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Unerklärliche Hypoglykämie

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    am 24.05.2017 10:47:18 | IP (Hash): 379616826
    Hallo ihr Lieben,
    seit 06.03.17 gehöre ich offiziell zum Klub der Sweeties (Typ1). Bis jetzt kam ich damit super zurecht, mit kleinen Ausreisern nach oben und nach unten. Gestern jedoch hatte ich eine unerklärliche Hypoglykämie.
    Um 20:30 Uhr lag mein BZ bei 118 mg/dl (letzte Mahlzeit gegen 16:00 Uhr), gegen 21:45 Uhr merkte ich auf einmal die typischen Unterzuckerungsanzeichen. Die Messung aufgrund der Anzeichen ergab einen Wert von 22 mg/dl. Mein Mann und ich haben 1,5 Stunden mit der Verabreichung von Gummibärchen, Cola sowie Schokolade und Zwischenmessungen gebraucht, um mich wieder in den Normbereich zu bringen. Heute bin ich mit einen Wert von 137 aufgewacht und bis jetzt ist auch alles in Ordnung.
    Ich hatte gestern weder Sport noch andere körperliche Aktivitäten, auch ein falsches Spritzverhalten kann es aufgrund der Uhrzeit nicht sein`.
    Hatte jemand schon so ein Erlebnis und kennt evtl. Gründe? Alle Gründe, die ich kenne treffen nicht zu.
    Gruß und Danke
    Claudia
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    am 24.05.2017 11:08:18 | IP (Hash): 58827288
    wann hast Du welches Basal gespritzt?

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    am 24.05.2017 11:22:41 | IP (Hash): 379616826
    Ich habe um 21:30 Uhr 13 Einheiten Toujeo gespritzt, Ich habe das Insulin zu 100% nicht mit meinem Analoginsulin verwechselt (hierfür ist auch der Zeitraum von 15 Minuten bis zum Bemerken der Unterzuckerung zu gering).
    Wie gesagt, ich habe keine logische Erklärung, aber auch noch sehr wenig Erfahrungswerte.
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    am 24.05.2017 12:22:28 | IP (Hash): 2108455638
    Hi!

    Toujeo ist ja ein getuntes Lantus – und venös wirkt das dann wie ein schnelles Insulin.

    Da hast Du wohl recht "gut" getroffen.


    ---
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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 24.05.2017 13:57:51 | IP (Hash): 58827288
    Mit dem weniger komprimierten Glargin=Lantus erlebe ich manchmal praktisch direkt und bis zu 1 Stunde nach dem Spritzen und deutlich schneller als mit meinem Apidra ähnliches, wie Du’s beschreibst, und darf dann so viel BEs futtern, wie ich essen müsste, wenn ich’s mit dem Apidra verwechselt hätte.

    Zu Unterzuckerungen mit Lantus = lantus lows gibt es einiges im Netz. Erklärt wird darin eigentlich immer, dass man beim Spritzen wahrscheinlich ein Gefäß getroffen hat, in dem das Insulin so schnell weiter transportiert wurde, dass es nicht wie normal vorgesehen zunächst im Zwischenzellwasser die größeren Speichereinheiten (Hexamere) bilden kann, die dann ordentlich langsam zerfallen. - Indirekt wurde von Sanofi (dazu?) vermeldet, dass Toujeo deutlich zuverlässiger wirken sollte.

    Persönlich denke ich, dass es außer größeren Gefäßen noch weitere Umgebungsbedingungen geben muss, in denen die Hexamer-Bildung nicht funzt und die volle Ladung recht instantan wirksam wird.

    Ok, bei mir gibt's sonen Flotten vielleicht 1mal pro Monat, und wo ich meine Tagesdosis auf morgens und abends aufteile und innerhalb der ersten Stunde nach dem Spritzen sicher kein KFZ fahre und meistens auch nicht schlafen gehe und wenigstens 29 von 30 Tagen eine super ausgeglichene Wirkung messe, kann ich ganz gut damit leben. Die Fehlwirkung futter ich halt lecker auf ;)

    Daumendrück, dass das bei Dir nur sone einfache Abweichung von der ordentlichen Funktion war und auch schön selten vorkommt.

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  • Elfe

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    am 26.05.2017 03:33:08 | IP (Hash): 1027179772
    Hallo Claudia,

    nach ca. 6 h nach Mahlzeit und Spritzen Unterzucker zu verspüren ist schon ungewöhnlich.
    Welches Mahlzeiten-Insulin benutzt du ?
    In einen Unterzucker hinein, Basal zu spritzen (aufgrund einer Zeitvorgabe des Arztes ?) muss dann auch nicht sein.

    22 mg/dl ist Alarmstufe rot !!!
    Mit viel Glück ist dir da der Notarztkrankenwagen erspart geblieben, den dein Mann bei Bewusstlosigkeit sonst gerufen hätte.

