Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Uneinstellbarer Diabetes
-
am 10.02.2017 16:24:14 | IP (Hash): 1643877816
Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung mit einem nicht einstellbaren Diabetes ?
Bei meinem Mann wurde 2001 Diabetes festgestellt und seitdem haben schon so viele Ärzte sich die Zähne an seinem Diabetes ausgebissen.
Mit dem Erfolg, dass er immer noch nicht eingestellt ist.
Trotz Insulin schwankt sein Blutzucker von 42 bis fast 400.
Die Folgeschäden bleiben da natürlich nicht aus ( Gott sei Dank, hält es sich bis jetzt noch in Grenzen, aber wie lange noch ? ).
Irgend einer der Ärzte meinte mal, er hätte einen so genannten " Brittle Diabetes ", was immer das sein mag.
Ich weiss mir keinen Rat mehr.
Im Moment wird wieder experimentiert, mit dem Erfolg, dass er laufend unterzuckert.
Sein Hba1 Wert liegt momentan bei 15,3.
Vor 2 Jahren war er extra 3 Wochen in Bad Lauterberg in der Diabetes Klinik, aber gebracht hat es gar nichts.
Wäre für jeden Tip dankbar, weil so kann es nicht weitergehen.
Mein Mann hat schon gedroht, gar nichts mehr wegen seinem Zucker zu machen.
Ich selbst bin auch Diabetikerin, habe keinerlei Probleme.
Vielleicht gibt es jemandem dem es genaus geht und man kann sich austauschen.
Gruß Sonja -
Cracktros
Rang: Gastam 10.02.2017 16:47:26 | IP (Hash): 425427617
Brittle Diabetes ist kein eigener Diabetes, vielmehr beschreibt der Begriff eine instabile Stoffwechsel-Lage.
Kannst du mir ein wenig mehr Infos geben z.B. wie sind seine BE/I.E Faktoren, sein Basal Faktor, was macht er beruflich, oder in der Freizeit ?
Ich habe zum Beispiel einen HbA1c von unter 7, habe aber einen stark schwankende BZ Verlauf. Das liegt vor allem daran, dass ich einen stark schwankenden Basalbedarf habe. Die Lösung für mich ist eine Pumpe. Ich bin Typ 1 Diabetiker und körperlich sehr aktiv, dementsprechend auch ein sportlicher Typ, ohne ein Gramm Fett auf dem Leib.
Bearbeitet von User am 10.02.2017 16:50:45. Grund: Vertippt -
am 10.02.2017 16:58:51 | IP (Hash): 526608775
Hallo Sonja
Kontaktiere das Helmholzt Diabetes Zentrum München https://www.helmholtz-muenchen.de/idf
Vielleicht wäre Er ein Fall für eine Inselzellen-Transplantation, welche in
der Regel nur für 2-3 Jahre hält und wenn es nicht besser ist, dann
jeweils wiederholt werden muss. Man macht das normalerweise eher
bei jüngeren Patienten wo normale Einstellungen nicht möglich sind.
Wünsche euch alles Gute
.
-
Cracktros
Rang: Gastam 10.02.2017 17:09:44 | IP (Hash): 425427617
Maxim,
warst du jemals in dieser Lage, dass du einen schwer einstellbaren Diabetes hattest, und das dir das Heimholtzzentrum mit einer Transplantation geholfen hat? -
am 10.02.2017 17:14:54 | IP (Hash): 526608775
Cracktros
Ich kenne Jemanden dem das Helmholzt Zentrum geholfen hat.
Die haben nicht nur eine Forschungsabteiling, sondern auch
eine grosse Klinik mit Spezialisten.
.
-
Cracktros
Rang: Gastam 10.02.2017 17:18:15 | IP (Hash): 425427617
Maxim,
noch einmal: welche Erfahrungen hast du als Patient im Heimholtzzentrum und einer Transplantation? Welche Erfahrungen hast Du als Patient mit einem schwer einstellbaren Diabetes?
-
am 10.02.2017 17:20:15 | IP (Hash): 518379663
Hi Sonja!
Brittle-Diabetes sind Typ 1 mit instabiler Insulin-Einstellung. Und das ist absolut selten.
Wie sieht denn die Therapie aus?
Kommt er mit den Ärzten klar oder ist er in solchen Dingen eher reserviert und ablehnend?
Denn: Oftmals steckt da eine Therapieverweigerung oder explizit falsche Anwendung hinter, mit heftigen Hypos und hohen BZ mit Resistenzen. -
am 10.02.2017 17:30:03 | IP (Hash): 526608775
Cracktros
Ich habe geschrieben „Vielleicht wäre Er ein Fall für eine Inselzellen-Transplantation,“
und würde die Entscheidungen dem Helmholzt Zentrum überlassen, verstanden ?
Wenn eine Transplantation, dann sind die täglichen Medikamente um die Abstossreaktionen
des Immunsystems zu unterdrücken nicht ohne Nebenwirkungen, aber immer noch besser
als Glukose 400mg/dl oder so.
