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Traubenzucker - Glukose macht massive Probleme

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    am 25.03.2018 08:24:25 | IP (Hash): 821308995
    Wer hat einen Rat und kann helfen?
    Die Ungewissheit macht mich wahnsinnig.
    Kein behandelnder Arzt weiß einen Rat und hilft mir.

    Bekomme bei der Glukose bzw. Traubenzucker
    Magen-Darm-Krämpfe, Blähungen bis hin zu Durchfall, Übelkeit bis hin zum Erbrechen,
    massive Kreislaufprobleme und Fieber.

    Die Nahrungsaufnahme von Milch- und Milchprodukten geht nicht.
    Die Nahrungsaufnahme von Obstsorten, die einen hohen Traubenzuckergehalt haben gehen nicht.
    Nach der Nahrungsaufnahme von laktosefreier Milch kann ich gleich den Notarzt rufen.
    Zusätzlich angereicherte Glukose in Nahrungsmitteln geht nicht.

    Esse deshalb so gut wie nichts Süßes. Trinke keinen Alkohol und nehme keine Drogen.
    Rauche auch nicht.

    Fruchtzucker macht keine Symptome.

    Als Baby konnte ich absolut nicht mit Muttermilch gestillt werden. Die oben genannten Probleme traten auf. Vorwiegend laut Erzählungen Durchfall, Magen-Darm-Krämpfe und Fieber.

    Laktoseintoleranz wurde mehrfach ausgeschlossen. Zuletzt auch molekulargenetisch.
    Diabetes wurde eigentlich mehrfach ausgeschlossen.

    Benötige dringend Hilfe.

    Was kann das für eine Erkrankung sein?
    Bearbeitet von User am 25.03.2018 08:41:25. Grund: Ergänzung
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    am 25.03.2018 09:10:24 | IP (Hash): 2010154240
    Hallo Tobi,

    von Glukoseintoleranz habe ich noch nie etwas gehört, deine Ärzte offensichtlich auch nicht. Das muss wohl eine sehr seltene Intoleranz sein.

    Wenn du allerdings so genau weißt, was du nicht verträgst, dann bräuchtest du nur noch genau das zu vermeiden. Das wäre möglich, wenn du auf ketogene Ernährung, z.B. auf LCHF umsteigst. Die Umstellung wäre zwar sehr groß, aber deine Probleme wärst du dann mit ziemlicher Sicherheit los. Insofern würde sie sich für dich auf jeden Fall lohnen. Ich selbst ernähre mich wegen meinem Diabetes jetzt bereits fast 10 Jahre nach LCHF (www.lchf.de) und fühle mich mit der Ernährung sehr wohl, auch gesundheitlich. Sieh es dir einfach mal an, vielleicht wäre das auch für dich die Chance auf ein unbeschwertes Leben.

    Alles Gute, Rainer
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    am 25.03.2018 09:38:34 | IP (Hash): 821308995
    Danke dir.

    Ich werde mich informieren.

    Meine Ernährung ist aufgrund einer primären DAO-bedingten Histaminintoleranz schon arg eingeschränkt.

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    am 25.03.2018 09:40:52 | IP (Hash): 821308995
    Glucose-Galactose-Malabsorption???
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    am 25.03.2018 10:55:00 | IP (Hash): 87838854
    Da weißt du ja sogar ganz genau, was du hast. Dann verstehe ich allerdings nicht,warum die Ärzte dir nicht helfen können.

    Wenn ich mir das so durchlese, dann dürfte LCHF genau auf dich passen. Wenn du nicht lebenslänglich mit "Verzicht*)" leben willst, dann wird auch nicht viel anderes übrig bleiben. Wenn u Probleme hast, die KH vom Darm ins Blut zu bekommen, dann stelle die Hauptversorgung des Gehirns auf Ketonkörper und die der Zellen auf Fettsäuren und Ketonkörper um. Den Darm entlastest du damit stark und der restliche Körper kann voll funktionieren.

    Im LCHF-Forum findest du auch andere, die mit einer Histamintoleranz zurecht kommen müssen. Mit denen kannst du dich austauschen.


    *) LCHF bedeutet zwar eine starke Reduzierung der KH. afür kann man aber so viele andere gute Sachen essen, dass das Verzichtsgefühl nach einiger Zeit verschwindet.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 25.03.2018 11:47:14 | IP (Hash): 821308995
    Aufgrund einer genetischbedingten spezifischen Lebererkrankung darf ich weder fettarm noch fasten.
    Fasten führt bei mir zum Bilirubinanstieg - gelb unterlaufende Augen, gelbe Fingerkuppen usw.
    Äußerlich wie bei einer Gelbsucht. Langfristig würde dies zur massiven Schädigung meiner eh schon von Geburt aus eingeschränkten Leberfunktion bzw. Leber führen.

    Problem ist, dass ich seit geraumer Zeit eine massive Muskelschwäche in den unteren Extremitäten habe.
    Ich vermute einen Mangel an Kohlenhydraten bzw. an der Versorgung des Körpers mit ausreichenden Kohlenhydraten.

    Scheinbar sind meine behandelnden Ärzte usw. bei meiner Konstellation einfach überfordert.

    Danke dir.
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    am 25.03.2018 13:16:20 | IP (Hash): 87838854
    TobiW schrieb:
    Aufgrund einer genetischbedingten spezifischen Lebererkrankung darf ich weder fettarm noch fasten.

