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Nüchternwerte, Neuropathie, Prädiabetes

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    am 28.12.2016 10:05:43 | IP (Hash): 503453179
    Moin,

    seit ca. 1-2 Wochen sind meine Nüchternwerte für meine Verhältnisse auffällig stark gestiegen. Ich war sonst immer um die 90 bis max 100. Vor einer Woche habe ich mal wieder getestet und hatte morgens überraschende 121 (Vor 3 Wochen waren meine Werte noch normal um die 90). Seit dem täglich gemessen und immer um die 110, heute zB 115. Das hatte ich noch nie, vor allem nicht so konstant über einen Zeitraum. Ausreißer kamen ganz selten mal vor, zB hatte ich mal vor einem Jahr morgens 127 als ich am Abend zuvor eine Gemüse-Linsen-Pfanne gegessen hatte. Solch einen Wert hatte ich aber weder davor noch danach jemals wieder gemessen, jedenfalls bis jetzt. Deutet das auf eine rapide Verschlechterung hin?

    Dann zu Neuropathie (PNP) unter Prädiabetes (PD) Bedingungen. Vor ca. einem halben bis 3/4 Jahr nahm ich zu ersten Mal bewusst Sensititvätsstörungen an den Oberseiten der Zehen des rechten Fußes wahr. Nun hat sich ausgerechnet an dem Fuß der kleine Zeh seit ein paar Monaten deutlich rot/dunkelrot verfärbt, es geht nicht mehr weg. Ich dachte zunächst, dass es sich um Druckstellen handelt. Aber das kann es eigentlich gar nicht sein. Zusätzlich scheint sich der Fuß zu deformieren. Der Knöchel vor dem besagten Zeh ragt sichtbar seit einigen Wochen heraus und scheint weiter zu wachsen, ich merke es beim Tragen von Schuhen, die neuerdings alle mehr oder weniger stark drücken. Die Stelle hat sich ebenfalls rot verfärbt. Bei einer kurzen Recherche habe ich erfahren, dass sich PNP häufig bereits unter PD Bedingungen entwickeln. Das Risiko ist ähnlich hoch wie bei manifestem Diabetes, wenn Nüchternwerte und Nachessen-Werte prädiabetisch erhöht sind. Habe ich mir tatsächlich schon eine PNP eingefangen? Hat jemand Erfahrung mit PNP unter PD?

    Bearbeitet von User am 28.12.2016 10:43:42. Grund: .
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    am 28.12.2016 10:56:58 | IP (Hash): 1073598512
    Vielleicht opferst Du mal einen Teststreifen just bevor Du am Morgen aus dem Bett krabbelst. Denn es kann durchaus sein, dass Dein BZ bis dahin ganz gesund verläuft und mit Deinem Aufstehen dann erst seinen Aufstand macht. Wär dann zwar immer noch nicht richtig, aber nicht so weit aus der Richtung wie ne halbe Nacht schon deutlich höher.

    Für PNP gibt’s 1000+1 Ursachen. Und die eine ist Diabetes. Einer meiner Bekannten hat sowas ganz tolles wie ne Ganzkörper-PNP und nicht die geringste Auffälligkeit beim Blutzucker. Und so kann man PNP halt kriegen und Prädiabetes oder auch Diabetes, und man kann sicher auch PNP vom Prädiabetes oder auch Diabetes bekommen. Nur, wer will das auseinander halten?

    Und was würde Dir nützen, wenn Du’s für Dich wüsstest?


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    am 28.12.2016 11:48:45 | IP (Hash): 503453179
    Du Werte sind nüchtern. Du weißt ja, wie genau ich es nehme ;)
    Also direkt vom Bett an den Tisch gesetzt und Nadel angesetzt, noch schlaftrunken. Die neuen Werte sind super auffällig für mich. Wie gesagt, sowas gabs bei mir noch nie. Ausreißer ja, aber keine konstant schlechten Werte.

    Warum fragst du immer, was es bringen würde, wenn man von einer Störung, einem gesundheitlichen Problem, von Ursachen etc. wüsste? Ich verstehe die Frage wirklich nicht. Diese Informationen sind doch unter Umständen entscheidend oder mindestens sehr hilfreich bei der Justierung des eigenen Umgangs mit einer Störung. Wenn ich die möglicherweise PD-induzierte PNP als solche erkenne, dann ist das für mich das Signal, dass ich wieder sehr viel konsequenter auf einen gesunden Verlauf meines BZ achten möchte. Wenn ich dagegen viel Alkohol trinke und mein BZ in Ordnung ist, dann würde ich weniger trinken, um eine weitere Verschärfung der Nervenschäden zu verhindern.

    edit: Da fällt mir ein: das einzige, was ich in den letzten 1-2 Wochen geändert habe, ist eine drastische Erhöhung meiner Fettzufuhr in jeglichen Formen. Olivenöl, Rapsöl, Kokusnussöl, massig Käse! und viel fetten Fisch. Nach Neujahr werde ich den Fettanteil wieder drastisch senken. Mal gucken, ob es daran liegt.
    Bearbeitet von User am 28.12.2016 11:53:52. Grund: .
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    am 28.12.2016 13:40:12 | IP (Hash): 2108455638
    http://www.aerztezeitung.de/medizin/med_specials/diabetes-im-blick2009/article/576314/jeder-achte-mensch-praediabetes-schon-polyneuropathie.html


    Ist schon bedenklich.

    Sollte man nicht meinen, und weil sich keiner so richtig damit befasst, wird man auch die Gründe für diese "Anfälligkeit" nicht rauskriegen.




    Zu den "erhöhten" Nüchternwerten: Fett und Eiweiß können schöne Striche durch die Rechnung machen... Stichwort Gluconeogenese.
  • Cracktros

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    am 28.12.2016 13:50:07 | IP (Hash): 456135339
    TypEinser schrieb:





    Zu den "erhöhten" Nüchternwerten: Fett und Eiweiß können schöne Striche durch die Rechnung machen... Stichwort Gluconeogenese.



    Keine Ahnung wie es für Menschen mit Typ 2 Diabetes ist, besonders für die, die eine verzögerte Erste Insulinreaktion haben, aber für mich, als Mensch mit Typ 1 Diabetes und anscheinend empfänglich für FPEs, sind übermäßige Fette und Proteine ein Problem.
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    am 28.12.2016 14:03:37 | IP (Hash): 1622656586
    @TypEinser: Ja, ich hatte mich da auch gewundert. Das Thema ist deshalb wohl wenig präsent, weil PD generell unter dem Radar fliegt.

    "Patienten mit einer gestörten Glukosetoleranz und erhöhten Nüchtern-Glukosewerten sind besonders gefährdet, eine Polyneuropathie zu entwickeln, und zwar in ähnlichem Maße, wie Patienten mit einem bereits manifesten Typ 2 Diabetes. Eine entscheidende Rolle hierbei spielt die Erhöhung der Glukosekonzentration, die durch den oralen Glukosetoleranztest (oGTT) bestimmt wird."
    http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/news/index.html?TextID=3945

    Da ich jetzt verstärkt drauf achte, ist mir außerdem aufgefallen, dass meine Haut anfängt zu pieken. Es fühlt sich an wie Nadeln, die von innen gegen die Haut stechen. Besonders stark an dem Bein, wo sich auch der Zeh dunkelrot färbt. Gerade jetzt habe ich es aber auch in beiden Armen, hin zu den Händen. Interessanterweise fällt es zusammen mit diversen Scheiben Dinkelbrot, die ich vor ca. 2 Stunden mit viel Olivenöl gegessen habe. BZ kann ich leider nur schätzen, aber da es kein Vollkorn war, wird es bei 200 gelegen haben. Gestern bei 6 Scheiben Roggenvollkorn war ich bereits bei 170.

    Wie dem auch sei, nächste Woche ist ein Besuch beim Diabetologen fällig. Das kann ich nicht ignorieren.
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    am 28.12.2016 14:21:19 | IP (Hash): 2108455638
    purea schrieb:
    wo sich auch der Zeh dunkelrot färbt.



    Irgendwo angedozt?

    Oder spielt der Zeh von alleine Indianer? Dann schleunigst zum Doc...


