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Uneinstellbarer Diabetes
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am 11.02.2017 07:48:15 | IP (Hash): 518379663
Inselzellen transplantieren finde ich auch toll.
Aber: Man muss lebenslang Immunsuppressiva nehmen (u.a. ein erhöhtes Risiko für einige Krebsarten), viele bleiben trotzdem Insulinpflichtig!
Es wird aber weitergeforscht.
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=51711
Sonjas Mann sollte sich nach Bad Mergentheim schicken lassen. -
Dibein
Rang: Gastam 11.02.2017 10:27:39 | IP (Hash): 575969914
Also kann man sagen das die Inselzellen Therapie derzeit noch in den Kinderschuhen steckt und aufgrund des Nachbehandlungsbedarfs ,der Risiken und der überschaubaren Erfolgsaussichten noch nicht praktikabel ist?
Dann bleibt aber die Frage was dem Mann von Sonja jetzt helfen kann. Doof gefragt kann das sein das man aufgrund eines falschen Einsatzes von Insulin/KH und weiterer Medikamente in so eine unkontrollierbare Lage kommt. Und das man da einfach mal einen RESET machen müsste? Vielleicht mal ein paar Wochen nur Beobachtung ohne BZ steuernde Maßnahmen? (natürlich im KH und Verhinderung lebensbedrohlicher Situationen?)
Gruß
Dirk
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ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 10:46:18 | IP (Hash): 1278706621
Eine Transplantation ist das letzte Mittel. Sie wird dann angewendet, wenn alle anderen Mittel nicht verfangen, und wenn Folgeschäden Transplantation von anderen Organen nötig werden lassen. Das liegt daran, dass die nötigen Supresiver zu heftige Nebenwirkungen haben. Hier aber haben wir so wenig Informationen, dass wir noch nicht einmal den Diabetes Typ kenen. Wir schließlich nur aus den Begriffen "Insulin" und "Brittle Diabetes" auf Typ 1. Was wäre wenn das schwer Einstellbare durch einen Diabetes Typ 1,2 mit Übergewicht entsteh?
@Dirk
Mit der Pumpe sind annähernd unendlich viele Basalraten, an einen Tag, möglich, da neben den Zeitblöcken auch Profile für jeden Zeitblock vorhanden sind und diese Profile noch einmal hoch und runter reguliert werden können.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 10:51:10. Grund: . -
am 11.02.2017 13:07:59 | IP (Hash): 526608775
TypEinser
Ich hatte das Helmholtz Diabetes Zentrum erwähnt, weil es mit seinen
über 2000 Angestellten die Top Adresse in Deutschland ist und wo
alles gemacht oder abgeklärt wird bis hin zu eventuell Transplantation
weil es über die entsprechenden Spezialisten verfügt.
Das geht soweit, dass sogar aus der konservativen Schweiz von Uni-
Spitälern Patienten auf eigene Rechnung dort hin überwiesen werden.
Wenn in Zukunft vielleicht eine Typ 1 Behandlung mittels Multi-Immune
Therapie gemacht wird, dann wäre das auch nur dort in Deutschland.
.
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Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 13:29:37 | IP (Hash): 1998567832
Zu den Top Krankenhäusern für Typ 1 zählt neben denen die schon TypEinser aufzählt und dem Heimholtzzentrum auch das Kinderkrankenhaus Hannover Auf der Bult, oder das Deutsche Zentrum für Diabetes der TU Dresden.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 13:33:03. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 11.02.2017 13:40:25 | IP (Hash): 575969914
Hi Cracktros,
Also wären alle Ratschläge für einen Therapieansatz sowieso erstmal Kokolores solange Sonja nicht mit mehr Infos rausrückt.
Den Pumpenkram finde ich sehr interessant und spannend das muss doch bei derzeitigem Stand der Technik ein Meilenstein gegenüber ICT sein. Wenn man bedenkt das man sich um einen großen Teil seiner Zeit um seine Insulinversorgung bei z.B. deiner Lebensweise nicht mehr kümmern muss...
