Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
zucker werte stimmen nicht mehr..
-
am 08.06.2017 15:31:43 | IP (Hash): 52263875
hallo ich habe seit ca. 3 wochen probleme mit meinem BZ! ich steige nach dem essen zu weit, kann das nicht erklären, zb. 230-270, wenn ich dann korrigiere komme ich - auch wenn ich esse und der zucker noch höher ist - wieder schön runter... das zweite problem ist wenn ich mich nieder lege steige ich relativ stark, zb. 22h bettruhe wert 120.. dann etwa 2h früh zucker 220 oder so.. BE komme ich abends 7-13.. ich korrigiere nachts dann immer runter, da sonst in der früh der wert schlecht wäre.. hatt immer um 7 lzwert, der letzte war 7,4.. spritze novorapid, abends levemir 13 IE.. danke, lg. -
Elfe
Rang: Gastam 08.06.2017 19:30:24 | IP (Hash): 1789549116
Hallo Stefano,
habe auch die beiden Insuline Novorapid und Levemir.
Das Novorapid ist ein sehr schnelles Insulin.
Ich muss daraufhin die Mahlzeiten abstimmen.
Zu schwer verdaulich - Fett, Fleisch und sogar Gurkensalat - machen sich dann bemerkbar.
Insulin futsch, Kohlenhydrate kommen dann verspätet doch ins Blut, Blutzucker steigt.
Korrigiere nach 3 - 4 h ggfs. hohen Blutzucker entsprechend mit Korrektureinheiten.
Habe ich dich richtig verstanden: 7 - 13 BE abends oder meintest du Einheiten Mahlzeiteninsulin ?
An BE wäre das schon recht viel, mit Abendfaktor (bei mir 2,3) wäre mir das an Insulinmenge viel zu viel.
Komme mit 3 - 4 BE/KE pro Hautmahlzeit gut hin, bis zu 6/7 KE gut händelbar, aber nicht mehr.
Spritzt du das Levemir nur 1 x abends ?
Die Wirkung ist bei diesem Insulin nicht 24 h, wird eigentlich 2 x täglich gespritzt.
Bei mir morgens vor Frühstück 7 Einheiten und abends vor Schlafengehen (später als 22 Uhr) 5 Einheiten, also auch so ungefähr deine Menge in zwei Teilen.
Wenn du um 22 Uhr schon zu Bett gehst, sollte dein Abendessen ca. um 18 Uhr sein,
Dann kannst du dein Abendessen in der Wirkung beurteilen und ggfs. gefahrlos korrigieren.
Ob die Levemir-Menge für den Grundstoffwechsel ausreicht, wirst du an deinen Morgenwerten sehen und kannst Menge vorsichtig anpassen.
Ob Morgenlevemir passt, lässt sich leider nur durch Auslassen von Frühstück (und ggfs. Mittagessen) herausfinden.
Beide Insuline bzw. die BE/IE-Faktoren nach Tageszeit zum Novorapid müssen getrennt ausgetestet werden.
Mein HbA1c-Wert liegt aktuell bei 6,4.
6,5 sollte dein Ziel sein und ist durchaus möglich.
Gruß Elfe -
Cracktros
Rang: Gastam 08.06.2017 21:36:54 | IP (Hash): 353573985
Hallo,
wann isst du das letze mal und was?
Ist dein Abendessen stark Fett- und Protein enthaltend?
Und hast du an Gewicht zugenommen?
----'--'-----''-
DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 09.06.2017 08:20:34 | IP (Hash): 52263875
hallo
7-13 BE..nahrung.. spritze nur abends levemir.. 2x levemir würde mich zu viel nerven...
so auf die 10 Broteinheiten komme ich abends fast immer.. habe etwas am bauch zugenommen.. mich stört nur der anstieg nach dem essen bzw. wenn ich mich nieder lege dann der anstieg beim schlafen.. zb. gestern: 6 BE brötchen, neuburger leberkärse 10 dag, 45 gramm schokolade (12IE novor.) 20:45h 22:10 zucker 230 IE korrektur 5 IE (+13 IE levemir) , 1h nachts dennoch 240 zucker .. das dürfte nie sein! korrektur 5IE 4h früh 68 hypo.. -
am 09.06.2017 09:55:29 | IP (Hash): 2108455638
Stefano99 schrieb:
spritze nur abends levemir.. 2x levemir würde mich zu viel nerven...
Hi!
Das ganze hört sich nach Basallücken und planlosem korrigieren an.
Wie lange hast Du denn schon Typ 1?
