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Uneinstellbarer Diabetes
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am 13.02.2017 11:56:45 | IP (Hash): 2108455638
Wo wir bei Doc Bernstein sind:
Eventuell wäre das was für Sonjas Mann? Nicht ganz so extrem, aber Low Carb könnte ein bisschen Ruhe in die BZ-Achterbahn bringen. -
am 13.02.2017 11:59:02 | IP (Hash): 745145612
@TypEinser
Ist mein Vorbild in Sachen Ausprobieren & Nachmessen, vielleicht wg seinem ursprünglich technischen Hintergrund. Vorbild auch in Sachen Low Carb zu ner Zeit, als mir noch alle Welt einreden wollte, dass ich davon krank werden müsste.
Hey, ich schreib nirgendwo, dass andere meinen 1c nachmachen müssen. Ist halt mein Sport und durchaus auch Spaß auf meine alten Tage ;)
Wüsste gerne, wie er mir die noch günstigere Wirkung meines Futters erklären wollte, seit ich vor gut 2 Monaten gegenüber bis dahin ketogen das Fett als Hauptenergielieferant gegen KHs ausgetauscht hab. Mit statt ketogen 4,9 nun HBA1c 4,7 noch mehr nach seinem Geschmack ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 13.02.2017 12:22:11 | IP (Hash): 2108455638
@Jürgen
Das mit den Kohlenhydraten oder low carb – meine Erfahrung ist, es nicht in die eine oder andere Richung zu übertreiben.
Mal ein Tag ganz ohne Kohlenhydrate oder zu Tantchens Geburtstag mal 4 Stück Torte.
Interessanterweise läuft das besser als die "Standard-Tage" nach Lehrbuch.
Wobei man hier dann seine Insuline gut kennen sollten, man hat dann doch mehr mit Up/Down-Regulation zu tun.
Da muss jeder seine Weg finden, auch beim "persönlichen" Zielwert. Doc Bernstein und T1-Teenager... da wird die Schnittmenge recht klein sein. -
am 13.02.2017 12:51:30 | IP (Hash): 745145612
@TypEinser
Naja, Du hast wahrscheinlich noch nie 20IE für ne normale Scheibe Brot mit Wurst gebraucht.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 13.02.2017 12:56:33 | IP (Hash): 2108455638
hjt_Jürgen schrieb:
@TypEinser
Naja, Du hast wahrscheinlich noch nie 20IE für ne normale Scheibe Brot mit Wurst gebraucht.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
...da fällt die Kuchenschlacht aus.
Mein höchster Faktor war mal 5,25 unter Kortison. Man staunt, wie weit man den Pen rausdrehen kann. Und wie sich der Bolus im Fell verteilt...
PS. Es gibt auch T1 mit so einem Insulinverbrauch. Tagesdosen um 100 I.E. gesamt - das muss jeder für sich entscheiden.
Bearbeitet von User am 13.02.2017 12:58:46. Grund: ps -
am 13.02.2017 17:14:40 | IP (Hash): 58579835
Jetzt noch mal zur Möglichkeit der Insulinpumpe.
Ich kenne es nur so dass der Arzt die Möglichkeit vorschlägt der Patient den Vorschlag annimmt oder ablehnt.
Nimmt der Patient den Vorschlag an kann er sich eine Pumpe aussuchen und der Arzt schreibt die Verordnung. Die geht zum Pumpenhersteller und der gibt bei der KK dafür ein Angebot ab. Willigt die KK ein wird die Pumpe zum behandelnden Arzt geschickt und vor der Pumpenschulung bekommt der Patient das Teil angelegt. Während der Pumpenschulung (stationär 10 Tage) wird alles unter Überwachung alles mögliche an der Pumpe vom Patienten getestet. Zum Abschluß habe ich einen Fragebogen über die Bedienung der Pumpe ausgefüllt und der Arzt gibt damit die Einschätzung ab wie der Patient im Umgang mit der Pumpe zurecht kommt. Ist das negativ muss die Pumpe aus Sicherheitsgründen für den Patienten zurückgegeben werden. So die Erklärungen vom KH vor meiner ersten Pumpe.
In den folgenden 3 Monaten muss man akribisch ein BZ-Tagebuch führen und der HbA1 sollte besser werden als vor der Pumpe, denn die Pumpe gilt bis zur abschließenden Genehmigung als Leihpumpe. Erst nach dem die KK das Tagebuch geprüft hat bekommt man eine Bestätigung über die Kostenübernahme.
