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Sport = Mord? und hohe Schuhe?

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    am 11.09.2017 15:21:09 | IP (Hash): 1400533784
    @Heli: Danke für das Update aus dem anderen Fred!

    Wie Heli schon geschrieben hat, spricht auch nach meiner Meinung bei Dir viel für einen Diabetes, bei dem sich der Blutzucker nicht allein mit dem passenden Behandlungsverhalten aus gezielter Ernährung und Bewegung im gesunden Rahmen halten lassen wird, vielleicht schon kurzfristig nicht und bestimmt nicht im Rahmen von mehreren Jahren.
    Aber auch mit Insulin kann lässt sich’s gesund leben und alt werden, wie eines meiner Vorbilder bis heute eindrücklich demonstriert http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/ Und in D haben wir praktisch alle Möglichkeiten, unseren Blutzucker so gesund steuern zu können, wie wir wollen und auch das dann auch wirklich machen.

    Allerdings kann uns die Systematik unserer medizinischen Versorgung dabei schon recht massiv behindern, z.B. mit einem noch nicht so üppig entwickelten Diabetes, wie Du ja mit den fehlenden Teststreifen schon erlebst.
    Hintergrund: In unserem fachoffiziellen System werden Teststreifen ausschließlich zu dem Zweck gestellt, Unterzuckerungen zu erkennen und nach Möglichkeit zu verhindern. Und Unterzuckerungen werden demnach praktisch ausschließlich mit kurzwirksamem Insulin möglich.
    Das gesunde Steuern des eigenen Blutzuckers, wie viele von uns INSULINERn das praktizieren und viele Nichtinsuliner auf eigene Kosten, hat noch einen langen Weg in die fachoffizielle Denke - wenn es den denn überhaupt je schaffen wird.

    Was ich an Deiner Stelle machen würde? Aus meiner heutigen Position hard core, d.h. mit meiner Ernährung systematisch hohen Blutzucker provozieren, und zwar so lange, bis ich langsam- und schnellwirkendes (Basal-Bolus, ICT) Insulin und Teststreifen zu Lasten meiner kranken Kasse verordnet bekäme. Das würde längstens ein halbes bis ein Jahr dauern, und dann könnte ich meinen Blutzucker so gesund steuern, wie ich das wollte. Wäre zwar nervig, nicht zuletzt, weil ich dafür alle paar Wochen beim Arzt aufschlagen und noch ne weitere Pillensorte ausprobieren müsste, aber schlimmeres und vor allem irreparables würde in diesem Zeitrahmen eher noch nicht passieren.

    Wie geschrieben, wäre mein Ansatz HEUTE mit über 25 Jahren Medizin- und Diabetes- und vielen Jahren Selbsthilfe-Erfahrung. Keine Ahnung, ob ich’s in Deiner Situation so durchziehen würde, selbst wenn ich den Ratgeber gut persönlich kennen und ihm ansonsten eher blind vertrauen würde. - In jedem Falle Dein Spiel. Daumendrück :)

    ----------------------------------------------
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    Bearbeitet von User am 11.09.2017 15:23:35. Grund: Ergänzung
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 11.09.2017 18:11:44 | IP (Hash): 1488629999
    vielen dank für eure Tipps!
    dann antworte ich mal auf die Fragen:
    - die Praxen, in denen ich war, sind echte Diabetespraxen - helfen mir aber wie beschrieben kaum weiter, da ich ja noch im Prästadium bin. ich soll in einem Jahr wiederkommen (dann sicher mit ausgewachsener Diabetes). Mein Hausarzt, dem ich sehr vertraue, sieht es nicht so eng - er habe auch ab und zu Werte um die 200 (allerdings ist er doppelt so alt wie ich).
    - es ist angeblich Typ 2, Typ 1 wurde ausgeschlossen - MODY habe ich nie zuvor gehört, wurde wohl auch nicht drauf getestet (falls das so einfach möglich ist).
    - ich wäre NIE auf die Idee gekommen, BZ zu messen, habe auch keine familiäre Belastung. ich hatte Gestationsdiabetes und gehöre zu den ganz wenigen, bei denen es seit der Geburt geblieben ist - obwohl ich noch stille und das ja positiv sein soll. das Kind wurde im April geboren. Habe schon große Sorge, dass die Werte nach dem Stillen noch schlechter werden (wollte jetzt bald aufhören), da das Kind ja auch Zucker "verbraucht".
    - vor Insulin habe ich so massive Angst, weil mir das Reisen in tropische Länder (langes Reise, keine 3 Wochen, eher Monate) sehr viel bedeutet und beruflich sehr wichtig ist - dabei sind aber Hotels mit Kühlschrank auf dem Zimmer undenkbar. Ich kaufe Essen immer "on the road" (das spart sehr viel und schmeckt super, Magenprobleme kriege ich so schnell nicht) und kann nicht genau planen, wann ich einen vertrauenswürdig ausssehenden Stand finde, was genau ich da kaufe und wieviel BE das haben könnte. Deswegen hoffe ich sehr, dass ich ganz lange mit Metformin oder so auskommen werde. Sollte man das nicht möglichst früh beginnen? schon im Prädiabetes?