Eine Pumpe, dachte ich auch spontan wäre doch was für Sonjas Mann. Aber dann fielen mir die Hypos ein die dadurch natürlich nicht abgefangen werden können. Also wäre es dann dich künstliche BSD die hier retten könnte. Wie ist eigentlich hier der Stand?
Gruß
Dirk
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Bearbeitet von User am 11.02.2017 13:42:24. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 13:47:33 | IP (Hash): 1998567832
Wir raten, mehr nicht!
Es gibt so viele Möglichkeiten woran es liegen kann, dass keine Lösung angeboten werden kann. TypEinser hat etwas psychologisches (z.B. der Akzeptanz) angeführt, Jürgen hat auf das Wissen getippt und ich auf etwas physiologisches obwohl wir nichts wissen.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 13:48:39. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 11.02.2017 13:52:29 | IP (Hash): 575969914
hjt_Jürgen schrieb:
Naja, und das wär mal wieder ein super Anwendungs-Beispiel für meine Traum-App, den Companion Diabetes. Der würde dann aus dem Smartphone die Basal-Rate fortlaufend nach dem CGM und dem Bewegungs-Sensor steuern und die Bolus-Anforderung direkt auf das jeweilige Foto vom Essen auf dem Teller - selbstverständlich exakt persönlich abgestimmt - völlig ohne Hypo und mit nem recht gesunden HBA1c von 6,5 und besser :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Und die soll dann auch den entsprechenden Maschinenpark (BZ Messung, Pumpe, Glukagonspender) bedienen. Also eine künstliche BSD plus. Weil die dann auch über den Companion weiß was ich gleich esse, laufe, gelaufen bin oder laufen sollte.
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am 11.02.2017 14:16:36 | IP (Hash): 1632797380
[quote=Dirk B.;88245]Den Pumpenkram finde ich sehr interessant und spannend das muss doch bei derzeitigem Stand der Technik ein Meilenstein gegenüber ICT sein. Wenn man bedenkt das man sich um einen großen Teil seiner Zeit um seine Insulinversorgung bei z.B. deiner Lebensweise nicht mehr kümmern muss... [/quote]
Kümmern muss man sich nach wie vor, und wer die normale ICT nicht auf die Reihe bekommt, schafft's mit der Pumpe nur deutlich teurer auch nicht. Die Pumpe bietet mehr Regelmöglichkeiten, aber diese Möglichkeiten muss man auch zu nutzen lernen und nutzen: Die Basalrate muss man testen und einstellen und beobachten und immer mal wieder überprüfen und ggf. anpassen. Und den Bolus zum Essen muss man genauso bewusst berechnen/schätzen und drücken wie mit dem Pen.
So ist die Wirkung der Pumpe auf 1 Loch begrenzt, das zudem noch meistens schon etwas länger belastet ist. Wenn ich für ne größere Menge KHs spritze, teile ich die Menge auf mehrere Löcher auf, weil sich damit mehrere kleine Depots bilden, die zusammen ne sehr viel größere Oberfläche haben, als 1 großes. Und über die größere Oberfläche aus den vielen kleinen Depots gelangt das Insulin schneller ins Blut und wird damit schneller wirksam.
Meine Traum-App Companion würde beim entsprechenden Bedarf auf den Mehrloch-Vorteil hinweisen und alternativ die entsprechende Verringerung der KHs vorschlagen oder die Inkaufnahme vom entsprechend höheren und längeren BZ-Berg.
Cracktos weiß das aus seiner Erfahrung und spendiert sich einen Teil vom Bolus zusätzlich zur Pumpe aus dem Pen.
Es gibt erste Closed-Loop-Systeme, in denen ein CGM eine Pumpe steuert. Eine besondere Sorte sind Systeme, die den BZ nicht nur mit Insulin senken, sondern den zu tief sinkenden auch mit Glukagon erhöhen. Im Prinzip könnten die 2-Komponenten-Systeme den BZ im engeren Rahmen als die Systeme nur mit Insulin steuern. Sind schon erstaunlich weit fortgeschritten, aber praktisch alle noch im Versuchsstadium, auch wo von erster Marktreife geschrieben wird. - Super funktionieren würden sie alle mit der Steuerung von meiner Traum-App, dem Companion.
