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Nachlauf
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am 05.02.2017 22:58:41 | IP (Hash): 518379663
Maxim6 schrieb:
TypEinser
Die anderen haben beides Phenol und Metacresol.
Metacresol ist aber eine abgeschwächte Variante.
Und? Lispro ist jetzt 20 Jahre in Gebrauch, und die Zusatzstoffe wurden in zig Dosen verabreicht.
Und DU willst jetzt Panik verbreiten? -
Elfe
Rang: Gastam 06.02.2017 01:30:12 | IP (Hash): 703198088
Cracktros schrieb:
Ist ein Insulin für Typ 1.
5 Minuten früherer Wirkungseintritt, kürzer verbleib im Wirkmaximum und 11 Minuten kürzerer Wirkverlauf. Bei Typ 1 Diabetikern, können diese 5 Minuten unheimlich viel sein. Interessant ist auch der Kurvenverlauf in der Pumpe. Ich hoffe die bringen die vorgefüllten Ampullen für die Accu Check Insight heraus.
Proplematischer ist die Gewichtszunahme, die im 28 Wochen verzeichnet wurde.
Hallo Cracktros,
sind die 5 min wirklich so entscheidend ?
Habe mir - als LADA - wirklich nicht so Gedanken darum gemacht.
Im Gegenteil, nur bei verhältnismäßig leichtverdaulichen Mahlzeiten spritze ich Novorapid vor der Mahlzeit, und so 5 min mit schätzen, rechnen, ... noch ein Getränk holen, sind schnell überbrückt.
So große Mahlzeiten mit Fleisch, KH-Beilage, Gemüse oder schwerverdaulichem Salat spritze ich grundsätzlich nach der Mahlzeit.
Kann dieses per Verdauung nur schwer aufschließen und braucht länger als die Wirkungsdauer des Insulins, wobei ich auch nicht so den Punkt Wirkmaximum im Auge habe, sondern eher den Bereich lt. Beipackzettel "NovoRapid® beginnt etwa 10–20 Minuten, nachdem Sie es injiziert haben, Ihren Blutzucker zu senken. Das Wirkmaximum ist 1 bis 3 Stunden nach der Injektion erreicht und die Wirkung hält 3–5 Stunden an."
Messe den Blutzucker nach 3 h, ob Insulinmenge gepasst hat oder nicht und korrigiere dann
(im übrigen entgegen der ärztliche Anweisung, erst nach 4 h zu korrigieren).
Gewichtszunahme durch Insulin ist nicht auf Fiasp begrenzt, sondern üblich.
Die Kohlenhydrate werden, wie es sich gehört, wieder im Organismus verarbeitet.
In Energiebilanz einzurechnen, was du sowieso schon tust.
Gruß Elfe
P.S. Übrigens Danke für das Vorstellen.
Daß du ein junger Mann bist, schon als Kind 1er, hatte ich vermutet. Hatte dich allerdings als Profi-Sportler eingeschätzt ;-)
Master Bioinformatik - aller größten Respekt meinerseits !
Wünsche Dir dafür gutes Gelingen und eine supergute berufliche Karriere :-) und selbstverständlich eine gute persönliche BZ-Steuerung :-) -
am 08.02.2017 17:38:39 | IP (Hash): 1101263926
Elfe schrieb:
wobei ich auch nicht so den Punkt Wirkmaximum im Auge habe, sondern eher den Bereich lt. Beipackzettel "NovoRapid® beginnt etwa 10–20 Minuten, nachdem Sie es injiziert haben, Ihren Blutzucker zu senken. Das Wirkmaximum ist 1 bis 3 Stunden nach der Injektion erreicht und die Wirkung hält 3–5 Stunden an."
Messe den Blutzucker nach 3 h, ob Insulinmenge gepasst hat oder nicht und korrigiere dann
(im übrigen entgegen der ärztliche Anweisung, erst nach 4 h zu korrigieren).
Hast Du ehrlich noch nie den Wirkverlauf Deiner Insuline bei Dir ausgetestet???
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 08.02.2017 18:42:28 | IP (Hash): 526608775
Jürgen
Wir versuchen nun etwas Neues um den HbA1c zu verbessern um von
6% wenn möglich auf 5,4% zukommen.
Und zwar hatte uns früher der Arzt gesagt nach 3 Std. nach Essenende zu
messen und die Differenz zu 90mg/dl wenn nötig mit R-Insulin zu korrigieren.
Statt 3 Std. zu warten, messen wir bereits nach 1,75-2 Std. und korrigieren
nur die Halbe-Differenz zu 90mg/dl um schneller und besser herunter zu
kommen und das hat nun gut gepasst ohne in Hypos zugelangen nur
so in 80-90mg/dl zu enden.
.
Bearbeitet von User am 08.02.2017 18:49:13. Grund: . -
Elfe
Rang: Gastam 08.02.2017 18:59:42 | IP (Hash): 703198088
Hallo Jürgen,
doch schon, allerdings nicht im 10 Minuten-Takt.
Was sollte das bringen - Wirkverlauf des Insulins lässt sich nicht beeinflussen.
Versuche - eher pragmatisch - durch KE-Menge und Verdauungszeit die Blutzuckerwerte nach 3 h im Rahmen zu halten und korrigiere, falls nötig.
Der menschliche Organismus ist ein komlexes Zusammenspiel verschiedenster Umstände, also mitnichten eine gleichmäßig laufende Maschine.
Soviel ungenaues ist zu berücksichtigen: Kohlenhydrat-Menge, Biorhythmus, Eß-Geschwindigkeit (Schlingen oder langsam), Verdauungsvermögen, eben auch Wirkkurve Insulin.
Beruflich mit eher eindeutigen logischen Analysendaten vertraut (z. E. salopp bezeichneter Datenschauflerjob) machen mich diese Ungenauigkeiten so rein logisch eher nervös.
Versuche also Logik und Erfahrungen bestmöglich in Einklang zu bringen.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 08.02.2017 19:01:23. Grund: . -
am 08.02.2017 20:00:11 | IP (Hash): 518379663
Maxim6 schrieb:
Jürgen
Wir versuchen nun etwas Neues um den HbA1c zu verbessern um von
6% wenn möglich auf 5,4% zukommen.
Und zwar hatte uns früher der Arzt gesagt nach 3 Std. nach Essenende zu
messen und die Differenz zu 90mg/dl wenn nötig mit R-Insulin zu korrigieren.
Statt 3 Std. zu warten, messen wir bereits nach 1,75-2 Std. und korrigieren
nur die Halbe-Differenz zu 90mg/dl um schneller und besser herunter zu
kommen und das hat nun gut gepasst ohne in Hypos zugelangen nur
so in 80-90mg/dl zu enden.
.
BITTE NICHT NACHMACHEN!
Korrekturen nach Bolus-Ende. Und für die betreffende Mahlzeit entweder SEA anpassen oder BE-Menge neu ermitteln.
Aber nie in einen laufenden Bolus korrigieren!