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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 11.09.2017 19:00:49 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    vielen dank für eure Tipps!
    dann antworte ich mal auf die Fragen:
    - die Praxen, in denen ich war, sind echte Diabetespraxen - helfen mir aber wie beschrieben kaum weiter, da ich ja noch im Prästadium bin. ich soll in einem Jahr wiederkommen (dann sicher mit ausgewachsener Diabetes). Mein Hausarzt, dem ich sehr vertraue, sieht es nicht so eng - er habe auch ab und zu Werte um die 200 (allerdings ist er doppelt so alt wie ich).
    - es ist angeblich Typ 2, Typ 1 wurde ausgeschlossen - MODY habe ich nie zuvor gehört, wurde wohl auch nicht drauf getestet (falls das so einfach möglich ist).
    - ich wäre NIE auf die Idee gekommen, BZ zu messen, habe auch keine familiäre Belastung. ich hatte Gestationsdiabetes und gehöre zu den ganz wenigen, bei denen es seit der Geburt geblieben ist - obwohl ich noch stille und das ja positiv sein soll. das Kind wurde im April geboren. Habe schon große Sorge, dass die Werte nach dem Stillen noch schlechter werden (wollte jetzt bald aufhören), da das Kind ja auch Zucker "verbraucht".
    - vor Insulin habe ich so massive Angst, weil mir das Reisen in tropische Länder (langes Reise, keine 3 Wochen, eher Monate) sehr viel bedeutet und beruflich sehr wichtig ist - dabei sind aber Hotels mit Kühlschrank auf dem Zimmer undenkbar. Ich kaufe Essen immer "on the road" (das spart sehr viel und schmeckt super, Magenprobleme kriege ich so schnell nicht) und kann nicht genau planen, wann ich einen vertrauenswürdig ausssehenden Stand finde, was genau ich da kaufe und wieviel BE das haben könnte. Deswegen hoffe ich sehr, dass ich ganz lange mit Metformin oder so auskommen werde. Sollte man das nicht möglichst früh beginnen? schon im Prädiabetes?




    Frage :
    Werden in deiner Praxis auch T1 Diabetiker behandelt , gibt's dort Schulungen für Insulinpumpen, für cg

    Wenn dir sowas nie aufgefallen ist, scheint es keine Schwerpunktpraxis zu sein.

    Ich habe Mal wieder für dich gesucht :

    "Ursächlich ist die vermehrte Sekretion verschiedener Schwangerschaftshormone, wie etwa Cortisol, das humane Plazentalaktogen, Östrogen, Progesteron, und Prolactin, die als Gegenspieler des Insulins fungieren und ihrerseits zu einer zunehmend höheren Insulinresistenz während der Schwangerschaft führen. Kann die Bauchspeicheldrüse durch eine erhöhte Insulinausschüttung keinen Ausgleich mehr schaffen, entwickelt sich ein Schwangerschaftsdiabetes mit erhöhten Blutzuckerwerten.

