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    am 26.01.2017 16:39:40 | IP (Hash): 810652432
    Wenn ich dass jetzt rictig verstanden habe ist diabetes eine krankheit die sich umbehandelt immer weiter verschärft...aber wo wäre dann das ende blutzuckertechnisch und um wieviel würde sie sich pro jahr verschlechtern.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 09.02.2017 08:44:37 | IP (Hash): 1385049593
    Es gibt da kein ende thomas. Diabetes verschärft sich von jahr zu jahr immer mehr.
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    am 09.02.2017 09:03:29 | IP (Hash): 2108455638
    Michael74 schrieb:
    Es gibt da kein ende thomas. Diabetes verschärft sich von jahr zu jahr immer mehr.



    Natürlich gibt es "Ende".

    Angefangen bei Änderungen der Ernährung, mehr Bewegung (Typ 2), Therapien mit Medikamente angefangen bei Pillen bis hin zum gespritzen Insulin.

    Definiere doch erstmal, um welchen Typ es sich handelt.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 09.02.2017 10:24:59 | IP (Hash): 890245178
    Max. bis zum Ende der Honeymoon Phase, fals sie überhaupt auftritt für Typ-1.

    Und nun?
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    am 09.02.2017 10:48:05 | IP (Hash): 2108455638
    Genau das ist es ja.

    Diabetes ist nicht gleich Diabetes.

    Jeder Typ 1 hatte vor Januar 1922 eine überaus kurze Zeit vom Ausbruch bis zum Ableben – da waren maxmial 2 Jahre mit sämtlichen Folgeerkrankungen mehr ein verrecken. Und auch heute noch ist Insulin in einigen Ländern der Welt für Patienten unerschwinglich.

    Typ 2 dagegen wird seit Jahrhunderten mit Ernährung und Bewegung behandelt. Wobei dann zwischen "leichtem Diabetes" und "schwerem Diabetes" unterschieden wurde... und das ist auch heute noch "Allgmeinwissen".

  • Dibein

    Rang: Gast
    am 09.02.2017 10:55:51 | IP (Hash): 297153810
    TypEinser schrieb:
    ...... Und auch heute noch ist Insulin in einigen Ländern der Welt für Patienten unerschwinglich......






    Danke für die Erinnerung. Geich mal ein Päckchen fertig machen.

    Viele Grüße

    Dirk
    ---
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  • Michael74

    Rang: Gast
    am 09.02.2017 11:10:32 | IP (Hash): 1587119590
    Ich glaube die frage zielte darauf wieweit sich ein diabetes vrschlimmt wenn man nichts davon weiss und ihn schon hat.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 09.02.2017 11:12:30 | IP (Hash): 890245178
    Beim Typ 1 Diabetes gibt es noch eine Phase, der Untergang der Alphas. Der sol angeblich bis zum Ende des 3. Jahres nach der Manifestation erfolgt sein, wenn das überhaupt stimmt.
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    am 09.02.2017 11:16:39 | IP (Hash): 2108455638
    Michael74 schrieb:
    Ich glaube die frage zielte darauf wieweit sich ein diabetes vrschlimmt wenn man nichts davon weiss und ihn schon hat.



    Typ 2 bleibt lange unbemerkt,

    Typ 1 kriegt man mit. Garantiert.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 09.02.2017 11:22:30 | IP (Hash): 890245178
    Beim Typ 1 Diabetes: 1. Phase auftreten von Anrikörpern, keine änderung am BZ.
    Phase 2. Wenn genug Zellen untergegangen sind, auftren von BZ Spitzen.
    Phase 3 Erhöhung der BZ Werte und auftreten von Symptomen.

    Ergänzung
    Ohne Insulin
    Übersäuerung des Blutes, Koma, Hirnschäden, Tod . Das ganze kann einige wenige Stunden oder Wochen benötigen, maximal aber 2 Jahre.

    Mit Insulin:
    Honeymoophase,
    Untergang aller Betas,
    Untergang aller Alphas.


    Bearbeitet von User am 09.02.2017 11:37:14. Grund: ergänzung
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 09.02.2017 11:49:24 | IP (Hash): 297153810
    Thomas____ schrieb:
    Wenn ich dass jetzt rictig verstanden habe ist diabetes eine krankheit die sich umbehandelt immer weiter verschärft...aber wo wäre dann das ende blutzuckertechnisch und um wieviel würde sie sich pro jahr verschlechtern.