Die Themenstarterin ist inzwischen in wenigstens 1 weiteres Forum eben weiter gewandert, allerdings auch dort ohne jede konkretere Angabe. Deswegen gehe ich einstweilen davon aus, dass erwartet wird, dass eine 3mal-täglich-Einnahme ohne Berücksichtigung von Essens-Mengen und Zusammensetzungen erwartet wird und dass so eine "Einstellung" halt nicht (mehr) möglich ist.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 14:26:09 | IP (Hash): 2116288754
Überall wo Sonne ist, ist auch Schatten. Ein Beispiel zur Pumpe und Typ 1 Diabetes ist das höhere Risiko einer Ketoazidose, hierfür können im Extremfall einige Stunden mit Werten über 200 mg/dl genügen. Oder, ein anderes Beispiel, die Akzeptanz wenn Paartner/in oder Patient/in den Schlauch am Bauch nicht akzeptiert. Das ist bei ICT einfacher.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 14:45:29. Grund: ergänzung -
am 11.02.2017 14:48:08 | IP (Hash): 526608775
Dirk
Das Problem der Insulinpumpen ist nebst nicht Alle wollen etwas
zusätzliches am Körper tragen müssen, die Krankenkassen welche
ihre üblichen Tricks haben um eine mögliche Verschreibung aus
Kostengründen möglichst niedrig zu halten und deshalb die
Bedingungen für eine Insulinpumpe so hoch halten.
Aber es kann Jeder auf eigene Kosten sich durch den behandelnden
Arzt sowas verschreiben lassen wenn der Wille hierfür vorhanden ist.
Zur Funktion muss man sich vorstellen, dass üblicherweise wenn
Hyper nichtmehr so ausgeprägt vorhanden ist, dass auch Hypos
nicht mehr so oft und abgeschwächter entstehen, da der Körper
nichtmehr so von einem Extrem ins andere geht.
Die Funktion der heutigen Insulinpumpen sind physikalisch noch
nicht optimal, weil das Subkutane CGM-System normalerweise eine
Messverzögeung von ca. 10 Minuten hat da nicht direkt im Blut-
kreislauf wie eigentlich nötig für Real-Time Messungen. Dann
kommt noch dazu, dass die Subkutan gespritzten Insuline auch
noch eine Wirkungsbeginnzeit von 10-20 Minuten brauchen
( wenn nicht so wie beim Jürgen mit 50 Minuten bis Wirkungseintritt ).
Zusammengezählt ergibt das eine Insulinpumpen Wirkungs-Reaktions-
verzögerung von 20-30 Minuten und wenn da ein Diabetiker einen
chaotischen und so kaum einstellbaren Glukoseverlauf hat, dann
kommt die entsprechende Korrektur immer zu spät und das
Programm macht dann ein Yo-Yo was nicht gut sein kann.
Für die nächste zukünftige Generation von Insulinpumpen wird
deshalb eine andere Real-Time Technologie verwendet und das
in zwei Schritten mit zuerst für Diabetes-Kliniken und wenn
genügend gute Erfahrungen gemacht sind dann vielleicht als
nächsten Schritt für die Diabetiker allgemein.
Dieser Post hier wird wahrscheinlich auch wieder nur Ätzende
Bemerkungen wie hier üblich auslösen, aber . . . . .
.
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Dibein
Rang: Gastam 11.02.2017 15:00:59 | IP (Hash): 575969914
Maxim6 schrieb:
Dirk
Das Problem der Insulinpumpen ist nebst nicht Alle wollen etwas
zusätzliches am Körper tragen müssen, die Krankenkassen welche
ihre üblichen Tricks haben um eine mögliche Verschreibung aus
Kostengründen möglichst niedrig zu halten und deshalb die
Bedingungen für eine Insulinpumpe so hoch halten.
