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Bin neu hier
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am 11.10.2017 14:44:24 | IP (Hash): 1991334395
Hallo, ich bin neu hier.
Bin seit fast 10 Jahren Diabetikerin und seit 2 Jahren spritze ich 1 mal täglich das Langzeit-Insulin Abasaglar (24 E) am Abend und nehme noch dazu Metformin.
Meine Zuckerwerte sind sehr schlecht, zwischen 16-20 mmol- auch am Morgen nüchtern oder wenn ich am Tage kaum was esse. Wie kann das sein, das meine Zuckerwerte dann so hoch sind, bin verzweifelt.
Wer kann mir eine Antwort oder einen Rat geben? -
am 11.10.2017 15:16:17 | IP (Hash): 2108455638
Hallo!
Du bist in letzter Zeit permanent auf so hohen Werten?
Da Du Dein Lanzeit-Insulin nicht angepasst hast nehme ich an, dass Du über Deine Insulin nicht bescheid weißt –
also ab zum Diabetologen.
Falls der Dich schon länger mit hohen Werten alleine lässt oder gar "nur" der Hausarzt am werkeln ist:
Such Dir einen guten Diabetologen.
Da ist mit ein paar Tipps aus dem Forum echt nicht zu helfen... -
am 11.10.2017 15:23:04 | IP (Hash): 688584431
TypEinser schrieb:
Hallo!
Du bist in letzter Zeit permanent auf so hohen Werten?
Da Du Dein Lanzeit-Insulin nicht angepasst hast nehme ich an, dass Du über Deine Insulin nicht bescheid weißt –
also ab zum Diabetologen.
Falls der Dich schon länger mit hohen Werten alleine lässt oder gar "nur" der Hausarzt am werkeln ist:
Such Dir einen guten Diabetologen.
Da ist mit ein paar Tipps aus dem Forum echt nicht zu helfen...
Weil du tot umfallen würdest wenn nur dann Glucose im Blut wäre wenn du was isst. Deine Leber macht ihren Job und versorgt den Körper dauerhaft mit Glucose, auch wenn du nichts isst.
Bei gesunden regelt Insulin das in einen normalen Bereich. Bei Diabetiker nicht. -
am 11.10.2017 15:30:07 | IP (Hash): 2108455638
Heliflieger schrieb:
TypEinser schrieb:
Hallo!
Du bist in letzter Zeit permanent auf so hohen Werten?
Da Du Dein Lanzeit-Insulin nicht angepasst hast nehme ich an, dass Du über Deine Insulin nicht bescheid weißt –
also ab zum Diabetologen.
Falls der Dich schon länger mit hohen Werten alleine lässt oder gar "nur" der Hausarzt am werkeln ist:
Such Dir einen guten Diabetologen.
Da ist mit ein paar Tipps aus dem Forum echt nicht zu helfen...
Weil du tot umfallen würdest wenn nur dann Glucose im Blut wäre wenn du was isst. Deine Leber macht ihren Job und versorgt den Körper dauerhaft mit Glucose, auch wenn du nichts isst.
Bei gesunden regelt Insulin das in einen normalen Bereich. Bei Diabetiker nicht.
Danke für den Tipp! ;-))
Da Träumerin offensichtlich nicht weiß, was ein Basalinsulin ist, wie man es anpasst und warum man auch Insulin braucht wenn man "nichts isst", bleibt nur der Tipp: Diabetologe, Schulung. -
am 11.10.2017 16:05:08 | IP (Hash): 1109753274
...und vor allem die Frage: Warum hier im Forum fragen und warum nicht schon längst beim Arzt - der ja immerhin das Insulin verschreibt???
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 11.10.2017 16:11:59 | IP (Hash): 2108455638
Man könnte ja was zu Insulin schreiben...
Aber, liebe Träumerin, um das Insulin erfolgreich anpassen zu können brauchst Du etwas mehr Hintergrundwissen.
Aktuell scheint es so zu sein:
Der Arzt hat Dir eine Dosis Insulin und dazu Metformin verschrieben, und seitdem machst Du das ganze so.
