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Spritzen - ab und zu

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    am 22.09.2017 10:04:02 | IP (Hash): 1960758503
    Hallo,

    kann man als bisher nicht insulinpflichtig auch ab und zu mal spritzen, wenn man weiß, es steht z.b. ein Meeting an oder eine Reise, wo es definitiv kein Vollkorn gibt?

    Konkret, drei Situationen:
    * Hochzeit meines besten Freundes. Ich freue mich seit Urzeiten darauf und würde gerne zulangen können, Torte, Buffet etc.. Oder das Weihnachtsessen bei meiner Familie...
    * Kurzreisen - in vielen Ländern gibt es nun einmal kein Vollkorn, aber Frühstücken ist für mich ein Muss, sonst wird mir total schlecht. Außerdem ist bei Hotels das Frühstück ja oft inklusive und das würde ich mir dann natürlich ungerne entgehen lassen (hier geht es nur um Kurztrips, nicht die geplante lange Reise).
    * Mit Freunden etwas unternehmen: Ich kann einfach nicht zusehen, wenn wir im Freundeskreis Kaffee trinken gehen und alle nehmen sich Eis und Kuchen, während ich an einem mickrigen Kaffee nippe (ich kenne keine Cafeteria in meiner Nähe, die Diabetikereis anbietet oder Kuchen mit Vollkorn). Dann wollen meine Freunde Rücksicht nehmen, weil sie meine gierigen Blicke auf Eis, Kuchen und Waffeln sehen, aber ich merke, wie ich ein Störfaktor werde - natürlich würden die gerne Kuchen essen. Gleiches gilt für meine Beziehung. Er hat keine Lust mehr, mit mir gemeinsam zu essen, er kocht - und ich kann immer nur Miniportionen essen und mach mir dann noch meinen blöden Diätfrass, Vollkornbrot mit Käse, während ich ihm neidisch bei Spätzle und Co. zuschaue.

    und generell, wenigstens ab und zu würde ich gerne etwas essen, das mir schmeckt und vor allem auch einmal so richtig satt werden. Muss natürlich nicht jeden Tag sein und mir ist es wichtig, nicht dauerhaft spritzen zu müssen (wegen Fernreisen). Aber so ab und zu einmal? Geht das? Ich finde diese strenge Diät schon arg unmenschlich (zumal ich nicht abnehmen möchte). Die Lebensqualität hat damit sehr nachgelassen.

    Danke für Eure Einschätzungen? Kann man ab und zu mal spritzen?
    Grüße, ophi

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    am 22.09.2017 10:09:21 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    Hallo,

    kann man als bisher nicht insulinpflichtig auch ab und zu mal spritzen, wenn man weiß, es steht z.b. ein Meeting an oder eine Reise, wo es definitiv kein Vollkorn gibt?

    Konkret, drei Situationen:
    * Hochzeit meines besten Freundes. Ich freue mich seit Urzeiten darauf und würde gerne zulangen können, Torte, Buffet etc.. Oder das Weihnachtsessen bei meiner Familie...
    * Kurzreisen - in vielen Ländern gibt es nun einmal kein Vollkorn, aber Frühstücken ist für mich ein Muss, sonst wird mir total schlecht. Außerdem ist bei Hotels das Frühstück ja oft inklusive und das würde ich mir dann natürlich ungerne entgehen lassen (hier geht es nur um Kurztrips, nicht die geplante lange Reise).
    * Mit Freunden etwas unternehmen: Ich kann einfach nicht zusehen, wenn wir im Freundeskreis Kaffee trinken gehen und alle nehmen sich Eis und Kuchen, während ich an einem mickrigen Kaffee nippe (ich kenne keine Cafeteria in meiner Nähe, die Diabetikereis anbietet oder Kuchen mit Vollkorn). Dann wollen meine Freunde Rücksicht nehmen, weil sie meine gierigen Blicke auf Eis, Kuchen und Waffeln sehen, aber ich merke, wie ich ein Störfaktor werde - natürlich würden die gerne Kuchen essen. Gleiches gilt für meine Beziehung. Er hat keine Lust mehr, mit mir gemeinsam zu essen, er kocht - und ich kann immer nur Miniportionen essen und mach mir dann noch meinen blöden Diätfrass, Vollkornbrot mit Käse, während ich ihm neidisch bei Spätzle und Co. zuschaue.

    und generell, wenigstens ab und zu würde ich gerne etwas essen, das mir schmeckt und vor allem auch einmal so richtig satt werden. Muss natürlich nicht jeden Tag sein und mir ist es wichtig, nicht dauerhaft spritzen zu müssen (wegen Fernreisen). Aber so ab und zu einmal? Geht das? Ich finde diese strenge Diät schon arg unmenschlich (zumal ich nicht abnehmen möchte). Die Lebensqualität hat damit sehr nachgelassen.