    Bei Unterzucker hilft dann flüssiges Zuckerhaltiges am besten - Cola, Fruchtsaft - so 300 - 400 ml entsprechend 3 - 4 KE.
    Traubenzucker geht auch, allerdings mit viel Wasser hinunter spülen.
    Nach 10 - 15 min sollte eine Anhebung des Blutzuckerwertes über dein Messgerät schon sichtbar sein.
    Noch zu tief, mehr zuckerhaltiges in 1 KE-Schritten.

    Gummibärchen und Schokolade sind in einer solch tiefen Hypo ungeeignet - Gummibärchen musst du kauen (5 Stück = 1 KE), Schokolade enthält Fett und geht viel zu langsam ins Blut.

    Bekam Hypos selber über Jahre nicht so wirklich in den Griff (Gründe vielfältig), mit Werten um die 30 mg/dl.
    Musste dann in eine spezielle Hypo-Schulung.
    Dabei wird neben Themen der Grundschulung auch Wert darauf gelegt, eine Hypo bereits oberhalb von 60 mg/dl (eigenes Handeln bewusstseinsmäßig möglich) zu erkennen.
    Das sind dann nicht so offensichtliche Anzeichen wie Zittern und Schwitzen, sondern z. B. Schwindelgefühl beim Aufstehen (nach Sitzen oder Liegen) oder auch Sehstörungen (Lesen, Blendwirkung bei Licht).

    Gruß Elfe
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    am 26.05.2017 08:32:11 | IP (Hash): 2108455638
    @Elfe

    Claudia hat wohl das Basal in ein großes Gefäß gespritzt. Toujeo wirkt genau wie Lantus dann wie ein ultraschnelles Bolusinsulin.


    Zum Spritzpunkt für Basal: Auch nach einer Hypo sollte man sein Basal zeitnah spritzen.
    Die Reaktion auf die Hypo war völlig OK.


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    am 26.05.2017 08:34:07 | IP (Hash): 379616826
    Danke für die Antworten. :-)
    Mein Mahlzeiteninsulin ist Humalog.
    Das Basal habe ich nicht in den Unterzucker hineingespritzt aufgrund der Zeitvorgabe vom Arzt, sondern direkt vor der Unterzuckerung gespritzt. Somit finde ich die Erklärung, dass ich eine Vene getroffen habe sehr logisch.
    Normalerweise habe ich sehr stabile Werte.
    Die Gummibärchen konnte ich noch sehr gut kauen und waren das 1. was ich in diesem Moment neben meinem Traubenzucker zur Hand hatte. Die Schokolade gab es zum Stabilisieren sobald ich mich wieder im Normalbereich bewegt hatte. Das habe ich so in Bad Mergentheim in der Diabetesklinik gelernt.
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    am 26.05.2017 08:50:24 | IP (Hash): 2108455638
    Hi Claudia!

    Du hast alles richtig gemacht!
    Gummibärchen passen übrigens super für Unterwegs in die Hosentaschen – die kleinen Päckchen haben je 1 BE und werden nicht krümelig wie z.B. Traubenzucker ;-))



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  • Cracktros

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    am 26.05.2017 09:30:02 | IP (Hash): 1602986466
    Hallo und herzlich Willkommen.

    Wenn nichts anderes schief gelaufen ist, dann würde ich an die Honeymoon-Phase denken. Genieße diese Zeit, des mmer weniger werdenden Insulinbedarfs.

    ----'--'-----''-
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    am 26.05.2017 09:59:14 | IP (Hash): 379616826
    Danke :)
    Honeymoon-Phase schließe ich persönlich für diese Unterzuckerung aus. Ich bin zwar in der Honeymoon-Phase und habe einen sehr niedrigen Insulinbedarf, aber ich habe nach dem Vorfall wieder wie gewohnt spritzen können ohne Hypo.
  • Cracktros

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    am 26.05.2017 10:03:48 | IP (Hash): 1602986466
    Typisch für die Honeymoon-Phase sind diese "unerklärlichen" Hypos.

    ----'--'-----''-
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  • Elfe

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    am 27.05.2017 01:48:37 | IP (Hash): 1027179772
    TypEinser schrieb:
    @Elfe
    Claudia hat wohl das Basal in ein großes Gefäß gespritzt. Toujeo wirkt genau wie Lantus dann wie ein ultraschnelles Bolusinsulin.
    Zum Spritzpunkt für Basal: Auch nach einer Hypo sollte man sein Basal zeitnah spritzen.
    Die Reaktion auf die Hypo war völlig OK.