    Kribbeln auf der Haut kann auch Allergie sein!
  • Cracktros

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    am 28.12.2016 14:27:02 | IP (Hash): 456135339
    purea, schon mal an Fußpilz gedacht?
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    am 28.12.2016 14:30:15 | IP (Hash): 1622656586
    Ja, von allein, und außerdem jetzt seit Monaten. Am Anfang dachte ich an Druckstelle bzw. angeditscht. Ich habe aber die Schuhe nun schon mehrfach gewechselt, in den jetzigen ist absichtlich ausreichend Platz. Der Zeh bleibt rot und außerdem gestört, was z.B. Druck oder mit dem Taschentuch drüberstreichen betrifft. Auffällig ist auf jeden Fall auch der neuartige Knochenwuchs am Knöchel genau über dem kleinen Zeh. Die Stelle ist ebenfalls deutlich errötet und wächst nach oben/seitlich. Man kann auch gut erkennen, dass es auf dem anderen Fuß viel kleiner ist.

    Allergie wäre ja durchaus auch eine Überlegung. Gerade nach dem Brot bietet sich Gluten an. Aber wie du schon sagst, ich gehe auf jeden Fall nächste Woche zum Allround-Check.
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    am 28.12.2016 14:34:56 | IP (Hash): 1622656586
    @Cracktros: Nee, bis jetzt noch nicht. Wegen der Empfindungsstörung und wegen des PD habe ich nur an PNP gedacht. MAl gucken, was die Ärzte sagen werden. Ein Pilz wäre ja noch das netteste :-)
    Aber ich schließe das aus. Es ist genau nur an dieser Stelle (Außenseite kleiner Zeh) sowie die Knöchelstelle. Ein Pilz müsste sich ausbreiten? Außerdem schuppt es auch nicht oder so.
  • Cracktros

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    am 28.12.2016 14:42:19 | IP (Hash): 456135339
    Am Anfang sollen Pilze nur rote Stellen verursachen. Aber der Beschreibung nach, könnte es auch Druckstellen sein.

    Na, ja alles Spekulationen die nicht weiterhelfen. Lass es von jemanden begutachten der/die so etwas öfter gesehen hat.
    Bearbeitet von User am 28.12.2016 14:44:55. Grund: +
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    am 28.12.2016 14:46:19 | IP (Hash): 2108455638
    purea schrieb:
    Der Zeh bleibt rot und außerdem gestört, was z.B. Druck oder mit dem Taschentuch drüberstreichen betrifft. Auffällig ist auf jeden Fall auch der neuartige Knochenwuchs am Knöchel genau über dem kleinen Zeh. Die Stelle ist ebenfalls deutlich errötet und wächst nach oben/seitlich. Man kann auch gut erkennen, dass es auf dem anderen Fuß viel kleiner ist.




    Vielleicht gebrochen?

    Oder das Nagelbett entzündet?


    Sowas kann etliche Ursachen haben... Und wenn Du PNP-anfällig bist sollte da schnell ein Fachmann draufschauen. Da gibt's eine unschöne Form... der Fuß ist insgesamt aber nicht erwärmt?
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    am 28.12.2016 15:15:35 | IP (Hash): 1622656586
    Entzündet ist es nicht. Es wirkt etwas geschwollen, prall. Also das Ganze fing damit an, dass die Oberseiten der kleinen Zehen an Sensitivität verloren haben. Der Fußrücken darüber fühlte sich auch komisch an, pelzig beschreibt es gut, wie mit Socke. Mit der Weile hatte ich dann das Gefühl, als würde der Schuh am rechten Fuß denselben irgendwie abschnüren. Als hätte man eine viel zu enge Socke an. Dann verfärbte sich langsam der kleine Zeh. Vor ein paar Wochen habe ich eindeutig festgestellt, dass der Knöchel über dem kleinen Zeh größer geworden ist.

    Überwärmt scheint der Fuß mir nicht. Aber etwas anderes konnte ich noch beobachten: Nach dem (warmen/heißen) Duschen verfärbt sich der besagte Fuß irgendwie weißlich. Also man sieht einen sehr deutlichen Farbunterschied zum anderen Fuß, der sich gesund-rosa zeigt nach dem warmen Duschen.

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    am 28.12.2016 16:03:02 | IP (Hash): 417723915
    Knöcherne Veränderungen sind in der Regel ein orthopädisches Problem und haben mit ziemlicher Sicherheit nichts mit PNP zu tun. Dass es dabei Hautveränderungen und Missempfindungen gibt, liegt in der Natur der Sache - nämlich in der Veränderung.

    An deiner Stelle würde ich entweder zum Orthopäden, in eine Fußsprechstunde oder zur Fußpflege gehen.

    Dein Hype um deinen angeblichen Prädiabetes, oder eine Polyneuropathie ist auf jeden Fall unangebracht. Nicht alles kann man darauf schieben.
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    am 28.12.2016 17:46:38 | IP (Hash): 546227330
    Hallo Purea,

    deine BZ-Werte sind Diabetes bzgl. o.k.. Dein höherer Morgenwert nach der Gemüse-Linsen-Pfanne kann durchaus an den Linsen gelegen haben - gekochte Hülsenfrüchte verändern durch die Hitze ihre Kohlenhydratstruktur, und sind als einziges Gemüse mit Insulingabe zu berücksichtigen (gelernt in Schulung).

    Eine PNP sollten deine Beschwerden nicht sein aufgrund doch niedriger Werte und auch der Symptome.
    Bist du sicher, daß es der Knöchel des Zehs ist, oder es vielleicht eine Hautverdickung sein kann ?
    Passiert bei Druckstellen.
    Aber auch durch !äußerliche! Kontakt-Allergien durch verwendete Kosmetikartikel = Duschgel, Badezusatz, Fußcreme.
    Bei mir ist das jedenfalls so. Hatte auch so Hautprobleme (nicht nur Füße) mit Verdickung, Rötung bis zum Bluten.
    Vermeide mittlerweile allergene Kosmetik (ohne Duftstoffe u.a.) und eine Besserung wird langsam sichtbar.

    Gruß Elfe
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    am 28.12.2016 18:46:27 | IP (Hash): 1073598512
    Du hast Recht: Es ist Dein Ding, wie Du’s einschätzen willst, ob’s Dich jetzt wegen des aus Deiner und meiner Sicht massiv (aus diabetologischer Sicht völlig unbedeutend) angestiegenen BZ erwischt hat oder auch dann erwischt hätte, wenn Dein BZ die letzten Wochen weiter in Deinem völlig gesunden Rahmen verlaufen wäre.

    Wo sich da was eindeutig sehen und mit dem anderen Fuß ohne Beschwerden vergleichen lässt, würde ich das Ding doch mal beim Arzt vorführen und den nach seiner Deutung fragen. Denn möglich wäre immerhin, dass das mit dem BZ überhaupt nix zu tun hätte und mit Möglichkeiten Abhilfe erreicht werden könnte, die Du jetzt noch gar nicht auf dem Schirm hast. Daumendrück :)


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    am 29.12.2016 10:07:17 | IP (Hash): 503453179
    @Jürgen: Ja, Ärzte stehen für nächste Woche oben auf meiner Agenda. Hausarzt, Diabetologe und Orthopäde. Ortho war leider erst im Februar was zu haben.

    Heute morgen war der Nüchternwert nach 2 Wochen konstant zwischen 110-120 wieder überraschend unter 100. Ich glaube, ich habe den Übeltäter identifiziert: Ich habe gestern Abend zwar sehr fettreich gegessen (2 Mozzarella, guter Schuss Olivenöl, guter Schuss Rapsöl, dazu Sojafischstäbchen, die 13% Fett enthalten), gleichzeitig habe ich aber die KH weggelassen. Ich hatte nämlich in den letzten Tagen/Wochen mir zur Angewohnheit gemacht, Brot abends zu essen und dieses mit sehr reichlich Ölivenöl zu tunken und auch Käse dabei nicht verschmäht. Durch das viele Fett kam es dann vielleicht zum bekannten Verzögerungseffekt.

