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    am 30.08.2017 09:51:29 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Aber Werte um die 5.x deuten bereits auf eine minimale Insulinresistenz hin, auch wenn es noch nicht als Erkrankung gilt.


    Super! So ähnlich wie 100:70 ein gesunder Blutdruck ist und 120:70 zwar noch als gesund gilt, aber schon auf zu hohen Blutzucker hinweist?

    Bitte mal bedenken: Ohne Medis HBA1c 6 und besser und morgens nüchtern unter 100mg/dl = ohne ärztliche Behandlung(!) gilt als vollständige Remission und theoretisch super Ergebnis, aber kein fachoffizielles Behandlungsziel. Nur vielleicht 1 von 100 Diabetologen leitet überhaupt praktisch dazu an. Und vor diesem Hintergrund ist absolut irrsinnig, jemandem mit HBA1c 5,2 einzuschreiben, dass er aber unbedingt für weitere Untersuchungen zum Arzt müsste.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Hab ich doch gar nicht gesagt, dass er zu weiteren Untersuchungen soll.
    Es gibt halt in der Medizin Bereiche wo man sagt, innerhalb des Bereiches gilt man als gesund, darüber als krank. Aber wo die Grenze ziehen ? Mein B12 Wert lag zum Beispiel im Normbereich, aber verdammt nah an der unteren Grenze, bekam trotzdem B12 Injektionen auf Kassenrezept.

    HbA1c - Werte über 5 treten häufig mit ( nicht immer ) mit erhöhtem LDL Cholesterin, leichtem Übergewicht und erhöhten Triglyceriden auf.
    Auch wenn ein HbA1c von 5,2 noch als gesund gilt, ist es eine falsche Tendenz.
    "Gesunde" können auch einen HbA1C von 4,6 haben, je nach Definition.

    Blutdruck 130/70 gilt als Unbedenklich, 130/80 auch noch, bei 130 zu 90 gilt er als bedenklich.
    Soll man nun bei einem mittleren Blutdruck von 130 zu 89 das Thema aus den Augen verlieren ?

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    am 30.08.2017 10:23:24 | IP (Hash): 1543849702
    Der Gesundbereich geht fachoffiziell bis HBA1c 5,7. Ab da Prädiabetes und ab 6,5 Diabetes. Und eine Behandlung gilt fachoffiziell als top, wenn sie 6,5 hält.

    Bei bis 5,7 können Fälle dabei sein, die morgens nüchtern schon den Grenzwert zum Diabetes überschreiten, aber dafür macht noch kein Arzt ne Behandlung oder Anleitung dazu, wie sich dieses Überschreiten verhindern lassen könnte. Das ist nur für die Betroffenen interessant, die sich unabhängig vom Arzt proaktiv selbst um ihr Ding kümmen wollen, und wenn er so proaktiv gestrickt wäre, hätte Mathildas Mann sich längst schlau gemacht und das Messgerät seiner Frau genutzt und geschaut, ob morgens nüchtern und in den Spitzen nach den Mahlzeiten sein BZ im grünen Bereich verläuft oder nicht.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Michael74

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    am 30.08.2017 14:07:40 | IP (Hash): 68088782
    Wahninn
    Jetzt werden von diesem Heli und Typ Einser Personen mit hba1c knapp über 5 als potentielle Prädiabetiker bzw Diabetiker abgestempelt welche schon eine Störung bzw. Insulinresistenz haben müssen. Da war ja wirklich purea mit Ihrem Wahn ein Engel gegen. Ich nehme an das über 70% einen hba1c über 5,0 haben und Jürgen erklärt dann noch das ein proaktiver Mensch bei solch eiem Wert ein Messgerät zu Hand nehmen sollte, denn der Nüchternzucker könnte bereits diabetisch sein aber der Atzt kann noch nichts machen.
    Gute Nacht Forum
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    am 30.08.2017 14:23:01 | IP (Hash): 2108455638
    Michael74 schrieb:
    Wahninn
    Jetzt werden von diesem Heli und Typ Einser Personen mit hba1c knapp über 5 als potentielle Prädiabetiker bzw Diabetiker abgestempelt welche schon eine Störung bzw. Insulinresistenz haben müssen. Da war ja wirklich purea mit Ihrem Wahn ein Engel gegen. Ich nehme an das über 70% einen hba1c über 5,0 haben und Jürgen erklärt dann noch das ein proaktiver Mensch bei solch eiem Wert ein Messgerät zu Hand nehmen sollte, denn der Nüchternzucker könnte bereits diabetisch sein aber der Atzt kann noch nichts machen.
    Gute Nacht Forum



    Zuvor von gleicher Person das:

    Michael74 schrieb:
    Hi Mathilda
    Das heißt das bei Deinem Mann durch den hba1c ein eventuell vorhandener Diabetes nicht nachgewiesen werden kann. Dies wäre bei 6,5..... Zum Ausschluss müsste dann Glukose gemessen werden.



    Finde den Fehler!

