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Nach dem Arzttermin
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am 08.10.2016 07:25:52 | IP (Hash): 1253165955
Hallöchen,
wollte euch kurz Rückmeldung über meinen Termin beim Diabetologen geben.
Sollte ja eigentlich schon am 30.9. sein, wurde aber aufgrund einer Erkrankung vom Doc verschoben.
Also, meine Zuckerwerte wurden an sich immer schlechter. Nüchtern kam ich nicht mehr unter 220 und im Laufe des Tages wurden die Werte auch immer Höher. Den Höhepunkt erreichte ich Donnerstag Abend mit 452.
Gestern hatte ich also den Termin.
Allgemeine Untersuchung, Check meiner notierten Werte und das Versprechen mich wieder gesund zu bekommen (außer ich habe Antikörper, dann "nur" das Versprechen mich optimal hinzugekommen).
Medikation jetzt
L-Thyroxin 150 (war vorher schon)
1 Blutdrucktablette morgens (war gestern das erste Mal, dass ich einen erhöhten Wert hatte)
3 x zu jeder Mahlzeit 1 Metformin 850
Abends 10 IE Langzeitinsulin
Die größte Herausforderung. Nix zu vergessen .... -
am 08.10.2016 07:54:24 | IP (Hash): 837475139
Hallo Steffi,
Metformin war vorher schon? Falls nicht, dann solltest du es unbedingt langsam einschleichen.
Ich drück die Daumen, dass die basale Unterstützung mit Insulin ausreicht. Spritzt du Lantus? Mit der Anfangsdosis wird dein Arzt erst mal vorsichtig angefangen haben. Die zu erhöhen ist ja auch kein Problem. Nicht ganz sicher ist, ob dein eigenes Insulin mit dieser basalen Unterstützung dann wieder für die Mahlzeiten ausreicht. Wenn nicht, dann kommt möglicherweise später noch eine Tablette dazu. Aber warte erst mal in Ruhe ab, wie weit du mit dieser Thearpie kommst. Von den sehr hohen Werten kommst du auf jeden Fall weit runter.
Ich wünsche dir viel Erfolg, Rainer -
am 08.10.2016 10:34:26 | IP (Hash): 2055913853
Sorry, versehentlich Doppelpost.
Bearbeitet von User am 08.10.2016 10:36:30. Grund: . -
am 08.10.2016 10:34:59 | IP (Hash): 2055913853
Steffi1980 schrieb:
Hallöchen,
wollte euch kurz Rückmeldung über meinen Termin beim Diabetologen geben.
Sollte ja eigentlich schon am 30.9. sein, wurde aber aufgrund einer Erkrankung vom Doc verschoben.
Also, meine Zuckerwerte wurden an sich immer schlechter. Nüchtern kam ich nicht mehr unter 220 und im Laufe des Tages wurden die Werte auch immer Höher. Den Höhepunkt erreichte ich Donnerstag Abend mit 452.
Gestern hatte ich also den Termin.
Allgemeine Untersuchung, Check meiner notierten Werte und das Versprechen mich wieder gesund zu bekommen (außer ich habe Antikörper, dann "nur" das Versprechen mich optimal hinzugekommen).
Medikation jetzt
L-Thyroxin 150 (war vorher schon)
1 Blutdrucktablette morgens (war gestern das erste Mal, dass ich einen erhöhten Wert hatte)
3 x zu jeder Mahlzeit 1 Metformin 850
Abends 10 IE Langzeitinsulin
Die größte Herausforderung. Nix zu vergessen ....
Ich hoffe mal, das ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Das Versprechen "dich gesund zu bekommen" ist im höchsten Grade unseriös, auch Typ2 ist eine chronische Krankheit, die man nicht heilen kann.