    Danke für Eure Einschätzungen? Kann man ab und zu mal spritzen?
    Grüße, ophi




    Machs umgekehrt. Lebe mit Insulin und spritze dich immer, nur wenn es organisatorisch nicht möglich ist eben nicht. Bei Fernreisen tut es zur Not ein orales AntiDiabetikum.
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    am 22.09.2017 10:57:10 | IP (Hash): 796059005
    ophi schrieb:

    Danke für Eure Einschätzungen? Kann man ab und zu mal spritzen?
    Grüße, ophi



    Können, kann man so ziemlich alles, es fragt sich nur ob das dann Diadoc oder Hausarzt mitmachen, soll heissen Mahlzeiteninsulin verschreiben würden ?!

    Würd mich echt mal interessieren, was die sagen, wenn Du Ihnen Deine Bedürfnisse so darstellst, wie uns in deinem Beitrag.

    Ich halte nichts davon, aber jedem das seine ....
    Bearbeitet von User am 22.09.2017 10:58:22. Grund: korr.
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    am 22.09.2017 11:04:12 | IP (Hash): 1268591806
    Hallo ophi,

    ich habe noch keinen Tag gehungert, es kommt doch nur auch die richtig Menge an KH an, bei meinem Mittagessen ist der KH Anteil immer die kleinste Menge auf dem Teller.
    Und ich freue mich sogar auf meinen Urlaub mit HP, da gibt es beim Frühstück viele tolle Sachen zum Essen, die ich sonst gar nicht zu Hause habe aber ich essen kann und darf. Lach und abends erst, das wird richtig gut
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    am 22.09.2017 13:40:32 | IP (Hash): 551242970

    Toller Tipp eine Stunde nach Essensbeginn ist es am höchsten.......
    Schonmal was von Pizza gehört?

    Was ist eigendlich ein Dauerrezept für Insulin? Ich glaube du weisst
    mal wieder nicht worüber du redest!!!
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    am 22.09.2017 13:49:23 | IP (Hash): 2108455638
    Adhkad, schrieb:

    Klar kannst Du gelegentlich oder regelmässig Rapid-Insulin wie Apidra oder
    NovoRapid spritzen und das z.B. auch wie folgt ohne KE Berechnungen.

    .....

    nach 1 Std. nach Essensbeginnwenn es am höchsten ist die Glukose messen


    .....3 Std. nachdem Du gespritzt hattest tust Du
    wieder messen und das wo eventuell immer noch höher ist mit
    deinem Spritzfaktor korrigieren.

    .





    Eine MEGA-Anleitung, um Folgschäden zu generieren.

    Troll, das ist absolut unterste Schublade

    Adhkad, schrieb:


    Kopiere das weil es hier aus Qualifikationsmangel sicher gelöscht wird.




    Eher eine Sicherung für den Staatsanwalt.
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    am 22.09.2017 14:12:32 | IP (Hash): 688584431
    Adhkad, schrieb:
    LOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOL



    Hast du das selbst ausgetüftelt ?

    Ich kann jedenfalls nicht sagen, um wie viel mg / dl eine Einheit den BZ senkt.
    Das ist vom Tag, Tätigkeit und BZ Verlauf Abhängig. Kann sein, dass ich auf 5 mg / dl komme, oder garnix passiert.

    Wenn dann mein BZ nach dem Essen 220 wäre, und ich dividiere 130 durch 5 komme ich auf 26 IE.

    Nicht gut, garnicht gut. Je geringer die Insulindosis, um so schwächer die Wirkung. Wenn eine Einheit den BZ um 5 senkt, bedeutet es nicht, dass 10 Einheiten um 50 senken, sondern wesentlich mehr.
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    am 22.09.2017 14:27:23 | IP (Hash): 2108455638
    Adhkad, schrieb:
    Das wird immer wie besser, Heli angeblich 30 jähriger Typ 1 wo seinen Spritzfaktor nicht kennt !




    Jeder ICTler kennt seine Faktoren. Diese sind tageszeitabhängig.

    Dazu kommt meist ein Korrekturwert, meiner liegt bei 60.


    Dazu kommt (wie von Heliflieger beschrieben) bei den meisten eine Faktorenreduktion um ca. 50 % ab der 6ten BE....