    Michaela, bist Du prämenstruell oder hast Du nur zu tief ins Glas geschaut?
    Weil: Ein bisschen Sorgen um Dich mache ich mir schon.
  • Michael74

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    am 30.08.2017 15:04:52 | IP (Hash): 68088782
    naja...war mir schon klar das du keine ironie verstehst....mir haben hier jürgen und dieser heli sowie dieser txp eins ja rechtgegeben in meiner bewertung des hba1c....ich weiss noch wie jürgen immer wieder gesendet hat das er bei einem hba1c von 5,5 und drunter nie auf die idee kommen würde jemanden zu raten sich zu pieksen.....und nun ur ein paar monate später rät er einem patientemit 5,2 sich proaktiv den zucker zu messen......dass nennd ich msl witzig und da mache ich mir sorgen😉
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    am 30.08.2017 15:14:32 | IP (Hash): 1543849702
    Rate ich auch immer noch nicht, aber wenn jemand unbedingt einen Diabetes oder wenigstens nen Prädiabetes haben will oder haben will, dass der Lebenspartner einen haben soll, dann ist schon sehr viel besser, wenn er sich selbst oder seinen Parner piekst, als den Dok mit Untersuchungen zu plagen, die selbst im ausnahmsweisen positiven Fall keinerlei behandlungsmäßige Konsequnezen haben können.

    Ich vermute ja, dass Mathilde ihren Blutzucker nicht irgendwie gesund steuert, nicht mal misst, sondern nur brav ihre Tabletten isst und sich bei ihrer eigenartigen Diabetologin vierteljährlich einen HBA1c deutlich über 5,2 bescheinigen lässt, und das alles für viel normaler als die 5,2 bei ihrem Mann hält.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 30.08.2017 15:19:52. Grund: Ergänzung
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  • Elfe

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    am 30.08.2017 18:23:05 | IP (Hash): 1969420411
    HeikeOV schrieb:

    Grundsätzlich erfährt der Vorgesetzte vom Betriebsarzt nur, ob der Untersuchte gesundheitlich für den geplanten Arbeitsbereich geeignet ist, mehr nicht.
    Diagnosen unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht!


    Genau, so ist das.
    In erster Linie untersucht der Betriebsarzt, ob die Person die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Arbeitsstelle passen. Gilt nicht nur für Einstellungsuntersuchungen.
    Manche Arbeitsbereiche fordern per §, daß widerholte Gesundheitsprüfungen regelmäßig stattfinden müssen.
    Mittlerweile tun Unternehmen auch sehr viel für die Gesundheitsvorsorge ihrer Fachkräfte mit unterschiedlichen Programmen.

    Aus welchem Grund die sogen. Betriebsuntersuchung durchgeführt wurde, kann Mann seiner Frau Mathilda erklären, wenn sie denn nachfragt.
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    am 30.08.2017 18:45:01 | IP (Hash): 688584431
    Michael74 schrieb:
    Wahninn
    Jetzt werden von diesem Heli und Typ Einser Personen mit hba1c knapp über 5 als potentielle Prädiabetiker bzw Diabetiker abgestempelt welche schon eine Störung bzw. Insulinresistenz haben müssen. Da war ja wirklich purea mit Ihrem Wahn ein Engel gegen. Ich nehme an das über 70% einen hba1c über 5,0 haben und Jürgen erklärt dann noch das ein proaktiver Mensch bei solch eiem Wert ein Messgerät zu Hand nehmen sollte, denn der Nüchternzucker könnte bereits diabetisch sein aber der Atzt kann noch nichts machen.
    Gute Nacht Forum



    Wäre es nicht sinnvoll, Texte von anderen Usern zu lesen, darüber nachzudenken und dann sich dann erst eine Meinung zu bilden ?
    Scheint nicht für jeden einfach zu sein. ;)

    Ich habe hier niemand als Prädiabetiker bzw. Diabetiker bezeichnet in diesem Thread.

    Mann sollte aber wissen was eine Erhöhung des HbA1c von einem Prozent bewirkt. Zitat :

     
    "je niedriger der HbA 1c-Wert, desto geringer ist auch das Risiko für Folgeerkrankungen. So zeigten die Ergebnisse der UKPD-Studie, einer der größten Studien zur Therapie des Typ-2-Diabetes, dass bereits eine 1-prozentige Senkung des HbA 1c-Wertes verknüpft war mit einer:

    21 % igen Verminderung des Risikos für diabetesbezogene Komplikationen
    25% igen Verminderung der diabetesbezogenen Todesfälle17% igen Verminderung der GesaMTSterblichkeit
    18% igen Verminderung des Risikos, einen Herzinfarkt zu erleiden
    15 % igen Risiko Verminderung für Schlaganfälle
    35% igen Verminderung des Risikos von Folgekrankheiten an Auge und Niere"

    Quelle :

    https://www.gesundheit.de/krankheiten/diabetes/blutzuckermessung/warum-der-hba-1-c-wert-so-wichtig-ist

    Und wie genau so ein HbA1C Wert ist :

    http://www.rosenfluh.ch/rosenfluh/articles/download/299/Wie_treffsicher_ist_HbA1c_Messung.pdf


    Nun sind wir also zu der Erkenntnis gekommen, dass die Fehlerquote bei der HbA1c ermittlung nicht unbeachtlich ist, und wir wissen, dass ein HbA1c von 5,5 wesentlich schlechter für die Prognose und Gesundheit ist als ein HbA1c von 4,5

    Aber du darfst mich gerne aufklären über deine Erkenntnisse. Leider bestanden sie bisher nur aus destruktiver Kritik.





