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Sport = Mord? und hohe Schuhe?

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    am 09.09.2017 15:04:31 | IP (Hash): 1073738400
    Sport soll ja gut sein...
    ... aber wann immer ich Sport getrieben habe, hat das auch früher oder später kleinere Fussverletzungen, Blasen etc. nach sich getragen - und die muss man doch unbedingt vermeiden?!
    Ich habe wirklich keine Lust auf Kraftsport (der da wohl harmloser ist),ich liebe rollerskaten, aber da habe ich immer Blasen von bekommen. Ich kann mir jetzt nicht handgefertigte Superskates leisten, um das evtl zu vermeiden. und Unfallgefahr, Fußverstauchen oder so, ist halt auch gegeben.

    Und ich habe gelesen, dass man früher oder später keine hohen schuhe mehr tragen darf. das wäre fast noch schlimmer als all das leckere Essen, auf das ich verzichten muss (was ich nicht einmal schaffe, da ja nur fleisch, fisch und käse wirklich erlaubt sind -ausgerechnet die dinge, die ich nicht so sehr mag und ich kann nun einmal nicht arbeiten, ohne etwas zum knabbern daneben - gewicht ist in Ordnung) !!
    ich bin sehr klein und fühle mich ohne meinen hohen schuhe einfach nur peinlich, unattraktiv und unrespektiert. für mein Berufsleben wäre es auch sehr kontraproduktiv, wenn ich als noch kleiner wahrgenommen würde und in meiner Partnerschaft wäre mir das auch sehr unangenehm (schon klar, man soll mich für das lieben, was ich bin, aber ich habe natürlich auch optische Präferenzen bei männern und fände es z.b. auch sehr schade, wenn mein Mann keine langen haare mehr hätte - so würde er sich sicher keine Mini neben sich wünschen).

    habe mal wieder den eindruck, die Diabetes macht mein ganzes leben kaputt :-(
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    am 09.09.2017 17:33:10 | IP (Hash): 1614865321
    Vielleicht fällt es Dir ja leichter, wenn Du nicht über DIE Diabetes abnölst, sondern DEN Diabetes als Deinen engsten Lebenspartner zu akzeptieren beginnst. Von dem könntest Du dich auch auf den Tod zerstritten und verfeindet nicht Mal im Traum scheiden lassen.

    Und dann wäre vielleicht hilfreich, wenn Du nicht einfach stumpf nach Verboten lebst, sondern einfach mal systematisch testest, wie viel von was Du knabbern kannst, ohne den BZ-Rahmen zu überschreiten, den Du dir für ne Stunde nach dem Essen gesetzt hast.

    Und mit Sport geht es bei uns 2ern nicht wirklich um stundenweises Ableisten, sondern um z.B. 20-30 Minuten nach jeder Mahlzeit. Mach ich z.B. mit nem Handbike-Vorspann vor meinem Rollstuhl oder bei schlechtem Wetter mit jeweils 120 und mehr Stehaufmännchen: kann nicht mehr laufen, aber mich aus dem Sitz im Sessel in den Stand drücken, eben wenigstens jeweils 120 mal.

    Das beschleunigt den Kreislauf um wenigstens den Faktor 2 und erweitert die Reichweite des jeweils gerade wirksamen Insulins in gleicher Weise.

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    am 09.09.2017 18:42:18 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Vielleicht fällt es Dir ja leichter, wenn Du nicht über DIE Diabetes abnölst, sondern DEN Diabetes als Deinen engsten Lebenspartner zu akzeptieren beginnst. Von dem könntest Du dich auch auf den Tod zerstritten und verfeindet nicht Mal im Traum scheiden lassen.

    Und dann wäre vielleicht hilfreich, wenn Du nicht einfach stumpf nach Verboten lebst, sondern einfach mal systematisch testest, wie viel von was Du knabbern kannst, ohne den BZ-Rahmen zu überschreiten, den Du dir für ne Stunde nach dem Essen gesetzt hast.

    Und mit Sport geht es bei uns 2ern nicht wirklich um stundenweises Ableisten, sondern um z.B. 20-30 Minuten nach jeder Mahlzeit. Mach ich z.B. mit nem Handbike-Vorspann vor meinem Rollstuhl oder bei schlechtem Wetter mit jeweils 120 und mehr Stehaufmännchen: kann nicht mehr laufen, aber mich aus dem Sitz im Sessel in den Stand drücken, eben wenigstens jeweils 120 mal.

    Das beschleunigt den Kreislauf um wenigstens den Faktor 2 und erweitert die Reichweite des jeweils gerade wirksamen Insulins in gleicher Weise.

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    Respekt mein lieber Jürgen, Respekt !
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    am 09.09.2017 18:50:28 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    Sport soll ja gut sein...
    ... aber wann immer ich Sport getrieben habe, hat das auch früher oder später kleinere Fussverletzungen, Blasen etc. nach sich getragen - und die muss man doch unbedingt vermeiden?!
    Ich habe wirklich keine Lust auf Kraftsport (der da wohl harmloser ist),ich liebe rollerskaten, aber da habe ich immer Blasen von bekommen. Ich kann mir jetzt nicht handgefertigte Superskates leisten, um das evtl zu vermeiden. und Unfallgefahr, Fußverstauchen oder so, ist halt auch gegeben.

    Und ich habe gelesen, dass man früher oder später keine hohen schuhe mehr tragen darf. das wäre fast noch schlimmer als all das leckere Essen, auf das ich verzichten muss (was ich nicht einmal schaffe, da ja nur fleisch, fisch und käse wirklich erlaubt sind -ausgerechnet die dinge, die ich nicht so sehr mag und ich kann nun einmal nicht arbeiten, ohne etwas zum knabbern daneben - gewicht ist in Ordnung) !!
    ich bin sehr klein und fühle mich ohne meinen hohen schuhe einfach nur peinlich, unattraktiv und unrespektiert. für mein Berufsleben wäre es auch sehr kontraproduktiv, wenn ich als noch kleiner wahrgenommen würde und in meiner Partnerschaft wäre mir das auch sehr unangenehm (schon klar, man soll mich für das lieben, was ich bin, aber ich habe natürlich auch optische Präferenzen bei männern und fände es z.b. auch sehr schade, wenn mein Mann keine langen haare mehr hätte - so würde er sich sicher keine Mini neben sich wünschen).

    habe mal wieder den eindruck, die Diabetes macht mein ganzes leben kaputt :-(



    Lass doch Mal die Kirche im Dorf, solange du nicht laufend ein BZ über 200 hast, keine Durchblutungsstörungen in Füßen und Beinen liegt bei dir auch keine Immunsuppression vor, d.h du darfst dir Blasen holen, in High Heels rumlaufen, beim Skaten auf die Fresse fliegen.
    Du machst dein Leben kaputt mit der Einstellung.
  • Elfe

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    am 09.09.2017 18:58:58 | IP (Hash): 546221907
    Hallo ophi,
    nein, Diabetes macht dein Leben nicht kaputt.
    Zugegeben etwas anstrengender, aber auch bewusster als andere, die sich nicht so mit Ernährung und Bewegung auseinandersetzen (aber eigentlich auch sollten).

    Bei Sportschuhen müssen es nicht die Handgefertigten sein.
    Anprobieren im Geschäft ist wichtig und dabei deine eigenen Sportsocken mitnehmen, brauche übrigens 1 - 2 Größen mehr bei Sportschuhen. Zu berücksichtigen ist auch, daß Füße sich bei Anstrengung ausdehnen.
    So dicke Frotteesocken können scheuern. Etwas feinere ohne dicke Nähte aussuchen im örtlichen Geschäft wäre dann gut.
    Sportarten gibt es so viele. Outdoor Walken, Joggen; Indoor Fitnesskurse, Zirkel, Zumba ...
    Google mal, was es an deinem Wohnort so gibt und mache ein Probetraining.