    Lieber Threadstarter, nutze Dein Insulin regelmäßig. Dann bleibt man in der Übung, der Verzicht ist nicht so umfangreich und gerade im Urlaub erlebt man dann keine Überraschungen wegen fehlender Praxis.
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    am 22.09.2017 14:27:56 | IP (Hash): 551242970

    Du gibst hier Anleitungen zur Körperverletzung!

    Achso, wie oft bist du denn nun entsorgt wurden?
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    am 22.09.2017 14:31:58 | IP (Hash): 688584431
    Adhkad, schrieb:
    Das wird immer wie besser, Heli angeblich 30 jähriger Typ 1 wo seinen Spritzfaktor nicht kennt !



    Ich kenne meinen Spritzfaktor sehr wohl, den habe ich für das Bolusinsulin.

    Der Korrekturfaktor ist was anderes, und nach dem Essen herunter Spritzen ist Korrektur.
    Und diese Korrektur kann ich nicht mit einer Einheit Insulin bestimmen, dann kommen sowas wie 26 IE heraus wenn ich deiner wissenschaftlichen Methode Glauben schenken würde.

    8 Einheiten reichen bei mir um den BZ von 220 auf 120 zu senken, und da hab ich noch Puffer nach oben oder unten.

    26 IE ist mehr als das Dreifache.
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    am 22.09.2017 14:36:37 | IP (Hash): 2108455638
    Adhkad, schrieb:
    Man macht Normalerweise die Evaluation mit mehr als 1E bei z.B. 200mg/dl
    und schaut, aber das Resultat der Berechnung ist dann Per 1E Insulin ! ! !






    Bei Deiner Berechung kommt raus: Du hast keine Ahnung.

    Ich finde es klasse, wie Du Deinen Trollstatus immer wieder und offensichtlich gerne unterstreichst.
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    am 22.09.2017 15:11:37 | IP (Hash): 688584431
    Adhkad, schrieb:
    Ophi
    Vergiss es einfach hier eine Frage zu stellen bei diesen selbstbestätigten Idioten !!



    Du könntest es einfach lassen anderen Menschen Anleitungen zur Selbsttherapie zu geben. Das ist was für den Diabetologen oder für eine Schulung. Die müssen dann den Kopf hinhalten wenn was schief geht, und kein anonymer Troll.
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    am 22.09.2017 15:22:10 | IP (Hash): 2108455638
    ophi schrieb:
    Hallo,

    kann man als bisher nicht insulinpflichtig




    Um überhaupt an Insulin ranzukommen müsstest Du eh erstmal mit Deinem Arzt sprechen.
    Je nach Typ und Werten gibt es da etliche Vorgehensweisen – wobei Insulin ja nicht die schlechteste ist.

    Sollte Dein Arzt und Du den Weg "Insulin" gehen gibt es eine Einweisung und eine Schulung.
    Die Therapiebereitschaft ist bei Dir wohl 100 % gegeben ;-))
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    am 22.09.2017 15:27:23 | IP (Hash): 1056710850
    Adhkad, schrieb:
    Vergiss es einfach hier eine Frage zu stellen bei diesen selbstbestätigten Idioten !!


    Eindrücklich, wie treffend Adhkad sich selbst darstellt! Leider die einzige Aussage von Adhkad, welche bestätigt werden kann.
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    am 22.09.2017 16:37:34 | IP (Hash): 688584431
    Adhkad, schrieb:
    HeliFliege – Sagt das wo sogar auch von Verdauung keine Ahnung hat wie ALLE sehen konnten !

    Auch betreffend Allgemeinbildung nur zum Wundern.

    .



    Ich bin sicher Verdauung ist dein Schwerpunkt, Diabetes ist es jedenfalls nicht.
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    am 22.09.2017 17:56:42 | IP (Hash): 633855048
    Naja, einfach so Insulin gibt es doch eher nicht, sondern dafür muss der Dok einen Grund sehen. Z.B. bei noch meistens prädiabetischem Blutzucker die Anlage zu LADA, also nem späten Typ1, wo dann mit der frühen Insulingabe dafür gesorgt werden soll, dass das Ausklingen der eigenen Insulinproduktion möglichst langsam und lange geht.
    Ansonsten sind erstmal Tabletten zu schlucken und wenn die allein nicht mehr reichen, zusätzlich solche Mittel zu spritzen, die die eigene Insulinausgabe mit dem Essen von Stärke-KHs fördern. Und erst wenn sich damit der BZ nicht mehr im Rahmen von HBA1c bis 7,5 halten lässt, wird in der schulmäßigen Therapie-Eskalation Insulin angeboten.