Wobei deine Werte in meinen Augen eher auf einen Typ1 hinweisen, aber ich bin kein Diabetologe. Ich würde an deiner Stelle eine zweite Meinung einholen. -
am 08.10.2016 10:41:48 | IP (Hash): 837475139
@EH,
warum sollte Steffi zum jetzigen Zeitpunkt zu einem zweiten Arzt rennen. Sie kann wirklich erst mal das Ergebnis der Antikörperbestimmung bei ihrem Diabetologen abwarten. Etwas anderes würde auch ein anderer Arzt zunächst nicht machen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.10.2016 12:44:19 | IP (Hash): 2055913853
Rainer schrieb:
@EH,
warum sollte Steffi zum jetzigen Zeitpunkt zu einem zweiten Arzt rennen. Sie kann wirklich erst mal das Ergebnis der Antikörperbestimmung bei ihrem Diabetologen abwarten. Etwas anderes würde auch ein anderer Arzt zunächst nicht machen.
Nun, sie muß nicht rennen, sie kann auch langsam hingehen.
Einem Arzt, der Heilung bei Typ 2 Diabetes verspricht, würde ich nicht trauen und die hohen Werte sprechen eben eher für Typ 1 als für Typ 2. So etwas fällt einem langjährigen Diabetiker sofort auf, aber natürlich fehlt dir hierzu die Erfahrung, deswegen solltest du von irgendwelchen Ratschlägen und Empfehlungen absehen.
Ich habe lediglich darauf hingewiesen, daß mir diese Dinge aufgefallen sind. Was sie damit macht, ist ihre Sache, aber nicht Deine.
Bearbeitet von User am 08.10.2016 12:51:23. Grund: - -
am 08.10.2016 15:08:42 | IP (Hash): 837475139
Hallo Steffi,
lass dich nicht verunsichern. Auch bei Typ1-Diabetes wäre dein Basalinsulin geeignet, um die maximal 10 Tage gut zu überstehen, bis das Ergebnis der Antikörperbestimmung da ist. Sollte dein BZ wider Erwarten trotz der Medikamente weiter ansteigen, dann würdest du ganz bestimmt auch ohne Erlaubnis aus dem Forum sofort zu deinem Diabetologen gehen.
Außerdem gehe ich davon aus, dass dein Doc sicherlich das C-Peptid bestimmt hat und einen schnellen Typ1-Diabetes damit ausschließen konnte. Wahrscheinlich ist das auch der Wert, aus dem er seinen großen Optimismus gezogen hat.
Alles Gute, Rainer
Bearbeitet von User am 08.10.2016 16:00:05. Grund: . -
am 08.10.2016 16:27:52 | IP (Hash): 2055913853
Rainer schrieb:
Hallo Steffi,
lass dich nicht verunsichern. Auch bei Typ1-Diabetes wäre dein Basalinsulin geeignet, um die maximal 10 Tage gut zu überstehen, bis das Ergebnis der Antikörperbestimmung da ist. Sollte dein BZ wider Erwarten trotz der Medikamente weiter ansteigen, dann würdest du ganz bestimmt auch ohne Erlaubnis aus dem Forum sofort zu deinem Diabetologen gehen.
Außerdem gehe ich davon aus, dass dein Doc sicherlich das C-Peptid bestimmt hat und einen schnellen Typ1-Diabetes damit ausschließen konnte. Wahrscheinlich ist das auch der Wert, aus dem er seinen großen Optimismus gezogen hat.
Alles Gute, Rainer
Aha, Rainer liest mal wieder aus dem Kaffeesatz. -
Elfe
Rang: Gastam 08.10.2016 18:18:04 | IP (Hash): 1132797398
Hallo Steffi,
wirklich sehr bedenklich.
Was ich nicht verstehe, warum dein Arzt dir in der jetzigen Schwangerschaft Metformin gibt. Bei deiner früheren Schwangerschaft hast du doch schon Lang- und Kurzzeit-Insulin bekommen. Warum also dieser Therapiewechsel ?
Für eine ICT ist die Diabetes-Typ-Frage nicht relevant.
Auch 2er werden damit behandelt und gilt alleine der Blutzuckersenkung, egal warum zuviel Zucker in den Adern herumschwimmt.
Ließe sich das ev. in einem Gespräch klären mit Gynäkologen und Diabetes-Arzt ?