    Hallo Thomas,

    Beim Typ 2 ist es sehr stark davon abhängig wie man lebt. Der eine lebt sehr gesund, viel Bewegung, im schlimmste Fall sogar Sport, vernünftige Ernährung, seelisch ausgeglichen, raucht und säuft nicht, und. Der wird wenn er Pech hat erst von seinem Pathologen erfahren an welcher Krankheit er hätte sterben können wenn ihn nicht der Sattelschlepper beim queren der Strasse auf seiner Lieblingsjoggerstrecke erwischt hätte. ;) Aber auch hier kann es immer Ausnahmen geben und die BS versagt einfach ihren Dienst produziert zu wenig Insulin und der Zucker im Blut wird nicht mehr (ausreichend) verarbeitet.

    Der der immer schön die Kuchenschüssel ausleckt, Sport nur aus dem Fernsehen oder von der der Playsi kennt. Der sich von keinem Schreckensbild auf der Zigarettenpackung abschrecken lässt, der wird wahrscheinlich auch nicht an "zu hoher Gluckose im Blut" sterben sondern bereits vorher von Begleiterkrankungen dahingerafft. Herz- Kreislauf, Durchblutungsstörungen, Leberzerfall werden da immer wieder gerne genommen.

    Meine unbewiesene Theorie: Der Typ2 wird wahrscheinlich mit ungesunder Lebensweise eher entlarvt und sein Leben medikamentös geschützt wenn er ungesund lebt. Weil der Dr. irgendwann sagt: Da ist was faul da machen wir mal ein großes Blutbild. Das bitte nicht falsch verstehen ich schreibe das als derjenige der im Glashaus sitzt.

    Typ1. Der wird es da wesentlich schwieriger haben. Der kann nach dem "Ausbruch" der Krankheit keinen Einfluss auf dessen verlauf nehmen wenn er keine Medikamente bekommt. Und da ihm auch die Produktion von Insulin fehlt wird ihm keine Diät der Welt helfen.

    Gruß

    Dirk



    ---
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    Bearbeitet von User am 09.02.2017 11:51:16. Grund: Korrektur
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    am 09.02.2017 12:05:49 | IP (Hash): 305150818
    Wie ich den Thomas verstehe, geht’s um unbehandelt.

    Unbehandelt erleidet der Typ 1 im Zeitrahmen von wenigen Tagen bis Wochen infolge Insulinmangel eine Ketoazidose und stirbt.
    BZ-mäßig kann das bei 400 oder 500 oder 600mg/dl oder eher selten noch höher passieren, ist aber tatsächlich von der BZ-Höhe weitgehend unabhängig.

    Unbehandelt erleidet der Typ2 im Verlaufe vieler Jahre bis Jahrzehnte jede Menge von Folgekrankheiten und stirbt irgendwann auch an einer, meistens im Herz-Kreislauf-Bereich.
    Jahre mit dem BZ im Bereich zwischen 500 und 1.000mg/dl sind da häufig und auch über 1.000 kommen vor.

    Und wie immer bei sowas: Ausnahmen bestätigen die Regel ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 10.02.2017 08:07:49 | IP (Hash): 17221542
    Und was ist mit Herrn Laufer,
    der hat seine Diabetes 2 schon jahrelang im Griff ?
    Er ist mein "kleines Vorbild" ,ernähre mich zwar nicht so extrem wie er aber doch sehr bewusst .
    Mal sehen wie lange ich meine Diabetes raus zögern kann ohne "Mittelchen" nehmen zu müssen.

    Sonne muss dabei sein!
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 10.02.2017 10:34:40 | IP (Hash): 106129754
    werner50 schrieb:
    Und was ist mit Herrn Laufer,
    der hat seine Diabetes 2 schon jahrelang im Griff ?
    Er ist mein "kleines Vorbild" ,ernähre mich zwar nicht so extrem wie er aber doch sehr bewusst .
    Mal sehen wie lange ich meine Diabetes raus zögern kann ohne "Mittelchen" nehmen zu müssen.

    Sonne muss dabei sein!



    Wer ist denn Herr Laufer?

    Viele Grüße

    Dirk

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 10.02.2017 10:48:15 | IP (Hash): 1372277449
    Herr Laufer, vermute ich, ist jemand der seinen Blutzucker, mit einer strengen Therapie, kontrolliert in Bahnen lenkt. Und nur weil n o c h keine Medikamente zum Einsatz kommen, ist er scheinbar vorbildlich. Aber, denkt daran - Diät und Sport ist auch eine Therapie. Es ist also kein unbehandelter Diabetes, wie er hier diskutiert wird.

