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Nadel auf dem Pen lassen.
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Dibein
Rang: Gastam 14.01.2017 10:58:47 | IP (Hash): 1114208521
Elfe schrieb:
......
Hersteller raten zu einmaligem Gebrauch ;-), in der Schulung wurde zwischen 3 - max. 6 geraten.
Wechsel morgens die Nadeln = Basal nach 2 x, Bolus nach 3 - 4 x.
Bisher habe ich jedesmal gewechselt aber das werde ich ändern.
Elfe schrieb:
Was hat man dir denn für Uhrzeiten zur Insulingabe gegeben ?
Scheint ja - im Moment jenseits deiner Lebenssituation - zu sein.
Ich hatte den selbst gewählten Zeitpunkt der einmaligen Injektion von Lantus auf 20:00 geschoben. Damit liegt die für mich ermittelte höchste Wirksamkeit zur Zeit meines Auf(er)stehens (Wenn ich wieder arbeite). Nachdem man mir gestern Trulicity gegeben hat, von dem ich nicht weiß ob ich das vertrage und ob die KK für eine Langzeittherapie bezahlt, soll ich das Lantus splitten. Also 20:00 und 08:00. 08:00 wird auch wieder passen wenn ich wieder an der Schippe stehe. Dann bin ich entweder noch zu Hause oder im Büro und habe so oder so Zeit und Gelegenheit zu spritzen. Ich will das auch nicht verändern da ich noch nicht weiß ob Trulicity + Lantus + Metformin die Therapieform ist die bei mir funktioniert. Ich erwarte mir von der Trulicity natürlich viele Verbesserungen. Die meisten Benutzer erzählen fast euphorisch von ihren Erfahrungen. Ich bin aber sehr skeptisch bezgl. künstlichen appetitzügelnen Mitteln was anscheinend in vielen Fällen (auch in meinem) ein Mitgrund für die Therapie damit ist. Ich habe da immer meine Skepsis für die Zeit nach dem Medikament. Denn es ist ja keine Eßverhaltensänderung sondern eher eine "Magenband" im Kopf. Aber das nur am Rande.
Elfe schrieb:
Hatte lange Zeit Unterschiede für Uhrzeit und Mengen für freie Zeit (Wochenende) und Arbeitstage.
Könnte ev. bei deiner Einstellung auch noch eine Rolle spielen.
Im Moment mache ich das ziemlich statisch und schaffe es auch die Zeiten einzuhalten. Der Grund für die Anfrage mit der Nadel liegt einfach da das ich recht lange brauche bis ich auch mit Brille (Schilderung an anderer Stelle;)) am Morgen etwas sehe was einer Erkenntnis näher kommt als einer Vermutung. Daher - Kappe vom Penn ggf. die Innenkappe Abziehen, zielen und Schuß. Bauch treffe ich in jedem Fall der bietet ausreichend Angriffsfläche.
Elfe schrieb:
So einigermaßen wach zu sein, wäre schon wichtig bei Insulingaben, um zu wissen, welche Menge und Spritzstelle notwendig ist.
Das einzige, was ich im 'Halbschlaf' mache, ist bei Unterzuckeranzeichen Traubenzucker zu nehmen.
Gruß Elfe
Pappelapapp - Spritzen bis leer ist;). Quatsch, da gebe ich dir recht. Die Aufmerksamkeit ist schon da ich zähle die Klicks und kontrolliere das wenn ich richtig wach bin (HumaPen Memoir sei Dank) später nochmal nach.
Vielleicht zum Abschluss: meine Werte mit Lantus und Metformin waren nicht so schlecht. Meine Intension war (und ist) ich möchte mein Essverhalten weiter verbessern und aufgrund dieser Verbesserung und der zu erwartenden Gewichtsreduktion irgendwann weniger Basalinsulin zu spritzen. Ich wollte von BOT weg um einfach in der Gestaltung meines Alltages flexibler zu sein. Und das geht mit BOT nicht. Wenn ich nur ein minimalst Frühstück esse um Metformin zu aktivieren und ich dann aus irgendwelchen Gründen zum Mittag nichts zu Essen schaffe. Dann möchte ich am Nachmittag auch mal etwas mehr essen und wenn das dann 5 oder 8 BE sind dann will ich die dann folgende BZ Spitze mit einem Bolus entgegenwirken. Mit BOT habe ich dann eine Spitze von 220 die dann 3-4 Stunden braucht bis diese auf 150 runter ist. Viele werden das als nicht so schlimm einstufen ich empfinde das anders.