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    am 30.08.2017 19:20:19 | IP (Hash): 2140113308
    Gemäss dem Link : https://www.gesundheit.de/krankheiten/diabetes/blutzuckermessung/warum-der-hba-1-c-wert-so-wichtig-ist
    Generell gilt: Je niedriger der HbA 1c-Wert, desto geringer ist auch das Risiko für Folgeerkrankungen. So zeigten die Ergebnisse
    der UKPD-Studie, einer der größten Studien zur Therapie des Typ-2-Diabetes, dass bereits eine 1-prozentige Senkung des HbA 1c-
    Wertes verknüpft war mit einer:
    • 21 % igen Verminderung des Risikos für diabetesbezogene Komplikationen
    • 25% igen Verminderung der diabetesbezogenen Todesfälle
    • 17% igen Verminderung der GesaMTSterblichkeit
    • 18% igen Verminderung des Risikos, einen Herzinfarkt zu erleiden
    • 15 % igen Risiko Verminderung für Schlaganfälle
    • 35% igen Verminderung des Risikos von Folgekrankheiten an Auge und Niere
    Die aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften empfehlen zur Vorbeugung von diabetesbedingten
    Folgeerkrankungen einen HbA 1c-Wert weniger 6,5 Prozent sowie eine Therapieanpassung ab einem
    HbA 1c-Wert über 7. Tatsache ist jedoch, dass fast jeder zweite Typ-2-Diabetiker einen HbA 1c-Wert
    von über 7,5 Prozent hat und damit schlecht eingestellt ist.

    Die Erhebungen wurden gemacht im Bereich von Typ 2 Diabetikern und deshalb
    kann man nicht sagen, dass HbA1c von 5,5% = durchschnittlich 100mg/dl als
    heute noch das publizierte Maximum des gesunden Menschen, was in den nächsten
    Jahren noch auf 5,35% geändert wird, dann nur 4,5% als Minimum des gesunden
    Menschen, dann noch Verbesserungen bringen könne, denn was im Gesunden-
    bereich ist, ist bereits im Gesunden und so sind weitere Verbesserungen nicht
    mehr möglich. Was Gut ist, ist schon Gut und dann gibt es kein Gut-Gut ! ! !

    .

    Bearbeitet von User am 30.08.2017 19:30:19. Grund: .
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    am 30.08.2017 19:42:19 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Gemäss dem Link : https://www.gesundheit.de/krankheiten/diabetes/blutzuckermessung/warum-der-hba-1-c-wert-so-wichtig-ist
    Generell gilt: Je niedriger der HbA 1c-Wert, desto geringer ist auch das Risiko für Folgeerkrankungen. So zeigten die Ergebnisse
    der UKPD-Studie, einer der größten Studien zur Therapie des Typ-2-Diabetes, dass bereits eine 1-prozentige Senkung des HbA 1c-
    Wertes verknüpft war mit einer:
    • 21 % igen Verminderung des Risikos für diabetesbezogene Komplikationen
    • 25% igen Verminderung der diabetesbezogenen Todesfälle
    • 17% igen Verminderung der GesaMTSterblichkeit
    • 18% igen Verminderung des Risikos, einen Herzinfarkt zu erleiden
    • 15 % igen Risiko Verminderung für Schlaganfälle
    • 35% igen Verminderung des Risikos von Folgekrankheiten an Auge und Niere
    Die aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften empfehlen zur Vorbeugung von diabetesbedingten
    Folgeerkrankungen einen HbA 1c-Wert weniger 6,5 Prozent sowie eine Therapieanpassung ab einem
    HbA 1c-Wert über 7. Tatsache ist jedoch, dass fast jeder zweite Typ-2-Diabetiker einen HbA 1c-Wert
    von über 7,5 Prozent hat und damit schlecht eingestellt ist.

    Die Erhebungen wurden gemacht im Bereich von Typ 2 Diabetikern und deshalb
    kann man nicht sagen, dass HbA1c von 5,5% = durchschnittlich 100mg/dl als
    heute noch das publizierte Maximum des gesunden Menschen, was in den nächsten
    Jahren noch auf 5,35% geändert wird, dann nur 4,5% als Minimum des gesunden
    Menschen, dann noch Verbesserungen bringen könne, denn was im Gesunden-
    bereich ist, ist bereits im Gesunden und so sind weitere Verbesserungen nicht
    mehr möglich. Was Gut ist, ist schon Gut und dann gibt es kein Gut-Gut ! ! !

    .



    Ähm... sicher das du meinen Beitrag verstanden hast ? Deine Antwort verstehe ich jedenfalls nicht.
  • Michael74

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    am 30.08.2017 20:46:26 | IP (Hash): 68088782
    keine angst heli.....bei dem mist den du so schreibst hat niemand damit gerechnet dass du was verstehst 😉
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    am 30.08.2017 21:44:34 | IP (Hash): 346716543
    Heliflieger schrieb:
    So zeigten die Ergebnisse der UKPD-Studie, einer der größten Studien zur Therapie des Typ-2-Diabetes, dass bereits eine 1-prozentige Senkung des HbA 1c-Wertes verknüpft war mit einer:
    21 % igen Verminderung des Risikos für diabetesbezogene Komplikationen
    25% igen Verminderung der diabetesbezogenen Todesfälle17% igen Verminderung der GesaMTSterblichkeit
    18% igen Verminderung des Risikos, einen Herzinfarkt zu erleiden
    15 % igen Risiko Verminderung für Schlaganfälle
    35% igen Verminderung des Risikos von Folgekrankheiten an Auge und Niere"
    Quelle : https://www.gesundheit.de/krankheiten/diabetes/blutzuckermessung/warum-der-hba-1-c-wert-so-wichtig-ist