Zu welchen Tageszeiten misst Du denn den Blutzucker? Bekommst Du die Teststreifen vom Arzt verschrieben?
Und die Kernfrage: Machst Du die Diabetes-Therapie beim Hausarzt oder beim Diabetologen? -
am 11.10.2017 17:21:54 | IP (Hash): 688584431
TypEinser schrieb:
Heliflieger schrieb:
TypEinser schrieb:
Hallo!
Du bist in letzter Zeit permanent auf so hohen Werten?
Da Du Dein Lanzeit-Insulin nicht angepasst hast nehme ich an, dass Du über Deine Insulin nicht bescheid weißt –
also ab zum Diabetologen.
Falls der Dich schon länger mit hohen Werten alleine lässt oder gar "nur" der Hausarzt am werkeln ist:
Such Dir einen guten Diabetologen.
Da ist mit ein paar Tipps aus dem Forum echt nicht zu helfen...
Weil du tot umfallen würdest wenn nur dann Glucose im Blut wäre wenn du was isst. Deine Leber macht ihren Job und versorgt den Körper dauerhaft mit Glucose, auch wenn du nichts isst.
Bei gesunden regelt Insulin das in einen normalen Bereich. Bei Diabetiker nicht.
Danke für den Tipp! ;-))
Da Träumerin offensichtlich nicht weiß, was ein Basalinsulin ist, wie man es anpasst und warum man auch Insulin braucht wenn man "nichts isst", bleibt nur der Tipp: Diabetologe, Schulung.
Sorry, ich wollte "träumerin" antworten, bin wohl verrutscht :-( -
am 11.10.2017 21:47:42 | IP (Hash): 1373018522
Jetzt muss ich auch mal eine blöde Frage stellen
Träumerin hat in Ihrem ersten Beitrag geschrieben Zuckerwerte 16 - 20 mmol
was soll das bitte für ein Wert sein ?
HbA1c ?
Also wenn das der HbA1c Wert ist dann müsste die Frau ja einen Zuckerschock haben wenn man bedenkt das ein Normalwert bei ca. 5, 2 - 5,7 liegt ?
Diabetiker aller Länder vereinigt euch ! -
am 11.10.2017 21:53:17 | IP (Hash): 688584431
GeneralLee schrieb:
Jetzt muss ich auch mal eine blöde Frage stellen
Träumerin hat in Ihrem ersten Beitrag geschrieben Zuckerwerte 16 - 20 mmol
was soll das bitte für ein Wert sein ?
HbA1c ?
Also wenn das der HbA1c Wert ist dann müsste die Frau ja einen Zuckerschock haben wenn man bedenkt das ein Normalwert bei ca. 5, 2 - 5,7 liegt ?
Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
Ach was, mol ist nur eine andere Einheit.
So als würdest du Unzen statt Gramm nehmen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mol
mmol sind dementsprechend Millimol, so wie Milligramm, aber andere Einheit.
Gramm, Kilo, Pfund sind Gewichtseinheiten, mol gibt eine Stoffmenge an, also soundsoviele Atome bzw. Moleküle.
Bearbeitet von User am 11.10.2017 21:55:42. Grund: Erklärung -
am 11.10.2017 22:11:14 | IP (Hash): 583301886
General_Lee schrieb:
Jetzt muss ich auch mal eine blöde Frage stellen
Träumerin hat in Ihrem ersten Beitrag geschrieben Zuckerwerte 16 - 20 mmol
was soll das bitte für ein Wert sein ?
Hallo GL,
die mg/dl sind eigentlich die alten Maßeinheiten. Vor vielen Jahren haben sich die Mediziner in irgendwelchen Gremien mal darauf verständigt, die Maßeinheiten für die ganzen Blutwerte, nicht nur für den BZ, auf SI-Einheiten (Standard International) umzustellen. Einige Länder haben umgestellt, z.B. Frankreich, Schweiz, ... und andere nicht, z.B. USA und BRD. Die Ex-DDR hat mit umgestellt und deshalb ist Deutschland heute zweigeteilt in mg/dl- und in mmol/l- Messer.