    Etwa 2 % aller Fälle von Schwangerschaftsdiabetes liegt ein MODY Typ 2 zugrunde. Charakteristisch für diese autosomal-dominant vererbte Störung ist eine Mutation im Glucokinase(GCK)-Gen"

    Büsschen könntest ja auch selbst schauen ;)

    Also ein Schwangerschaftsdiabetes der nach Entbindung nicht verschwindet ist nicht gut :(

    Deutet wirklich eher darauf hin, dass du zu den 2 % gehörst. Das gute daran, es gibt Mody Formen die mit Medis behandelbar sind, nicht mit Metformin sondern Sulfonamiden.
    Das ist auch das einzig gute daran, der Rest der Modys wird insulinpflichtig.
    Also wäre es in deinem Interesse Mody abklären zu lassen.

    Abott macht inzwischen sogar Werbung mit dem FreeStyle Libre das optimale System für schwangere Frauen mit Diabetes zu haben.

    Ich weiß aber nicht ob das für Schwangerschaftsdiabetes gilt, oder für Diabetiker die schwanger werden.

    Mein Gefühl sagt mir, du bist nicht in einer Schwerpunktpraxis.

  • Elfe

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    am 11.09.2017 19:30:48 | IP (Hash): 546221907
    Hallo Ophi,
    deine Psyche schlägt Purzelbaum.
    Und du surfst zuviel im Internet, was bei 2ern ev. vorkommen kann und du ängstigt dich.

    Du bist erst im Prädiabetes-Bereich, da lässt sich durch Ernährung schon eine Menge bewirken.
    Vollwertig und auch vegetarisch möglich, nicht so streng wie du z.Zt. meinst
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung

    Ob du jemals Metformin, andere Medikamente oder Insulin jemals brauchen wirst, ist gar nicht im voraus zu erkennen und zu vermuten.
    Verlaufskontrolle deiner Laborwerte (HbA1c) jährlich ist ausreichend, ev. Medikamente entsprechend.

    Für BE-Schätzung gibt es Grundregeln.
    Ob Nudel oder Glasnudel, Panade oder Backteig.
    Länderspezifisch lassen sich zusätzlich typische Mahlzeiten herausfinden, was ist KH-lastig, Menge per Augenmaß beurteilen.
    KH-freie Lebensmittel sind überall gleich: Fleisch, Fisch, Ei.
    Gemüse-KHs ausgenommen Hülsenfrüchte haben kaum Auswirkung auf den Blutzucker.

    COOL down!
    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 11.09.2017 19:34:26 | IP (Hash): 688584431
    Elfe schrieb:
    Hallo Ophi,
    deine Psyche schlägt Purzelbaum.
    Und du surfst zuviel im Internet, was bei 2ern ev. vorkommen kann und du ängstigt dich.

    Du bist erst im Prädiabetes-Bereich, da lässt sich durch Ernährung schon eine Menge bewirken.
    Vollwertig und auch vegetarisch möglich, nicht so streng wie du z.Zt. meinst
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung

    Ob du jemals Metformin, andere Medikamente oder Insulin jemals brauchen wirst, ist gar nicht im voraus zu erkennen und zu vermuten.
    Verlaufskontrolle deiner Laborwerte (HbA1c) jährlich ist ausreichend, ev. Medikamente entsprechend.

    Für BE-Schätzung gibt es Grundregeln.
    Ob Nudel oder Glasnudel, Panade oder Backteig.
    Länderspezifisch lassen sich zusätzlich typische Mahlzeiten herausfinden, was ist KH-lastig, Menge per Augenmaß beurteilen.
    KH-freie Lebensmittel sind überall gleich: Fleisch, Fisch, Ei.
    Gemüse-KHs ausgenommen Hülsenfrüchte haben kaum Auswirkung auf den Blutzucker.