    Hallo Heliflieger,

    von A*..* sind wir es ja gewöhnt, dass er selbst offensichtlich falsche Aussagen von überall her klaubt und als absolute Wahrheit verkauft. Es enttäuscht mich, dass auch du uns hier solche offensichtlich falschen Aussagen als Wahrheit präsentierst.

    Natürlich und ganz offensichtlich reicht eine 1%ige Senkung des HbA1c, z.B. von 7,1% auf 7,03% keinesfalls aus, um solche Risikoverringerungen zu erzeugen. Gebraucht wird dafür schon die Senkung des HbA1c um einen Prozentpunkt, z.B. von 8% auf 7%. Konkret wir in der UPKDS die Senkung von 7,9% auf 7%, also eine Senkung um 12% beschrieben.

    Anscheinend überträgst du solche Ergebnisse aus dem diabetischen Hba1c-Bereich auch gerne auf den gesunden Bereich und denkst dir einfach so, dass der Unterschied zwischen 4,6% und 5,2% die gleiche Risikoerhöhung bringt, wie ein Unterschied zwischen 7,0% und 7,6%. Meines Wissens gibt es keine belastbaren Studien für das HbA1c im gesunden Bereich. Ich denke nicht, dass du einfach behaupten kannst, dass 5,2% schlechter als 4,6% sind. Aber das hat dir Jürgen ja schon vergeblich zu erklären versucht. Vollkommen daneben ist dann deine daraus konstruierte Anschuldung von Mathildas Mann als ein bisschen zu fett - aus meiner Sicht einfach nur unmöglich.
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    am 30.08.2017 21:49:22 | IP (Hash): 1308044044
    Michael74 schrieb:
    keine angst heli.....bei dem mist den du so schreibst hat niemand damit gerechnet dass du was verstehst 😉



    Erkläre es uns doch. Statt wie die beiden Rentner bei der Muppets Show in der Loge zu sitzen und vor Senilität nichts zu verstehen, könnte man von so einem gebildeten Wesen wie dir doch Antworten auf Fragen erwarten.

    🤣
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    am 30.08.2017 21:55:45 | IP (Hash): 1308044044
    Rainer schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    So zeigten die Ergebnisse der UKPD-Studie, einer der größten Studien zur Therapie des Typ-2-Diabetes, dass bereits eine 1-prozentige Senkung des HbA 1c-Wertes verknüpft war mit einer:
    21 % igen Verminderung des Risikos für diabetesbezogene Komplikationen
    25% igen Verminderung der diabetesbezogenen Todesfälle17% igen Verminderung der GesaMTSterblichkeit
    18% igen Verminderung des Risikos, einen Herzinfarkt zu erleiden
    15 % igen Risiko Verminderung für Schlaganfälle
    35% igen Verminderung des Risikos von Folgekrankheiten an Auge und Niere"
    Quelle : https://www.gesundheit.de/krankheiten/diabetes/blutzuckermessung/warum-der-hba-1-c-wert-so-wichtig-ist

    Hallo Heliflieger,

    von A*..* sind wir es ja gewöhnt, dass er selbst offensichtlich falsche Aussagen von überall her klaubt und als absolute Wahrheit verkauft. Es enttäuscht mich, dass auch du uns hier solche offensichtlich falschen Aussagen als Wahrheit präsentierst.

    Natürlich und ganz offensichtlich reicht eine 1%ige Senkung des HbA1c, z.B. von 7,1% auf 7,03% keinesfalls aus, um solche Risikoverringerungen zu erzeugen. Gebraucht wird dafür schon die Senkung des HbA1c um einen Prozentpunkt, z.B. von 8% auf 7%. Konkret wir in der UPKDS die Senkung von 7,9% auf 7%, also eine Senkung um 12% beschrieben.

    Anscheinend überträgst du solche Ergebnisse aus dem diabetischen Hba1c-Bereich auch gerne auf den gesunden Bereich und denkst dir einfach so, dass der Unterschied zwischen 4,6% und 5,2% die gleiche Risikoerhöhung bringt, wie ein Unterschied zwischen 7,0% und 7,6%. Meines Wissens gibt es keine belastbaren Studien für das HbA1c im gesunden Bereich. Ich denke nicht, dass du einfach behaupten kannst, dass 5,2% schlechter als 4,6% sind. Aber das hat dir Jürgen ja schon vergeblich zu erklären versucht. Vollkommen daneben ist dann deine daraus konstruierte Anschuldung von Mathildas Mann als ein bisschen zu fett - aus meiner Sicht einfach nur unmöglich.



    Reiner, eigentlich hatte ich dich schätzen gelernt, aber mir geht die Unfähigkeit hier Texte zu lesen und zu verstehen ziemlich auf den Nerv. Das fällt mir bei allen auf.

