Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Sind wir T2er schuld an unserem Diabetes?

  • Rainer

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 11:17:24
    Uns T2-Diabetiker wird immer wieder vorgeworfen, dass die Krankheit eine Folge von Gefräßigkeit und Faulheit, also selbstverschuldet ist. Ist das wirklich wahr? Was spricht dafür und was sind die Fakten?

    Fakt ist, dass die Mehrzahl der T2-Diabetiker, ca. 85% übergewichtig sind. Fakt ist, dass das Übergewicht in der Regel schon besteht, wenn die Krankheit diagnostiziert wird. Aus diesen mageren Fakten haben die Mediziner eindeutig das Übergewicht als Auslöser für den Diabetes festgemacht. Sie suchen nach direkten Wirkmechanismen von Fettzellen auf den BZ und die Insulinregulierung, aber so sehr viel gibt es da nicht zu finden.

    Fakt ist auch, dass eine große Anzahl von Übergewichtigen keinen Diabetes entwickeln. Warum können die sich den Bauch vollschlagen und bekommen sogar noch mehr Beta-Zellen für höhere Insulinausschüttung?

    Aus den vorliegenden Fakten lässt sich genauso gut die folgende These entwickeln - ÜBERGERWICHT und DIABETES sind gemeinsame Symptome ein und derselben Stoffwechselerkrankung, wobei das Symptom Übergewicht meist schon lange vor einem diagnostizierten Diabetes sichtbar wird. Das ist nicht meine These, aber ich halte sie für stimmig und habe sie mir deshalb angeeignet.

    Zugegeben, auch wenn einiges für diese These spricht, ist sie genauso unbewiesen wie die Schuld-These der Mediziner. Es ist fast eine Diskussion darüber, wer zuerst da war, die Henne oder das Ei. Wir Diabetiker sollte aber diese These vehement vertreten, damit die Mediziner überhaupt erst mal anfangen nachzudenken. Kommt mir ja nicht mit dem Spruch, so viele Fachleute können sich doch nicht irren. Ich verweise nur auf einen der lustigsten Irrtümer aus der jüngeren Vergangenheit, dem angeblich so hohen Eisengehalt von Spinat. Dieser Irrtum konnte sich einzig dadurch etablieren, dass er unzählige Male zitiert wurde und einfach stimmen musste. Keiner hat es nachgemessen und keiner hat es hinterfragt. Verhält es sich mit der diabetischen Schuldfrage wirklich so viel anders?

    Ich möchte nicht falsch verstanden werden und fordere jeden T2-Diabetiker dringend auf, gegen sein Übergewicht anzukämpfen und sich viel zu bewegen. Soviel ist klar, damit kann ein Ausbruch des Diabetes verzögert und seine Auswirkung erheblich gemildert werden. Aber als Beweis für die Schuldfrage lässt sich auch das nicht heranziehen.

    P.S.: Einen kleinen Beweis kann diese Studie www.pnas.org/content/104/31/12587.full vielleicht doch liefern. Sie zeigt auf, wie sich bei normalgewichtigen Jugendlichen aus einer IR der Muskelzellen Adipositas entwickeln kann. Was die IR zur Entwicklung des Diabetes beiträgt, ist ja bestens bekannt.

    Rainer
  • Erich

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 12:04:50
    Hi Rainer!

    Bin selber kein T2, sehe aber das mit dem Übergewicht, als Ursache für den T 2, als falsch an. Denke Übergewicht ist eine Folge des Typ 2, besser gesagt von beginnender Insulinresistenz und dem damit beginnenden Hyperinsulinismus.

    Wenn man sich mal Menschen anschaut, die bereits einen leicht gestörten Glucosestoffwechsel aufweisen, wird man schnell erkennen, dass diese oftmals gar nicht übergewichtig sind, bzw. augenscheinlich zumindest noch unter normalgewichtig fallen.

    Ändern die nichts an ihrem Futter/Bewegungsverhalten, kommt es zu dem als gefährlich eingestuftem, bauchbetontem Übergewicht. Die Glusoseintoleranz steigt und damit auch die Insulinproduktion. Und mehr Insulin, heißt auch mehr Pfunde auf den Hüften.

    Ist also die klassische Insulinmast, die bereits ihr Unwesen treibt, lange bevor der Typ 2 DM fachoffiziell diagnosereif ist.

    Ist übrigens auch schön bei Typ 1 Diabetikern mit der Veranlagung zum Typ 2 zu beobachten. Bei entsprechender Lebensweise, werden diese zunehmend Insulinresistent und der Insulinbedarf steigt deutlich an. Und mit den steigenden Faktoren, klettert auch das Übergewicht. Letztendlich haben die dann Typ 1 und Typ 2, nur das die Betazellen sich nicht mehr erschöpfen können, da sie ja bereits durch den T 1 zerstört wurden.

    Dabei spielt natürlich auch die Genetik eine gewisse Rolle mit, für die sicher keiner was kann. Für das, was jeder isst und wie viel er sich bewegt, allerdings schon.

    Die Veranlagung für einen Typ 2 kann man keinem in die Schuhe schieben. Die Entwicklung des Typ 2, ist meiner Meinung nach jeder selber schuld.


    Gruß, Erich
  • Tom

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 12:33:03
    Ich hatte Idealgewicht, als man bei mir Diabetes feststellte. Genetische Veranlagung in der Familie ist vorhanden, meine Mutter und meine Urgroßomi hatten DM Typ 2. Meine Oma aber nicht. Auch meine Mutter ist schlank.

    Als man DM diagnostizierte, sagte man, Insulin sei ausreichend vorhanden, es käme aber nicht aus dem Knick, wäre also viel zu langsam. Ich musste sofort Insulin spritzen. Damit begann eine krasse Gewichtszunahme, die ohne Insulin unter BYetta wieder genauso krass verschwand.
    Ich weiß keine Ursache für MEINEN DM, teile aber die Ansicht nicht, dass man eine Schuld dafür trägt, wenn DM ausbricht. Oder ich habe MEINE Schuld noch nicht erkannt., lass mich gern überzeugen.
    von Tom
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 13:21:00
    Jeder Typ2 hat u.a. von der gesund 2phasigen Insulinantwort auf jeden neuen Glukose-Input nur noch die 2. Phase. Dadurch steigt der BZ nach jedem Glukose-Input erst immer krankhaft hoch an und fällt anschließend hypomäßig ab, so lange noch genug Insulin ausgegeben werden kann. Der krankhaft hohe BZ-Anstie schädigt jedesmal die verbliebenen Beta-Zellen (Glukotoxizität, ab etwa 140 mg/dl aufwärts). Bei Überschreiten der Diagnose-Schwellen hat der dann neu ernannte Typ2 noch etwa 50-20% seiner gesunden Beta-Zell-Masse.

    Was daran sollte durch zu viel Gewicht verursacht werden?