Und die Assistenz, die jetzt treibende Kraft bei der Trulicity Entscheidung ist, hatte das Dauerargument "vom Insulin nimmt man nur zu dann haben sie in 3 Monaten 10 Kilo mehr und in einem halben Jahr 20..." Das ich trotz 36IE Lantus bereits 7 Kg in 6 Wochen abgenommen habe floss in die Beurteilung nicht ein.
Die Argumente die mir dann zuhause kamen: Wenn das Medikament wirkt, werde ich wahrscheinlich nicht weniger Essen weil ich das will sondern weil mir Übel wird wenn ich gegen das künstlich erzeugte Völlegefühl anzuessen versuche. Weil ich brauche ja nicht darauf zu achten sondern ich esse mich einfach satt. Wenn ich in einigen Monaten mein Gewicht aufgrund des Medikaments reduziert habe wird der Moment kommen wo der Arzt oder eher noch die Kasse sagt "Alles super - absetzen" - und dann? Sind meine Werte dann dauerhaft so gut das ich keine oder kaum noch Medikamente brauche. Wie wird mein künstlich erzwungenes Essverhalten sein wenn das "Magenband im Kopf" wieder weg ist weil ich während der Zeit wesentliche Verhaltensänderung in meinen Essgewohnheiten nicht erlernt habe.
Ich weiß auch nicht ob und wie das Zeug funktioniert und die KH Aufnahme so verteilt das ich nicht mehr nach dem Essen über die 200 komme und anstelle dessen über den haben Tag bei 140 - 150 rumlunger. Also recht lange einen "hohen" BZ nach dem Essen habe. Erhöhe ich dann das Lantus (Mehr Insulin = mehr Gewichtszunahme).
Leider beschäftigt mich das ganze schon wieder mehr als ich das eigentlich möchte. Und das alles nur wegen einer krummen Nadel.;)
Bearbeitet von User am 14.01.2017 11:10:14. Grund: Korrektur -
am 14.01.2017 11:23:21 | IP (Hash): 2032223845
Warum spritzt du dnn nicht 21.00 und 9,00 Uhr? Entscheidende Unterschiede dürften durch diese kleine Verschiebung nicht auftreten. Die Verschiebung um 1 oder 2 Stunden kannst du bei Lantus ohne Probleme auf einmal vornehmen.
Um wieviel reduzierst du die Lantus-Dosis, wenn du jetzt zusätzlich Trulicity hast? Falls du die gleiche Dosis weiter spritzt, dann wundere dich nicht, wenn es zu viel ist. Falls das so ist, dann reduziere auf jeden Fall das Lantus und nimm nicht dauende Unterzuckerungen in Kauf. Ich würde zunächst stark reduzieren und die Dosis dann langsam wieder steigern, bis es passt. -
Dibein
Rang: Gastam 14.01.2017 11:36:47 | IP (Hash): 1114208521
Hallo Rainer,
ich will mal schauen ob ich das weiter verschiebe. 09:00 ist im Berufsleben dann schon oft die Zeit wo die ersten Meetings im Büro laufen oder ich auf der Strasse unterwegs bin.
Ich sollte das Lantus um 4IE reduzieren somit spritze ich jetzt zweimal 16IE. Ich habe gewohnheitsmäßig wohl noch meine 36IE weiter oben geschrieben.
Bisher zeigt das Trulicity eh noch keine Wirkung außer einem undefinierbaren unregelmäßigen stechendem Juckreiz an den unterschiedlichsten Körperstellen. Ohne Ausschlag. Ich weiß auch nicht ob das vom Medikament kommt denn das ist eigentlich nicht in den Nebenwirkungen erwähnt. Und JA: auf Flöhe habe ich mich schon abgesucht.;) -
Dibein
Rang: Gastam 14.01.2017 11:57:49 | IP (Hash): 1114208521
Weil es gerade so schön passt:
Auf:
http://krankenpflege-journal.com/diabetes/8684-beim-ddg-kongress-vorgestellt-trulicityr-und-humalog-200r-erste-erfahrungen-aus-der-praxis-.html
Wird dann auch erwähnt:
"Dulaglutid ist nicht angezeigt zur Gewichtsabnahme; die Änderung des Körpergewichts war in den klinischen Studien ein sekundärer Endpunkt"
Dulaglutid ist der Wirkstoff in Trulicity
Und in vielen Berichten in den Foren wird erzählt das von den meisten Ärzten das Medikament wohl mit dieser Eigenschaft vorrangig propagiert wird.
