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Könnte es Diabetes sein?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 17.02.2017
    am 17.02.2017 08:43:26 | IP (Hash): 882346540
    Hallo,
    mein großer Sohn ist 13 Jahre alt. Ich selbst hatte in meinen beiden letzten Schwangerschaften Gestationsdiabetes (habe 4 Kinder), allerdings nicht bei meinem Großen. Ich muss meinen BZ selber auch immer mal kontrollieren, weil mein Nüchternwert meist höher ist als normal. Habe einen "Prädiabetes". Habe gestern bei meinem Großen kurz nach Einnahme von einem Saft den BZ gemessen und da zeigte dieser 137. Er hatte nur den puren Saft getrunken, nichts weiter gegessen.
    Heute früh, eine Stunde nach dem Frühstück zeigte uns das Gerät einen Wert von 160! Gegessen hatte er eine Scheibe Vollkornbrot mit Kalbsleberwurst und dazu ein Milchkaffee (entkoff.) mit etwas Zucker.
    Könnte das schon ein Zeichen für einen Diabetes sein? Morgen werde ich mal über den Tag messen, mit Nüchternwert.
    Zwei Werte sind natürlich noch nicht wirklich aussagekräftig, aber im Netz findet man auch nicht so richtige Normwerte für Jugendliche.

    Was meint Ihr?

    Liebe Grüße von Mama4
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 17.02.2017 09:13:18 | IP (Hash): 727141686
    Hallo,
    für Diagnosen gibt es den Beruf mit der Berufsbezeichnung Arzt/Ärzti. Wenn du eine Diagnose suchst kann es nur ein/e Arzt/Ärtin,mit den vielen Untersuchungsmethoden die ihm/Ihr zur verügung stehen, geben.

    Ganz allgemein und aus pers. Erfahrung kann ich dir sagen, dass das Teen-Alter, das Alter ist mit einer der höchsten Insulinresistenzen.

    Alle Grenzwerte, egal für welches Alter, sind auf den Webseiten der Deutschen Diabetes Geselschaft (DDG), unter den Leitlinien , abrufbar.


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 17.02.2017 09:50:05. Grund: Rechtschreibung
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 17.02.2017 10:37:18 | IP (Hash): 721772060
    Mama4 schrieb:
    Hallo,
    mein großer Sohn ist 13 Jahre alt. Ich selbst hatte in meinen beiden letzten Schwangerschaften Gestationsdiabetes (habe 4 Kinder), allerdings nicht bei meinem Großen. Ich muss meinen BZ selber auch immer mal kontrollieren, weil mein Nüchternwert meist höher ist als normal. Habe einen "Prädiabetes". Habe gestern bei meinem Großen kurz nach Einnahme von einem Saft den BZ gemessen und da zeigte dieser 137. Er hatte nur den puren Saft getrunken, nichts weiter gegessen.
    Heute früh, eine Stunde nach dem Frühstück zeigte uns das Gerät einen Wert von 160! Gegessen hatte er eine Scheibe Vollkornbrot mit Kalbsleberwurst und dazu ein Milchkaffee (entkoff.) mit etwas Zucker.
    Könnte das schon ein Zeichen für einen Diabetes sein? Morgen werde ich mal über den Tag messen, mit Nüchternwert.
    Zwei Werte sind natürlich noch nicht wirklich aussagekräftig, aber im Netz findet man auch nicht so richtige Normwerte für Jugendliche.

    Was meint Ihr?

