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Uneinstellbarer Diabetes

  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 11:41:38 | IP (Hash): 461769334
    Cracktros schrieb:
    Spüren Menschen mit Werten um die 200 mg/dl diese Werte nicht? Bei Werten von 250 gehtes mir ziemlich schlecht.



    Bei mir beginnt die Empfindung nach oben bereits bei 170-180 los. Als Wahrnehmung ist das am ehesten so zu beschreiben als wenn man eine - "ja klinkt komisch" - eine warme trockene interne Dusche bekommt. Das ist noch nicht mal unangenehm aber verbunden mit der Erkenntnis: jetzt ist was anders Und dann suche ich mir in der Regel auch schon mal ein Eckchen um die Spitze abzuwarten weil die empfinde ich dann als unangenehm. Auf der anderen Seite nehme ich den BZ unter 80 auch als unangenehm. Wobei ich keinen Hypo kenne.

    Gruß

    Dirk


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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 11:41:40 | IP (Hash): 1772292994
    Besonder den schnell fallenden BZ, der sich noch im gesunden BZ -Berteich befindet, spüre ich sehr früh. Und kann sie mit schnell wirkende BE, wie sie in Cola und Säften, vorkommen behandeln.
    Und tiefe Werte so unangenehm sind konzentrieren sich Viele auf die Vermeidung von Typus.

    Viele scheinen hohe Werte nicht zu spüren. Dabei sind hohe Werte mindestens so schlimm wie Hypo und sollten auch vermieden werden. Das so viele mit 200er+++ Werten seelenruhig und Stunden-/Tagelang durch die Geegend rennen ist mir unbegreiflich. Ab Werten über 250 mg/dl fange ich an Zappelig zu werden. Werte über 300 mg/dl kann ich gar nicht gut ab. Mit solchen Werten geht es mir richtig schlecht.

    Bearbeitet von User am 15.02.2017 11:43:39. Grund: .
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 15.02.2017 11:42:49 | IP (Hash): 518379663
    Hi Dirk!

    Idealerweise gewöhnt man sich an die Therapie und weiß, auf verschiedene Situationen zu reagieren.
    Da ist dann "mal ein Nüchternwert" von 200 oder ein Ausreißer nach dem Essen von 250 oder eine Beginnende Keto wegen Problemen mit der Pumpe/dem Katheder zwar ärgerlich, aber nicht gleich der Weltuntergang.

    Verweigerer sind dann mehrheitlich mit Folgeschäden in der Statistik, das braucht man irgendwie nicht.

    Dann gibt es Berufs-Diabetiker mit viel messen aber wenig Rückschlüssen, arbeitsunfähig ab BZ 180, aber auch zu häufigen BZ-Korrekturen und immer die neuesten Artikel aus der Rentner-Bravo und dem "INSULINER" zur Hand.

    Der Vorsatz "solange wie möglich ohne Folgeschäden" aber trotzdem gute Werte (HbA1c um 6,5 ist gut, wer in der Lage ist ohne Hypos gerne darunter) und dabei das Leben genießen, das ist ideal.

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    am 15.02.2017 11:46:26 | IP (Hash): 518379663
    Hi Cracktros!

    Vielleicht liegt dieses Gespür in der engen Blutzuckerführung?
    Hohe Werte machen sich ja nur durch ganz leicht Anzeichen bemerkbar... ein Freund kriegt leichte Kopfschmerzen.


    ---
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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 11:47:28 | IP (Hash): 461769334
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die meisten Menschen mit Diabetes, die ich kenne, fühlen sich nicht auffällig mit höherem Blutzucker. Geht mir auch so. Für mein direktes Befinden macht es absolut keinen Unterschied, ob ich grad 100mg/dl oder 300 messe.
    Und ich hab mich damals mit den über 400 die Jahre vor meiner Diagnose auch nicht irgendwie speziell besonders mies gefühlt, sondern lediglich körperlich schneller schlapp.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Ich habe meine 400 bei der Feststellung sehr wohl als "dauer scheisse drauf" empfunden. Absolut keine Leistungsfähigkeit. Alle Wahrnehmungen waren etwas "wattiert". Da das ganze natürlich schleichend kam war auch die Erkenntnis vor allem über das subjektive Empfinden das dem so war erst vorhanden wo ich das erstmal für einige Tage mit sinkender Tendenz unter 150 war.

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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 12:35:29 | IP (Hash): 461769334
    TypEinser schrieb:
    Hi Dirk!


    Der Vorsatz "solange wie möglich ohne Folgeschäden" aber trotzdem gute Werte (HbA1c um 6,5 ist gut, wer in der Lage ist ohne Hypos gerne darunter) und dabei das Leben genießen, das ist ideal.