    Auch hohe Schuhe darfst du selbstverständlich weiter tragen, im Beruf, bei besonderen Anlässen. Aber nicht nur, wie für alle Frauen geraten wird, weil sich sonst die Wadenmuskulatur verkürzt, zu viel Gewicht auf Ballen und Zehen liegt ... . Zwischendurch auf mittelhoch, flach oder Keilabsatz (mehr Auflagefläche) wechseln.
    Wichtig wäre auch, Lederschuhe zu kaufen, die sich per Ausdehnung anpassen.
    Nähte über Spann/Zehen sind (bei mir) auch nicht so gut, bzgl. Druckstellen bzw. Empfindlichkeit.
    Um nicht so nach vorne in die Schuhspitze zu rutschen, ggfs. ein Ballenpolster einkleben
    http://www.scholl-fusspflege.de/fusspflegeprodukte/party-feet/party-feet-unsichtbare-gel-ballenpolster/
    http://www.scholl-fusspflege.de/fusspflegeprodukte/gelactiv-einlegesohlen-fur-sie/

    Ernährung ist bei Diabetes durchaus gegenteilig zu 'nur Fleisch, Fisch, Käse', sondern ausdrücklich abwechslungsreicher empfohlen:
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung
    http://www.diabetes-ratgeber.net/rezepte

    Kopf hoch !
    :-) Gruß Elfe
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    am 09.09.2017 20:31:00 | IP (Hash): 1073738400
    ich bin halt noch jung und habe jetzt schon schlechte werte - das macht mir richtig angst... wo das enden soll, wenn ich mal 60, 70 bin...
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    am 09.09.2017 20:45:14 | IP (Hash): 1614865321
    Ich hab das Auto erst kurze Zeit und jetzt schon so viele Beulen. Wo soll das enden, wenn ich das Auto 6 oder 7 Jahre hab?

    Bei Deinem Auto würdest Du den systematischen Verzicht auf Beulen bestimmt als Deine persönliche Aufgabe akzeptieren. Und warum bei Deinem Diabetes nicht genauso den Verzicht auf schlechte Werte?

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    am 09.09.2017 20:54:51 | IP (Hash): 1073738400
    versuche ich ja, aber es fällt sooooo schwer. heute war ich in einem cafe, um mich herum alle mit kuchen und eis,- ich wieder nur einen Milchkaffee getrunken und so neidisch gewesen...

    wenn ich arbeite, brauche ich einfach etwas zum schnubbeln nebenbei. statt schokolade o.ä. nehme ich jetzt Erdnüsse und Cashews (angeblich sind ja nüsse erlaubt, wundert mich aber sehr, da die doch auch viele KH haben) und esse äpfel (leider aber nicht den 1 erlaubten, sondern eher 3 am tag) und notfalls noch Würstchen (was mir nicht gerade gut schmeckt). wie der BZ ist, weiß ich nicht, bekomme ja keine teststäbchen mehr. er war immer sehr schwankend, morgens knapp unter 100, sonst immer drüber, bisweilen bis 180.
    naja, hinzu kommt, dass ich gerade sehr unglücklich und gestresst bin mit meinen Jobs - der stress potenziert sich noch dadurch, dass ich versuche, mich für einen anderen Job nebenher zu qualifizieren, um den derzeitigen, verhassten, endlich loswerden zu können. da kam Diabetes gerade im "richtigen" Moment. Weiss nicht, ob Stresshormone da auch noch eine Rolle spielen, so etwas in der Richtung habe ich online mal gelesen, erinnere mich leider aber nicht an die Quelle.
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    am 09.09.2017 22:01:01 | IP (Hash): 1831817719
    ophi schrieb:
    wie der BZ ist, weiß ich nicht, bekomme ja keine teststäbchen mehr. er war immer sehr schwankend, morgens knapp unter 100, sonst immer drüber, bisweilen bis 180.

    Hallo Ophi,

    meine dringende Empfehlung: miss deinen BZ auch, wenn du die Teststreifen nicht bezahlt bekommst. Die sind zwar nicht gerade billig, aber so viel müsste einem seine Gesundheit wert sein.

    Wenn du deine BZ misst, bekommst du nicht nur heraus, was du nicht essen darfst, du kriegst auch mit, was du essen darfst und in welchen Mengen. So wertvoll wie allgemeine Regeln auch sind, dein BZ hält sich nicht unbedingt daran. Gerade bei den Äpfeln und anderem Obst gibt es z.B. Diabetiker, denen die nicht viel ausmachen und andere, die sich Äpfel überhaupt nicht leisten können. Wenn du raus kriegst, was bei dir BZ-mäßig gut funktioniert, kannst du vielleicht auch wieder mit mehr Freude an dein Essen ran gehen. Beim Kuchen kannst du vielleicht beobachten, dass ein kleine Stück Sahnetorte viel besser geht, als trockener Streuselkuchen. Ich kann dich nur ermutigen, vieles auszuprobieren und so einen Speiseplan heraus zu bekommen, der dir gefällt und deinem BZ nicht großartig schadet.

    Dass Stress den BZ nach oben treiben kann, ist bestens bekannt. Dauerstress im Job ist bestimmt nicht gut für dich. Du schreibst ja, dass du schon einen Plan hast, um den Dauerstress los zu werden. Insofern brauchst du dir um die augenblickliche Situation nicht allzu große Sorgen zu machen.

    Alles Gute, Rainer
    Bearbeitet von User am 09.09.2017 22:05:45. Grund: .
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    am 09.09.2017 22:01:22 | IP (Hash): 1614865321
    Sorry, aber BZ ohne Testen ist wie Autofahren mit verbundenen Augen :(

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    am 09.09.2017 22:12:44 | IP (Hash): 1073738400
    ich kann einfach nicht so viel Geld für die stäbchen investieren. trotz sehr gut abgeschlossenem Studium lebe ich in eher prekären Verhältnissen und musste bitterst sparen für die Chance einiger Reisen, die dann hoffentlich irgendwann zu einem vernünftigen Berufsleben führen - das ist das einzige, was mir gerade den kopf noch ein wenig über wasser hält. und die reisen müssen passieren, BEVOR ich auf Insulin bin und dann immer Hotels mit Kühlschrank auf dem Zimmer brauche (sprich statt 10 euro/nacht dann 80 euro/nacht - völlig undenkbar).

    ich kann also nur von den werten ausgehen, die ich gemessen habe, als ich mir das mal für 2 Monate geleistet habe. die waren sehr schwankend. nach 3 keksen auf sonst nüchternen magen nachmittags nach viel Sport mal 180, dann habe ich aus frust einen milchshake getrunken und etwas Pommes gegessen - eine stunde danach 135. nach milchschnitte und einem döschen LC1 mal 170 (1 h vorher 110), nach Kinderbueno (Schokolade) 111 (1 h vorher 110). abends nach einem Apfelstrudel 135, mittags nach einer Waffel mit kirschen 180. morgens nüchtern bei mir immer unter 100, beim Arzt deutlich drüber. da konnte ich nirgends eine Regelmäßigkeit erkennen - deswegen fand ich das auch kein gut angelegtes Geld. ...ich bin so klug als wie zuvor.

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    am 09.09.2017 22:31:11 | IP (Hash): 1831817719
    ophi schrieb:
    morgens nüchtern bei mir immer unter 100, beim Arzt deutlich drüber. da konnte ich nirgends eine Regelmäßigkeit erkennen

    Die Regelmäßigkeit ist für mich klar zu erkennen. Schlimm sind wirklich die Kekse ohne was, trockener Streuselkuchen und das noch auf nüchternen Magen. Sobald etwas Eiweiß und Fett dabei sind (Schokolade) oder Ballaststoffe enthalten sind, hilft das bei deinem BZ sehr viel.

    Bei schmalem Budget würde ich dir auch nicht empfehlen, regelmäßig zu messen. Versuche doch mal, an 50 Teststreifen günstig ran zu kommen (siehe die Empfehlungen hier http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/13050/Guenstige-Teststreifen) und bei deinen Mahlzeiten das System zu entdecken. Wenn du die BZ-Reaktion nicht verstehst, dann poste das hier und höre dir die verschiedenen Erklärungen an. Bestimmt ist eine dabei, die du nachvollziehen und aus der du etwas lernen kannst.