    Und dann muss man ja auch sehen, dass es wenig Sinn macht, für ne besondere Gelegenheit Insulin zu spritzen, wenn man den Umgang damit gar nicht gewöhnt ist. Denn der Saft hat ja keine für alle gleiche Wirkung, sondern wie der bei einem selbst wirkt, kann man ja nur in Wochen und Monaten der systematischen Anwendung und Beobachtung herausfinden und nutzen lernen.
    Und auch wer alltäglich in seinem normalen Rahmen damit dann gut zurecht kommt, kann das Spiel dann keineswegs plötzlich beliebig skalieren und dabei einen gleich guten BZ-Verlauf erwarten.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 22.09.2017 20:59:21 | IP (Hash): 688584431
    Was mir etwas auf den Senkel geht, nicht nur bei Ophi.

    Fragesteller kommen hier her mit einer Erwartungshaltung. Diese wird oft nicht bedient und man antwortet nach bestem Wissen und Gewissen. Dann hört man von den Fragesteller nichts mehr, man hat ja nicht geantwortet wie man sollte, oder die Frage wird umformuliert in der Hoffnung auf eine andere Antwort.

    Leute, Diabetes ist kein Wunschkonzert.
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    am 22.09.2017 22:25:35 | IP (Hash): 688584431
    Adhkad, schrieb:
    Das geht den Fragestellern auf den Sack was sich dann gewisse
    Typen mit ihren Profilneurosen und ohne Manieren oder bessere
    Kenntnisse hier alles herausnehmen und das kann man verstehen.

    Wenn man schaut hier als Orientierung auf die eine oder andere
    Art war nur das vom Jürgen oder Mir und alles andere entweder
    nutzlos oder nur persönliches hick-hack !

    .



    Adhk, ich bin mir sicher du hast kein ...
    Also das was mir auf den.... Geht.
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    am 22.09.2017 22:32:34 | IP (Hash): 688584431
    Adhkad, schrieb:
    Das geht den Fragestellern auf den Sack was sich dann gewisse
    Typen mit ihren Profilneurosen und ohne Manieren oder bessere
    Kenntnisse hier alles herausnehmen und das kann man verstehen.

    Wenn man schaut hier als Orientierung auf die eine oder andere
    Art war nur das vom Jürgen oder Mir und alles andere entweder
    nutzlos oder nur persönliches hick-hack !

    .



    Mal was anderes, du bist morgen zwischen 8 und 9 Uhr wieder gebannt.
    Warum meldest du dich laufend wieder an, erkläre es mir bitte.
    Die User hier können dich nicht bannen, nur dein Blödsinn melden, bannen tun dich die Admins/ Mods.

    Also Mal so salopp gesagt, 99,9 % der User halten dich für gefährlich, uninformiert und einen Troll der Aufmerksamkeit sucht. Hast du keinen Stolz um zu sagen : "ich gebe auf, weil ich es nicht peile"
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    am 22.09.2017 22:41:11 | IP (Hash): 688584431
    Adhkad, schrieb:
    LOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOL



    Ist keine Antwort, eher das Zeichen der Verzweiflung.
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    am 22.09.2017 22:58:00 | IP (Hash): 688584431
    Adhkad, schrieb:
    Ich habe mich noch nie von Packzeug irritieren lassen.



    Das ist auch richtig so, das Packzeug gibt man vor dem Einchecken gleich in die Gepäckaufgabe. Wär ja blöd so ohne Packzeug im Urlaub.
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    am 23.09.2017 13:27:56 | IP (Hash): 688584431
    Adhkad, schrieb:
    HeliFliege
    Dein gestriges Beispiel von 220mg/dl auf 120mg/dl unter 8E Bolus bestätigt
    einen E-Faktor von 12,5mg/dl/E ( Ich nenne das E-Faktor statt Korrekturfaktor
    weil mir das besser passt. )
    Der Normalbereich für Typ 1 ist der E-Faktor von 30-60mg/dl, so hat TypEi
    60 oder Elfe 40 mein Sohn 30 und ich als Typ 1 mit auch Typ 2 ca. 20 !

    Es sind die Typ 2 welche wegen der Insulinresistenz einen E-Faktor von 1-20 haben !

    Das zeigt dass sich zu deinem Typ 1 über die Jahre auch eine gewisse
    Insulinresistenz dazu gesellt hat, welche auch erklären könnte weshalb
    manchmal wenn Du spritzt nicht das erwartete Resultat hast und auch
    manchmal aus für dich unerklärlichen Gründen erhöhte Glukose hast,
    welche aber so als von der Leber erklärbar ist.