    Liebe Grüße von Mama4




    Ich denke mal da kannst du ganz beruhigt sein. In dem alter wäre es wenn ei 1er diabetes und der würde sich mit ganz anderen werten zeigen. Leg das messgerät weg bleib entspannt.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 17.02.2017 11:42:29 | IP (Hash): 1067776348
    Michael74 schrieb:
    Mama4 schrieb:
    Hallo,
    mein großer Sohn ist 13 Jahre alt. Ich selbst hatte in meinen beiden letzten Schwangerschaften Gestationsdiabetes (habe 4 Kinder), allerdings nicht bei meinem Großen. Ich muss meinen BZ selber auch immer mal kontrollieren, weil mein Nüchternwert meist höher ist als normal. Habe einen "Prädiabetes". Habe gestern bei meinem Großen kurz nach Einnahme von einem Saft den BZ gemessen und da zeigte dieser 137. Er hatte nur den puren Saft getrunken, nichts weiter gegessen.
    Heute früh, eine Stunde nach dem Frühstück zeigte uns das Gerät einen Wert von 160! Gegessen hatte er eine Scheibe Vollkornbrot mit Kalbsleberwurst und dazu ein Milchkaffee (entkoff.) mit etwas Zucker.
    Könnte das schon ein Zeichen für einen Diabetes sein? Morgen werde ich mal über den Tag messen, mit Nüchternwert.
    Zwei Werte sind natürlich noch nicht wirklich aussagekräftig, aber im Netz findet man auch nicht so richtige Normwerte für Jugendliche.

    Was meint Ihr?

    Liebe Grüße von Mama4




    Ich denke mal da kannst du ganz beruhigt sein. In dem alter wäre es wenn ei 1er diabetes und der würde sich mit ganz anderen werten zeigen. Leg das messgerät weg bleib entspannt.



    Seit wann spielt das Alter bei der Diabetes-Diagnose eine Rolle?
    Mal ganz davon abgesehen - wie hier bereits erwähnt - daß der Arzt die Diagnose stellt und nicht irgendwer in irgendeinem Forum.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 17.02.2017 12:47:47 | IP (Hash): 721772060
    Stimmt Eh, Du hast natürlich recht. Es gibt tausende Kinder, die mit 13 Jahren einen Typ2 Diabetes haben. Wei oh wei!!!
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 17.02.2017 13:49:48 | IP (Hash): 1067776348
    Michael74 schrieb:
    Stimmt Eh, Du hast natürlich recht. Es gibt tausende Kinder, die mit 13 Jahren einen Typ2 Diabetes haben. Wei oh wei!!!



    Nun, im Gegensatz zu dir hab ich diese Kinder nicht gezählt. Tatsache ist, daß es Kinder mit Typ2 gibt und es gibt auch Erwachsene, die mit 40 Jahren oder noch älter einen Typ1 entwickeln. Dann gibt es ja auch noch den Typ3. Das ist ein weites Feld, also überlaß die Diagnose am besten einem Arzt, du kannst deine Weisheiten im Forum verbreiten, da weiß wenigstens jeder, woran er ist.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 17.02.2017 18:59:32 | IP (Hash): 1292333945
    Hallo Mama4,

    hier kannst du nachlesen, welche Werte für die Diagnose bei Kindern herangezogen werden
    http://www.kinder-diabetes.com/diagnose

    Nüchternwert wäre wichtig.
    Aber, die Handgeräte für zuhause sind nicht so genau.
    Solltest du also durch selbst gemessene Werte auch nur den leisesten Zweifel haben, solltest du mit deinem Sohn zum Arzt gehen.

    Gruß Elfe
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 17.02.2017
    am 17.02.2017 19:04:43 | IP (Hash): 882346540
    Cracktros schrieb:
    Hallo,
    für Diagnosen gibt es den Beruf mit der Berufsbezeichnung Arzt/Ärzti. Wenn du eine Diagnose suchst kann es nur ein/e Arzt/Ärtin,mit den vielen Untersuchungsmethoden die ihm/Ihr zur verügung stehen, geben.

    Ganz allgemein und aus pers. Erfahrung kann ich dir sagen, dass das Teen-Alter, das Alter ist mit einer der höchsten Insulinresistenzen.

    Alle Grenzwerte, egal für welches Alter, sind auf den Webseiten der Deutschen Diabetes Geselschaft (DDG), unter den Leitlinien , abrufbar.