Das bitte nicht falsch verstehen. Ich bin sicher das das ein tolles Medikament sein kann. Aber ich habe meine Bedenken wenn ein Medikament wohl oft wegen einer seiner Nebenwirkungen verschrieben wird. Welche Intension dahinter steht? Da kann man spekulieren. Vielleicht vereinfacht es die Therapie durch Reduzierung der Symptome beim übergewichtigen schwer zu konditionierenden Patienten. Nur ein bis drei Medikamente mit einem einfachen Plan und wenn die "Nebenwirkung" funktioniert brauche ich mir nicht mehr den Mund fusselig reden "Du musst abnehmen, weniger Essen, ...."
Das Gefühl hatte ich gestern bei meinem Termin und das weniger durch die Diabetologin als mehr durch die Ernährungsberaterin die bei dem Gespräch dabei war. Ich bin am Montag wieder zur Schulung da und werde das da nochmal mit ihr besprechen.
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am 14.01.2017 12:16:53 | IP (Hash): 2032223845
Dirk_B. schrieb:
ich will mal schauen ob ich das weiter verschiebe. 09:00 ist im Berufsleben dann schon oft die Zeit wo die ersten Meetings im Büro laufen oder ich auf der Strasse unterwegs bin.
Warum verschiebst du es, so lange du zu Hause bist, nicht auf um 9 oder um 10 und wenn du dann wieder arbeiten gehst zurück auf um 8 oder um 7. Verschiebungen um 1 oder 2 Stunden sind bei Lantus kein Problem. Du passt es ja auch nur an deinen jeweils anderen Biorhythmus an.
Zum Trulicity:
Du musst auf jeden Fall etwas tun, um die Mahlzeiten abzdecken, nur Basalinsulin funktioniert langfristig nicht. Du kannst dir überlegen, ob du dafür Trulicity oder Kurzzeitinsulin nutzt. Wenn du dich für Insulin entscheidest, dann besteht auf jeden Fall das Risiko einer weiteren Gewichtszunahme. Das könntest du verhindern, indem du die KH moderat reduzierst, was du aber nicht möchtest. Insofern bleibt eigentlich zum Basalinsulin nur Trulicity. Du könntest ntürlich auch die Pinkelpille (SGLT-2-Hemmer) ausprobieren. Eventuell würde die bereits ausreichen, das müsstest du ausprobieren. Auf jeden Fall ist es ür Typ 2er mit starker Insulinresistenz schwer, unter ICT das Gewicht zu halten oder sogar abzunehmen, ohne gewaltig an der Ernährung (nicht nur an den Mengen) zu drehen.
Bearbeitet von User am 14.01.2017 12:29:25. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 14.01.2017 13:30:49 | IP (Hash): 1114208521
Rainer schrieb:
Warum verschiebst du es, so lange du zu Hause bist, nicht auf um 9 oder um 10 und wenn du dann wieder arbeiten gehst zurück auf um 8 oder um 7. Verschiebungen um 1 oder 2 Stunden sind bei Lantus kein Problem. Du passt es ja auch nur an deinen jeweils anderen Biorhythmus an.
Aber die 12 Stunden dazwischen sollte man einhalten?
Rainer schrieb:
Zum Trulicity:
Du musst auf jeden Fall etwas tun, um die Mahlzeiten abzudecken, nur Basalinsulin funktioniert langfristig nicht. Du kannst dir überlegen, ob du dafür Trulicity oder Kurzzeitinsulin nutzt. Wenn du dich für Insulin entscheidest, dann besteht auf jeden Fall das Risiko einer weiteren Gewichtszunahme. Das könntest du verhindern, indem du die KH moderat reduzierst, was du aber nicht möchtest.
