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Neues Bolus Insulin

  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 24.01.2017 21:50:49 | IP (Hash): 592562964
    NovoNordisk hat die EU-Zulassung für sein ultraschnelles Insulin Fiasp erhalten.

    "Fiasp® senkte bei Typ 1-Diabetikern die postprandiale Plasmaglucose stärker als NovoRapid®. Zudem verbesserten Fiasp®-therapierte Diabetiker signifikant ihren HbA1c-Wert im Vergleich zur NovoRapid®-Gruppe, wenn die Patienten die Insuline direkt zu den Mahlzeiten applizierten."

    "Diabetiker, die an Typ 2 erkrankt waren, zeigten nur eine vergleichbare Senkung ihrer HbA1c-Werte unter Fiasp® und NovoRapid® und somit lediglich eine Nichtunterlegenheit von Fiasp®. Der postprandiale Glucoseanstieg war mit der neuen Insulin aspart-Formulierung geringer – jedoch im Vergleich zu NovoRapid® nicht statistisch signifikant."

    Sind die Unterschiede zwischen Typ 1 und Typ 2 Diabetes so gewaltig, dass für jeden Diabetes Typ ein anderes Insulin benötigt wird?

    Quelle
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/01/13/fiasp-erhaelt-zulassung-1
    Bearbeitet von User am 24.01.2017 21:51:50. Grund: Quelle
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    am 24.01.2017 22:14:18 | IP (Hash): 228078919
    Cracktros schrieb:
    Sind die Unterschiede zwischen Typ 1 und Typ 2 Diabetes so gewaltig, dass für jeden Diabetes Typ ein anderes Insulin benötigt wird?

    Quelle
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/01/13/fiasp-erhaelt-zulassung-1


    Wäre nicht ganz unmöglich, aber viel möglicher ein Versuchsablauf, der Typ2 einstweilen ärmer aussehen lässt. Auf diese Weise lässt sich eine teurere neue Variante für die auf den ersten Blick sehr viel wenigeren unbedingt insulinbedürftigen Kunden reservieren - mit einiger Wahrscheinlichkeit so auch als Kassenleistung ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 25.01.2017 00:57:46 | IP (Hash): 1693725736
    Kann dem ultraschnellem Insulin nichts abgewinnen.
    Komme ganz gut mit dem Novorapid zurecht, mit Injektion per Pen mal vor, mal nach, mal geteilt plus FPE*, je nach Mahlzeitzusammensetzung.
    Pure KHs verkneift sich ein Diabetiker sowieso, und bei ganz normal zusammengestellten Mahlzeiten mit KH/Eiweiß/Fett passt das Novorapid in der Wirkungsdauer.
    Habe da persönlich eher ein Problem mit *Schwerverdaulichem.

    Gruß Elfe
    als LADA-1er
    Bearbeitet von User am 25.01.2017 01:01:59. Grund: .
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    am 25.01.2017 08:49:50 | IP (Hash): 64850620
    Elfe schrieb:

    Pure KHs verkneift sich ein Diabetiker sowieso,



    Nö, warum auch...
    Mit dem richtigen SEA/DEA und evtl. Splitten des Insulins geht alles!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 25.01.2017 12:34:03 | IP (Hash): 927276626
    Dieses Ultra-Rapid Insulin, nach meinem Verständnis hätte nur
    Vorteile bei Insulinpumpen Anwendungen.
    Die beigemischte NikotinSäure als Grundform des Vitamin-B3 ( nicht
    das handelsübliche NikotinAmid als B3 ) ist essentiell für die Bildung
    des wichtigen GTF – Glukose Toleranz Faktor und das L-Arginin in
    der natürlichen Form erhöhen die Insulineffizienz und das
    Ansprechverhalten der Insulinrezeptoren.
    ( L-Arginin als in Erdnüssen enthalten. Somit sollte das neue
    Ultra-Rapid Insulin nicht von Menschen mit Erdnussallergie
    angewendet werden. )

