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Diabetes nach Essstörung

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 8
    Mitglied seit: 01.05.2017
    am 01.05.2017 20:22:08 | IP (Hash): 1271762103
    Hallo zusammen,

    bei wurde vor ein paar Monaten ein Diabetes Typ 2 festgestellt. Dieser ist nach einer langjährigen Essstörung (Anorexie mit Gewichtsschwankungen) entstanden. Nun ist mein BZ bisher noch nicht gut eingestellt. Ich habe Metformin verschrieben bekommen, kann allerdings nur 500mg nehmen, da mir bei höherer Dosis extrem übel wird und ich nichts mehr essen kann. Habe diese Woche noch einen Termin beim Diabetologen, werde da mal nach einem alternativen Medikament fragen.
    Es ist nun so, dass ich den Diabetes körperlich extrem merke. Meine kognitiven Fähigkeiten sind extrem vermindert, ich habe 0 oder sogar - Energie und kann oft nicht schlafen, weil ich extremen Hunger habe, der nie weg geht, egal wie viel ich esse. Fühle mich seit dem erhöhten BZ sehr schwach und krank und habe das Gefühl, dass es mit der Zeit immer schlimmer wird und ich mich ähnlich fühle wie im Untergewicht/Mangelernährung. Es ist so, als ob meine Zellen die Glucose gar nicht aufnehmen (?).
    Ich kenne mich mit dem Thema Diabetes noch nicht so gut aus.
    Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen oder Ideen, was ich tun kann? Meine Lebensqualität geht gleich 0 in den letzten Monaten und es muss doch etwas geben, damit ich mich besser fühle. Bin für jeden Rat dankbar.

    Liebe Grüße
    Marienkäfer
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 01.05.2017 22:56:00 | IP (Hash): 51682219
    Hallo Marienkäfer,

    das wichtigste bei Diabetes ist, dass man seinen BZ so gesund wie möglich hinbekommt. Mit 500mg Metformin, eine homöopatische Dosis des schwächsten Diabetesmedikaments, bekommt man das nicht hin.

    Ich denke, dass Der Diabetologe dir helfen wird, mit geeigneten Medikamenten deinen BZ besser in den Griff zu bekommen. Ich denke auch, dass du dich mit vernünftigen BZ-Werten wieder sehr viel besser fühlen wirst.

    Alles Gute, Rainer
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 8
    Mitglied seit: 01.05.2017
    am 04.05.2017 19:49:16 | IP (Hash): 1271762103
    Hallo Rainer,

    danke für deine Antwort. War heute beim Diabetologen und er hat mir lediglich Siofor statt Metformin verschrieben, er sagte es sei der gleiche Wirkstoff, aber besser verträglich. Habe bei Google nicht wirklich was dazu gefunden, aber werde einfach mal ausprobieren, es höher zu dosieren.

    Viele Grüße, Marienkäfer
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 04.05.2017 20:03:24 | IP (Hash): 1824211700
    Hallo Marienkäfer,

    ich drück dir die Daumen.

    Es ist durchaus möglich, dass du Siofor besser verträgst, auch wenn der Wirkstoff der gleiche ist. Manchmal hängt die Verträglichkeit an den Zuschlagstoffen. Deshalb macht es Sinn, ein anderes Präparat auszuprobieren.

    Alles Gute, Rainer
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 04.05.2017 20:35:19 | IP (Hash): 639425143
    Hallo Marienkäfer,
    wie hat denn Dein Arzt den Diabetes Typ 2 Diagnostiziert also, welche diferenzialdiagnostische Methoden wurden angewendet?
    Welche form der Anorexie lag den bei dir vor?

    Persönlich habe ich Erfahrungen mit Anorexia nervosa also einem übermass an Bewegung beim gleichzeitigen Verzicht auf Nahrung, und ständigem Verlangen Gewicht und Körper zu Kontrollieren. In dieser, zum Glück kurzen Zeit, gab es bei mir keine Gewichtsschwankungen. In dieser Zeit gab es nur einen Trend - Gewicht nach unten. In dieser Zeit habe ich Menschen meines Alters kennengelernt, die Später einen Diabetes entwickelten. Bei ihnen wurde Diabetes Typ 3 diagnostiziert. Ihr Diabetes ähnelt ein wenig meinen Diabetes Typ 1, den ich vor beginn der Essstörung schon -fast ein Jahrzehnt - hatte.
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    Bearbeitet von User am 04.05.2017 20:38:03. Grund: vertippt
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 01.05.2017
    am 04.05.2017 20:48:10 | IP (Hash): 1271762103
    Danke, Rainer!


    Hallo Cracktros,

    es wurden bei mir 2 Bluttests gemacht und über den Hba1c diagnostiziert.
    Meine Anorexiesymptome haben über die 7 Jahre gewechselt, von einfach nur Kalorienrestriktion über Orthorexie (zwanghaft "gesund" essen) und übermäßige Bewegung/Sport war auch immer mit dabei. Die meiste Zeit war ich im Untergewicht, zwischendurch auch mal unteres Normalgewicht und jetzt bin ich zum ersten mal im Übergewicht.
    Ist Typ 3 ein Vertipper oder sollte das so?

    Viele Grüße,
    Marienkäfer
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 04.05.2017 21:59:16 | IP (Hash): 639425143
    Der Diabetes Typ 3 ist kein vertipper, sondern bewusst eingesetzt.
    Menschen die aufgrund von Mangel und Fehlernährungen einen Diabetes einwickeln, etwickeln den Typ 3 Diabetes. Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD 10) kennt den Code (Also die Bezeichnung, die Ärzte anwenden, wenn sie eine Diagnose stellen ) E 12 - Diabetes mellitus in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung. Der Typ 2 Diabetes wird, im ICD 10, als E11.- Diabetes mellitus, Typ 2 codiert.



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    Bearbeitet von User am 04.05.2017 22:10:30. Grund: E 12 (ICD 10)