.
-
am 10.02.2017 18:07:16 | IP (Hash): 518379663
Inselzellen transplantieren bei Typ 1 geht.
Allerdings muss man dann heftige Medikamente nehmen um die neuen Insezellen nicht abzustoßen und den Autoimmun-Prozess im Zaum zu halten.
Allerdings nimmt die Leistung der neuen Bezazellen im Laufe der Zeit ab, so dass man über kurz oder lang wieder Insulinpflichtig wird.
Besser ist es, mit dem Patienten eine funktionierende Therapie zu entwickeln.
Natürlich haben etliche INSULINER keinen Bock auf das Ganze - und daraus entsteht die BZ-Achterbahn.
Bearbeitet von User am 10.02.2017 18:07:54. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 10.02.2017 18:15:06 | IP (Hash): 425427617
Maxim,
weißt du was es bedeutet 2× in der Nacht aufzustehen um seinen BZ zu Kontrolieren und das nötige Insulin zu injetzieren. Oder, am nächsten Abend ohne etwas zu verändern, klatschnass aufzuwachsen aus einem Aptraum und niedrigste Werte zu messen?
Maxim, Du spielst hier!!! Und das schlimme ist - mit Sachen die du nicht kennst. Also lass deinen sch..... -
am 10.02.2017 18:20:03 | IP (Hash): 526608775
Cracktros
Ich habe Sonja den guten Tipp gegeben das Helmholzt Zentrum zu kontaktieren
und was hast Du ? Nur haltlose Bemerkungen zum Fremdschämen wirklich ! -
am 10.02.2017 18:26:28 | IP (Hash): 548877029
In den wildesten Brittle-Fällen, die ich in der Selbsthilfe kennen gelernt habe, konnten die Betroffenen ihren Blutzucker zwar nicht auf HBA1c 7 zähmen, aber immerhin auf 8-10 und ohne schwere Hypos.
War allerdings immer langwieriger, vielfach auch deswegen, weil die Betroffenen halt immer sehr genau und systematisch und den ganzen Tag lang und nicht nur zu den Mahlzeiten drauf achten lernen mussten, ihr Spritzverhalten und ihr Essverhalten und ihr Bewegungsverhalten und ihren Blutzuckerverlauf aufeinander abzustimmen.
Wenn Du also einen Rat von uns erwartest, könnte das am ehesten an einem konkreten Beispiel möglich sein - und immer mit der Einschränkung, dass sich so von weitem nur allgemeinere Tipps geben lassen.
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 10.02.2017 18:27:17 | IP (Hash): 425427617
Maxim,
du schreibst hier etwas von Transplantation , wie von einer Pistole geschossen, ohne Hintergrundinformationen und eigener Erfahrung. Du schreibst also zu Themen die du gar nicht verstehst, nicht erfahren hast, die dir fremd sind.
Beängstigend Lösung, zu Themen deren Hintergründe dir fremd sind.
Oder, anders gefragt kannst Du dir vorstellen warum es bei mir so ist? Ich habe schon viele Infos hier gegeben.
Bearbeitet von User am 10.02.2017 18:30:48. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 10.02.2017 19:38:20 | IP (Hash): 106129754
Cracktros schrieb:
Das liegt vor allem daran, dass ich einen stark schwankenden Basalbedarf habe. Die Lösung für mich ist eine Pumpe. Ich bin Typ 1 Diabetiker und körperlich sehr aktiv, dementsprechend auch ein sportlicher Typ, ohne ein Gramm Fett auf dem Leib.
Ich dachte vor wenigen Wochen noch als man mir sagte das ich Basal Insulin spritzen muss das es sich dabei, wenn einmal festgestellt, sich die Bsalrate nur unwesentlich verändert. Ist dieses Schwanken des Basalbedarfs eher eine Typ1 typische Problematik und betrifft das alle Typ1 Diabetiker?
Gruß
Dirk
---
ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff -
am 10.02.2017 19:42:41 | IP (Hash): 518379663
Der Basalbedarf ist abhängig von Bewegung (ein faules Wochenende macht schon Mehrbedarf), Gesundheit (Erkältungen sehen manche schon Tage vor ersten Symptomen am steigenden Bedarf), viele Frauen haben anderen Basalbedarf vor der Periode, Sportler steuern oft die Basalrate, Gelegenheitssportler wie ich machen das oft über den Bolus.
Schichtarbeit nicht zu vergessen. Oft ein Grund für CSII.
Bearbeitet von User am 10.02.2017 19:43:44. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 10.02.2017 19:46:02 | IP (Hash): 425427617
Dirk,
aufmerksam gelesen. Es liegt an der extremen Bewegung und dann wieder den Pausen dazwischen. Ich bin sehr Bewegungs und Insulinsesitiv. -
Dibein
Rang: Gastam 10.02.2017 20:07:08 | IP (Hash): 106129754
Und was für Insuline werden da verwendet? Basal ist schon klar;) Aber ich denke das ein Pumpeninsulin eine kürzere Wirkdauer (als Lantus) hat um das flexibel anpassen zu können?
