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Nüchternwerte, Neuropathie, Prädiabetes
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am 28.12.2016 10:05:43 | IP (Hash): 503453179
Moin,
seit ca. 1-2 Wochen sind meine Nüchternwerte für meine Verhältnisse auffällig stark gestiegen. Ich war sonst immer um die 90 bis max 100. Vor einer Woche habe ich mal wieder getestet und hatte morgens überraschende 121 (Vor 3 Wochen waren meine Werte noch normal um die 90). Seit dem täglich gemessen und immer um die 110, heute zB 115. Das hatte ich noch nie, vor allem nicht so konstant über einen Zeitraum. Ausreißer kamen ganz selten mal vor, zB hatte ich mal vor einem Jahr morgens 127 als ich am Abend zuvor eine Gemüse-Linsen-Pfanne gegessen hatte. Solch einen Wert hatte ich aber weder davor noch danach jemals wieder gemessen, jedenfalls bis jetzt. Deutet das auf eine rapide Verschlechterung hin?
Dann zu Neuropathie (PNP) unter Prädiabetes (PD) Bedingungen. Vor ca. einem halben bis 3/4 Jahr nahm ich zu ersten Mal bewusst Sensititvätsstörungen an den Oberseiten der Zehen des rechten Fußes wahr. Nun hat sich ausgerechnet an dem Fuß der kleine Zeh seit ein paar Monaten deutlich rot/dunkelrot verfärbt, es geht nicht mehr weg. Ich dachte zunächst, dass es sich um Druckstellen handelt. Aber das kann es eigentlich gar nicht sein. Zusätzlich scheint sich der Fuß zu deformieren. Der Knöchel vor dem besagten Zeh ragt sichtbar seit einigen Wochen heraus und scheint weiter zu wachsen, ich merke es beim Tragen von Schuhen, die neuerdings alle mehr oder weniger stark drücken. Die Stelle hat sich ebenfalls rot verfärbt. Bei einer kurzen Recherche habe ich erfahren, dass sich PNP häufig bereits unter PD Bedingungen entwickeln. Das Risiko ist ähnlich hoch wie bei manifestem Diabetes, wenn Nüchternwerte und Nachessen-Werte prädiabetisch erhöht sind. Habe ich mir tatsächlich schon eine PNP eingefangen? Hat jemand Erfahrung mit PNP unter PD?
Bearbeitet von User am 28.12.2016 10:43:42. Grund: . -
am 28.12.2016 10:56:58 | IP (Hash): 1073598512
Vielleicht opferst Du mal einen Teststreifen just bevor Du am Morgen aus dem Bett krabbelst. Denn es kann durchaus sein, dass Dein BZ bis dahin ganz gesund verläuft und mit Deinem Aufstehen dann erst seinen Aufstand macht. Wär dann zwar immer noch nicht richtig, aber nicht so weit aus der Richtung wie ne halbe Nacht schon deutlich höher.
Für PNP gibt’s 1000+1 Ursachen. Und die eine ist Diabetes. Einer meiner Bekannten hat sowas ganz tolles wie ne Ganzkörper-PNP und nicht die geringste Auffälligkeit beim Blutzucker. Und so kann man PNP halt kriegen und Prädiabetes oder auch Diabetes, und man kann sicher auch PNP vom Prädiabetes oder auch Diabetes bekommen. Nur, wer will das auseinander halten?
Und was würde Dir nützen, wenn Du’s für Dich wüsstest?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.12.2016 11:48:45 | IP (Hash): 503453179
Du Werte sind nüchtern. Du weißt ja, wie genau ich es nehme ;)
Also direkt vom Bett an den Tisch gesetzt und Nadel angesetzt, noch schlaftrunken. Die neuen Werte sind super auffällig für mich. Wie gesagt, sowas gabs bei mir noch nie. Ausreißer ja, aber keine konstant schlechten Werte.
Warum fragst du immer, was es bringen würde, wenn man von einer Störung, einem gesundheitlichen Problem, von Ursachen etc. wüsste? Ich verstehe die Frage wirklich nicht. Diese Informationen sind doch unter Umständen entscheidend oder mindestens sehr hilfreich bei der Justierung des eigenen Umgangs mit einer Störung. Wenn ich die möglicherweise PD-induzierte PNP als solche erkenne, dann ist das für mich das Signal, dass ich wieder sehr viel konsequenter auf einen gesunden Verlauf meines BZ achten möchte. Wenn ich dagegen viel Alkohol trinke und mein BZ in Ordnung ist, dann würde ich weniger trinken, um eine weitere Verschärfung der Nervenschäden zu verhindern.
edit: Da fällt mir ein: das einzige, was ich in den letzten 1-2 Wochen geändert habe, ist eine drastische Erhöhung meiner Fettzufuhr in jeglichen Formen. Olivenöl, Rapsöl, Kokusnussöl, massig Käse! und viel fetten Fisch. Nach Neujahr werde ich den Fettanteil wieder drastisch senken. Mal gucken, ob es daran liegt.
