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    am 03.09.2017 18:52:31 | IP (Hash): 688584431
    melre schrieb:
    wow...da wird mir ganz anders was hier für ein mist geredet wird, früher galein hba1c unter 7 als gesund und hier werden leute mit einem in deutschland absoluten durchschnittswert von 5,2 als krank definiert.....das erschreckt schon...der durchschnittliche hba1c liegt in deutschland zwischen 5,0 und 5,5 heli und jürgen



    Ich liebe Aussagen ohne Quelle :D
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    am 03.09.2017 18:55:33 | IP (Hash): 2122938364
    Melre
    Du kannst mal diesen Link studieren mit dem neuen HbA1c mmol Standard : http://www.labor-limbach.de/HbA1c-Standardisie.452.0.html?&no_cache=1

    Und dann diesen Link mit dem vorgängigen HbA1c % Standard : http://www.insulin-dosierung.de/service/hba1c/

    Und dann wird klar, dass was vorher für Gesunde das HbA1c max. 5,5% war
    für Glukose 98mg/dl ist nach dem neuen HbA1c max. 5% und dann kommt
    es noch besser damit die Konfusion so richtig perfekt ist, indem wenn HbA1c
    Werte irgendwo aufgeführt sind es öfters nicht definiert ist nach welcher Norm
    und die HbA1c mmol sind öfters zu % konvertiert ohne einen Hinweis nur um
    der % Gewohnheit gerecht zu werden.

    Übrigens, HbA1c von 7% galt nie als gesund, sondern für Gesunde max. 5,5% für durchschnittliche Glukose von max. 100mg/dl !!

    .
    Bearbeitet von User am 03.09.2017 19:14:48. Grund: Komplettierung
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    am 03.09.2017 18:56:33 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Heliflieger
    Mach Dir keine Sorgen, der Rainer wie üblich belegt Kenntnisse wie kein
    Wissenschaftler auf der Welt und so kann man Ihn ernst nehmen ?

    .



    Man hatte mich schon gewarnt, dass es hier recht ähm.. naja.. auf geringem Level zugeht.
    Find ich aber recht lustig was hier so als Argumente kommt :)
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    am 03.09.2017 19:06:06 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Melre
    Du kannst mal diesen Link studieren mit dem neuen HbA1c mmol Standard : http://www.labor-limbach.de/HbA1c-Standardisie.452.0.html?&no_cache=1

    Und dann diesen Link mit dem vorgängigen HbA1c % Standard : http://www.insulin-dosierung.de/service/hba1c/

    Und dann wird klar, dass was vorher für Gesunde das HbA1c max. 5,5% war
    für Glukose 98mg/dl ist nach dem neuen HbA1c max. 5% und dann kommt
    es noch besser damit die Konfusion so richtig perfekt ist, indem wenn HbA1c
    Werte irgendwo aufgeführt sind es öfters nicht definiert ist nach welcher Norm
    und die HbA1c mmol sind öfters zu % konvertiert ohne einen Hinweis nur um
    der % Gewohnheit gerecht zu werden.

    .



    Mach dir doch nicht die Mühe hier was zu erklären wenn es keiner verstehen kann oder will. Ich habe die Studie verlinkt mit dem Ergebnis der Studie. Ob die User hier das nicht glauben wollen, oder nicht verstehen können ist unwichtig.
    Vor allem ist es sehr belustigend wie ich angegriffen werde, wobei ich doch die Studie nicht gemacht habe, sondern nur verlinkt.