    @Elfe: Nüchternwerte um 120 sind aus T1 diabetischer Sicht vielleicht ok. Aus ärztlicher Sicht sind das aber deutlich erhöhte Werte knapp an der Grenze zum manifesten Diabetes. Deshalb sind solche Werte aus meiner Perspektive natürlich alarmierend. Denn mein Ziel ist es ja, eine Manifestation dauerhaft zu verhindern.

    Was die PNP angeht: Da liegst du eindeutig falsch. Es ist hinlänglich bekannt, dass Nervenschäden bereits im Stadium des PD auftreten, insbesondere dann, wenn NBZ _und_ postprandiale Werte erhöht sind. Das Risiko einer PNP unter diesen Bedingungen ist ähnlich dem bei manifestem T2 (siehe Link der Uniklinik oben).

    Die neue Ausbuchtung oberhalb des Zehs ist zweifelsfrei Knochen, ja Wenn ich die Zehen runterklappe, dann ragt er deutlich nach außen, insbesondere im Vergleich zum anderen Fuß. Auch beim Laufen bemerke ich den "neuen" Knochen. Zu Hause habe ich oft Badelatschen aus härten Plastik an. Da drückt die Schlaufe neuerdings merklich auf genau diesen Knochen.

    Gute Gründe, möglichst immer einen gesunden BZ-Verlauf zu simulieren.
    Bearbeitet von User am 29.12.2016 10:22:36. Grund: .
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    am 29.12.2016 10:39:35 | IP (Hash): 570472346
    hehe, einen BZ-Verlauf kannste nich simulieren, wenn der mit Prädiabetes oder Diabetes zu messen geht, is der gemacht


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    am 29.12.2016 11:28:30 | IP (Hash): 1622656586
    Das ist natürlich richtig :)
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    am 29.12.2016 19:20:19 | IP (Hash): 1768179566
    Hi purea
    Gut dass du es so schnell erkannt hast. Sowie Du es beschreibst hört es sich wirklich nach einer Polyneuropathie an. Bei meinem Vater fing es mit einem wie er definierte, neu zu fühlenden Knochen genauso an,. Er bekam dann daraufhin orthopädische Schuhe verschrieben und konnte nur diese noch tragen. Leider ist es dann nach kurzer Zeit zu einem Charcot Fuss gekommen trotz guter Blutzuckerwerte.
    Ich denke Du ernährst Dich ja eh gezielt mit Deiner Ernährung und trotzdem steigen Deine Blutzuckwerwerte. Daher nehme ich an, dass es bei Dir auch nicht mehr um Prädiabetes geht, sondern bei einem ogtt bei Dir wahrscheinlich Diabetes herauskommst. Da du dich ja aber schon lange aktiv damit beschäftigst, glaube ich, dass Du keine Probleme damit haben wirst. Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles gute
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    am 29.12.2016 20:10:05 | IP (Hash): 692483623
    Hallo Michael,

    ja, die Symptome deuten da schon in eine Richtung. Mal sehen, was die Ärzte dazu sagen.

    Wegen Diabetes: Nein, es bleibt weiterhin bei PD. Erst kürzlich habe ich einen oGTT eher unfreiwillig mit 300g Pommes aus dem Backofen gemacht. Kurz nach der letzten Pommes schoss ich auf 240. Es ging dann langsam zurück und nach 2h war ich bei ca 150. Das sind ganz klassische PD Werte. Klassischer gehts kaum. Wobei die 240 nach dem Essen schon recht derbe sind.

    Da sieht man auch, wie enorm wichtig die Werte unterhalb 2h sind. Wenn ich bei einem "Spararzt" gewesen wäre und der hätte beim oGTT nur den Wert für die Diagnose nach 2h genommen, dann hätte er mich als gesund nach Hause geschickt. "Naja, Sie sind da leicht drüber, das kann schon mal am Stress liegen, sieht gut aus"

    Wegen des Fußes schauen wir mal. Der Knöchel ist auf jeden Fall verdächtig. Es gäbe noch andere Möglichkeiten. So in die Richtung Hallux valgus. Aber es ist schon sehr seltsam, dass es genau an dem Fuß passiert, an dem ich auch die Taubheitsgefühle habe.
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    am 29.12.2016 20:24:02 | IP (Hash): 417723915
    Sorry purea...aber du schreibst wirres Zeug. Gestern las ich von dir noch diesen Satz:

    "Auffällig ist auf jeden Fall auch der neuartige Knochenwuchs am Knöchel genau über dem kleinen Zeh"

    Heute schreibst du vom Hallux valgus...ja was denn nun? Und wo ist denn dein Problem?

    Der Knöchel ist am unteren Ende des Unterschenkels und ist Teil des Sprunggelenks und keineswegs am kleinen Zeh. Der Hallux valgus ist immer ein Problem am Großzehgrundgelenk, nicht am kleinen Zeh und auch nicht am Knöchel.

    Vielleicht solltest du dich mal informieren, welcher Teil des Fußes wie heißt...

    Oder brauchst du einfach mal wieder Aufmerksamkeit?

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    am 29.12.2016 22:31:22 | IP (Hash): 692483623
    Der Knöchel am kleinen Zeh. Da, wo der Zeh in den Fußrücken mündet. Genauso, wie es auch an der Hand ist. Du stellst dich aber auch an jetzt....

    Mit hallux vlgus spreche ich davon, dass es auch an einer Verformung liegen könnte und nicht an PNP. Daher schrieb ich ja auch "so die Richtung hallux valgus".... eine Fehlstellung, hier des kleinen Zehs.

    Und nochmal, stell dich bitte nicht so kindisch an hier. Jeder weiß, was mit "Knöchel am kleinen Zeh" gemeint ist. Genauso wie jeder weiß, was mit Knöcheln an der Hand gemeint ist.
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    Mitglied seit: 30.12.2016
    am 30.12.2016 12:05:51 | IP (Hash): 408932488

    Hallo Kumpel

    Die Neuropathie wird durch Durchblutungsstörungen ausgelöst und dabei bilden
    sich auch Entzündungen welche die Rotfärbungen verursachen. Entzündungen
    können auch irregulären Knorpel- oder Knochen- Wachstum anregen.
    Deshalb solltest Du etwas gegen die Durchblutungsstörungen und Entzündungen
    machen damit es nicht noch schlimmer wird.

    Gegen Durchblutungsstörungen:
    Diabetiker sollten täglich Vitamin-E d-alpha Tocopherol 600-
    1000mg einnehmen, ev. mit täglich Aspirin 100-200mg gegen die
    Durchblutungsstörungen. Die Dosen werden so eingestellt, bis dass
    wenn man mit der Hand fühlt, kein Temperaturunterschied zwischen
    den Waden und den Fusssolen bestehen sollte, im Gegenteil die
    Fusssolen tendenziell etwas wärmer sind und die Füsse sollten
    nicht geschwollen sein mit einem normalen Venenbild sichtbar.
    Das Vitamin-E wie gut bekannt reduziert das zusammen kleben
    der Roten-Blutkörper ( Als eine der Ursachen von möglichen
    Durchblutungsstörungen ) und so erhöht es die Fliessfähigkeit
    des Blutes und das Aspirin wie gut bekannt hat einen gewissen
    Blutverdünnungseffekt und somit wenn man beides verwendet,
    können die Diabetes typischen Durchblutungsstörungen auf
    einfache Weise beseitigt werden.
    Die ca. 20 zusätzlichen möglichen Erkrankungen der Diabetiker,
    beruhen zu ca. 90% auf Durchblutungsstörungen als Auslöser.
    Das Obige aber bei ev. Operativen-Eingriffen 48h vorher abgesetzt,
    um stärkere Blutungen während Operationen zu vermeiden.

    Gegen Entzündungen:
    Täglich 300 Mikrogram Selenhefe Tabletten.
    ( Die Dosis nicht weniger aber auch nicht höher. )

    Hoffe auf deine gute Besserung.

    .
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    am 30.12.2016 12:53:09 | IP (Hash): 2108455638
    Peter2 schrieb:

    Diabetiker sollten täglich Vitamin-E d-alpha Tocopherol 600-
    1000mg einnehmen, ev. mit täglich Aspirin 100-200mg gegen die
    Durchblutungsstörungen.