    Sorry TypEinser,
    ist mir vollkommen unverständlich, wie frau ein großes Gefäß beim Basal in den Oberschenkel treffen kann, ist ja nicht die Kniekehle, wo auch frau die Adern dicht unter der Oberfläche sehen kann.
    Ist mir selbst in meinen Magerzeiten nicht passiert, bilde allerdings erst eine Hautfalte und spritze dann.
    Ja, kleinere Gefäße habe ich auch schon getroffen: Gibt dann blaue Flecken oder auch schon mal bei kleinem Gefäß bluten aus der Einspritzstelle, dabei wird aber auch das gerade gespritzte Insulin wieder mit ausgespült. Bei meinen kleineren Mengen als Claudias Basal ist dann eher meine Befürchtung, mit ca. 1 Einheit zurück reicht das Gespritzte nicht.

    Habe hier im Forum auch gelesen, daß Mann eher Probleme mit Basal in die Oberschenkel hat = schmerzhaft. Ihr trefft dabei aber eher einen Muskel als ein großes Gefäß.
    Fettverteilung ist nun mal anders bei Männlein zu Weiblein.

    Spritztechnik wie und wo zu erlernen ist wichtig, eingeschlossen optimale Pennadel-Länge.
    Erst nach einer Hypo, wenn diese bewältigt ist, spritze ich persönlich erst Insulin(e).

    Gruß Elfe
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    am 27.05.2017 09:02:54 | IP (Hash): 543117001
    Die unmittelbare Insulinwirkung - sehr viel schneller als beim schnellen Analog, z.B. Apidra - habe ich bisher nur im Zusammenhang mit Glargin (Lantus - Toujeo hat die selbe Wirkweise) beschrieben gefunden und selbst auch häufiger so erlebt.
    Da ich Apidra und Lantus in den selben Spritzstellenbereichen verwende und Apidra sehr viel häufiger am Tag als Lantus spritze und damit noch NIE so eine schnelle Wirkung erlebt habe, auch wenn’s mal ein bisschen geblutet hat, kann ich der Gefäß-Theorie nicht folgen.

    Ich gehe davon aus, dass aus bisher noch ungeklärten Gründen bei der Lantus-Injektion die Hexamer-Bildung ab und zu unterbleiben und das Insulin völlig ungebremst direkt wirksam werden kann.


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  • Cracktros

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    am 27.05.2017 14:31:34 | IP (Hash): 1234051455
    Aber.....
    Wenn das Basal ungebremst wirkt, dann müssten riesige KH Mengen vertilgt werden, um da eine
    adequate Gegenreaktion zu erzielen. Von einen Wert von 22 mg/dl, trotz verlangsamter Wirkung durch Fett in Schokolade, in so kurzer Zeit wieder hochzukommen spricht, meiner Meinung nach, nicht für ein Problem des Basal.

    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 27.05.2017 14:32:48. Grund: Vertippt
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    am 27.05.2017 16:20:15 | IP (Hash): 543117001
    Sich intravenös mit Insulin in ne ernsthafte Hypo zu spritzen, fällt wegen der knapp 5 Minuten kurzen Halbwertzeit vom Insulin im Blut wirklich äußerst schwer.
    Wer also z.B. ne halbe Stunde nach dem intravenösen Spritzen noch 2IE aktiv im Blut haben will, muss sich eben ne halbe Stunde zuvor 64IE dafür in die Vene eingefüllt haben.

    Die 13IE Toujeo, die hier zur Diskussion stehen, wären daher intravenös wahrscheinlich nicht einmal bemerkt worden.

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    am 28.05.2017 10:54:13 | IP (Hash): 1529927506
    Cracktros schrieb:
    Aber.....
    Wenn das Basal ungebremst wirkt, dann müssten riesige KH Mengen vertilgt werden, um da eine
    adequate Gegenreaktion zu erzielen.

    Hallo Cracktros,

    die kurze Halbwertszeit von 5 Minuten im Blut ist etwas ganz anderes als solche Mengen Insulin im Unterhautfettgewebe, die nur Stück für Stück in den Blutkreislauf übergeben werden. Wenn man davon ausgeht, dass das Insulin bei solchen Lantus-Lows ungebremst im Blut ankommt, dann passt das schon.

    Der schnelle Abbau von zuviel Insulin ist übrigens der Grund dafür, dass die Phase 1 der Insulinausschüttung bei Stoffwechselgesunden ruhig auch zu hoch ausfallen darf. Die kurzen BZ-Tiefs können bei denen problemlos durch die Leber ausgeglichen werden.
    Bearbeitet von User am 28.05.2017 11:22:45. Grund: .
  • Cracktros

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    am 28.05.2017 11:37:51 | IP (Hash): 1850124036
    Hallo Reiner,
    im Nachbarforum -insulinclub.de- gibt es des öfteren Berichte von Typ 1 Diabetiker/innen .-Besonders oft sind es LADA Diabetiker- in der Remissionsphase. Hier wird von diesen unerklärlichen Unterzuckerungen Berichtetet.