    Wenn die Nüchternwerte bei deiner Messung immer gut waren, kann das zwei Ursachen haben: Ungenauigkeit des Handmessgerätes oder höhere Werte unter Stress bei deinem Doktor. Ich denke mal, dass der Stress bei dir eine große Rolle spielt und dass du wahrscheinlich ganz gute Nüchternwerte hast. Die Nachessenswerte, die du beschreibst , sind ja ziemlich normal. Die sehen eher nach einem beginnenden Diabetes aus, den du mit erträglichem Aufwand lange gut im Griff behalten kannst. Du brauchst dich übrigens auch nicht vor Ausnahmen zu fürchten. So etwas kannst du dir wirklich von Zeit zu Zeit leisten, so lange die Ausnahmen nicht zur Regel werden.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 09.09.2017 23:02:04. Grund: .
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    am 09.09.2017 22:54:28 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    ich kann einfach nicht so viel Geld für die stäbchen investieren. trotz sehr gut abgeschlossenem Studium lebe ich in eher prekären Verhältnissen und musste bitterst sparen für die Chance einiger Reisen, die dann hoffentlich irgendwann zu einem vernünftigen Berufsleben führen - das ist das einzige, was mir gerade den kopf noch ein wenig über wasser hält. und die reisen müssen passieren, BEVOR ich auf Insulin bin und dann immer Hotels mit Kühlschrank auf dem Zimmer brauche (sprich statt 10 euro/nacht dann 80 euro/nacht - völlig undenkbar).

    ich kann also nur von den werten ausgehen, die ich gemessen habe, als ich mir das mal für 2 Monate geleistet habe. die waren sehr schwankend. nach 3 keksen auf sonst nüchternen magen nachmittags nach viel Sport mal 180, dann habe ich aus frust einen milchshake getrunken und etwas Pommes gegessen - eine stunde danach 135. nach milchschnitte und einem döschen LC1 mal 170 (1 h vorher 110), nach Kinderbueno (Schokolade) 111 (1 h vorher 110). abends nach einem Apfelstrudel 135, mittags nach einer Waffel mit kirschen 180. morgens nüchtern bei mir immer unter 100, beim Arzt deutlich drüber. da konnte ich nirgends eine Regelmäßigkeit erkennen - deswegen fand ich das auch kein gut angelegtes Geld. ...ich bin so klug als wie zuvor.




    Jetzt mach aber mal. Ich war schon in Sri Lanka, tag für Tag über 30 Grad, aber auch da gab es in der Küche einen Kühlschrank wo man das Insulin plazieren konnte. Nein, es war kein Hotel, sondern eine landestypische Pension. Insulin hebt auch bei Hitze wenn es nicht in der Sonne lagert gut 2Wochen. Wir waren 6 wochen in Sri Lanka.
    Man kann sich auch Probleme schaffen wo keine sind.
    Ich finde, dass sind bei dir die typischen Ausreden, ausgenommen deine Finanzielle lage. Hast du keine KV ?
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    am 09.09.2017 23:09:01 | IP (Hash): 1831817719
    Heliflieger schrieb:
    Hast du keine KV ?

    Was soll das dumme Gequatsche, damit hilfst du Ophi kein bisschen weiter. :=(

    Falls du es noch nicht mitkommen haben solltest: Die GKV bezahlt keine Teststreifen, außer bei Inxulintherapie bzw. in Ausnahmefällen 50 Stück. Bei Genaral Lee kannst du übrigens nachlesen, dass es den privat versicherten nicht unbedingt besser ergeht.
    Bearbeitet von User am 10.09.2017 04:30:55. Grund: .
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    am 10.09.2017 03:16:34 | IP (Hash): 796059005
    Hallo Ophi,

    sehe es so, wie einige andere hier. Deine Werte deuten eher auf einen Prädiabetes oder allenfalls leichten Diabetes im Anfangsstadium hin.
    Insofern sind auch die Bedenken gegen (Verletzungsgefahr im) Sport zumal in Deinem Alter unbegründet, soll heissen Du kannst, wenn Du mal dass Gefühl hast über die Stränge geschlagen zu haben, eine kleine Sporteinheit nachschieben, wie Jürgen es ja schon erklärt hat.

    Bist Du denn bei einem HA oder Diadoc in Behandlung, erhältst Du orale AntiDiabetika oder Insulin ?

    Wie sieht Dein Langzeitwert aus ?

    Sorry, wenn Du das vielleicht schon in einem anderen Thread gepostet, ich es aber nicht mitbekommen hab.

    Alles Gute

    Udo
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    am 10.09.2017 09:16:51 | IP (Hash): 688584431
    Rainer schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Hast du keine KV ?

    Was soll das dumme Gequatsche, damit hilfst du Ophi kein bisschen weiter. :=(

    Falls du es noch nicht mitkommen haben solltest: Die GKV bezahlt keine Teststreifen, außer bei Inxulintherapie bzw. in Ausnahmefällen 50 Stück. Bei Genaral Lee kannst du übrigens nachlesen, dass es den privat versicherten nicht unbedingt besser ergeht.



    Sie bekommt das was der Diadoc verordnet. In unserer Schwerpunktpraxis haben auch reine Metformin Diabetiker Messgeräte und Streifen.
    Bearbeitet von User am 10.09.2017 09:20:37. Grund: Ergänzung
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    am 10.09.2017 11:49:52 | IP (Hash): 1831817719
    Heliflieger schrieb:
    Sie bekommt das was der Diadoc verordnet. In unserer Schwerpunktpraxis haben auch reine Metformin Diabetiker Messgeräte und Streifen.

    Hallo Ophi,

    noch mal: das ist dummes Gequatsche von Leute, die sich überhaupt nicht damit auskennen.

    Hier https://www.kvno.de/downloads/patienten/patinfo_blutzuckerteststreifen.pdf hast du mal die allgemeine Vorschrift der vom Gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Arzneimittel-Richtlinie, an die sich die Ärzte halten müssen.

    "Typ-2-Diabetiker, die kein Insulin benötigen, erhalten Harn- oder Blutzucker-Teststreifen künftig nur bei einer instabilen Stoffwechsellage. In diesen Fällen darf Ihr Arzt maximal 50 Teststreifen auf einem Kassenrezept verordnen. Die instabile Stoffwechsellage kann gegeben sein
    - bei zwischenzeitlich auftretenden Erkrankungen wie beispielsweise Infektionen oder
    - bei Einstellung oder Umstellung auf Mittel gegen Diabetes, die nicht gespritzt werden müssen (orale AntiDiabetika), und bei denen ein höheres Risiko für eine Unterzuckerung besteht."

    Du kannst deinem Arzt ja immer wieder um ein Teststreifen-Rezept bitten. Vielleicht lässt er sich erweichen und legt die Vorschrift großzügig aus. Aber einen Anspruch, wie der Helikopter ihn dir einreden will, hast du nicht.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 10.09.2017 12:01:22 | IP (Hash): 688584431
    Rainer schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Sie bekommt das was der Diadoc verordnet. In unserer Schwerpunktpraxis haben auch reine Metformin Diabetiker Messgeräte und Streifen.

    Hallo Ophi,

    noch mal: das ist dummes Gequatsche von Leute, die sich überhaupt nicht damit auskennen.

    Hier https://www.kvno.de/downloads/patienten/patinfo_blutzuckerteststreifen.pdf hast du mal die allgemeine Vorschrift der vom Gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Arzneimittel-Richtlinie, an die sich die Ärzte halten müssen.

    "Typ-2-Diabetiker, die kein Insulin benötigen, erhalten Harn- oder Blutzucker-Teststreifen künftig nur bei einer instabilen Stoffwechsellage. In diesen Fällen darf Ihr Arzt maximal 50 Teststreifen auf einem Kassenrezept verordnen. Die instabile Stoffwechsellage kann gegeben sein
    - bei zwischenzeitlich auftretenden Erkrankungen wie beispielsweise Infektionen oder
    - bei Einstellung oder Umstellung auf Mittel gegen Diabetes, die nicht gespritzt werden müssen (orale AntiDiabetika), und bei denen ein höheres Risiko für eine Unterzuckerung besteht."

    Du kannst deinem Arzt ja immer wieder um ein Teststreifen-Rezept bitten. Vielleicht lässt er sich erweichen und legt die Vorschrift großzügig aus. Aber einen Anspruch, wie der Helikopter ihn dir einreden will, hast du nicht.

    Beste Grüße, Rainer



    Manchmal Frage ich mich ob du hier der Obertroll bist und gar kein Diabetes hast, oder einfach nur dämlich bist.
    Es obliegt in der Verantwortung des Diabetologen die Stoffwechselstörungen des Patienten einzuschätzen und zu beurteilen ob ein BZ Messgerät notwendig ist. Die Kasse kann Vorgaben machen, aber diese sind für den Arzt nicht bindend.
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    am 10.09.2017 12:10:24 | IP (Hash): 688584431
    Heliflieger schrieb:
    Rainer schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Sie bekommt das was der Diadoc verordnet. In unserer Schwerpunktpraxis haben auch reine Metformin Diabetiker Messgeräte und Streifen.

    Hallo Ophi,

    noch mal: das ist dummes Gequatsche von Leute, die sich überhaupt nicht damit auskennen.

    Hier https://www.kvno.de/downloads/patienten/patinfo_blutzuckerteststreifen.pdf hast du mal die allgemeine Vorschrift der vom Gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Arzneimittel-Richtlinie, an die sich die Ärzte halten müssen.