    Es ist halt eben nicht so dass man bei Diabetes nur in schwarz-weiss
    denken kann wie TypEi, sondern das kann sehr individuell sein und so
    alles gerechtfertigt ist was für zum Guten der Glukosekontrolle beiträgt.

    Resultierend solltest Du das mit deinem Arzt absprechen und wegen
    der Insulinresistenz mit erhöhten Leberglukose halt 3x täglich 250mg
    Metformin ausprobieren ( 250mg von runden 500 mit Tablettenteiler ).
    Von deinem Körpergewicht her kannst Du das machen, ich leider nicht.

    Ich mache dich hier auf das aufmerksam, obwohl Du es nicht verdienst.

    .



    Du bist echt ein Genie, dass ich bei ( seit heute 99,5 kg) beinahe 100kg auch eine Insulinresistenz habe wäre mir nie in den Sinn gekommen.
    Ich sehe in Metformin keinen Nutzen, vor allem weil meine Basis - Bolus Einstellung wohl hinfällig wäre, und ich mit meinen Spritzen seit 31 Jahren eine intensive Beziehung habe die ich nicht aufs Spiel setzen will. Auch muss ich dich enttäuschen, ich habe keine unerklärlich hohe Glucose werte, außer beim Sport, ( Anstieg auf etwa 150 ) aber die hat Elfe auch, und sie hat definitiv keine IR. Und das erwartete Resultat habe ich meist auch, allenfalls mal überrascht zum positiven hin, wie vor einigen Wochen das mit dem Marmeladenbrötchen.
    Ich habe mich jedenfalls nie beklagt, dass ich meinen Diabetes nicht in den Griff bekäme.
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    am 23.09.2017 14:00:09 | IP (Hash): 688584431
    Adhkad, schrieb:
    HeliFliege
    Das Metformin reduziert ja bekanntlich nicht nur die Leberglukose,
    sondern erhöht auch die Insulinsensitivität ca. 10-15% und so
    müsstest Du halt dann dein Basal-Insulin neu justieren und
    deinen Bolus auch um das etwas reduzieren, das ist alles.
    Das als zusätzlich zur Insulintherapie zu verstehen !

    Meine HbA1c Angaben von weniger 6% könnest Du auch verstehen.

    .



    Und wozu ? Wenn jemand das Spritzen verhindern, oder hinaus zögern will ist Metformin sicher ne feine Sache, aber ich muss sowieso spritzen, also was hab ich davon, außer Ärger mit einer neuen Einstellung und dann vertrage ich es zum Schluss vielleicht nicht.
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    am 23.09.2017 14:30:38 | IP (Hash): 1149374227
    Adhkad, schrieb:
    Das Metformin reduziert ja bekanntlich nicht nur die Leberglukose,
    sondern erhöht auch die Insulinsensitivität ca. 10-15%.


    Das ist die Interpretation aus dem geringeren Insulinbedarf, in keiner Weise spezifisch belegt. Und der geringere Insulinbedarf kommt einmal mit der Verringerung der zu vielen Glukose aus der Leber - normal kein Typ1-, sondern nur ein Typ2 Problem - und mit der receptor-up-regulation - auch wieder vorrangig eine Typ2-Herausforderung und mit Typ1 im Heli-gesunden BZ-Rahmen überhaupt kein Problem.

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    Bearbeitet von User am 23.09.2017 14:31:32. Grund: Ergänzung
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    am 23.09.2017 15:35:22 | IP (Hash): 688584431
    Hmmm... Hab mich mal etwas belesen :


    Ich bin kein Diabetologe und habe mich mehrheitlich mit meinem Typ1 befasst, aber da steht eine B M I abhängige IR sei normal und nicht mit Typ II zu vergleichen und auch nicht so ( Metformin) zu behandeln.

    Den Link kann ich nicht einfügen, sonst wird gemeckert "keine BBC Codes erlaubt"

    Weiß der Geier warum
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    am 23.09.2017 15:53:26 | IP (Hash): 1149374227
    Um die Mitte der 80ger Jahre wurde entdeckt, dass bei Diabetes, der kein Insulin brauchte, heute Typ2, reichlich Insulin in Umlauf war. Und die Frage wollte beantwortet werden, warum? Vielleicht, weil die normale Menge nicht ausreichte? Also musste da was sein, was sich der normalen Insulinmenge widersetzte, also eine Resistenz, eben die Insulin Resistenz: Damit die widerspenstigen Zellen die Glukose einlassen, muss demnach mehr Insulin die da hineindrücken.

