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Sind wir T2er schuld an unserem Diabetes?

  • klausdn

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 14:49:32
    da du aber nicht der einzige hier bist,
    und es garantiert hier mitglieder gibt die sich für die hintergründe interessieren, kannst du was dich nicht interessiert einfach überlesen.
    zudem ist, wenn man die hintergründe verstanden hat,
    auch einiges in der therapie einfacher.
    vor allem was machst du wenn du normalgewicht hast,
    regelmäßig schwimmen gehst, und trotzdem noch zu hohe bz werte hast?
    denn es gibt ja schließlich auch t2 diabetiker ohne übergewicht.
    (übiigens gibt es auch t1 diabetiker "mit" übergewicht)
    und ! es soll sogar diadocs geben die mit gleichberechtigten patienten "sprechen" , dazu braucht es natürlich "hintergrundwissen", sonst klappt das nicht.
    mfg. klaus
    von klausdn
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 17:32:01
    Aha, Klaus, und das muss uns Prof.Dr.Jürgen
    vermitteln? Wenn er zu viel Zeit hat, kann er ja
    ein neues medizinisch begründetes Diabetes-
    Forum auf machen - wie wär's denn mit
    "Jürgens zusammengetragenes, allgemein-
    gültiges Wissen zu Diabetes...". Er haut dem
    unbedarften allgemeinen User "sein" Fachwissen
    um die Ohren, dass selbst Leute mit "Fachwissen"
    den Kopf schütteln. Will damit nicht sagen, dass
    alles falsch ist, was er von sich gibt, aber er
    begreift offensichtlich nicht, dass es neben DM
    auch noch ein LEBEN vor dem Tod gibt. Sicher,
    als Hausmann hat man viel Zeit und jeder kann
    seine nutzen, wie er mag - aber ob das so richtig
    ist? Wenn hier welche, die sich mit DM absolut
    noch nicht auskennen, eine simple Frage stellen
    und ihnen dann einer vom Urschleim (selbst
    wenn er richtig ist!) erzählt wird und man sich regel-
    recht reinsteigert, halten das einige (so auch ich) eben für unangemessen und profilierend. Ist aber
    auch nur 'ne Meinung (oder Ansicht).
  • Michael

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 17:53:57
    stimme voll und ganz zu ,,,,,,,und wenn die BZ dannn immer noch hoch sind fress ich eben Pillen,und wenn die dann auch net mehr wirken spritz ich Insulin,und irgendwann sterbe ich aber bis dahin ist noch lange zeit!!!!!! von Michael
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 18:11:44
    @ Michael

    Quote

    Ich wollte Jürgen nicht abschiesen aber wenn ich so ein medzizinisches geblubber hören will geh ich zum Diabetologen...ich will net dran denken dass da alles kaputt iss

    Wass möchtest du dann hören?

    Alles in Ordnung?

    ich kann ur für mich sprechen: Kenntniss über mein Diabetes ist mir wichtig. Ich weiss wie die Prinzipien von Diabetes fünktionieren, weiss wie mein Körper fuktioniert.

    Somit kann ich EINFACH mit meine Pumpe alles ausgleichen. (Messen - Spritzen usw.)

    Dies heisst, ein völlig normales Leben führen und BZ und HBA1C in richtige höhe.

    Ich düse pro Jahr 8 x in andere gegenden mit total anderes Klima und Essen, von USA bis China, India usw. und gehe frölich in Afrika auf Safari.

    Esse alles was mir schmeckt (allerdings manche Sache weniger als andere). Trinke mein Gläschen.

    Weil ich mich die mühe gemacht habe mein Diabetes zu verstehen (dies setzt allgemeine Kenntnis voraus) habe ich durchschnittliche Werte von 90 biss 120 und eine HBa1C von 5,6.

    Ab und zu ein Ausrutscher von 145 bis 160, die nehme Ich fröhlich in Kauf. (Einmal in 3 bis 5 Woche)

    Dies alles ohne Anstrengungen und Verzicht, (da ich 2 Monate geübt habe, jetzt alles auf Autopilot) habe keine Lebenskwalität eingebusst.

    LG

    Hajo Janse

  • Hammy

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 20:17:52
    Hallo Hajo,
    wie schreibst du eben selbst: "ich kann nur für mich sprechen: Kenntniss über MEIN Diabetes ist mir wichtig. Ich weiss wie die Prinzipien von Diabetes funktionieren, weiss wie MEIN Körper funktioniert."
    Da stimme ich dir voll zu. Nur wenn man seinen
    Körper und seinen Diabetes kennt, kann man den
    DM auch erfolgreich und unter Schadensmini-
    mierung händeln und dazu braucht niemand
    einen Theoretiker, der einem erzählt, wie es theoretisch funktionieren sollte (jeder sollte
    dieses Wissen durch Schulungen + Studien
    selbst erlangen), wobei ich Jürgen nicht unter-
    stelle, dass er das tut um irgendwen zu ärgern -
    er möchte halt mit seinem "Wissen" nur "helfen".
    Nebenbei: Jeder ist, wie er ist und daran wird
    auch keiner etwas ändern, ausser der Admins,
    aber nur wenn es impertinent oder beleidigend
    wird (und das ist ja wohl keinesfalls....)
    Gruss Hammy
  • Tom

    Rang: Gast
    am 09.12.2008 13:06:45
    Hi Michael,

    man kann sich in Foren auch wirr im Kopf lesen durch die vielen Informationen.