    Déjà-vu?

    Wer sich "gesund" ernährt, sollte mit dem Pillen-Einwerfen echt vorsichtig sein.

    Vitamin E-Quellen sind Öle und Nüsse – Guten Appetit!


    Aspirin auf Dauer richtet mehr Schaden an als es bei Neuropathien helfen würde.
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    am 30.12.2016 13:30:21 | IP (Hash): 408932488
    Vitamin-E d-alpha Tocopherol ist das natürliche. Ich möchte Niemandem zumuten
    täglich ca. 1/2 Liter Öl zu trinken nur um auf 600-1000mg zukommen und das
    mit all der Karbonbelastung.
    Betreffs Aspirin ist es Dosis abhängig ob man auf der Vorteil- oder Nachteilseite ist.
    In Studien haben sich täglich Aspirin 100mg als eine präventive Lösung bewährt.

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    am 30.12.2016 13:44:36 | IP (Hash): 2108455638
    Peter2 schrieb:


    Diabetiker sollten





    ...in solchen Fällen nicht unnötig Geld im Pillenshop lassen – der Rat des Arztes ist günstiger und gesünder.
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    am 30.12.2016 13:50:24 | IP (Hash): 1700907435
    Und wir sollten bei den Studien, die Nutzen für Diabetiker belegen, immer berücksichtigen, dass dieser Nutzen sogar bei anerkannten Medis und erst recht bei allen Nahrungsmittelergänzugen in aller Regel bei Menschen mit HBA1c 8 und höher nachgewiesen wurde und von der Wirkung bei beständig HBA1c 7 und besser immer weniger zu beobachten geht :(


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  • Cracktros

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    am 30.12.2016 15:53:01 | IP (Hash): 715119150
    Peter2 schrieb:



    Diabetiker sollten täglich Vitamin-E d-alpha Tocopherol 600-
    1000mg einnehmen, ev. mit täglich Aspirin 100-200mg gegen die




    Dir ist aber klar, dass Du über Mikronährstoffe schreibst, oder?

    Der Tagesbedarf, für Tocopherol, liegt bei 10 mg: Mengen von über 300 mg/Tag gelten als Überdosis.
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    am 30.12.2016 16:32:54 | IP (Hash): 408932488
    Vitamin-E ernährungsmedizinischer Dosierungsbereich ist 800-1000mg
    und für Sportler 400-800mg täglich.
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    am 30.12.2016 16:55:54 | IP (Hash): 1700907435
    Schauma die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernähurng
    https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-e/

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    am 30.12.2016 17:02:42 | IP (Hash): 2136612553
    Die Empfehlung von ChrisP... pardon Peter2 ist dann tatsächlich eine Überdosis.

    Interessierte fragen lieber den Doc.
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    am 30.12.2016 17:55:06 | IP (Hash): 408932488
    Ich kann nichts dafür, dass manche noch nichts von Pauling oder Werbach gehört haben.
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    am 30.12.2016 18:23:30 | IP (Hash): 408932488
    Pauling – Vitamin E
    A tolerable upper intake level (UL) for α-tocopherol in adults is set at 1,000 mg/day and applies to all possible stereoisomers of α-tocopherol.

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    am 30.12.2016 18:38:38 | IP (Hash): 2136612553
    Peter2 schrieb:
    Pauling – Vitamin E
    A tolerable upper intake level (UL) for α-tocopherol in adults is set at 1,000 mg/day and applies to all possible stereoisomers of α-tocopherol.





    Thesen von anno Tobak findet man ja häufig in Pillenshops.

    Gibt es auch echte Studien aus neuerer Zeit?
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    am 30.12.2016 18:53:51 | IP (Hash): 408932488
    TypEinser - Es ist von 2015 vom Pauling Institute.
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    am 30.12.2016 19:22:51 | IP (Hash): 1700907435
    http://www.quackwatch.com/01QuackeryRelatedTopics/pauling.html ;)


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    am 30.12.2016 19:41:27 | IP (Hash): 408932488
    Hier noch 2016 vom US NIH.Gov der weltweiten Medizin Referenz :
    Table 3: Tolerable Upper Intake Levels (ULs) for Vitamin E
    Age Male Female Pregnancy Lactation
    1–3 years 200 mg (300 IU) 200 mg (300 IU)
    4–8 years 300 mg (450 IU) 300 mg (450 IU)
    9–13 years 600 mg (900 IU) 600 mg (900 IU)
    14–18 years 800 mg (1,200 IU) 800 mg (1,200 IU) 800 mg (1,200 IU)
    19+ years 1,000 mg (1,500 IU) 1,000 mg (1,500 IU) 1,000 mg (1,500 IU)

    .
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    am 30.12.2016 19:57:15 | IP (Hash): 1700907435
    Und Du willst uns jetzt einreden, dass die höchstzulässige Menge die besonders gesunde wäre? Vielleicht so wie die höchstzulässige Glukosemenge für gesunde Menschen mit 199mg/dl beim 2-Stunden-Wert beim oralen Glukosetoleranztest?


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    am 30.12.2016 20:21:21 | IP (Hash): 408932488
    Erprobt kann ich nur erwähnen, dass mit Vitamin E 600-1000mg und Aspirin 100mg,
    kribbeln sowie schmerzhafte Krämpfe in den Beinen und Füssen verschwinden, weil
    die Durchblutungsstörungen auch verschwinden.
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    am 30.12.2016 20:28:51 | IP (Hash): 2136612553
    Peter2 schrieb:
    Hier noch 2016 vom US NIH.Gov der weltweiten Medizin Referenz :
    Table 3: Tolerable Upper Intake Levels (ULs) for Vitamin E
    Age Male Female Pregnancy Lactation
    1–3 years 200 mg (300 IU) 200 mg (300 IU)
    4–8 years 300 mg (450 IU) 300 mg (450 IU)
    9–13 years 600 mg (900 IU) 600 mg (900 IU)
    14–18 years 800 mg (1,200 IU) 800 mg (1,200 IU) 800 mg (1,200 IU)
    19+ years 1,000 mg (1,500 IU) 1,000 mg (1,500 IU) 1,000 mg (1,500 IU)

    .




    Was genau hast Du davon, in diversen Foren diesen Unsinn zu posten? Damut meine ich Deine Fehlinterpretationen....

    Du bist hier schonmal gesperrt worden...
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    am 30.12.2016 20:32:48 | IP (Hash): 408932488
    Wie gut bekannt kommen die Fehlinterpretationen nur von Dir TypEinser
    aber echte Hilfe . . . . . . ?
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    am 30.12.2016 21:37:46 | IP (Hash): 2136612553
    Peter2 schrieb:
    Wie gut bekannt kommen die Fehlinterpretationen nur von Dir TypEinser
    aber echte Hilfe . . . . . . ?




    ChrisP,

    werde wieder Deine Beiträge korrigieren.
    Versprechen muss man einhalten.

    Es wäre für alle leichter, zu wurdest schweigend mitlesen und lernen...
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    am 30.12.2016 21:57:56 | IP (Hash): 408932488
    Wie gut bekannt, bist Du TypEinser für Korrekturen leider nicht qualifiziert,
    wie auch für echte Hilfe nicht.
    Z.B. es geht hier auch darum dem purea zu helfen.
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    am 30.12.2016 22:26:26 | IP (Hash): 417723915
    purea schrieb:
    Der Knöchel am kleinen Zeh. Da, wo der Zeh in den Fußrücken mündet. Genauso, wie es auch an der Hand ist. Du stellst dich aber auch an jetzt....

    Mit hallux vlgus spreche ich davon, dass es auch an einer Verformung liegen könnte und nicht an PNP. Daher schrieb ich ja auch "so die Richtung hallux valgus".... eine Fehlstellung, hier des kleinen Zehs.

    Und nochmal, stell dich bitte nicht so kindisch an hier. Jeder weiß, was mit "Knöchel am kleinen Zeh" gemeint ist. Genauso wie jeder weiß, was mit Knöcheln an der Hand gemeint ist.



