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Traubenzucker - Glukose macht massive Probleme

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    am 25.03.2018 08:24:25 | IP (Hash): 821308995
    Wer hat einen Rat und kann helfen?
    Die Ungewissheit macht mich wahnsinnig.
    Kein behandelnder Arzt weiß einen Rat und hilft mir.

    Bekomme bei der Glukose bzw. Traubenzucker
    Magen-Darm-Krämpfe, Blähungen bis hin zu Durchfall, Übelkeit bis hin zum Erbrechen,
    massive Kreislaufprobleme und Fieber.

    Die Nahrungsaufnahme von Milch- und Milchprodukten geht nicht.
    Die Nahrungsaufnahme von Obstsorten, die einen hohen Traubenzuckergehalt haben gehen nicht.
    Nach der Nahrungsaufnahme von laktosefreier Milch kann ich gleich den Notarzt rufen.
    Zusätzlich angereicherte Glukose in Nahrungsmitteln geht nicht.

    Esse deshalb so gut wie nichts Süßes. Trinke keinen Alkohol und nehme keine Drogen.
    Rauche auch nicht.

    Fruchtzucker macht keine Symptome.

    Als Baby konnte ich absolut nicht mit Muttermilch gestillt werden. Die oben genannten Probleme traten auf. Vorwiegend laut Erzählungen Durchfall, Magen-Darm-Krämpfe und Fieber.

    Laktoseintoleranz wurde mehrfach ausgeschlossen. Zuletzt auch molekulargenetisch.
    Diabetes wurde eigentlich mehrfach ausgeschlossen.

    Benötige dringend Hilfe.

    Was kann das für eine Erkrankung sein?
    Bearbeitet von User am 25.03.2018 08:41:25. Grund: Ergänzung
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    am 25.03.2018 09:10:24 | IP (Hash): 2010154240
    Hallo Tobi,

    von Glukoseintoleranz habe ich noch nie etwas gehört, deine Ärzte offensichtlich auch nicht. Das muss wohl eine sehr seltene Intoleranz sein.

    Wenn du allerdings so genau weißt, was du nicht verträgst, dann bräuchtest du nur noch genau das zu vermeiden. Das wäre möglich, wenn du auf ketogene Ernährung, z.B. auf LCHF umsteigst. Die Umstellung wäre zwar sehr groß, aber deine Probleme wärst du dann mit ziemlicher Sicherheit los. Insofern würde sie sich für dich auf jeden Fall lohnen. Ich selbst ernähre mich wegen meinem Diabetes jetzt bereits fast 10 Jahre nach LCHF (www.lchf.de) und fühle mich mit der Ernährung sehr wohl, auch gesundheitlich. Sieh es dir einfach mal an, vielleicht wäre das auch für dich die Chance auf ein unbeschwertes Leben.

    Alles Gute, Rainer
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    am 25.03.2018 09:38:34 | IP (Hash): 821308995
    Danke dir.

    Ich werde mich informieren.

    Meine Ernährung ist aufgrund einer primären DAO-bedingten Histaminintoleranz schon arg eingeschränkt.

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    am 25.03.2018 09:40:52 | IP (Hash): 821308995
    Glucose-Galactose-Malabsorption???
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    am 25.03.2018 10:55:00 | IP (Hash): 87838854
    Da weißt du ja sogar ganz genau, was du hast. Dann verstehe ich allerdings nicht,warum die Ärzte dir nicht helfen können.

    Wenn ich mir das so durchlese, dann dürfte LCHF genau auf dich passen. Wenn du nicht lebenslänglich mit "Verzicht*)" leben willst, dann wird auch nicht viel anderes übrig bleiben. Wenn u Probleme hast, die KH vom Darm ins Blut zu bekommen, dann stelle die Hauptversorgung des Gehirns auf Ketonkörper und die der Zellen auf Fettsäuren und Ketonkörper um. Den Darm entlastest du damit stark und der restliche Körper kann voll funktionieren.

    Im LCHF-Forum findest du auch andere, die mit einer Histamintoleranz zurecht kommen müssen. Mit denen kannst du dich austauschen.