    Ich weiß nicht, wo du das jetzt gelesen hast, dass der BZ-Nüchternwert nicht ausssagekräftig ist und auch der HBA1C-Wert nicht.
    ICH seh das nicht so.
    Wenn man ein paar Tage hintereinander gleich nach dem Aufstehen den BZ misst, weicht der im Diabetesfall schon erheblich vom "gesunden" Wert ab und auch der 6-Wochen-Durchschnittswert, also der HBA1C-Wert ist in den meisten Fällen über dem gesunden Wert.
    Denn auch iin den meisten Fällen wird Diabetes zwar festgestellt, der bestand aber dann nicht erst seit 2 Wochen, sondern eine wirklich längere Zeit. Und das ist ja das teuflische daran. DM kommt nicht mit knallenden sondern schleichenden Anzeichen...
    Also kannst du dich schon in Foren gut informieren, aber die Grundabsprache sollte schon mit dem Arzt erfolgen. Dabei ist es egal, ob es ein guter Hausarzt ist, der gleichzeitig Diabetologe ist oder wenn nicht, dann gehst du zum Diabetologen.
    Und das, was das Blut und der Urin "erzählen", ist schon gültig für eine ordentliche Diagnose.

    ICH persönlich habe bei dir (Sorry) den Eindruck, dass Du eigentlich nach Antworten hier suchst, die dir sagen: Du hast ganz sicher KEINEN DM.
    Tja, und all das ist Ferndiagnose und die hilft dir eben NICHT weiter, also: Befund-Klärung MIT dem Arzt. Und dann weitersehen.
    Wenn du dich dennoch als "Anfänger" verständlich!!! informieren willst, empfehle ich dir www.diabetesinfo.de
    Dort ist es so erklärt, dass man es als Laie auch versteht.
    Und ansonsten: step by step. Aber Bitte DM NICHT unterschätzen, denn die Spätfolgen sind nicht rückgängig zu machen.
    Alles Gute von Herzen. von Tom
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 09.12.2008 19:39:52
    Zitat: "Aber Bitte DM NICHT unterschätzen, denn die Spätfolgen sind nicht rückgängig zu machen."
    da schreibt aber doctor jürgen etwas anderes!
    hat er irgendwo gelesen + verlinkt.
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 09.12.2008 20:43:37
    oh nein,
    die pnp kann angehalten, "eventuell" geringfügig verbessert werden, aber wer will das schon feststellen(stimmgabel 6-->7)
    und ein bein das ab ist kommt selbst bei "heilung" vom dm nicht wieder, der verlust der sehkraft -- wird sebst wenn morgen die "heilung" erfunden wird nicht rückgängig gemacht..
    sorry wenn ich das deutlich sage, diabetes ist kein spiel, gute werte sind kein spaß, sondern die versicherung gegen die folgen.
    zitat aus der neuesten mitteilung der angiologen
    letztes jahr " 45 000 " amputationen von -zehen-füßen- us - beinen.(dm bedingt)
    der aä rund 6000 erblindungen,
    also spaßig ist das nicht,
    und wenn jürgen den "gesunden" bz propagiert
    ist das der rufer in der wüste.
    wer ihn nicht hören will oder kann, sollte sich bitte den berühmten knoten ins taschentuch machen, um sich im falle des falles zu erinnern
    - selbst schuld-
    mfg. klaus
    von klausdn
  • Tom

    Rang: Gast
    am 10.12.2008 11:05:01
    Seh ich ganz genauso.
    Und Bein ab heißt ja nicht, damit is gut...
    HIER beginnt erst die absolute Schmerzhölle mit Phantomschmerzen.
    Das sind so die Schmerzen, die auch vorher da waren, als das Bein noch dran war. Über 85% der amputierten Patienten quälen sich damit herum. Nab darf sich die Schmerzen ungefähr so vorstellen: Stell dir vor, dein Bein ist in einen Schraubstock gespannt und dann dreht langsam Jemand zu. Dazu kommen Schmerzen wie bei Erfrierungen + Krämpfe.
    Und dann kommt noch die Odyssee, dass eine erfolgreiche Schmerztherapie nur bei unter 20% der behandelten Patienten wirklich gelingt.
    Bei dieser Aussicht und liebe ich Jürgens Warnhinweise!!! Und die Klugscheißer sind die, die es abtun. KEINER muss auf Jürgens Hinweise achten. Es sind Enpfehlungen, und sogar gut gemeinte. Soviel Information bekommen die meisten nicht von ihren Diabetologen.
    Jürgen, lass dich nicht beirren.
    Achso. Und dazu kommen die Klugscheißer auch noch anonym. von Tom
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 10.12.2008 20:14:13
    Aha und du meinst, wenn ich mich "Tom" nennen
    würde, wäre ich kein Klugscheisser mehr. Außer-
    dem ist das ja wohl eine reine Ansichtssache und
    weshalb glaubst du, daß deine Meinung richtig
    ist? Nur, damit wir uns auch verstehen, die
    meisten Dinge, die Jürgen schreibt sind sicher
    okay, richtig und wichtig, aber wie heisst es so
    schön: "Der Ton macht die Musik..." und Polemik
    ist noch lange nicht das Nonplusultra und Jürgen
    kann weiter in die Wüste rufen.