    Kindisch sind einzig deine Ausführungen...alle paar Stunden was neues...und nie passt eines zum anderen...aber alle anderen verstehen das?!?

    Ich erinnere mich gut an ähnliche Ausführungen von dir, die du vor ein paar Jahren hier zum Besten gegeben hast - ich vermute mal, deine vielfältigen Probleme gehören in die Hände eines Arztes von ganz anderem Fachgebiet.

    Aber möglicherweise hilft dir ja die von Peter2 empfohlene Therapie...einfach mal ausprobieren :-)
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    am 30.12.2016 22:26:27 | IP (Hash): 417723915
    Text gelöscht wegen Doppelpost
    Bearbeitet von User am 30.12.2016 22:27:57. Grund: -
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    am 04.01.2017 22:17:38 | IP (Hash): 1356783674
    So, heute war ich mal beim Diabetologen, HbA1c ist weiterhin stabil mit 5,4%. 5,3% war er vor 2 Jahren. Allerdings möchte er nun einen neuen oGTT durchführen, da der letzte 2-3 Jahre zurückliegt. Sollte man das unter PD Bedingungen vielleicht lieber sein lassen? Also ich meine, wie sehr stresst dieser Test die BSD? Gehen dabei viele Betazellen über den Jordan?

    Wegen des Fußes wurde nun erstmal Röntgendiagnostik angeordnet. Zumindest wirkte das Ganze wohl nicht unverdächtig. Sensititivitätsdiagnostik soll dann beim oGTT durchgeführt werden.
    Bearbeitet von User am 04.01.2017 22:21:03. Grund: .
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    am 04.01.2017 22:28:51 | IP (Hash): 1016729480
    Wenn nach Jahren mit HBA1c 8-10 noch ausreichend für ne Pillenbehandlung vorhanden sind, brauchst Du auch für'n halben Tag über 200 nix zu fürchten ;)


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    am 18.01.2017 14:43:48 | IP (Hash): 1234154821
    So, heute war oGTT Time. Leider ohne c-peptid, das hätte ich mal vorher noch anleiern sollen. Die Schwester konnte das dann natürlich nicht durchwinken.

    Hier die Werte vom Arzt:

    0-111
    1:15-168
    2-95

    Parallel selbst gemessene Werte:
    0:15-155
    0:30-194
    0:45-234
    1-217
    1:15-186
    1:30-185 (einziger Wert an der rechten Hand, alle anderen waren von linker Hand)
    1:45-115
    2-76
    2:15-61
    2:30-69

    Die Werte vom Arzt wurden venös abgenommen. Betrachtet man diesen grobmaschigen Verlauf von 0-1h-2h, dann ist der Belastungstest absolut top und praktisch unauffällig verlaufen. Eine Unachtsamkeit zeigt sich bei der 1h Abnahme, da hier nicht genau nach 1h abgenommen wurde, sondern ca. nach 1:15. Das macht bei mir einen gewaltigen Unterschied, wie man am Parallelverlauf gut erkennen kann. Deutlich auffällig ist dagegen wieder mal der Nüchternwert. Alles im allen hat sich die Stoffwechsellage nach diesem Test also verbessert im Vergleich zu 2-3 Jahren, da ein leicht erhöhter Nüchternwert besser beurteilt wird als überhöhte Spitzen nach Belastung (so der Arzt). Die Verbesserung ist aber recht gering und außerdem wurde damals der 1h Wert zeitlich exakt abgenommen (199), so dass man wohl sagen kann, dass der Prozess nach jetzigem Stand eingefroren wurde. Meine Bemühungen - Sport und Ernährung - sind also hervorragend angeschlagen. Abschließende Beurteilung vom Arzt: genau so weitermachen! Alle 1-2 Jahre einen oGTT zur Kontrolle veranlassen, da der Nüchternwert etwas auffällig war heute. Diagnose Glukosetoleranzstörung wurde aufgehoben, Diagnose gestörte Nüchternglukose wurde gestellt.

    Nun aber zum Parallelverlauf. Hier wird deutlich, dass eine Störung vorliegt, diese aber durch ein immer noch schnelles Reagieren der BSD kompensiert wird. Am Anfang zu träge, dann aber noch rechtzeitig, um zumindest unter allen Diagnoseschwellen zu bleiben. Der Ausreißer an der rechten Hand ist interessant, leider habe ich nicht an eine Kontrollmessung an der linken Hand gedacht. Eventuell hatte ich dort noch Glucose dran von der Mischung? Man sieht, dass der BZ bei mir im 15 Minutentakt um ca. 40mg steigt in der ersten Stunde, dann kurz auf einem Plateau verweilt, um in der zweiten Stunde rapide abzufallen bis an die Grenze zum spürbaren Unterzucker. Bei 61 wurde ich etwas zittrig, aber keinesfalls bedrohlich oder unangenehm unterzuckert.

    Als Fazit sage ich derzeit, dass die fettreduzierte und KH reiche Kost unter Beachtung es Glykämischen Index' der KH armen und fettreichen Kost unter den Bedingungen des Prädiabetes überlegen ist. Das Nahrungsangebot ist vielfältiger und der Diabetes ist trotzdem gestoppt, wie der WORM wohl sagen würde. Daher ein eindeutiges Plus für HCLF. Sport als der zweite Schlüssel bleibt natürlich unberührt für beide Varianten von erheblicher Bedeutung.
    Bearbeitet von User am 18.01.2017 15:02:06. Grund: .
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    am 18.01.2017 23:43:46 | IP (Hash): 579946563
    3 Jahre lang hatte ich gedacht, dass LCHF die einzige nennenswerte Option für nen weitgehend bis gesunden BZ-Verlauf mit wenig Insulin und passend für’s Abschmelzgewichthalten sei. Dann hast Du so realistisch von Deinem verrückten Versuch erzählt und mich damit neugierig gemacht. Musste natürlich Dr. Barnard’s Buch und von seinen Studien lesen und prompt selbst ausprobieren, was ich davon halten könnte.

    Nach ein paar Wochen damit weiß ich jetzt, dass ich für meinen weitgehend bis gesunden BZ-Verlauf mit wenig Insulin und passend für’s Abschmelzgewichthalten nicht nur 1, sondern 2 Optionen habe und dass mir die aktuelle besser schmeckt, wenigstens aktuell.

    Wo beide medizinischen Theorie-Seiten zu diesen beiden Ernährungs-Konzepten sich wechselseitig ausschließen, schließe ich für mich erst einmal, dass beide nicht wirklich wissen können, wovon sie da zu künden vorgeben ;)

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    am 19.01.2017 06:28:46 | IP (Hash): 445250518
    purea schrieb:

    1:15-168
    2-95
    Parallel selbst gemessene Werte:
    1:15-186
    2-76


    Deine eigenen Messungen liegen ganz schön daneben. Dabri handelt es sich sehr wahrscheinlich noch um ein Markengerät.

    Bei einem Billiggerät, so wie du es anderen hier im Forum empfiehlst, sind die Abweichungen häufig noch viel heftiger. Die Aussage, die dann bei den Mondwerten rauskommt, ist für stoffwechaelgesunde und für eingebildete Prädiabetiker nicht verwertbar.
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    am 19.01.2017 07:35:08 | IP (Hash): 1448562274
    @Jürgen:

    Das ist ja spannend. Ich habe vor deinem Versuch gedacht, dass bei deinem überdurchschnittlichen Regime die guten Werte unter HCLF sich zumindest etwas weiter oben einpendeln, bzw dass das Halten der guten Werte etwas aufwendiger werden könnte. Gratulation und Glückwunsch auf jeden Fall, dass du dein Essen nun reichhaltiger und abwechslungsreicher gestalten kannst.
    Beim Abnehmen ist ein echtes HCLF Regime übrigens äußerst effektiv. Und zwar ohne gezielte Reduktion der Kalorien. Man kann quasi essen so viel man will und man nimmt trotzdem ab.