Liebe Grüße
Elfe
@EH: Hattest du meine Nachricht vom 3. gesehen ? -
am 08.10.2016 18:50:22 | IP (Hash): 2055913853
Elfe schrieb:
Hallo Steffi,
wirklich sehr bedenklich.
Was ich nicht verstehe, warum dein Arzt dir in der jetzigen Schwangerschaft Metformin gibt. Bei deiner früheren Schwangerschaft hast du doch schon Lang- und Kurzzeit-Insulin bekommen. Warum also dieser Therapiewechsel ?
Für eine ICT ist die Diabetes-Typ-Frage nicht relevant.
Auch 2er werden damit behandelt und gilt alleine der Blutzuckersenkung, egal warum zuviel Zucker in den Adern herumschwimmt.
Ließe sich das ev. in einem Gespräch klären mit Gynäkologen und Diabetes-Arzt ?
Liebe Grüße
Elfe
@EH: Hattest du meine Nachricht vom 3. gesehen ?
Hallo Elfe,
das mit dem Metformin hatte ich im Sinn, als ich schrieb, daß man den Typ klären sollte. Metformin bei Typ 1 ist doch völlig sinnlos.
Ich habe deine PN bekommen, vielen Dank. Ich hab dir eine PN geschrieben. -
am 10.10.2016 09:15:24 | IP (Hash): 828697351
Huhu,
Sorry, momentan will das reale Leben unbedingt Aufmerksamkeit.
Also vorweg. Ich bin nicht schwanger! Jetzt hab ich einfach nur hohen Zucker.
Es wurde mir Blut abgenommen. Er sagte mir auch das was weggeschickt wird und was. Aber der hat soviel gesagt, was er da sofort untersucht hat und was er weg schickt, weiß ich aber nicht mehr. Er lässt definitiv Antikörper suchen (oder hat, falls das per Schnelltest geht ??)
Wie lange dauert denn die Einstellung. Also wann merkt man was?
Mein Nüchternzucker lag heute bei 220.
Dabei war er gestern Mittag vor dem Essen (muss ich nicht testen, mach ich aber für mich), erste Mal mit "nur" 189 unter 200.
Allerdings 9 Stunden nach dem Essen und Arbeit.
Also so wirklich merke ich noch nix. Weder vom Metformin, noch vom Insulin. Auch wenn ich weiß, dass er erstmal niedrig dosiert zum Ausprobieren.
Mein Insulin.... Bin auf der Arbeit. Ist son Komlettpen. Kickpen Garlininsulin???? Also so oder so ähnlich heißt das Insulin. Der eigentliche Name fängt mit A an, aber hab ich mir noch nicht gemerkt.
Edit: Abasaglar heißt der Pen
Bearbeitet von User am 10.10.2016 10:37:32. Grund: Ergänzung -
am 10.10.2016 11:17:13 | IP (Hash): 2075169634
Das Einstellspiel dauert so lange, bis es passt. Liest sich vielleicht ein bisschen patzig, aber is halt so. Dass nur mit Tabeltten oder mit Tabletten und Langzeit-Innsulin (heißt wahrscheinlich Lantus) nicht gemessen werden muss, ist ein alter Zopf, der kurzfristig Kassen-Leistung spart und genau aus der Zeit stammt, als der Arzt den Zucker noch eingestellt hat.
Heute sind wir Betroffenen selbst gefragt, unseren Blutzucker so zu steuern, dass er die meisten bis alle Stunden am Tag in dem Bereich verläuft, in dem wir ihn haben wollen. Und das geht halt nur, wenn wir ihn messen und auch messen, welche Wirkung wir mit welcher Dosis von unseren Medis erreichen. Genau so, wie Du das ja mit Deinem Nüchtern-BZ jetzt schon machst.
Wenn Du offiziell schon selbst messen würdest, hätte Dein Dok Dir wahrscheinlich vorgeschlagen, Deine Insulin-Dosis alle 3 Tage um 2 Einheiten zu erhöhen, bis Dein Nüchtern-BZ zuverlässig zwischen 100 und 140 bleibt.