Gruß Dirk
Dirk
---
ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff -
Cracktros
Rang: Gastam 10.02.2017 20:25:52 | IP (Hash): 300077457
In der Pumpe hat man kein Basalinsulin, sondern Basalraten mit Bolusinsulin .
Die Meisten Pumpen ermöglichen 4 Zeitblöcke mit unterschiedlichen Basalraten und Profilen.
Bevor der Wechsel zur Pumpe erfolgen kann, müssen alle möglichkeit mit Basalinsulin und Bolus, über den Pen ausgetestet sein.
Bei Typ 2 gibt es aber auch schwer einstellbare Stoffwechsel. Nur kenne ich mich da nicht aus. -
Dibein
Rang: Gastam 10.02.2017 20:35:32 | IP (Hash): 106129754
Cracktros schrieb:
In der Pumpe hat man kein Basalinsulin, sondern Basalraten mit Bolusinsulin .
Die Meisten Pumpen ermöglichen 4 Zeitblöcke mit unterschiedlichen Basalraten und Profilen.
Bevor der Wechsel zur Pumpe erfolgen kann, müssen alle möglichkeit mit Basalinsulin und Bolus, über den Pen ausgetestet sein.
Bei Typ 2 gibt es aber auch schwer einstellbare Stoffwechsel. Nur kenne ich mich da nicht aus.
Das ist reine neugier. Also bekommst du deinen Basalbedarf mehr oder weniger kontinuierlich in bis zu 4 unterschiedlichen Dosierungen über die 24std. mit einem Bolusinsulin gewährleistet? Und dein Essinsulin passt du dann über die Pumpe manuell mit dem gleichen Insulin an oder kommt dann der Pen zum Einsatz? Oder wird der PEN zur im extrem Fall (Nach der Sachertorte) kombiniert?
Gruß
Dirk
---
ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff -
am 10.02.2017 20:47:37 | IP (Hash): 518379663
Dirk, Du bist der Hammer!
Bolus auch über die Pumpe, und ich kenne einen, der ab und an zusätzlich einen Pen verwendet. Unter anderem bei Tortengelagen....
Oder wenn Korrukturen nötig sind, wirkt auf zwei Stellen etwas besser. -
Dibein
Rang: Gastam 10.02.2017 21:13:16 | IP (Hash): 106129754
TypEinser schrieb:
Dirk, Du bist der Hammer!
Bolus auch über die Pumpe, und ich kenne einen, der ab und an zusätzlich einen Pen verwendet. Unter anderem bei Tortengelagen....
Oder wenn Korrukturen nötig sind, wirkt auf zwei Stellen etwas besser.
;) Ich finde die Technik schon sehr spannend. Wenn man dann bedenkt wie Präzise und wie zuverlässig die Technik da funktionieren muss dann relativiert sich der Preis für die Geräte.
Es wäre natürlich wünschenswert wenn man Sonja's Mann einstellen und die Therapie dann nach der ICT Erfahrung mit einer Pumpe erleichtern könnte.
Der Satz"...Mein Mann hat schon gedroht, gar nichts mehr wegen seinem Zucker zu machen..." gibt einem da schon einen Eindruck welcher Weg da schon gegangen wurde.
Gruß
Dirk
---
ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff -
am 10.02.2017 21:38:40 | IP (Hash): 548877029
Naja, und das wär mal wieder ein super Anwendungs-Beispiel für meine Traum-App, den Companion Diabetes. Der würde dann aus dem Smartphone die Basal-Rate fortlaufend nach dem CGM und dem Bewegungs-Sensor steuern und die Bolus-Anforderung direkt auf das jeweilige Foto vom Essen auf dem Teller - selbstverständlich exakt persönlich abgestimmt - völlig ohne Hypo und mit nem recht gesunden HBA1c von 6,5 und besser :)
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 10.02.2017 22:06:17 | IP (Hash): 106129754
Maxim6 schrieb:
Unglaublich, 33 Posts und nebst meinem ersten hier kann man nur noch einen für
Sonja hilfreichen finden, aber personalifiziertes Zeug oder Sonstiges hat es vieles.
Hallo Maxim,
Und du tust deinen Teil auch dazu. Aber ich will mich da nicht ausnehmen. Aber wenn Sonja ein paar Infos zu:
"Brittle Diabetes ist kein eigener Diabetes, vielmehr beschreibt der Begriff eine instabile Stoffwechsel-Lage.
Kannst du mir ein wenig mehr Infos geben z.B. wie sind seine BE/I.E Faktoren, sein Basal Faktor, was macht er beruflich, oder in der Freizeit ?"
rausrückt geht es sicher im Thema weiter.