Bearbeitet von User am 28.12.2016 11:53:52. Grund: . -
am 28.12.2016 13:40:12 | IP (Hash): 2108455638
http://www.aerztezeitung.de/medizin/med_specials/diabetes-im-blick2009/article/576314/jeder-achte-mensch-praediabetes-schon-polyneuropathie.html
Ist schon bedenklich.
Sollte man nicht meinen, und weil sich keiner so richtig damit befasst, wird man auch die Gründe für diese "Anfälligkeit" nicht rauskriegen.
Zu den "erhöhten" Nüchternwerten: Fett und Eiweiß können schöne Striche durch die Rechnung machen... Stichwort Gluconeogenese. -
Cracktros
Rang: Gastam 28.12.2016 13:50:07 | IP (Hash): 456135339
TypEinser schrieb:
Zu den "erhöhten" Nüchternwerten: Fett und Eiweiß können schöne Striche durch die Rechnung machen... Stichwort Gluconeogenese.
Keine Ahnung wie es für Menschen mit Typ 2 Diabetes ist, besonders für die, die eine verzögerte Erste Insulinreaktion haben, aber für mich, als Mensch mit Typ 1 Diabetes und anscheinend empfänglich für FPEs, sind übermäßige Fette und Proteine ein Problem. -
am 28.12.2016 14:03:37 | IP (Hash): 1622656586
@TypEinser: Ja, ich hatte mich da auch gewundert. Das Thema ist deshalb wohl wenig präsent, weil PD generell unter dem Radar fliegt.
"Patienten mit einer gestörten Glukosetoleranz und erhöhten Nüchtern-Glukosewerten sind besonders gefährdet, eine Polyneuropathie zu entwickeln, und zwar in ähnlichem Maße, wie Patienten mit einem bereits manifesten Typ 2 Diabetes. Eine entscheidende Rolle hierbei spielt die Erhöhung der Glukosekonzentration, die durch den oralen Glukosetoleranztest (oGTT) bestimmt wird."
http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/news/index.html?TextID=3945
Da ich jetzt verstärkt drauf achte, ist mir außerdem aufgefallen, dass meine Haut anfängt zu pieken. Es fühlt sich an wie Nadeln, die von innen gegen die Haut stechen. Besonders stark an dem Bein, wo sich auch der Zeh dunkelrot färbt. Gerade jetzt habe ich es aber auch in beiden Armen, hin zu den Händen. Interessanterweise fällt es zusammen mit diversen Scheiben Dinkelbrot, die ich vor ca. 2 Stunden mit viel Olivenöl gegessen habe. BZ kann ich leider nur schätzen, aber da es kein Vollkorn war, wird es bei 200 gelegen haben. Gestern bei 6 Scheiben Roggenvollkorn war ich bereits bei 170.
Wie dem auch sei, nächste Woche ist ein Besuch beim Diabetologen fällig. Das kann ich nicht ignorieren. -
am 28.12.2016 14:21:19 | IP (Hash): 2108455638
purea schrieb:
wo sich auch der Zeh dunkelrot färbt.
Irgendwo angedozt?
Oder spielt der Zeh von alleine Indianer? Dann schleunigst zum Doc...
Kribbeln auf der Haut kann auch Allergie sein! -
Cracktros
Rang: Gastam 28.12.2016 14:27:02 | IP (Hash): 456135339
purea, schon mal an Fußpilz gedacht? -
am 28.12.2016 14:30:15 | IP (Hash): 1622656586
Ja, von allein, und außerdem jetzt seit Monaten. Am Anfang dachte ich an Druckstelle bzw. angeditscht. Ich habe aber die Schuhe nun schon mehrfach gewechselt, in den jetzigen ist absichtlich ausreichend Platz. Der Zeh bleibt rot und außerdem gestört, was z.B. Druck oder mit dem Taschentuch drüberstreichen betrifft. Auffällig ist auf jeden Fall auch der neuartige Knochenwuchs am Knöchel genau über dem kleinen Zeh. Die Stelle ist ebenfalls deutlich errötet und wächst nach oben/seitlich. Man kann auch gut erkennen, dass es auf dem anderen Fuß viel kleiner ist.
Allergie wäre ja durchaus auch eine Überlegung. Gerade nach dem Brot bietet sich Gluten an. Aber wie du schon sagst, ich gehe auf jeden Fall nächste Woche zum Allround-Check. -
am 28.12.2016 14:34:56 | IP (Hash): 1622656586
@Cracktros: Nee, bis jetzt noch nicht. Wegen der Empfindungsstörung und wegen des PD habe ich nur an PNP gedacht. MAl gucken, was die Ärzte sagen werden. Ein Pilz wäre ja noch das netteste :-)
Aber ich schließe das aus. Es ist genau nur an dieser Stelle (Außenseite kleiner Zeh) sowie die Knöchelstelle. Ein Pilz müsste sich ausbreiten? Außerdem schuppt es auch nicht oder so. -
Cracktros
Rang: Gastam 28.12.2016 14:42:19 | IP (Hash): 456135339
Am Anfang sollen Pilze nur rote Stellen verursachen. Aber der Beschreibung nach, könnte es auch Druckstellen sein.