    Dicke Menschen ohne den Typ2-Sekretionsdefekt haben mehr Beta-Zell-Masse, als ihre schlanken gesunden Altersgenossen. Da hat sich das Organ dem Mehrbedarf durch das Mehrgewicht angepasst, und genau so gilt das auch für die viel bemühte Insulinresistenz. Auch dafür passt sich der gesunde Pankreas an und gibt einfach entsprechend mehr Insulin aus, ohne dass der BZ-Verlauf dafür auch nur den kleinsten ungesunden Knick machen müsste!

    Der Defekt ist wissenschaftlich bisher in keiner Weise mit Anfressen oder Ansitzen in Verbindung gebracht worden, aber es stimmt: Als Betroffene können wir den rechtzeitig mit gezieltem Essen und Bewegen so gesund ausgleichen, dass wir vielleicht nie auf Diagnose Diabetes vorrücken müssen - unter folgenden Vorausstzungen:
    1. die Betroffenen werden schon dann informiert und auf die Notwendigkeit zu handeln aufmerksam gemacht, wenn bei einer Blutuntersuchung erst leicht über gesund erhöhte BZs gemessen werden (statt des heute üblichen "das bisschen Zucker ist noch lange kein Diabetes")
    2. die Betroffenen werden angeleitet, ihren BZ zu messen, vor allem den Verlauf nach dem Essen, und den mit ihrer Futterauswahl so einzurichten, dass er zuverlässig unter 140-120-100 mg/dl 1-2-3 Stunden nach jedem Input bleibt.
    3. die Betroffenen werden angeleitet, ihre oft schon täglich vorhandene Bewegung in die Zeiten zu verlegen, zu denen sie den BZ senkt und nicht etwa erhöht.

    Für 1-3 kann an erster Stelle nur der Hausarzt zuständig sein. Da ich bis heute von keinem einzigen Arzt in D gehört oder gelesen habe, der auch nur einen der 3 Punkte mit einem seiner Patienten umgesetzt hätte, sehe ich die Schuld für die Misere und für die immer mehr Typ2-Erkrankungen und damit die dringende Aufgabe zu handeln in allererster Linie bei der Medizin! von Jürgen
  • Tom

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 13:33:40
    Find ich gut geschrieben, Jürgen.
    Und ich gebe die Schuld für eine ewig nervende Klischeebedienung den Medien, die immer wieder solche Klischees mit ihren unsäglichen Talksshows oder durch blööde Diät-Werbung in den Printmedien bedienen. von Tom
  • Michael

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 14:02:32
    Jeder Typ2 hat u.a. von der gesund 2phasigen Insulinantwort auf jeden neuen Glukose-Input nur noch die 2. Phase

    und was macht die erste Phase??

    Dann kann es auch sein dass Typ 2 durch Stress ausgelöst wird oder ga durch Bakterien und Viren?

    Dann ist mir einiges klar warum ich in den letzten Monaten 15 Kilo zugenommen habe von Michael
  • Michael

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 14:12:34
    @ Rainer

    die studio sagt also dass man erst ne Insulinresistenz hat und dann fett wird? von Michael
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 14:19:09
    Hohoho, ihr Pseudowissenschaftler, da habt ihr
    ja wieder schön Ausreden gefunden. Sicher sind
    nicht alle Typ2 übergewichtig und nicht alle Dicken
    werden Typ2, das liegt sicher auch noch an
    anderen Dingen (Genetik, Umwelteinflüsse usw.)
    Aber mit Sicherheit wird es genug Übergewichtige
    geben, die durch falsche Ernährung, mangelnde
    Bewegung und Ignoranz ihr "Scherflein" zum Typ2
    beigetragen haben. Bei einer Krankheit von Schuld
    zu reden, finde ich daneben (siehe AIDS). Jahr-
    zehnte lang (selbst heute noch) wurde Blödsinn
    über den DM Typ1 verbreitet und keinen hat's
    interessiert - nun sind die 2er %ual führend und
    es wiederholt sich, aber sofort brüllen alle
    "Zeter und Mordio". Wie schreibt ihr immer so
    schön: "Ignoriert die Dummschwätzer, dann lassen
    sie es von selbst...." Scheint aber nicht zu klappen,
    oder? Vielleicht passt aber auch:"Getroffene Hunde bellen" ?
  • Michael

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 14:23:19
    ja aber wenn man sich HIV einfängt hat man wohl wirklich selbst schuld oder?

    Was wurde denn über Typ 1 jahrelang falsch gesagt?

    Weil beityp 1 ist ja auch fast klar dass man ihn durch Bakterien und Viren bekommt die man sich irgendwo einfängt

    warum nicht also auch bei Typ 2? von Michael
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 14:25:28
    Moin Tom,

    wenn die User mehr Info wollten, würden die Medien sie auch liefern. Auch da, wo ich mal nicht langstielig bin und nur kurz und knapp den Typ2 in seinen wichtigsten Punkten darstelle - einer davon hier oben - wird mir die Zusammenfassung in einem kurzen und prägnanten Satz nahe gelegt. Fass nur die letzten 3 Punkte in einem kurzen Satz zusammen, und Du hast die Betroffenen, die durch Essen und Bewegen ihren BZ gesund steuern können, bei essen selbstverständlich "gesund" und bei Bewegen selbstverständlich "mehr", oder?

    Bisdann, Jürgen
  • Michael

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 14:29:00
    ich verstehe wie immer nur Bahnhof

    Aber ich denke auch dass Typ 2 von anderen sachen ausgelöst wird als Übergewicht

    Bei mir in der Firma sind 80% übergewichtig und keiner hat Diabetes

    Ich bekomme es und ich denke dass mein Körper rumspinnt weil ich mir irgendwann mal Viren und Bakterien eingefangen habe von Michael
  • Nora

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 14:50:37
    @ Michael: hattest du nicht in einem anderen Thema geschrieben, dass du übergewichtig bist?? Und jetzt willst du dir einreden, dass Viren/Bakterien deinen Diabetes ausgelöst haben???
    Warum Viren/Bakterien nicht als Auslöser für Typ 2 angesehen werden??? Weil es nicht passt!! bei T 1 werden die ß-Zellen vom eigenen Immunsystem zerstört.. man geht davon aus, dass bei Infekten Viren eindringen, die von ihrer Oberflächenstruktur ähnlich wie die Betas sind und daher das Immunsystem quasi aus Versehen, diese mitzerstört... klingt logisch, oder?? bei Typ 2 passt das nicht, das Insulin ist ja vorhanden, Betas auch (zumindest bei Entstehung/Beginn des DM)... bei Typ 2 passt komischerweise eher, dass das Insulin nicht mehr richtig wirken kann, weil die Zellen von dem viele Jahre lang davor zu viel an Insulin (aufgrund von falscher und zu viel Ernährung und zu wenig Bewegung) nicht mehr richtig darauf reagieren...

