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Nachlauf
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Maxim3
Rang: Gastam 01.02.2017 13:52:29 | IP (Hash): 1199114074
Jürgen
Die Verstoffwechselung innerhalb der Epidermis kann damit beschleunigt
werden und das ist der Grund weshalb im Subkutan gespritzten neuen
Ultra-Rapid Insulin das enthalten ist !
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am 01.02.2017 15:27:02 | IP (Hash): 1664218797
Verstoffwechseln ist, wenn der Stoff aufgenommen und in irgendeiner Form weiter verarbeitet wird. Wird Insulin aber in der Epidermis nicht, sondern gelangt als Insulin ins Blut. Möglich könnte sein, dass der Zusatz den Übergang aus der Epidermis ins Blut beschleunigt. Aber sowas hatte man vom Apidra damals auch behauptet, und ich hab's im direkten Vergleich mit Humalog nie messen können :(
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 01.02.2017 15:40:46 | IP (Hash): 2108455638
Die Deutsche Apotheker Zeitung schreibt (wie etliche andere auch):
"Die Weiterentwicklung von NovoRapid® und der damit verbundene noch raschere Wirkeintritt von Fiasp® im Vergleich zu diesem, gelang NovoNordisk durch den Zusatz zweier Hilfsstoffe: Vitamin B3 (Niacinamid) und Arginin. Während die Aminosäure der Stabilisierung dient, bewirkt Niacinamid, dass die Insulin aspart-Hexamere nach Applikation schneller in resorbierbare Monomere zerfallen, was letztlich zu einem noch zügigeren Wirkeintritt von Fiasp® führt."
Arginin = Aminosäure = Im Falle Fiast der Stabilisator.
Das Vitamin zerlegt das altbekannte Novorapid schneller. Könnte tatsächlich schneller und heftiger wirken.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.02.2017 15:58:18 | IP (Hash): 1249368360
Selbst wenn Arginin der beschleunigende Faktor gewesen wäre, daraus zu scließen, dass man nur ein bisschen Arginin schlucken muss und damit die gleiche Wirkung auf das Subkutan gespritze Insulin erhält, ist einfach nur ...1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.02.2017 16:13:12 | IP (Hash): 1664218797
Genau, is aber wohl B3, und zwar just an der Spritzstelle passend konzentriert zusammen mit dem Insulin und nicht einfach löffelweise eingefahren gut verteilt überall im Körper.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Maxim4
Rang: Gastam 01.02.2017 20:57:56 | IP (Hash): 1930936799
Jürgen
1. Die DE Apotheker Zeitung hat ihre eigenen Interpretationen gemacht, oder
ist einer vorübergehenden Novo Nordisk A/S Ente zum Opfer geworden.
Von der Novo Nordisk A/S bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es nur die
Bestätigung der EU-Behörde, dass eine Registrierung des neuen Ultra-Rapid
Insulin ( Fiasp® ) als zulässig genehmigt wurde, aber ob bis heute das
Registrierungsdokument erstellt ist oder noch erstellt werden muss, darüber
gibt es keine Information und man hat bis heute kein publiziertes Registrierungs-
dokument mit der genauen Komposition und Substanzen-Erläuterung gesehen
und das hat wahrscheinlich auch gute Gründe, da man annehmen kann, dass
dies nun zuerst Patentiert wird und solange wie die Patentapplikation beim Patentamt
nicht eingereicht ist, gibt es auch kein Patent-Prioritäts-Datum von welchem
an ein möglicher Patenschutz gültig ist. Das würde bedeuten, dass solange
wie das Patent-Prioritäts-Datum nicht feststeht, darf es keine Kompositionsdetails
mit deren Erläuterung publiziert werden, da sonst jegliche Patentierung durch
vorgängige Publikation ausgeschlossen und verboten wäre.
2. Zum Thema Stabilisierung von Substanzen kann man davon ausgehen,
dass dies eher Säuren mit niedrigen Ph-Wert zusteht und nicht eher
süsslichen Substanzen mit hohem Ph-Wert wie z.B. Arginin, Etc., ideal
für Pilzbildungen und Bakterienbildungen.