Wo er Dir das Messen noch nicht verordnet/zugestanden hat, wird er selbst von Besuch zu Besuch so vorsichtig erhöhend verfahren wollen. Und wenn zwischen Deine Praxis-Besuchen statt der og 3 Tage jeweils ne Woche oder 14 Tage liegen, dauert das Spiel natürlich entsprechend länger.
An Deiner Stelle wäre ich zu ungeduldig und würde meine Blutzucker-Steuerung selbst in die Hand nehmen wollen. Aber es wird wahrscheinlich auch nichts weltbewegendes passieren, wenn Du’s nicht tust und Deinem Dok folgst. -
WICHTIG: Dein Diabetes ist Dein engster Lebenspartner und damit ganz sicher Teil Deines realen Lebens!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 10.10.2016 14:25:30 | IP (Hash): 739181815
Nein, es ist nicht patzig. Denke eher, du hast mich falsch verstanden. Dass hier keiner weiß, wie lange es braucht, um mich einzustellen ist mir schon klar. Ich wollte wissen, ob es dauert, bis die Medikamente wirken. Ich bin davon ausgegangen, dass ich Tabletten nehme und dann sieht man eine Besserung und man sagt nach beispielsweise zwei Wochen, ob es überhaupt etwas bringt oder nicht. Beim Insulin habe ich da schon gedacht, dass man da recht früh etwas bemerkt. Darum ging es.
Ich muss erst am 17. wieder hin. Also 10 Tage Zeit dazwischen. Wird wohl was länger dauern.
Ich bin ebenfalls ungeduldig. Allerdings... Hm... Der Arzt ist jetzt nicht gerade jemand, den ich wegen enormer Empathie beim Kaffee neben mir haben will.
Auf Empfehlung von meinem Gyn, wollte ich dem kurz erzählen dass ich in den Schwangerschaften gespritzt habe, seit Juli die Diagnose steht und was seitdem gewesen ist. Kurz... Er hat mich unterbrochen.
Soweit so gut. Jeder hat eine zweite Chance verdient. Sollte sich das nicht bessern, werde ich eh wechseln. Aber erstmal will ich die Behandlung abwarten. Letztendlich kommt es darauf an, dass er mich vernünftig einstellt, nicht dass er mich betüddelt.
Selbst rumdoktoren werde ich nicht. Wenn er nämlich "nicht zuhören" als Dogma verfolgt, dann steh ich da.
Bearbeitet von User am 10.10.2016 14:27:08. Grund: Korrektur -
am 10.10.2016 20:11:22 | IP (Hash): 1872848431
Hallo Steffi,
die Antikörperbestimmung kann bis zu 10 Tagen dauern. Es sind 4 unterschiedliche Antikörper, die zur Feststellung von Typ1-Diabetes herangezogen werden. In der Praxis sofort wurden sehr wahrscheinlich BZ, HbA1c und C-Peptid bestimmt. Ich würde mir an deiner Stelle beim nächsten Besuch alle Werte einschließlich der Ergebnisse der Antikörperestimmung geben lassen. Vielleicht bekommst du die Werte schon an der Theke und kannst dir die Diskussion mit dem Arzt sparen.
Als Insulin Glargin gab es bis vor kurzem nur Lantus. Dein Abasaglar ist als Nachahmerpräparat neu dazu gekommen. Bei diesem Insulin gibt es keinen Unterschied zu Lantus. Wenn du irgendetwas zu deinem Insulin wissen willst, kannst du die Aussagen zu Lantus 1:1 übernehmen.
Alles Gute, Rainer
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am 10.10.2016 23:39:12 | IP (Hash): 739181815
Ich hab keine Ahnung von den ganzen Werten
Ich beschäftige eigentlich nur mit irgendetwas, wenn es mich tatsächlich betrifft. Oder wenn ich Langeweile habe und das irgendwie interessant ist.