    Ich schrieb wörtlich von einem Unterschied zwischen einem HbA1c von 4,5 und 5,5.

    Nicht von 5,1 auf 5,2.

    Ist das nun allen klar ?

    Kein Wunder das ihr nicht im Insulinclub seit. Man hätte mich gewarnt hier zu schreiben.
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    Mitglied seit: 28.07.2017
    am 30.08.2017 22:17:36 | IP (Hash): 843104588
    Rainer
    Von Dir sind wir es gewohnt, dass Du mit Fehlinterpretationen um dich
    wirfst um dich als Faked Platzhirsch zu bestätigen und da werden auch
    Studien zu nur 6 Monaten deklariert wo nur weil für einen Report diese
    Zeitspanne genommen wurde obwohl nach dem ausgewiesenen Beginn
    bis zum Ende 2-3 Jahre aufgezeigt wurden und Kooperationen mit unter
    Verantwortlichkeit des NIH.Gov wurden in Abrede gestellt und auch von
    mir behauptet, dass ich erst vor 14 Tagen wie gepostet Insulin spritze
    und als ich Dich aufforderte solch einen Fantasiepost zu präsentieren
    dann ist nichts mehr gekommen, nur schweigen, Etc. Scharlatan ! ! !

    .
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 30.08.2017 22:36:25 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Rainer
    Von Dir sind wir es gewohnt, dass Du mit Fehlinterpretationen um dich
    wirfst um dich als Faked Platzhirsch zu bestätigen und da werden auch
    Studien zu nur 6 Monaten deklariert wo nur weil für einen Report diese
    Zeitspanne genommen wurde obwohl nach dem ausgewiesenen Beginn
    bis zum Ende 2-3 Jahre aufgezeigt wurden und Kooperationen mit unter
    Verantwortlichkeit des NIH.Gov wurden in Abrede gestellt und auch von
    mir behauptet, dass ich erst vor 14 Tagen wie gepostet Insulin spritze
    und als ich Dich aufforderte solch einen Fantasiepost zu präsentieren
    dann ist nichts mehr gekommen, nur schweigen, Etc. Scharlatan ! ! !

    .



    Och, mach dir keinen Kopf. :)

    Ich lasse den Trollclub hier gerne zurück. Die einen haben keine Ahnung weil es ihnen niemand erklärt hat, andere glauben sie haben Ahnung obwohl es ihnen niemand erklärt hat.

    Wenn ich den Verdacht äußere, Mathildas Mann könnte "etwas zugelegt" haben, sage ich in Rainers Augen ( wohl nicht kognitiv durchdacht) Mathildas Mann sei "Fett"
    Die Fähigkeit Prozent von Promille zu unterscheiden scheint bei seinem Beißzwang auch vollkommen abhanden gekommen zu sein.
    Hier scheint es zur Normalität zu gehören, sowohl bei Weiblein als auch Männlein sich mit dem Größten xx oder mit den Größten yy darstellen zu müssen. Hier ist niemand aneiner Diskussion interessiert. Nur an einem "Halts Maul du Depp, ich weiß es besser"
    Da werden zur Not auch Aussagen absichtlich falsch interpretiert um einen Aufhänger zu haben. Man will ja den längsten haben.
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    am 31.08.2017 06:31:20 | IP (Hash): 381037231
    Mal nicht so zartbesaitet: Wer seine Meinung schreibt, muss auch haben können, wenn andere andere Meinungen dagegen schreiben ;)

    Ich z.B. gegen die großen Schritte, in denen nach Deiner Darstellung nach UKPDS jedes Prozent HBA1c weniger eine erhebliche lineare Verringerung an Folgekrankheiten-Risiko bringt. Aber dieses Risiko nimmt mit zunehmendem HBA1c nicht linear zu, sondern von kaum bezifferbar im gesunden Bereich unter 6 eben mit steigendem immer mehr. Und die Zahlen, die Du zitiert hast, sehen im Bereich über 8 tatsächlich so beeindruckend aus. Von 8 nach 7 wird’s schon sehr viel weniger, und von 5,7 nach 4,7 eher kaum noch zählbar.
    Mit diesem Missverständnis stehst Du übrigens nicht allein. Die Farmas machen da reichlichen Gebrauch davon, wenn sie uns den Nutzen ihrer Medis anpreisen: SUPER bei HBA1c 10 aber kaum noch nachweisbar bei HBA1c 7 und besser.
    Und der HBA1c-Bereich unter 6,5 ist zahlenmäßig bis heute nur seeeehr grob erforschend angekratzt, z.B. mit der Nurses Study mit Fragebögen an die Teilnehmerinnen alle halbe Jahre.