    Insulinpumpen Anwendungen da Subkutan und nicht Intravenös
    sind nicht in Real-Time wie manche glauben, da die subkutane
    CGM Messung eine Verzögerung von ca. 10 Minuten hat und
    das subkutane Insulin auch eine Verzögerung von ca. 10 Min.
    also total 20 Minuten was eigentlich mit keiner Programmierung
    beseitigt werden kann, sondern nur sequenzielles Annäherungen
    gemacht werden können, aber mit kontinuierlichem etwas über
    oder unter korrigieren je nach Situation als Kompromiss.
    Die Firma Ypsomed in der Schweiz ist deshalb in einer Entwicklung
    wo bei einer feinen Injektionsnadel der sehr kleine CGM Sensor
    integriert ist und damit wären dann intravenöse Anwendungen
    denkbar.
    .

    Bearbeitet von User am 25.01.2017 13:26:23. Grund: .
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    am 25.01.2017 12:45:24 | IP (Hash): 2108455638
    "Fiasp war NovoRapid in zwei Studien nicht unterlegen

    Das Präparat, das unter dem Handelsnamen Fiasp vermarktet werden soll, konnte in zwei Studien (Onset1 und Onset2) zeigen, dass es in Bezug auf die Senkung des HbA1c dem „langsameren Original aspart“, NovoRapid, nicht unterlegen ist.

    Bei Typ-1-Diabetikern senkte Fiasp, verabreicht zu einer Mahlzeit, den HbA1c sogar noch stärker als NovoRapid. Außerdem waren die postprandialen Blutzuckerspitzen mit dem neuen Insulin weniger ausgeprägt. Hinsichtlich der Sicherheit und der Nebenwirkungen gab es keine Unterschiede. Neben der besseren HbA1c-Senkung wirbt der Hersteller mit einer größeren Flexibilität im Vergleich zu NovoRapid. Fiasp soll zugelassen werden zu Behandlung des Diabetes mellitus bei Erwachsenen. Das Votum des CHMP hat nur Empfehlungscharakter. Über die Zulassung entschiedet die Europäische Kommission. "

    "Dem neuen Insulinaspart wurden die Hilfsstoffe Vitamin B3 und die Aminosäure L-Arginin zugesetzt. Das Niacinamid bewirkt eine schnellere initiale Absorption, da die Insulinaspart-Hexamere schneller in Monomere dissoziieren. Fiasp ermöglicht so eine nahezu physiologische Insulinantwort. Die Aminosäure dient als Stabilisator. "


    Wirkzeit um 4 Stunden.


    Da werde ich mal beim nächsten Quartalstermin meinen Diabetologen ausquetschen. Man könnte sich räumliches splitten sparen?

    Auf jeden Fall hochinteressant.
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    am 25.01.2017 12:51:21 | IP (Hash): 864226223
    Ich...upps sorry
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    am 25.01.2017 13:18:09 | IP (Hash): 2108455638
    Maxim schrieb:
    Dieses Ultra-Rapid Insulin, nach meinem Verständnis hätte nur
    Vorteile bei Insulinpumpen Anwendungen.
    Insulinpumpen Anwendungen da Subkutan und nicht Intravenös
    sind nicht in Real-Time wie manche glauben, da die subkutane
    CGM Messung eine Verzögerung von ca. 10 Minuten hat und
    das subkutane Insulin auch eine Verzögerung von ca. 10 Min.
    also total 20 Minuten was eigentlich mit keiner Programmierung
    beseitigt werden kann, sondern nur sequenzielles Annäherungen
    gemacht werden können, aber mit kontinuierlichem etwas über
    oder unter korrigieren je nach Situation als Kompromiss.
    Die Firma Ypsomed in der Schweiz ist deshalb in einer Entwicklung
    wo bei einer feinen Injektionsnadel der sehr kleine CGM Sensor
    integriert ist und damit wären dann intravenöse Anwendungen
    denkbar.
    .



    In der Pumpe oder mit dem Pen – das wäre egal. Auf jeden Fall aber Subkutan.