Na, ja alles Spekulationen die nicht weiterhelfen. Lass es von jemanden begutachten der/die so etwas öfter gesehen hat.
Bearbeitet von User am 28.12.2016 14:44:55. Grund: + -
am 28.12.2016 14:46:19 | IP (Hash): 2108455638
purea schrieb:
Der Zeh bleibt rot und außerdem gestört, was z.B. Druck oder mit dem Taschentuch drüberstreichen betrifft. Auffällig ist auf jeden Fall auch der neuartige Knochenwuchs am Knöchel genau über dem kleinen Zeh. Die Stelle ist ebenfalls deutlich errötet und wächst nach oben/seitlich. Man kann auch gut erkennen, dass es auf dem anderen Fuß viel kleiner ist.
Vielleicht gebrochen?
Oder das Nagelbett entzündet?
Sowas kann etliche Ursachen haben... Und wenn Du PNP-anfällig bist sollte da schnell ein Fachmann draufschauen. Da gibt's eine unschöne Form... der Fuß ist insgesamt aber nicht erwärmt? -
am 28.12.2016 15:15:35 | IP (Hash): 1622656586
Entzündet ist es nicht. Es wirkt etwas geschwollen, prall. Also das Ganze fing damit an, dass die Oberseiten der kleinen Zehen an Sensitivität verloren haben. Der Fußrücken darüber fühlte sich auch komisch an, pelzig beschreibt es gut, wie mit Socke. Mit der Weile hatte ich dann das Gefühl, als würde der Schuh am rechten Fuß denselben irgendwie abschnüren. Als hätte man eine viel zu enge Socke an. Dann verfärbte sich langsam der kleine Zeh. Vor ein paar Wochen habe ich eindeutig festgestellt, dass der Knöchel über dem kleinen Zeh größer geworden ist.
Überwärmt scheint der Fuß mir nicht. Aber etwas anderes konnte ich noch beobachten: Nach dem (warmen/heißen) Duschen verfärbt sich der besagte Fuß irgendwie weißlich. Also man sieht einen sehr deutlichen Farbunterschied zum anderen Fuß, der sich gesund-rosa zeigt nach dem warmen Duschen.
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am 28.12.2016 16:03:02 | IP (Hash): 417723915
Knöcherne Veränderungen sind in der Regel ein orthopädisches Problem und haben mit ziemlicher Sicherheit nichts mit PNP zu tun. Dass es dabei Hautveränderungen und Missempfindungen gibt, liegt in der Natur der Sache - nämlich in der Veränderung.
An deiner Stelle würde ich entweder zum Orthopäden, in eine Fußsprechstunde oder zur Fußpflege gehen.
Dein Hype um deinen angeblichen Prädiabetes, oder eine Polyneuropathie ist auf jeden Fall unangebracht. Nicht alles kann man darauf schieben. -
Elfe
Rang: Gastam 28.12.2016 17:46:38 | IP (Hash): 546227330
Hallo Purea,
deine BZ-Werte sind Diabetes bzgl. o.k.. Dein höherer Morgenwert nach der Gemüse-Linsen-Pfanne kann durchaus an den Linsen gelegen haben - gekochte Hülsenfrüchte verändern durch die Hitze ihre Kohlenhydratstruktur, und sind als einziges Gemüse mit Insulingabe zu berücksichtigen (gelernt in Schulung).
Eine PNP sollten deine Beschwerden nicht sein aufgrund doch niedriger Werte und auch der Symptome.
Bist du sicher, daß es der Knöchel des Zehs ist, oder es vielleicht eine Hautverdickung sein kann ?
Passiert bei Druckstellen.
Aber auch durch !äußerliche! Kontakt-Allergien durch verwendete Kosmetikartikel = Duschgel, Badezusatz, Fußcreme.
Bei mir ist das jedenfalls so. Hatte auch so Hautprobleme (nicht nur Füße) mit Verdickung, Rötung bis zum Bluten.
Vermeide mittlerweile allergene Kosmetik (ohne Duftstoffe u.a.) und eine Besserung wird langsam sichtbar.
Gruß Elfe -
am 28.12.2016 18:46:27 | IP (Hash): 1073598512
Du hast Recht: Es ist Dein Ding, wie Du’s einschätzen willst, ob’s Dich jetzt wegen des aus Deiner und meiner Sicht massiv (aus diabetologischer Sicht völlig unbedeutend) angestiegenen BZ erwischt hat oder auch dann erwischt hätte, wenn Dein BZ die letzten Wochen weiter in Deinem völlig gesunden Rahmen verlaufen wäre.