Viele Grüße
Dirk
---
ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff -
am 10.02.2017 23:08:22 | IP (Hash): 518379663
Maxim6 schrieb:
Die haben hier ca. 10 Posts gelöscht. Das finde ich noch gut wenn gewisse lernen,
dass desavouierende Kommentare über andere Foren-Mitglieder Off-Topic sind.
Du bist gerade off-topic....
Und wen ich mich recht entsinne, hast Du mit IQ 180 angegeben.
Nutzt Sonja auch nicht viel.
back to topic
Inselzellentransplantation wird wohl ausfallen.
Vielleicht probiert man Bad Mergentheim - unter Typ 1 legendär. Althausen ist wohl zu, Doc Teupe wäre DER Tipp gewesen. -
am 11.02.2017 00:23:50 | IP (Hash): 526608775
TypEinser
Dann ist mein Tipp betreffend dem Helmholtz Diabetes Zentrum München nicht gut ?
Bearbeitet von User am 11.02.2017 00:29:10. Grund: , -
am 11.02.2017 07:48:15 | IP (Hash): 518379663
Inselzellen transplantieren finde ich auch toll.
Aber: Man muss lebenslang Immunsuppressiva nehmen (u.a. ein erhöhtes Risiko für einige Krebsarten), viele bleiben trotzdem Insulinpflichtig!
Es wird aber weitergeforscht.
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=51711
Sonjas Mann sollte sich nach Bad Mergentheim schicken lassen. -
Dibein
Rang: Gastam 11.02.2017 10:27:39 | IP (Hash): 575969914
Also kann man sagen das die Inselzellen Therapie derzeit noch in den Kinderschuhen steckt und aufgrund des Nachbehandlungsbedarfs ,der Risiken und der überschaubaren Erfolgsaussichten noch nicht praktikabel ist?
Dann bleibt aber die Frage was dem Mann von Sonja jetzt helfen kann. Doof gefragt kann das sein das man aufgrund eines falschen Einsatzes von Insulin/KH und weiterer Medikamente in so eine unkontrollierbare Lage kommt. Und das man da einfach mal einen RESET machen müsste? Vielleicht mal ein paar Wochen nur Beobachtung ohne BZ steuernde Maßnahmen? (natürlich im KH und Verhinderung lebensbedrohlicher Situationen?)
Gruß
Dirk
---
ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 10:46:18 | IP (Hash): 1278706621
Eine Transplantation ist das letzte Mittel. Sie wird dann angewendet, wenn alle anderen Mittel nicht verfangen, und wenn Folgeschäden Transplantation von anderen Organen nötig werden lassen. Das liegt daran, dass die nötigen Supresiver zu heftige Nebenwirkungen haben. Hier aber haben wir so wenig Informationen, dass wir noch nicht einmal den Diabetes Typ kenen. Wir schließlich nur aus den Begriffen "Insulin" und "Brittle Diabetes" auf Typ 1. Was wäre wenn das schwer Einstellbare durch einen Diabetes Typ 1,2 mit Übergewicht entsteh?
@Dirk
Mit der Pumpe sind annähernd unendlich viele Basalraten, an einen Tag, möglich, da neben den Zeitblöcken auch Profile für jeden Zeitblock vorhanden sind und diese Profile noch einmal hoch und runter reguliert werden können.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 10:51:10. Grund: . -
am 11.02.2017 13:07:59 | IP (Hash): 526608775
TypEinser
Ich hatte das Helmholtz Diabetes Zentrum erwähnt, weil es mit seinen
über 2000 Angestellten die Top Adresse in Deutschland ist und wo
alles gemacht oder abgeklärt wird bis hin zu eventuell Transplantation
weil es über die entsprechenden Spezialisten verfügt.
Das geht soweit, dass sogar aus der konservativen Schweiz von Uni-
Spitälern Patienten auf eigene Rechnung dort hin überwiesen werden.
Wenn in Zukunft vielleicht eine Typ 1 Behandlung mittels Multi-Immune
Therapie gemacht wird, dann wäre das auch nur dort in Deutschland.
.
-
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 13:29:37 | IP (Hash): 1998567832
Zu den Top Krankenhäusern für Typ 1 zählt neben denen die schon TypEinser aufzählt und dem Heimholtzzentrum auch das Kinderkrankenhaus Hannover Auf der Bult, oder das Deutsche Zentrum für Diabetes der TU Dresden.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 13:33:03. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 11.02.2017 13:40:25 | IP (Hash): 575969914
Hi Cracktros,
Also wären alle Ratschläge für einen Therapieansatz sowieso erstmal Kokolores solange Sonja nicht mit mehr Infos rausrückt.
Den Pumpenkram finde ich sehr interessant und spannend das muss doch bei derzeitigem Stand der Technik ein Meilenstein gegenüber ICT sein. Wenn man bedenkt das man sich um einen großen Teil seiner Zeit um seine Insulinversorgung bei z.B. deiner Lebensweise nicht mehr kümmern muss...