    Was der Teil mit der Verzögerung soll – kannst Du das mal bitte erläutern?
    Wenn Du zukünfte Systeme wie die Medtronic 670G meinst, dann geht das am Thema vorbei! Wobei das ganze bis jetzt auch alles Subkutan abläuft. Intravenös unter ärztlicher Aufsicht geht auch mit allen anderen Insulinen, für den "privaten Gebrauch" ist das ganze nicht zugelassen.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 25.01.2017 18:53:56 | IP (Hash): 1573670699
    hjt_Jürgen schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Sind die Unterschiede zwischen Typ 1 und Typ 2 Diabetes so gewaltig, dass für jeden Diabetes Typ ein anderes Insulin benötigt wird?

    Quelle
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/01/13/fiasp-erhaelt-zulassung-1


    Wäre nicht ganz unmöglich, aber viel möglicher ein Versuchsablauf, der Typ2 einstweilen ärmer aussehen lässt. Auf diese Weise lässt sich eine teurere neue Variante für die auf den ersten Blick sehr viel wenigeren unbedingt insulinbedürftigen Kunden reservieren - mit einiger Wahrscheinlichkeit so auch als Kassenleistung ;)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Scheinbar ist ein Studiendesign gewählt worden, welches den möglichst geringen Spritz Ess Abstand - bei diesem Studiendesign sind es 2 Minuten - ermöglicht, und geringere und flachere postprandiale Blutzucker-Spitzen als NovoRapid ermöglicht. Novo Nordisk lässt durchblicken, dass durch die Reduktion der postprandiale Blutzucker-Spitzen ein besserer HbA1C möglich ist. Aus den Beitrag geht aber nicht hervor, ob der 1c von NovoRapid-Nutzern mit größerem SAE nicht mindestens gleich gut ist. Auch, ist nicht erkennbar, ob ein größerer SAE, als 2 Minuten, auch für Typ 2 Diabetiker zu weniger postprandiale Blutzucker-Spitzen führt.

    Welches Interesse sollte Novo Nordisk haben um die größte Nutzergruppe auszuschließen? Die Zulassung gilt für die Gesamte EU und nicht nur für Deutschland.

    Allerdings: Nach der Erfahrung mit Tresiba hoffe auch ich, dass dieses Insulin auch in Deutschland zu haben sein wird.
    Bearbeitet von User am 25.01.2017 19:15:36. Grund: NovoRapid
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    am 25.01.2017 19:38:11 | IP (Hash): 693899283
    Hallo Cracktros,

    wenn du dich näher dafür interessierst, welchen Vorteil die sehr schnell wirkenden Insuline theoretisch haben sollen, dann kannst du dir ja mal den Vortrag "Update Insuline" von der DDG Herbsttagung 2016 hier: http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/mediathek.html
    ansehen. Das Thema kommt im letzten Drittel dran, ich kann dir aber den ganzen Vortrag empfehlen.

    Mit dem schnellen und steilen Wirkeintritt kommt das Insulin noch ein Stück näher an die physiologische Insulinausschüttung bei Gesunden heran. Besonders spannend finde ich, dass dadurch, dass das Insulin steil ansteigt und auch steil wieder sinkt, das Hyporisiko erheblich kleiner wird.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass die Vorteile bei Typ 1ern stärker hervortreten als bei 2ern. Bei Typ 2ern kommt ja das Problem der falschen Glukoseausgabe aus der Leber dazu, die über längere Zeit vonstatten geht. Dagegen hilft das schnell und kurz wirkende Insulin nicht besonders gut.

    Ich bin gespannt, ob die praktischen Erfahrungen mit der Theorie übereinstimmen werden. Eine Weile müssen wir das noch warten, die Markteinführung soll hier in D wohl erst im Juli sein.