Wenn du wissen willst, wie hoch der BZ von Träumerin bei 16 ... 29 mmol/l in mg/dl ist, dann musst du die Werte mal 18 nehmen. Das ist schon ein sehr hoher BZ mit 288 ... 360mg/dl, Träumerin sollte wirklich nicht mehr abwarten und ganz schnell zu einem kompetenten Diabetologen gehen.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.10.2017 06:11:39 | IP (Hash): 1373018522
Danke Rainer
wieder etwas klüger geworden !
@Träumerin
darf man fragen wie dein täglicher Speiseplan so aussieht ?
Da ich meine Diabetes über die Ernährung regle, würde es mich schon interessieren wie dein Speiseplan aussieht. Vielleicht kann man für´s erste auch schon mal etwas Schadensbegrenzung machen durch eine andere Ernährung ?
Würde mich freuen von dir zu lesen !
Diabetiker aller Länder vereinigt euch !1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.10.2017 13:59:32 | IP (Hash): 1253718017
Danke für eure Antworten.
Ich bin wirklich nur beim Hausarzt in Behandlung wegen meines Zuckers (Typ 2).
Ich strebe keinen ideal Zuckerwert an, wenn ich den Langzeitwert von 10-12 mmol habe bin ich zufrieden, aber leider schaffe ich nicht mal das.
Ich wollte eigentlich nie Insulin spritzen, doch mein Hausarzt konnte mich doch überzeugen, wenigstens 1x täglich das Langzeitinsulin zu spritzen.
Dazu muß ich sagen, dass ich mit 50 Jahren an Parkinson erkrankt bin und ich, egal welche super Werte ich auch hätte, ich in meiner Lebensqualität durch Parkinson sehr eingeschränkt bin und bewegungstechnisch nicht viel geht. -
am 14.10.2017 14:13:48 | IP (Hash): 1253718017
Danke für eure Antworten.
Ich bin wirklich nur beim Hausarzt in Behandlung wegen meines Zuckers (Typ 2).
Ich strebe keinen ideal Zuckerwert an, wenn ich den Langzeitwert von 10-12 mmol habe bin ich zufrieden, aber leider schaffe ich nicht mal das.
Ich wollte eigentlich nie Insulin spritzen, doch mein Hausarzt konnte mich doch überzeugen, wenigstens 1x täglich das Langzeitinsulin zu spritzen.
dazu muß ich sagen, das ich mit 50 Jahren an Parkinson erkrankt bin und ich, welche super Werte ich auch hätte, ich in meiner Lebensqualität durch Parkinson sehr eingeschränkt bin und bewegungstechnisch nicht mehr viel geht... -
am 14.10.2017 16:23:30 | IP (Hash): 1956549395
träumerin schrieb:
Dazu muß ich sagen, das ich mit 50 Jahren an Parkinson erkrankt bin und ich, welche super Werte ich auch hätte, ich in meiner Lebensqualität durch Parkinson sehr eingeschränkt bin und bewegungstechnisch nicht mehr viel geht...
Hallo Träumerin.
dass du in deiner Situation keine perfekten Werte anstrebst, kann ich gut verstehen. Allerdings machst du dir mir solchen schlechten Werten dein Leben noch viel schwerer. Unter so einem dauerhaft hohen BZ leidet dein Allgemeinbefinden enorm. Das häufige Wasserlassen ist eine Folge des hohen BZ, aber bei weitem nicht die einzige,
Gehe wirklich zu einem Diabetologen und besprich mit ihm. wie du deine Werte mit einem für dich erträglichen Aufwand besser hinkrigen kannst. Die Erhöhung des Basalinsulins auf die erforderliche Dosis würde schon ein ganzes Stück weiter helfen ohne dass du dadurch mehr Aufwand hättest. Wahrscheinlich ist dann auch die Hinzunahme von Tabletten (z.B. ein DPP4-Hemmer) sehr sinnvoll. Damit wirst du bestimmt noch keine idealen BZ-Werte erreichen, aber zur Vermeidung der gröbsten Beschwerden könnte das vielleicht ausreichen.