Ich habe heute mit meiner Mama gesprochen (dafür wird man wohl nie zu alt) und sie sagte mir, dass sie von de Diabetologen wo ich jetzt bin noch nicht viel Gutes gehört hat. Ich wollte jetzt die Ergebnisse abwarten und dann zu der von meiner Ma wechseln.
Jetzt habe ich eine Frage. Der macht ja auch Ernährungsberatung. Ich hab da angerufen. Es ist keine Diabetikerschulumg, sondern reine Ernährungsberatung. Und er vertreibt Ersatznahrung zur Abnahme. Will ich nicht, interessiert mich auch nicht.. Ernährungsberatung Brauch ich nicht. Diabetikerschulung ja, Ernährungsberatung nein. Ich habe mich in den letzten acht Jahren intensiv mit Ernährung beschäftigt, tiefergehed mit Auswirkungen von Makros im Körper, Einfluss auf Stoffwechsel usw. Und Pulver werde ich definitiv nicht nehmen. Mir ist auch meine Zeit zu schade für Verkaufaveranstaltungen. Die Sprechstundenhilfe meinte die Teilnahme wäre von der KK bei Insulinpflichtig und Übergewicht Pflicht. Kann ich irgendwie nicht glauben.
Ich werde das Morgen absagen, mir nächste Woche meine Werte holen und dann wechseln. Termin bei der anderen hol ich mir Morgen schon. -
Elfe
Rang: Gastam 12.10.2016 00:05:40 | IP (Hash): 1132797398
Hallo Steffi,
deine Werte sind zu hoch - Ahnung hast du ~ Blutzucker ab 180 mg/dl ist die Nierenschwelle !
Ich habe sofort mit Werten größer 400 Insulin bekommen, keine Wahl. War ev. auch meinem körperlichen Zustand geschuldet - untergewichtig + hoher BZ-Wert = vermuteter Typ 1.
Ev. wird dir nach Augenschein das Metformin verschrieben, als Helferlein auch zur Gewichtsabnahme als vermutlicher 2er - Schubladendenken :(
Erfahrungen mit Metformin kannst du hier nachlesen https://www.meamedica.de/diabetes-zuckerkrankheit-orale-antiDiabetika/metformin
Daß du dich mit deiner Mutter austauschen kannst, auch bzgl. Arzteinschätzung, ist doch wunderbar.
Ersatznahrung zur Abnahme sehe ich genau so skeptisch wie du - diese penetrante Werbung z.B. mit dem Soja/Joghurt/Honig-Pülverchen - Honig in Joghurt einrühren kann frau auch selber.
Die Sprechstundenhilfe hat sich ev. auf das DMP-Programm Diabetes bezogen, was du besser mit deinem Arzt besprechen solltest. Eine Diabetesschulung ist ein mögliches Angebot, Pflicht von KK-Seite nicht.
- Bitte dich noch herzlich um Entschuldigung. Schäm bzgl. SS., OP war deine Info, war da durcheinander gekommen.
Gruß Elfe -
am 13.10.2016 08:23:32 | IP (Hash): 828697351
Du brauchst dich doch nicht entschuldigen xD. Ist doch gar nichts passiert. Ich wollte nur zurecht rücken, dass ich nicht schwanger bin.
Ich warte einfach ab. Nüchternwert heute 191. Also alles wie immer. Mal gucken, was er Montag sagt.
Diabetikerschulung würde ich mit machen. Sofort. Aber kein Diätprogramm und Ernährungsberatung für jeden. Das ist Vertrieb und ich hasse Vertriebsveranstaltungen. Ich bin darin geschult worden und ich könnte Plätzen, wenn mir unter dem Deckmantel medizinisch Notwendig etwas verkauft werden soll, was ganz offensichtlich reine Geldmacherei ist. -
am 13.10.2016 08:27:16 | IP (Hash): 2108455638
Eine Butterfahrt beim Diabetologen – was es nicht alles gibt!