Aber es kann Jeder auf eigene Kosten sich durch den behandelnden
Arzt sowas verschreiben lassen wenn der Wille hierfür vorhanden ist.
.
Hallo Maxim,
Das technische sollte wirklich woanders weiter Diskutiert werden bevor das ausartet. Aber zu Akzeptanz kann ich sagen das das sehr unterschiedlich gesehen werden muss. Tausend mal lieber trage ich eine technische Apparatur allem wenn sie so handlich und klein ist wie eine Pumpe an meinem Körper bevor ich mir irgendwas was mit hohen Risiken verbunden ist implantieren lasse.
Und selbst derjenige der sich damit schwer tut würde im Fall von Sonjas Mann sagen "pumpe löst mein Problem? Her damit!" Und auch die Kassen würde sich hier wohl kaum querstellen wenn die Krankheit nur so zu beherrschen ist.
Das sollte aber hier nicht grundsätzlich diskutiert werden.
Gruß
Dirk
@Jürgen: mach mal bitte einen "_" in meinen Namen dann kann man das besser auseinander halten;)
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ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
Bearbeitet von User am 11.02.2017 15:02:24. Grund: Ergänzung -
am 11.02.2017 15:12:07 | IP (Hash): 526608775
Dirk
Wenn der Mann von Sonja wirklich einen chaotischen und deshalb
nicht einstellbaren Glukoseverlauf hat, was noch nicht sicher ist,
dann solltest Du wie bei mir detailliert beschrieben, eine Pumpen-
Empfehlung noch weiteren nötigen Abklärungen überlassen.
Sicher ist, dass die Technologie und Fortschritte nicht stehen bleibt,
wie der Rainer mit sehr fraglichen Manieren und/oder Kenntnissen.
.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 15:37:49. Grund: . -
am 11.02.2017 15:20:33 | IP (Hash): 1597793004
Dirk_B. schrieb:
Und selbst derjenige der sich damit schwer tut würde im Fall von Sonjas Mann sagen "pumpe löst mein Problem? Her damit!"
Hallo Dirk,
es ist leider nicht so, dass eine Pumpe jedes Problem löst. Um einen Vorteil von einer Pumpe zu haben, braucht man noch mehr Wissen und Erfahrung darüber, wie der BZ in welcher Situation reagiert. Nur wenn man das im Griff hat, kann man mit der richtigen, fein austarierten Reaktion seine BZ gut hinbekommen.
Die automatische Steuerung mit Closed Loop Systemen könnten das ändern. Es gibt dazu viele Versuche, die aber alle noch ein ganzes Stück reifen müssen. Auf diese Closed Loop Systeme beziehen sich auch die dümmlichen Bemerkungen von unserem selbsternannten PhD und Superhirn. Die brauchst du nicht allzu ernst zunehmen. Die Alternative zu Subkutaner Messung und Injektion wäre intravenös. So etwas kann man mal mit ein paar Patienten ausprobieren, die brav im Bett liegen. Alltagstauglich wird so etwas in den nächsten Jahrzehnten nicht.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 15:23:28. Grund: . -
am 11.02.2017 15:49:58 | IP (Hash): 526608775
Rainer
Zu deiner Bemerkung : Alltagstauglich wird so etwas in den nächsten Jahrzehnten nicht.
Zur Komplettierung deiner Kenntnisse sind dann die Jahrzehnte bereits fast abgelaufen !
Mit der Injektion und Glukosemessung alles intravenös und nur mit einer Nadel.
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Bearbeitet von User am 11.02.2017 16:05:24. Grund: . -
am 11.02.2017 16:07:42 | IP (Hash): 1632797380
Maxim6 schrieb:
Mit der Insulin-Injektion und sehr genauen Glukosemessung alles intravenös.
Insulin intravenös haben alte Typ1 noch gelernt, bis allgemein klar war, dass das katastrophal für die Venen wirkt. Wundert mich, dass Du das bei Deinem IQ nicht weißt???