Wo sich da was eindeutig sehen und mit dem anderen Fuß ohne Beschwerden vergleichen lässt, würde ich das Ding doch mal beim Arzt vorführen und den nach seiner Deutung fragen. Denn möglich wäre immerhin, dass das mit dem BZ überhaupt nix zu tun hätte und mit Möglichkeiten Abhilfe erreicht werden könnte, die Du jetzt noch gar nicht auf dem Schirm hast. Daumendrück :)
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am 29.12.2016 10:07:17 | IP (Hash): 503453179
@Jürgen: Ja, Ärzte stehen für nächste Woche oben auf meiner Agenda. Hausarzt, Diabetologe und Orthopäde. Ortho war leider erst im Februar was zu haben.
Heute morgen war der Nüchternwert nach 2 Wochen konstant zwischen 110-120 wieder überraschend unter 100. Ich glaube, ich habe den Übeltäter identifiziert: Ich habe gestern Abend zwar sehr fettreich gegessen (2 Mozzarella, guter Schuss Olivenöl, guter Schuss Rapsöl, dazu Sojafischstäbchen, die 13% Fett enthalten), gleichzeitig habe ich aber die KH weggelassen. Ich hatte nämlich in den letzten Tagen/Wochen mir zur Angewohnheit gemacht, Brot abends zu essen und dieses mit sehr reichlich Ölivenöl zu tunken und auch Käse dabei nicht verschmäht. Durch das viele Fett kam es dann vielleicht zum bekannten Verzögerungseffekt.
@Elfe: Nüchternwerte um 120 sind aus T1 diabetischer Sicht vielleicht ok. Aus ärztlicher Sicht sind das aber deutlich erhöhte Werte knapp an der Grenze zum manifesten Diabetes. Deshalb sind solche Werte aus meiner Perspektive natürlich alarmierend. Denn mein Ziel ist es ja, eine Manifestation dauerhaft zu verhindern.
Was die PNP angeht: Da liegst du eindeutig falsch. Es ist hinlänglich bekannt, dass Nervenschäden bereits im Stadium des PD auftreten, insbesondere dann, wenn NBZ _und_ postprandiale Werte erhöht sind. Das Risiko einer PNP unter diesen Bedingungen ist ähnlich dem bei manifestem T2 (siehe Link der Uniklinik oben).
Die neue Ausbuchtung oberhalb des Zehs ist zweifelsfrei Knochen, ja Wenn ich die Zehen runterklappe, dann ragt er deutlich nach außen, insbesondere im Vergleich zum anderen Fuß. Auch beim Laufen bemerke ich den "neuen" Knochen. Zu Hause habe ich oft Badelatschen aus härten Plastik an. Da drückt die Schlaufe neuerdings merklich auf genau diesen Knochen.
Gute Gründe, möglichst immer einen gesunden BZ-Verlauf zu simulieren.
Bearbeitet von User am 29.12.2016 10:22:36. Grund: . -
am 29.12.2016 10:39:35 | IP (Hash): 570472346
hehe, einen BZ-Verlauf kannste nich simulieren, wenn der mit Prädiabetes oder Diabetes zu messen geht, is der gemacht
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am 29.12.2016 11:28:30 | IP (Hash): 1622656586
Das ist natürlich richtig :) -
Michael74
Rang: Gastam 29.12.2016 19:20:19 | IP (Hash): 1768179566
Hi purea
Gut dass du es so schnell erkannt hast. Sowie Du es beschreibst hört es sich wirklich nach einer Polyneuropathie an. Bei meinem Vater fing es mit einem wie er definierte, neu zu fühlenden Knochen genauso an,. Er bekam dann daraufhin orthopädische Schuhe verschrieben und konnte nur diese noch tragen. Leider ist es dann nach kurzer Zeit zu einem Charcot Fuss gekommen trotz guter Blutzuckerwerte.
Ich denke Du ernährst Dich ja eh gezielt mit Deiner Ernährung und trotzdem steigen Deine Blutzuckwerwerte. Daher nehme ich an, dass es bei Dir auch nicht mehr um Prädiabetes geht, sondern bei einem ogtt bei Dir wahrscheinlich Diabetes herauskommst. Da du dich ja aber schon lange aktiv damit beschäftigst, glaube ich, dass Du keine Probleme damit haben wirst. Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles gute
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am 29.12.2016 20:10:05 | IP (Hash): 692483623
Hallo Michael,
ja, die Symptome deuten da schon in eine Richtung. Mal sehen, was die Ärzte dazu sagen.