    *) LCHF bedeutet zwar eine starke Reduzierung der KH. afür kann man aber so viele andere gute Sachen essen, dass das Verzichtsgefühl nach einiger Zeit verschwindet.
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    am 25.03.2018 11:47:14 | IP (Hash): 821308995
    Aufgrund einer genetischbedingten spezifischen Lebererkrankung darf ich weder fettarm noch fasten.
    Fasten führt bei mir zum Bilirubinanstieg - gelb unterlaufende Augen, gelbe Fingerkuppen usw.
    Äußerlich wie bei einer Gelbsucht. Langfristig würde dies zur massiven Schädigung meiner eh schon von Geburt aus eingeschränkten Leberfunktion bzw. Leber führen.

    Problem ist, dass ich seit geraumer Zeit eine massive Muskelschwäche in den unteren Extremitäten habe.
    Ich vermute einen Mangel an Kohlenhydraten bzw. an der Versorgung des Körpers mit ausreichenden Kohlenhydraten.

    Scheinbar sind meine behandelnden Ärzte usw. bei meiner Konstellation einfach überfordert.

    Danke dir.
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    am 25.03.2018 13:16:20 | IP (Hash): 87838854
    TobiW schrieb:
    Aufgrund einer genetischbedingten spezifischen Lebererkrankung darf ich weder fettarm noch fasten.

    Weder fasten noch fettarm sind Probleme, die du bei LCHF bzw. bei einer ketogenen Ernährung befürchten müsstest.

    Wenn die Muskelschwäche tatsächlich von einer Unterversorgung der Muskelzellenmit Glucose kommt, dann wäre eine Umstellung auf eine andere geeignete Versorgung sinnvoll. Insofern könnte die ketogene Ernährung und die entsprechende Umgewöhnung für dich sehr hilfreich sein. Wenn du dich für die ketogene Ernährung interessierst, dann kannst du dir ja mal das Buch von Dr. Ulrike Kämmerer "Krebszellen lieben Zucker" durchlesen. Auch wenn dein Problem ein anderes ist, lohnt sich für dich auf jeden Fall der erste Teil, in dem die ketogene Ernährung sehr gut erklärt wird und auch der letzte Teil mit Vorschlägen für einen geeignete Speisepläne.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 25.03.2018 14:27:44 | IP (Hash): 821308995
    Danke dir.

    Ich habe mal gedanklich festgehalten, was ich in den zurückliegenden Wochen alles so gegessen hatte und was fast absolut fehlte.

    Brot, Pasta, Zucker (nur in ausgewählten Obstsorten), Milch, Getreide (nur sehr wenig Weizenkeime - 1 Teelöffel jeden 2-3 Tag) , Bohnen und Reis kamen so gut wie gar nicht vor. Nur einmal in 14 Tagen drei-vier Kartoffeln.

    Von Natur aus bin bzw. war ich noch nie der Kohlenhydrate -Typ.
    Dies bestätigten vor 5-6 Jahren mehrere Stoffwechseltests.

    Allerdings eine Atkins-Diät schlug schon mehrfach fehl.
    Immer nach 3-4 Tagen konnte ich kein Fleisch etc. mehr sehen und mir wurde nur beim Gedanken daran schlecht.

    Nochmals danke.

    Ich werde mich informieren.

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    am 25.03.2018 21:49:07 | IP (Hash): 1691406021
    TobiW schrieb:
    Allerdings eine Atkins-Diät schlug schon mehrfach fehl.
    Immer nach 3-4 Tagen konnte ich kein Fleisch etc. mehr sehen und mir wurde nur beim Gedanken daran schlecht.

    Hallo Tobi,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass Atkins ausschließlich stark fleischbetont möglich ist. Wahrscheinlich hat dir nur die Anleitung bzw. der Austausch mit anderen gefehlt, um den für dich geeigneten Speiseplan zu finden. Bei LCHF hättest du den Austausch auf jeden Fall im Forum. Du findest dort sogar welche, die sich vegetarisch mit LCHF ernähren, auch wenn das nicht mein Fall wäre. Aber am Ende musst du in den ganzen Varianten die für dich die passende Ernährung finden.

    Die Speiseplanempfehlungen von Dr. Kämmerer in ihrem Buch sehen wieder ganz anders aus. Genauer habe ich sie mir nicht angesehen, aber ich denke, dass sie ihren Krebspatienten auf keinen Fall eine einseitige und so wenig abwechslungsreiche Ernährung empfiehlt.