    COOL down!
    Gruß Elfe



    Elfe, sie hat einen sich manifestierenden Schwangerschaftsdiabetes, ist schlank und Jung.
    Ich finde sie hat jedes Recht besorgt zu sein.
  • Elfe

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    am 11.09.2017 20:07:25 | IP (Hash): 546221907
    @Heliflieger
    Nicht unbedingt, relativ.
    Ein Schwangerschaftsdiabetes kann durchaus ein Risiko für Typ 2 sein.
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_FINDRISK_Der_deutsche_Risiko-Fragebogen_Online-PDF.pdf
    Hier im Forum gab es durchaus stillende Mütter, die berichtet haben über Probleme zu BZ-Werten (nicht mehr so streng einzuhalten wie in der Schwangerschaft) und sogar unfreiwillige Gewichtsabnahme in der Stillzeit.
    2 %iges Mody-Gen als dein Google-Ergebnis spielt da eher eine untergeordnete Rolle.
    Bearbeitet von User am 11.09.2017 20:11:51. Grund: @
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 11.09.2017 20:15:56 | IP (Hash): 688584431
    Elfe schrieb:
    @Heliflieger
    Nicht unbedingt, relativ.
    Ein Schwangerschaftsdiabetes kann durchaus ein Risiko für Typ 2 sein.
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_FINDRISK_Der_deutsche_Risiko-Fragebogen_Online-PDF.pdf
    Hier im Forum gab es durchaus stillende Mütter, die berichtet haben über Probleme zu BZ-Werten (nicht mehr so streng einzuhalten wie in der Schwangerschaft) und sogar unfreiwillige Gewichtsabnahme in der Stillzeit.
    2 %iges Mody-Gen als dein Google-Ergebnis spielt da eher eine untergeordnete Rolle.



    Laut ihrer Aussage wird es aber schlimmer mit dem BZ.
    Und zwei Prozent Wahrscheinlichkeit beruhigt alle, bis auf die 2% die davon betroffen sind.
    Ich sage ja nicht sie hat Mody, aber abklären sollte man es.
    Ich glaube du hast Lada, stimmt es ?

    Ist ja auch nicht gerade soo oft ;)
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    am 11.09.2017 21:45:33 | IP (Hash): 1400533784
    Und dann können wir das Ganze mal noch ein bisschen verlängern:

    Doch, es gibt Typ2, die damit guten Erfolg ohne Medis haben, dass sie sehr weitgehend auf KHs verzichten und sich weit überdurchschnittlich und systematisch gezielt alltäglich bewegen, allen voran z.B. Hans Lauber, der ne halbe oder auch ne Stunde rennt, wenn er nach dem Essen höher als gewünschten BZ misst.

    ALLE, die ich so gelungen kenne, haben ihre Diagnose mit deutlich erhöhtem Gewicht erhalten und mit ihrem gezielten Behandlungs-Verhalten erheblich abgespeckt.
    Normalgewichtigen und schlanken Typ2 - etwa jeder 5. - gelingt mit weniger KHs und gezieltem Mehr an Bewegung zwar auch ein Stückchen an Verbesserung, aber praktisch nie mehr als etwas weniger Medi-Bedarf.

    Monate in tropischen Ländern mit Kleinkind halte ich schon ohne Diabetes für ne gewaltige Herausforderung. Aber warum nicht?

    Wie sich Dein Diabetes weiterhin entwickelt, kann niemand sagen, denn das ist seeehr individuell. Ich weiß von Menschen, die seit 10 Jahren mit höchst wenig Wohlverhalten und Metformin einen behandlungsmäßig super guten HBA1c um 6 unterhalten und von solchen, die nach nem Jahr sehr gezielten Behandlungs-Verhaltens (s.o.) für HBA1c 7,5 und besser Insulin brauchen. - Vielleicht lässt Du uns ja in 1 oder 2 Jahren mal wissen, wie’s bei Dir bis dahin gelaufen ist? Daumendrück!