Alles Gute, Rainer1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.10.2017 13:43:15 | IP (Hash): 263244793
Hallo ,
bei uns gibt es keinen Diabetologen- und ins Krankenhaus gehe ich nicht.
Diabetes und Parkinson haben viele ähnliche Symptome - wie das Wasser lassen, Probleme mit den Augen., mit dem Herzen... usw... . Die Ärzte können die Symptome gar nicht mehr zuordnen. Wenn mir so richtig schlecht ist, weiß auch kein Arzt, ob es vom Zucker kommt oder von den vielen Parkinsontabletten oder ob beides eine Rolle spielt.
Meine Parkinson Erkrankung schreitet sehr schnell voran und deshalb würde mir ein Langzeitwert von 10-12 mmol reichen. Ich esse sehr wenig, habe kaum noch Appetit - doch meine Tages- Zuckerwerte sind immer hoch (16-20 mmol) und das kann ich nicht verstehen. Ist es dann nicht auch egal was ich esse?
Als Diabetiker muß ich auf Zucker und Kohlenhydrate achten, wegen Parkinson sollte ich kein Eiweiß essen, da wird es mit der Ernährung schon schwierig.
Mein Langzeitinsulin wurde ständig erhöht, habe auch 2x täglich gespritzt- die Werte bleiben gleich schlecht.
Gibt es so was, das Langzeitinsulin keine Wirkung haben kann?
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am 15.10.2017 14:02:54 | IP (Hash): 263244793
Hallo,
bei uns gibt es keinen Diabetologen - und ins KH gehe ich nicht.
Diabetes und Parkinson haben viele ähnliche Symptome - wie das Wasser lassen, Probleme mit den Augen, mit dem Herzen... usw. Die Ärzte können die Symptome gar nicht mehr zuordnen.
Wenn mir so richtig schlecht ist, weiß auch kein Arzt, ob es vom Zucker kommt oder von den vielen Parkinsontabletten oder ob beides eine Rolle spielt.
Meine Parkinsonerkrankung schreitet sehr schnell voran und deshalb würde mir ein Langzeitwert von 10-12 mmol reichen. Ich esse sehr wenig, habe kaum Appetit- doch meine Tages-Zuckerwerte und Nüchternwerte sind immer hoch (16-20 mmol) und das kann ich nicht verstehen. Ist es dann nicht auch egal, was ich esse?
Als Diabetiker muß ich auf Zucker und Kohlenhydrate achten, wegen Parkinson sollte ich kein Eiweiß essen, da wird es mit der Ernährung schon schwierig.
Mein Langzeitinsulin wurde ständig erhöht, habe auch schon 2x täglich gespritzt- die Werte bleiben gleich schlecht.
Gibt es so was, das Langzeitinsulin keine Wirkung haben kann?
Träumerin
Ich komme mit dem Schreiben nicht richtig klar, ich weiß nicht wo diese Nachricht immer landet....
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am 15.10.2017 19:46:18 | IP (Hash): 528944371
Dass Insulin keine Wirkung hätte, kommt höchst selten vor. Dann ist es in aller Regel verdorben, war gefroren oder über Wochen viel wärmer als 30°.
Dass bei der einen 20 Einheiten Langzeit-Insulin für 24 Stunden reichen und der andere dafür 100 Einheiten braucht oder noch viel mehr und viele halt jede Menge dazwischen, ist völlig normal. Auch dass sich der Bedarf mit der Zeit verändert und meistens erhöht.
Da müssen wir die Dosierung halt nach und nach so anpassen, dass wir morgens mit dem Blutzucker aufstehen, den wir haben wollen.
Unter 10mmol/l morgens aufstehen könnte Deine allgemeine Befindlichkeit für den Tag vielleicht schon deutlich verbessern.
Ich stelle mir als Außenstehender halt vor, dass mir die miese Befindlichkeit vom Parkinson schon reichen würde und dass ich die nicht zu allem Überfluss auch noch vom viel zu hohen Blutzucker erheblich verstärkt brauchte.