-
am 09.06.2017 10:20:32 | IP (Hash): 52263875
so 7 jahre......... bis jetzt immer alles im griff.... seit paar wochen nicht mehr.. sonst keine entzündung/erkrankungen bekannt.. mich stören die steiger nach dem essen bzw. nach dem niederlegen.. ok an manchen tagen hat man stress da verstehe ich es...aber sonst............ was ist planlosese korrigieren?
-
am 09.06.2017 10:40:57 | IP (Hash): 2108455638
Stefano99 schrieb:
zb. gestern: 6 BE brötchen, neuburger leberkärse 10 dag, 45 gramm schokolade (12IE novor.) 20:45h
22:10 zucker 230 IE korrektur 5 IE (+13 IE levemir) ,
1h nachts dennoch 240 zucker .. das dürfte nie sein!
korrektur 5IE 4h früh 68 hypo..
Wie gesagt, das fehlt wohl Basal, uns die Korrektur ging in einen laufenden Bolus.
Du hattest wahrscheinlich in den 7 Jahren noch ein kleines bisschen Restleistung der Betas (das ist gar nicht so selten), die ist jetzt wohl hinüber...
Wenn Dir 2 x Levemir am Tag zu viel Arbeit sind, dann lass Dir Lantus oder Toujeo verschreiben. Levemir hält um die 14 Stunden, danach fehlt Dir ganz einfach Basalinsulin. Siehst Du an den hohen Werten und den Korrekturen.
Ein blöder Nebeneffekt: Du fängst Dir mit den höheren Werten Resistenzen ein, die Du dann mit mehr Insulin knacken musst. Und sobald die weg sind, ist die Hypogefahr sehr groß.
Alles in allem schlecht einzustellen... Da wirst Du um einen gute Basalversorgung tagsüber mit einem Schuß aus dem Levemir-Pen nicht drumrumkommen. -
Cracktros
Rang: Gastam 09.06.2017 11:28:16 | IP (Hash): 946723164
Ja, hört sich nach Basal-Lücke an.
Aber, wie sieht es mit einem Spritz-Ess-Abstand aus?
----'--'-----''-
DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 09.06.2017 11:31:57 | IP (Hash): 52263875
glaube nicht dass es mit restleistung zu tun hat.. die ist seit längerem hiinüber bzw. würde sich nur gering auswirken.. es muss andere gründe geben.. levmir teilen auf 2 MAL ist nicht gut.. denn dann habe ich abends weniger und in der früh probleme.. gepasst hat ein abend wo ich nur so ca. 6 BE aß, da stimmte der zucker nach dem essen uns nachts.. anscheinend kann mein körper mit größeren mengen nicht mehr umgehen bzw. ist die gewichtszunahme auch entscheidend.. ich habe so das gefühl das ein lada typ irgendwas auch mit typ 2 zu tun hat.. sprich mehr bauch, schlechterer stoffwechsel.. angst habe ich nur vor "nicht einstellbare diabetiker"... angeblich muss man diabetiker in den ersten 6,7 jahen gut einstellen, da es danach nicht mehr möglich ist...... -
am 09.06.2017 11:38:35 | IP (Hash): 1390878329
Naja, und liest sich nicht nur mit 2xLevemir zu nervig ein bisschen seeehr naiv. Denn Insulin senkt zwar bei uns allen den BZ, aber in welcher Zeit um wieviel, ist individuell und bei einem einzelnen dann u.U. tages und jahres- und wie auch immer -zeitlich und situativ sehr verschieden. Muss halt immer mal wieder ausgetestet und angepasst werden, und davon seh ich hier nicht die Ahnung von nem Schimmer.
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.06.2017 11:45:30 | IP (Hash): 2108455638
Stefano99 schrieb:
iich habe so das gefühl das ein lada typ irgendwas auch mit typ 2 zu tun hat.. sprich mehr bauch, schlechterer stoffwechsel.. angst habe ich nur vor "nicht einstellbare diabetiker"... angeblich muss man diabetiker in den ersten 6,7 jahen gut einstellen, da es danach nicht mehr möglich ist......
Typ 1 LADA ist DER Klassiker mit Restleistung!
Somit ist die Basallücke sozusagen verbrieft – auslaufendende Restleistung der Betas.
Die Probleme mit "Resistenzen" wie beim Typ 2 habe ich Dir schon beschrieben, kommt vom Insulinmangel, sprich:
Basallücken.
Und jeden Diabetiker kann man auch nach etlichen Jahren gut einstellen.
Und zum Guten Schluss: Du solltest Dich selbst einstellen können.