    In der Literatur wird die Remissionsphase als Phase mit fallenden Insulinbedarf ,dargestellt, der Zeitweise (einige Stunden, einige Tage) sogar zum vollständigen ausbleiben des externen Insulinbedarfs führen kann.

    Wenn man bedenkt, dass die Halbwertszeit von Insulin, im Blut, ca 7 Minuten beträgt (Durchschnittswert aller Literatur, die mir zur Verfügung steht), dann dürften die paar Einheiten Basal kaum etwas ausgemacht haben.

    Hätten sie etwas ausgemacht, hätte die langsamem Schokolade dazu geführt, dass die Werte noch stärker gesunken wehren.

    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 28.05.2017 13:25:18. Grund: ,
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    am 29.05.2017 08:00:45 | IP (Hash): 2108455638
    Claudi811 schrieb:

    Um 20:30 Uhr ... 118 mg/dl (letzte Mahlzeit gegen 16:00 Uhr),
    gegen 21:45 Uhr ... 22 mg/dl.




    Claudi811 schrieb:
    21:30 Uhr 13 Einheiten Toujeo gespritzt,

    Zeitraum von 15 Minuten bis zum Bemerken der Unterzuckerung).




    hjt_Jürgen schrieb:
    Sich intravenös mit Insulin in ne ernsthafte Hypo zu spritzen, fällt wegen der knapp 5 Minuten kurzen Halbwertzeit vom Insulin im Blut wirklich äußerst schwer.
    Wer also z.B. ne halbe Stunde nach dem intravenösen Spritzen noch 2IE aktiv im Blut haben will, muss sich eben ne halbe Stunde zuvor 64IE dafür in die Vene eingefüllt haben.

    Die 13IE Toujeo, die hier zur Diskussion stehen, wären daher intravenös wahrscheinlich nicht einmal bemerkt worden.




    15 Minuten nach Basalgabe 90 mg/dl gesenkt – die 13 Einheiten Toujeo haben prima gewirkt. Und ziemlich schnell.

    Die "Gefäß-Theorie" wurde häufig in der Form berichtet, etliche T1 nutzen intravenöse Insulingabe als "Turbo" gegen hohe Werte – auch wenn Elfe meint, Frauen hätten am Bein keine goßen Gefäße...
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 30.05.2017 00:48:49 | IP (Hash): 545685971
    @TypEinser
    Claudia wird wissen, wie zu Basal zu spritzen ist.
    Dabei ein großes Gefäß zu treffen, ist höchst unwahrscheinlich.

    'Intravenös' Insulin gegen jeden Verstand bewusst zu missbrauchen und bewusst ein großes Gefäß auszuwählen ist nicht Gegenstand der Ausgangsfrage. Basal ist sowieso für so einen Unsinn ungeeignet. (:-(

    Jenseits von der Toujeo-Gabe muss auch der Tagesablauf hinterfragt werden:
    Mahlzeit/Insulin ge-/verschätzt, erhöhter Verbrauch durch Belastung auch unabhängig von Sport u.a.m.
    Bearbeitet von User am 30.05.2017 00:51:52. Grund: Text
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    am 30.05.2017 07:48:59 | IP (Hash): 2108455638
    @Elfe

    Es steht außer Frage, ob Claudia über ihre Spritzmengen und -zeiten bescheid weiß.

    Es geht um die Hypo nach Bolus-Ende und 15 Minuten nach der Toujeo-Dosis.
    Ohne irgendwelche besonderen Umstände.


    Und nur weil Du mit Lantus keine "unerklärliche Hypo" hattest bedeuet das nicht, das es dieses Phänomen nicht gibt.

    http://www.onmeda.de/forum/diabetes/144928-extrem-schnelles-lantus

    http://www.insulinclub.de/index.php?page=Thread&threadID=27663


    Ich habe selbst so eine Lantus-Aktion hinter mir und nutze (auch der besseren Anpassung wegen) Levemir.

    Und jetzt tu mir einen gefallen und schreib bitte nichts von "Alarmstufe" und "Gefäß treffen ist nicht".
    Les den Inhalt der Links, im Insulinclub gibt es noch ETLICHE Themen rund um Lantus/Toujeo und heftige Hypos.
    Da keiner genau weiß WARUM ist die Theorie ein Gefäß (oder eine Ader/Vene) zu treffen nicht abwegig, oder? Zumal die Wirkweise von Lantus/Toujeo NUR unter der Haut funktioniert. Intravenös hat man ein schnelles Insulin, das steht sogar in der Packungsbeilage,

    ---
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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
    Bearbeitet von User am 30.05.2017 07:52:00. Grund: .
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    Mitglied seit: 07.05.2017
    am 01.06.2017 10:22:22 | IP (Hash): 2098122104
    nehme auch levemir!