    Ich will nicht sagen, dass Typ 2er schuld sind an ihrem DM. Mein Opa war z.B. immer schlank, hat viel Sport getrieben und trotzdem Typ 2 bekommen... klar, die Gene spielen da auf jeden fall mit eine Rolle und wie gesagt: nicht jeder Typ 2 er ist übergewichtig.. diejenigen haben dann wohl einfach Pech gehabt, wie die Typ 1 er auch... aber die Mehrzahl der Typ 2 er ist nunmal übergewichtig und auch schon lange Zeit davor.... ich denke nicht, dass erst der Diabetes war und dann das Übergewicht.. denn mal ehrlich, hätte man den DM dann nicht schon früher entdecken müssen (bzw. eine Glucostoleranzstörung)?? Sorry, aber wenn ich beim Diabetologen im Wartezimmer sitze, um mich rum fast nur Übergewichtige und sich dann eine wirklich übergewichtige Frau noch im Wartezimmer einen Schokoriegel reinschiebt frage ich mich schon, ob sie nicht vielleicht doch ein bisschen Schuld ist...?!? Ich fühle mich von solchen Sachen ehrlich gesagt ein bisschen angegriffen (wahrscheinlich mein problem, okay). Ich mache superviel Sport, achte genau auf meine Ernährung, bin sehr schlank und bekomme trotzdem manchmal von Leuten gesagt, ich hätte wohl als Kind nicht so viel Süßes essen sollen (was ich nicht habe). Und dann nervt es, jedes Mal erklären zu müssen, dass Typ 1 eine andere Krankheit ist als Typ 2 usw. Das passt jetzt nicht richtig hierher, musste ich nur mal loswerden...
    auf jeden fall: ich denke schon, dass sich die Wissenschaftlicher nicht alle täuschen... wie gesagt: es gibt auch Typ 2 er, die nicht übergewichtig sind...

    Gruß,
    Nora
  • Tom

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 14:59:21
    Nora, wenn du das nächste Mal im Wartezimmer sitzt, guck dir mal etwas genauer an, an welchen Körperstellen die Leute dick sind. Ich weiß nicht, ob es bei Männern auch zutrifft, bei Frauen ist es vor allem der Bauch, die haben oft keine dicken Arme oder Beine.... von Tom
  • J ürgen

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 15:18:04
    Das ist ein wichtiger und gern übersehener Punkt: Als DM-förderlich gilt den Gewichtsbefürwortern ausschließlich das viszerale Fett, also das innerbäuchliche. Denn nur das produziert Hormone, die mit DM in Verbindung gebracht werden.

    Keinem Gramm von dem, was draußen vielleicht rum schwabbelt, wird wissenschaftlich diese Wirkung zugeodnet - dafür aber populistisch umso mehr, wie wir ja auch hier wieder schön lesen können. von J ürgen
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 15:29:54
    Hallo Anonymus,

    der Spruch „betroffene Hunde bellen“ ist hier vollkommen fehl am Platz. Ich persönlich bin übrigens nicht betroffen - mein BMI ist 21, was in meinem Alter (55) schon als Untergewicht geächtet wird.

    Schädlich an der Schuld-These der Mediziner ist, dass sich alle die Augen vor den wahren Ursachen des Diabetes verkleistern lassen. Die werden gar nicht erst betrachtet, was am Ende dazu führt, dass die Krankheit auch nicht korrekt behandelt werden kann. Ich denke schon, dass wir Diabetiker uns stark machen müssen, um diese falsche Einstellung zu ändern. Die Häme wäre leicht zu ertragen, die falsche Behandlung ist es nicht.

    Was wir brauchen, sind viel mehr Publikationen, die Jürgens Punkt 1, 2 und 3 deutlich in den Mittelpunkt stellen. Mit diesen Tipps können wir Diabetiker unsere Krankheit wirkungsvoll in den Griff bekommen und brauchen uns nicht vor den heute noch als unausweichlich geltenden Folgeerkrankungen zu fürchten.

    Hallo Nora,

    ich glaube dir gern, dass es auch die Frau mit dem Schokoriegel gibt. Viele von den Leuten im Wartezimmer geben sich aber erhebliche Mühe, ihr Gewicht zu senken. Sie schaffen es nicht, weil sie eben eine Stoffwechselerkrankung haben, die die Energie nicht in die Muskelzellen schiebt und verbrennt, sondern fein säuberlich als Fett ablagert. Leider haben die meisten noch nicht einmal etwas davon gehört, dass das nur mit den KH passiert. Von den Fachleuten wird denen soger befohlen, sich "gesund" und hauptsächlichst von KH zu ernähren - aber das ist wohl schon ein neues Thema.
    von Rainer
  • Michael

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 15:37:45
    ich weiß nicht.....ich werde mir mal den Spaß machen und an Weihnahcten bei einigen Leuten nach einem Festagsessen den BZ zu messen...könnte ja fast wetten dass 50% über 140 kommen

    Ich meine so bekloppt keine die Wissenschaft ja net sein von Michael
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 16:02:12
    Moin Michael,

    wenn der BZ nach dem Essen hoch ansteigt, fehlt die Phase1. Schon 1986 hat man in einem viel beachteten Experiment gesunden Probanden die selbe Menge Glukose einmal oral zugeführt und ein anderes mal intravenös.

    Dabei wurde bliebig oft reproduzierbar beobachtet, dass nach dem Einfüllen via Futterluke der BZ erstaunlich wenig und das Insulin erstaunlich anstieg, Phase1, wenn die Glukose aus dem Darm in den Blutkreislauf über ging. Und wo dann nach ein paar Minuten das erste Insulin durch war und noch etwas erhöhter BZ, dann machte die Insulinkurve noch einmal einen kleinen Bogen, eben die Phase2.

    Und ebenso wurde beobachtet, dass nach dem intravenösen Einfüllen der Glukose der BZ erst mächtig ansteigen musste, bis endlich Insulin kam, und zwar genau so lange nach dem Eintreffen der Glukose im Blut, wie im oralen Versuch, also die Phase2, und die stieg nun im Gegensatz zum oralen Versuch sehr hoch und lang an und mobilisierte so deutlich immer deutlich mehr Insulin, als beim oralen Versuch beide Phasen zusammen für die selbe Menge Glukose. - Und mehr Insulinumsatz bedeutet halt zwangsläufig mehr Fettansatz, eben Insulinmast. Dafür ist nämlich völlig unerheblich, woher das zuviele Insulin kommt.