Nein die Insight kann kein CGM. Ich hatte vorher im KH die Möglichkeit mir solch eine Vorführpumpe mal einen Tag anzusehen und die BA dazu zu lesen. Vor der Entscheidung zu dieser Pumpe gab es m. E. nur ein Pumpensystem dass mit Notabschaltung gearbeitet hat. Ich behlfe mir da momentan mit FSL, das ist draussen immer noch besser als mit Streifenmessgerät, weil wenn die Dose mal umfällt liegen die Streifen im Dreck und sind unbrauchbar.
Bei mir ist jetzt NovoRapid drin und auch damit muss man vor Belastung ca. 1 - 1,5 h die Pumpe reduzieren bis auf min. 0%. Da man im Arbeitsprozess die Belastung nie genau vorhersehen kann ist das schwierig und geht nicht ohne Schwankungen ab. Genauso wie das vorherige absenken muss der Nachlauf also Muskelauffülleffekt beobachtet werden. Da ist FSL mit Trendpfeil zwar ungenau aber immer noch besser als gestochen.
Das ist an der Arbeit nicht besser oder schlechter als zu Hause, wenn man nicht zur Miete wohnt. Ich sage nur "Bauernhof", bei mir gibt es immer körperlich was zu tun und vieles ist schlecht einschätzbar.
Sicher es wird immer in der Entwicklung etwas neues, besseres geben, aber ob die KK das jedem Patienten bezahlen will ist dann die nächste Frage.
Ich persönlich wollte nicht darauf vertrauen dass irgendwann das kpl. automatische Pumpensystem auf den Markt kommt und mich bis dahin mit Pen spritzen. Kann ja auch sein dass man das gar nicht mehr erlebt!
Ob die heute angewandten Insulinpumpen Stand der Technik sind will ich nicht beurteilen, aber wenn man sieht was ein Handy kann, dann denke ich dass da noch jede Menge Luft nach oben vorhanden ist.
Sonja hat bis heute genau einen Beitrag geschrieben, wo das Problem doch schwierig und wichtig scheint. Oder doch nicht?
Reiner
Bearbeitet von User am 13.02.2017 17:16:24. Grund: Text hinzu gefügt1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Dibein
Rang: Gastam 13.02.2017 17:48:59 | IP (Hash): 1623276935
Maxim6 schrieb:
Dirk
Keine Sorge, wäre ja zu blöd wenn man zum Schema-F der Schulungen noch etwas lernen würde !
Das ist zum Beispiel so ein Satz den ich nicht verstehe. Und das meine ich jetzt nicht ironisch.
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ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff -
am 13.02.2017 18:37:09 | IP (Hash): 526608775
Reiner
Wir sind nun auch so im hin und her wegen eventuell einer Pumpe, aber
mit CGM das ist einfach eine physikalische Voraussetzung und wir wollen
ein System mit heutiger Technologie und nicht heute von vor 5-10 Jahren.
Das System soll eine Hysteresis haben die man eingeben kann mit z.B.
einem Bereich von 85-95mg/dl und dann soll das System das ausführen
egal was da eventuell gegessen wird und wie das technologisch möglich
wäre und so dann auch mit besseren Programen eine echte Hilfe wäre.
Das CGM haben wir mit Dexcom G4 aber einmal hält der Kleber eine
Woche und ein anderes Mal vielleicht nur 4 Tage beim Sensor und
das sind dann auch noch so unnötige Sachen wenn es besser und
mit einer funktionierenden Perforierung des Klebers gemacht wäre wo
auch schwitzen beim Sport, Arbeit, Liebe, Etc. dann kein Problem wäre.
Das wo es schon lange einen permanent implantierbaren Non-Encymic
Sensor geben könnte, aber halt nicht für die Sensor geschäftlimacher.
Wir hoffen sehr dass wenigsten das DE Fraunhofer Institut was macht.
Es hat nun das neue Dual-Pump System mit CGM welches definitiv besser
ist und die reden von 2017 beginn 2018 wo es auf den Markt kommt.
Wir werden vielleicht noch warten, wo es uns fast egal ist ob die KK
bezahlt oder nicht, wir wollen nur ein System welches tut was es sollte !