Eine Pumpe, dachte ich auch spontan wäre doch was für Sonjas Mann. Aber dann fielen mir die Hypos ein die dadurch natürlich nicht abgefangen werden können. Also wäre es dann dich künstliche BSD die hier retten könnte. Wie ist eigentlich hier der Stand?
Gruß
Dirk
---
ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
Bearbeitet von User am 11.02.2017 13:42:24. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 13:47:33 | IP (Hash): 1998567832
Wir raten, mehr nicht!
Es gibt so viele Möglichkeiten woran es liegen kann, dass keine Lösung angeboten werden kann. TypEinser hat etwas psychologisches (z.B. der Akzeptanz) angeführt, Jürgen hat auf das Wissen getippt und ich auf etwas physiologisches obwohl wir nichts wissen.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 13:48:39. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 11.02.2017 13:52:29 | IP (Hash): 575969914
hjt_Jürgen schrieb:
Naja, und das wär mal wieder ein super Anwendungs-Beispiel für meine Traum-App, den Companion Diabetes. Der würde dann aus dem Smartphone die Basal-Rate fortlaufend nach dem CGM und dem Bewegungs-Sensor steuern und die Bolus-Anforderung direkt auf das jeweilige Foto vom Essen auf dem Teller - selbstverständlich exakt persönlich abgestimmt - völlig ohne Hypo und mit nem recht gesunden HBA1c von 6,5 und besser :)
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Und die soll dann auch den entsprechenden Maschinenpark (BZ Messung, Pumpe, Glukagonspender) bedienen. Also eine künstliche BSD plus. Weil die dann auch über den Companion weiß was ich gleich esse, laufe, gelaufen bin oder laufen sollte.
---
ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff -
am 11.02.2017 14:16:36 | IP (Hash): 1632797380
[quote=Dirk B.;88245]Den Pumpenkram finde ich sehr interessant und spannend das muss doch bei derzeitigem Stand der Technik ein Meilenstein gegenüber ICT sein. Wenn man bedenkt das man sich um einen großen Teil seiner Zeit um seine Insulinversorgung bei z.B. deiner Lebensweise nicht mehr kümmern muss... [/quote]
Kümmern muss man sich nach wie vor, und wer die normale ICT nicht auf die Reihe bekommt, schafft's mit der Pumpe nur deutlich teurer auch nicht. Die Pumpe bietet mehr Regelmöglichkeiten, aber diese Möglichkeiten muss man auch zu nutzen lernen und nutzen: Die Basalrate muss man testen und einstellen und beobachten und immer mal wieder überprüfen und ggf. anpassen. Und den Bolus zum Essen muss man genauso bewusst berechnen/schätzen und drücken wie mit dem Pen.
So ist die Wirkung der Pumpe auf 1 Loch begrenzt, das zudem noch meistens schon etwas länger belastet ist. Wenn ich für ne größere Menge KHs spritze, teile ich die Menge auf mehrere Löcher auf, weil sich damit mehrere kleine Depots bilden, die zusammen ne sehr viel größere Oberfläche haben, als 1 großes. Und über die größere Oberfläche aus den vielen kleinen Depots gelangt das Insulin schneller ins Blut und wird damit schneller wirksam.
Meine Traum-App Companion würde beim entsprechenden Bedarf auf den Mehrloch-Vorteil hinweisen und alternativ die entsprechende Verringerung der KHs vorschlagen oder die Inkaufnahme vom entsprechend höheren und längeren BZ-Berg.
Cracktos weiß das aus seiner Erfahrung und spendiert sich einen Teil vom Bolus zusätzlich zur Pumpe aus dem Pen.
Es gibt erste Closed-Loop-Systeme, in denen ein CGM eine Pumpe steuert. Eine besondere Sorte sind Systeme, die den BZ nicht nur mit Insulin senken, sondern den zu tief sinkenden auch mit Glukagon erhöhen. Im Prinzip könnten die 2-Komponenten-Systeme den BZ im engeren Rahmen als die Systeme nur mit Insulin steuern. Sind schon erstaunlich weit fortgeschritten, aber praktisch alle noch im Versuchsstadium, auch wo von erster Marktreife geschrieben wird. - Super funktionieren würden sie alle mit der Steuerung von meiner Traum-App, dem Companion.
Die Themenstarterin ist inzwischen in wenigstens 1 weiteres Forum eben weiter gewandert, allerdings auch dort ohne jede konkretere Angabe. Deswegen gehe ich einstweilen davon aus, dass erwartet wird, dass eine 3mal-täglich-Einnahme ohne Berücksichtigung von Essens-Mengen und Zusammensetzungen erwartet wird und dass so eine "Einstellung" halt nicht (mehr) möglich ist.