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 11.02.2017 16:24:51 | IP (Hash): 526608775
Jürgen
LOL - Die heutigen PP - Pulspumpen mit mehreren Pulsen pro Insulineinheit und Prozessor
gesteuert über einen programmierten Zeitraum bei den verteilt so kleinen Dosen, verursachen
eben keine Venenprobleme mehr wie früher noch im Telegramm- und Radio- Zeitalter !
Das System kann an jegliche Venen angeschlossen.
.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 17:02:40. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 16:38:41 | IP (Hash): 2116288754
Rainer schrieb:
es ist leider nicht so, dass eine Pumpe jedes Problem löst. Um einen Vorteil von einer Pumpe zu haben, braucht man noch mehr Wissen und Erfahrung darüber, wie der BZ in welcher Situation reagiert. Nur wenn man das im Griff hat, kann man mit der richtigen, fein austarierten Reaktion seine BZ gut hinbekommen.
Die automatische Steuerung mit Closed Loop Systemen könnten das ändern. Es gibt dazu viele Versuche, die aber alle noch ein ganzes Stück reifen müssen. Auf diese Closed Loop Systeme beziehen sich auch die dümmlichen Bemerkungen von unserem selbsternannten PhD und Superhirn. Die brauchst du nicht allzu ernst zunehmen. Die Alternative zu Subkutaner Messung und Injektion wäre intravenös. So etwas kann man mal mit ein paar Patienten ausprobieren, die brav im Bett liegen. Alltagstauglich wird so etwas in den nächsten Jahrzehnten nicht.
Dem kann ich zustimmen. Es wird mehr Wissen abverlangt und ein höherer Therapie-Aufwand wird nötig. Auch ist die Technik empfindlicher als ICT. Das bedeutet, dass sowohl wissen vorhanden sein muss als auch Motivation und Akzeptanz.
Wenn aber das schwer Einstelbare durch fehlende Motivation, Probleme in der Akzeptanz oder fehlendem Wissen kommt wird die Pumpe keine Lösung bringen. -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 16:54:18 | IP (Hash): 2116288754
Cracktros schrieb:
Rainer schrieb:
es ist leider nicht so, dass eine Pumpe jedes Problem löst. Um einen Vorteil von einer Pumpe zu haben, braucht man noch mehr Wissen und Erfahrung darüber, wie der BZ in welcher Situation reagiert. Nur wenn man das im Griff hat, kann man mit der richtigen, fein austarierten Reaktion seine BZ gut hinbekommen.
Die automatische Steuerung mit Closed Loop Systemen könnten das ändern. Es gibt dazu viele Versuche, die aber alle noch ein ganzes Stück reifen müssen. Auf diese Closed Loop Systeme beziehen sich auch die dümmlichen Bemerkungen von unserem selbsternannten PhD und Superhirn. Die brauchst du nicht allzu ernst zunehmen. Die Alternative zu Subkutaner Messung und Injektion wäre intravenös. So etwas kann man mal mit ein paar Patienten ausprobieren, die brav im Bett liegen. Alltagstauglich wird so etwas in den nächsten Jahrzehnten nicht.
Dem kann ich zustimmen. Es wird mehr Wissen abverlangt und ein höherer Therapie-Aufwand wird nötig. Auch ist die Technik empfindlicher als ICT. Das bedeutet, dass sowohl wissen vorhanden sein muss als auch Motivation und Akzeptanz.
Wenn aber das schwer Einstelbare durch fehlende Motivation, Probleme in der Akzeptanz oder fehlendem Wissen kommt wird die Pumpe keine Lösung bringen.
P.S.
In ganz, ganz seltenen Fällen, wenn es Probleme mit der Resorption im Unterhautgewebe gibt,wird das Insulin direkt an Bauchspeicheldrüse abgegeben. Hirzu ist eine kleine OP notwendig. Aber wir gesagt, das ist ganz ganz, ganz selten.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 16:55:41. Grund: . -
am 11.02.2017 17:02:37 | IP (Hash): 1048425149
Maxim6 schrieb:
Jürgen
LOL - Die heutigen PP - Pulspumpen mit mehreren Pulsen pro Insulineinheit und Prozessor
gesteuert über einen programmierten Zeitraum bei den verteilt so kleinen Dosen, verursachen
eben keine Venenprobleme mehr wie früher noch im Telegramm- und Radio- Zeitalter !