    ---
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    Also, ich wollte hier nur eine kurze Meinung und keine Diagnose. Wie schon geschrieben, ich bin selber in Behandlung bei einem Diabetologen, wegen einer Prädiabetes nach Gestationsdiabetes. Wollte nur gerne Normwerte wissen oder ob irgendwer auch schon Erfahrung damit gemacht hat, ein 13 jähriger mit solchen Werten.
    Und ich wollte auch nicht, dass sich hier Jemand aufregt oder so. Werde meinen Sohn kontrollieren, bin auch noch entspannt, aber damit ich unserem Diabetologen auch Werte vom Tag zeigen kann. Einzelwerte bringen da nun nichts, weiß ich selbst 😉

    Trotzdem danke für Eure schnellen Antworten, werde mal auf der DDG Seite gucken 😀👍

    LG, Mama4

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 17.02.2017
    am 17.02.2017 19:09:14 | IP (Hash): 882346540
    Elfe schrieb:
    Hallo Mama4,

    hier kannst du nachlesen, welche Werte für die Diagnose bei Kindern herangezogen werden
    http://www.kinder-diabetes.com/diagnose

    Nüchternwert wäre wichtig.
    Aber, die Handgeräte für zuhause sind nicht so genau.
    Solltest du also durch selbst gemessene Werte auch nur den leisesten Zweifel haben, solltest du mit deinem Sohn zum Arzt gehen.

    Gruß Elfe



    Hallo Elfe,
    danke für Deinen Beitrag. Werde auf der Seite schauen. Morgen kontrolliere ich meinen Sohn über den Tag. Meinen Diabetologen kann ich auch fragen, aber halt erst wieder ab nächste Woche. Deswegen hatte ich gedacht, erstmal hier nachzufragen 😊
    Liebe Grüße von Mama4
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 17.02.2017 19:12:30 | IP (Hash): 1106648657
    Mama 4,
    Ich habe Diabetes seit meinem 5. Lebensjahr. In der Präpubertät und der Pubertät steigt die Insulinresistents wirklich. Edit: das bedeutet, dass jüngere und ältere Geschwister niedrigere Werte aufzeigen können als die pubertierenden, ohne das die pubertierenden einen Diabetes entwickeln. Lass dich nicht von den Werten der Kinder, die
    nicht'pubertierend sind in Ängste treiben.
    Ansonsten kann ich Elfe nur zustimmen und mich wiederholen, Diagnostik ist den Ärzten vorbehalten. Diese Erfahrung hast du doch selbst gemacht, oder?

    ---
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    Bearbeitet von User am 17.02.2017 20:03:40. Grund: ergänzung
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 17.02.2017 19:20:28 | IP (Hash): 1292333945
    Hallo Mama4,

    habe auf dieses auf der DDG-Seite gefunden
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_Neu_etal_Diagnostik__Therapie_und_Verlaufskontrolle_des_Diabetes_mellitus_im_Kindes-_und_Jugendalter_Online-PDF.pdf
    Ich persönlich finde dies eher verwirrlich, bes. Tabelle 1 - Orientierungswerte von 2007 :-(

    Für mich ist die schon genannte web-Site
    http://www.kinder-diabetes.com/diagnose
    verständlicher und besser im Zusammenhang erklärt.

    Gruß Elfe
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 17.02.2017
    am 17.02.2017 20:55:23 | IP (Hash): 882346540
    Hallo,

    habe doch geschrieben, dass ich meinen Diabetologen befragen werde und hier eigentlich nur nach Erfahrungswerten und Normwerten gesucht habe. Ist schon klar, dass ich mir von diesem Forum keine Diagnostik erhofft habe. Da ich erst nächste Woche in der Praxis anrufen kann, wollte ich mir hier lediglich "Erste Hilfe" suchen ;-)

    LG
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.02.2017 00:09:13 | IP (Hash): 1292333945
    Hallo Mama4,

    ja, das habe ich verstanden. Auch, daß du zur Zeit erst einmal selber messen möchtest um Daten sammeln zu können, als Besprechungsgrundlage beim Arzt.

    Deshalb finde ich http://www.kinder-diabetes.com/diagnose eigentlich so hilfreich:
    auch auf andere Symptome zu achten,
    unabhängig von Mahlzeiten Werte kleiner 200 mg/dl (siehe deine angegebenen Werte 137 und 160 wären demzufolge unauffällig),
    Nüchternblutzucker sollte kleiner 126 mg/dl sein.