    Wenn du dich eine Weile intensiv umsiehst und deine negativen Atkins-Erfahrungen beiseite schiebst, findest du ganz bestimmt etwas, mit dem du dich gut einrichten kannst. Wenn ich dir mit Hinweisen helfen kann, dann mache ich das. Du kannst mir auch gerne deine Fragen per PN stellen.

    Alles Gute, Rainer
  • Elfe

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    am 26.03.2018 00:50:58 | IP (Hash): 1304239803
    Hallo Tobi,
    denke, daß du mehr die Histaminintoleranz berücksichtigen solltest, als auf Glukose als Ursache zu schließen.

    Nicht nur Histaminhaltiges ist zu meiden, sondern auch sogen. 'biogene Amine' und 'Histaminliberatoren'.
    Dazu gehören auch bestimmte Obstsorten !
    https://www.gesundheit.de/krankheiten/allergien/nahrungsmittelallergie/ernaehrung-histaminintoleranz

    Auf dem Index stehen übrigens auch bestimmte Fisch-, Fleisch-, Wurst-, Nusssorten, was LCHF als so allgemein empfohlen, auch nicht unbedingt einfach ist.

    Das doofe an einer Intoleranz, bei mir ist es Laktose, daß sich die Beschwerden erst im Verlauf der Verdauungszeit zeigen, kann sich erst etliche Stunden später bis sogar erst am Folgetag zeigen.
    Macht es schwierig einzuschätzen, welches Lebensmittel denn ursächlich verantwortlich ist.

    Was mich auch stutzig macht, ist, daß du als Baby schon die Muttermilch nicht vertragen hast.
    Da könnte auch eine Milcheiweiß-Allergie hinter stecken.
    Wurde das schon mal getestet, per IgE aus dem Blut ?

    Milcheiweiß ist auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln vorhanden.
    In der Zutatenliste ist Milch/Laktose gesetzlich vorgegebenen fett gedruckt, bzw. auch mal definiert 'enthält Spuren von Milch'.
    Auch daraufhin könntest du deine Mahlzeiten mal überdenken.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 26.03.2018 00:55:02. Grund: Ergänzung
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    Mitglied seit: 25.03.2018
    am 26.03.2018 08:04:52 | IP (Hash): 1096469118
    Hallo Elfe,

    danke dir.

    Die primäre DAO-bedingte Histaminintoleranz ist sehr präsent in meinem Leben - leider.
    Dies mit den Liberatoren und biogene Amine ist mir bekannt.
    Mein Speiseplan ist diesbezüglich schon eingestellt. Über Wochen vieles ausgetestet, was geht und was nicht und in einem Tagebuch festgehalten. Die Einnahme von DAOSIN versuche ich möglichst zu vermeiden und greife nur in Ausnahmesituationen zu einer Kapsel. Ich muss gestehen, dass die Versuchung, DOASIN ständig zu nehmen sehr groß ist, da die Wirkung bei mir sehr gut ist.

    Nachgewiesen wurde auch schon in früher Zeit eine Molkeeiweißallergie.
    Da ich keine Fertigprodukte esse und auch keine Kuhmilch- und Kuhmilchprodukte zu mir nehme, ist die Molkeeiweißallergie nicht vorrangig präsent. Auch lässt sich das Molkeeiweiß durch Erhitzen gut beseitigen.

    Dies mit der Glukose ist bedeutend, da es u.a. den Speiseplan weiter einschränkt und für meinen Körper scheinbar eine größere Gefahr darstellt, als die Histaminintoleranz.
    Vor Jahren testete ich mal laktosefreie Milch. In laktosefreier Milch ist u.a. ja der Milchzucker bereits durch ein Enzym in Traubenzucker aufgespalten worden. Daher schmecken die laktosefreien Produkte so süß. Nach nur einem Glas laktosefreier Milch krümmte ich mich vor Schmerzen, hohes Fieber und der Kreislauf brach fast zusammen. Zum Glück war schnell ein Notarzt zu stelle.

    Fazit: Die Kombination aus Histaminintoleranz und Glukose-Malabsorption schränkt den Speiseplan schon sehr ein. Man droht schnell mal zu verzweifeln - ist menschlich.