    Würde umgekehrt bedeuten, dass die Zellen ohne solchen Druck nicht ausreichend versorgt würden. Konnte man damals nicht so einfach wie heute testen. Heute reichen Auspinkel-Pillen, mit denen sich in vielen Fällen sehr viel Glukose einfach entsorgen lässt - OHNE JEDEN MANGEL für die Zellen, die sich da angeblich widersetzen :(

    Weil die direkte Interpretation der IR somit schlicht Unsinn ist, hab ich mir angewöhnt, die IR als unbestimmten Sammelbegriff für die gestörte Regelung von Glukose und Insulin zu sehen.

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    am 23.09.2017 19:01:12 | IP (Hash): 397630331
    hjt_Jürgen schrieb:
    Würde umgekehrt bedeuten, dass die Zellen ohne solchen Druck nicht ausreichend versorgt würden. Konnte man damals nicht so einfach wie heute testen. Heute reichen Auspinkel-Pillen, mit denen sich in vielen Fällen sehr viel Glukose einfach entsorgen lässt - OHNE JEDEN MANGEL für die Zellen, die sich da angeblich widersetzen :(

    jürgen das ist ein lächerlich schwacher Beweis.

    Du müsstest eigentlich Bescheid wissen, dass die Muskelzellen - sowohl die der peripheren Muskulatur als auch die vom Herz und den anderen inneren Organen - alles als Treibstoff verwenden können. Wenn weniger Glukose zur Verfügung steht, dann verbrennen sie einfach Fett oder Eiweiß und werden damit bestens versorgt - mit weniger Glukose und OHNE JEDEN MANGEL.
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    am 23.09.2017 19:16:49 | IP (Hash): 1149374227
    Das ist ein schwacher Einwand, denn hier ist von ununterbrochen glukogener Ernährung die Schreibe, also nix Umstellung auf hauptsächlich Fettverbrennung :)

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    am 23.09.2017 23:05:12 | IP (Hash): 1031497772
    Hilfe ! Ich bin jetzt echt verwirrt.
    Also meine Situation sieht so aus, dass ich GAR KEINE AHNUNG vom Spritzen habe bisher. Ich weiß nicht, wieviel man so spritzt um was zu erreichen. Was wäre eine Minidosis?
    Und spritzt man auch, wenn man zwischendurch mal einen Bonbon, eine Kugel Eis oder ne Hand voll Chips isst?
    Ich weiß nichts davon und mein Arzt wollte auch erst einmal nicht mit mir darüber reden (Zeitmangel blabla, sei sowieso noch nicht so weit... ). Aber die Ratschläge meines Arztes sind unter aller Sau ("ganz normal essen"- "also auch mal ne Pizza?" - "Nein!" - "also auch mal Kuchen, Waffel, normales Brot, ne gute Portion Obst, mal Saft, Kakao..." - "nein, maximal eins davon einmal pro Woche" - was bleibt denn da übrig? Von Würstchen kotze ich bald!). Ich habe kein Medikament verschrieben bekommen, soll in 1 Jahr(!!) wiederkommen, dabei habe ich schon deutlich prädiabetische Werte.

    Mein Hausarzt - kein Spezialist, aber mit offenerem Ohr - würde mir Insulin verschreiben, oder auch Metformin - er sieht meine Werte als nicht kritisch an (er habe auch ab und zu 200) und würde wenn eher zu Metformin tendieren, da ich bei exakt gleichem Essen mit gleichem "Ausgangswert" sehr unterschiedliche 1- und 2-Stundenwerte habe (1 h manchmal um die 120, mal in Richtung 200, 2 h manchmal 130, manchmal 70). Das ist also schwer kalkulierbar und er fürchtet, dass ich mit Insulin in Unterzuckerungen geraten könnte, meint aber, dass ich ein klein wenig spritzen könnte, falls ich von vorneherein weiß, dass ich sehr viel und kh-reich essen werde.
    Was meint Ihr?

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    am 23.09.2017 23:34:20 | IP (Hash): 397630331
    hjt_Jürgen schrieb:
    Das ist ein schwacher Einwand, denn hier ist von ununterbrochen glukogener Ernährung die Schreibe, also nix Umstellung auf hauptsächlich Fettverbrennung :).

    Dazu braucht es keine "Umstellung", das müsstest dir eigentlich klar sein. Das funktioniert bei den Muskelzellen immer. Dabei wird lediglich die Reihenfolge eingehalten und vorhandene Glukose zuerst verbraucht. Es würde ja auch keinen Sinn machen, Fett zu verbrennen und die überschüssige Glukose danach mit entsprechendem Aufwand in Fett umzuwandeln.