Würde ich auch nicht mitmachen. -
am 13.10.2016 08:50:21 | IP (Hash): 175205607
Das mit der Verkaufs-Verantstaltung verstehe ich nicht. Was man dafür mit sehr viel Unverstand bezüglich Diabetes und Typ2 und bösem Willen nehmen könnte, ist der Nachbau der Wirkweise der bariatrischen OPs (Magenverkleinerungen etc) mit sehr wenig Essen. Geht auch mit sehr wenig von normalem Essen, wie ich selbst erlebt hab.
Aber am einfachsten mit ein paar Wochen Formula-Diät. Geht jede Formula, und wenn da jetzt eine gezielt dafür zusammengestellte zusammen mit ärztlicher Begleitung und Anreiz zu mehr Bewegung angeboten wird, sehe ich da beim besten Willen nirgenwo ne Verkaufsveranstaltung, sondern ein super sinnhaftes Angebot.
WICHTIG bei normalen DDG-Ernährungsberatungen:
NIE die Empfehlungen mit dem Blutzucker-Messgerät nachmessen! Denn da könnte man glatt auf die Idee kommen, dass die Beratung mit den Medi-Herstellern unter einer Decke steckte bei den Höhen, in die die dort so gesund gepriesene Ernährungsweise den Blutzucker treibt.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 13.10.2016 10:16:05 | IP (Hash): 1686129333
Ich denke nicht, daß Steffi jetzt unbedingt eine Diät braucht. Was sie braucht, sind vernünftige BZ-Werte und die zu erreichen, traue ich ihrem ´gegenwärtigen Diabetologen nicht zu. Da geht zu viel in die falsche Richtung.
Anderen Diabetologen suchen, Werte in Ordnung bringen, dann kann sie immer noch eine Diät ins Auge fassen, falls sie das möchte. -
am 13.10.2016 13:21:06 | IP (Hash): 1298587161
Ich halte von Formulardiäten so gar nichts. Null. Schon alleine, weil sie viel zu teuer sind.
Ich achte schon auf meine Kalorien. Ich habe seit ich grünes Licht habe nach der OP (seit 20.9.) 7 kg abgenommen.
Ich lebe seit 8 Jahren sehr ernärungsbewusst. Allerdings hat es keinen interessiert, dass trotzdem nix geht. Von "essen sie doch einfach weniger" bis Magen-OP (für welche mein Gewicht dann doch nicht ausreicht) habe ich alles gehört. Meine Schilddrüsenmedikamente hoch zu setzen, da kam keiner drauf. Zumal Gewichtszunahme bzw. -stillstand nicht das einzige und oft nicht das schlimmste Problem war.
Seit Ende Juli nehme ich jetzt die doppelte Dosis und nachdem ich aus meinem "legen sie sich auf die Couch und atmen sie- Modus entlassen wurde, klappt es plötzlich. Und das obwohl ich nicht LC esse, auf nix achte, außer die Gesamtkalorien (okay. Kein Zucker wegen der Diabetes).
Aber das wollte er nicht hören.
Zudem bin ich bei Notwendigkeit gerne bereit sehr viel Zeit für meine Gesundheit zu opfern. Aber nicht für so einen (Sorry) scheiß BCM Pulver. Das ist der größte Rotz. Davon lernt keiner vernünftig zu essen oder lernt irgendwas über biochemische Vorgänge im Körper. -
am 13.10.2016 15:03:40 | IP (Hash): 175205607
Hatte nicht geschrieben, dass Du ne Diät machen sollst, sondern nur, dass ich Deine Schreibe für pauschal und unsachlich abwertend gelesen hab. Hintergrund: Über die Hälfte von Typ2 mit weniger als 5 Jahren seit Diagnosereife erleben schon mit ner Woche bei täglich 600-800kcal (empfohlen für insgesamt 3-8Wochen) wie nach ner bariatrischen OP eine völlige Normalisierung von Blutzucker und Insulin. Deutlich vor jeder nennenswerten Gewichtsabnahme.