    Gruß Tobi
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    Mitglied seit: 25.03.2018
    am 26.03.2018 09:12:03 | IP (Hash): 1096469118
    Kleiner Nachtrag.

    Ich habe "nur" eine primäre DAO-bedingte HIT und zum Glück keine HNMT.

    Daher sind die Liberatoren nicht ganz so bedeutend bei mir.

    In sehr geringen Maßen vertrage ich Tomaten, Hülsenfrüchte und Nüsse.

    Allerdings kann ich die Nüsse stets nur separat essen.
    Also Nüsse und sonst nichts.

    Hingegen Kakao und Schokolade gehen überhaupt nicht.
    Da wird scheinbar eine viel zu große Menge an körpereigenem Histamin freigesetzt.

    Die Symptome bei Alkohol, Energy Drinks und vor allem bei schwarzem Tee sind brutal.

  • Elfe

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    am 26.03.2018 20:00:50 | IP (Hash): 1304239803
    TobiW schrieb:
    Fazit: Die Kombination aus Histaminintoleranz und Glukose-Malabsorption schränkt den Speiseplan schon sehr ein. Man droht schnell mal zu verzweifeln - ist menschlich.


    Hallo Tobi,
    alleine die Histaminintoleranz ist schon schwierig genug.

    Das Verzweifeln ist mir auch bekannt.
    Wusste seinerseits auch nicht mehr, was ich essen kann.
    Auf der einen Seite insulinpflichtiger Diabetes - Kohlenhydrate einschränken, auf der anderen Seite hochgradige Laktoseintoleranz - Butter/Milchprodukte als fettreicher Sattmacher auch nicht möglich. Selbst in Wurst und sogar Tabletten (auch Süßstofftabletten) ist dieses Zeugs drin.
    Das war allerdings noch vor der Kennzeichnungspflicht. Da musste man sich noch mühsam durch Tabellen arbeiten, um laktosefreie Produkte zu finden.

    Daß du laktosefreie Milch nicht vertragen hast, kann an deiner Molkeeiweißallergie liegen.
    Ebenso auch die Unverträglichkeit von Schokolade - wg. Histamin + Milch, sind dann schon zwei Auslöser für die heftige Reaktion.

    Deine Vermutung Glukose-Malabsortion kann ich nicht nachvollziehen.
    Glukose ist der Einfachzucker, der als kleinstes Zuckermolekül in die Körperzellen eingeschleust wird.

    Wird gebildet aus Mehrfachzucker - auch aus Stärke der Kartoffeln, die du vertragen hast.

    Hast du denn mal eine kleine Menge Traubenzucker probiert, als vermutlicher Auslöser ?

    Was jedoch vorkommen kann, ist eine Saccharose-Intoleranz, 'Haushaltszucker' = Zweifachzucker muss auch über die Verdauung aufgespalten werden, die Probleme treten im Vorfeld auf (ist auch in Schokolade drin).

    Malabsortion (bzgl. schlechter Blutwerte) wurden bei mir auch per Spiegelungen und Gewebeproben von Verdauungstrakt Magen und Darm untersucht.

    Freue mich jedenfalls über alles, was ich essen kann :-)

    Gruß Elfe
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    Mitglied seit: 25.03.2018
    am 26.03.2018 20:33:43 | IP (Hash): 1726254459
    Hallo Elfe,

    ja, ich habe ausprobiert.
    Aller Dr. House, also im Ausschlussverfahren.
    Ich weiß, sollte man eigentlich nicht tun, aber irgendwann kommt man an den Punkt.
    Vor allem, wenn man keinen Arzt findet, der einem hilft.

    Reines Glukose-Pulver = heftige Symptome - brutal.
    Bauchkrämpfe, Blähungen, Aufstoßen, Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Fieber, Kreislaufprobleme und Durchfall (Wasser).

    Reines Galaktose-Pulver = im Verhältnis wesentlich schwächere Ausprägung der Symptome.

    Freue mich auch über alles, was ich essen kann :-)

    Okay, mit einem kleinen weinenden Herzen..............keinen geliebten Spinat mehr........keine heißgeliebte Sauerkirschen mehr.........kein Sauerkraut mehr.