? Ups habe ich da irgendwo was falsches geschrieben? Denn genau das ist es was ich möchte. Ich meine schon mal geschrieben zu haben das ich mit der Gewichtsreduktion auf diesem Weg sehr gute Erfahrungen habe. Ich habe vor meiner ersten Diabetes Diagnose 175kg gewogen und habe nach einem Jahr mit Metformin und einer Handvoll andere Medikamente für Blutdruck, Harnwerte und den ganzen Mist entschlossen meine Leben zu ändern. Ich habe in 11 Monaten dann 75 Kilo abgespeckt. Ohne Stress, zu Anfang mit anderer Ernährung später kam Sport dazu. Habe das auch super über 3 fast 4 Jahre gehalten. Dann kam es so wie es so oft kommt Die Krankheit aus den Augen verloren einige persönliche Niederschläge. Rückfall in alte Gewohnheiten und schon begann die Gewichtszunahme und damit die diabetologischen Erscheinungen. Natürlich bin ich jahrelang nicht zum Arzt gegangen da kann ich viele Gründe vorschieben. Das erspare ich mir aber an dieser Stelle.
Und weist du was das beste an der massiven Gewichtsreduktion war? Die war selbst gemacht. Ohne Medikamente. Allenfalls mit ein paar Ratschlägen.
Bearbeitet von User am 14.01.2017 13:32:48. Grund: Korrektur -
am 14.01.2017 15:02:15 | IP (Hash): 2032223845
Dirk_B. schrieb:
Und weist du was das beste an der massiven Gewichtsreduktion war? Die war selbst gemacht. Ohne Medikamente. Allenfalls mit ein paar Ratschlägen.
Das glaube ich dir gerne. Das wirst du mit Mahlzeitinsulin ohne generelle Ernährungsumstellung (moderate KH-Reduzierung zur Durchbrechung der IR) sehr wahrscheinlich nicht wiederholen können.
Bearbeitet von User am 14.01.2017 15:25:48. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 14.01.2017 15:08:23 | IP (Hash): 1114208521
Verstehe. Ich Moment überrennt mich die Wirkung von dem Trulicity. Ich habe das mal da: http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/11316/Erfahrungen-mit-DulaglutidTrulicity-von-Eli-LillyGLP-1-Agonist?page=12&pagesize=10 beschrieben.
Dazu kommen jetzt noch recht heftige Magenschmerzen vor allem im Oberbauch.
Bearbeitet von User am 14.01.2017 15:09:17. Grund: Ergänzung -
am 14.01.2017 15:26:34 | IP (Hash): 2032223845
Ich drück die Daumen, dass diese Umstellungsschwierigkeiten bald vergehen. -
Elfe
Rang: Gastam 15.01.2017 01:08:46 | IP (Hash): 695585443
Hallo Dirk,
Du versuchst also zur Zeit zuhause per logischer Parameter wie KE/BE und Uhrzeiten für Basal deinen Alltag im Beruf zu simulieren.
Dieses Logische wird sich ggf. verändern.
Zu berücksichtigen ist bei der Arbeit auch der Stress, pünktlich zu sein, zu funktionieren auf jede Anfrage.
Ich brauche jedenfalls weniger Insulin im Arbeitsalltag als zuhause.
Jenseits der Theorie, die sagt, daß Stress den Blutzucker hochtreibt. Mein Gehirn verbraucht anscheinend viel Zucker, bei der Lösung von Anfragen im Arbeitsumfeld.
ICT-Einstellung war bei mir auch auf Arbeitstage ausgerichtet, sehr früh aufstehen, messen und beide Insuline geben. So jedenfalls mein Verhalten, Frühstück als Grundlage + Insuline, im Job funktionieren.
Passte aber nicht in freie Zeit, auch am Wochenende um 6 Uhr den Morgenanstieg mit 1 Einheit schnellem Insulin wegspritzen zu müssen und auch mehr Insulin nötig tagsüber.
Die Abenddosis Basalinsulin spritze ich mittlerweile später als das übliche um 22 Uhr, dabei den Morgenanstieg im Griff, Basal zeitmäßig also durchaus dehnbar.
Langzeitinsulin wird übrigens nicht in Bauch, sondern Oberschenkelaußenseiten gespritzt (auch Auswirkung auf Wirkungszeit). Und - Spritzstellen wechseln.
Bezüglich Sehen könnte dir ev. kurzzeitig für kleines Geld eine sogen. Lesehilfe helfen. Gibt's bis zu +3 Dioptrien in Kaufhäusern, Vollsortimenter-Märkten ... .
:-) Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 15.01.2017 01:26:23. Grund: .