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 14:26:09 | IP (Hash): 2116288754
Überall wo Sonne ist, ist auch Schatten. Ein Beispiel zur Pumpe und Typ 1 Diabetes ist das höhere Risiko einer Ketoazidose, hierfür können im Extremfall einige Stunden mit Werten über 200 mg/dl genügen. Oder, ein anderes Beispiel, die Akzeptanz wenn Paartner/in oder Patient/in den Schlauch am Bauch nicht akzeptiert. Das ist bei ICT einfacher.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 14:45:29. Grund: ergänzung -
am 11.02.2017 14:48:08 | IP (Hash): 526608775
Dirk
Das Problem der Insulinpumpen ist nebst nicht Alle wollen etwas
zusätzliches am Körper tragen müssen, die Krankenkassen welche
ihre üblichen Tricks haben um eine mögliche Verschreibung aus
Kostengründen möglichst niedrig zu halten und deshalb die
Bedingungen für eine Insulinpumpe so hoch halten.
Aber es kann Jeder auf eigene Kosten sich durch den behandelnden
Arzt sowas verschreiben lassen wenn der Wille hierfür vorhanden ist.
Zur Funktion muss man sich vorstellen, dass üblicherweise wenn
Hyper nichtmehr so ausgeprägt vorhanden ist, dass auch Hypos
nicht mehr so oft und abgeschwächter entstehen, da der Körper
nichtmehr so von einem Extrem ins andere geht.
Die Funktion der heutigen Insulinpumpen sind physikalisch noch
nicht optimal, weil das Subkutane CGM-System normalerweise eine
Messverzögeung von ca. 10 Minuten hat da nicht direkt im Blut-
kreislauf wie eigentlich nötig für Real-Time Messungen. Dann
kommt noch dazu, dass die Subkutan gespritzten Insuline auch
noch eine Wirkungsbeginnzeit von 10-20 Minuten brauchen
( wenn nicht so wie beim Jürgen mit 50 Minuten bis Wirkungseintritt ).
Zusammengezählt ergibt das eine Insulinpumpen Wirkungs-Reaktions-
verzögerung von 20-30 Minuten und wenn da ein Diabetiker einen
chaotischen und so kaum einstellbaren Glukoseverlauf hat, dann
kommt die entsprechende Korrektur immer zu spät und das
Programm macht dann ein Yo-Yo was nicht gut sein kann.
Für die nächste zukünftige Generation von Insulinpumpen wird
deshalb eine andere Real-Time Technologie verwendet und das
in zwei Schritten mit zuerst für Diabetes-Kliniken und wenn
genügend gute Erfahrungen gemacht sind dann vielleicht als
nächsten Schritt für die Diabetiker allgemein.
Dieser Post hier wird wahrscheinlich auch wieder nur Ätzende
Bemerkungen wie hier üblich auslösen, aber . . . . .
.
-
Dibein
Rang: Gastam 11.02.2017 15:00:59 | IP (Hash): 575969914
Maxim6 schrieb:
Dirk
Das Problem der Insulinpumpen ist nebst nicht Alle wollen etwas
zusätzliches am Körper tragen müssen, die Krankenkassen welche
ihre üblichen Tricks haben um eine mögliche Verschreibung aus
Kostengründen möglichst niedrig zu halten und deshalb die
Bedingungen für eine Insulinpumpe so hoch halten.
Aber es kann Jeder auf eigene Kosten sich durch den behandelnden
Arzt sowas verschreiben lassen wenn der Wille hierfür vorhanden ist.
.
Hallo Maxim,
Das technische sollte wirklich woanders weiter Diskutiert werden bevor das ausartet. Aber zu Akzeptanz kann ich sagen das das sehr unterschiedlich gesehen werden muss. Tausend mal lieber trage ich eine technische Apparatur allem wenn sie so handlich und klein ist wie eine Pumpe an meinem Körper bevor ich mir irgendwas was mit hohen Risiken verbunden ist implantieren lasse.
Und selbst derjenige der sich damit schwer tut würde im Fall von Sonjas Mann sagen "pumpe löst mein Problem? Her damit!" Und auch die Kassen würde sich hier wohl kaum querstellen wenn die Krankheit nur so zu beherrschen ist.
Das sollte aber hier nicht grundsätzlich diskutiert werden.
Gruß
Dirk
@Jürgen: mach mal bitte einen "_" in meinen Namen dann kann man das besser auseinander halten;)
---
ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
Bearbeitet von User am 11.02.2017 15:02:24. Grund: Ergänzung -
am 11.02.2017 15:12:07 | IP (Hash): 526608775
Dirk
Wenn der Mann von Sonja wirklich einen chaotischen und deshalb
nicht einstellbaren Glukoseverlauf hat, was noch nicht sicher ist,
dann solltest Du wie bei mir detailliert beschrieben, eine Pumpen-
Empfehlung noch weiteren nötigen Abklärungen überlassen.
Sicher ist, dass die Technologie und Fortschritte nicht stehen bleibt,
wie der Rainer mit sehr fraglichen Manieren und/oder Kenntnissen.
.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 15:37:49. Grund: . -
am 11.02.2017 15:20:33 | IP (Hash): 1597793004
Dirk_B. schrieb:
Und selbst derjenige der sich damit schwer tut würde im Fall von Sonjas Mann sagen "pumpe löst mein Problem? Her damit!"