    "Typ-2-Diabetiker, die kein Insulin benötigen, erhalten Harn- oder Blutzucker-Teststreifen künftig nur bei einer instabilen Stoffwechsellage. In diesen Fällen darf Ihr Arzt maximal 50 Teststreifen auf einem Kassenrezept verordnen. Die instabile Stoffwechsellage kann gegeben sein
    - bei zwischenzeitlich auftretenden Erkrankungen wie beispielsweise Infektionen oder
    - bei Einstellung oder Umstellung auf Mittel gegen Diabetes, die nicht gespritzt werden müssen (orale AntiDiabetika), und bei denen ein höheres Risiko für eine Unterzuckerung besteht."

    Du kannst deinem Arzt ja immer wieder um ein Teststreifen-Rezept bitten. Vielleicht lässt er sich erweichen und legt die Vorschrift großzügig aus. Aber einen Anspruch, wie der Helikopter ihn dir einreden will, hast du nicht.

    Beste Grüße, Rainer



    Manchmal Frage ich mich ob du hier der Obertroll bist und gar kein Diabetes hast, oder einfach nur dämlich bist.
    Es obliegt in der Verantwortung des Diabetologen die Stoffwechselstörungen des Patienten einzuschätzen und zu beurteilen ob ein BZ Messgerät notwendig ist. Die Kasse kann Vorgaben machen, aber diese sind für den Arzt nicht bindend.
    Einen Anspruch hat sie in der Tat nicht, das muss Der Diabetologe entscheiden, nicht der Hausarzt.


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    am 10.09.2017 18:18:40 | IP (Hash): 1831817719
    Heliflieger schrieb:
    Es obliegt in der Verantwortung des Diabetologen die Stoffwechselstörungen des Patienten einzuschätzen und zu beurteilen ob ein BZ Messgerät notwendig ist. Die Kasse kann Vorgaben machen, aber diese sind für den Arzt nicht bindend.

    Dummerweise halten sich viele Ärzte, auch Diabetologen an die Vorgaben, die ihre KV (nicht die KK) ihnen macht. Für Ophi gibt es absolut keine Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen. Für dich übrigens noch viel weniger.

    Insofern fände ich es Ophi gegenüber fair, wenn du dich für deinen dummen Spruch entschuldigen würdest: "Zitat Heliflieger: Ich finde, dass sind bei dir die typischen Ausreden, ausgenommen deine finanzielle Lage. Hast du keine KV ?" Das wirst du wohl kaum machen. Du erkennst ja nicht einmal, wie beleidigend so eine Vollpflaumerei für eine Ratsuchende sein muss.

    Selbstverständlich bestehst du auf das letzte Wort. Du darfst es dir gerne nehmen - bitteschön.
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    am 10.09.2017 18:42:06 | IP (Hash): 688584431
    Rainer schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Es obliegt in der Verantwortung des Diabetologen die Stoffwechselstörungen des Patienten einzuschätzen und zu beurteilen ob ein BZ Messgerät notwendig ist. Die Kasse kann Vorgaben machen, aber diese sind für den Arzt nicht bindend.

    Dummerweise halten sich viele Ärzte, auch Diabetologen an die Vorgaben, die ihre KV (nicht die KK) ihnen macht. Für Ophi gibt es absolut keine Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen. Für dich übrigens noch viel weniger.

    Insofern fände ich es Ophi gegenüber fair, wenn du dich für deinen dummen Spruch entschuldigen würdest: "Zitat Heliflieger: Ich finde, dass sind bei dir die typischen Ausreden, ausgenommen deine finanzielle Lage. Hast du keine KV ?" Das wirst du wohl kaum machen. Du erkennst ja nicht einmal, wie beleidigend so eine Vollpflaumerei für eine Ratsuchende sein muss.

    Selbstverständlich bestehst du auf das letzte Wort. Du darfst es dir gerne nehmen - bitteschön.



    Da du mir öfter aufgefallen bist durch Unfähigkeit Texte zu verstehen wundert mich dein Kommentar nicht.

    Ihre Angst sich beim Inlinern zu verletzen, keine High Heels mehr tragen zu dürfen, kein Urlaub wegen Haltbarkeit von Insulin usw. ist Blödsinn. Selber Schuld wenn du auf den Zug springst.

    Und hättest du gelernt in deiner Kinderstube, dass man auch widersprechen kann ohne sein Gegenüber dabei zu diffamieren, hätte ich dir auch freundlich geantwortet. Seit ich in dem Forum bin geht mir dein pampiges, unverschämtes Benehmen auf den Keks.

    Habe fertig.
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    am 10.09.2017 22:35:48 | IP (Hash): 702972230
    ich antworte mal auf die KV- und Arztfrage:
    Da ich "nur" Prädiabetes habe (der sich ganz rasch entwickelt hat) bekomme ich keine Stäbchen verschrieben, vorerst auch kein Metformin. Die Ärzte sind eine krasse Enttäuschung.

    Mein erster Arzt hat mir eine Diät verordnet, die ich nicht halten konnte (morgens 1/2 Scheibe Vollkornbrot, da bei einer ganzen die Werte schon zu schlecht waren manchmal - davon werde ich nicht satt!! insgesamt viel zu wenig essen - zwischendurch nur Käse, was ich nicht mag, Blaubeeren, was zu teuer ist, einen Apfel pro Tag, was zu wenig ist, und Fleisch erlaubt, toll, für jemand, der aus ethischen Gründen gerne vegetarisch lebte - was ich mittlerweile verworfen habe... ). Ich bin schlank, brauche aber seit jeher viel zu futtern und würde so absolut nicht satt. Auch die Produkte, die mir in der Ernährungsberatung genannt wurden, sind für mich nicht umsetzbar: in den lokalen Supermärkten gibt es die gar nicht und die sind zum Teil megateuer.

    Mein zweiter Diabetologe sagt jetzt, ich solle "normal" essen. Normal ist für mich auch mal Pizza, etwa jeden zweiten Tag Kuchen, zwischendurch mal einen Schokoriegel, Obst (ich liebe Wassermelonen!), im Sommer ein oder zwei Kugeln Eis, mal Pommes etc. - daraufhin sagte er, 1 x pro Woche darf ich sündigen und entweder ein wenig Pizza, oder ein Stück Kuchen oder eine Kugel Eis - das finde ich alles andere als "normal", das ist für mich eine krasse Diät. Ansonsten soll ich in 1 Jahr (!!!) wiederkommen und den großen Test machen.
    Dann habe ich meine KV gebeten, Teststäbchen zu übernehmen, da meine Werte für mich noch sehr schwer einschätzbar sind. Hat sie abgelehnt.

    Ich habe gelesen, dass man früh mit Met anfangen soll - aber da meinte der Arzt nur, das sei nicht nötig - erstmal Diät. Dass diese Diät, die mir echt was abverlangt, meine Werte nicht in den Bereich normaler Werte bringt, ist offenbar egal. Ich könnte jetzt noch einen dritten Diabetologen probieren, aber ich habe die Hoffnung etwas verloren. Mein Hausarzt winkt ab und sagt, er hätte, wenn er gut futtert, auch mal 200 und das wäre nicht tragisch....


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    am 10.09.2017 22:41:18 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    ich antworte mal auf die KV- und Arztfrage:
    Da ich "nur" Prädiabetes habe (der sich ganz rasch entwickelt hat) bekomme ich keine Stäbchen verschrieben, vorerst auch kein Metformin. Die Ärzte sind eine krasse Enttäuschung.

    Mein erster Arzt hat mir eine Diät verordnet, die ich nicht halten konnte (morgens 1/2 Scheibe Vollkornbrot, da bei einer ganzen die Werte schon zu schlecht waren manchmal - davon werde ich nicht satt!! insgesamt viel zu wenig essen - zwischendurch nur Käse, was ich nicht mag, Blaubeeren, was zu teuer ist, einen Apfel pro Tag, was zu wenig ist, und Fleisch erlaubt, toll, für jemand, der aus ethischen Gründen gerne vegetarisch lebte - was ich mittlerweile verworfen habe... ). Ich bin schlank, brauche aber seit jeher viel zu futtern und würde so absolut nicht satt. Auch die Produkte, die mir in der Ernährungsberatung genannt wurden, sind für mich nicht umsetzbar: in den lokalen Supermärkten gibt es die gar nicht und die sind zum Teil megateuer.