Wegen Diabetes: Nein, es bleibt weiterhin bei PD. Erst kürzlich habe ich einen oGTT eher unfreiwillig mit 300g Pommes aus dem Backofen gemacht. Kurz nach der letzten Pommes schoss ich auf 240. Es ging dann langsam zurück und nach 2h war ich bei ca 150. Das sind ganz klassische PD Werte. Klassischer gehts kaum. Wobei die 240 nach dem Essen schon recht derbe sind.
Da sieht man auch, wie enorm wichtig die Werte unterhalb 2h sind. Wenn ich bei einem "Spararzt" gewesen wäre und der hätte beim oGTT nur den Wert für die Diagnose nach 2h genommen, dann hätte er mich als gesund nach Hause geschickt. "Naja, Sie sind da leicht drüber, das kann schon mal am Stress liegen, sieht gut aus"
Wegen des Fußes schauen wir mal. Der Knöchel ist auf jeden Fall verdächtig. Es gäbe noch andere Möglichkeiten. So in die Richtung Hallux valgus. Aber es ist schon sehr seltsam, dass es genau an dem Fuß passiert, an dem ich auch die Taubheitsgefühle habe. -
am 29.12.2016 20:24:02 | IP (Hash): 417723915
Sorry purea...aber du schreibst wirres Zeug. Gestern las ich von dir noch diesen Satz:
"Auffällig ist auf jeden Fall auch der neuartige Knochenwuchs am Knöchel genau über dem kleinen Zeh"
Heute schreibst du vom Hallux valgus...ja was denn nun? Und wo ist denn dein Problem?
Der Knöchel ist am unteren Ende des Unterschenkels und ist Teil des Sprunggelenks und keineswegs am kleinen Zeh. Der Hallux valgus ist immer ein Problem am Großzehgrundgelenk, nicht am kleinen Zeh und auch nicht am Knöchel.
Vielleicht solltest du dich mal informieren, welcher Teil des Fußes wie heißt...
Oder brauchst du einfach mal wieder Aufmerksamkeit?
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am 29.12.2016 22:31:22 | IP (Hash): 692483623
Der Knöchel am kleinen Zeh. Da, wo der Zeh in den Fußrücken mündet. Genauso, wie es auch an der Hand ist. Du stellst dich aber auch an jetzt....
Mit hallux vlgus spreche ich davon, dass es auch an einer Verformung liegen könnte und nicht an PNP. Daher schrieb ich ja auch "so die Richtung hallux valgus".... eine Fehlstellung, hier des kleinen Zehs.
Und nochmal, stell dich bitte nicht so kindisch an hier. Jeder weiß, was mit "Knöchel am kleinen Zeh" gemeint ist. Genauso wie jeder weiß, was mit Knöcheln an der Hand gemeint ist. -
am 30.12.2016 12:05:51 | IP (Hash): 408932488
Hallo Kumpel
Die Neuropathie wird durch Durchblutungsstörungen ausgelöst und dabei bilden
sich auch Entzündungen welche die Rotfärbungen verursachen. Entzündungen
können auch irregulären Knorpel- oder Knochen- Wachstum anregen.
Deshalb solltest Du etwas gegen die Durchblutungsstörungen und Entzündungen
machen damit es nicht noch schlimmer wird.
Gegen Durchblutungsstörungen:
Diabetiker sollten täglich Vitamin-E d-alpha Tocopherol 600-
1000mg einnehmen, ev. mit täglich Aspirin 100-200mg gegen die
Durchblutungsstörungen. Die Dosen werden so eingestellt, bis dass
wenn man mit der Hand fühlt, kein Temperaturunterschied zwischen
den Waden und den Fusssolen bestehen sollte, im Gegenteil die
Fusssolen tendenziell etwas wärmer sind und die Füsse sollten
nicht geschwollen sein mit einem normalen Venenbild sichtbar.
Das Vitamin-E wie gut bekannt reduziert das zusammen kleben
der Roten-Blutkörper ( Als eine der Ursachen von möglichen
Durchblutungsstörungen ) und so erhöht es die Fliessfähigkeit
des Blutes und das Aspirin wie gut bekannt hat einen gewissen
Blutverdünnungseffekt und somit wenn man beides verwendet,
können die Diabetes typischen Durchblutungsstörungen auf
einfache Weise beseitigt werden.
Die ca. 20 zusätzlichen möglichen Erkrankungen der Diabetiker,
beruhen zu ca. 90% auf Durchblutungsstörungen als Auslöser.
Das Obige aber bei ev. Operativen-Eingriffen 48h vorher abgesetzt,
um stärkere Blutungen während Operationen zu vermeiden.
Gegen Entzündungen:
Täglich 300 Mikrogram Selenhefe Tabletten.
( Die Dosis nicht weniger aber auch nicht höher. )
Hoffe auf deine gute Besserung.
.