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    am 31.08.2017 09:12:12 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mal nicht so zartbesaitet: Wer seine Meinung schreibt, muss auch haben können, wenn andere andere Meinungen dagegen schreiben ;)

    Ich z.B. gegen die großen Schritte, in denen nach Deiner Darstellung nach UKPDS jedes Prozent HBA1c weniger eine erhebliche lineare Verringerung an Folgekrankheiten-Risiko bringt. Aber dieses Risiko nimmt mit zunehmendem HBA1c nicht linear zu, sondern von kaum bezifferbar im gesunden Bereich unter 6 eben mit steigendem immer mehr. Und die Zahlen, die Du zitiert hast, sehen im Bereich über 8 tatsächlich so beeindruckend aus. Von 8 nach 7 wird’s schon sehr viel weniger, und von 5,7 nach 4,7 eher kaum noch zählbar.
    Mit diesem Missverständnis stehst Du übrigens nicht allein. Die Farmas machen da reichlichen Gebrauch davon, wenn sie uns den Nutzen ihrer Medis anpreisen: SUPER bei HBA1c 10 aber kaum noch nachweisbar bei HBA1c 7 und besser.
    Und der HBA1c-Bereich unter 6,5 ist zahlenmäßig bis heute nur seeeehr grob erforschend angekratzt, z.B. mit der Nurses Study mit Fragebögen an die Teilnehmerinnen alle halbe Jahre.

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    Vielleicht bin ich mit den falschen Vorstellungen hier rein. Aber wenn jemand was mit einen Link untermauert, dann erwarte ich, das gegensätzliche Meinungen ebenfalls mit einem Link belegt werden, und nicht durch Polemik.

    Das bezieht sich auf die Reaktion von Rainer bzw. Michael.

    In anderen, wissenschaftlichem Foren wäre ansonsten keine sinnvolle Diskussion möglich wenn der einzige Beleg darin besteht seine eigene Meinung als die einzig richtige zu propagieren.
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    am 31.08.2017 09:40:06 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mal nicht so zartbesaitet: Wer seine Meinung schreibt, muss auch haben können, wenn andere andere Meinungen dagegen schreiben ;)

    Ich z.B. gegen die großen Schritte, in denen nach Deiner Darstellung nach UKPDS jedes Prozent HBA1c weniger eine erhebliche lineare Verringerung an Folgekrankheiten-Risiko bringt. Aber dieses Risiko nimmt mit zunehmendem HBA1c nicht linear zu, sondern von kaum bezifferbar im gesunden Bereich unter 6 eben mit steigendem immer mehr. Und die Zahlen, die Du zitiert hast, sehen im Bereich über 8 tatsächlich so beeindruckend aus. Von 8 nach 7 wird’s schon sehr viel weniger, und von 5,7 nach 4,7 eher kaum noch zählbar.
    Mit diesem Missverständnis stehst Du übrigens nicht allein. Die Farmas machen da reichlichen Gebrauch davon, wenn sie uns den Nutzen ihrer Medis anpreisen: SUPER bei HBA1c 10 aber kaum noch nachweisbar bei HBA1c 7 und besser.
    Und der HBA1c-Bereich unter 6,5 ist zahlenmäßig bis heute nur seeeehr grob erforschend angekratzt, z.B. mit der Nurses Study mit Fragebögen an die Teilnehmerinnen alle halbe Jahre.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.




    Und nun das :

    Wissenschaftler verglichen bei den Betroffenen die HbA1c-Werte zu Studienbeginn: Tatsächlich zeigte sich, dass mit der Höhe des HbA1c-Wertes auch das das Risiko für einen späteren Typ 2 Diabetes anstieg – selbst dann, wenn sich der Wert noch im „Normalbereich“ bewegte. Im Vergleich zu Frauen, deren HbA1c-Wert bei Studieneinschluss unter 5 % lag, betrug das adjustierte relative Risiko für einen Typ 2 Diabetes in den nächsten 10 Jahren

    2,9 bei einem HbA1c-Wert zwischen 5,0 und 5,4 %,
    12,1 bei einem HbA1c-Wert zwischen 5,5 und 5,9 %,
    29,3 bei einem HbA1c-Wert zwischen 6,0 und 6,4 %,
    28,2 bei einem HbA1c-Wert zwischen 6,5 und 6,9 % und
    81,2 bei einem HbA1c-Wert von 7,0 % oder darüber.


    Die Ergebnisse der Studie bestätigen Befunde anderer Untersuchungen, die nahe legen, die diagnostische Schwelle für Störungen des Zuckerstoffwechsels weiter abzusenken. Die HbA1c-Werte zeigen schon im Vorfeld der Typ 2 Diabeteserkrankung leichte Anstiege – die zwar nach den bisherigen Definitionen noch im „Normalbereich“ liegen, andererseits aber bereits mit einem erhöhten Diabetesrisiko einhergehen.

    Quelle :

    http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/5325.htm


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  • Michael74

    Rang: Gast
    am 02.09.2017 13:55:57 | IP (Hash): 987603392
    ich bin diem heli und jürgen dankbar dass sie hier auch nochmal dargestellt haben...ebenso wie die ddg...da§ der hba1c nicht in der lage ist dinge auszuschliessen...danke euch beiden
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 03.09.2017 11:01:00 | IP (Hash): 2138438420
    Heliflieger schrieb:
    Wissenschaftler verglichen bei den Betroffenen die HbA1c-Werte zu Studienbeginn: Tatsächlich zeigte sich, dass mit der Höhe des HbA1c-Wertes auch das das Risiko für einen späteren Typ 2 Diabetes anstieg – selbst dann, wenn sich der Wert noch im „Normalbereich“ bewegte. Im Vergleich zu Frauen, deren HbA1c-Wert bei Studieneinschluss unter 5 % lag, betrug das adjustierte relative Risiko für einen Typ 2 Diabetes in den nächsten 10 Jahren
    2,9 bei einem HbA1c-Wert zwischen 5,0 und 5,4 %,
    12,1 bei einem HbA1c-Wert zwischen 5,5 und 5,9 %,
    ....
    Die Ergebnisse der Studie bestätigen Befunde anderer Untersuchungen, die nahe legen, die diagnostische Schwelle für Störungen des Zuckerstoffwechsels weiter abzusenken. Die HbA1c-Werte zeigen schon im Vorfeld der Typ 2 Diabeteserkrankung leichte Anstiege – die zwar nach den bisherigen Definitionen noch im „Normalbereich“ liegen, andererseits aber bereits mit einem erhöhten Diabetesrisiko einhergehen.
    Quelle : http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/5325.htm