    Mein zweiter Diabetologe sagt jetzt, ich solle "normal" essen. Normal ist für mich auch mal Pizza, etwa jeden zweiten Tag Kuchen, zwischendurch mal einen Schokoriegel, Obst (ich liebe Wassermelonen!), im Sommer ein oder zwei Kugeln Eis, mal Pommes etc. - daraufhin sagte er, 1 x pro Woche darf ich sündigen und entweder ein wenig Pizza, oder ein Stück Kuchen oder eine Kugel Eis - das finde ich alles andere als "normal", das ist für mich eine krasse Diät. Ansonsten soll ich in 1 Jahr (!!!) wiederkommen und den großen Test machen.
    Dann habe ich meine KV gebeten, Teststäbchen zu übernehmen, da meine Werte für mich noch sehr schwer einschätzbar sind. Hat sie abgelehnt.

    Ich habe gelesen, dass man früh mit Met anfangen soll - aber da meinte der Arzt nur, das sei nicht nötig - erstmal Diät. Dass diese Diät, die mir echt was abverlangt, meine Werte nicht in den Bereich normaler Werte bringt, ist offenbar egal. Ich könnte jetzt noch einen dritten Diabetologen probieren, aber ich habe die Hoffnung etwas verloren. Mein Hausarzt winkt ab und sagt, er hätte, wenn er gut futtert, auch mal 200 und das wäre nicht tragisch....





    Frage : Bist du bei einem Feld, Wald und Wiesendiabetologe, oder in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis ?

    Erstere dürfen nur Spielen, und tragen "Diabetologe" nur noch aus historischen Gründen.
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    am 10.09.2017 23:31:16 | IP (Hash): 1341655807
    ophi schrieb:
    wie der BZ ist, weiß ich nicht, bekomme ja keine teststäbchen mehr. er war immer sehr schwankend, morgens knapp unter 100, sonst immer drüber, bisweilen bis 180.


    Wer hat denn eigentlich aus welchem Anlass mal untersucht und bei Dir einen Diabetes diagnostiziert? Und Dir mit welcher Erläuterung oder welchem Auftrag ne Packung Teststreifen verordnet?

    ----------------------------------------------
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    am 11.09.2017 09:30:22 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    ich antworte mal auf die KV- und Arztfrage:
    Da ich "nur" Prädiabetes habe (der sich ganz rasch entwickelt hat) bekomme ich keine Stäbchen verschrieben, vorerst auch kein Metformin. Die Ärzte sind eine krasse Enttäuschung.

    Mein erster Arzt hat mir eine Diät verordnet, die ich nicht halten konnte (morgens 1/2 Scheibe Vollkornbrot, da bei einer ganzen die Werte schon zu schlecht waren manchmal - davon werde ich nicht satt!! insgesamt viel zu wenig essen - zwischendurch nur Käse, was ich nicht mag, Blaubeeren, was zu teuer ist, einen Apfel pro Tag, was zu wenig ist, und Fleisch erlaubt, toll, für jemand, der aus ethischen Gründen gerne vegetarisch lebte - was ich mittlerweile verworfen habe... ). Ich bin schlank, brauche aber seit jeher viel zu futtern und würde so absolut nicht satt. Auch die Produkte, die mir in der Ernährungsberatung genannt wurden, sind für mich nicht umsetzbar: in den lokalen Supermärkten gibt es die gar nicht und die sind zum Teil megateuer.

    Mein zweiter Diabetologe sagt jetzt, ich solle "normal" essen. Normal ist für mich auch mal Pizza, etwa jeden zweiten Tag Kuchen, zwischendurch mal einen Schokoriegel, Obst (ich liebe Wassermelonen!), im Sommer ein oder zwei Kugeln Eis, mal Pommes etc. - daraufhin sagte er, 1 x pro Woche darf ich sündigen und entweder ein wenig Pizza, oder ein Stück Kuchen oder eine Kugel Eis - das finde ich alles andere als "normal", das ist für mich eine krasse Diät. Ansonsten soll ich in 1 Jahr (!!!) wiederkommen und den großen Test machen.
    Dann habe ich meine KV gebeten, Teststäbchen zu übernehmen, da meine Werte für mich noch sehr schwer einschätzbar sind. Hat sie abgelehnt.

    Ich habe gelesen, dass man früh mit Met anfangen soll - aber da meinte der Arzt nur, das sei nicht nötig - erstmal Diät. Dass diese Diät, die mir echt was abverlangt, meine Werte nicht in den Bereich normaler Werte bringt, ist offenbar egal. Ich könnte jetzt noch einen dritten Diabetologen probieren, aber ich habe die Hoffnung etwas verloren. Mein Hausarzt winkt ab und sagt, er hätte, wenn er gut futtert, auch mal 200 und das wäre nicht tragisch....






    Ich habe Mal was für dich gesucht :

    Zitat :


    "Nach derzeitiger Definition sprechen Ärzte von einem Prädiabetes, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

    Blutzuckerkonzentration nüchtern: zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6-6,9 mmol/l)
    Blutzuckerkonzentration zwei Stunden nach Gabe von Glukose (Glukosetoleranz): zwischen 140 und 199 mg/dl bzw. 7,8-11,0 mmol/l
    Langzeitzuckerwert HbA1c: zwischen 5,7 und 6,4 Prozent"

    Bist du innerhalb dieser Definition, oder sogar darüber ? Wenn du die Werte nicht kennst erfrage sie bei deinem Arzt.

    Du solltest in eine Schwerpunktpraxis gehen, in aller Regel sind sie dort auf dem neuesten Stand. Du schreibst selbst, du seist schlank und du klingst für mich wie eine junge Frau, wurde bei dir auf Antikörper untersucht?

    Ein Mody abgeklärt ?
    ( Schau in Wiki unter Mody Diabetes )
    Ohne diese Untersuchung kann es sein, das du in einem Jahr insulinpflichtig bist.
    Jung und schlank passt nicht zu Typ 2, egal wie viel Hunger du hast.

    Das Problem mit dem kein Fleisch essen aus ethischen Gründen kenne ich, und die Ersatzprodukte sind sündhaft teuer.
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    am 11.09.2017 15:21:09 | IP (Hash): 1400533784
    @Heli: Danke für das Update aus dem anderen Fred!

    Wie Heli schon geschrieben hat, spricht auch nach meiner Meinung bei Dir viel für einen Diabetes, bei dem sich der Blutzucker nicht allein mit dem passenden Behandlungsverhalten aus gezielter Ernährung und Bewegung im gesunden Rahmen halten lassen wird, vielleicht schon kurzfristig nicht und bestimmt nicht im Rahmen von mehreren Jahren.
    Aber auch mit Insulin kann lässt sich’s gesund leben und alt werden, wie eines meiner Vorbilder bis heute eindrücklich demonstriert http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/ Und in D haben wir praktisch alle Möglichkeiten, unseren Blutzucker so gesund steuern zu können, wie wir wollen und auch das dann auch wirklich machen.

    Allerdings kann uns die Systematik unserer medizinischen Versorgung dabei schon recht massiv behindern, z.B. mit einem noch nicht so üppig entwickelten Diabetes, wie Du ja mit den fehlenden Teststreifen schon erlebst.
    Hintergrund: In unserem fachoffiziellen System werden Teststreifen ausschließlich zu dem Zweck gestellt, Unterzuckerungen zu erkennen und nach Möglichkeit zu verhindern. Und Unterzuckerungen werden demnach praktisch ausschließlich mit kurzwirksamem Insulin möglich.
    Das gesunde Steuern des eigenen Blutzuckers, wie viele von uns INSULINERn das praktizieren und viele Nichtinsuliner auf eigene Kosten, hat noch einen langen Weg in die fachoffizielle Denke - wenn es den denn überhaupt je schaffen wird.

    Was ich an Deiner Stelle machen würde? Aus meiner heutigen Position hard core, d.h. mit meiner Ernährung systematisch hohen Blutzucker provozieren, und zwar so lange, bis ich langsam- und schnellwirkendes (Basal-Bolus, ICT) Insulin und Teststreifen zu Lasten meiner kranken Kasse verordnet bekäme. Das würde längstens ein halbes bis ein Jahr dauern, und dann könnte ich meinen Blutzucker so gesund steuern, wie ich das wollte. Wäre zwar nervig, nicht zuletzt, weil ich dafür alle paar Wochen beim Arzt aufschlagen und noch ne weitere Pillensorte ausprobieren müsste, aber schlimmeres und vor allem irreparables würde in diesem Zeitrahmen eher noch nicht passieren.