    @rainer:

    Man darf hier nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen. Denn es liegen zwischen den Abnahmen immer ein paar Minuten. Also ich bin aus der Kabine raus und habe mir dann im Wartezimmer in den Finger gestochen. Oder umgekehrt, habe ich mir erst in den Finger gestochen, bin dann In die Kabine, dann kam die Schwester. Da können durchaus 5 Minuten dazwischen gelegen haben. Und das kann bei einer immer noch gut funktionierenden BSD gerade im fallenden Kurvenschenkel ganz erhebliche Unterschiede machen. Und außerdem: die Werte vom Arzt sind venös.

    Wenn man das berücksichtigt, dann ist der einzige nachweislich abweichende Wert der 2h Wert. Denn da habe ich beide Werte fast zeitgleich abgenommen. Und anhand der Werte lässt sich außerdem sehr gut zeigen, dass beide Messmethoden sehr wohl zu verwertbaren Ergebnissen kommen. Denn qualitativ zeigen beide Methoden das gleiche an (Wert zu hoch). Für die Ersteinschätzung zu Hause spielt es überhaupt keine Rolle, ob der gemessene Wert bei 172 oder der wahre venöse Wert bei 191 liegt. Der Wert ist zu hoch, das ist die Information, die hier relevant ist und Handlungsbedarf anzeigt. Wie viel genau zu hoch und ob überhaupt zu hoch, das klärt dann der Arzt nach meiner sehr wertvollen Ersteinschätzung mittels Handmessgerät.

    Man braucht die Leute nicht immer gleich verrückt zu machen und unbedingt zum Arzt schicken wollen und damit suggerieren, dass irgendwas kaputt sei. Erstmal zu Hause Fieber messen, oder BZ messen, und dann ab zum Arzt, falls da irgendwas auffällig ist. Prophylaxe gehört heute eben zum Standardrepertoire eines jeden Haushalts.

    Nur der Vollständigkeit halber: Akutfälle sind Notfälle sind nicht Prophylaxe. Hier muss man ja so etwas allgemeingültiges manchmal besser dazu sagen.
    Bearbeitet von User am 19.01.2017 07:46:22. Grund: .
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    am 19.01.2017 07:56:19 | IP (Hash): 8018504
    Dieses geteste...

    Du wirst auch im 5-Sekunden-Takt an jedem Finger was anderes testen.

    Ein BZ-Testgerät neben dem Fieberthermometer in jedem Haushalt als Prophylaxe. Meinst Du das ernst? Fieber ist für (fast) jeden klar, Blutzuckerwerte nicht. Vorsorge in Eigenregie kann was tolles sein. Jetzt jedem ein Testgerät zu empfehlen und dann mit hypochonderischen Wertvorgaben in die Wartezimmer zu treiben ist nicht der richtige Weg.
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    am 19.01.2017 07:58:52 | IP (Hash): 1448562274
    Die Sensitivitätstests waren ok. Nur der besagte kleine Zeh ist an der Außenseite taub.

    Was allerdings mittlerweile ganz schön nervt, ist das Nadelstechen unter Haut an Armen und Beinen. Meiner Meinung nach korreliert es mit hohen BZ Verläufen. Wenn ich an einem Tag hohe BZ hatte, dann fängt das Nadelstechen an und bleibt für 1-2 Tage. So zB heute nach dem gestrigen Belastungstest. Das muss ich aber noch weiter beobachten.
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    am 19.01.2017 08:10:02 | IP (Hash): 1448562274
    @typeinser: Meiner Meinung nach verhindert das gerade überflüssige Arztbesuche, bzw. verursacht berechtigte Arztbesuche. Das ist ja der Grund, warum ich es überhaupt empfehle. So hatte ich es ja auch dargelegt.

    Der Umgang mit einem BZ Messgerät wird genau so zum Standard werden in vielen Haushalten wie der Umgang mit einem Fieberthermometer. Das ergibt sich aus dem Massenphänomen Diabetes. Alles, was man als Laie wissen muss, passt in einen Satz. Werte zwischen 160 und 200 nach dem Essen, können oder sollten, Werte über 200 müssen vom Arzt geprüft werden.

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    am 19.01.2017 08:27:21 | IP (Hash): 8018504
    @purea

    Da bist Du aber ganz schön zuversichtlich!

    Was mir im Alltag an "Wissen" über Diabetes begegnet und das, was andere Diabetiker über Begegnungen mit Diabetes-Unbedarften berichten, lässt genau das Gegenteil befürchten.

    Ich persönlich lasse nicht mal eine Kanüle auf dem weggepackten Insulinpen - mich fragen regelmäßig Leute wieviele Einheiten man mir spritzen muss wenn ich umfalle.

    BZ-Werte nach Tabelle interpretieren? No way. Dazu sitzen falsche Infos zu tief. TV-Serien zeigen wie es richtig geht, und Oma hat ja auch 280 und bei 400 ist man tot.

    Dich hat das Testgerät ja nun auch voll im Griff.

    Zu Deinen Nadelstichen: Kann es sein dass es nach vielen KH auftritt, wenn Du längere Zeit lowcarb unterwegs warst?
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    am 19.01.2017 08:43:47 | IP (Hash): 1448562274
    Ja, kann schon sein, dass ich da optimistisch bin. Aber aufgrund der Epidemie Diabetes ist da ein Umdenken in der Gesellschaft wohl nötig. Das braucht seine Zeit.

    Wegen der Nadeln: Ich kann derzeit nur sagen, dass es nach meiner Wahrnehmung nach hohen Spitzen auftritt. Ob ich davor Lowcarb unterwegs war, kann ich derzeit nicht sagen. Meine Vermutung ist eher nein, da ich mich zur Zeit generell nicht Lowcarb ernähre. Aber es scheint eindeutig mit hohen Spitzen zusammen zu hängen. Besonders schlimm war es letztens nach einem Laib Brot. Wenn ich dagegen einen Tag mit Reis habe, dann ist es nicht so. Demnach könnte es auch mit Gluten in Verbindung stehen, was ich allerdings bezweifle, da dann das heutige Stechen nach dem gestrigen Belastungstest nicht dazu passt. (Gestern hatte ich einen Linsentag, dazu 2 Scheiben Dinkelbrot, also insgesamt kaum Gluten.)
    Bearbeitet von User am 19.01.2017 08:50:05. Grund: .
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    am 17.05.2017 01:08:55 | IP (Hash): 1059592307
    Hier mal ein Update, falls jemand ähnliche Symptome hat. Die rote Stelle am Zeh wird wohl dadurch verursacht, dass sich der Zeh dreht. Er legt sich quasi auf die Seite bei Belastung und berührt dadurch mit der wesentlich empfindlicheren Haut an der Seite des Zehs den Schuh. Durch die Drehung ragt dann auch der Knöchel über dem Zeh stärker hervor. Es scheint also keine PNP oder Diabetes bedingte Verformung des Fußes. Ein ganz normaler Spreizfuß, wie er heutzutage sehr verbreitet ist.

    Das Nadelstechen unter der Haut hat sich ganz erheblich verbessert, praktisch nicht mehr vorhanden. Das könnte mit meinen deutlich verbesserten Werten zu tun haben, die sich aufgrund meines wieder intensiv geführten Sportprgramms ergeben. Besonders die PP Werte haben sich gut entwickelt, nüchtern ist der Effekt nicht so stark. Durch mehr Muskelmasse und relativ weniger Fettmasse, hat sich die Insulinresistenz gut verbessert.

    Das A und O bleibt eine ordentliches Pensum intensiver Bewegung, bestenfalls an der Leistungsgrenze mehrmals die Woche, und eine Ernährung sehr eng am glykämischen Index und geringer Fettzufuhr ausgerichtet.
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    am 17.05.2017 07:52:26 | IP (Hash): 2108455638
    purea schrieb:


    Das A und O bleibt eine ordentliches Pensum intensiver Bewegung, bestenfalls an der Leistungsgrenze mehrmals die Woche, und eine Ernährung sehr eng am glykämischen Index und geringer Fettzufuhr ausgerichtet.




    Hi Purea!

    Bei diesem Pensum muss man sehr viel Spaß an Hochleistungssport haben, und beim Essen scheint das ganze auch sehr anstrengend zu sein.

    Da Du ja in keinster Weise Typ 2b im Startermodus sein kannst – hast Du mal auf Mody-Typen testen lassen?