Hallo Dirk,
es ist leider nicht so, dass eine Pumpe jedes Problem löst. Um einen Vorteil von einer Pumpe zu haben, braucht man noch mehr Wissen und Erfahrung darüber, wie der BZ in welcher Situation reagiert. Nur wenn man das im Griff hat, kann man mit der richtigen, fein austarierten Reaktion seine BZ gut hinbekommen.
Die automatische Steuerung mit Closed Loop Systemen könnten das ändern. Es gibt dazu viele Versuche, die aber alle noch ein ganzes Stück reifen müssen. Auf diese Closed Loop Systeme beziehen sich auch die dümmlichen Bemerkungen von unserem selbsternannten PhD und Superhirn. Die brauchst du nicht allzu ernst zunehmen. Die Alternative zu Subkutaner Messung und Injektion wäre intravenös. So etwas kann man mal mit ein paar Patienten ausprobieren, die brav im Bett liegen. Alltagstauglich wird so etwas in den nächsten Jahrzehnten nicht.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 15:23:28. Grund: . -
am 11.02.2017 15:49:58 | IP (Hash): 526608775
Rainer
Zu deiner Bemerkung : Alltagstauglich wird so etwas in den nächsten Jahrzehnten nicht.
Zur Komplettierung deiner Kenntnisse sind dann die Jahrzehnte bereits fast abgelaufen !
Mit der Injektion und Glukosemessung alles intravenös und nur mit einer Nadel.
.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 16:05:24. Grund: . -
am 11.02.2017 16:07:42 | IP (Hash): 1632797380
Maxim6 schrieb:
Mit der Insulin-Injektion und sehr genauen Glukosemessung alles intravenös.
Insulin intravenös haben alte Typ1 noch gelernt, bis allgemein klar war, dass das katastrophal für die Venen wirkt. Wundert mich, dass Du das bei Deinem IQ nicht weißt???
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 11.02.2017 16:24:51 | IP (Hash): 526608775
Jürgen
LOL - Die heutigen PP - Pulspumpen mit mehreren Pulsen pro Insulineinheit und Prozessor
gesteuert über einen programmierten Zeitraum bei den verteilt so kleinen Dosen, verursachen
eben keine Venenprobleme mehr wie früher noch im Telegramm- und Radio- Zeitalter !
Das System kann an jegliche Venen angeschlossen.
.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 17:02:40. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 16:38:41 | IP (Hash): 2116288754
Rainer schrieb:
es ist leider nicht so, dass eine Pumpe jedes Problem löst. Um einen Vorteil von einer Pumpe zu haben, braucht man noch mehr Wissen und Erfahrung darüber, wie der BZ in welcher Situation reagiert. Nur wenn man das im Griff hat, kann man mit der richtigen, fein austarierten Reaktion seine BZ gut hinbekommen.
Die automatische Steuerung mit Closed Loop Systemen könnten das ändern. Es gibt dazu viele Versuche, die aber alle noch ein ganzes Stück reifen müssen. Auf diese Closed Loop Systeme beziehen sich auch die dümmlichen Bemerkungen von unserem selbsternannten PhD und Superhirn. Die brauchst du nicht allzu ernst zunehmen. Die Alternative zu Subkutaner Messung und Injektion wäre intravenös. So etwas kann man mal mit ein paar Patienten ausprobieren, die brav im Bett liegen. Alltagstauglich wird so etwas in den nächsten Jahrzehnten nicht.
Dem kann ich zustimmen. Es wird mehr Wissen abverlangt und ein höherer Therapie-Aufwand wird nötig. Auch ist die Technik empfindlicher als ICT. Das bedeutet, dass sowohl wissen vorhanden sein muss als auch Motivation und Akzeptanz.
Wenn aber das schwer Einstelbare durch fehlende Motivation, Probleme in der Akzeptanz oder fehlendem Wissen kommt wird die Pumpe keine Lösung bringen. -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 16:54:18 | IP (Hash): 2116288754
Cracktros schrieb:
Rainer schrieb:
es ist leider nicht so, dass eine Pumpe jedes Problem löst. Um einen Vorteil von einer Pumpe zu haben, braucht man noch mehr Wissen und Erfahrung darüber, wie der BZ in welcher Situation reagiert. Nur wenn man das im Griff hat, kann man mit der richtigen, fein austarierten Reaktion seine BZ gut hinbekommen.
Die automatische Steuerung mit Closed Loop Systemen könnten das ändern. Es gibt dazu viele Versuche, die aber alle noch ein ganzes Stück reifen müssen. Auf diese Closed Loop Systeme beziehen sich auch die dümmlichen Bemerkungen von unserem selbsternannten PhD und Superhirn. Die brauchst du nicht allzu ernst zunehmen. Die Alternative zu Subkutaner Messung und Injektion wäre intravenös. So etwas kann man mal mit ein paar Patienten ausprobieren, die brav im Bett liegen. Alltagstauglich wird so etwas in den nächsten Jahrzehnten nicht.