    Wie geschrieben, wäre mein Ansatz HEUTE mit über 25 Jahren Medizin- und Diabetes- und vielen Jahren Selbsthilfe-Erfahrung. Keine Ahnung, ob ich’s in Deiner Situation so durchziehen würde, selbst wenn ich den Ratgeber gut persönlich kennen und ihm ansonsten eher blind vertrauen würde. - In jedem Falle Dein Spiel. Daumendrück :)

    ----------------------------------------------
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    Bearbeitet von User am 11.09.2017 15:23:35. Grund: Ergänzung
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    am 11.09.2017 18:11:44 | IP (Hash): 1488629999
    vielen dank für eure Tipps!
    dann antworte ich mal auf die Fragen:
    - die Praxen, in denen ich war, sind echte Diabetespraxen - helfen mir aber wie beschrieben kaum weiter, da ich ja noch im Prästadium bin. ich soll in einem Jahr wiederkommen (dann sicher mit ausgewachsener Diabetes). Mein Hausarzt, dem ich sehr vertraue, sieht es nicht so eng - er habe auch ab und zu Werte um die 200 (allerdings ist er doppelt so alt wie ich).
    - es ist angeblich Typ 2, Typ 1 wurde ausgeschlossen - MODY habe ich nie zuvor gehört, wurde wohl auch nicht drauf getestet (falls das so einfach möglich ist).
    - ich wäre NIE auf die Idee gekommen, BZ zu messen, habe auch keine familiäre Belastung. ich hatte Gestationsdiabetes und gehöre zu den ganz wenigen, bei denen es seit der Geburt geblieben ist - obwohl ich noch stille und das ja positiv sein soll. das Kind wurde im April geboren. Habe schon große Sorge, dass die Werte nach dem Stillen noch schlechter werden (wollte jetzt bald aufhören), da das Kind ja auch Zucker "verbraucht".
    - vor Insulin habe ich so massive Angst, weil mir das Reisen in tropische Länder (langes Reise, keine 3 Wochen, eher Monate) sehr viel bedeutet und beruflich sehr wichtig ist - dabei sind aber Hotels mit Kühlschrank auf dem Zimmer undenkbar. Ich kaufe Essen immer "on the road" (das spart sehr viel und schmeckt super, Magenprobleme kriege ich so schnell nicht) und kann nicht genau planen, wann ich einen vertrauenswürdig ausssehenden Stand finde, was genau ich da kaufe und wieviel BE das haben könnte. Deswegen hoffe ich sehr, dass ich ganz lange mit Metformin oder so auskommen werde. Sollte man das nicht möglichst früh beginnen? schon im Prädiabetes?

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    am 11.09.2017 19:00:49 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    vielen dank für eure Tipps!
    dann antworte ich mal auf die Fragen:
    - die Praxen, in denen ich war, sind echte Diabetespraxen - helfen mir aber wie beschrieben kaum weiter, da ich ja noch im Prästadium bin. ich soll in einem Jahr wiederkommen (dann sicher mit ausgewachsener Diabetes). Mein Hausarzt, dem ich sehr vertraue, sieht es nicht so eng - er habe auch ab und zu Werte um die 200 (allerdings ist er doppelt so alt wie ich).
    - es ist angeblich Typ 2, Typ 1 wurde ausgeschlossen - MODY habe ich nie zuvor gehört, wurde wohl auch nicht drauf getestet (falls das so einfach möglich ist).
    - ich wäre NIE auf die Idee gekommen, BZ zu messen, habe auch keine familiäre Belastung. ich hatte Gestationsdiabetes und gehöre zu den ganz wenigen, bei denen es seit der Geburt geblieben ist - obwohl ich noch stille und das ja positiv sein soll. das Kind wurde im April geboren. Habe schon große Sorge, dass die Werte nach dem Stillen noch schlechter werden (wollte jetzt bald aufhören), da das Kind ja auch Zucker "verbraucht".
    - vor Insulin habe ich so massive Angst, weil mir das Reisen in tropische Länder (langes Reise, keine 3 Wochen, eher Monate) sehr viel bedeutet und beruflich sehr wichtig ist - dabei sind aber Hotels mit Kühlschrank auf dem Zimmer undenkbar. Ich kaufe Essen immer "on the road" (das spart sehr viel und schmeckt super, Magenprobleme kriege ich so schnell nicht) und kann nicht genau planen, wann ich einen vertrauenswürdig ausssehenden Stand finde, was genau ich da kaufe und wieviel BE das haben könnte. Deswegen hoffe ich sehr, dass ich ganz lange mit Metformin oder so auskommen werde. Sollte man das nicht möglichst früh beginnen? schon im Prädiabetes?




    Frage :
    Werden in deiner Praxis auch T1 Diabetiker behandelt , gibt's dort Schulungen für Insulinpumpen, für cg

    Wenn dir sowas nie aufgefallen ist, scheint es keine Schwerpunktpraxis zu sein.

    Ich habe Mal wieder für dich gesucht :

    "Ursächlich ist die vermehrte Sekretion verschiedener Schwangerschaftshormone, wie etwa Cortisol, das humane Plazentalaktogen, Östrogen, Progesteron, und Prolactin, die als Gegenspieler des Insulins fungieren und ihrerseits zu einer zunehmend höheren Insulinresistenz während der Schwangerschaft führen. Kann die Bauchspeicheldrüse durch eine erhöhte Insulinausschüttung keinen Ausgleich mehr schaffen, entwickelt sich ein Schwangerschaftsdiabetes mit erhöhten Blutzuckerwerten.

    Etwa 2 % aller Fälle von Schwangerschaftsdiabetes liegt ein MODY Typ 2 zugrunde. Charakteristisch für diese autosomal-dominant vererbte Störung ist eine Mutation im Glucokinase(GCK)-Gen"

    Büsschen könntest ja auch selbst schauen ;)

    Also ein Schwangerschaftsdiabetes der nach Entbindung nicht verschwindet ist nicht gut :(

    Deutet wirklich eher darauf hin, dass du zu den 2 % gehörst. Das gute daran, es gibt Mody Formen die mit Medis behandelbar sind, nicht mit Metformin sondern Sulfonamiden.
    Das ist auch das einzig gute daran, der Rest der Modys wird insulinpflichtig.
    Also wäre es in deinem Interesse Mody abklären zu lassen.

    Abott macht inzwischen sogar Werbung mit dem FreeStyle Libre das optimale System für schwangere Frauen mit Diabetes zu haben.

    Ich weiß aber nicht ob das für Schwangerschaftsdiabetes gilt, oder für Diabetiker die schwanger werden.

    Mein Gefühl sagt mir, du bist nicht in einer Schwerpunktpraxis.

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 11.09.2017 19:30:48 | IP (Hash): 546221907
    Hallo Ophi,
    deine Psyche schlägt Purzelbaum.
    Und du surfst zuviel im Internet, was bei 2ern ev. vorkommen kann und du ängstigt dich.

    Du bist erst im Prädiabetes-Bereich, da lässt sich durch Ernährung schon eine Menge bewirken.
    Vollwertig und auch vegetarisch möglich, nicht so streng wie du z.Zt. meinst
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung

    Ob du jemals Metformin, andere Medikamente oder Insulin jemals brauchen wirst, ist gar nicht im voraus zu erkennen und zu vermuten.
    Verlaufskontrolle deiner Laborwerte (HbA1c) jährlich ist ausreichend, ev. Medikamente entsprechend.

    Für BE-Schätzung gibt es Grundregeln.
    Ob Nudel oder Glasnudel, Panade oder Backteig.
    Länderspezifisch lassen sich zusätzlich typische Mahlzeiten herausfinden, was ist KH-lastig, Menge per Augenmaß beurteilen.
    KH-freie Lebensmittel sind überall gleich: Fleisch, Fisch, Ei.
    Gemüse-KHs ausgenommen Hülsenfrüchte haben kaum Auswirkung auf den Blutzucker.

    COOL down!
    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 489
    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 11.09.2017 19:34:26 | IP (Hash): 688584431
    Elfe schrieb:
    Hallo Ophi,
    deine Psyche schlägt Purzelbaum.
    Und du surfst zuviel im Internet, was bei 2ern ev. vorkommen kann und du ängstigt dich.

    Du bist erst im Prädiabetes-Bereich, da lässt sich durch Ernährung schon eine Menge bewirken.
    Vollwertig und auch vegetarisch möglich, nicht so streng wie du z.Zt. meinst
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung

    Ob du jemals Metformin, andere Medikamente oder Insulin jemals brauchen wirst, ist gar nicht im voraus zu erkennen und zu vermuten.
    Verlaufskontrolle deiner Laborwerte (HbA1c) jährlich ist ausreichend, ev. Medikamente entsprechend.