    Gruß TobiW
  • Elfe

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    am 27.03.2018 18:53:39 | IP (Hash): 1304239803
    Hallo Tobi,
    bist du sicher, daß das reines Glukose-Pulver war ohne jegliche Zusätze?
    Und wieviel war das an Menge, aufgelöst oder pur?
    Ich hätte eher zu einem kleinem Traubenzucker geraten (ca. 2 g Dextro-Mini an Supermarktkasse oder Apotheke erhältlich) und mit Wasser herunterspülen.

    Auch solltest du dir genügend Zeit lassen zu anderen Lebensmitteln, um nicht doch noch auf Symptome von Intoleranzen hereinzufallen. Dauert - manches macht sich erst im Dünndarm oder noch später im Dickdarm bemerkbar.

    Das Ausschlußverfahren gibt es übrigens wirklich.
    Ich war stationär für Allergiesuche (allerdings Haut). Und bei meiner Zimmergesellin wurde auf Nahrungsmittelallergie getestet.
    Mühsam °~°.
    War aber umgekehrt - erst ein Lebensmittel (weiß gar nicht mehr ob 's Reis war) und dann gibt es alle paar Tage ein weiteres Lebensmittel dazu. Dauert ewig - und habe gar nicht mehr mitbekommen, was daraus geworden ist.

    Hast du denn mal deinen Magen untersuchen lassen?
    Eine gereizte Magenschleimhaut spuckt sogar Tee wieder aus per Krämpfe (bei mir wurde chronische abwechselnd mit akuter Gastritis diagnostiziert).
    Zöliakie hat sich bei mir erfreulicherweise nicht bestätigt, Brot ist o.k. :-)

    Hatte zwischenzeitlich mal in der Aufpäppelphase sogen. Astronautennahrung, ergab so ein Völlegefühl wie Buttercremetorte mit Schlagsahne, ups. Und die Spritzen mit fettlöslichen Vitaminen tun echt weh wg. dicker Nadel.

    Was du so leise weinend vermisst, kann ich z. T. auch nicht mehr essen.
    Sauerkraut ist für mich viel zu schwer verdaulich, Spinat ohne Blubb geht, Obst aufgrund von KHs wg. Diabetes auch angepasst (bes. Weintrauben und Bananen).

    Gruß Elfe
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    Mitglied seit: 25.03.2018
    am 27.03.2018 19:48:23 | IP (Hash): 563455036
    Hallo Elfe,

    das Glukose-Pulver war rein und wurde in Wasser aufgelöst.
    Ich kaufte es in der Apotheke.

    In 6 Jahren habe ich eine Menge ausgetestet und ausgeschlossen etc.

    Magen- und Darmuntersuchungen in den letzten Jahren viele. Magen-Darm CT usw.
    Zum Glück so gut wie nichts.

    Hatte gestern ein Gespräch mit einem Arzt a.D.
    Er meint, da ich auf zu viel Traubenzucker auch zu wässrigen Durchfall neige, schließt er sich meinem Verdacht einer Glukose-Galaktose-Malabsorption an. Es deutet sehr sehr viel daraufhin.

    Ich werde mich mal schlau machen, was ein Gentest kostest.
    Ein bestimmtes Gen müsste defekt sein bzw. eine Unregelmäßigkeit aufweisen.
    Da ich die Symptome schon als Baby hatte, ist es mit großer Sicherheit nichts Erworbenes, sondern etwas Genetisches.

    Bananen gehen bei mir auch nicht. Die reinste Katastrophe. Ich liebe Bananen, aber ich muss einen riesigen Bogen um Bananen machen, um nicht schwach zu werden. Bananen verursachen bei mir vor allem ein sehr massives Sodbrennen. Hochschwappend die ganze Nacht hindurch. Wie ein Seegang der Stärke 8-9. Luvos Heilerde magenfein hilft mir bei Sodbrennen eigentlich sehr gut, nur nicht bei Sodbrennen durch Bananen.