    Ist schon geil hier :)
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    am 03.09.2017 19:32:15 | IP (Hash): 2122938364
    Heliflieger
    Ich versuche halt an das Gute im Menschen zu glauben und bin so
    vielleicht etwas naiv oder einfach nur zu anständig, aber man darf
    nie den Humor verlieren, das ist sicher - LOL

    .
  • Elfe

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    am 04.09.2017 02:55:51 | IP (Hash): 546221907
    Heliflieger schrieb:

    Wissenschaftler verglichen bei den Betroffenen die HbA1c-Werte zu Studienbeginn: Tatsächlich zeigte sich, dass mit der Höhe des HbA1c-Wertes auch das das Risiko für einen späteren Typ 2 Diabetes anstieg – selbst dann, wenn sich der Wert noch im „Normalbereich“ bewegte. Im Vergleich zu Frauen, deren HbA1c-Wert bei Studieneinschluss unter 5 % lag, betrug das adjustierte relative Risiko für einen Typ 2 Diabetes in den nächsten 10 Jahren

    2,9 bei einem HbA1c-Wert zwischen 5,0 und 5,4 %,
    12,1 bei einem HbA1c-Wert zwischen 5,5 und 5,9 %,
    29,3 bei einem HbA1c-Wert zwischen 6,0 und 6,4 %,
    28,2 bei einem HbA1c-Wert zwischen 6,5 und 6,9 % und
    81,2 bei einem HbA1c-Wert von 7,0 % oder darüber.


    Die Ergebnisse der Studie bestätigen Befunde anderer Untersuchungen, die nahe legen, die diagnostische Schwelle für Störungen des Zuckerstoffwechsels weiter abzusenken. Die HbA1c-Werte zeigen schon im Vorfeld der Typ 2 Diabeteserkrankung leichte Anstiege – die zwar nach den bisherigen Definitionen noch im „Normalbereich“ liegen, andererseits aber bereits mit einem erhöhten Diabetesrisiko einhergehen.

    Quelle :
    http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/5325.htm


    Zitierte Studie ist von 2007 !
    10 Jahre her.
    Hat längst in der Behandlung und Diagnostik Einzug gehalten.
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf

    Ab HbA1c-Wert von 5,7 wird schon genauer hingeschaut.
    Erste Beratung zu Ernährung/Lebensstil, Überprüfung nach einem Jahr bereits.
    6,5 ist Diagnosegrenze, nicht 7, @melre.

    6 - 6,5 einzuhalten ist für diagnostizierte Diabetiker schon gut, Heli und Jürgen sind solche, ich selber auch, aber mit unterschiedlicher Auslegung/Interpretation vorhandener Arztgespräche und Veröffentlichungen.
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    am 04.09.2017 08:48:48 | IP (Hash): 1716138532
    melre schrieb:
    wow...da wird mir ganz anders was hier für ein mist geredet wird, früher galein hba1c unter 7 als gesund und hier werden leute mit einem in deutschland absoluten durchschnittswert von 5,2 als krank definiert.....das erschreckt schon...der durchschnittliche hba1c liegt in deutschland zwischen 5,0 und 5,5 heli und jürgen


    Geht hier ein bisschen durcheinander: Diabetes und das Risiko, einen zu entwickeln, werden hier munter miteinander verrührt.
    1. Diabetes kann in Ausnahmefällen schon mit dem HBA1c unter 5,7 einen der übrigen Diagnose Grenzwerte überschreiten.
    2. Wir wissen bis heute nicht wie, aber Diabetes entwickelt sich im völlig gesunden BZ-Bereich. Im Verlauf dieser Entwicklung steigt der BZ-Verlauf/HBA1c immer höher an und überschreitet schließlich auch die Obergrenze vom Gesundbereich. Also völlig klar, dass sich im oberen Gesundbereich mehr Leute befinden, die in den nächsten Jahren einen Diabetes entwickeln, als im unteren. Das kann man anders formulieren und dann einfacher kausal missverstehen: Mit dem HBA1c im oberen Gesundbereich steigt das Risiko, in den nächsten 10 Jahren einen Diabetes zu entwickeln.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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  • Michael74

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    am 05.09.2017 13:23:17 | IP (Hash): 2006176263
    und ab wann ist der hba1c im oberen Gesundbereich Jürgen; etwa schon ab 5,0? also es wird hier doch abenteuerlich, denn dann ist es ja so wie ich schreibe dass dieser Wert keinerlei Berechtigung hat einen Diabetes auszuschliessen.
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    am 05.09.2017 14:07:50 | IP (Hash): 688584431
    Michael74 schrieb:
    und ab wann ist der hba1c im oberen Gesundbereich Jürgen; etwa schon ab 5,0? also es wird hier doch abenteuerlich, denn dann ist es ja so wie ich schreibe dass dieser Wert keinerlei Berechtigung hat einen Diabetes auszuschliessen.