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am 30.12.2016 12:53:09 | IP (Hash): 2108455638
Peter2 schrieb:
Diabetiker sollten täglich Vitamin-E d-alpha Tocopherol 600-
1000mg einnehmen, ev. mit täglich Aspirin 100-200mg gegen die
Durchblutungsstörungen.
Déjà-vu?
Wer sich "gesund" ernährt, sollte mit dem Pillen-Einwerfen echt vorsichtig sein.
Vitamin E-Quellen sind Öle und Nüsse – Guten Appetit!
Aspirin auf Dauer richtet mehr Schaden an als es bei Neuropathien helfen würde. -
am 30.12.2016 13:30:21 | IP (Hash): 408932488
Vitamin-E d-alpha Tocopherol ist das natürliche. Ich möchte Niemandem zumuten
täglich ca. 1/2 Liter Öl zu trinken nur um auf 600-1000mg zukommen und das
mit all der Karbonbelastung.
Betreffs Aspirin ist es Dosis abhängig ob man auf der Vorteil- oder Nachteilseite ist.
In Studien haben sich täglich Aspirin 100mg als eine präventive Lösung bewährt.
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am 30.12.2016 13:44:36 | IP (Hash): 2108455638
Peter2 schrieb:
Diabetiker sollten
...in solchen Fällen nicht unnötig Geld im Pillenshop lassen – der Rat des Arztes ist günstiger und gesünder. -
am 30.12.2016 13:50:24 | IP (Hash): 1700907435
Und wir sollten bei den Studien, die Nutzen für Diabetiker belegen, immer berücksichtigen, dass dieser Nutzen sogar bei anerkannten Medis und erst recht bei allen Nahrungsmittelergänzugen in aller Regel bei Menschen mit HBA1c 8 und höher nachgewiesen wurde und von der Wirkung bei beständig HBA1c 7 und besser immer weniger zu beobachten geht :(
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Cracktros
Rang: Gastam 30.12.2016 15:53:01 | IP (Hash): 715119150
Peter2 schrieb:
Diabetiker sollten täglich Vitamin-E d-alpha Tocopherol 600-
1000mg einnehmen, ev. mit täglich Aspirin 100-200mg gegen die
Dir ist aber klar, dass Du über Mikronährstoffe schreibst, oder?
Der Tagesbedarf, für Tocopherol, liegt bei 10 mg: Mengen von über 300 mg/Tag gelten als Überdosis. -
am 30.12.2016 16:32:54 | IP (Hash): 408932488
Vitamin-E ernährungsmedizinischer Dosierungsbereich ist 800-1000mg
und für Sportler 400-800mg täglich.
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am 30.12.2016 16:55:54 | IP (Hash): 1700907435
Schauma die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernähurng
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-e/
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am 30.12.2016 17:02:42 | IP (Hash): 2136612553
Die Empfehlung von ChrisP... pardon Peter2 ist dann tatsächlich eine Überdosis.
Interessierte fragen lieber den Doc.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 30.12.2016 17:55:06 | IP (Hash): 408932488
Ich kann nichts dafür, dass manche noch nichts von Pauling oder Werbach gehört haben. -
am 30.12.2016 18:23:30 | IP (Hash): 408932488
Pauling – Vitamin E
A tolerable upper intake level (UL) for α-tocopherol in adults is set at 1,000 mg/day and applies to all possible stereoisomers of α-tocopherol.
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am 30.12.2016 18:38:38 | IP (Hash): 2136612553
Peter2 schrieb:
Pauling – Vitamin E
A tolerable upper intake level (UL) for α-tocopherol in adults is set at 1,000 mg/day and applies to all possible stereoisomers of α-tocopherol.
Thesen von anno Tobak findet man ja häufig in Pillenshops.
Gibt es auch echte Studien aus neuerer Zeit? -
am 30.12.2016 18:53:51 | IP (Hash): 408932488
TypEinser - Es ist von 2015 vom Pauling Institute. -
am 30.12.2016 19:22:51 | IP (Hash): 1700907435
http://www.quackwatch.com/01QuackeryRelatedTopics/pauling.html ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 30.12.2016 19:41:27 | IP (Hash): 408932488
Hier noch 2016 vom US NIH.Gov der weltweiten Medizin Referenz :
Table 3: Tolerable Upper Intake Levels (ULs) for Vitamin E
Age Male Female Pregnancy Lactation
1–3 years 200 mg (300 IU) 200 mg (300 IU)
4–8 years 300 mg (450 IU) 300 mg (450 IU)
9–13 years 600 mg (900 IU) 600 mg (900 IU)
14–18 years 800 mg (1,200 IU) 800 mg (1,200 IU) 800 mg (1,200 IU)
19+ years 1,000 mg (1,500 IU) 1,000 mg (1,500 IU) 1,000 mg (1,500 IU)
.