    Gruß TobiW
    Bearbeitet von User am 27.03.2018 19:49:13. Grund: Zusatz
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 28.03.2018 19:06:03 | IP (Hash): 259775541
    Hallo Tobi,
    Glukose-Galaktose-Malabsorption zeigt sich im Darm, wie du beschrieben hast - Unverträglichkeit bezieht sich allerdings auf Galaktose - Enzymmangel.
    https://www.hno-fazit.de/praxisspektrum_galaktoseintoleranz.html

    Du hast aber schon eine heftige Reaktion im Magen plus Sodbrennen.
    Spricht eher für Entzündung des Magens und daß der Schließmuskel zur Speiseröhre nicht mehr optimal funktioniert.
    Das lässt sich nicht per CT (Durchleuchten) sehen, sondern da muss direkt auf die Schleimhaut geguckt werden per Schlauchschlucken °~°.
    Per Augenschein lassen sich der Schließmuskel beurteilen, entzündliche Anzeichen der Magenschleimhaut erkennen und eine Probenentnahme per Histologie bringt zusätzliche Erkenntnisse.
    Die Magensäure kann erheblichen Schaden in der Speiseröhre anrichten, daß sogen. Protonenpumpenhemmer als Medikament eingenommen werden müssen.

    In Bananen sind unterschiedliche Zuckerarten vorhanden, eben auch Fruchtzucker.
    HFI beruht auch auf einem Enzym-Defekt.
    https://www.mein-allergie-portal.com/allergie-wiki/160-heriditaere-fruktoseintoleranz-hfi.html

    Beim eigenständigen Testen wirst du immer eine Vielzahl an Inhaltsstoffen haben, also einzelne Beurteilung der Zuckerart u.a. nicht möglich.
    Nur eine Aussage zur Verträglichkeit einer gewissen Menge des Lebensmittels ist möglich, was durch Reduzierung der Portion auch schon helfen kann.
    Darauf kommt es doch eigentlich an, wie man im Alltag zurecht kommt.

    Bei beiden Zuckerunverträglichkeiten wird auch auf Schädigung der Leber hingewiesen, als Zentralorgan für den Kohlenhydrat-Stoffwechsel.
    Du hattest von einer Lebererkrankung geschrieben.
    Wobei sich die Frage stellt, was war zuerst da: 'Huhn oder Ei'?

    Gruß Elfe
  • Rang: Mitglied
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    Mitglied seit: 25.03.2018
    am 28.03.2018 19:42:48 | IP (Hash): 1199256738
    Hallo Elfe,

    yep, ich habe schon ein paar Sachen mehr ;-)

    Es wurde schon mehr gemacht als nur eine CT und Magen-Darmspiegelung.
    Auch Proben entnommen und und und. Es war so viel, dass ich schon nicht mehr alles zusammenbekomme :-)

    Ich habe ein Loch im Zwerchfell und Reflux I.

    Meine spezifische Lebererkrankung habe ich schon seit Geburt. Ist also wie die Histerminintoleranz genetisch. Die Glukose-Galaktose-Malabsorption ist wohl auch genetisch, da die Symptome schon als Baby aufgetreten sind. Ein Gentest wird Klarheit schaffen. Mal sehen, was der Gentest kostet. Ich habe schon bei zwei Laboren angefragt.

    Naja, man bekommt schon so manchen Grundstoff ohne andere Inhaltsstoffe beim Apotheker seines Vertrauens :-) Es gibt eigentlich immer einen Weg.

    Natürlich war zuerst das Ei :-) Ab und zu ein Ei zum Frühstück ist okay, aber Huhn esse so gut wie gar nicht :-)

    Spaß bei Seite. Danke dir für den sehr sehr netten Kontakt.

    Gruß
    TobiW
    Bearbeitet von User am 28.03.2018 19:44:48. Grund: Ergänzung
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 29.03.2018 19:33:18 | IP (Hash): 259775541
    Hallo Tobi,

    bist du sicher, daß es unbedingt ein Gentest sein muss?
    Hast du wirklich vertrauenswürdige Labore gefunden?
    - Habe intensiv im Internet recherchiert und nichts brauchbares gefunden. -

    Diagnose wird beim Neugeborenscreening (mittlerweile) über bestimmte Stoffe im Blut erfasst, auch über Urin ist eine Bestimmung möglich.
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2010/daz-25-2010/stoerungen-des-galactosestoffwechsels

    Da diese Untersuchungen bereits per Screening genehmigt wurden, sind diese etabliert und glaubwürdig m. E..

    Möchte dir raten, dich mit deinem Arzt abzusprechen, welche Untersuchungsart denn sinnvoll ist und auch ein Labor herauszufinden. Deine Krankenkasse sollte die Kosten übernehmen.