Da ist "hörensagen" und "glaub ich nicht" sowie "keine Lust auf 2 x Levemir" nicht zielführend.
Du könnstest ja mal über's Wochenende einen "Essen-Auslass-Test" machen. Da siehst Du gut, ab wann Dein Basal vom Abend am nächsten Tag nicht mehr wirkt.
Bearbeitet von User am 09.06.2017 11:46:48. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 09.06.2017 12:03:44 | IP (Hash): 946723164
Ich überlasse die Diagnose lieber anderen, denke mir aber meinen Teil bezüglich des hinzugekommenen Bauches.
Hattest du schon mal eine Schulung?
Wenn nicht - frag doch mal deinen Arzt ob du eine bekommen könntest!
----'--'-----''-
DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Cracktros
Rang: Gastam 09.06.2017 12:06:34 | IP (Hash): 946723164
..und noch eines; falls Du eher der Typ bist, der im Eigenstudium besser lernt: Es gibt gute Bücher, zum Thema Insulintherapie.
----'--'-----''-
DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 09.06.2017 13:27:30 | IP (Hash): 52263875
Bisher hat es ja gepasst.. somit war auch nichts zu testen oder anzupassen oder sonstiges..... das kommentar "ahnung und schimmer" finde ich überflüssig.... -
am 09.06.2017 13:38:17 | IP (Hash): 2108455638
So ein kleines bisschen hat Jürgen ja nun Recht.
Du als T1 (wenn auch Lada) solltest über Deine Basalversorgung bescheid wissen – auch darüber, dass Levemir eben nicht 24 hält.
Und keiner hat was davon geschrieben, Levemir aufzuteilen.
Da fehlt schlicht und einfach eine passende Dosis am Morgen! Aufteilen hieße, an anderer Stelle zu kürzen. Dann passt gar nix mehr...
---
DO NOT FEED THE TROLL!!!
http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718 -
Cracktros
Rang: Gastam 09.06.2017 13:47:45 | IP (Hash): 2098373006
7 Jahre, ohne Veränderung?
Man, da ist ein Uhrwerk umrunder....
----'--'-----''-
DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 09.06.2017 13:48:28. Grund: Vertippt -
am 09.06.2017 13:57:37 | IP (Hash): 52263875
@typ einser: danke für inputs, sind sicher hilfreich!
klar weiss ich, dass levemir nicht 24h hält.. wie erklärst du die steiger nach dem zu bett gehen.. ich las zwar nach, dass eine homonproduktion für blutzucker steigerungen verantwortlich sind..jedoch finde ich das ausmaß zu extrem.. oder werde ich mich eher daran gewöhnen müssen abends eher kleine BE mengen zu essen...
noch eine frage: kann es sein, dass der zuckerwert spät nachmittag leicht steigt..(ohne nahrungsaufnahme)..?
-
am 09.06.2017 14:15:11 | IP (Hash): 2108455638
Die Hormonproduktion stellt an und für sich kein Problem abends dar, sondern ist als "Dawn-Phänomen" eher am Morgen bekannt.
Erstmal die letzte Frage:
Der Blutzucker sollte am späten nachmittag nicht ansteigen, normalerweise ist da die Insulinwirkung (um 15.30) am Besten und ist somit für die Basaleinstellung der niedrigste Tageswert (wenn man nichts isst.)
Genauso ist es nachts gegen 2.00 Uhr.
Ein Anstieg ohne Essen deutet wieder auf eine Basallücke hin!
Genauso wie der recht hohe Insulinbedarf bei vielen BE's am Abend.
Ich kenne einige T1er, die auf ICT eine gute Basalversorgung haben und ab der 6ten BE das Bolus-Insulin kürzen müssen...
Ich würde an Deiner Stelle einen Termin beim Diabetologen machen und das ganze neu einstellen.
– Hier im Forum plädieren einige dafür, das selbst machen zu können. Ich auch, aber dazu braucht es einige Erfahrung mit den Insulinen. Eventuell könntest Du Dir eine Strategie ausdenken und zusammen mit dem Arzt durchsehen. Damit wirst Du unabhängiger in der Zukunft! -
Cracktros
Rang: Gastam 09.06.2017 16:28:15 | IP (Hash): 146919208
Bei Betrachtung der Gesammtfragellung bleibt als Antwort das große und kleine 1×1 der Insuntherapie übrig.