    Vielleicht auch Typ 1a?

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 17.05.2017 10:27:27 | IP (Hash): 462108547
    Welchen Unterschied sollte ne Diagnose zu keine Diagnose machen, so lange es gelingt, den BZ mit der persönlichen Wahl-Kombi aus Essen & Bewegen im persönlich angestrebten Bereich zu halten?

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    am 17.05.2017 10:54:44 | IP (Hash): 2108455638
    hjt_Jürgen schrieb:
    Welchen Unterschied sollte ne Diagnose zu keine Diagnose machen, so lange es gelingt, den BZ mit der persönlichen Wahl-Kombi aus Essen & Bewegen im persönlich angestrebten Bereich zu halten?



    Das wird auch nach einer Diagnose so sein.

    Und bei einem "typischen" Risiko-Kandidat Typ 2b gäbe es nichts auszusetzen – bei Purea möchte ich weder an dick, faul noch gefräßig glauben. Da kommt die Überraschung vielleicht nicht plötzlich, aber wenn das sehr große Sportpensum wegen gebrochenem Bein/Heftiger Erkältung oder einfach mal keine Lust mehr ausfällt würde mir bei gerissenen Diagnoseparametern beim Diabetologen die Nachricht "Typ 2" nicht so richtig ausreichen!

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    am 17.05.2017 11:22:03 | IP (Hash): 462108547
    Wenn Purea ihren BZ aus welchen Gründen auch immer nicht mehr ohne Medi im DDG-mäßig empfohlenen Zielrahmen halten kann, wird ihr jeDer Diabetologe die Medi dazu verschreiben. Wo würdest Du da ein Problem sehen?

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    am 17.05.2017 11:33:09 | IP (Hash): 2108455638
    Wieso Problem?

    Mir ginge es da eher darum, dem Kind einen Namen zu geben.
    Zumal wir heutzutage immer feiner zwischen den verschiedenen Dia-Typen und den dazugehörigen Therapien unterscheiden könn(t)en.

    Solange Zeit und Muse für das Programm da ist, ist das doch toll!
    – Andere nehmen für das "gleiche" Ergebnis die Treppe statt den Fahrstuhl und verzichten auf die Zuckercola und das Stück Torte....

    Schlussendlich scheint Purea eine Ausnahme-Patientin zu sein.

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    am 17.05.2017 12:28:29 | IP (Hash): 1175557267
    TypEinser schrieb:
    Mir ginge es da eher darum, dem Kind einen Namen zu geben.
    Zumal wir heutzutage immer feiner zwischen den verschiedenen Dia-Typen und den dazugehörigen Therapien unterscheiden könn(t)en.

    MODY bedarf keiner anderen Therapie, deshalb sind die teuren Genuntersuchungen nur in Sonderfällen notwendig.

    Wer wie Purea keinen Diabetes hat, hat übrigens auch keinen MODY. Für MODY gibt es keine besonderen Diagnosekriterien. Es ist gut und richtig, dass sie alles dafür tut, um möglichst lange unter den Diagnose-Grenzwerten zu bleiben. Sie sollte aber besser aufhören, sich in dieser Weise verrückt zu machen und nebenbei auch noch alle anderen Nichtdiabetiker verrückt zu machen und ihnen einen Diabetes einreden zu wollen.
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    am 17.05.2017 13:51:56 | IP (Hash): 462108547
    Finde das beständige Nerven um ne möglichst frühe Diabetes-Diagnose auch absolut kontraproduktiv.

    Wenn es sehr hoch kommt, ist 1 von 10 so angenervten tatsächlich positiv. Aber ohne jeden Nutzen aus dieser Diagnose! Denn sein BZ bewegt sich meistens noch seeeehr viele Monate bis vielleicht sogar das eine oder andere Jahr ohne besonderes Zutun und vor allem ohne Medis im Zielbereich einer guten Behandlung.

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    am 17.05.2017 15:43:12 | IP (Hash): 525076723
    Ich denke wer morgens um 1 Uhr nachts als sogenannter Prädiabetiker wie purea, Wasserstandsmeldungen über Ihre Blutzuckwewerte in einem Forum schreibt, scheint andere Probleme als Diabetes zu haben. Vielleicht sollte man da mal an die Psyche denken.
    Auch das ständige verunsichern von neuangemeldeteten Nutzern sehe ich da als psychisches Probelm ihrerseits; sonst würde sie dies nicht machen. Sein scheint ein anderes Problem zu haben.
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    am 17.05.2017 15:57:48 | IP (Hash): 462108547
    Unaufgeregte Wasserstandsmeldungen dazu, wie jemand seinen ausflugsfreudigeren Blutzucker mit Essen & Bewegen auf den persönlich angestrebten Rahmen begrenzt, halte ich für sehr nützlich :)

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    am 17.05.2017 16:08:25 | IP (Hash): 525076723
    hjt_Jürgen schrieb:
    Unaufgeregte Wasserstandsmeldungen dazu, wie jemand seinen ausflugsfreudigeren Blutzucker mit Essen & Bewegen auf den persönlich angestrebten Rahmen begrenzt, halte ich für sehr nützlich :)

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    naja, du hast ja auch schon häufig genug erwähnt wie dankbar du bist Diabetes zu haben, da er dein gesundheitscoach ist :(
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    am 17.05.2017 17:59:29 | IP (Hash): 525076723
    Michael74 schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Unaufgeregte Wasserstandsmeldungen dazu, wie jemand seinen ausflugsfreudigeren Blutzucker mit Essen & Bewegen auf den persönlich angestrebten Rahmen begrenzt, halte ich für sehr nützlich :)

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    naja, du hast ja auch schon häufig genug erwähnt wie dankbar du bist Diabetes zu haben, da er dein gesundheitscoach ist :(




    und das du es gut findest Neulinge die stoffwechselsgesund sid zu potentiellen kranken zu erklären ist auch nix neues. Ich frag mich manchmal was hier dahinter steckt, jeden interessierten zum Diabetiker machen zu wollen. Ist es die pure Freude dass er dann die gleiche Krankheit hat mit der man dann selbst augenscheinlich Probleme hat? :(
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    am 17.05.2017 23:45:14 | IP (Hash): 462108547
    Michael74 schrieb:
    naja, du hast ja auch schon häufig genug erwähnt wie dankbar du bist Diabetes zu haben, da er dein gesundheitscoach ist :(


    "Fit wie ein Diabetiker" hatte Hans Lauber das genannt, und ich hab das zu viele Jahre nicht begriffen. Aber immerhin, besser spät als nie ;)

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    am 18.05.2017 00:47:27 | IP (Hash): 1789561089
    purea schrieb:
    Hier mal ein Update, falls jemand ähnliche Symptome hat. Die rote Stelle am Zeh wird wohl dadurch verursacht, dass sich der Zeh dreht. Er legt sich quasi auf die Seite bei Belastung und berührt dadurch mit der wesentlich empfindlicheren Haut an der Seite des Zehs den Schuh. Durch die Drehung ragt dann auch der Knöchel über dem Zeh stärker hervor. Es scheint also keine PNP oder Diabetes bedingte Verformung des Fußes. Ein ganz normaler Spreizfuß, wie er heutzutage sehr verbreitet ist.


    Hallo Purea,
    Neuropathie ist es also nicht bei dem Zeh. Da hast du dich umsonst geängstigt.
    Schuh- und Strumpftechnisch (Nähte) ließe sich da auch was machen, ev. mit einem Druckstellen-Schutzpflaster am kleinen Zeh.

    Auch sonst ängstigst du dich viel zu sehr.
    Bei einem HbA1c-Wert von 5,4 eine solche Welle los zutreten, ist nur entschuldbar, daß dich mal ein 1 h-Wert bei einem oGTT aus der Fassung gebracht hat.
    Du misstraust allem und jedem - auch Ärzten, misst irgendwie mit einem ?-Handgerät

    Warum misst du heimlich und nicht offen beim oGTT parallel mit deinem Handgerät ?
    Bei Quartalsuntersuchung durchaus üblich, um Handgerät mit Laborgerät zu vergleichen, um Abweichung zu erkennen.