    Bisdann, Jürgen

    viel Spaß bei Deinem Weihnachtstest! Wahrscheinlich wirst Du dich über die Streubreite wundern ;-)
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 16:06:51
    Die "Getroffensten" bellen am lautesten -
    ich hatte übrigens nur festgestellt, dass auch
    Übergewicht eine der Möglichkeiten ist....
    Wenn man im Betrieb 80% Übergewichtige ohne
    DM hat, arbeitet man in einem "Betrieb der Dicken".
    Wieviele der Typ2 sind denn übergewichtig? 80%?
    Ihr könnt weiter reden oder denken (wünschen),
    was ihr wollt, aber das "Recht" steht mir auch zu -
    ich sage, dass ein BMI >25 kg/m² eine Ursache
    von DM Typ2 sein kann.
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 16:15:09
    natürlich können 99% aller ärzte irren,
    oder ist schon vergessen daß zugegeben wurde, daß in usa weit über eine halbe million brüste amputiert wurden um hinterher festzustellen es war gar kein grund da.
    oder ist schon vergessen daß menschen mit magengeschwüren , zu völlig sinnlosen brei/rollkuren gezwungwn wurden, daß manche weil angeblich streß der auslöser war ihre berufe aufgaben,
    daß vielen von ärzten die magennerven durchgetrennt wurden.
    bis dann zwei docs aus down under kamen, und bewiesen daß es ein bakterium ist.
    und da gibt es noch viele andere beispiele.
    von klausdn
  • J ürgen

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 16:53:10
    Das Irren ist doch gar nicht notwendig. Es reicht doch, wenn der Antrieb nicht reicht, Diagnosekriterien zu revidieren.

    Wenn bei Erreichen der Typ2-Diagnose-Schwellen (zeitnah und nicht verschleppt!), die in den 70ger Jahren des vorigen Jahrhunderts verwaltungsmäßig gesetzt und seitdem kaum verändert wurden, über 10% der Betroffenen schon diabetische Netzhautschäden und noch mehr Gefäßauffälligkeiten haben, muss der Typ2 doch sehr viel früher anfangen, oder?

    Und auch wenn 140 mg/dl nach 2 Stunden nach allem, was ich sehen kann, noch zu hoch sind, aber die Europäische Fachempfehlung sagt, dass Diabetiker sich so behandeln sollen, dass 2 Stunden nach den Mahlzeiten 140 mg/dl nicht überschritten werden.
    AAABER: Wer noch nicht als Diabetiker diagnostiziert ist, darf erst noch so lange und medizinoffiziell gesund nach dem Essen über 140 produzieren, bis 2 Stunden nach dem Standard-Input OGTT mit endlich über 200 auch hier dann gesund nur noch bis 140 gilt. Absehlut geniehjahl! von J ürgen
  • Michael

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 19:19:33
    ich vestehe Phase 1 und Phase 2 nicht

    Bitte nochmal einfacher erklären von Michael
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 19:39:49
    Gesund bekommen die Beta-Zellen die Insulinbestellung für die Phase1, also den ersten Teil der Insulinausgabe für einen Glukose-Input, aus dem Darm. Diese Bestellung nennt man auch Inkretin-Effekt, weil sie von Hormonen im Darm ausgeht, die Inkretine heißen. Damit wird Insulin aktiviert, unmittelbar bevor der Blutzucker durch den Übertritt der neuen Glukose in den Blutkreislauf anzusteigen beginnt, und das hält den BZ-Anstieg von Anfang an flach & niedrig.

    In dem Maße, in dem danach der BZ noch höher als der persönliche "Leerlauf" steht, tritt dann die Phase2 der Insulinausgabe ein. Sie wird direkt vom BZ gesteuert und hält so lange an, bis dieser persönliche "Leerlauf" erreicht ist. von Jürgen
  • Michael

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 19:50:35
    also könnte wenn der BZ sehr hoch geht aber nach 2 stunden wieder unter 140 ist auch irgendwas mit dem darm nicht stimmen???

    dann wäre das ja gar kein diabetes und keine Insulinresistenz



    die ganze Zeit habe ich anders gelesen von Michael
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 20:47:59
    Das willst Du aber jetzt mutwillig missverstehen ;-)

    Selbstverständlich ist das Diabetes. Diabetes ist alles, wo die Blutzucker-Automatik nicht mehr selbständig unter allen Umständen einen BZ-Verlauf unterhalb der festgelegten Diagnose-Schwellen herstellt. Und diese Automatik ist kein einzelnes Organ oder so, sondern ein vielschichtiges Zusammenwirken einer bis heute noch nicht zuende entdeckten Vielzahl von Regelkreisen in unserem Organismus. Dazu gehören auch die angesprochenen Darmhormone.

    Da hinein gehört übrigens noch eine wundersame Insulinresistenz, nämlich die hepatische. Hepatisch heißt, die Leber betreffend. Gemeint ist damit die Beobachtung, dass die Leber (nicht nur) beim Typ2, aber bei dem besonders auffällig z.B. gegen Morgen sehr viel mehr Zucker ausgibt, als für einen gesunden BZ-Spiegel nach mehreren Stunden Nichtessen erforderlich wäre. Oder dass sie sehr Typ2-typisch auch dann noch Glukose ausgibt, wenn neue gegessen wird, und dass sie dann häufig sogar besonders viel ausgibt.
    Und besonders interessant an dem Resistenzvorwurf dafür an die Leber: Die kann gar nix dafür. Denn die richtet sich nur nach den Befehlen, die sie zur Zuckerausgabe von den Alpha-.Zellen des Pankreas bekommt, und zwar durch den Botenstoff Glukagon.

    Tatsächlich geht es bei der hepatischen Insulinresistenz also nicht um eine Fehlfunktion der Leber, sondern um eine Fehlfunktion der Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse, die eigentlich mit normal hohem BZ ihre Glukagon-Ausgabe einstellen sollten. Wenn man die Fehlfunktion also nach dem offensichtlichen Ursprung beschreiben wollte, müsste man dazu statt hepatischer Insuliresistenz logisch eigentlich so was wie alphatische Glukoseresistenz sagen ;-) von Jürgen
  • Michael

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 21:06:26
    hast ja mehr ahnung als alle Ärzte!!!! von Michael
  • Krawehl

    Rang: Gast
    am 04.12.2008 22:36:14
    Nee, nicht pervers, trauriger Ernst. Es gibt Völker, da haben bereits 60 % der erwachsenen Bevölkerung einen diagnostizierten Diabetes. Also schon längst keinen Vorläufer mehr des Typ 2.

    Bei uns sind es so um die 10 % bereits mit der Diagnose. Und vermutlich so 15-20 % die noch nichts von dem süßen Glück(welches da in ihren Adern schlummert)wissen. von Krawehl
  • Dm

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 07:57:15
    ...ist ja mittlerweile schon ekelerregend bis dekadent,wie immer wieder versucht wird den oder die Schuldigen woanders zu suchen...Typ 2 DiabetikerInnen müßen und sollten vor der eigenen Haustüre kehren - nicht umsonst heißt es: LIFESTYLE-Diabetes ! von Dm
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 08:53:05
    Hier haben wir den Erfinder des Lifestyle-Diabetes:
    http://www.diabetesstiftung.org/diabetes-60-tage-programm.html
    Die Namensgebung war 1999 ein super Marketing-Trick für sein erstes Buch. Trotzdem hat Hans Lauber für sich und andere viel geleistet. Er hat gezeigt, dass man als Typ2 bei ausreichend früher Diagnose ohne Medis auskommen kann,
    + wenn man seinen BZ vor dem Essen misst und
    + wenn man dann nur so viel Stärke=Zucker isst, dass der BZ nur begrenzt ansteigt, und
    + wenn man den direkt nach dem Essen in ner halben bis ner Stunde wieder abläuft.