    ----------------------------------------------
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    am 11.09.2017 23:36:36 | IP (Hash): 1488629999
    ... sollte ich zu denen gehören, die sehr bald Insulin brauchen, garantiere ich für nichts... ich weiß, dass viele von euch damit gut leben können, ich mit meinen Planungen, was das Ausland anbelangt und mit einem Lebensstil, der nicht sonderlich strukturiert sein kann (ich kann mir unmöglich vor jeder Mahlzeit überlegen , was genau und wieviel esse, zumal ich am liebsten immer etwas kleines schnubbe), werde es nicht können, es würde mir jegliche Hoffnung und Lebensfreude nehmen.
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    am 12.09.2017 09:03:00 | IP (Hash): 1184938301
    ophi schrieb:
    ... sollte ich zu denen gehören, die sehr bald Insulin brauchen, garantiere ich für nichts... ich weiß, dass viele von euch damit gut leben können, ich mit meinen Planungen, was das Ausland anbelangt und mit einem Lebensstil, der nicht sonderlich strukturiert sein kann (ich kann mir unmöglich vor jeder Mahlzeit überlegen , was genau und wieviel esse, zumal ich am liebsten immer etwas kleines schnubbe), werde es nicht können, es würde mir jegliche Hoffnung und Lebensfreude nehmen.



    Liebe Ophi, auch das mit dem kleinen "schnubben" ist möglich. Man kann auch das in den Diabetes einplanen, früher ohne ICT war das sogar Pflicht kleine Zwischenmahlzeiten einzunehmen.

    Niemand sagt, dass du bald Insulin brauchst. Wir ( zumindest ich ) hatte den Eindruck dich belastet deine unsichere Situation, und wollten dir helfen Sicherheit zu erlangen.

    Leider scheinen deine Ärzte dich zu vertrösten, Sprüche wie er habe selbst nach dem Essen ein BZ von 200 helfen keinem.
    Warte dann einfach ab wie Jürgen schrieb. Es gibt nur 4 Möglichkeiten, du kannst mit Metformin das in den Griff bekommen, bei Mody evtl. mit Sulfonamiden, oder du brauchst gar keine Medis. Die Letzte Option wäre Insulin.

    Es geht uns nichts an, aber wie müssen wir uns deine berufliche Situation in Zukunft vorstellen ?
    Du gehst mit einem Forscherteam durch den brasilianischen Regenwald, auf der Suche nach Pflanzen aus denen man Medis gewinnen kann ? So eine Tour dauert doch auch nicht länger als 2 Wochen, wenn ihr euch nicht von Schlangen und Kleinsäuger ernähren wollt. Da würde ich mir eher Sorgen um die Krankheiten und Tiere dort machen.
    Vielleicht hast du was falsch verstanden, Insulin ist auch dort locker 2 Wochen im Pen haltbar. Und irgendein Basislager von dem ihr aufbrecht werdet ihr ja haben mit Kühlschrank.
    Bearbeitet von User am 12.09.2017 09:15:26. Grund: Frage
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    am 12.09.2017 17:38:20 | IP (Hash): 855364515
    ... mein beruf ist im Bereich von Ethnologie angesiegelt. das heisst, man sollte so lange wie möglich, typischerweise mindestens ein Jahr lang, im Feld bleiben. selbst, wenn man Geld hat, geht es darum, MIT den Menschen zu leben und nicht in einem chicen und Hotel in der Nähe, das nichts mit der Lebenswelt der Menschen zu tun hat. Mein Vorhaben bestand konkret darin, mit einer nomadisierenden Gruppe zu ziehen. Ihr seht, da wird es ganz schwierig mit Insulin...
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    am 12.09.2017 18:30:13 | IP (Hash): 846185179
    Wär schon allein mit Kleinkind ohne Diabetes ne gewaltige Herausforderung! Respekt

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    am 12.09.2017 18:34:10 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    ... mein beruf ist im Bereich von Ethnologie angesiegelt. das heisst, man sollte so lange wie möglich, typischerweise mindestens ein Jahr lang, im Feld bleiben. selbst, wenn man Geld hat, geht es darum, MIT den Menschen zu leben und nicht in einem chicen und Hotel in der Nähe, das nichts mit der Lebenswelt der Menschen zu tun hat. Mein Vorhaben bestand konkret darin, mit einer nomadisierenden Gruppe zu ziehen. Ihr seht, da wird es ganz schwierig mit Insulin...



    Noch hast du als Diagnose Prädiabetes. Also grünes Licht für dein Vorhaben. Wenn du das geklärt haben willst bist du an der Reihe den Mody abchecken zu lassen.