    Kopiere den m. E. wichtigsten Text mal für dich zum eigenen Einschätzen hier hin:
    "Diagnose von Kinderdiabetes

    Die Diagnose von Kinderdiabetes ist über die Messung des Blutzuckers möglich. Dabei wird in der Regel der Glukosegehalt des Blutplasmas gemessen. Um einen Diabetes zu diagnostizieren, muss mindestens zweimal ein erhöhter Blutzuckerwert gemessen werden. Dies geschieht in der Regel nach dem Auftreten eines oder mehrerer Symptome, die auf die „Zuckerkrankheit“ hinweisen. Diese sind bei beiden Diabetes-Typen ein starkes Durstgefühl, häufiger Harndrang, Abgeschlagenheit und extreme Blutzuckerwerte. Da Kinder die Symptome oft selber schwer erkennen können, ist eine genaue Beobachtung des Kindes wichtig, auch weil bei Diabetes Typ 2 die Symptome uneindeutiger sind und oft jahrelang unentdeckt bleiben. Die Messung des Blutzuckers sollte zeitnah nach der Blutentnahme erfolgen und mittels eines geprüften Messgeräts durchgeführt werden.

    Gelegenheits- und Nüchtern-Blutzucker können gemessen werden

    Der Blutzuckerwert gilt als erhöht, wenn der Gelegenheitsblutzucker – gemessen zu einer beliebigen Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten – 200 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder mehr beträgt und der Nüchtern-Blutzucker – hierbei sollte der Untersuchende mindestens acht Stunden nichts gegessen haben – 126 mg/dl oder mehr beträgt. Der Nüchtern-Blutzucker wird zur Diagnose bevorzugt herangezogen. In jedem Fall sollte eine zweite Messung vorgenommen werden, um die Diagnosesicherheit zu gewährleisten. Hinsichtlich Alter und Geschlecht des Kindes werden die Messwerte nicht unterschieden."

    Herzlichst Elfe

    P.S.: Verstehe auch deine erst einmal häusliche Datensammlung, aufgrund deiner Gestationsdiabetes-Erkenntnisse.
    Ich muss selber alle 3 Monate zum Rapport beim Diabetologen, mit Beurteilung aller gesammelten Blutzuckerwerte, allerdings mit bereits manifestiertem Diabetes.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 17.02.2017
    am 18.02.2017 07:43:45 | IP (Hash): 1775202533
    Elfe schrieb:
    Hallo Mama4,

    ja, das habe ich verstanden. Auch, daß du zur Zeit erst einmal selber messen möchtest um Daten sammeln zu können, als Besprechungsgrundlage beim Arzt.

    Deshalb finde ich http://www.kinder-diabetes.com/diagnose eigentlich so hilfreich:
    auch auf andere Symptome zu achten,
    unabhängig von Mahlzeiten Werte kleiner 200 mg/dl (siehe deine angegebenen Werte 137 und 160 wären demzufolge unauffällig),
    Nüchternblutzucker sollte kleiner 126 mg/dl sein.

    Kopiere den m. E. wichtigsten Text mal für dich zum eigenen Einschätzen hier hin:
    "Diagnose von Kinderdiabetes

    Die Diagnose von Kinderdiabetes ist über die Messung des Blutzuckers möglich. Dabei wird in der Regel der Glukosegehalt des Blutplasmas gemessen. Um einen Diabetes zu diagnostizieren, muss mindestens zweimal ein erhöhter Blutzuckerwert gemessen werden. Dies geschieht in der Regel nach dem Auftreten eines oder mehrerer Symptome, die auf die „Zuckerkrankheit“ hinweisen. Diese sind bei beiden Diabetes-Typen ein starkes Durstgefühl, häufiger Harndrang, Abgeschlagenheit und extreme Blutzuckerwerte. Da Kinder die Symptome oft selber schwer erkennen können, ist eine genaue Beobachtung des Kindes wichtig, auch weil bei Diabetes Typ 2 die Symptome uneindeutiger sind und oft jahrelang unentdeckt bleiben. Die Messung des Blutzuckers sollte zeitnah nach der Blutentnahme erfolgen und mittels eines geprüften Messgeräts durchgeführt werden.

    Gelegenheits- und Nüchtern-Blutzucker können gemessen werden

    Der Blutzuckerwert gilt als erhöht, wenn der Gelegenheitsblutzucker – gemessen zu einer beliebigen Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten – 200 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder mehr beträgt und der Nüchtern-Blutzucker – hierbei sollte der Untersuchende mindestens acht Stunden nichts gegessen haben – 126 mg/dl oder mehr beträgt. Der Nüchtern-Blutzucker wird zur Diagnose bevorzugt herangezogen. In jedem Fall sollte eine zweite Messung vorgenommen werden, um die Diagnosesicherheit zu gewährleisten. Hinsichtlich Alter und Geschlecht des Kindes werden die Messwerte nicht unterschieden."

    Herzlichst Elfe

    P.S.: Verstehe auch deine erst einmal häusliche Datensammlung, aufgrund deiner Gestationsdiabetes-Erkenntnisse.
    Ich muss selber alle 3 Monate zum Rapport beim Diabetologen, mit Beurteilung aller gesammelten Blutzuckerwerte, allerdings mit bereits manifestiertem Diabetes.


    Hallo Elfe,
    vielen lieben Dank für Deine Mühen. Meine Antwort über Deinem letzten Beitrag galt eigentlich Cracktros. Auf diese Antwort: "Ansonsten kann ich Elfe nur zustimmen und mich wiederholen, Diagnostik ist den Ärzten vorbehalten. Diese Erfahrung hast du doch selbst gemacht, oder?"
    Da hat mich Jemand falsch verstanden und das wollte ich mit meiner Antwort klären. Ich weiß sehr wohl, dass man zur Diagnostik die Ärzte braucht 😉

    Und Du hast mir da genauso geholfen, wie ich es mir erhofft hatte 😊👍

    Also, nochmal vielen Dank und liebe Grüße von Mama4
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 18.02.2017 08:22:45 | IP (Hash): 626412261
    Mama4,
    Ich kann weder deine Anfrage noch die Aufregung bezüglich der Antwort verstehen.
    Du schreibst in deinem Eingangsposting:
    "..aber im Netz findet man auch nicht so richtige Normwerte für Jugendliche."

    Beim eintippen der Begriffe Kinder + Blutzuckerwerte, in einer Suchmaschine, erhalte ich 100rte Ergebnisse, unteranderem auch die schon verlinkten Tabellen. Zusätzlich zu diesen Tabellen habe ich die die Info gegeben, dass pubertierende eine höhere Resistenz entwickeln als Kinder. Also muss ch davon ausgehen, dass es nicht nur um die Werte geht, sondern um mehr. Zitat Mama4, "Könnte das schon ein Zeichen für einen Diabetes sein?" Was stellt denn die Antwort darauf da, ausser einer Diagnose? denn die erwarteten Antworten sind:
    -Ja, es könnte Diabetes sein,
    -Nein, es kann kein Diabetes sein.

    Oder?


    ---
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    Bearbeitet von User am 18.02.2017 08:57:32. Grund: .
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 17.02.2017
    am 18.02.2017 23:42:16 | IP (Hash): 1775202533
    Cracktros schrieb:
    Mama4,
    Ich kann weder deine Anfrage noch die Aufregung bezüglich der Antwort verstehen.
    Du schreibst in deinem Eingangsposting:
    "..aber im Netz findet man auch nicht so richtige Normwerte für Jugendliche."

    Beim eintippen der Begriffe Kinder + Blutzuckerwerte, in einer Suchmaschine, erhalte ich 100rte Ergebnisse, unteranderem auch die schon verlinkten Tabellen. Zusätzlich zu diesen Tabellen habe ich die die Info gegeben, dass pubertierende eine höhere Resistenz entwickeln als Kinder. Also muss ch davon ausgehen, dass es nicht nur um die Werte geht, sondern um mehr. Zitat Mama4, "Könnte das schon ein Zeichen für einen Diabetes sein?" Was stellt denn die Antwort darauf da, ausser einer Diagnose? denn die erwarteten Antworten sind:
    -Ja, es könnte Diabetes sein,
    -Nein, es kann kein Diabetes sein.

    Oder?


