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Prädiabetes oder doch nicht?
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am 08.02.2017 08:19:43 | IP (Hash): 2108455638
rushen1 schrieb:
Ja, also der Grund meiner "Verzweiflung" sind natürlich die Symptome in Verbindung mit der Aussage des Diabetologen es ist ein Prädiabetes, jedoch noch im unteren Bereich und alle 1-2 Jahre sollte man mit einem OGTT nachprüfen..
Na, da hast Du doch eine Diagnose.
Und welche Behandlung erfolgt daraufhin?
Das mit dem "Unterzucker" finde ich befremdlich. Mess bei der nächsten Gelegenheit mal den Blutdruck. "Heißhunger" auf Süßigkeiten sind zwar ein oftgenanntes Zeichen für Unterzuckerungen, aber ich habe das von keinen T1 persönlich gehört. -
am 08.02.2017 09:44:28 | IP (Hash): 802713887
Ich würde mich mal um die Vitamin D Werte kümmern. Es ist erstaunlich, was zu niedrige Werte alles verursachen können.
Leider starren mitlerweile viele (auch Ärzte) - dank der in den Magazinen verbreiteten Panikmache - wie hypnotisierte Kaninchen auf die Zuckerwerte. -
am 08.02.2017 20:07:03 | IP (Hash): 709942209
@Purea
Hab das heute so gemacht wie vorgeschlagen.
Also Nüchtern heute 105. Wobei ich erst 5-6 Stunden nüchtern war hab noch in der Nacht was gegessen.
Auf Arbeit ein Vollkornbrot mit Pute und Käse gegessen. Nach ner halben Stunde gemessen. Wert 114.
Nach 1 1/2 Stunden dann auf 79 und nicht gut gefühlt. Nicht ganz so schlecht wie immer, aber zittrig und schwindlig.
Kann man denn aufgrund des (nicht immer) abnormen Nüchternwerts von Prädiabetes sprechen, wenn alle anderen Werte normal sind, HBA1c sogar etwas rückläufig auf 5,0?
Es ist nicht so, dass ich mit der Diagnose Diabetes nicht leben kann. Das schaffe ich sicher, wie alle anderen Kämpfer auch. Mich verwirren nur die an sich guten Werte und der Nüchternwert. Mit Prädiabetes kann man nicht wirklich medizinisch handeln. Sport, Ernährung: das sind alles Dinge auf die ich ohnehin achte.
Auf jeden Fall bedanke ich mich für jede einzelne Antwort. Danke für Eure Mühe und Aufmerksamkeit :) -
am 08.02.2017 20:11:32 | IP (Hash): 518379663
rushen1 schrieb:
Auf Arbeit ein Vollkornbrot mit Pute und Käse gegessen. Nach ner halben Stunde gemessen. Wert 114.
Nach 1 1/2 Stunden dann auf 79 und nicht gut gefühlt. Nicht ganz so schlecht wie immer, aber zittrig und schwindlig.
Kann man denn aufgrund des (nicht immer) abnormen Nüchternwerts von Prädiabetes sprechen, wenn alle anderen Werte normal sind, HBA1c sogar etwas rückläufig auf 5,0?
Na klar kann man das. Auch mit Deinen sehr guten Werten - ich würde mur dabei etwas blöd vorkommen, andere fühlen sich dann besser...
Und außer gesunder Ernährung, due grundsätzlich für jeden gut ist, ergeben sich keine Therapien..1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.02.2017 14:05:37 | IP (Hash): 1851852949
Wenn du nach 5 Stunden gemessen hast, dann war das für den Arzt kein Nüchternwert. Da werden mindestens 8 Stunden gefordert. Bei anderen Untersuchungen auch mehr.
Beim Arzt wird durchaus zwischen gestörter Glukosetoleranz und gestörter Nüchternglukose unterschieden. Beides kann also unabhängig voneinander auftreten - oder auch gleichzeitig - und bezeichnet dann Prädiabetes.
Dein Arzt hat sich insofern für das Naheliegende entschieden: Aufgrund deiner leicht erhöhten Nüchternwerte sollte man die Sache in regelmäßigen Abständen kontrollieren. -
am 09.02.2017 16:06:38 | IP (Hash): 305150818
rushen1 schrieb:
Auf Arbeit ein Vollkornbrot mit Pute und Käse gegessen. Nach ner halben Stunde gemessen. Wert 114.
Nach 1 1/2 Stunden dann auf 79 und nicht gut gefühlt. Nicht ganz so schlecht wie immer, aber zittrig und schwindlig
Wenn der BZ da in der Zwischenzeit wie etwa nach ner Stunde in der Spitze bei etwa 180-200 war, würde man das zusammen mit dem hohen Anstieg vorher alimentäre Hypoglykämie nennen (häufig bei Prädiabetes) und als einfachste Lösung die KH-Portionen so verringern, dass die Spitze nach dem Essen deutlich niedriger bleibt und damit das Absinken danach über eine weniger weite Differenz stattfindet. 79 können sich nach 180-200 ne halbe bis ne Stunde vorher wie Unterzucker anfühlen und nach ner halben bis ner Stunde davor 120-140 völlig unauffällig.
Wenn bei den 79 auch ohne hohe Spitzen vorher so miese Befindlichkeit auftritt, würde ich damit die Ärzte plagen und jedem massiv widersprechen, der mir was von Prä- oder Diabetes erzählen wollte, denn dafür ist IMMER der regelmäßig kurz vorher deutlich höher als gesunde BZ notwendig.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Dibein
Rang: Gastam 09.02.2017 18:20:51 | IP (Hash): 297153810
Elfe schrieb:
Sorry Jürgen,
da muss ich dich korrigieren.
Habe letztens meinen Handtaschenvorrat an Dextros an gesundem Winterspaziergänger verfüttert, dem bei Unwohlsein der Schweiß an den Schläfen herunterlief.
*Getränk zum Runterspülen leider nicht dabei
P.S.: Trotz Beschreibung dieses Vorfalls beim Arzt kein Hinweis auf Diabetes
Gruß Elfe
Hallo Elfie,
Da kann ich nur sagen HAHA!! Das erste was ich bei meiner Diagnose gekauft habe, noch bevor ich in der Apotheke nach meinem Insulin gefragt habe, war ausreichend flüssige Dextrose um ggf. einen Typ2 Walfisch aus einem Hypo holen zu können.;)
Aber ich kann mir vorstellen das der eingemümmelte Spaziergänger auch einfach mal einen miesen BD haben könnte. Auch den hätte ich aufgrund des mitgeführten medizinischen Maschinenparks überprüfen können.
Aber wenn der Zucker ihm geholfen hat dann ist doch am Ende alles gut gegangen.
Viele Grüße
Dirk
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ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff