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Entgleister Diabetes ???
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Cracktros
Rang: Gastam 20.02.2017 10:55:55 | IP (Hash): 795802512
Mir scheint es so als stimme die Basalrate nicht, da kannst du Bolus spritzen wie du willst es passt nie.
Entweder ist das Basal zu hoch, dann kommt es zu Unterzuckerung -besonders in der Nacht- und Gegenreaktion mit hohen Werten, oder zu niedrig.
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am 20.02.2017 11:33:12 | IP (Hash): 1469116844
@Dirk B.
Du hast natürlich recht!
Ich habe Korrektur-Faktor u. KE-/BE-Faktor durcheinander gebracht!
Jedoch müsste man zuerst die korrekte Basal-Dosis ermitteln, denn es würde keinen Sinn ergeben wenn einem ein falsche dosiertes Basalinsulin bzw. der hierdurch verfälschte BZ einen Strich durch die Rechnung machen. Das selbe gilt natürlich auch beim Korrektur-Faktor.
Zuerst sollte daher die korrekte Basaldosis ermittelt werden, danach wird der Korrektur-Faktor (z.B. 1IE senkt den BZ morgens um xx mg/dl, mittags um yx mg/dl u. abends um ab mg/dl) ermittelt u. erst zuletzt wird der KE-Faktor (z.B. morgens muss für 1KE/BE X IE gespritzt werden, mittags muss für 1KE/BE...). -
am 20.02.2017 12:14:02 | IP (Hash): 1785697032
Mal ein bisschen praktisch und einfach:
Basal mit Lantus verändern bedeutet immer vergleichsweise kleine Schritte über einen langen Zeitraum. Wenn also z.B. 10 IEs mehr passen würden und man da mit 2 IEs pro 2-3 Tage ranschleicht, sind da schnell mal eben 2 Wochen im Land.
Wenn man das Erhöhungs-Spiel z.B. mit Actrapid nachbaut, was dann im 10IE-Beispiel schließlich mit 5mal 2IE passen würde, lässt sich das mit 2x1IE zusätzlich vor den größten Spitzen anfangen, nach und nach auf 5x1IE und dann genauso nach und nach auf x2IE erweitern usw usw.
Auf die Art lässt sich ein unbekannter Basalbedarf im Zeit-Rahmen einer Woche locker nach und nach und vor allem auch so flexibel ausgleichen, dass man die mögliche größere Bedarfs-Verringerung, wenn’s denn relativ plötzlich passen kann, sehr schön direkt mitbekommt und nur zu nem Fünftel wieder aufessen muss und schon mit dem folgenden Fünftel Actrapid passend verringern kann ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 20.02.2017 12:17:37 | IP (Hash): 1998567832
...Wobei der Korrekturfaktor auch nebenbei ermitelt werden kann.
Wenn ich in solch einer Situation wäre, würde ich als 1. Versuchen in der Nacht meine Zielwert zu erreichen. Dazu müssen auch die zu Bett geh Werte einigermaßen passen.
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Bearbeitet von User am 20.02.2017 12:18:51. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 20.02.2017 13:05:43 | IP (Hash): 1790136300
Poth schrieb:
@Dirk B.
Du hast natürlich recht!
Ich habe Korrektur-Faktor u. KE-/BE-Faktor durcheinander gebracht!
Jedoch müsste man zuerst die korrekte Basal-Dosis ermitteln, denn es würde keinen Sinn ergeben wenn einem ein falsche dosiertes Basalinsulin bzw. der hierdurch verfälschte BZ einen Strich durch die Rechnung machen. Das selbe gilt natürlich auch beim Korrektur-Faktor.
Zuerst sollte daher die korrekte Basaldosis ermittelt werden, danach wird der Korrektur-Faktor (z.B. 1IE senkt den BZ morgens um xx mg/dl, mittags um yx mg/dl u. abends um ab mg/dl) ermittelt u. erst zuletzt wird der KE-Faktor (z.B. morgens muss für 1KE/BE X IE gespritzt werden, mittags muss für 1KE/BE...).
Hallo Poth,
Das ist das erste mal in 2017 das ich recht habe.;)
Viele Grüße
Dirk
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Bearbeitet von User am 20.02.2017 14:35:04. Grund: Ein "k" ergänzt -
Cracktros
Rang: Gastam 20.02.2017 14:27:39 | IP (Hash): 1356605999
hjt_Jürgen schrieb:
Mal ein bisschen praktisch und einfach:
Basal mit Lantus verändern bedeutet immer vergleichsweise kleine Schritte über einen langen Zeitraum. Wenn also z.B. 10 IEs mehr passen würden und man da mit 2 IEs pro 2-3 Tage ranschleicht, sind da schnell mal eben 2 Wochen im Land.
Wenn man das Erhöhungs-Spiel z.B. mit Actrapid nachbaut, was dann im 10IE-Beispiel schließlich mit 5mal 2IE passen würde, lässt sich das mit 2x1IE zusätzlich vor den größten Spitzen anfangen, nach und nach auf 5x1IE und dann genauso nach und nach auf x2IE erweitern usw usw.
Auf die Art lässt sich ein unbekannter Basalbedarf im Zeit-Rahmen einer Woche locker nach und nach und vor allem auch so flexibel ausgleichen, dass man die mögliche größere Bedarfs-Verringerung, wenn’s denn relativ plötzlich passen kann, sehr schön direkt mitbekommt und nur zu nem Fünftel wieder aufessen muss und schon mit dem folgenden Fünftel Actrapid passend verringern kann ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bevor ch das Basal erhöhen würde, würde ich als erstes schauen ob nicht schon zuviel da ist. Könnte ja sein, dass er sich von einer Hypo- in die Hyperglykämie mit Resistenz bewegt und wieder in die Hypoglykämie. Kein schönes Spiel, oder? ;-)
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am 20.02.2017 14:42:20 | IP (Hash): 1785697032
Hoffentlich isser schon beim kompetenten Diabetologen in der Mache!
Ok, auch der muss mit ihm zusammen die nächsten Tage und Wochen erst einmal ausprobieren und bringt dafür hoffentlich etwas mehr Plan mit, als die bisher zuständige Ärztin.
Bei den bislang geposteten Werten kann ich absolut keinen Hinweis auf ne Unterzuckerung sehen, auch keinen auf ne fälschlich empfundene, weil dafür die Gewöhnungszeit von November bis jetzt viel zu kurz war.
Und von der berühmten Gegenregulation, wo auf nen 40ger Wert ein 240ger folgen soll, sind auch die größten Fans dieser Theorie längst abgerückt. Denn alle überprüfbaren Fälle in dieser Art haben nachgewiesen, dass der hohe BZ schlicht als gezielte Antwort auf den niedrigen angefressen wurde. Und das ist kein Ding, was regelmäßig bei der Nacht passiert, ohne dass man’s selbst mitkriegt.
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Cracktros
Rang: Gastam 20.02.2017 16:30:06 | IP (Hash): 2011730689
hjt_Jürgen schrieb:
Hoffentlich isser schon beim kompetenten Diabetologen in der Mache!
Ok, auch der muss mit ihm zusammen die nächsten Tage und Wochen erst einmal ausprobieren und bringt dafür hoffentlich etwas mehr Plan mit, als die bisher zuständige Ärztin.
Bei den bislang geposteten Werten kann ich absolut keinen Hinweis auf ne Unterzuckerung sehen, auch keinen auf ne fälschlich empfundene, weil dafür die Gewöhnungszeit von November bis jetzt viel zu kurz war.
Und von der berühmten Gegenregulation, wo auf nen 40ger Wert ein 240ger folgen soll, sind auch die größten Fans dieser Theorie längst abgerückt. Denn alle überprüfbaren Fälle in dieser Art haben nachgewiesen, dass der hohe BZ schlicht als gezielte Antwort auf den niedrigen angefressen wurde. Und das ist kein Ding, was regelmäßig bei der Nacht passiert, ohne dass man’s selbst mitkriegt.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Einwand.
Oft selbst genug erlebt. Morgens hohe Werte, also nachts gemessen und siehe da Unterzuckert. Also Basal reduziert, umd siehe da -es passt.
Mag sein, dass Typ 2, durch Eigeninsulin, so etwas nicht kennt. Und die hohen Werte nur angefuttert sind. Das kann ich nicht beurteilen.
Ja, ich hoffe auch, dass eine kompetente Hand die Einstellung übernimmt.
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Bearbeitet von User am 20.02.2017 16:49:38. Grund: - -
Elfe
Rang: Gastam 21.02.2017 01:03:53 | IP (Hash): 1292333945
ponti1979 schrieb:
Vielen Dank für eure Antworten Cracktros und Jürgen ! :-)
Hier mal die Blutzuckerwerte der letzten 3 Tage:
Datum Uhrzeit mg/dl Bemerkung
17.02.17 7:15 280 Nüchtern
9:00 306 Vor dem Frühstück 18 IE Actra dann 1 Scheibe Roggenbrot mit
Kochschinken.
12:30 385 14 IE Actra, kein Essen!
14:30 266 6 IE Actra
17:30 254 8 IE Actra vor dem Essen, Abendessen Gemüsesuppe
20:20 253 20 IE Lantus
23:54 228
18.02.17 8:30 277 Nüchtern 14 Einheiten Actrapid
10:15 263 Vor dem Frühstück 14 IE, 1 Scheibe Schwarzbrot mit Lachsschin.
12:22 368 14 IE Actrapid , kein Mittagessen
14:20 256
17:30 190 3 Stunden spazieren gewesen dann 20 IE Actra und Sushi
gegessen.
21:10 255 12 IE Actrapic
23:00 234 20 IE Lantus
19.02.17 7:30 356 14 IE Actrapid
9:40 309 16 IE Actrapid und Frühstück 1 Sch. Schwarzbrot mit Käse
12:15 312 vor dem Essen 30 IE, Lachs mit Blumenkohl und 4 kl. Kartoffel
15:47 285
Hallo Ponti,
bin sehr besorgt.
Dein Umgang mit Insulinen erscheint mir wie ein Blindflug oder Trapez ohne Sicherheitnetz.
So hohe Insulingaben, egal was oder ob du etwas isst. Und die hohen BZ-Werte.
Bis zum Termin in der Uniklinik solltest du nicht warten. Du brauchst einen niedergelassenen Arzt vor Ort. Dein Hausarzt sollte/könnte dir eine Überweisung schreiben und dich unterstützen zu einem baldigen Termin beim Diabetologen.
Du startest schon mit hohen Blutzuckerwerten in den Tag. Und diese schleppst du weiter, weil du noch nicht mit Korrekturregeln vertraut bist. Anfänger beginnen mit der Korrekturregel 50 = 1 Einheit Insulin senkt den Blutzucker um 50 mg/dl. Aber das ist schon ein Eingriff in deine Behandlung, was mir nicht zusteht.
So allgemein möchte ich dir sagen,
daß Basal = Lantus vor dem Schlafengehen (ca. 22:00 Uhr) verabreicht wird, nicht 20 Uhr - später besser (23 Uhr auch ok), um morgendlichen Anstieg (hormonell) besser abfangen zu können,
daß kurzwirkendes Mahlzeiteninsulin bei einem Blutzuckerwert größer 250 mg/dl erst gespritzt wird, bis zum Essen allerdings 15 min gewartet werden soll (Spritz-Ess-Abstand).
Sehe auch nicht wirklich guten Umgang KE-/Insulin tageszeitlich.
Insulin wird auf die Kohlenhydrate berechnet mit Berücksichtigung des Biorhythmus.
Die selbe Menge Kohlenhydrate braucht unterschiedliche Insulinmengen - morgens und abends mehr, mittags und nachts weniger (berücksichtigt über Faktoren - z.B. morgens/abends ca. 1 KE/Insulin 1:2, mittags/nachts 1:1)
Du brauchst unbedingt eine engmaschige Betreuung vor Ort, für den Umgang mit den Insulinen (+ Schulung).
Gruß Elfe -
am 21.02.2017 08:26:14 | IP (Hash): 2108455638
Guten Morgen!
Ich lese dauernd Actrapid.
Wird aber wie Novorapid gehandhabt?
Da passt die Basal-Versorgung nicht, um zum Essen braucht's bei der vorgehensweise ein schnelles Insulin. Mit passenden Spritz-Ess-Abständen.
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