     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 25.01.2017 19:48:32 | IP (Hash): 1573670699
    Vielen Dank für den Link, der ist wirklich informativ.
    Ja, ich interessiere mich für die schnelleren Insuline und werde es, wenn es auf den Markt ist, ausprobieren und berichte dann darüber.
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    am 25.01.2017 19:59:37 | IP (Hash): 1307372119
    Die 2er typische zu üppige Leberausgabe wird nach Lantus-Studien mit Insulin aus dem Pen schon messbar begrenzt. Aber das halte ich hier bei Novo nicht für den springenden Punkt. Den sehe ich in der Tresiba-Erfahrung, dass der Kassen-dominierte Markt hier in D den ganze Happen nicht auf einmal schlucken will. Aber wenn sich der Stoff in der ersten und für Insulin ja geborenen Markthälfte bewährt hat, kann man doch locker neue Erkenntnisse zu den Vorteilen des ultrakurzen auch für 2er nachliefern, oder?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 25.01.2017 20:44:26 | IP (Hash): 1573670699
    @Jürgen,
    ausgeschlossen sind solch strategischen Entscheidungen nicht. Beim Produktmanagement spielen viele Faktoren und Überlegungen eine Rolle. Mit der Zulassung "Behandlung des Diabetes mellitus bei Erwachsenen" steht das Medikament sowieso , Typ - unabhängig, Diabetikern offen.


    Bearbeitet von User am 25.01.2017 21:08:57. Grund: +
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 01.02.2017 22:22:17 | IP (Hash): 1931795565
    Und hier etwas ausschließlich für Typ 2 Diabetiker: Für die Behandlung von Diabetes Typ 2

    "Der Vorteil von Suliqua besteht aus seiner klinisch relevanten Wirkung auf die Blutzuckerkontrolle bei Patienten mit Typ 2 Diabetes, wenn es in Kombination mit Metformin verabreicht wird. Suliqua hat eine neutrale Wirkung auf das Körpergewicht" (1)

    Ergo: während Fiasp sowohl für Typ 1 als auch für Typ 2 zugellen wird, wird Suliqua nur für Typ 2 zugelassen.

    (1) https://arznei-news.de/suliqua/


  • Dibein

    Rang: Gast
    am 01.02.2017 23:40:40 | IP (Hash): 2047142696
    Cracktros schrieb:
    Und hier etwas ausschließlich für Typ 2 Diabetiker: Für die Behandlung von Diabetes Typ 2

    "Der Vorteil von Suliqua besteht aus seiner klinisch relevanten Wirkung auf die Blutzuckerkontrolle bei Patienten mit Typ 2 Diabetes, wenn es in Kombination mit Metformin verabreicht wird. Suliqua hat eine neutrale Wirkung auf das Körpergewicht" (1)

    Ergo: während Fiasp sowohl für Typ 1 als auch für Typ 2 zugellen wird, wird Suliqua nur für Typ 2 zugelassen.

    (1) https://arznei-news.de/suliqua/





    Hallo Craktros,

    Das klingt nicht schlecht aber das: ".....Peptid 1 (GLP-1) Rezeptor-Agonisten...." Das ist doch auch die Wirkstoffgruppe zu der Trulicity gehört? Aber wer weiß - die Dosis macht das Gift. Vielleicht auch eine Alternative. Da das nur einmal täglich gespritzt wird wäre das auch angenehm von der Handhabung

    ".Erwachsene Typ-2-Diabetiker sollten Suliqua in Kombination mit Metformin erhalten. Das Präparat wird einmal täglich injiziert und besitzt ein flaches gleichmäßiges Wirkprofil. Das Medikament verlangsamt die Magenentleerung; Patienten haben ein längeres Sättigungsgefühl, da die Aufnahme von Glucose in den Blutkreislauf verlangsamt wird."


    Viele Grüße

    Dirk

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    am 02.02.2017 12:51:30 | IP (Hash): 424211687
    Hallo,
    kann m ir jemand die Hilfsmittel bzw. die verwendeten Konservierungsmittel von Fiasp sagen?

    Grüße
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    am 02.02.2017 13:01:24 | IP (Hash): 2108455638
    Guckst Du:

    http://www.novonordisk.ca/content/dam/Canada/AFFILIATE/www-novonordisk-ca/OurProducts/PDF/fiasp-product-monograph.pdf


    Auszug:

    Active ingredients:
    1 mL of the solution contains 100 Units of insulin aspar
    t (equivalent to 3.5 mg).