    Bei Typ 1 (genauer LADA) gibt es Fälle, da dauert es vom Auftreten der 1. beobachten Antikörperausschüttung, bis zum Blutzuckerwert im Bereich des Diabetes, mehr als 2 Jahrzehnte. Diese Menschen machen nichts anderes als die anderen auch. Nur ist die Konzentration und die Art der Antikörpertypen, ganz natürlich, schwächer im Vergleich zu anderen Typ 1.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 10.02.2017 11:13:24 | IP (Hash): 106129754
    Hallo Cracktros,

    Das dachte ich mir auch. Dazu gibt es ausreichend Literatur und Erfahrungen. Auch ich habe es ja eine gute Zeit ohne Medis geschafft. 75kg Gewicht reduziert. KH arm gegessen und viel Radfahren. Ich bin fast zwei Jahre jeden Tag zwischen 30 und 40 km mit dem MB unterwegs gewesen. Zuerst konnten die BD Medis weg und dann das Metformin. Man kann also auch vom Medikamenten recht schnell wieder runter kommen. Dummerweise aber auch genauso schnell wieder drauf. Job geändert vom LKW ins Marketing, Damit verbunden der Umzug aus dem Ruhrgebiet nach Lübeck immer weniger Zeit für sich selbst, alte Gewohnheiten wieder einreißen lassen.....
    Daher vieles ist möglich;)

    viele Grüße

    Dirk
    ---
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  • Angelos

    Rang: Gast
    am 10.02.2017 12:15:38 | IP (Hash): 1608642099
    Hallo Werner,
    Du meinst wohl den Hans Lauber, einer der über seinen Diabetes schon Bücher schrieb.
    Laufer würde auch passen, denn er joggt wahnsinnig viel, immer gleich, wenn er einen zu hohen Wert misst, auch nachts, hat seinen stressigen Job aufgegeben und ja, widmet sich ganz dem Leben als Diabetiker, um keiner mehr zu sein. Hat sich hingearbeitet dass er kein einziges Medikament mehr braucht.
    Ich habe zwei seiner Bücher. Es ist nur so, das Ganze geht an einem normalen Leben mit stressigem Job total vorbei. Sein Kochbuch ist gut, aber mit teuersten edlen Lebensmitteln, die oft nur in Bioläden zu erhalten sind. Er hat saumäßig gut verdient als Chef in irgendeiner Fernsehfirma, konnte sich also leisten hinzuschmeissen.
    Habe ihn zum Vorbild genommen und bin nach jedem Essen gelaufen, nach jedem schlechten Messergebnis angezogen und raus.
    Tja, es ging, weil ich in Rente bin.
    Ich möchte also Dirks Chef und Kollegen sehen, wenn er alle 2 Std. zum Laufen geht, bin dann mal weg.

    Bearbeitet von User am 10.02.2017 12:23:47. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 10.02.2017 12:35:45 | IP (Hash): 106129754
    hope schrieb:

    Ich möchte also Dirks Chef und Kollegen sehen, wenn er alle 2 Std. zum Laufen geht, bin dann mal weg.



    Hallo Hope, Leider ist laufen so gar nicht das meine Ich hatte und habe schon immer gegen die alten Herrschaften mit dem Rollator anzukämpfen.;) Aber das Radfahren da will ich ich wieder hin wenn auch nicht mehr ganz so wild aber eine gute Portion am Tag soll es schon werden. Ich will den BD wieder in Ordnung bringen denn der könnte mich eher dahinraffen als der BZ.

    Und wenn ich alles zwei Stunden laufen gehe würde werden die meisten sagen "nimm den Müll mit runter" :D

    Viele Grüße

    Dirk





    Viele Grüße

    Dirk


    ---
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 10.02.2017 13:34:35 | IP (Hash): 425427617
    Klingt nach einem Berufs Diabetiker.

    Was geschieht wenn, trotz aller benühungen, die Phase erreicht wird ,in der er auf Medikamente angewiesen ist. Wird es auch in einem Buch veröffentlicht, welches ein Kassenschlager wird?
    Bearbeitet von User am 10.02.2017 13:41:54. Grund: Vertippt
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 10.02.2017 14:30:47 | IP (Hash): 106129754
    Berufsdiabetiker! Das trifft es wohl.

    ---
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 10.02.2017 14:41:58 | IP (Hash): 548877029
    Wenn sich jemand mit seinem alltäglichen Verhalten so auf seinen Diabetes einstellt, dass er mit einem Minimum an Medis 24/7 einen möglichst gesunden BZ-Verlauf produziert, sehe ich darin ein ganz normales aktives Be-Handlungs-Verhalten.

    Wenn sich jemand darüber hinaus jeden Tag mehrere Stunden mit dem Thema Diabetes beschäftigt, ist das in meinen Augen ein Berufs-Diabetiker. Hans Lauber ist so einer, und mit seinen Büchern und Vorträgen ein recht erfolgreicher.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.