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am 30.12.2016 19:57:15 | IP (Hash): 1700907435
Und Du willst uns jetzt einreden, dass die höchstzulässige Menge die besonders gesunde wäre? Vielleicht so wie die höchstzulässige Glukosemenge für gesunde Menschen mit 199mg/dl beim 2-Stunden-Wert beim oralen Glukosetoleranztest?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 30.12.2016 20:21:21 | IP (Hash): 408932488
Erprobt kann ich nur erwähnen, dass mit Vitamin E 600-1000mg und Aspirin 100mg,
kribbeln sowie schmerzhafte Krämpfe in den Beinen und Füssen verschwinden, weil
die Durchblutungsstörungen auch verschwinden.
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am 30.12.2016 20:28:51 | IP (Hash): 2136612553
Peter2 schrieb:
Hier noch 2016 vom US NIH.Gov der weltweiten Medizin Referenz :
Table 3: Tolerable Upper Intake Levels (ULs) for Vitamin E
Age Male Female Pregnancy Lactation
1–3 years 200 mg (300 IU) 200 mg (300 IU)
4–8 years 300 mg (450 IU) 300 mg (450 IU)
9–13 years 600 mg (900 IU) 600 mg (900 IU)
14–18 years 800 mg (1,200 IU) 800 mg (1,200 IU) 800 mg (1,200 IU)
19+ years 1,000 mg (1,500 IU) 1,000 mg (1,500 IU) 1,000 mg (1,500 IU)
.
Was genau hast Du davon, in diversen Foren diesen Unsinn zu posten? Damut meine ich Deine Fehlinterpretationen....
Du bist hier schonmal gesperrt worden... -
am 30.12.2016 20:32:48 | IP (Hash): 408932488
Wie gut bekannt kommen die Fehlinterpretationen nur von Dir TypEinser
aber echte Hilfe . . . . . . ? -
am 30.12.2016 21:37:46 | IP (Hash): 2136612553
Peter2 schrieb:
Wie gut bekannt kommen die Fehlinterpretationen nur von Dir TypEinser
aber echte Hilfe . . . . . . ?
ChrisP,
werde wieder Deine Beiträge korrigieren.
Versprechen muss man einhalten.
Es wäre für alle leichter, zu wurdest schweigend mitlesen und lernen...
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am 30.12.2016 21:57:56 | IP (Hash): 408932488
Wie gut bekannt, bist Du TypEinser für Korrekturen leider nicht qualifiziert,
wie auch für echte Hilfe nicht.
Z.B. es geht hier auch darum dem purea zu helfen.
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am 30.12.2016 22:26:26 | IP (Hash): 417723915
purea schrieb:
Der Knöchel am kleinen Zeh. Da, wo der Zeh in den Fußrücken mündet. Genauso, wie es auch an der Hand ist. Du stellst dich aber auch an jetzt....
Mit hallux vlgus spreche ich davon, dass es auch an einer Verformung liegen könnte und nicht an PNP. Daher schrieb ich ja auch "so die Richtung hallux valgus".... eine Fehlstellung, hier des kleinen Zehs.
Und nochmal, stell dich bitte nicht so kindisch an hier. Jeder weiß, was mit "Knöchel am kleinen Zeh" gemeint ist. Genauso wie jeder weiß, was mit Knöcheln an der Hand gemeint ist.
Kindisch sind einzig deine Ausführungen...alle paar Stunden was neues...und nie passt eines zum anderen...aber alle anderen verstehen das?!?
Ich erinnere mich gut an ähnliche Ausführungen von dir, die du vor ein paar Jahren hier zum Besten gegeben hast - ich vermute mal, deine vielfältigen Probleme gehören in die Hände eines Arztes von ganz anderem Fachgebiet.
Aber möglicherweise hilft dir ja die von Peter2 empfohlene Therapie...einfach mal ausprobieren :-) -
am 30.12.2016 22:26:27 | IP (Hash): 417723915
Text gelöscht wegen Doppelpost
Bearbeitet von User am 30.12.2016 22:27:57. Grund: - -
am 04.01.2017 22:17:38 | IP (Hash): 1356783674
So, heute war ich mal beim Diabetologen, HbA1c ist weiterhin stabil mit 5,4%. 5,3% war er vor 2 Jahren. Allerdings möchte er nun einen neuen oGTT durchführen, da der letzte 2-3 Jahre zurückliegt. Sollte man das unter PD Bedingungen vielleicht lieber sein lassen? Also ich meine, wie sehr stresst dieser Test die BSD? Gehen dabei viele Betazellen über den Jordan?
Wegen des Fußes wurde nun erstmal Röntgendiagnostik angeordnet. Zumindest wirkte das Ganze wohl nicht unverdächtig. Sensititivitätsdiagnostik soll dann beim oGTT durchgeführt werden.