    -
    medicinal ingredients:
    glycerol, phenol, metacresol, zinc, disodium phosphate dihydrate,
    arginine hydrochloride, niacinamide (vitamin B3)
    and water for injections. Hydrochloric acid and/or sodium hydroxide
    maybe added to adjust pH
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    am 02.02.2017 15:08:05 | IP (Hash): 299723383
    Maxim schrieb:
    Dieses Ultra-Rapid Insulin, nach meinem Verständnis hätte nur
    Vorteile bei Insulinpumpen Anwendungen.
    Die beigemischte NikotinSäure als Grundform des Vitamin-B3 ( nicht
    das handelsübliche NikotinAmid als B3 ) ist essentiell für die Bildung
    des wichtigen GTF – Glukose Toleranz Faktor und das L-Arginin in
    der natürlichen Form erhöhen die Insulineffizienz und das
    Ansprechverhalten der Insulinrezeptoren.
    ( L-Arginin als in Erdnüssen enthalten. Somit sollte das neue
    Ultra-Rapid Insulin nicht von Menschen mit Erdnussallergie
    angewendet werden. )

    Insulinpumpen Anwendungen da
    Subkutan und nicht Intravenös
    sind nicht in Real-Time wie manche glauben, da die subkutane
    CGM Messung eine Verzögerung von ca. 10 Minuten hat und
    das subkutane Insulin auch eine Verzögerung von ca. 10 Min.
    also total 20 Minuten was eigentlich mit keiner Programmierung
    beseitigt werden kann, sondern nur sequenzielles Annäherungen
    gemacht werden können, aber mit kontinuierlichem etwas über
    oder unter korrigieren je nach Situation als Kompromiss.
    Die Firma Ypsomed in der Schweiz ist deshalb in einer Entwicklung
    wo bei einer feinen Injektionsnadel der sehr kleine CGM Sensor
    integriert ist und damit wären dann intravenöse Anwendungen
    denkbar.
    .
    [/quote]

    Hey, danke für den Informativen Beitrag. mir hat mein Heilpraktiker auch L-Arginin empfohlen. Gibt es ein spezielles Produkt was Du empfehlen könntest? Bei Amazon wird man mit Produkten erschlagen (https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=l-arginin)... oder sollte man das eher als BIO Produkt kaufen?

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    am 02.02.2017 15:20:01 | IP (Hash): 2108455638
    smuggi83 schrieb:
    Maxim schrieb:

    ( L-Arginin als in Erdnüssen enthalten. Somit sollte das neue
    Ultra-Rapid Insulin nicht von Menschen mit Erdnussallergie
    angewendet werden. )




    Hey, danke für den Informativen Beitrag. mir hat mein Heilpraktiker auch L-Arginin empfohlen.




    Hi Jan!

    Das mit der Erdnuss-Allergie ist ziemlich weit hergeholt.

    Spar Dir die Kohle für die Pillen!


    Nahrungsmittel mit hohem Arginin-Gehalt:
    Nüssen oder Hülsenfrüchte.
    Eiweißreiche Produkte wie Fisch, Fleisch und Milchprodukte.
    Besonders viel Arginin enthalten Walnüsse, Kürbis- und Pinienkerne. Diese Lebensmittel haben einen Arginingehalt von mehr als 15 Prozent. Ebenfalls argininhaltig mit über 7 Prozent sind Erdnüsse, Buchweizenkörner, getrocknete Erbsen und ungeschälter Reis. Hähnchenbrustfilet, Schweinefleisch und roher Lachs gelten als tierische Arginin-Spender.


    Übrigens, der zitierte Beitrag vom ewigen Maxim beinhaltet soviel Stuss, das kann man nicht alles in einem Beitrag richtigstellen...
    Bearbeitet von User am 02.02.2017 15:30:00. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 25.03.2017 12:26:07 | IP (Hash): 1954279032
    Meine Apothekenfachfrau sagt das das Fiasp ab nächsten Monat in der Apotheke verfügbar ist. Die entsprechende Ankündigung durch den Großhandel hatte sie mir gestern gezeigt.

    PS.: Es wird zunächst Durchstechflaschen, Fertigpens und Penfills geben.