    Naja, wären Inuit oder Lappen nicht auch interessant ?
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    am 12.09.2017 19:34:33 | IP (Hash): 855364515
    ja, mit Kleinkind wird es nicht einfach - aber ich hoffe, das prägt ein Kind positiv.
    Inuit :-D nein ich bin auf eine ganz andere Region spezialisiert und hasse ich die Kälte, bin jetzt schon sehr traurig, dass der Sommer geht. Nein, mit Kälte, Schnee und Eis kann man mich jagen... (aber selbst wenn nicht, wäre es für jemanden, der ohnehin nicht fest im Sattel ist, quasi unmöglich, nach einem jahrelangen, intensiven Studium einer Region jetzt die Gegend zu wechseln). wenn mein Vorhaben nicht klappt, war's das beruflich, dann muss ich jeden Tag beten, in meinem derzeitigen, total verhassten, unterbezahlten und meinen Fähigkeiten überhaupt nicht entsprechenden Job nicht gefeuert zu werden.
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 12.09.2017 20:05:27 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    ja, mit Kleinkind wird es nicht einfach - aber ich hoffe, das prägt ein Kind positiv.
    Inuit :-D nein ich bin auf eine ganz andere Region spezialisiert und hasse ich die Kälte, bin jetzt schon sehr traurig, dass der Sommer geht. Nein, mit Kälte, Schnee und Eis kann man mich jagen... (aber selbst wenn nicht, wäre es für jemanden, der ohnehin nicht fest im Sattel ist, quasi unmöglich, nach einem jahrelangen, intensiven Studium einer Region jetzt die Gegend zu wechseln). wenn mein Vorhaben nicht klappt, war's das beruflich, dann muss ich jeden Tag beten, in meinem derzeitigen, total verhassten, unterbezahlten und meinen Fähigkeiten überhaupt nicht entsprechenden Job nicht gefeuert zu werden.



    Auhhhmmmmmm ( Yogi)
    Bleib locker, lebe im hier und jetzt. Und im hier und jetzt hast du keine Insulinpflicht.
    Ich denke man hat dir jede mögliche Info zukommen lassen.
    Es fing an mit High Heels, Inlinern usw, nun sind wir bei einem Nomadenzug durch die Wüste ohne Insulin.
    Ich meine es nicht böse, aber auf sonem Kamel im Wüstensand kommen High Heels nicht gut an.
    Ein Kleinkind, naja. Willst du 1000 Liter Milch mitnehmen ? Selber säugen auf dem Kamel ? Was sagen wohl die Nomaden dazu ?
    Was wenn dein Kind krank wird ? Oder Du ?
    Was sagt dein Mann dazu mit eurem Kind für ein Jahr ein Wüstentrip zu machen, und deine einzige Sorge ist ein Prädiabetes ?

    Nö, klingt nicht glaubhaft, sorry.
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    am 12.09.2017 20:36:31 | IP (Hash): 855364515
    mag sein, dass mein leben etwas außergewöhnlich ist. meine doktormutter war damals aber auch mit Kleinkind in der Region unterwegs - ich bin also nicht die erste und damals war es sicher krasser. auf jeden fall habe ich schon viele tipps erhalten und breche auch nicht vor den wichtigen Impfungen auf.
    Autos hat es übrigens auch ein paar. ich war dort schon einige Monate und weiss, worauf ich mich einlasse (ohne den Diabetes). und glaube es oder nicht, ich hatte hohe Schuhe an (Plateau, nicht Pfennigabsatz)...
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 12.09.2017 20:45:40 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    mag sein, dass mein leben etwas außergewöhnlich ist. meine doktormutter war damals aber auch mit Kleinkind in der Region unterwegs - ich bin also nicht die erste und damals war es sicher krasser. auf jeden fall habe ich schon viele tipps erhalten und breche auch nicht vor den wichtigen Impfungen auf.
    Autos hat es übrigens auch ein paar. ich war dort schon einige Monate und weiss, worauf ich mich einlasse (ohne den Diabetes). und glaube es oder nicht, ich hatte hohe Schuhe an (Plateau, nicht Pfennigabsatz)...