    Allerdings sieht die große Veröffentlichkeit von seinem MESSEN-ESSEN-LAUFEN immer nur das LAUFEN. Und da auch nicht, dass der Meister nach jedem Essen gelaufen ist und heute noch jedes mal läuft, wenn er mal ein paar zu viele KHs gegessen hat, so dass sein BZ über sein Limit ansteigt. Nur wenn er DANN läuft, kann er den gesund senken. Irgend wann am Tag die selbe Laufleistung kann dagegen den BZ u.U. sogar erhöhen!

    Der Mann ist schlank und sportlich und hat immer noch Diabetes. Jeder Zuckerwassertest (OGTT) kann das jederzeit belegen :-( von Jürgen
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 11:37:14
    so kann und will ich mein leben nicht führen...auch noch überlegen wann ich nun schwimmen geh...bloss nicht ne stunde zu spät...hallo...nee von Michael
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 13:24:35
    Dass Du geschockt bist, kann ich verstehen. Und dass Dir alle kontruktiven Bewältigungsmöglichkeiten gewaltig aufwändig erscheinen, ist normal, wenn man nach der Diagnose die ersten Male bewusst die Augen auf macht.
    Aber dann schau auch, dass es selbst unter Hochleistungssportlern Diabetiker gibt. In praktisch allen Lebensbereichen findest Du Menschen mit Diabetes, die sich den wie Du auch nicht ausgesucht haben, aber mit etwas Übung gesund viel nebenherer bewältigen, als z.B. Autofahren. Klar musst Du dir aus all den Informationen hier und vor allem aus den Messbeobachtungen und Erfahrungen mit Deinem Körper Deinen eigenen Weg machen. Und das wirst Du schaffen :-) von Jürgen
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 13:29:30
    nnaja...ich muss das erst mal alles verdauen.....aber wenn man dann liest dass die ganze Diagnostik bei den Ärzten eigentlich für die Katz ist dann bekommt man auch noch Zweifel an der medizin

    ich meine

    Nüchternwert-nicht aussagekräftig
    HBA1c -nicht aussagekräftig

    echt toll von Michael
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 14:30:39
    Hallo Michael,

    Lasse dich nicht durcheinander bringen von diese viele Posts.

    Die geben Ansichten der Diabetiker wieder. Die Eine stezt sein Diabetes hoch an und liesst nur die Hiobsbotschafter und stellt sein Leben ganz auf erzielen von Flache 100 oder niedrige BZ Kurven ein.

    Die Andern nehmen es was lockerer und sagen 100 bis 120 BZ und ab und zu eine Ausrutzer nehme ich im Kauf.

    Ich persönlich denke die Wahrheit liegt im Mitten und de letztere Ansicht lasst mehr von Leben haben.

    Vielleicht is Versuche 100 bis 110 mit eine gelentliche Ausrutzer die beste Lösung, habe bis jetzt nur Teilstudien gesehen die VERSUCHEN zu belegen das dies nicht Ausreicht, statistisch waren die nicht Aussagekräftig.

    Allerst was ist Diabetes:

    Diabetes mellitus is a metabolic disorder characterized by chronic
    hyperglycaemia with disturbances of carbohydrate, fat and protein
    metabolism resulting from defects in insulin secretion, insulin action,
    or both, laut Welt Gesundheits Oraganisation.

    In Deutsch: Diabetes mellitus bezeichnet einen Formenkreis von Stoffwechselerkrankungen, bei denen der Körper hierzu nicht mehr in der Lage ist, mit der Folge dauerhaft erhöhter Glukosespiegel im Blut.

    Zur Diagnose Diabetes, dies ist GANZ EINFACH, Welt Gesundheits Organisation hat eine reihe Bedingungen aufgestellt.

    Entspricht man die Bedingungen dan hat mann Diabetes. Die DDG hat die Bedingungen in Deutsch übersetzt und übernommen.

    http://www.who.int/diabetes/publications/en/screening_mnc03.pdf

    Alles ander gilt NICHT.

    Man kann diskutieren ob mann einverstanden ist, aber dies ist theoretisch gedünst, reine Ansichtssache.

    Genau die Diskussion von Nüchtern, Nüchtern wird als 12 bis 14 Stunden nicht gegessen haben.

    Bettkante Messung is nur Interessant für Basal Messungen, für Bestimmung Diabetes reicht normale Ablauf ohne übermässige Anstrengung völlig aus.

    Es ist eigentlich sehr Einfach.

    LG/

    Hajo Janse
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 14:49:04
    naja..mein BZ singt zum Beispiel schom um 60 ab wenn ich ein bißchen rumlaufe....haeb den OGTT mal gemacht ohne Bewegung und dann mit....tha und nur durch das bißchen rumlaufen hatte ich 60 weniger

    wo sind die Bedingungen der WHO in Deutsch? von Michael
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 14:59:40
    oder kannst du diese Richtlinien mal zusammenfassen? von Michael
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 15:19:58
    Die fachoffizielle Definition kennst Du: morgens nüchtern über 125 mg/dl oder/und über 200 mg/dl 2 Stunden nach dem Zuckerwasser beim OGTT. Das sind die offiziellen Größen. Weitere gibt es nicht.

    Eine letzte weiterführende Begrenzung ist um die 2 oder 3 Jahre alt, ausgegeben von der Europäischen Diabetes Föderation (übernationaler Zusammenschluss vor allem von Fachärzten), und gilt aber erst nach der Diagnose für die Behandlung von Diabetikern. Denen wird empfohlen, 2 Stunden nach dem Essen 140 mg/dl nicht zu unterschreiten.

    Darüber hinaus empfiehlt die Deutsche Diabetesgesellschaft (Zusammenschluss der deutschen Fachärzte), einen HBA1c-Wert unter 6,5 anzustreben, während die meisten praktizierenden Ärzte noch 7-8 als gut gelernt haben. von Jürgen
  • J ürgen

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 15:22:01
    sorry, muss natürlich heißen, 140 nicht zu ÜBERschreiten von J ürgen
  • Arwa