Bearbeitet von User am 04.01.2017 22:21:03. Grund: . -
am 04.01.2017 22:28:51 | IP (Hash): 1016729480
Wenn nach Jahren mit HBA1c 8-10 noch ausreichend für ne Pillenbehandlung vorhanden sind, brauchst Du auch für'n halben Tag über 200 nix zu fürchten ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 18.01.2017 14:43:48 | IP (Hash): 1234154821
So, heute war oGTT Time. Leider ohne c-peptid, das hätte ich mal vorher noch anleiern sollen. Die Schwester konnte das dann natürlich nicht durchwinken.
Hier die Werte vom Arzt:
0-111
1:15-168
2-95
Parallel selbst gemessene Werte:
0:15-155
0:30-194
0:45-234
1-217
1:15-186
1:30-185 (einziger Wert an der rechten Hand, alle anderen waren von linker Hand)
1:45-115
2-76
2:15-61
2:30-69
Die Werte vom Arzt wurden venös abgenommen. Betrachtet man diesen grobmaschigen Verlauf von 0-1h-2h, dann ist der Belastungstest absolut top und praktisch unauffällig verlaufen. Eine Unachtsamkeit zeigt sich bei der 1h Abnahme, da hier nicht genau nach 1h abgenommen wurde, sondern ca. nach 1:15. Das macht bei mir einen gewaltigen Unterschied, wie man am Parallelverlauf gut erkennen kann. Deutlich auffällig ist dagegen wieder mal der Nüchternwert. Alles im allen hat sich die Stoffwechsellage nach diesem Test also verbessert im Vergleich zu 2-3 Jahren, da ein leicht erhöhter Nüchternwert besser beurteilt wird als überhöhte Spitzen nach Belastung (so der Arzt). Die Verbesserung ist aber recht gering und außerdem wurde damals der 1h Wert zeitlich exakt abgenommen (199), so dass man wohl sagen kann, dass der Prozess nach jetzigem Stand eingefroren wurde. Meine Bemühungen - Sport und Ernährung - sind also hervorragend angeschlagen. Abschließende Beurteilung vom Arzt: genau so weitermachen! Alle 1-2 Jahre einen oGTT zur Kontrolle veranlassen, da der Nüchternwert etwas auffällig war heute. Diagnose Glukosetoleranzstörung wurde aufgehoben, Diagnose gestörte Nüchternglukose wurde gestellt.
Nun aber zum Parallelverlauf. Hier wird deutlich, dass eine Störung vorliegt, diese aber durch ein immer noch schnelles Reagieren der BSD kompensiert wird. Am Anfang zu träge, dann aber noch rechtzeitig, um zumindest unter allen Diagnoseschwellen zu bleiben. Der Ausreißer an der rechten Hand ist interessant, leider habe ich nicht an eine Kontrollmessung an der linken Hand gedacht. Eventuell hatte ich dort noch Glucose dran von der Mischung? Man sieht, dass der BZ bei mir im 15 Minutentakt um ca. 40mg steigt in der ersten Stunde, dann kurz auf einem Plateau verweilt, um in der zweiten Stunde rapide abzufallen bis an die Grenze zum spürbaren Unterzucker. Bei 61 wurde ich etwas zittrig, aber keinesfalls bedrohlich oder unangenehm unterzuckert.
Als Fazit sage ich derzeit, dass die fettreduzierte und KH reiche Kost unter Beachtung es Glykämischen Index' der KH armen und fettreichen Kost unter den Bedingungen des Prädiabetes überlegen ist. Das Nahrungsangebot ist vielfältiger und der Diabetes ist trotzdem gestoppt, wie der WORM wohl sagen würde. Daher ein eindeutiges Plus für HCLF. Sport als der zweite Schlüssel bleibt natürlich unberührt für beide Varianten von erheblicher Bedeutung.
Bearbeitet von User am 18.01.2017 15:02:06. Grund: . -
am 18.01.2017 23:43:46 | IP (Hash): 579946563
3 Jahre lang hatte ich gedacht, dass LCHF die einzige nennenswerte Option für nen weitgehend bis gesunden BZ-Verlauf mit wenig Insulin und passend für’s Abschmelzgewichthalten sei. Dann hast Du so realistisch von Deinem verrückten Versuch erzählt und mich damit neugierig gemacht. Musste natürlich Dr. Barnard’s Buch und von seinen Studien lesen und prompt selbst ausprobieren, was ich davon halten könnte.
Nach ein paar Wochen damit weiß ich jetzt, dass ich für meinen weitgehend bis gesunden BZ-Verlauf mit wenig Insulin und passend für’s Abschmelzgewichthalten nicht nur 1, sondern 2 Optionen habe und dass mir die aktuelle besser schmeckt, wenigstens aktuell.
Wo beide medizinischen Theorie-Seiten zu diesen beiden Ernährungs-Konzepten sich wechselseitig ausschließen, schließe ich für mich erst einmal, dass beide nicht wirklich wissen können, wovon sie da zu künden vorgeben ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.