    Hallo Heliflieger,

    ich will mal versuchen, dir zu erklären, warum du mit deiner Interpretation der Ergebnisse im gesunden Bereich zwischen 4,6 und 5,6% falsch liegst. Das was du behauptest, wird durch die Daten der Studie gerade nicht bewiesen. Nur auf Grundlage dieser Statistik kannst du Mathildas Mann auf keine Fall vorwerfen, dass er ein bischen zu fett sei, weil das ja schließlich bei jedem mit einem HbA1c von 5,2% so sein müsse.

    Es gibt grundsätzlich 2 Möglichkeiten, warum das 10-Jahres-Risiko einer Erkrankung erhöht sein kann:
    A. Jeder mit einem HbA1c über 4.6% ist ein bisschen weiniger gesund und
    B. In dem Bereich über 4,6%, z.B. zwischen 5,0 und 5,4% befinden sich mehr Leute, die nicht mehr ganz gesund sind, die restlichen erfreuen sich aber genau der gleichen Gesundheit wie die mit dem 4,6er HbA1c.
    Dazwischen liegt ein weiter Bereich von Möglichkeiten, z.B. 25% A und 75% B.

    Ich persönlich neige im Zusammenhang mit anderen Erkenntnissen und Erfahrungen stark dazu, dass B die Wahrheit eher trifft, während du steif und fest behauptest, dass nur A möglich sein kann. Bewiesen wird mit der obigen Statistik keine der beiden Varianten. Die Schlussfolgerung des Artikels, dass die Werte dies und jenes "nahe legen" ist Prosa und keine wirkliche Wissenschaft. Für die höheren Werte ab 5,7% ist das auch durch andere Studien belegt und unbestritten. Aber für den Bereich zwischen 4,6 und 5,6% gibt es keine Beweise dafür, dass die Gesundheit wirklich mit jedem 0,1er Prozentpunkt Anstieg ein Stück schlechter wird.

    Wenn man dazu dann die absoluten Werte betrachtet, um die es sich bei einem HbA1c von 5,2% handelt, dann wird es geradezu lächerlich. Geschätzt geht es bei den Leuten, die mit HbA1c-Werten unter 5,0% in 10 Jahren Diabetes bekommen, vielleicht um 30 oder 40 von 1000. Eine Erhöhung um 2,9%, die dann bei dem 5,2er HbA1c greifen könnte, wäre gerade mal einer von 1000. Und wegen so einer geringen Risikoerhöhung sollte sich jemand von dir vollpflaumen lassen? Da gibt es in unserer heutigen Welt ganz andere Risiken, auf die wir achten müssen.
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    am 03.09.2017 12:26:08 | IP (Hash): 688584431
    Rainer schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Wissenschaftler verglichen bei den Betroffenen die HbA1c-Werte zu Studienbeginn: Tatsächlich zeigte sich, dass mit der Höhe des HbA1c-Wertes auch das das Risiko für einen späteren Typ 2 Diabetes anstieg – selbst dann, wenn sich der Wert noch im „Normalbereich“ bewegte. Im Vergleich zu Frauen, deren HbA1c-Wert bei Studieneinschluss unter 5 % lag, betrug das adjustierte relative Risiko für einen Typ 2 Diabetes in den nächsten 10 Jahren
    2,9 bei einem HbA1c-Wert zwischen 5,0 und 5,4 %,
    12,1 bei einem HbA1c-Wert zwischen 5,5 und 5,9 %,
    ....
    Die Ergebnisse der Studie bestätigen Befunde anderer Untersuchungen, die nahe legen, die diagnostische Schwelle für Störungen des Zuckerstoffwechsels weiter abzusenken. Die HbA1c-Werte zeigen schon im Vorfeld der Typ 2 Diabeteserkrankung leichte Anstiege – die zwar nach den bisherigen Definitionen noch im „Normalbereich“ liegen, andererseits aber bereits mit einem erhöhten Diabetesrisiko einhergehen.
    Quelle : http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/5325.htm

    Hallo Heliflieger,

    ich will mal versuchen, dir zu erklären, warum du mit deiner Interpretation der Ergebnisse im gesunden Bereich zwischen 4,6 und 5,6% falsch liegst. Das was du behauptest, wird durch die Daten der Studie gerade nicht bewiesen. Nur auf Grundlage dieser Statistik kannst du Mathildas Mann auf keine Fall vorwerfen, dass er ein bischen zu fett sei, weil das ja schließlich bei jedem mit einem HbA1c von 5,2% so sein müsse.