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 18:16:24
    Hallo Leute,
    also eigentlich wollte ich mich nur mal ein bissel über typ 2 informieren dabei bin ich gleich auf diese grossen Diskusionen gestossen. Ich muss ehrlich sagen wer oder was daran Schuld ist das man Diabetiker ist/wird egal ob typ 1 oder typ 2 sitzt man denn noch im gleichen Boot. Auch bei mir wurde Typ 2 grade frisch festgestellt und darum suche ich mir erstmal Infos im Netz aber gleich auf so zu stossen hät ich nicht gedacht, Woher meins nun kommt kann man spekulieren, habe zwar auch Übergewicht und ich gebs zu sehr wenig Bewegung aber auch Asthma, nehme seid Jahren Kortison dazu kommt noch das ich "auch schon Jahre) Betablocker einnehmen muss. Was das essen angeht so kann ich von mir selber behaupten das ich wirklich normal bis eigentlich wenig esse. Auch 2 meiner Geschwister haben Diabetes, auch im Alter bekommen aber Typ 1.
    So Leute...nun könnt ihr euch mal aussuchen woher dann wohl mein Diabetes stammt ;). Ich finde solche Diskusionen echt schwachsinnig. Für mich hört sich das fast so an als wäre es ein Kampf zwischen Typ 1 und Typ 2, also bleibt doch mal auf dem Teppich und helft lieber als euch die Köpfe ein zu hauen. Ich wäre jedenfals dankbar für Tips ect.
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.12.2008 19:14:13
    wie ist sie denn bei dir festgestellt worden und wenn am NBZ oder?? von Michael
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 03:25:33
    meiner damaligen hausärztin hatte ein hba1c von 9,1 zur diagnose gereicht. die dazugehörigen symptome hatte ich nach 0,5l coke recht ausgeprägt. von thomas2002
  • Arwa

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 10:02:48
    Ich hab einfach mal so aus neugier zwischendurch getestet da ich ja ein biisel vorbelastet bin. Da war der Wert bei über 200. Habe dann danach mal eine Woche lang 7 x am Tag meine Werte aufgeschrieben und die waren nach dem essen immer 1 std über 200, 2std auch noch über 200.
    Diese Werte wurden dem Diabetologen vorgelegt und ich musste zum ogtt, das war grade am Montag.
    Die werte waren dann dort, NBZ 100, 1std. 263, 2std. 255. Montag darf ich dann zum hb1c und Tagesprofil. Mal schaun was dabei rum kommt.
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 13:52:26
    Hallo Anonym,

    schreib das am besten mal als neues Thema. Dann bekommst du bestimmt mehrere Antworten und vielleicht auch gute Hinweise.

    Du bist ein typischer Fall für die Diagnose Diabetes - dein NBZ liegt mit 100 noch nicht zu schlecht, deshalb hat dein Doc den Diabetes nicht eher erkannt. Der geringe Unterschied zwischen dem 1h- und 2h-Wert lässt darauf schließen, dass deine BSD nicht mehr viel leisten kann, vermutlich sind ca. 80% der Beta-Zellen bereits abgestorben. Dein HbA1C liegt wahrscheinlich so um die 7. An dem hätte man es etwas eher erkennen können, aber immer noch viel zu spät. Nur mit dem oGTT hätte man den Diabetes bzw. vorher den Prädiabetes viel zeitiger erkannt.

    Ich will dir keine Angst machen, dein Diabetes kann in dem Stadium noch sehr gut behandelt werden. Aber es sind halt schon schwerere Geschütze erforderlich als z. B. bei Michael mit seinen 245 nach 1h und 158 nach 2h (Prädiabetes).

    Alles Gute, Rainer
  • Xaneria

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 14:20:06
    der diabetes wurde auf grund von einer "spontanen Messung" vermutet und darauf hin folgte eine selbstmessung fuer eine woche, die die sache dann bestätigte. das ergebnis wurde dem diabetologen vorgelegt, der den verdacht auf diabetes typ 2 äusserte, aber darauf hinwies, das ganze mit einem ogtt und hba1c abzusichern und festzustellen um welchen typ es sich letztendlich handelt.
    der ogtt hat ja nun bestätigt, dass ja nun ein diabetes vorliegt. es werden weitere maßnahmen erfolgen um nun herauszufinden, welche bestmögliche behandlungsmethode nun angewand werden soll.
    es ist also nicht so, dass der doc nur spekuliert. das hat schon alles hand und fuß.
    es ging hier lediglich daraum, informationen zu sammeln und erfahrungsberichte zu lesen, wie es anderen leute ergangen ist bzw. wie die behandelt werden und damit zurecht kommen.
    um mal ganz aussen vor zu lassen, ob nun der t1 über mehr wissen verfügt als der t2.
    ich denke, die belehrungen sollte man generell wenn überhaupt besser den ärzten überlassen, egal worum es nun letztendlich geht ;)
    ich hoffe, dass gibt nun kein böses blut hier... aber so isses ja nunmal.

    grüße
    xaneria (bekennender t1er :P) von Xaneria
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 15:33:46
    Kommen wir mal zurück zur Eingangsfrage s.o.!
    Die ist nämlich schon mal völlig falsch.
    Sie suggeriert, dass ALLE T2er gleich sind
    (WIR 2er, UNS 2ern...) und das ist totaler Tünnef.
    Es gibt nicht DEN 2er, sondern Millionen, die einen
    Typ2 haben. Das trifft übrigens auf die 1er und
    jede andere Krankheit genau so zu. Aber es ist
    einfach bequemer (für wen auch immer), ALLE
    über einen Kamm zu scheren. Mal d'rüber
    nachgedacht und nicht seitenlange Ergüsse,
    warum oder warum nicht - kann falsch, aber auch richtig sein. Auf jeden Fall wird man dann für super
    gebildet/ geschult gehalten - egal ob...
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 17:56:35
    ein bisschen Tünnef:

    1. es gibt keinen Typ2 mit funktionierender Phase1 der gesund 2phasigen Insulinausgabe. Weil alle Typ2 die Phase1 nicht haben, steigt der BZ nach Glukose(Stärke/Zucker)-Input auffällig an.

    2. es gibt keinen Typ2, bei dem die Leber nicht dauernd zuviel und wie bei einem gesunden keinen Zucker mehr ausgibt, wenn neue Glukose(Stärke/Zucker) gegessen wird. Im Gegenteil: bei den meisten gibt sie mit dem Essen von Glukose(Stärke/Zucker) sogar noch mehr dazu.

    3. es gibt keinen Typ2, bei dem ähnlich viele Inselzellen aktiv funktionieren, wie bei einem gleich großen und gleich schweren Nichtdiabetiker, sondern bei überschreiten der Diagnose-Schwellen hat der neue Typ2 50-80% weniger.

    Den Tünnef haben wir Typ2 ALLE gemeinsam, denn nur der sorgt dafür, dass unser BZ die Diagnose-Schwellen überschreitet. von Jürgen
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 21:08:12
    kann es sein ,das du ein einzigartiger
    klugscheisser bist ,und was hat dass mit der
    "schuld"-frage zu tun ,wenn du behaubtest ,das
    alle typ 2 gleich sind?
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 21:33:53
    Danke für das Kompliment ;-)

    Ich hab nur in kurz die organischen Defekte aufgezählt, die alle Typ2 gemeinsam haben und ohne die keiner Typ2 wäre. Und keinen davon kann man sich anfressen oder ansitzen.

    Damit ist jedem Selbstdenker auch ohne ausdrücklichen Hinweis klar, dass die populistischen Schuldvorwürfe absurd sind. von Jürgen
  • Michael

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 23:07:27
    also Jürgen ...dein wissen in allen Ehren

    aber du kommst mir auch vor wie Prof . Dr. Dr.

    vieleicht ahben doch nicht alle Diabetiker nen Defekt und können noch viel ( wenns rechtzeitig gemerkt wird ) mit Ernährung machen

    Ich glaube da bei mir nicht dran dass da alles defekt ist.....in diesem sinne...schönes wochenende Herr Doktor! von Michael
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 06.12.2008 23:31:34
    @Michael

    Du braucht Jürgen nicht so ab zu schiessen.