    Zur Ernährung fehlt dir auch einiges an Wissen und du probierst irgendwie herum.
    Hafer-/Linsentage.
    Linsen als Hülsenfrucht ist so ziemlich das einzige Gemüse (neben Mais), was sich blutzuckermäßig auswirkt und von INSULINERn eingerechnet werden muss.
    Gluten als Bösewicht sich auszudenken und dann Dinkelbrot, enthält Gluten !, in zwei Scheiben zu konsumieren, ist nun auch nicht so logisch.

    Auf Ernährung zu achten ist insgesamt gut, vollwertig - meinetwegen auch glykämischen Index beachtend. Fettarm nicht unbedingt, fettlösliche Vitamine lassen sich nur mit Fett aufnehmen - z.B. bei Möhren gehört schon Öl (Salat) oder Butter (warm) dazu, um Provitamin Carotin zum Vitamin A aufnehmen zu können.

    Bewegung ist auch gut. Regelmäßig, aber nicht unbedingt bis zur totalen Erschöpfung.

    Aus meiner Sicht versuchst du dich mit viel Aufwand vorm Schreckgespenst Diabetes zu bewahren.
    Völlig unnötig, bei den guten Werten.

    Da gibt es im Leben noch ganz andere Herausforderungen, denen du deine Aufmerksamkeit widmen kannst, als deine Energie an 'Prädiabetes' zu verschwenden.

    Gruß Elfe
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    am 18.05.2017 01:09:21 | IP (Hash): 1266003256
    @TypEinser: Mein Sport macht mir tatsächlich große Freude. Es gibt übrigens einen ganz einfachen Trick, um sich an der Leistungsgrenze zu bewegen, ohne dies mit gefühlter Arbeit verbinden zu müssen (wie im Fitnessstudio): Ballspielsportarten. Fußball, Handball, Hockey, Tennis, Tischtennis, Badminton, Squash etc pp. Der Spieltrieb überlagert die körperliche Anstrengung. Man ist mental voll auf das Gewinnen und Ballspielen ausgerichtet, so dass man die Anstrengung ganz anders wahrnimmt. Das geht auch mit Beeinträchtigungen, man muss sich nur etwas suchen, wobei der Spieltrieb stimuliert wird.

    Beim Essen muss ich sagen, dass der GI sehr leicht als Richtschnur dienen kann. Es ist wirklich kein Problem, statt Nudeln Vollkornnudeln zu nehmen zB. Das lässt sich im Alltag alles problemlos unterbringen, man stirbt auch nicht gleich, wenn man mal einen Keks isst ;). Beim Fett finde ich es ganz anders. Darauf muss ich mich schon bewusst vorbereiten. Während der GI für mich ein ganz natürlicher täglicher Begleiter und Richtungsgeber geworden ist, setze ich lowfat nicht dauerhaft ein.

    Zur Ursache meiner Stoffwechsellage habe ich meine Theorie. Ich vermute recht sicher einen Zusammenhang zwischen meinem damaligen exzessiven Konsum von Red Bull und meiner gestörten Glukosetoleranz bzw. Nüchternglukose. Da waren auch viele 3-Tage-wach-Sessions dabei.

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    am 18.05.2017 07:38:19 | IP (Hash): 2108455638
    purea schrieb:

    Zur Ursache meiner Stoffwechsellage habe ich meine Theorie. Ich vermute recht sicher einen Zusammenhang zwischen meinem damaligen exzessiven Konsum von Red Bull und meiner gestörten Glukosetoleranz bzw. Nüchternglukose. Da waren auch viele 3-Tage-wach-Sessions dabei.




    Guten Morgen!

    Das ist eine recht gewagte Theorie! Ich müsste demnach schon längt die Radieschen von unten anschauen...

    Sport ist ja wirklich eine Sache, die Spaß machen sollte. Ballsportarten können Spaß machen, Joggen auch. Tut es aber oft nicht ;-)
    Aber Du hast Recht, wenn man die Anstrengung nicht merkt (bei was auch immer) ist das am Besten.

    Zum GI: Meine Erfahrung ist, dass unsere gewohnte Ernährung super funktioniert – zumal die GI-Angaben ziemlich daneben sind! Es ist immer die Kombination, die wir beachten müssen. Dazu kommt: ein "Vollkornbrötchen" ist für mich ein Super-Gau, ein normales Brötchen mit Wurst oder Käse dagegen passt Super. Woran liegt das? Meist wird der Farbe mit Malz nachgeholfen...

    Hast Du mal ausprobiert, wie ein komplett Sport- und Spezial-Ernährungsfreies Wochenende am Blutzucker spielt?


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    am 18.05.2017 19:30:32 | IP (Hash): 1534681209
    TypEinser schrieb:

    Zum GI: Meine Erfahrung ist, dass unsere gewohnte Ernährung super funktioniert – zumal die GI-Angaben ziemlich daneben sind! Es ist immer die Kombination, die wir beachten müssen. Dazu kommt: ein "Vollkornbrötchen" ist für mich ein Super-Gau, ein normales Brötchen mit Wurst oder Käse dagegen passt Super. Woran liegt das? Meist wird der Farbe mit Malz nachgeholfen...


    Hallo TypEinser,
    auch mit Vollkornbrötchen komme ich ganz gut zurecht - rechne dafür bei 'losen' Brötchen mit 20 g = 1 KE, trotz Ärgernis Malzzucker zum Dunkelfärben auch bei Roggenbrötchen.
    Problem bereitet mir das Schwarzbrot oder Pumpernickel, wie man in anderen Gegenden sagt.
    Das ist so unglaublich schwer verdaulich, auch ohne Käse- oder Wurstbelag.
    Gespritzte Insulinmenge ist schon lange futsch, bevor dann die Kohlenhydrate ins Blut träufeln.

    Für Nicht-INSULINER ist das Handling da einfacher.
    Hauptsache langsam ohne Blutzuckerspitzen.

    @Purea
    Red Bull ist ein unmögliches Zeugs.
    Gar nicht mal wegen des Zuckergehaltes, sondern auch betr. Koffein und Taurin.
    Kein Wunder, daß du da über Tage nicht zur Ruhe gekommen bist.
    Hake das ab unter Erfahrungen.

    Für deine Sportarten auf Hallenboden mit Stop-and-go brauchst du unbedingt passendes Schuhwerk.
    Auch die Sportsocken sollten nicht unbedingt die üblichen sein aus Frottee mit so dicken Nähten, die scheuern an empfindlichen Füßen.

    Gruß Elfe
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    am 18.05.2017 23:13:56 | IP (Hash): 1447674400
    @TypEinser: Wenn ich ein paar Tage nicht aktiv bin, dann passiert da nicht so viel. Das System reagiert sozusagen träge. Das gleiche gilt dann aber auch für die andere Richtung. Wenn sich die PP Werte verschlechtern, weil ich zB längere Zeit inaktiv war, dann muss das System erstmal wieder Fahrt aufnehmen sozusagen. Nach etwas Zeit verbessern sich die Werte dann.

    Wegen Energy Drink ist es ja bei dir eh nicht mehr so wichtig, da du Diabetes hast. Also die Frage ist, ob es bei Gesunden das Risiko erhöht. Und das scheint der Fall. Übrigens könnte das Koffein dabei wohl eine entscheidende Rolle spielen, wie dieser Artikel anhand einer zitierten Studie aus Kanada zeigt: http://www.medscape.com/viewarticle/855533

    @Elfe: Für die Halle habe ich kürzlich auf Adidas mit ultraboost Sohle umgestellt. Das ist diese neue gehypte Sohle aus den weißen Kügelchen. Sieht ein bisschen aus wie Styropor. Bin mittlerweile überzeugt von den Dingern, die Dämpfung merke ich eindeutig an der verkürzten Regeneration in den Knien.

    Für beanspruchte Stellen an den Zehen bleiben Pflaster die einfachste Methode. Einfach vor dem Sport an den betreffenden Stellen anbringen, dann entsteht die Reibung am Pflaster und nicht an der empfindlichen Haut.
    Bearbeitet von User am 18.05.2017 23:18:03. Grund: .