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    Hi Andy,

    Das macht mich im Moment etwas unzufrieden. Ich will, die Diabetologin bummelt, und für mich verändern sich die Symptome nicht. Vor allem meine Augen verhindern im Moment das ich wieder arbeiten kann. Am Montag bekam ich die Info das bei den Schwankungen im BZ eine Brille noch keinen Sinn macht und Frau Augenarzt mir "ausdrücklich sagt" das ich kein Auto fahren darf. Und Computer ist Teilweise echt mühsam.
    Aber am Montag bin ich hoffentlich einen Schritt weiter. Sonst gibt es zur Strafe Schwarzwälderkirsch und zwar ohne Basal und Metformin und das eine Woche lang!;)

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    am 15.02.2017 13:45:28 | IP (Hash): 2105985737
    Na dann steh ich mal zu meinem Berufs-Diabetiker Dasein. Für die eigene BZ-Steuerung wende ich zwar praktisch nur vielleicht insgesamt 5 Minuten am Tag auf.

    Aber ich beschäftige mich halt seit Jahren mit dem Thema. Und probiere auch immer mal wieder was aus. Wie ja auch die Leberentfettung mit VLCD. Abgenommen hatte ich vorher auch schon mal ein paar Pfund, aber ohne auffällige BZ- und Insulin-Bedarfs-Veränderungen.
    Mit VLCD nun innerhalb von ner guten Woche die Wahnsinns-Basal-Verringerung zu dem Zeitpunkt praktisch noch ohne jede Gewichts-Veränderung.

    Hat mir zuerst mal gesagt, dass die üblichen Insulinresistenz-Erklärungen nicht so ganz zutreffen können. Und wenn ich jetzt in den letzten gut 2 Monaten sehe, dass auch die üblichen KH-Insulin-Erklärungen nicht so ganz zutreffen können, ist das natürlich schon wieder ne neue Herausforderung für den alten Berufs-Diabetiker ;)

    Apropos Augen:
    Was sich da mit dem BZ sichtbar verändert, ist die Einstellung der Linse. Die bildet dann nicht mehr wie bis dahin auf den Punkt auf der Netzhaut ab.
    So lange das größere Verändern beim BZ anhält, verändern sich auch die Eigenschaften der Linse, wobei die natürliche Steuerung immer ein Stück weit versucht, die Veränderung auszugleichen.
    Wenn der BZ-Bereich dann für 2-3 Wochen im Zielbereich gehalten wurde, haben sich da die Veränderungen alle so weit stabilisiert, dass man das noch verbliebene Defizit zum Fokussieren mit ner Brille ausgleichen kann.

    Was mir noch nicht klar ist: Hast Du denn Deinen Alltags-BZ-Bereich für Deine nächsten 5 Jahre erreicht? Oder willst Du da noch nennenswert dran ändern? Denn dann würde ja die Brille, die heute passen würde, übermorgen schon wieder ersetzt werden müssen.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 15.02.2017 13:57:03 | IP (Hash): 518379663
    @Jürgen

    Wir sind doch keine Berufs-Diabetiker!

    Eher heftig Interessierte! ;))

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    am 15.02.2017 14:00:45 | IP (Hash): 518379663
    @Dirk

    Du stehst ja jetzt am Anfang der ICT. Die Nummer mit den Augen kann durchaus etwas dauern! Bei waren es nach Beginn der ICT fast 4 Wochen bis alles wieder normal war.
    Und das war wohl ziemlich fix.. andere haben dann billigst-Fassungen und Billigst-Gläser als Übergang gehabt, um überhaupt klar zu kommen.

    Kopf hoch, das geht rum.

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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 14:11:50 | IP (Hash): 461769334
    TypEinser schrieb:
    @Dirk

    Du stehst ja jetzt am Anfang der ICT. Die Nummer mit den Augen kann durchaus etwas dauern! Bei waren es nach Beginn der ICT fast 4 Wochen bis alles wieder normal war.
    Und das war wohl ziemlich fix.. andere haben dann billigst-Fassungen und Billigst-Gläser als Übergang gehabt, um überhaupt klar zu kommen.

    Kopf hoch, das geht rum.

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    Ja - ich weiß.;) Bisher bin ich da mit Lesebrillen am rumkaspern. In vier Wochen bin ich noch mal bei der Augenärztin. Die kleine will mir noch mal in die Augen schauen oder besser ins Auge aber "schau mir ins Auge leines" klingt nur romantisch wenn man Zyklob ist. Und werde dann auch Herrn Fielmann und sein Gefolge belästigen. Ich habe zwei unterschiedliche Sehstärken (schwächen) dadurch bin ich mit den Lesebrillen nur "halb" erfolgreich.;)



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