    Eine Umstellung wird lediglich für das Gehirn gebraucht. Um das geht es aber hier nicht, weil das kein Insulin zur Aufnahme von Glukose benötigt.
    Bearbeitet von User am 24.09.2017 10:27:20. Grund: .
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    am 24.09.2017 07:40:29 | IP (Hash): 705022681
    Niemand kann mit Insulin auch nur einigermaßen passend umgehen, ohne das zuvor über Wochen individuell angepasst und eingeübt zu haben. Und auch dann kann sich die passende Dosierung mit der Zeit und vor allem auch situativ gewaltig ändern. Also vergiss das Insulin für den Sonderfall.

    Aber vielleicht fängst Du in Deinen Überlegungen schlicht mal von der anderen Seite an, also von der eines gut bis zufriedenstellend behandelten Diabetes?

    Also vor den Mahlzeiten 100-140mg/dl, in den Spitzen nach den Mahlzeiten locker über 200 und Langzeitwert HBA1c bis 7,5. Wenn dieser Rahmen überschritten wird, wird die Medikation verstärkt. Also passt genauso, wenn kein Medikation genommen wird, bis dieser Rahmen überschritten wird.

    Auf diese Weise hast Du vielleicht ausreichend Luft für wenigstens 1 Expeditionsjahr. Klar wäre beruhigend, wenn Du Deinen Blutzucker alle paar Wochen mal überprüfen könntest. Dafür würde ich für die Expedition einzeln verpackte Streifen empfehlen, damit nicht die ganze Packung altert, wenn Du einen raus nimmst, z.B. FreeStyle Precisision. Daumendrück


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    am 24.09.2017 10:13:42 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    Hilfe ! Ich bin jetzt echt verwirrt.
    Also meine Situation sieht so aus, dass ich GAR KEINE AHNUNG vom Spritzen habe bisher. Ich weiß nicht, wieviel man so spritzt um was zu erreichen. Was wäre eine Minidosis?
    Und spritzt man auch, wenn man zwischendurch mal einen Bonbon, eine Kugel Eis oder ne Hand voll Chips isst?
    Ich weiß nichts davon und mein Arzt wollte auch erst einmal nicht mit mir darüber reden (Zeitmangel blabla, sei sowieso noch nicht so weit... ). Aber die Ratschläge meines Arztes sind unter aller Sau ("ganz normal essen"- "also auch mal ne Pizza?" - "Nein!" - "also auch mal Kuchen, Waffel, normales Brot, ne gute Portion Obst, mal Saft, Kakao..." - "nein, maximal eins davon einmal pro Woche" - was bleibt denn da übrig? Von Würstchen kotze ich bald!). Ich habe kein Medikament verschrieben bekommen, soll in 1 Jahr(!!) wiederkommen, dabei habe ich schon deutlich prädiabetische Werte.

    Mein Hausarzt - kein Spezialist, aber mit offenerem Ohr - würde mir Insulin verschreiben, oder auch Metformin - er sieht meine Werte als nicht kritisch an (er habe auch ab und zu 200) und würde wenn eher zu Metformin tendieren, da ich bei exakt gleichem Essen mit gleichem "Ausgangswert" sehr unterschiedliche 1- und 2-Stundenwerte habe (1 h manchmal um die 120, mal in Richtung 200, 2 h manchmal 130, manchmal 70). Das ist also schwer kalkulierbar und er fürchtet, dass ich mit Insulin in Unterzuckerungen geraten könnte, meint aber, dass ich ein klein wenig spritzen könnte, falls ich von vorneherein weiß, dass ich sehr viel und kh-reich essen werde.
    Was meint Ihr?




    Sorry falls du das schon erwähnt hast, aber wie ist der HbA1c ? Das sagt mehr aus als deine gelegentlichen BZ Messungen.
    Ist er unter 6 so muss keine Hektik gemacht werden, zwischen 6 und 6,5 sollte man das genau im Auge behalten, alle 3 Monate HbA1c prüfen.
    Ist er über 6,5 muss gehandelt werden, kann aber Metformin ausreichend sein.
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    am 24.09.2017 17:09:53 | IP (Hash): 1120529466
    Rainer schrieb:
    ...Wenn weniger Glukose zur Verfügung steht, dann verbrennen sie einfach Fett oder Eiweiß und werden damit bestens versorgt - mit weniger Glukose und OHNE JEDEN MANGEL.


    Schreib ich doch: Die übliche Begründung, dass die Zellen mit mehr Glukose und mehr Insulin im Blut zu ihrer ausreichenden Energieversorgung gezwungen werden müssten, ist voll daneben :)

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    am 24.09.2017 21:13:26 | IP (Hash): 1662128011
    ophi schrieb:

    Und spritzt man auch, wenn man zwischendurch mal einen Bonbon, eine Kugel Eis oder ne Hand voll Chips isst?