Medizinische Interpretation: Mit dem extrem schnellen erheblichen Energiedefizit wird im Gegensatz zur normal empfohlen langsamen Abnahme zuerst das Fett verbraucht, das in Leber und weiteren Organen deren ordentliche Funktion behindert.
Hat bei meinem alten Diabetes immerhin noch dafür gereicht, dass ich nicht nur für weniger Essen weniger spritzen muss, was ja ganz normal ist, sondern für meine Grundversorgung (Basal) statt vorher 40 heute nur noch 16 Einheiten in 24 Stunden brauche und zudem von 5-10 Uhr keinen nennenswerten Morgenanstieg mehr messe.
Noch einmal ausdrücklich:
Ich hatte vorher schon öfter mal über längere Zeiten abgenommen, aber nie eine nennenswerte Verringerung meines Basalbedarfs erzielen könnnen und auch keine Verringerung meines Morgenanstiegs von so um 70mg/dl um 5 auf 150 und mehr um 10 Uhr ohne jedes Essen.
Und:
Hab ausdrücklich geschrieben, dass ich meine VLCD-Wochen mit weniger vom für mich ganz normalen Essen gemacht hab. Aber ich sehe durchaus ein, dass es für viele hilfreich ist, wenn sie für die Zeit einen Bogen um ihre normalen Futterstellen machen und dreimal am Tag einfach nen fein abgemessenen Becher nutzen können.
Für alle, bei denen die Leber-Entfettung so überzeugend funktioniert, wie bei mir, ist die Schlussfolgerung klar:
Wenn wir anschließend die gleichen Energiemengen wie vorher wieder weiter essen, bauen wir damit die Fettreserven wieder auf, die einige unserer Organe an ihrer ordentlichen Funktion gehindert haben und dann wieder hindern. Auch dann, wenn nach den üblichen Sport- und sonstigen Berechnungen die Kalorienmenge für uns eigentlich passend oder sogar schon zu klein wäre.
NEIN, das funktioniert nicht bei allen Typ2 so erfolgreich. Aber wo z.B. teure Herzmittel mit hundert Euronen und mehr pro Pille nur bei jeder 10. oder 20. Behandlung nachweisbar nützen, macht die Statistik beim Typ2 mit 1 Erfolg bei 2 Leberentfettungs-Behandlungen ne super Perspektive. Und klar müssen alle, bei denen die Kur nicht oder nicht ausreichend funktioniert, oder die sich damit nicht plagen wollen, andere Möglichkeiten an die Hand bekommen, wie sie ihren Blutzucker in den Bereich senken können, in dem sie ihn haben wollen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.10.2016 16:07:21 | IP (Hash): 1686129333
Steffi1980 schrieb:
Ich halte von Formulardiäten so gar nichts. Null. Schon alleine, weil sie viel zu teuer sind.
Ich achte schon auf meine Kalorien. Ich habe seit ich grünes Licht habe nach der OP (seit 20.9.) 7 kg abgenommen.
Ich lebe seit 8 Jahren sehr ernärungsbewusst. Allerdings hat es keinen interessiert, dass trotzdem nix geht. Von "essen sie doch einfach weniger" bis Magen-OP (für welche mein Gewicht dann doch nicht ausreicht) habe ich alles gehört. Meine Schilddrüsenmedikamente hoch zu setzen, da kam keiner drauf. Zumal Gewichtszunahme bzw. -stillstand nicht das einzige und oft nicht das schlimmste Problem war.
Seit Ende Juli nehme ich jetzt die doppelte Dosis und nachdem ich aus meinem "legen sie sich auf die Couch und atmen sie- Modus entlassen wurde, klappt es plötzlich. Und das obwohl ich nicht LC esse, auf nix achte, außer die Gesamtkalorien (okay. Kein Zucker wegen der Diabetes).
Aber das wollte er nicht hören.
Zudem bin ich bei Notwendigkeit gerne bereit sehr viel Zeit für meine Gesundheit zu opfern. Aber nicht für so einen (Sorry) scheiß BCM Pulver. Das ist der größte Rotz. Davon lernt keiner vernünftig zu essen oder lernt irgendwas über biochemische Vorgänge im Körper.
