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    am 14.08.2017 14:35:51 | IP (Hash): 800816822
    Eigentlich läuft zur Zeit alles perfekt
    Mein Arzt ist wirklich nett
    Das Praxisteam ist nett
    2 Tabletten am Tag machen mir nichts aus
    Ich fühle mich durch meinen Lebenswandel fitter, frischer und gesünder
    Mein HBA1C ist 5,0, das ist meines Erachtens sehr gut

    ABER Wie gesagt, es bleibt die Angst vor den Nebenwirkungen von Sitagliptin. Denn es bringt mir nichts, dass es meinen Zucker reguliert und mich vor Folgeschäden beschützt, wenn ich vorher an Krebs abkratze. Außerdem habe ich ja wie oben geschrieben die Hoffnung, dass ich das auch nur durch meine Ernährung und Sport hinkriege (habe ja auch bereits ohne Tabletten meine Zuckerwerte extrem reduziert, als ich damals auf die Blutergebnisse gewartet habe)

    Mal schauen. Auf jeden Fall treffe ich meine Entscheidungen nur nach Rücksprache mit dem Arzt und wenn mein HBA1 nächstes mal kleiner 5,5 ist, dann bestehe ich darauf, dass ich nur eine Velmetia pro Tag nehme. Mit meinem Arzt kann man auf jeden Fall auch reden (er wollte mir ja zu Beginn eigentlich Insulin geben aber da hatte ich mich bereits gewehrt)

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    am 14.08.2017 14:45:49 | IP (Hash): 1681285744
    Dersim
    HbA1c von max. 5,3% ist wichtig um vor Folgeerkrankungen sicher
    zu sein und man kann erwarten, dass unter der jetzigen weltweiten
    Diabetes-Situation das zum Max. des Normalgesunden innerhalb
    der nächsten Jahre werden wird.
    Dein Arzt ist wahrscheinlich wie ein guter Kumpel und so sollten
    gute Ärzte sein !

    .
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    am 14.08.2017 14:54:12 | IP (Hash): 800816822
    Ich kann ihn schwer einschätzen. Er meint, dass HBA1C bis 6,3 ok ist. Er will sogar, dass ich mehr esse (weil ich vorher 92 wog und jetzt 68), dass ich nicht hungern soll. Wobei ich nicht hungere. Ich esse halt sehr gesund, meine Frau kocht täglich frisch. Wenn es nach ihm ginge, würde ich ja jetzt Insulin nehmen (zu seiner Verteidigung: Er wollte mir damals bei einem HBA1C von 12,9 Insulin geben).

    Wie gesagt, mein Hauptproblem ist und bleibt das Sitagliptin. Aber wie ebenfalls gesagt, steht meine Entscheidung. Ich werde weiterhin gesund leben und beim nächsten Mal die Tabletten halbieren, sofern HBA1C weiterhin so gut ist (nach Rücksprache). Sollte es dann 3 Monate später wieder steigen, hätte ich wenigstens Gewissheit, dass es ohne nicht geht. Aber solange das nicht bewiesen ist, glaube ich an mich. Auch wenn es sonst niemand tut. Aber niemand hätte es auch geglaubt, den HBA1C von 12,9 auf 5 zu senken. In 5 Monaten. Und doch ist es möglich, man muss es nur wollen:-)
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    am 14.08.2017 15:33:22 | IP (Hash): 1681285744
    Dersim
    Wenn Du die Dosis halbieren kannst, dann halbiert man in der Regel
    auch Nebenwirkungsrisiken. Allerdings ist zu erwähnen, dass täglich
    nur 1000mg Meformin nicht viel ist und so sehe ich das 3x täglich
    500mg Metformin als mit besserer Verteilung, auch reduzierten
    Nebenwirkungen bei Magen und Darm und manche erwähnen,
    dass wegen der besseren Verteilung der Effekt wie 2x 1000mg
    sei im Zusammenhang mit der Glukose und dem HbA1c !

    Das ist vielleicht auch etwas was man sich gut merken sollte.

    .
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    am 14.08.2017 16:59:11 | IP (Hash): 800816822
    Meine Hauptbedenken gelten Sitagliptin, sprich ich könnte mir auch vorstellen Sitagliptin zu reduzieren und Metformin in der Dosis beizubehalten. Muss ich mir wirklich noch gut überlegen, bzw. mal schauen was der Arzt sagt. Danke euch
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    am 14.08.2017 17:08:49 | IP (Hash): 1405373693
    Für die durch Dersim52 beschriebene Situation sind die Tipps von TypEinser ernst zu nehmen:
    TypEinser schrieb:
    Was die Therapie und Diabetes-Zukunft angeht, das kann man echt schlecht planen.
    Vertraue da auf Deinen Diabetologen und Deine Messwerte!


    TypEinser schrieb:
    Mach doch einfach einen Termin mit Deiner Diabetesberaterin. Zusammen mit dem Arzt kannst Du die ideal Kombination für Dich finden und gleichzeitg Risiken abwägen und besprechen.