    ---
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    Hallo,
    Deine Aufregung über meine Anfrage kann ich auch nicht verstehen. Wollte nur klar machen, dass ich mir keine Diagnostik erhofft hatte, sondern einfach nur gut gemeinte Tipps, Ratschläge und Erfahrungen. Da war ich dann bei Dir wohl an der falschen Adresse, da Du meinen "Post" so analysierst und alles auf die Goldwaage legst. Ich wollte keine Belehrungen hören, was man findet, wenn man was bei Google eintippt. Ich wollte einfach nur einen Ratschlag. Wenn ich mich da falsch ausgedrückt habe, sorry. Nun weiß ich ja genau, wo ich was finde (dafür vielen Dank 😊), was ich nicht mehr zu fragen habe und dann sind wohl alle glücklich 😊
    In diesem Sinne noch ein schönes WE und nette Grüße von Mama4
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 19.02.2017 09:31:04 | IP (Hash): 1773782170
    Mama4 schrieb:


    Hallo,
    Deine Aufregung über meine Anfrage kann ich auch nicht verstehen. Wollte nur klar machen, dass ich mir keine Diagnostik erhofft hatte, sondern einfach nur gut gemeinte Tipps, Ratschläge und Erfahrungen.

    Cracktros schrieb:
    Hallo,
    für Diagnosen gibt es den Beruf mit der Berufsbezeichnung Arzt/Ärzti. Wenn du eine Diagnose suchst kann es nur ein/e Arzt/Ärtin,mit den vielen Untersuchungsmethoden die ihm/Ihr zur verügung stehen, geben.

    Ganz allgemein und aus pers. Erfahrung kann ich dir sagen, dass das Teen-Alter, das Alter ist mit einer der höchsten Insulinresistenzen.

    Alle Grenzwerte, egal für welches Alter, sind auf den Webseiten der Deutschen Diabetes Geselschaft (DDG), unter den Leitlinien , abrufbar.


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  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 19.02.2017 09:46:14 | IP (Hash): 625555447
    Hallo Mama,

    hier hast du mal den BZ-Verlauf von Stoffwechselgesunden.
    http://www.phlaunt.com/diabetes/16422495.php
    Daran kannst du sehen, dass 160 nach der Mahlzeit vollständig im normalen Bereich liegt. Bei Kindern gibt es keine anderen BZ-Werte als bei Erwachsenen, wobei es wirklich so ist, dass in der Pubertät auch die BZ-Schwankungen etws stärker sein können. Das Saft einen großen BZ-Anstieg hervorruft, ist verständlich. Aus Sicht des BZ besteht auch kein Unterschied zwischen ungesunder Cola und scheinbar ganz gesundem naturreinen Apfelsaft. Der höchste BZ-Anstieg erfolgt übrigens, wenn man den auf nüchternen Magen trinkt, Die 135 bei deinem Sohn sind aber kein Problem und zeigen eine normal gesunde Reaktion.

    Frauen, die in der SS mit Diabetes zu tun haben, machen oft den Fehler, dass sie weiter die Zielwerte aus der SS im Kopf haben. Diese Zielwerte sind außerhalb der SS irrelevant. Von Prädiabetes, also dem Stadium, in dem man eine mögliche Diabetesentwicklung befürchten müsste, spricht man hier erst bei Werten zwischen 140 und 199 in 2 Stunden nach der Mahlzeit. Wenn du deinem Arzt Werte vorlegen willst, dann wird er sich neben den Nüchternwerten bestimmt auch für die 2h-Werte interessieren.

    Jetzt vielleicht noch ein paar Worte dazu, warum in der SS der BZ sehr viel niedriger sein sollte. Die Hauptursach von Problemen ist hier die Differenz zwischen dem BZ der Mutter mit SS-Diabetes und dem normalen BZ, den das ungeborene Baby anstrebt. Wenn hier ein Unterschied besteht, dann muss die BSD des Babys laufend gegensteuern und Insulin ausgeben, was zu den bekannten Störungen führen kann. Die strengen Zielwerte aus der SS, oder genauer gesagt aus der 2. Hälfte der SS, haben nichts damit zu tun, dass leicht höhere Werte an sich schädlich sind.

    Beste Grüße, Rainer