    Weder fasten noch fettarm sind Probleme, die du bei LCHF bzw. bei einer ketogenen Ernährung befürchten müsstest.

    Wenn die Muskelschwäche tatsächlich von einer Unterversorgung der Muskelzellenmit Glucose kommt, dann wäre eine Umstellung auf eine andere geeignete Versorgung sinnvoll. Insofern könnte die ketogene Ernährung und die entsprechende Umgewöhnung für dich sehr hilfreich sein. Wenn du dich für die ketogene Ernährung interessierst, dann kannst du dir ja mal das Buch von Dr. Ulrike Kämmerer "Krebszellen lieben Zucker" durchlesen. Auch wenn dein Problem ein anderes ist, lohnt sich für dich auf jeden Fall der erste Teil, in dem die ketogene Ernährung sehr gut erklärt wird und auch der letzte Teil mit Vorschlägen für einen geeignete Speisepläne.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 25.03.2018 14:27:44 | IP (Hash): 821308995
    Danke dir.

    Ich habe mal gedanklich festgehalten, was ich in den zurückliegenden Wochen alles so gegessen hatte und was fast absolut fehlte.

    Brot, Pasta, Zucker (nur in ausgewählten Obstsorten), Milch, Getreide (nur sehr wenig Weizenkeime - 1 Teelöffel jeden 2-3 Tag) , Bohnen und Reis kamen so gut wie gar nicht vor. Nur einmal in 14 Tagen drei-vier Kartoffeln.

    Von Natur aus bin bzw. war ich noch nie der Kohlenhydrate -Typ.
    Dies bestätigten vor 5-6 Jahren mehrere Stoffwechseltests.

    Allerdings eine Atkins-Diät schlug schon mehrfach fehl.
    Immer nach 3-4 Tagen konnte ich kein Fleisch etc. mehr sehen und mir wurde nur beim Gedanken daran schlecht.

    Nochmals danke.

    Ich werde mich informieren.

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    am 25.03.2018 21:49:07 | IP (Hash): 1691406021
    TobiW schrieb:
    Allerdings eine Atkins-Diät schlug schon mehrfach fehl.
    Immer nach 3-4 Tagen konnte ich kein Fleisch etc. mehr sehen und mir wurde nur beim Gedanken daran schlecht.

    Hallo Tobi,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass Atkins ausschließlich stark fleischbetont möglich ist. Wahrscheinlich hat dir nur die Anleitung bzw. der Austausch mit anderen gefehlt, um den für dich geeigneten Speiseplan zu finden. Bei LCHF hättest du den Austausch auf jeden Fall im Forum. Du findest dort sogar welche, die sich vegetarisch mit LCHF ernähren, auch wenn das nicht mein Fall wäre. Aber am Ende musst du in den ganzen Varianten die für dich die passende Ernährung finden.

    Die Speiseplanempfehlungen von Dr. Kämmerer in ihrem Buch sehen wieder ganz anders aus. Genauer habe ich sie mir nicht angesehen, aber ich denke, dass sie ihren Krebspatienten auf keinen Fall eine einseitige und so wenig abwechslungsreiche Ernährung empfiehlt.

    Wenn du dich eine Weile intensiv umsiehst und deine negativen Atkins-Erfahrungen beiseite schiebst, findest du ganz bestimmt etwas, mit dem du dich gut einrichten kannst. Wenn ich dir mit Hinweisen helfen kann, dann mache ich das. Du kannst mir auch gerne deine Fragen per PN stellen.

    Alles Gute, Rainer
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    am 26.03.2018 00:50:58 | IP (Hash): 1304239803
    Hallo Tobi,
    denke, daß du mehr die Histaminintoleranz berücksichtigen solltest, als auf Glukose als Ursache zu schließen.

    Nicht nur Histaminhaltiges ist zu meiden, sondern auch sogen. 'biogene Amine' und 'Histaminliberatoren'.
    Dazu gehören auch bestimmte Obstsorten !
    https://www.gesundheit.de/krankheiten/allergien/nahrungsmittelallergie/ernaehrung-histaminintoleranz

    Auf dem Index stehen übrigens auch bestimmte Fisch-, Fleisch-, Wurst-, Nusssorten, was LCHF als so allgemein empfohlen, auch nicht unbedingt einfach ist.

    Das doofe an einer Intoleranz, bei mir ist es Laktose, daß sich die Beschwerden erst im Verlauf der Verdauungszeit zeigen, kann sich erst etliche Stunden später bis sogar erst am Folgetag zeigen.
    Macht es schwierig einzuschätzen, welches Lebensmittel denn ursächlich verantwortlich ist.

    Was mich auch stutzig macht, ist, daß du als Baby schon die Muttermilch nicht vertragen hast.
    Da könnte auch eine Milcheiweiß-Allergie hinter stecken.
    Wurde das schon mal getestet, per IgE aus dem Blut ?

    Milcheiweiß ist auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln vorhanden.
    In der Zutatenliste ist Milch/Laktose gesetzlich vorgegebenen fett gedruckt, bzw. auch mal definiert 'enthält Spuren von Milch'.
    Auch daraufhin könntest du deine Mahlzeiten mal überdenken.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 26.03.2018 00:55:02. Grund: Ergänzung
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