    Für BE-Schätzung gibt es Grundregeln.
    Ob Nudel oder Glasnudel, Panade oder Backteig.
    Länderspezifisch lassen sich zusätzlich typische Mahlzeiten herausfinden, was ist KH-lastig, Menge per Augenmaß beurteilen.
    KH-freie Lebensmittel sind überall gleich: Fleisch, Fisch, Ei.
    Gemüse-KHs ausgenommen Hülsenfrüchte haben kaum Auswirkung auf den Blutzucker.

    COOL down!
    Gruß Elfe



    Elfe, sie hat einen sich manifestierenden Schwangerschaftsdiabetes, ist schlank und Jung.
    Ich finde sie hat jedes Recht besorgt zu sein.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 11.09.2017 20:07:25 | IP (Hash): 546221907
    @Heliflieger
    Nicht unbedingt, relativ.
    Ein Schwangerschaftsdiabetes kann durchaus ein Risiko für Typ 2 sein.
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_FINDRISK_Der_deutsche_Risiko-Fragebogen_Online-PDF.pdf
    Hier im Forum gab es durchaus stillende Mütter, die berichtet haben über Probleme zu BZ-Werten (nicht mehr so streng einzuhalten wie in der Schwangerschaft) und sogar unfreiwillige Gewichtsabnahme in der Stillzeit.
    2 %iges Mody-Gen als dein Google-Ergebnis spielt da eher eine untergeordnete Rolle.
    Bearbeitet von User am 11.09.2017 20:11:51. Grund: @
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 11.09.2017 20:15:56 | IP (Hash): 688584431
    Elfe schrieb:
    @Heliflieger
    Nicht unbedingt, relativ.
    Ein Schwangerschaftsdiabetes kann durchaus ein Risiko für Typ 2 sein.
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_FINDRISK_Der_deutsche_Risiko-Fragebogen_Online-PDF.pdf
    Hier im Forum gab es durchaus stillende Mütter, die berichtet haben über Probleme zu BZ-Werten (nicht mehr so streng einzuhalten wie in der Schwangerschaft) und sogar unfreiwillige Gewichtsabnahme in der Stillzeit.
    2 %iges Mody-Gen als dein Google-Ergebnis spielt da eher eine untergeordnete Rolle.



    Laut ihrer Aussage wird es aber schlimmer mit dem BZ.
    Und zwei Prozent Wahrscheinlichkeit beruhigt alle, bis auf die 2% die davon betroffen sind.
    Ich sage ja nicht sie hat Mody, aber abklären sollte man es.
    Ich glaube du hast Lada, stimmt es ?

    Ist ja auch nicht gerade soo oft ;)
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    am 11.09.2017 21:45:33 | IP (Hash): 1400533784
    Und dann können wir das Ganze mal noch ein bisschen verlängern:

    Doch, es gibt Typ2, die damit guten Erfolg ohne Medis haben, dass sie sehr weitgehend auf KHs verzichten und sich weit überdurchschnittlich und systematisch gezielt alltäglich bewegen, allen voran z.B. Hans Lauber, der ne halbe oder auch ne Stunde rennt, wenn er nach dem Essen höher als gewünschten BZ misst.

    ALLE, die ich so gelungen kenne, haben ihre Diagnose mit deutlich erhöhtem Gewicht erhalten und mit ihrem gezielten Behandlungs-Verhalten erheblich abgespeckt.
    Normalgewichtigen und schlanken Typ2 - etwa jeder 5. - gelingt mit weniger KHs und gezieltem Mehr an Bewegung zwar auch ein Stückchen an Verbesserung, aber praktisch nie mehr als etwas weniger Medi-Bedarf.

    Monate in tropischen Ländern mit Kleinkind halte ich schon ohne Diabetes für ne gewaltige Herausforderung. Aber warum nicht?

    Wie sich Dein Diabetes weiterhin entwickelt, kann niemand sagen, denn das ist seeehr individuell. Ich weiß von Menschen, die seit 10 Jahren mit höchst wenig Wohlverhalten und Metformin einen behandlungsmäßig super guten HBA1c um 6 unterhalten und von solchen, die nach nem Jahr sehr gezielten Behandlungs-Verhaltens (s.o.) für HBA1c 7,5 und besser Insulin brauchen. - Vielleicht lässt Du uns ja in 1 oder 2 Jahren mal wissen, wie’s bei Dir bis dahin gelaufen ist? Daumendrück!

    ----------------------------------------------
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    am 11.09.2017 23:36:36 | IP (Hash): 1488629999
    ... sollte ich zu denen gehören, die sehr bald Insulin brauchen, garantiere ich für nichts... ich weiß, dass viele von euch damit gut leben können, ich mit meinen Planungen, was das Ausland anbelangt und mit einem Lebensstil, der nicht sonderlich strukturiert sein kann (ich kann mir unmöglich vor jeder Mahlzeit überlegen , was genau und wieviel esse, zumal ich am liebsten immer etwas kleines schnubbe), werde es nicht können, es würde mir jegliche Hoffnung und Lebensfreude nehmen.
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    am 12.09.2017 09:03:00 | IP (Hash): 1184938301
    ophi schrieb:
    ... sollte ich zu denen gehören, die sehr bald Insulin brauchen, garantiere ich für nichts... ich weiß, dass viele von euch damit gut leben können, ich mit meinen Planungen, was das Ausland anbelangt und mit einem Lebensstil, der nicht sonderlich strukturiert sein kann (ich kann mir unmöglich vor jeder Mahlzeit überlegen , was genau und wieviel esse, zumal ich am liebsten immer etwas kleines schnubbe), werde es nicht können, es würde mir jegliche Hoffnung und Lebensfreude nehmen.



    Liebe Ophi, auch das mit dem kleinen "schnubben" ist möglich. Man kann auch das in den Diabetes einplanen, früher ohne ICT war das sogar Pflicht kleine Zwischenmahlzeiten einzunehmen.

    Niemand sagt, dass du bald Insulin brauchst. Wir ( zumindest ich ) hatte den Eindruck dich belastet deine unsichere Situation, und wollten dir helfen Sicherheit zu erlangen.

    Leider scheinen deine Ärzte dich zu vertrösten, Sprüche wie er habe selbst nach dem Essen ein BZ von 200 helfen keinem.
    Warte dann einfach ab wie Jürgen schrieb. Es gibt nur 4 Möglichkeiten, du kannst mit Metformin das in den Griff bekommen, bei Mody evtl. mit Sulfonamiden, oder du brauchst gar keine Medis. Die Letzte Option wäre Insulin.

    Es geht uns nichts an, aber wie müssen wir uns deine berufliche Situation in Zukunft vorstellen ?
    Du gehst mit einem Forscherteam durch den brasilianischen Regenwald, auf der Suche nach Pflanzen aus denen man Medis gewinnen kann ? So eine Tour dauert doch auch nicht länger als 2 Wochen, wenn ihr euch nicht von Schlangen und Kleinsäuger ernähren wollt. Da würde ich mir eher Sorgen um die Krankheiten und Tiere dort machen.
    Vielleicht hast du was falsch verstanden, Insulin ist auch dort locker 2 Wochen im Pen haltbar. Und irgendein Basislager von dem ihr aufbrecht werdet ihr ja haben mit Kühlschrank.
    Bearbeitet von User am 12.09.2017 09:15:26. Grund: Frage
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    am 12.09.2017 17:38:20 | IP (Hash): 855364515
    ... mein beruf ist im Bereich von Ethnologie angesiegelt. das heisst, man sollte so lange wie möglich, typischerweise mindestens ein Jahr lang, im Feld bleiben. selbst, wenn man Geld hat, geht es darum, MIT den Menschen zu leben und nicht in einem chicen und Hotel in der Nähe, das nichts mit der Lebenswelt der Menschen zu tun hat. Mein Vorhaben bestand konkret darin, mit einer nomadisierenden Gruppe zu ziehen. Ihr seht, da wird es ganz schwierig mit Insulin...
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    am 12.09.2017 18:30:13 | IP (Hash): 846185179
    Wär schon allein mit Kleinkind ohne Diabetes ne gewaltige Herausforderung! Respekt

    ----------------------------------------------
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    am 12.09.2017 18:34:10 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    ... mein beruf ist im Bereich von Ethnologie angesiegelt. das heisst, man sollte so lange wie möglich, typischerweise mindestens ein Jahr lang, im Feld bleiben. selbst, wenn man Geld hat, geht es darum, MIT den Menschen zu leben und nicht in einem chicen und Hotel in der Nähe, das nichts mit der Lebenswelt der Menschen zu tun hat. Mein Vorhaben bestand konkret darin, mit einer nomadisierenden Gruppe zu ziehen. Ihr seht, da wird es ganz schwierig mit Insulin...



