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Welche Kosten kommen auf einen Diabetiker zu?

  • M.Ernst

    Rang: Gast
    am 02.02.2011 21:48:40
    Hallo,
    mein Glukosetoleranztest ist nicht so gut ausgefallen, somit habe ich in 1 Woche einen Termin bei der Diabetologin.
    Mir ist durchaus bewußt, was da jetzt ungefähr auf mich zu kommt. Aber was ich nicht weiß: Welche Kosten kommen auf mich zu? Muß ich das Blutzuckermeßgerät selber bezahlen? Kriege ich da nen Zuschuß von der Krankenkasse? Und was ist mit den Streifen? Wie lange halten die ungefähr?

    Gruss Ernst
  • havier

    Rang: Gast
    am 03.02.2011 02:23:06
    hallo Ernst,
    Messgerät incl. 1x jährlich Batterien bekommst du umsonst.
    Der Hauptposten an den monatlichen Hardware-Kosten werden wohl die Messstreifen sein. Bei meinem Gerät Contour) kosten 50 Stck ca. 26,--. Bei 4-6x Messen/Tag sind das gut 100,-- monatlich.
    Der Rest, Lanzetten (Piekshilfen) und Nadeln für den PEN sind ein paar Euro/Monat.
    Also grob gerechnet gute 100,-- Euro monatlich.
    Was und wieviel davon deine Kasse zahlt, hab ich leider keine Ahnung.


    von havier
  • peter

    Rang: Gast
    am 03.02.2011 09:49:51
    ist recht einfach.
    1. für tabletten behandelte, bz gerät ist meist kostenlos
    die streifen sind zu bezahlen, daher ist dort das gerät zu bevorzugen wo die streifen am günstigsten sind (zb, beurer ca 18-19¤/50st. oder andere)
    zu den tabletten die übliche zuzahlung als chroniker
    max 1% des jek.
    2. fir isuliner, gerät kostenlos und streifen weden von der kk zuzahlungsfrei getragen.(lanzetten und kanülen beim diaversand ohne zz)
    insulin die übliche rezeptgebühr, als chroniker max 1% des jek.
  • Elron

    Rang: Gast
    am 03.02.2011 13:52:03
    Die Kosten die auf einen zukommen sind aber glaube ich abhängig von der KraKa.
    ich z.B muss nur fürs Insulin und Spritzenköpfe bezahlen ( ca. 45 ¤ beides zusammen) Teststreifen sowie gerät werden bzw wurden von meiner Kraka übernommen.

    es gibt allerdings auch was die Kosten angeht eine regelung:
    selbst muss man 1% (oder 2% bin mir gerade nicht ganz sicher) seines Jahresbruttos selbst löhnen, alles was darüber hinaus geht kann man von der KraKa zurück fordern.
    Also immer schön die Belege aufbewahren ;-)
  • Klitzko

    Rang: Gast
    am 03.02.2011 15:05:10
    Also immer schön die Belege aufbewahren ;-)

    Oder zum jeweiligen Jahresende 1%, bzw.2% an die Krankenkasse (die AOK regelt das so) des jährlichen gesamten Bruttoeinkommens (auch Ehefrau) abdrücken. Dann erhält man (Frau auch) eine Zuzahlungsbefreiung. Die enthält u.a. auch das "Eintrittsgeld" in die Praxis, Krankenhauszuzahlungen und natürlich die Rezeptgebühr in der Apotheke.

    Es ist ein Rechenexempel, wobei komme ich besser weg, einmalige Zahlung oder Zettelwirtschaft.

    von Klitzko
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 03.02.2011 20:14:06
    Die Wahrscheinlichkeit, dass eine KK die fälligen Gebühren über ein Jahr stundet, gehen gegen Null - die 1% (bei chronisch Kranken, die wir ja sind!) werden VOR dem betreffenden Jahr eingezogen. Allerdings sind bei der Beitragsbemessung Freibeträge anzusetzen:

    http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Zuzahlungsbefreiung-Krankenversicherung-675.html

    Allerdings sollte man einmal durchrechnen, ob die 1% den Gesamtjahreseinsatz übersteigen, sonst gibt es die ZZB eh nicht. Ich habe die Zuzahlungsbefreiung bisher nur als Vorteil empfunden... von Rudi
  • havier

    Rang: Gast
    am 03.02.2011 23:47:56
    etwas anders läuft es bei den Privaten.
    Ich hab zB. eine mit Selbstbeteiligung. Hab ich nix, dann bekomme ich von der Kasse am Jahresende ein paar Monatsbeiträge zurück.
    Jetzt kann ich mir ausrechnen was besser ist. Zahl ich alles selbst oder lass ich es die Kasse zahlen.
    von havier
  • M.Ernst

    Rang: Gast
    am 04.02.2011 19:10:50
    vielen dank für eure antworten!