    Das Geschreibsel von Adhka stellt nicht mehr, als eher überflüssiges Zeilenfüllmaterial dar.
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    am 14.08.2017 17:13:01 | IP (Hash): 800816822
    Ach ja, ganz vergessen zu sagen: Ich habe keine Diabetes-Beraterin. Ich war seit März bis heute insgesamt 5 mal beim Diabetologen. In der Zeit wurden mir die Medikamente verschrieben, Blutuntersuchung etc. gemacht. Dann war ich noch bei der Diabetes-Schulung. War ganz nett aber nichts neues, da ich das meiste bereits im Internet gelesen hatte. Im November steht dann mein nächster Termin an. Bis dahin versuche ich den HBA1C von 5 zu halten bzw. es bis maximal 5,5 schleifen zu lassen und rede dann den Rest mit dem Diabetologen. Danke euch
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    am 14.08.2017 17:16:36 | IP (Hash): 1681285744
    Das Geschreibsel von Beobachter wie üblich stellt sicher nicht mehr, als eher überflüssiges Zeilenfüllmaterial dar !
    Irgendetwas Positives oder Hilfsreiches nicht zu erwarten.

    Hallo Hut, es geht sicher gut in der Schweiz.

    Man kennt seine Beweggründe und Schreibstiel aus dem Forum wo nur alle 14 Tage Jemand etwas postet.
    Bearbeitet von User am 14.08.2017 21:25:11. Grund: Komplettierung
  • Elfe

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    am 14.08.2017 19:37:19 | IP (Hash): 73683929
    Dersim62 schrieb:
    Dankeschön. Ist meine "Angst" vor Sitagliptin den begründet?! Natürlich ist es besser wenn es ohne geht (konnte ja auch zu Beginn komplett ohne Medikamente meine Werte gut verbessern), aber für den Fall der Fälle: Sprich was gegen Sitagliptin?! ich habe neben Krebs die Sorge, dass es meine Bauchspeicheldrüse derart "manipulieren" könnte, dass ich irgendwann gar kein Insulin mehr produziere


    Hallo Dersim,
    auch von meiner Seite vollen Respekt zu deiner erfolgreichen Lebensstiländerung !

    Einen Verdacht auf Krebs gab es in einer Publikation von 2011, daß ist ewig her.
    Und wurde direkt auch 2011 als nicht begründet zurückgewiesen:
    http://www.diabetes-deutschland.de/news202.html
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Stellungnahmen/stellungnahmeElashoff070320111800final.pdf

    Da wurden nur Nebenwirkungsdaten (wie auch immer die erfasst werden) der amerikanischen Zulassungsbehörde berücksichtigt.
    Also keine klinische Studie, wie man sich das als Laie eigentlich so vorstellt.

    2) Die Bauchspeicheldrüse wird geschützt vor hohen Insulinausgaben, Gegenteil von dem, was du befürchtest.
    Wird erreicht durch Beeinflussung eines körpereigenen Stoffes, der übrigens im Darm produziert wird.
    http://flexikon.doccheck.com/de/DPP-4-Inhibitor

    Warum dein Arzt dir weiterhin das Medikament verschreibt bei diesem Super-HbA1c-Wert, kannst du nur direkt mit deinem Arzt nachfragen, ev. eine Testphase ohne aushandeln.
    Ev. sind deine hohen Anfangswerte ein Grund.
    Vielleicht gibt es auch andere Hinweise zu einer Veranlagung (familiäre Vererbung, andere Blutwerte), die abseits BZ-/Langzeitwerte liegen.

    Auch den Hinweis, mehr Essen, solltest du ernst nehmen.
    Blutzuckerspiegel ist nicht alles.
    Mit Mangelerscheinungen auf anderer Seite, tust du dir keinen Gefallen.
    Mit ausgewogener vollwertiger Ernährung bekommst du beides hin.

    Gruß Elfe
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    Mitglied seit: 13.08.2017
    am 14.08.2017 20:12:20 | IP (Hash): 800816822
    Hallo Elfe,

    vielen Dank, das beruhigt doch ungemein. Und wenn man beruhigt ist, geht es dem Blutzucker auch wieder besser:-) Ich hatte meinen Arzt bereits letzte Woche (Besprechung der HBA1C Werte) gefragt, ob ich jetzt die Tabletten absetzen kann. Er meinte, da es keine Nebenwirkungen gäbe, könne ich die ruhig weiternehmen. Ich habe das dann auch erstmal nicht weiter hinterfragt. Ich war nämlich zu der Minute einfach nur über die 5,0 glücklich (ich saß Ende März auf dem gleichen Stuhl und bekam die 12,9 mitgeteilt und dass ich voraussichtlich Typ 1 bin). Aber jetzt ist es mein Ziel, die 5,0 bis November zu halten und dann werde ich das auf jeden Fall nochmal hinterfragen.

    VG
    Dersim