    LG

    Dirk

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 25.03.2017 12:55:42. Grund: ps
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 25.03.2017 13:05:55 | IP (Hash): 1998567832
    Ähnliches hörte ich von der örtlichen Pharmareferentin, es soll auch für die Pumpentherapie gleich verfügbar sein. Jedoch war sie sich, beim lezteren, nicht sicher.

    ----'--'-----''-
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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 25.03.2017 14:40:16 | IP (Hash): 1954279032
    Hallo Pascal,

    Ich habe die bebilderte Information eingesehen und da leider nur die drei Darreichungsformen gesehen. Also Einwegpen, Penfill und Durchstechflasche.

    LG

    Dirk


    ---
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 25.03.2017 15:26:52 | IP (Hash): 22135777
    Durchstechflasche wäre richtig. Wichtig wäre aber der Hinweis ", ..Für den Einsatz mit der Insulinpumpe geeignet."

    ----'--'-----''-
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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 25.03.2017 16:37:23 | IP (Hash): 1954279032
    Danach hab ich nun nicht genau gefragt.;) Aber ich denke mal das es schön dumm wäre wenn Novo ein schnelles Insulin entwickelt das nicht Pumpentauglich ist.

    LG

    Dirk


    ---
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    am 25.03.2017 16:39:42 | IP (Hash): 22234332
    dummfrag: Was könnte gegen den Einsatz via Pumpe sprechen?

    ----------------------------------------------
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 25.03.2017 16:43:53 | IP (Hash): 946698442
    hjt_Jürgen schrieb:
    dummfrag: Was könnte gegen den Einsatz via Pumpe sprechen?

    ----------------------------------------------
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    Verkleben der Infusion Sets, zum Beispiel.

    ----'--'-----''-
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    am 25.03.2017 16:58:49 | IP (Hash): 22234332
    Welches der Analoga macht so was?

    ----------------------------------------------
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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 26.03.2017 00:47:13 | IP (Hash): 1954279032
    Also in diesem Beitrag https://arznei-news.de/insulin-aspart/ steht:

    Schnell wirkendes Insulin erhält EU-Zulassung

    11.01.2017 Die europäischen Regulierungsbehörden haben Novo Nordisks schnell wirkendes Insulin Fiasp (Insulin aspart) für die Behandlung von Diabetes bei Erwachsenen als Boluskomponente der Basal-Bolus-Therapie in Kombination mit Basalinsulin und für die kontinuierliche Subkutane Insulininfusion über eine Insulinpumpe zugelassen.



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    am 26.03.2017 18:04:31 | IP (Hash): 1662128011
    Maxim schrieb:
    Dieses Ultra-Rapid Insulin, nach meinem Verständnis hätte nur
    Vorteile bei Insulinpumpen Anwendungen.



    Das liegt allerdings in erster Linie an DEINEM (UN)VERSTÄNDNIS.

    schrieb:
    und das L-Arginin in
    der natürlichen Form erhöhen die Insulineffizienz und das
    Ansprechverhalten der Insulinrezeptoren.
    ( L-Arginin als in Erdnüssen enthalten. Somit sollte das neue
    Ultra-Rapid Insulin nicht von Menschen mit Erdnussallergie
    angewendet werden. )



    Du kannst ja gerne das Arginin in der Liste der https://de.wikipedia.org/wiki/Erdnussallergene aufzeigen.

    Alternativ kannst du auch allen Betroffen raten, nicht mehr zu urinieren:

    "Der Mensch kann innerhalb des Harnstoffzyklus Arginin selbst synthetisieren, allerdings sind die entstehenden Mengen nicht ausreichend, um den Bedarf vor allem bei heranwachsenden Menschen vollständig zu decken. Daher ist L-Arginin für Kinder essentiell."

    schrieb:

    Die Firma Ypsomed in der Schweiz ist deshalb in einer Entwicklung
    wo bei einer feinen Injektionsnadel der sehr kleine CGM Sensor
    integriert ist und damit wären dann intravenöse Anwendungen
    denkbar.



    Kannst gerne Nachweise bringen.
    Bearbeitet von User am 26.03.2017 18:08:08. Grund: .