Wie viel mehr vom Insulin Du für morgens unter 10mmol/l brauchst, kannst Du nur selbst in kleinen Schritten rausfinden, indem Du alle 2-3 Tage 2 Einheiten mehr nimmst, bis Du morgens die 10 oder 9und erreichst :)
Dein Beitrag steht in der "Übersicht" immer so lange als erster, bis ein neuer Beitrag dazu kommt.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.10.2017 13:09:49 | IP (Hash): 2143133240
Ich danke dir für deinen Rat, das ich alle 2-3 Tage 2 Einheiten mehr nehmen soll, bis ich Morgens 10 mmol erreiche.
Das ist für mich ein guter Ansatzpunkt- so werde ich es machen.
es grüßt die träumerin -
am 16.10.2017 13:15:15 | IP (Hash): 2143133240
Ich danke für deinen Rat, das ich alle 2-3 Tage 2 Einheiten mehr nehmen soll, bis ich Morgens 10 mmol erreiche.
Das ist für mich ein Ansatzpunkt - so werde ich es machen.
die träumerin -
Elfe
Rang: Gastam 16.10.2017 19:12:50 | IP (Hash): 317917930
träumerin schrieb:
Meine Parkinsonerkrankung schreitet sehr schnell voran und deshalb würde mir ein Langzeitwert von 10-12 mmol reichen. Ich esse sehr wenig, habe kaum Appetit- doch meine Tages-Zuckerwerte und Nüchternwerte sind immer hoch (16-20 mmol) und das kann ich nicht verstehen. Ist es dann nicht auch egal, was ich esse?
Als Diabetiker muß ich auf Zucker und Kohlenhydrate achten, wegen Parkinson sollte ich kein Eiweiß essen, da wird es mit der Ernährung schon schwierig.
Mein Langzeitinsulin wurde ständig erhöht, habe auch schon 2x täglich gespritzt- die Werte bleiben gleich schlecht.
Hallo Träumerin,
dich plagt mehr deine Parkinsonerkrankung, darüber sich informieren wäre wichtig.
Eiweiß ist nicht verboten, wie du meinst, gibt nur was zu beachten:
http://www.parkinson-aktuell.de/leben-mit-parkinson/ernaehrung-und-rezepte/l-dopa-und-eiwei%C3%9F-bei-parkinson
Medikamente vor oder nach Mahlzeiten einnehmen zu müssen (mit Wasser schlucken), ist nicht ungewöhnlich (habe auch solche).
Regelmäßige Mahlzeiten sind auch bei Parkinson besonders wichtig
http://www.parkinson-aktuell.de/leben-mit-parkinson/ernaehrung-und-rezepte
Diese Ernährungsempfehlungen entsprechen durchaus auch den Empfehlungen für Diabetiker.
Eiweiß aus Milchprodukten oder auch Soja (Pudding, Getränk z.B.) oder Spiegelei, weichgekochtes Ei sind leichter verdaulich als Fleisch (plage mich aus anderen Gründen mit Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen).
Vielleicht schaust du dich mal auf dieser Website um
http://www.parkinson-aktuell.de/
auch unter 'Leben mit Parkinson'
Gruß Elfe
P.S.: Nach drei Tagen erhöhe auch ich Basalinsulin (anderes, aber morgens und abends).
Allerdings vorsichtiger mit morgens + 1 Einheit, abends sogar nur + 1/2 Einheit.
Kann auch sein, daß dir bei tageshohen BZ-Werten ein Diabetes-Medikament in Tablettenform (gibt' s unterschiedliche) helfen könnte.
Bearbeitet von User am 16.10.2017 19:16:29. Grund: Korrektur Text -
am 17.10.2017 14:20:05 | IP (Hash): 572797581
Hallo Elfe,
natürlich plagt mich meine Parkinsonerkrankung, ich kann sie nicht ignorieren, sie beherrscht meinen Tagesablauf - mein Leben.