Dann, muss man davon ausgehen, dass Substanzen um bioaktiv zu sein
in ihrer Bio-Aktiven-Grundform vorhanden sein müssen und das bedeutet,
wenn die Grundform eine Säure ist, dann muss eine Zwischenform zuerst
wieder in die Säuregrundform gewandelt werden, damit das Bio-Aktive und
der mögliche Nutzen für den Körper gewährleistet werden kann.
Beim NiacinAmid mit höherem Ph-Wert bei einer Proteinvorstufe gebunden,
bedeutet das, dass wenn das Subkutan gespritzt würde, es dann vom
Spritzort zuerst durch den ganzen Blutkreislauf in die Leber müsste, um dort
in die Vitamin B3 Grundform Niacin oder NikotinSäure ( beides physikalisch das
Gleiche nur mit anderer Bezeichnung ) gewandelt zu werden, um einen Nutzen
für den Körper zu haben und für das würde es ca. 1 Stunde benötigen.
Für die Bildung des GTF – Glukose Toleranz Faktor benötige es die Säuregrundform
NIACIN des Vitamin B3 da nur diese im Körper bioaktiv sein kann.
Vielleicht wird es nun Jedem klar weshalb ich eingangs von einer Ente sprach !
Wer schon einmal NikotinSäure – Niacin im Mund hatte, der wird gut verstehen
was mit Säure gemeint ist, da man ziemliche Zustände auf der Zunge, Gaumen
und dann die ganze Speiseröhre herunter bekommt und nicht genug mit Wasser
nachspülen kann und das schon bei 100mg. Das bedeutet auch, dass wenn es
NiacinAmid ist, dann wäre es nur nutzlos und wenn es stattdessen NikotinSäure
wäre, dann könnte die Konzentration nur sehr niedrig sein, da sonst das Insulin
wie Feuer brennen würde, was es sicher nicht tun darf und der GTF ist auch viel
komplexer als dass nur am Spritzort der sich bilden würde. Siehe Link : http://www.vitalstoff-lexikon.de/SpurenElemente/Chrom/Funktionen.html
Und dass Arginin einen Substanzen stabilisierenden Effekt hätte ist unbekannt !
Z.B. vom Lantus, Apidra ist bekannt dass es wegen einer Säure zwecks Stabilisation
etwas brennen kann je nach Körperstelle oder individueller Sensibilität.
Arginin hatten wir früher schon mal ausprobiert mit täglich nur 2g ( zu wenig )
in Wasser gerührt und es hatte die nötigen Insulineinheiten etwas reduziert und
allgemein ist die Glukose durch den Tag weniger hoch gegangen. Nicht schlecht.
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am 01.02.2017 22:02:17 | IP (Hash): 518379663
Hier was zum Aufbau:
https://arznei-news.de/insulin-aspart/
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Maxim5
Rang: Gastam 02.02.2017 13:38:02 | IP (Hash): 632540747
Jürgen
Es ist nicht wichtig ob das Arginin am Spritzort oder im ganzen
Körper verteilt vorhanden ist. Wichtig ist nur, dass es für den
Zweck die nötige Konzentrationsmenge hat !
Wenn Du schaust über die Insulinherstellung im Gehirn, dann wirst Du
sehen, dass Arginin auch dort eine Rolle spielt zusammen mit Tyrosin.
Insulin auch im Gehirn produziert : https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4191295/
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am 02.02.2017 14:36:19 | IP (Hash): 975124410
Das ist ähnlich abwegig wie die Behauptung, dass völlig egal sei, wo Insulin in den Kreislauf gelange, weil es ja überall im Organismus wirke.
Klar bremst auch noch der winzige Rest, der aus dem Pen nach dem Ganzkörperumlauf noch wirksam bei den Alpha-Zellen im Pankreas ankommt, deren Glukagon-Ausgabe und damit die zusätzliche Glukose-Ausgabe der Leber. Aber in mikroskopischem Umfang im Vergleich zur gigantischen Bremswirkung des gleich nebenan in den Betazellen mit einem gewaltigen Vielfachen der Konzentration ausgegebenen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Maxim5
Rang: Gastam 02.02.2017 14:45:40 | IP (Hash): 632540747
Jürgen
Arginin, Etc. ist nicht mit Insulin vergleichbar da es ein komplett
anderes Wirkungsmuster hat.
Du kannst es mal ausprobieren mit dem Carnitin zusammen
und dann sehen was das für eine gute Sache ist.
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Bearbeitet von User am 02.02.2017 20:39:05. Grund: .