    Was ist den so schwer zu verstehen an dem Unterschied zwischen : " an Diabetes erkrankt" und " erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken"

    Ich meine wir unterhalten uns nicht über die Relativitätstheorie sondern um Risikobewertung.

    So kompliziert ist das nicht.
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    am 06.09.2017 09:16:02 | IP (Hash): 1716138530
    Der Gesundbereich reicht vom niedrigsten möglichen um 4,5 bis 5,6. Von 5,7 bis 6,4 heißt Prädiabetes, von 6,5 an Diabetes.
    Manche können lebenslang mit einem HBA1c von z.B. 4,6 gesund auskommen, andere und vielleicht ebenso viele oder sogar mehr ebenso lebenslang mit 5,6.

    Und wie passt dazu die Statistik, die aus dem Bereich von unter 5 im Rahmen von 10 Jahren deutlich weniger Entwicklungen zum Diabetes ausweist als aus dem darüber?

    Schlicht weil alle mit nem Defekt, der den Blutzucker immer höher verlaufen lässt, auf ihrem Weg in den Diabetes den Bereich über 5 durchlaufen müssen, also auch die, die unter 5 gestartet sind. Das kann die Statistik aber nicht sehen und zählt aus dem Bereich unter 5 nur die, wenigen, die darin starten und den oberen Bereich so schnell durchlaufen, dass sie bei der Folgebeobachtung nach 10 Jahren schon mit Diabetes gezählt werden.

    Theoretisch ist mithin eben sogar möglich, dass die meisten Defekte zum Diabetes im HBA1c Bereich bis 5 entstehen und dem nur deswegen nicht zugeordnet werden, weil sie mehrere Jahre für den Durchlauf durch den Bereich über 5 brauchen.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 06.09.2017 20:43:46 | IP (Hash): 1323332216
    Danke Jürgen
    Das ist wirklich mal ein sinnvoller Beitrag von Dir gewesen. Heli erscheint mir mittlerweile wie Akhdd?
    Wie man so einen Quatsch verfassen kann wie er ist mir dabei wirklich ein Rätsel und wenn man die letzten Wochen verfolgt äussert er sich in jedem Beitrag und greift auch noch gestandene Leute wie Rainer an. Ich hoffe er hält jetzt die Füße ein wenig ruhig und hört auf Leute zu irritieren
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 06.09.2017 21:05:42 | IP (Hash): 688584431
    Michael74 schrieb:
    Danke Jürgen
    Das ist wirklich mal ein sinnvoller Beitrag von Dir gewesen. Heli erscheint mir mittlerweile wie Akhdd?
    Wie man so einen Quatsch verfassen kann wie er ist mir dabei wirklich ein Rätsel und wenn man die letzten Wochen verfolgt äussert er sich in jedem Beitrag und greift auch noch gestandene Leute wie Rainer an. Ich hoffe er hält jetzt die Füße ein wenig ruhig und hört auf Leute zu irritieren



    Rainer ist hier auch nicht besser informiert als Du. Nebenbei hat Jürgen mir nicht widersprochen.
    Du weißt doch, wenn 1000 Menschen eine Dummheit sagen, bleibt es eine Dummheit.