    Noch hast du als Diagnose Prädiabetes. Also grünes Licht für dein Vorhaben. Wenn du das geklärt haben willst bist du an der Reihe den Mody abchecken zu lassen.

    Naja, wären Inuit oder Lappen nicht auch interessant ?
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    am 12.09.2017 19:34:33 | IP (Hash): 855364515
    ja, mit Kleinkind wird es nicht einfach - aber ich hoffe, das prägt ein Kind positiv.
    Inuit :-D nein ich bin auf eine ganz andere Region spezialisiert und hasse ich die Kälte, bin jetzt schon sehr traurig, dass der Sommer geht. Nein, mit Kälte, Schnee und Eis kann man mich jagen... (aber selbst wenn nicht, wäre es für jemanden, der ohnehin nicht fest im Sattel ist, quasi unmöglich, nach einem jahrelangen, intensiven Studium einer Region jetzt die Gegend zu wechseln). wenn mein Vorhaben nicht klappt, war's das beruflich, dann muss ich jeden Tag beten, in meinem derzeitigen, total verhassten, unterbezahlten und meinen Fähigkeiten überhaupt nicht entsprechenden Job nicht gefeuert zu werden.
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    am 12.09.2017 20:05:27 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    ja, mit Kleinkind wird es nicht einfach - aber ich hoffe, das prägt ein Kind positiv.
    Inuit :-D nein ich bin auf eine ganz andere Region spezialisiert und hasse ich die Kälte, bin jetzt schon sehr traurig, dass der Sommer geht. Nein, mit Kälte, Schnee und Eis kann man mich jagen... (aber selbst wenn nicht, wäre es für jemanden, der ohnehin nicht fest im Sattel ist, quasi unmöglich, nach einem jahrelangen, intensiven Studium einer Region jetzt die Gegend zu wechseln). wenn mein Vorhaben nicht klappt, war's das beruflich, dann muss ich jeden Tag beten, in meinem derzeitigen, total verhassten, unterbezahlten und meinen Fähigkeiten überhaupt nicht entsprechenden Job nicht gefeuert zu werden.



    Auhhhmmmmmm ( Yogi)
    Bleib locker, lebe im hier und jetzt. Und im hier und jetzt hast du keine Insulinpflicht.
    Ich denke man hat dir jede mögliche Info zukommen lassen.
    Es fing an mit High Heels, Inlinern usw, nun sind wir bei einem Nomadenzug durch die Wüste ohne Insulin.
    Ich meine es nicht böse, aber auf sonem Kamel im Wüstensand kommen High Heels nicht gut an.
    Ein Kleinkind, naja. Willst du 1000 Liter Milch mitnehmen ? Selber säugen auf dem Kamel ? Was sagen wohl die Nomaden dazu ?
    Was wenn dein Kind krank wird ? Oder Du ?
    Was sagt dein Mann dazu mit eurem Kind für ein Jahr ein Wüstentrip zu machen, und deine einzige Sorge ist ein Prädiabetes ?

    Nö, klingt nicht glaubhaft, sorry.
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    am 12.09.2017 20:36:31 | IP (Hash): 855364515
    mag sein, dass mein leben etwas außergewöhnlich ist. meine doktormutter war damals aber auch mit Kleinkind in der Region unterwegs - ich bin also nicht die erste und damals war es sicher krasser. auf jeden fall habe ich schon viele tipps erhalten und breche auch nicht vor den wichtigen Impfungen auf.
    Autos hat es übrigens auch ein paar. ich war dort schon einige Monate und weiss, worauf ich mich einlasse (ohne den Diabetes). und glaube es oder nicht, ich hatte hohe Schuhe an (Plateau, nicht Pfennigabsatz)...
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    am 12.09.2017 20:45:40 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    mag sein, dass mein leben etwas außergewöhnlich ist. meine doktormutter war damals aber auch mit Kleinkind in der Region unterwegs - ich bin also nicht die erste und damals war es sicher krasser. auf jeden fall habe ich schon viele tipps erhalten und breche auch nicht vor den wichtigen Impfungen auf.
    Autos hat es übrigens auch ein paar. ich war dort schon einige Monate und weiss, worauf ich mich einlasse (ohne den Diabetes). und glaube es oder nicht, ich hatte hohe Schuhe an (Plateau, nicht Pfennigabsatz)...



    Schön,nicht vor den Wichtigen Impfungen aufzubrechen. Gegen wievielt 100 Krankheiten willst du dein Kind impfen lassen,oder dich ?
    Ich gehe davon aus, wenn du keine Insulin Versorgung hast, gibt's auch keine Antibiotika oder Ärzte, so mitten in der Wüste. Gegen Viren hilft AB sowieso nicht.

    Nee du, verarsch andere, nicht mich.
    EOD.
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    am 17.09.2017 20:28:15 | IP (Hash): 636437869
    du musst mir nicht glauben. ich gebe jetzt auch keine weiteren Details, sonst wären das für einen halbwegs begabten menschen drei klicks und er hätte meinen echten Namen - das muss nicht sein, soweit identifiziere ich mich nicht mit Diabetes und hoffe immer noch, dass es vielleicht wieder weggeht...
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    am 07.10.2017 17:03:22 | IP (Hash): 1973942012
    Ich will mich nicht in die Diskussion einmischen, ob es Sinn macht, sich Sorgen bezüglich des Insulins zu machen, wenn man noch gar keinen Diabetes hat.

    Die Angst, seine Reisepläne und Lebenspläne wegen des Insulins ad acta legen zu müssen, ist aber vollkommen unbegründet. Man packt sein Insulin in den Rucksack und ab geht es, egal in welche Ecke dieser Welt. Kühlung des Insulins ist nicht erforderlich, auch nicht in den Tropen oder in der Wüste.

    Das einzige, was ich nicht machen würde: mit einem Kleinkind auf Rucksackreise zu gehen. Aber das muss man als Mutter natürlich selbst entscheiden, ich halte das für rücksichtslos. Feldforschung mit Basis kann für das Kind OK sein.

    LG Geri
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    am 17.11.2017 21:56:16 | IP (Hash): 2126120314
    ophi schrieb:
    hoffe immer noch, dass es vielleicht wieder weggeht...


    Diabetes geht aber von alleine nicht weg :/

    Liebe Grüße,
    SarahK
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    am 17.11.2017 22:09:29 | IP (Hash): 1004415163
    aber Remission ist möglich, und beim 2er kann die lebenslang funzen

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    am 22.11.2017 21:57:46 | IP (Hash): 26180464
    um solches Ergebnis zu erreichen, muss man ständig Tabletten nehmen, regelmäßig zum Arzt gehen, auf die Ernährung achten u.s.w.
    lass uns nichts vormachen

    Liebe Grüße,
    SarahK
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    am 22.11.2017 22:29:47 | IP (Hash): 207629820
    Also wenn Du die Remission meinst, dann kann die nur jeder für sich selbst erreichen, ohne Tabletten und ohne Arzt, denn einstweilen gibt es ärztlich und fachoffiziell noch keine Anleitung dazu. Einstweilen gibt es dazu fachoffiziell nur ne bariatrische Operation (von Magen Abbinden bis Bypass) oder inoffiziell Leberfasten - oder in GB die DiRECT Study.

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    Du bist ja noch sehr jung. Das kann sich ja mit der Zeit alles auch noch bessern. Also alles nicht so eng sehen. Besonders nicht mit deiner Körpergrösse. Dein Mann wird dich schon so akzeptieren wie du bist, wenn er dich Liebt.
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    Hallo. Die Worte von Jürgen sollte sich jeder zu Herzen nehmen - sehr schön gesagt und bringt denke ich jeden zum Nachdenken. Natürlich machen die manche Sachen Angst, das ist auch vollkommen in Ordnung so. Ich würde an deiner Stelle aber für das dankbar sein, was du alles hast und wie du bist, denn vielen geht es viel schlimmer. Wenn du wirklich willst, dann findest du für alles einen Weg. Ist die Leidenschaft da, dann nimmst du die paar Blasen in Kauf oder siehst dich nach Alternativen um. Alles Liebe.

    Vertraulichkeit, der Zucker reiner Herzen.