    Du hast leider nicht verstanden dass Jürgen keine Therapie (Essen oder Bewegen) oder wie mann diese Symptome bekommt bespricht, aber die Gesicherte Medische Erkenntnisse über T2 auflistet.

    Hajo Janse

  • Xaneria

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 10:07:28
    man oh man... leute.
    bei manchen hier hab ich den eindruck, sie müssen mit aller "gewalt" in den tiefen ihres Inneren nach fachausdrücken und weisheiten , sowie nach ihrem medizinischem wissen graben um sich zu beweisen.

    ist ja prima, wenn jemand das wissen hat und danach lebt, aber es gibt eben auch leute die können trotz mangels medizinischem wissen (wie es hier an den tag gelegt wird) ihre krankheit gut in den griff bekommen.

    ich denke, nicht jeder muss ein wandelndes medizinlexikon sein um mit seinem DM, egal welcher typ es nun ist, umzugehen.

    ich werd mich hier nun ausklinken, da mir das fachchinesisch hier zu hoch wird und ich auch keine lust darauf habe, wenn ich ehrlich bin. diese diskussionen sind sowieso überflüssig, oder seit ihr nach solchen texten alle geheilt? schön wärs, nicht wahr?

    xaneria, die nur noch mit dem kopf schütteln kann von Xaneria
  • Michael

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 13:45:04
    Ich wollte Jürgen nicht abschiesen aber wenn ich so ein medzizinisches geblubber hören will geh ich zum Diabetologen...ich will net dran denken dass da alles kaputt iss und habe schon 3 Kilo abgenommen und war 2 mal schwimmen von Michael
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 14:49:32
    da du aber nicht der einzige hier bist,
    und es garantiert hier mitglieder gibt die sich für die hintergründe interessieren, kannst du was dich nicht interessiert einfach überlesen.
    zudem ist, wenn man die hintergründe verstanden hat,
    auch einiges in der therapie einfacher.
    vor allem was machst du wenn du normalgewicht hast,
    regelmäßig schwimmen gehst, und trotzdem noch zu hohe bz werte hast?
    denn es gibt ja schließlich auch t2 diabetiker ohne übergewicht.
    (übiigens gibt es auch t1 diabetiker "mit" übergewicht)
    und ! es soll sogar diadocs geben die mit gleichberechtigten patienten "sprechen" , dazu braucht es natürlich "hintergrundwissen", sonst klappt das nicht.
    mfg. klaus
    von klausdn
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 17:32:01
    Aha, Klaus, und das muss uns Prof.Dr.Jürgen
    vermitteln? Wenn er zu viel Zeit hat, kann er ja
    ein neues medizinisch begründetes Diabetes-
    Forum auf machen - wie wär's denn mit
    "Jürgens zusammengetragenes, allgemein-
    gültiges Wissen zu Diabetes...". Er haut dem
    unbedarften allgemeinen User "sein" Fachwissen
    um die Ohren, dass selbst Leute mit "Fachwissen"
    den Kopf schütteln. Will damit nicht sagen, dass
    alles falsch ist, was er von sich gibt, aber er
    begreift offensichtlich nicht, dass es neben DM
    auch noch ein LEBEN vor dem Tod gibt. Sicher,
    als Hausmann hat man viel Zeit und jeder kann
    seine nutzen, wie er mag - aber ob das so richtig
    ist? Wenn hier welche, die sich mit DM absolut
    noch nicht auskennen, eine simple Frage stellen
    und ihnen dann einer vom Urschleim (selbst
    wenn er richtig ist!) erzählt wird und man sich regel-
    recht reinsteigert, halten das einige (so auch ich) eben für unangemessen und profilierend. Ist aber
    auch nur 'ne Meinung (oder Ansicht).
  • Michael

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 17:53:57
    stimme voll und ganz zu ,,,,,,,und wenn die BZ dannn immer noch hoch sind fress ich eben Pillen,und wenn die dann auch net mehr wirken spritz ich Insulin,und irgendwann sterbe ich aber bis dahin ist noch lange zeit!!!!!! von Michael
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 18:11:44
    @ Michael

    Quote

    Ich wollte Jürgen nicht abschiesen aber wenn ich so ein medzizinisches geblubber hören will geh ich zum Diabetologen...ich will net dran denken dass da alles kaputt iss

    Wass möchtest du dann hören?

    Alles in Ordnung?

    ich kann ur für mich sprechen: Kenntniss über mein Diabetes ist mir wichtig. Ich weiss wie die Prinzipien von Diabetes fünktionieren, weiss wie mein Körper fuktioniert.

    Somit kann ich EINFACH mit meine Pumpe alles ausgleichen. (Messen - Spritzen usw.)

    Dies heisst, ein völlig normales Leben führen und BZ und HBA1C in richtige höhe.

    Ich düse pro Jahr 8 x in andere gegenden mit total anderes Klima und Essen, von USA bis China, India usw. und gehe frölich in Afrika auf Safari.

    Esse alles was mir schmeckt (allerdings manche Sache weniger als andere). Trinke mein Gläschen.

    Weil ich mich die mühe gemacht habe mein Diabetes zu verstehen (dies setzt allgemeine Kenntnis voraus) habe ich durchschnittliche Werte von 90 biss 120 und eine HBa1C von 5,6.

    Ab und zu ein Ausrutscher von 145 bis 160, die nehme Ich fröhlich in Kauf. (Einmal in 3 bis 5 Woche)

    Dies alles ohne Anstrengungen und Verzicht, (da ich 2 Monate geübt habe, jetzt alles auf Autopilot) habe keine Lebenskwalität eingebusst.

    LG

    Hajo Janse

  • Hammy

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 20:17:52
    Hallo Hajo,
    wie schreibst du eben selbst: "ich kann nur für mich sprechen: Kenntniss über MEIN Diabetes ist mir wichtig. Ich weiss wie die Prinzipien von Diabetes funktionieren, weiss wie MEIN Körper funktioniert."
    Da stimme ich dir voll zu. Nur wenn man seinen
    Körper und seinen Diabetes kennt, kann man den
    DM auch erfolgreich und unter Schadensmini-
    mierung händeln und dazu braucht niemand
    einen Theoretiker, der einem erzählt, wie es theoretisch funktionieren sollte (jeder sollte
    dieses Wissen durch Schulungen + Studien
    selbst erlangen), wobei ich Jürgen nicht unter-
    stelle, dass er das tut um irgendwen zu ärgern -
    er möchte halt mit seinem "Wissen" nur "helfen".
    Nebenbei: Jeder ist, wie er ist und daran wird
    auch keiner etwas ändern, ausser der Admins,
    aber nur wenn es impertinent oder beleidigend
    wird (und das ist ja wohl keinesfalls....)
    Gruss Hammy
  • Tom

    Rang: Gast
    am 09.12.2008 13:06:45
    Hi Michael,

    man kann sich in Foren auch wirr im Kopf lesen durch die vielen Informationen.