    Es ging nach wie vor um ein Risiko Potential, nicht um um deine HbA1c Definitionen ab wann ein Diabetes vorliegt und ab wann nicht :)
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    am 06.09.2017 21:27:29 | IP (Hash): 688584431
    Michael74 schrieb:
    Danke Jürgen
    Das ist wirklich mal ein sinnvoller Beitrag von Dir gewesen. Heli erscheint mir mittlerweile wie Akhdd?
    Wie man so einen Quatsch verfassen kann wie er ist mir dabei wirklich ein Rätsel und wenn man die letzten Wochen verfolgt äussert er sich in jedem Beitrag und greift auch noch gestandene Leute wie Rainer an. Ich hoffe er hält jetzt die Füße ein wenig ruhig und hört auf Leute zu irritieren



    OK, ich versuchen es dir zu erklären wie ich es einem diabetischen Physiker erklären würde.

    Wenn dein Krebsrisiko bei einer natürlichen Umgebungsstrahlung ohne Vorbelastung bei 5 % liegt, man aber feststellen würde, dass deine Krebsmarker rapide ansteigen ( in unserem Fall der HbA1c)
    Dann muss man von einem erhöhten Risiko ausgehen, das bedeutet nicht, das es auch zum Krebs kommt.
    In unserem Fall zum Diabetes.

    Ist das jetzt klar ? Risiko, nicht Diagnose.


  • Elfe

    Rang: Gast
    am 07.09.2017 00:22:51 | IP (Hash): 546221907
    hjt_Jürgen schrieb:
    Der Gesundbereich reicht vom niedrigsten möglichen um 4,5 bis 5,6. Von 5,7 bis 6,4 heißt Prädiabetes, von 6,5 an Diabetes.
    Manche können lebenslang mit einem HBA1c von z.B. 4,6 gesund auskommen, andere und vielleicht ebenso viele oder sogar mehr ebenso lebenslang mit 5,6.

    Und wie passt dazu die Statistik, die aus dem Bereich von unter 5 im Rahmen von 10 Jahren deutlich weniger Entwicklungen zum Diabetes ausweist als aus dem darüber?

    Schlicht weil alle mit nem Defekt, der den Blutzucker immer höher verlaufen lässt, auf ihrem Weg in den Diabetes den Bereich über 5 durchlaufen müssen, also auch die, die unter 5 gestartet sind. Das kann die Statistik aber nicht sehen und zählt aus dem Bereich unter 5 nur die, wenigen, die darin starten und den oberen Bereich so schnell durchlaufen, dass sie bei der Folgebeobachtung nach 10 Jahren schon mit Diabetes gezählt werden.

    Theoretisch ist mithin eben sogar möglich, dass die meisten Defekte zum Diabetes im HBA1c Bereich bis 5 entstehen und dem nur deswegen nicht zugeordnet werden, weil sie mehrere Jahre für den Durchlauf durch den Bereich über 5 brauchen.


    Die Statistik ist in sofern ein kleiner Puzzlestein, wie die Höhe von HbA1c-Werten einzuschätzen ist.
    Bei 5,5 - 5,9 wird die negative Auswirkung mit 12 %-Risiko beschrieben, nicht nur als Risiko, sondern gesamt.
    Bereits ab 5,7 schon in Prädiabetesbereich mit ausführlicher Anamnese, werden erste Maßnahmen angesprochen zu Ernährung und Lebensstil.
    Sollte eine familiäre Vererbung vorliegen, werden Werte öfter kontrolliert oder auch eine Zusatzuntersuchung wie oGTT angeordnet.

    Der HbA1c-Wert ist nur ein Indikator.

    Deine Thesen beziehen sich auf Beginn von Diabetes Typ 2.
    Wenn die Veranlagung bereits in den Genen steckt, eigentlich von Geburt an.
    Lebensstil kann schon eine ganze Menge bewirken, um Veranlagung ins höhere Lebensalter zu verschieben, ist ja auch schon 'was.

    Studien allgemein sind nicht nur wortwörtlich zu nehmen, sondern zu hinterfragen im Kontext.