In der Tat -persönlich -bin ich der Meinung, dass Menschen in der ICT, mit Erfahrung und Schulung es beherrschen müssen. ICT basiert, meiner Meinung nach, auf Selbstverantwortung und viel Wissen, an Patienten. Im Umkehrschluss bekommen ICTler Freiheit. Ohne eigenes Zutun gibt es diese Freiheit nicht.
Als Mitpatient helfe ich gern wo ich kann, dieses Wissen zu verbreiten, oder einen Aussenblick auf aktulle Stoffwrchsellagen zu geben. Aber es gibt auch Grenzen. Ich bin nicht Willens( und ab und an nicht fähig) hier, kostenlos, ein Buch über ICT zu schreiben.
----'--'-----''-
DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 09.06.2017 16:33:52. Grund: ergänzung -
am 09.06.2017 17:08:12 | IP (Hash): 1991602801
"Einstellen" ist die Grundlage vom Missverständnis. Bis zum Ende der 80ger Jahre des vorigen Jahrhunderts gab’s keine BZ-Selbstmessung. Da musste INSULINER alle viertel Jahre zum Überprüfen und eben neuen "Einstellen" ins kranke Haus. Da wurde dann über mehrere Tage systematisch ausprobiert, mit wievielen Einheiten von welchem Insulin zu welchen Tageszeiten und dazu mit wievielen BEs zu den jeweiligen Mahlzeiten die Eckwerte für das vom jeweiligen Dok angestrebte Therapieergebnis erreicht wurden. Und wenn der Plan im Krankenhaus passte, war der die "Einstellung" für’s Quartal.
Also noch mal ganz ausdrücklich: Einstellung = Insulin und Futter in festen Größen nach einem festen Stundenplan! Und als die Selbstmessung zuerst in die Arztpraxen kam, hat der Arzt die Rolle vom kranken Haus übernommen und Insulin- und Futtermengen für den Tag vorgegeben. Und als dann die Selbstmessung auch für immer mehr von uns Betroffenen möglich wurde, haben wir sie praktisch als die Überprüfung der Einstellung vor jeder Mahlzeit zu gebrauchen gelernt und ggf. mit der Mahlzeit an Insulin nachgelegt, was vorher gefehlt hatte.
Einstellungen in dieser Art gibt es auch heute noch reichlich, wenn sie gut funktionieren im Rahmen von HBA1c 8-10 und mehr und mit Annäherung an 7 mit unangenehm zunehmenden Hypos.
Dagegen ist für mich heute die persönliche Blutzucker-Steuerung in der eigenen Verantwortung und im eigenen Zielrahmen völlig normaler Standard. Und dazu gehört nun mal so ne Kleinigkeit, dass der aktuelle persönliche BZ-Verlauf z.B. mit 2BEs bekannt ist. Also mit der passenden Insulinmenge wann nach dem Essen wie hoch die Spitze und wann der Wirkauslauf in der Höhe vom BZ vor dem Essen? Und wie sich daran was mit wieviel mehr BEs und wieviel mehr IEs ändert?
Klar ist Basal die notwendige Grundlage. Aber ohne die Kenne von der Boluswirkung kann ich ja gar nicht absehen, wann wahrscheinlich allein mit dem Basal kommt, was ich da gerade messe.
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 09.06.2017 18:05:10 | IP (Hash): 146919208
Das Leben mit Diabetes bedeutet Verantwortung übernehmen, Bereitschaft seinen Grips anzustrengen und neues zu lernen, sich Zeit zu nehmen um Seine eigene Stoffwechsellage zu Analysieren und Schlüsse zu ziehen. Die Messwerte sind nicht nur für die nähere Insulugabe nöttig, sondern um veränderrungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Aber es sind mehr Beobachtungen, als nur der Blutzuxker und das Essen, in Betracht zu ziehen.
Immer wieder wird der BZ auf die Gabe von Insulin und das verspeisen- oder nicht verspeisen- von Kohlehydrat reduziert. Meiner Erfahrung nach, ist diese Reduktion, der beste Weg sich fehlzuterapieren.
Und als Diabetiker muss man immer Planvoll znd Logisch vorgehen, egal welche Situation da ist.
Also, ICT ist eine Therapie die man nicht so einfach konsumiert und gut ist. Es Sitz da kein Arzt der sagt soviel davon und gut ist. Nein, Patient, Arzt, Dia-Beratung funktioniert als Team.
Und die beste Technik nüzt nichts wenn das 1×1 der Therapie nicht behetscht wird. Insulinpumpe, CGM usw bedeuten mehr Aufwand als ICT.
Das gute ist es ist alles erlenbar.
----'--'-----''-
DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 09.06.2017 18:06:55. Grund: Vertippt