    Ich weiß nicht, wo du das jetzt gelesen hast, dass der BZ-Nüchternwert nicht ausssagekräftig ist und auch der HBA1C-Wert nicht.
    ICH seh das nicht so.
    Wenn man ein paar Tage hintereinander gleich nach dem Aufstehen den BZ misst, weicht der im Diabetesfall schon erheblich vom "gesunden" Wert ab und auch der 6-Wochen-Durchschnittswert, also der HBA1C-Wert ist in den meisten Fällen über dem gesunden Wert.
    Denn auch iin den meisten Fällen wird Diabetes zwar festgestellt, der bestand aber dann nicht erst seit 2 Wochen, sondern eine wirklich längere Zeit. Und das ist ja das teuflische daran. DM kommt nicht mit knallenden sondern schleichenden Anzeichen...
    Also kannst du dich schon in Foren gut informieren, aber die Grundabsprache sollte schon mit dem Arzt erfolgen. Dabei ist es egal, ob es ein guter Hausarzt ist, der gleichzeitig Diabetologe ist oder wenn nicht, dann gehst du zum Diabetologen.
    Und das, was das Blut und der Urin "erzählen", ist schon gültig für eine ordentliche Diagnose.

    ICH persönlich habe bei dir (Sorry) den Eindruck, dass Du eigentlich nach Antworten hier suchst, die dir sagen: Du hast ganz sicher KEINEN DM.
    Tja, und all das ist Ferndiagnose und die hilft dir eben NICHT weiter, also: Befund-Klärung MIT dem Arzt. Und dann weitersehen.
    Wenn du dich dennoch als "Anfänger" verständlich!!! informieren willst, empfehle ich dir www.diabetesinfo.de
    Dort ist es so erklärt, dass man es als Laie auch versteht.
    Und ansonsten: step by step. Aber Bitte DM NICHT unterschätzen, denn die Spätfolgen sind nicht rückgängig zu machen.
    Alles Gute von Herzen. von Tom
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 09.12.2008 19:39:52
    Zitat: "Aber Bitte DM NICHT unterschätzen, denn die Spätfolgen sind nicht rückgängig zu machen."
    da schreibt aber doctor jürgen etwas anderes!
    hat er irgendwo gelesen + verlinkt.
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 09.12.2008 20:43:37
    oh nein,
    die pnp kann angehalten, "eventuell" geringfügig verbessert werden, aber wer will das schon feststellen(stimmgabel 6-->7)
    und ein bein das ab ist kommt selbst bei "heilung" vom dm nicht wieder, der verlust der sehkraft -- wird sebst wenn morgen die "heilung" erfunden wird nicht rückgängig gemacht..
    sorry wenn ich das deutlich sage, diabetes ist kein spiel, gute werte sind kein spaß, sondern die versicherung gegen die folgen.
    zitat aus der neuesten mitteilung der angiologen
    letztes jahr " 45 000 " amputationen von -zehen-füßen- us - beinen.(dm bedingt)
    der aä rund 6000 erblindungen,
    also spaßig ist das nicht,
    und wenn jürgen den "gesunden" bz propagiert
    ist das der rufer in der wüste.
    wer ihn nicht hören will oder kann, sollte sich bitte den berühmten knoten ins taschentuch machen, um sich im falle des falles zu erinnern
    - selbst schuld-
    mfg. klaus
    von klausdn
  • Tom

    Rang: Gast
    am 10.12.2008 11:05:01
    Seh ich ganz genauso.
    Und Bein ab heißt ja nicht, damit is gut...
    HIER beginnt erst die absolute Schmerzhölle mit Phantomschmerzen.
    Das sind so die Schmerzen, die auch vorher da waren, als das Bein noch dran war. Über 85% der amputierten Patienten quälen sich damit herum. Nab darf sich die Schmerzen ungefähr so vorstellen: Stell dir vor, dein Bein ist in einen Schraubstock gespannt und dann dreht langsam Jemand zu. Dazu kommen Schmerzen wie bei Erfrierungen + Krämpfe.
    Und dann kommt noch die Odyssee, dass eine erfolgreiche Schmerztherapie nur bei unter 20% der behandelten Patienten wirklich gelingt.
    Bei dieser Aussicht und liebe ich Jürgens Warnhinweise!!! Und die Klugscheißer sind die, die es abtun. KEINER muss auf Jürgens Hinweise achten. Es sind Enpfehlungen, und sogar gut gemeinte. Soviel Information bekommen die meisten nicht von ihren Diabetologen.
    Jürgen, lass dich nicht beirren.
    Achso. Und dazu kommen die Klugscheißer auch noch anonym. von Tom
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 10.12.2008 20:14:13
    Aha und du meinst, wenn ich mich "Tom" nennen
    würde, wäre ich kein Klugscheisser mehr. Außer-
    dem ist das ja wohl eine reine Ansichtssache und
    weshalb glaubst du, daß deine Meinung richtig
    ist? Nur, damit wir uns auch verstehen, die
    meisten Dinge, die Jürgen schreibt sind sicher
    okay, richtig und wichtig, aber wie heisst es so
    schön: "Der Ton macht die Musik..." und Polemik
    ist noch lange nicht das Nonplusultra und Jürgen
    kann weiter in die Wüste rufen.
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 10.12.2008 20:22:40
    lies deinen post,
    und du wirst merken
    selbsterkenntnis ist der erste weg zur besserung !
  • Tom

    Rang: Gast
    am 11.12.2008 14:16:18
    Mir ist es egal, wie Ihr Euch nennt, aber, wenn anonyme auf anonyme antworten, wirds bissel schwierig mit der Kommunikation. Aber das ist was für die Grundlagen der Netiquette. Aber auch egal..
    Es ist doch Wurscht, was Jürgen schreibt.
    Es MUSS Keiner lesen und auch keiner befolgen. Und die, die es nicht befolgen wollen, müssen sich nicht darüber aufregen.
    Übrigens, was die Schilderung nach der Amputation angeht: Ich bin selbst amputiert, zwar nach einem Unfall, als ich noch keinen DM hatte. Und erst nach über 20 Jahren habe ich eine gute Schmerztherapie erfahren.
    Und deshalb habe ich auf den septischen Stationen die Herrschaften mit den schwarzen Zehen live miterlebt. Vor und nach der OP. DAS wünsche ich Niemandem...Und meinst du nicht, dass diese Leute bereut haben, nicht auf den BZ aufgepasst zu haben....deshalb kann JEDER guter Rat nur gut sein.
    Und persönliche Angriffe sind hier einfach völlig überflüssig.
    So, mehr habe ich keine Lust dazu zu sagen...alles Gute für alle Anonymen hier;-)
    von Tom