    Kommt drauf an. Ein T1 sowieso, der hat ja kein eigenes Insulin. Der reinen Lehre nach für T2 bei ITC, ja.

    Ich selber: meist ja. Also ein Bonbon nicht, der hat nicht genug KH glaub ich. Aber ich habe leckere zuckerfreie Bonbons. Eis. Ja. Chips .. ne Handvoll ... na ja.

    Wenn ich - dank Libre Sensor - sehe, ich bin eh gut unten (unter 100) und in wenigen Stunden eß ich eh richtig, dann laß ich es auch mal mit Insulin. Bin ich zum Essen dann halt auf 120 oder so und korrigiere dann. Aber wenn es geht, dann spritzen. Also zb an der Eisdiele oder so. Geil wäre neben dem Libre dann natürlich ne Pumpe. Knöpchen drücken und alles automatisch ...

    Zu allem anderen: mach es zusammen mit einem Arzt. Mit Teststreifen. Dann würde ICH es jedenfalls in Deiner Sitation versuchen. Jedenfalls mit Metformin. Wenn man es magenmäßig verträgt, dann nehmen, nehmen, nehmen.
    Bearbeitet von User am 24.09.2017 21:14:30. Grund: .
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    am 25.09.2017 18:41:48 | IP (Hash): 1288121492
    hjt_Jürgen schrieb:
    Schreib ich doch: Die übliche Begründung, dass die Zellen mit mehr Glukose und mehr Insulin im Blut zu ihrer ausreichenden Energieversorgung gezwungen werden müssten, ist voll daneben :)

    Es war noch nie die Aufgabe von Insulin, die Energieversorgung sicher zu stellen. Insulin sorgt dafür, dass die Glukose aus dem Blut rauskommt und in die Muskelzellen reinkommt. Wenn das bei pathologish insulinresistenten Muskelzellen nicht richtig funktioniert, dann steigt der BZ an, was die Betazellen, solange sie das noch können, zu weitere Insulinsekretion veranlasst - jede einzelne Betazelle für sich. An dieser Stelle ist es wirklich sehr einfach gelöst und du brauchst nichts zu vereinfachen oder komplizirerter zu machen.

    Ich finde es übrigens erschreckend, auf was für einer schmalen Wissenbasis du deine These aufgebaut hast, es gäbe keine patholigische und keine physiologische Insulinresistenz. Eine weitere Diskussion auf so einer Ebene halte ich für wenig sinnvoll. Du darfst gerne deinen nächsten Einwand bringen und dir mangels Widerspruch einbilden, dass du Recht behalten hast und uns alle von deiner These überzeugen konntest.
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    am 27.09.2017 01:56:05 | IP (Hash): 951409809
    Irgendwie verstehe ich diesen Thread nicht...jemand will Insulin spritzen, damit er/sie mehr futtern kann...obwohl kein Diabetes vorhanden ist?

    ________________________________________
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    am 01.10.2017 21:44:57 | IP (Hash): 172789411
    es liegt kein Diabetes vor, aber Prädiabetes. Soweit ich gelesen habe, wird aus Prädiabetes mit meinen Werten innerhalb weniger Monate richtige Diabetes.
    und ich diäte (für meine Verhältnisse) relativ streng, um die Werte zu halten (ich weiß, es geht noch strenger, aber für mich ist es einfach schon sehr hart). Außerdem sind meine Werte sehr unregelmäßig.

    Meine letzten Messungen (ich messe unregelmäßig, da ich die Streifen selber zahlen muss):
    vor dem Frühstück 96, 1 h danach 157, 2 h danach (währenddessen keine Bewegung o.ä.) 72
    am Tag drauf, absolut identisches Frühstück:
    vor dem Frühstück: 95, 1 h danach 111

    ich weiß nicht, ob ich mit so schwankenden Werten um Metformin bitten sollte, aber soweit ich weiß, ist es gut, früh damit anzufangen... Von ab und zu Spritzen ratet ihr ja eher ab.
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    am 01.10.2017 22:33:07 | IP (Hash): 528606594
    ophi schrieb:
    Soweit ich gelesen habe, wird aus Prädiabetes mit meinen Werten innerhalb weniger Monate richtige Diabetes.

    Wenn du das wirklich irgendwo so gelesen hast, dann war das der größte Blödsinn, der jemals verbreitet wurde,

    Bleibe achtsam aber auch COOL und freue dich darüber, dass du keinen Diabetes hast.

    Beste Grüße, Rainer
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