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Also Maxim, hier muss ich mal nachfragen. Was ist eine Pulspumpe? Und was hat sie mit Venenproblemen zu tun? -
am 11.02.2017 17:19:59 | IP (Hash): 526608775
Hallo Hinner
1. Es gibt eigentlich mindestens 6 verschiedene Pumpenarten wie Rotationspumpe, Schlauchpumpe,
Kolbenpumpe, Membranpumpe, Venturipumpe und Pulspumpe, Etc.
Bei der Pulspumpe wird mit Pulsen pro Puls ein bestimmtes Volumen gepumpt und das Volumen
ist bestimmt durch die Dimension oder Auslegung der Pumpe mit deren Pulshub. Die Pulspumpe
funktioniert elektromagnetisch.
2. Insulin wenn es in höherer Konzentration mit den Venenwänden in Berührung kommt, kann es
Entzündungen auslösen, weshalb es wichtig ist, dass höhere Konzentrationen vermieden werden.
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Bearbeitet von User am 11.02.2017 17:34:00. Grund: . -
am 11.02.2017 17:35:09 | IP (Hash): 1048425149
Maxim6 schrieb:
Hallo Hinner
1. Es gibt eigentlich mindestens 6 verschiedene Pumpenarten wie Rotationspumpe, Schlauchpumpe,
Kolbenpumpe, Membranpumpe, Venturipumpe und Pulspumpe, Etc.
Bei der Pulspumpe wird mit Pulsen pro Puls ein bestimmtes Volumen gepumpt und das Volumen
ist bestimmt durch die Dimension oder Auslegung der Pumpe mit deren Pulshub.
2. Insulin wenn es in höherer Konzentration mit den Venenwänden in Berührung kommt, kann es
Entzündungen auslösen, weshalb es wichtig ist, dass höhere Konzentrationen vermieden werden.
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Alles ok, dann habe ich also eine Pulspumpe! Scheinbar setze ich meine Katheter seit 1998 falsch.
Ich sollte es doch mal versuchen die Vene zu benutzen...... Nein, keine Sorge, so bescheuert bin ich nicht.
Eventuell solltest Du das mit den Insulinpumpen nochmals überprüfen.
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am 11.02.2017 17:50:58 | IP (Hash): 526608775
Hinner
Bitte benütze deine Pumpe nur wie durch den Hersteller vorgeschrieben ! ! !
Was ich mir erlaubte zu erwähnen ist ein komplett neues System welches
für die intravenöse Anwendung ausgelegt ist und vorerst nur für Kliniken.
Es wird Publikationen über das System geben welche abzuwarten sind.
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Dibein
Rang: Gastam 11.02.2017 18:11:40 | IP (Hash): 575969914
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Bearbeitet von User am 11.02.2017 18:30:43. Grund: war mir zu blöd - darum gelöscht. -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 18:12:33 | IP (Hash): 1278706621
Der natürliche Weg des Insulin ist die Bauchspeicheldrüse und dort wird das Insuli auch heute, wenn es nötig ist und nichts anderes funktioniert, eingebracht.
Für die aller, aller,aller meisten andren Patienten geht das Insulin über das Unterhautgewebe, entweder über Pen oder Insulinpumpe. Egal wo, oder wie das Insulin injeziert wird, es wird Wissen zur Therapie und Motivation/Akzeptanz verlangt. Ausreichend BZ Messen (ob Blutig oder mit CGM/FGM), die richtigen BE/IE Faktoren, die richtige Basal-Einstellung, die Anpassung von Bolus und Basal, Diabetes Management und Analyse sowie handlungen nach den neuen erkentnissen halt das 1×1 für Typ 1und andere INSULINER wird immer gefordert