    Es gibt grundsätzlich 2 Möglichkeiten, warum das 10-Jahres-Risiko einer Erkrankung erhöht sein kann:
    A. Jeder mit einem HbA1c über 4.6% ist ein bisschen weiniger gesund und
    B. In dem Bereich über 4,6%, z.B. zwischen 5,0 und 5,4% befinden sich mehr Leute, die nicht mehr ganz gesund sind, die restlichen erfreuen sich aber genau der gleichen Gesundheit wie die mit dem 4,6er HbA1c.
    Dazwischen liegt ein weiter Bereich von Möglichkeiten, z.B. 25% A und 75% B.

    Ich persönlich neige im Zusammenhang mit anderen Erkenntnissen und Erfahrungen stark dazu, dass B die Wahrheit eher trifft, während du steif und fest behauptest, dass nur A möglich sein kann. Bewiesen wird mit der obigen Statistik keine der beiden Varianten. Die Schlussfolgerung des Artikels, dass die Werte dies und jenes "nahe legen" ist Prosa und keine wirkliche Wissenschaft. Für die höheren Werte ab 5,7% ist das auch durch andere Studien belegt und unbestritten. Aber für den Bereich zwischen 4,6 und 5,6% gibt es keine Beweise dafür, dass die Gesundheit wirklich mit jedem 0,1er Prozentpunkt Anstieg ein Stück schlechter wird.

    Wenn man dazu dann die absoluten Werte betrachtet, um die es sich bei einem HbA1c von 5,2% handelt, dann wird es geradezu lächerlich. Geschätzt geht es bei den Leuten, die mit HbA1c-Werten unter 5,0% in 10 Jahren Diabetes bekommen, vielleicht um 30 oder 40 von 1000. Eine Erhöhung um 2,9%, die dann bei dem 5,2er HbA1c greifen könnte, wäre gerade mal einer von 1000. Und wegen so einer geringen Risikoerhöhung sollte sich jemand von dir vollpflaumen lassen? Da gibt es in unserer heutigen Welt ganz andere Risiken, auf die wir achten müssen.



    Mir ist es ziemlich egal wie du die Studie interpretierst. Mir ist es aber nicht egal was du mir unterstellst, dass ich hineininterpretieren würde.

    Die Studie kam zu diesem Ergebnis :

    "Die Ergebnisse der Studie bestätigen Befunde anderer Untersuchungen, die nahe legen, die diagnostische Schwelle für Störungen des Zuckerstoffwechsels weiter abzusenken. Die HbA1c-Werte zeigen schon im Vorfeld der Typ 2 Diabeteserkrankung leichte Anstiege – die zwar nach den bisherigen Definitionen noch im „Normalbereich“ liegen, andererseits aber bereits mit einem erhöhten Diabetesrisiko einhergehen."

    Dieses Ergebnis habe ich übernommen, ich ahnte ja nicht, dass du Fachmann auf dem Gebiet der Diabetesforschung bist.

    Weiter schrieb ich auch nicht ihr Mann sei "etwas fett" sondern ich fragte ob er etwas "zugelegt hat" . Das kann bei einer Größe von 180 cm und 80 kg auch eine Zunahme auf 85 kg sein, ohne ihn auch nur als "etwas fett" zu bezeichnen sondern durchaus als "normal".

    Viel Spaß weiterhin bei dem Versuch Texte richtig zu interpretieren :)
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    am 03.09.2017 13:16:14 | IP (Hash): 2122938364
    Heliflieger
    Mach Dir keine Sorgen, der Rainer wie üblich belegt Kenntnisse wie kein
    Wissenschaftler auf der Welt und so kann man Ihn ernst nehmen ?

    .
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    am 03.09.2017 14:30:35 | IP (Hash): 2122938364
    Helflieger
    Das ist noch interessant auch weil ich seit geraumer Zeit darauf hingewiesen
    hatte, dass die neuen Standards 2017 nur ein erster Schritt sind und gemäss
    Gesprächen auch mit dem NIH.Gov um das mal zu erwähnen, wurde mir gesagt
    dass verschiedene Wissenschaftler an eine weitere Senkung denken und ich
    hatte demgemäss hier erwähnt, dass in den nächsten Jahren damit zu rechnen
    ist, dass der Beginn von Diabetes von heute HbA1c 5,7 – 6,4% auf das heutige
    Max. des Gesunden von HbA1c 5,5% bis ev. 6 – 6,2% noch gesenkt wird und
    der heutige Bereich des Gesunden mit HbA1c max. 5,35% und der Glukose
    Nüchternwert von heute max. 99mg/dl auf 95mg/dl eventuell reduziert wird.
    Aber hier wie gewöhnlich bin ich für das nur angefeindet worden und nun
    haben wir aber diese Publikation welche eigentlich das Gleiche bestätigt !

    ( Hier die genannten HbA1c % Werte und deren Relation zu Glukose mg/dl
    noch gemäss der vorgängigen Norm. )

    .
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    am 03.09.2017 18:17:56 | IP (Hash): 686441178
    wow...da wird mir ganz anders was hier für ein mist geredet wird, früher galein hba1c unter 7 als gesund und hier werden leute mit einem in deutschland absoluten durchschnittswert von 5,2 als krank definiert.....das erschreckt schon...der durchschnittliche hba1c liegt in deutschland zwischen 5,0 und 5,5 heli und jürgen