Ich habe jetzt schon (nach 7 Jahren Parkinson Diagnose)die höchste Dosis von L-Dopa und dazu noch die sogenannten "Verstärker", die auf den Tag bis zur Nacht verteilt werden müssen, damit ich etwas bewegungsfähig bin- heißt zum Beispiel: aus einer Tasse zu trinken....
... und dann muß ich mich auch noch mit meiner Diabetes beschäftigen, was mir auch viel Kraft kostet und die ich nicht in den Griff bekomme.
Danke für deinen Tipp auf diese Website zu schauen, habe ich auch gemacht.
Aber ich kenne natürlich diese Hinweise, wie man sich bei Parkinson ernähren sollte- aber es ist trotzdem nicht so einfach wie es aussieht.
Ich werde erst einmal versuchen meine Zuckerwerte zu verbessern mit der oben genannten Methode - das könnte ein Weg sein....
Gruß träumerin
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am 17.10.2017 14:36:17 | IP (Hash): 572797581
Hallo Elfe,
natürlich plagt mich meine Parkinsonerkrankung, ich kann sie nicht ignorieren, sie beherrscht meinen Tagesablauf - mein Leben.
Ich habe jetzt schon (nach 7 Jahren Parkinson) die höchste Dosis L-Dopa und noch dazu die sogenannten "Verstärker", die auf den Tag und Nacht verteilt werden müssen, damit ich etwas bewegungsfähig bin - heißt auch zum Beispiel - aus einer Tasse zu trinken...
...und dann muß ich mich auch noch mit meiner Diabetes beschäftigen,, die ich nicht in den Griff bekomme.
Danke für deinen Tipp auf diese Website zu schauen - habe ich auch gemacht.
Aber ich kenne natürlich diese Hinweise, wie man sich bei Parkinson ernähren sollte - aber es ist trotzdem nicht so einfach wie es aussieht.
Ich werde erst einmal versuchen meine Zuckerwerte zu verbessern mit der obengenannten Methode - das könnte ein Weg sein..
Gruß träumerin -
Elfe
Rang: Gastam 17.10.2017 19:22:32 | IP (Hash): 181266960
Hallo Träumerin,
mir ist es ganz wichtig, dir zu sagen, daß Ernährung ganz wichtig ist.
Wenn du kaum noch etwas isst, schwächt dich das noch zusätzlich (Muskelabbau u.a.).
Die Diabetes-Behandlung besteht nicht aus Hungern, sondern Abstimmung der Medikamente auf angepasste Ernährung.
Du hast bereits ein neues Langzeitinsulin, was Kombinationen mit einem anderen AntiDiabetika durchaus vorsieht und den Blutzucker positiv beeinflussen könnte.
Bitte spreche mit deinem Arzt darüber.
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2015/08/28/Ab-1-September-hat-Lantus-Konkurrenz
Gruß Elfe -
am 18.10.2017 13:51:32 | IP (Hash): 1738989042
Hallo Elfe,
das die Ernährung ganz wichtig ist, das weiß ich.
Aber was macht man, wenn einem sehr oft so schlecht ist (wegen der Parkinsonmedikamente) , das man keinen Bissen runter kriegt oder keinen Appetit hat - und der Zuckerwert trotzdem sehr hoch ist? Ich verstehe es einfach nicht...
Zum Langzeitinsulin am abend nehme ich noch früh und abends je 1000 mg Metformin.
Gruß träumerin
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am 18.10.2017 14:54:49 | IP (Hash): 673744327
Typ1 wie Elfe übersehen meistens, dass bei uns Typ2 der meiste zu hohe Blutzucker davon kommt, dass unsere Leber die Ausgabe nicht mehr gesund begrenzt, sondern mehr oder weniger munter mehr ausgibt als notwendig ist und gebraucht wird, und dass diese Mehrausgabe durchaus sehr viel mehr BZ machen, kann, als die paar KHs, die wir essen. Da hilft dann die passende Menge Basal-Insulin, denn die bremst die übertriebene Ausgabe der Leber.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.