Dem kann ich zustimmen. Es wird mehr Wissen abverlangt und ein höherer Therapie-Aufwand wird nötig. Auch ist die Technik empfindlicher als ICT. Das bedeutet, dass sowohl wissen vorhanden sein muss als auch Motivation und Akzeptanz.
Wenn aber das schwer Einstelbare durch fehlende Motivation, Probleme in der Akzeptanz oder fehlendem Wissen kommt wird die Pumpe keine Lösung bringen.
P.S.
In ganz, ganz seltenen Fällen, wenn es Probleme mit der Resorption im Unterhautgewebe gibt,wird das Insulin direkt an Bauchspeicheldrüse abgegeben. Hirzu ist eine kleine OP notwendig. Aber wir gesagt, das ist ganz ganz, ganz selten.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 16:55:41. Grund: . -
am 11.02.2017 17:02:37 | IP (Hash): 1048425149
Maxim6 schrieb:
Jürgen
LOL - Die heutigen PP - Pulspumpen mit mehreren Pulsen pro Insulineinheit und Prozessor
gesteuert über einen programmierten Zeitraum bei den verteilt so kleinen Dosen, verursachen
eben keine Venenprobleme mehr wie früher noch im Telegramm- und Radio- Zeitalter !
.
Also Maxim, hier muss ich mal nachfragen. Was ist eine Pulspumpe? Und was hat sie mit Venenproblemen zu tun? -
am 11.02.2017 17:19:59 | IP (Hash): 526608775
Hallo Hinner
1. Es gibt eigentlich mindestens 6 verschiedene Pumpenarten wie Rotationspumpe, Schlauchpumpe,
Kolbenpumpe, Membranpumpe, Venturipumpe und Pulspumpe, Etc.
Bei der Pulspumpe wird mit Pulsen pro Puls ein bestimmtes Volumen gepumpt und das Volumen
ist bestimmt durch die Dimension oder Auslegung der Pumpe mit deren Pulshub. Die Pulspumpe
funktioniert elektromagnetisch.
2. Insulin wenn es in höherer Konzentration mit den Venenwänden in Berührung kommt, kann es
Entzündungen auslösen, weshalb es wichtig ist, dass höhere Konzentrationen vermieden werden.
.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 17:34:00. Grund: . -
am 11.02.2017 17:35:09 | IP (Hash): 1048425149
Maxim6 schrieb:
Hallo Hinner
1. Es gibt eigentlich mindestens 6 verschiedene Pumpenarten wie Rotationspumpe, Schlauchpumpe,
Kolbenpumpe, Membranpumpe, Venturipumpe und Pulspumpe, Etc.
Bei der Pulspumpe wird mit Pulsen pro Puls ein bestimmtes Volumen gepumpt und das Volumen
ist bestimmt durch die Dimension oder Auslegung der Pumpe mit deren Pulshub.
2. Insulin wenn es in höherer Konzentration mit den Venenwänden in Berührung kommt, kann es
Entzündungen auslösen, weshalb es wichtig ist, dass höhere Konzentrationen vermieden werden.
.
Alles ok, dann habe ich also eine Pulspumpe! Scheinbar setze ich meine Katheter seit 1998 falsch.
Ich sollte es doch mal versuchen die Vene zu benutzen...... Nein, keine Sorge, so bescheuert bin ich nicht.
Eventuell solltest Du das mit den Insulinpumpen nochmals überprüfen.
-
am 11.02.2017 17:50:58 | IP (Hash): 526608775
Hinner
Bitte benütze deine Pumpe nur wie durch den Hersteller vorgeschrieben ! ! !
Was ich mir erlaubte zu erwähnen ist ein komplett neues System welches
für die intravenöse Anwendung ausgelegt ist und vorerst nur für Kliniken.
Es wird Publikationen über das System geben welche abzuwarten sind.
.
-
Dibein
Rang: Gastam 11.02.2017 18:11:40 | IP (Hash): 575969914
.
Bearbeitet von User am 11.02.2017 18:30:43. Grund: war mir zu blöd - darum gelöscht. -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2017 18:12:33 | IP (Hash): 1278706621
Der natürliche Weg des Insulin ist die Bauchspeicheldrüse und dort wird das Insuli auch heute, wenn es nötig ist und nichts anderes funktioniert, eingebracht.
Für die aller, aller,aller meisten andren Patienten geht das Insulin über das Unterhautgewebe, entweder über Pen oder Insulinpumpe. Egal wo, oder wie das Insulin injeziert wird, es wird Wissen zur Therapie und Motivation/Akzeptanz verlangt. Ausreichend BZ Messen (ob Blutig oder mit CGM/FGM), die richtigen BE/IE Faktoren, die richtige Basal-Einstellung, die Anpassung von Bolus und Basal, Diabetes Management und Analyse sowie handlungen nach den neuen erkentnissen halt das 1×1 für Typ 1und andere INSULINER wird immer gefordert