    Bin selber skeptisch, was Gentests angeht.
    Habe an einem Forschungsprojekt teilgenommen zum 1er Diabetes (über Diabetologen wurde Blutprobe verschickt).
    Ergebnis: An den Genen liegt's nicht, daß ich ein später 1er wurde bzw. bin.

    Gruß Elfe
  • Rang: Mitglied
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    Mitglied seit: 25.03.2018
    am 30.03.2018 07:12:15 | IP (Hash): 1762143814
    Hallo Elfe,

    ich habe ein für mich vertrauenswürdiges Labor gefunden.

    In Berlin.

    Mann kann sogar vor Ort beim Labor sich das Blut etc. abnehmen lassen.

    Diesen Service nahm ich im Februar in Anspruch.

    Alle dort waren sehr freundlich zu mir.

    Ich lies Gentests machen. Laktoseintoleranz und Histerminintoleranz (DAO und HNMT)

    Ausnahmsweise hatte die Krankenkasse die Kosten übernommen.

    Den Gentest auf Glukose-Galaktose-Malabsorption müsste ich aus eigener Tasche zahlen.
    Ich bin ja kein Baby mehr :-)

    Natürlich hast du recht, es gibt Bluttests und auch über Urin gibt es Feststellungen.
    Da ich aber mehr als 37 Erkrankungen und Behinderungen habe.........erscheint mir der Gentest als beste Möglichkeit endlich Gewissheit zu bekommen.

    Dies mit der Glukose habe ich ja schon seit meiner Geburt.
    Leider existiert die Kinderklinik nicht mehr. Somit habe ich keine Chance mehr an meine Akte zu kommen. Hatte es vergeblich versucht.

    Natürlich bleibt eine gewisse Skepsis.
    Ich kann dich gut verstehen.

    VG und schöne und frohe Ostern dir.

    TobiW
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 31.03.2018 18:34:59 | IP (Hash): 259775541
    Hallo Tobi,
    schon eine Menge für einen einzelnen Menschen: 37 Erkrankungen
    und da den Überblick zu behalten.

    Und du bist dir sicher, daß das auch wirklich Erkrankungen sind?
    Nicht jede Zahl jenseits der Normwerte ist gleich eine eigene Krankheit bzw. eine Krankheit kann verschiedene Blutwerte beeinflussen.

    Manche Dinge waren dir doch bekannt - Muttermilch nicht vertragen aufgrund von berichteter Milcheiweiß-Intoleranz !?
    Reicht ja wohl schon als Grund, ohne noch Laktose und vor allen Dingen Glukose zu hinterfragen.

    Standard ist, daß Werte im Blut (oder Urin, auch Stuhl) bestimmt werden.
    Zu hoch, zu wenig - daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen und (be)handeln.
    Auch beim Neugeborenen-Screening oder als Erwachsener (siehe gen. Link) werden Galaktose, entspr. Enzym und die Metaboliten (Abbauprodukte) gemessen als vorhandene Substanzen.

    Bei Gentests ist die Lage nicht eindeutig.
    Manches lässt sich per Gentest genau definieren, anderes nicht so einfach - muss abgewogen werden bzgl. Potential und ggfs. familiärer Disposition.

    Wünsche dir auch frohe Ostern :-)
    Gruß Elfe
  • Rang: Mitglied
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    Mitglied seit: 25.03.2018
    am 31.03.2018 22:56:27 | IP (Hash): 641992779
    Hallo Elfe,

    leider ja.
    Nicht umsonst bin ich zu 100% schwerbehindert.
    Es sind unterschiedliche Erkrankungen. Die meisten benötigen keine Blutwerte um sie als Erkrankung zu identifizieren.

    Glukose ist für mich bedeutend.
    Allein der wässrige Durchfall deutet schon auf eine GGM hin.
    Ich bin ja kein Neugeborenes mehr :-)
    Die Kinderklinik gibt es leider nicht mehr. Hatte versucht an meine Akte zu kommen.

    Gentest wird mir Gewissheit bringen.
    Vor allem ist ein Gentest bei weitem nicht so eine körperliche Belastung wie andere Tests.

    Frohes Ostereiersuchen :-)

    Gruß

    TobiW
    Bearbeitet von User am 31.03.2018 22:59:09. Grund: Ergänzung