Mir geht es ähnlich. Ich habe erst zugenommen als sich der Diabetes (damals als Typ2 diagnostiziert) gemeldet hat, vorher hatte ich einen BMI von 18 (aber das glaubt mir natürlich keiner). Mit Diäten komme ich meinem Diabetes nicht bei, auch nicht mit Jürgens Hobby, der sog. "Leberentfettung". Ich habe immer schon wenig gegessen, aber bis heute läßt das meine BZ-Werte völlig unbeeindruckt.
Was dieses Pulverzeug betrifft, so habe ich eine böse Erfahrung, die mir völlig gereicht hat. Ich hab eine Kreuzallergie und nach einer Portion von diesem Teufelszeug habe ich einen Allergieanfall bekommen, der nicht von schlechten Eltern war - ich hatte das Gefühl zu ersticken. Hinterher habe ich festgestellt, daß auf der Packung keinerlei Hinweise auf die Inhaltsstoffe waren. Finger weg von diesem Zeug! -
am 13.10.2016 20:31:32 | IP (Hash): 1298587161
Über Diäten kann man sich streiten. Ich bin der Meinung, dass jeder seinen Weg finden muss.
Ich muss keine 800 kcal machen. Hab ich sogar schon. Kurz bevor ich die Diagnose Unterfunktion bekam. Habe es dokumentiert, um einen Beweis zu haben, dass es nicht möglich ist Gewicht zu reduzieren. Bei 800 kcal habe ich lediglich nicht mehr zugenommen.
Ich habe vor 8 Jahren mit LC 40 kg Gewicht verloren in 10 Monaten. Hba1 von unter 6. Aber meine Zuckerwerte waren danach immer hoch, sobald ich Kohlenhydrate im Normalmaß zu mir genommen habe. Ich habe das Gewicht ca. 2 Jahre gehalten und ohne etwas zu ändern ging es wieder hoch. Vier Jahre hatte ich Symptome, die mir etliche Krankenhausaufenthalte und den Verdacht von Multiple Sklerose gebracht haben. Ich habe in 7 Monaten 50 kg zugenommen, obwohl ich dagegen abgekämpft habe. Es hat da schon keinen interessiert.
Auf mein Verlangen hin wurde meine Schilddrüse untersucht. Seitdem habe ich jährliche Gewichtsschwankungen von bis zu 30 kg (je Ab- und Zunahme). Ich bin mehrmals an eine Essstörung vorbei geschlittert, denn der psychische Druck bei solchen Veränderungen sind nicht ohne. Zum Glück bin ich gefestigt genug und habe ein gutes Umfeld, welches mich aufgefangen hat und davor bewahrt hat.
Meine einzigen schlechten Verstimmungen waren immer aufgrund meines Gewichts. Ich war öfters beim Arzt und habe um Hilfe gebeten.
Wenn ich dann neu bin bei einem Arzt, der nix von dem weiß und auch nicht im Ansatz interessiert ist, mir aber dieses Zeug verkaufen will, Sorry. Ich habe massive Stoffwechselprobleme. 1 - 2 Monate radikale Kalorienreduzierte bewirkt nicht nur eine Abnahme, mein Stoffwechsel müsste engmaschig überwacht werden. Ich weiß wie sich eine Unterfunktion mit sämtlichen Symptomen anfühlt und das würde ich nicht mal für eine garantierte Abnahme in Kauf nehmen.
Ich habe drei Kinder, zwei Hunde, zwei Jobs, ein Haus mit Garten, bin verheiratet und habe ein Leben. Ich kann es mir nicht leisten unter Fatique zu leiden, in depressive Verstimmungen zu fallen, Konzentrationsstörungen auszuleben usw, nur weil man mir so ein Mist verkaufen will.
Zumal ich keinen kenne, der das gemacht hat und langfristig Erfolg hatte.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.11.2016 19:05:18 | IP (Hash): 1543947072
Und was kam nun raus bei der AK Bestimmung?