    Schön,nicht vor den Wichtigen Impfungen aufzubrechen. Gegen wievielt 100 Krankheiten willst du dein Kind impfen lassen,oder dich ?
    Ich gehe davon aus, wenn du keine Insulin Versorgung hast, gibt's auch keine Antibiotika oder Ärzte, so mitten in der Wüste. Gegen Viren hilft AB sowieso nicht.

    Nee du, verarsch andere, nicht mich.
    EOD.
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    Mitglied seit: 14.08.2017
    am 17.09.2017 20:28:15 | IP (Hash): 636437869
    du musst mir nicht glauben. ich gebe jetzt auch keine weiteren Details, sonst wären das für einen halbwegs begabten menschen drei klicks und er hätte meinen echten Namen - das muss nicht sein, soweit identifiziere ich mich nicht mit Diabetes und hoffe immer noch, dass es vielleicht wieder weggeht...
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    Mitglied seit: 07.10.2017
    am 07.10.2017 17:03:22 | IP (Hash): 1973942012
    Ich will mich nicht in die Diskussion einmischen, ob es Sinn macht, sich Sorgen bezüglich des Insulins zu machen, wenn man noch gar keinen Diabetes hat.

    Die Angst, seine Reisepläne und Lebenspläne wegen des Insulins ad acta legen zu müssen, ist aber vollkommen unbegründet. Man packt sein Insulin in den Rucksack und ab geht es, egal in welche Ecke dieser Welt. Kühlung des Insulins ist nicht erforderlich, auch nicht in den Tropen oder in der Wüste.

    Das einzige, was ich nicht machen würde: mit einem Kleinkind auf Rucksackreise zu gehen. Aber das muss man als Mutter natürlich selbst entscheiden, ich halte das für rücksichtslos. Feldforschung mit Basis kann für das Kind OK sein.

    LG Geri
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    am 17.11.2017 21:56:16 | IP (Hash): 2126120314
    ophi schrieb:
    hoffe immer noch, dass es vielleicht wieder weggeht...


    Diabetes geht aber von alleine nicht weg :/

    Liebe Grüße,
    SarahK
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    am 17.11.2017 22:09:29 | IP (Hash): 1004415163
    aber Remission ist möglich, und beim 2er kann die lebenslang funzen

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    am 22.11.2017 21:57:46 | IP (Hash): 26180464
    um solches Ergebnis zu erreichen, muss man ständig Tabletten nehmen, regelmäßig zum Arzt gehen, auf die Ernährung achten u.s.w.
    lass uns nichts vormachen

    Liebe Grüße,
    SarahK
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    am 22.11.2017 22:29:47 | IP (Hash): 207629820
    Also wenn Du die Remission meinst, dann kann die nur jeder für sich selbst erreichen, ohne Tabletten und ohne Arzt, denn einstweilen gibt es ärztlich und fachoffiziell noch keine Anleitung dazu. Einstweilen gibt es dazu fachoffiziell nur ne bariatrische Operation (von Magen Abbinden bis Bypass) oder inoffiziell Leberfasten - oder in GB die DiRECT Study.

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    am 22.12.2017 18:01:14 | IP (Hash): 1757418229
    Du bist ja noch sehr jung. Das kann sich ja mit der Zeit alles auch noch bessern. Also alles nicht so eng sehen. Besonders nicht mit deiner Körpergrösse. Dein Mann wird dich schon so akzeptieren wie du bist, wenn er dich Liebt.
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    Mitglied seit: 30.10.2020
    am 02.11.2020 20:23:34 | IP (Hash): 425188685
    Hallo. Die Worte von Jürgen sollte sich jeder zu Herzen nehmen - sehr schön gesagt und bringt denke ich jeden zum Nachdenken. Natürlich machen die manche Sachen Angst, das ist auch vollkommen in Ordnung so. Ich würde an deiner Stelle aber für das dankbar sein, was du alles hast und wie du bist, denn vielen geht es viel schlimmer. Wenn du wirklich willst, dann findest du für alles einen Weg. Ist die Leidenschaft da, dann nimmst du die paar Blasen in Kauf oder siehst dich nach Alternativen um. Alles Liebe.

    Vertraulichkeit, der Zucker reiner Herzen.