Hier noch etwas zum neuen Dual Pump System : https://diatribe.org/bionic-pancreas-dual-chamber-pump-unveiled-friends-life-2015
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Cracktros
Rang: Gastam 13.02.2017 18:47:13 | IP (Hash): 1366574556
Reiner15 schrieb:
Jetzt noch mal zur Möglichkeit der Insulinpumpe.
Ich kenne es nur so dass der Arzt die Möglichkeit vorschlägt der Patient den Vorschlag annimmt oder ablehnt.
Nimmt der Patient den Vorschlag an kann er sich eine Pumpe aussuchen und der Arzt schreibt die Verordnung. Die geht zum Pumpenhersteller und der gibt bei der KK dafür ein Angebot ab. Willigt die KK ein wird die Pumpe zum behandelnden Arzt geschickt und vor der Pumpenschulung bekommt der Patient das Teil angelegt. Während der Pumpenschulung (stationär 10 Tage) wird alles unter Überwachung alles mögliche an der Pumpe vom Patienten getestet. Zum Abschluß habe ich einen Fragebogen über die Bedienung der Pumpe ausgefüllt und der Arzt gibt damit die Einschätzung ab wie der Patient im Umgang mit der Pumpe zurecht kommt. Ist das negativ muss die Pumpe aus Sicherheitsgründen für den Patienten zurückgegeben werden. So die Erklärungen vom KH vor meiner ersten Pumpe.
In den folgenden 3 Monaten muss man akribisch ein BZ-Tagebuch führen und der HbA1 sollte besser werden als vor der Pumpe, denn die Pumpe gilt bis zur abschließenden Genehmigung als Leihpumpe. Erst nach dem die KK das Tagebuch geprüft hat bekommt man eine Bestätigung über die Kostenübernahme.
Nein die Insight kann kein CGM. Ich hatte vorher im KH die Möglichkeit mir solch eine Vorführpumpe mal einen Tag anzusehen und die BA dazu zu lesen. Vor der Entscheidung zu dieser Pumpe gab es m. E. nur ein Pumpensystem dass mit Notabschaltung gearbeitet hat. Ich behlfe mir da momentan mit FSL, das ist draussen immer noch besser als mit Streifenmessgerät, weil wenn die Dose mal umfällt liegen die Streifen im Dreck und sind unbrauchbar.
Bei mir ist jetzt NovoRapid drin und auch damit muss man vor Belastung ca. 1 - 1,5 h die Pumpe reduzieren bis auf min. 0%. Da man im Arbeitsprozess die Belastung nie genau vorhersehen kann ist das schwierig und geht nicht ohne Schwankungen ab. Genauso wie das vorherige absenken muss der Nachlauf also Muskelauffülleffekt beobachtet werden. Da ist FSL mit Trendpfeil zwar ungenau aber immer noch besser als gestochen.
Sicher es wird immer in der Entwicklung etwas neues, besseres geben, aber ob die KK das jedem Patienten bezahlen will ist dann die nächste Frage.
Ich persönlich wollte nicht darauf vertrauen dass irgendwann das kpl. automatische Pumpensystem auf den Markt kommt und mich bis dahin mit Pen spritzen. Kann ja auch sein dass man das gar nicht mehr erlebt!
Ob die heute angewandten Insulinpumpen Stand der Technik sind will ich nicht beurteilen, aber wenn man sieht was ein Handy kann, dann denke ich dass da noch jede Menge Luft nach oben vorhanden ist.
Reiner
Ähnlich würde ich es auch beschreiben, allerdings ohne KH- Aufenthalt. Schulung und Anpassung finden ambulant, mit dem gewohnten Dia-Team statt. Ich mag Einstellungen im KH nicht besonders, da das reale Leben eine weitere Neueinstellung bedarf.
Bearbeitet von User am 13.02.2017 19:15:30. Grund: Rechtschreibung -
Cracktros
Rang: Gastam 13.02.2017 20:02:36 | IP (Hash): 1366574556
Maxim,
Du gibst hier, im Forum; Empfehlungen für Medikamente und Dosierungsanweisungen herraus. Eine Aufgabe die, von Gesetzgeber, bestimmten Berufsgruppen- und zusätzlicher Prüfung -vorbehalten idt. Besitzt du diese Zulasung für Deutschland?
Bearbeitet von User am 13.02.2017 20:31:21. Grund: Rechtschreibung