasserlösliche Vitamine.
behauptet sie doch allen Ernstes, dass Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine und Spurenelemente unserem Körper nahezu kontinuierlich zugeführt werden müssen, weil anderenfalls ein Mangel entstehen würde.
Wenn an dieser These tatsächlich auch nur das geringste dran wäre, dann wären die Menschen zumindest in unseren Breiten schon längst ausgestorben bzw. hätten nie eine Chance zum Überleben gehabt. Tatsächlich dürfte jedem bekannt sein, dass mehrtägiges Fasten nach einer kurzen Umstellungsphase ohne große körperliche Einschränkungen möglich ist. Daraus lässt sich eindeutig schließen, dass im menschlichen Körper sämtliche Stoffe, die tatsächlich kontinuierlich benötigt werden, mit dem Bedarf für mehrere Tage gespeichert werden. Lediglich für Wasser wird regelmäßig Nachschub benötigt. Wie kann nur jemand ernsthaft behaupten, wir müssten Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine und Spurenelemente unbedingt im Abstand von wenigen Stunden nachschieben, damit sie uns nicht ausgehen. :lol:
Bearbeitet von User am 27.09.2016 22:27:48. Grund: .