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Nüchternwert über 300
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am 09.05.2018 14:51:51 | IP (Hash): 179810240
Michael74 schrieb:
Sorry ...hatte vergessen dass der wert keine bedeutung beim verlauf eines diabetes hat......sorry mein fehler typ 1.....hoffe der arzt hat bzgl. Des diabetes das fieber gemessen damit er weiss wo er steht
Liebe Michaela,
Du weißt nicht, was der HbA1c in der Diagnose und später als Kontrolle bedeutet.
Der Themenstarter ist Typ 2 – also braucht's keine weitere Diagnose.
Und dazu liegen die Nüchternwerte über 300 – da wird kein normaler Mensch einen "guten" HbA1c erwarten!
In den nächsten Monaten spielt der HbA1c wieder eine große Rolle – nämlich, ob die Therapie passt.
Michaela, eventuell solltest Du nicht weiter im Forum posten... kümmere Dich um Deinen Diabetes, lerne viel (und möglichst bald) über Deine Blutzuckerverläufe, verknüpfe damit solche Dinge wie Deine HbA1c – wenn das gut läuft kannst Du über "Tipps-geben" nachdenken. -
am 13.05.2018 13:08:54 | IP (Hash): 358203793
Michael74 schrieb:
Kudel schrieb:
Danke für die Antworten.
Ich war heute dort und er hat mich selbst etwas beraten.
Er hat mir 5mg Dapagliflozin/1000 mg Metforminhydrochlorid morgens und 1000mg Metforminhydrchlorid Abends verschrieben (sinnvoll?). Und ich soll mich gesünder ernähren. Vollkornbrot aus frisch geschrotetem Mehl und möglichst selbst und frisch kochen, und natürlich bewegen.
Ich bin eigentlich froh, dass er mich nicht ins Krankenhaus geschickt hat. Habe mich auch etwas schlau gemacht und gelesen, dass ein zu hoher Insulinspiegel nicht gerade gesund ist. Vielleicht will er es deswegen so versuchen?
Ich wollte eigentlich keine Wissenschaft draus machen, werde aber auf jeden Fall versuchen mein Gewicht wieder zu reduzieren, wenn es nicht mein ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Wo liegt denn dein neuer hba1c wert?
Hat er nicht gesagt, er kann schnell ungehalten werden und immer wenn ich fragen wollte, war er was am PC tippen. Die Sprechstundenhilfe meinte nur "sehr schlecht" und er sagte, "war schon mal besser". Interessiert hätte es mich aber auch.
Morgen früh werde ich mal Nüchtern messen (hab noch ein paar Teststreifen) und Dienstag hab ich nochmal nen Termin, da will er sehen wie ich die Medikamente vertrage, das Dapagliflozin scheint ja ein übels Zeug zu sein, merke aber außer dünnen Stuhlgang bis jetzt nichts negatives. -
am 13.05.2018 13:23:52 | IP (Hash): 1881530736
Kudel schrieb:
..., das Dapagliflozin scheint ja ein übles Zeug zu sein,.
Wer hat dir denn den Quatsch erzählt.
Es gibt Leute, die den SGLT2-Hemmer nicht vertragen. Es gibt aber weitaus mehr Leute, die ihn gut oder mit erträglichen Nebenwirkungen vertragen, Bei denen senkt er den BZ in vielen Fällen sehr gut. Wenn beides zutrifft, dann kann das für dich ein gut geeignetes Medikament sein.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen. -
Cracktros
Rang: Gastam 13.05.2018 15:12:34 | IP (Hash): 895811769
Kudel schrieb:
]
Hat er nicht gesagt, er kann schnell ungehalten werden und immer wenn ich fragen wollte, war er was am PC tippen. Die Sprechstundenhilfe meinte nur "sehr schlecht" und er sagte, "war schon mal besser". Interessiert hätte es mich aber auch.
Morgen früh werde ich mal Nüchtern messen (hab noch ein paar Teststreifen) und Dienstag hab ich nochmal nen Termin, da will er sehen wie ich die Medikamente vertrage, das Dapagliflozin scheint ja ein übels Zeug zu sein, merke aber außer dünnen Stuhlgang bis jetzt nichts negatives.
Das ist aber auch keine Art mit Patienten (Kunden) umzugehen. Ich wusste nicht ob ich Vertrauen in solch einer Praxis hätte. -
am 13.05.2018 15:41:32 | IP (Hash): 1881530736
Hallo Kudel,
lass dir doch die Kopie vom Laborzettel geben - darauf hast du Anspruch. Dann weißt du diesen und alle anderen Laborwerte und kannst, wenn du die Laborergebnisse aufhebst, auch später noch mal nachsehen.
Dem Arzt würde ich trotzdem so lange auf den Geist gehen, bis er mit den Wert sagt. Notfalls musst du auch ungehalten und ungeduldig werden.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen. -
am 14.05.2018 13:53:10 | IP (Hash): 358203793
Rainer schrieb:
Kudel schrieb:
..., das Dapagliflozin scheint ja ein übles Zeug zu sein,.
Wer hat dir denn den Quatsch erzählt.
Es gibt Leute, die den SGLT2-Hemmer nicht vertragen. Es gibt aber weitaus mehr Leute, die ihn gut oder mit erträglichen Nebenwirkungen vertragen, Bei denen senkt er den BZ in vielen Fällen sehr gut. Wenn beides zutrifft, dann kann das für dich ein gut geeignetes Medikament sein.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Habe ich gelesen. Viele Nebenwirkungen treten bei 1/10 ein, das ist schon recht viel, so weit ich das beurteilen kann. Am häufigsten sind scheinbar Entzündungen und Pilzbefall im Intimbereich, das hätte ich dann nicht so gerne.
Aber ich habe auf einem Umweg (psychiatrische Institutsambulanz) meinen Langzeitwert erfahren, der war bei 9,33. Ich bekomme auch Psychopharmaka, jetzt wollen die sehen, ob sie dran was ändern können, da die u.U. auch Diabetes auslösen können und das Hungergefühl steigern.
@Cracktos Das ist seine Art so, er meint es eigentlich gut (vielleicht zu gut), ist aber sehr eigen. Man muss ihn halt nehmen wie er ist. -
am 14.05.2018 17:04:32 | IP (Hash): 389568733
Kudel schrieb:
Am häufigsten sind scheinbar Entzündungen und Pilzbefall im Intimbereich, das hätte ich dann nicht so gerne.
... die gut behandelbar sind und anscheinend nur selten erneut auftreten. Du musst sehen, wie es bei dir läuft.
Die Vorteile sind, wenn es bei dir gut wirkt, auch erheblich:
- keine Unterzuckerung,
- keine Steigerung der Insulinresistenz, die zur Zunahme führen könnte und
- nach neusten Studienergebnissen: Herz- und Nierenschutz.
Wie gesagt, Vor- und Nachteile musst du je nach den bei dir auftretenden Wirkungen und Nebenwirkungen abwägen und dich dafür oder dagegen entscheiden. Es gibt ja zum Glück dann noch weitere Diabetesmedikamente, die aber neben der Wirkung auch alle Nebenwirkungen haben. Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem Medikament und mit deinem Arzt.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen. -
am 14.05.2018 17:16:10 | IP (Hash): 987347680
Kudel schrieb:
Habe ich gelesen. Viele Nebenwirkungen treten bei 1/10 ein, das ist schon recht viel, so weit ich das beurteilen kann. Am häufigsten sind scheinbar Entzündungen und Pilzbefall im Intimbereich, das hätte ich dann nicht so gerne.
Diese Beschwerden können aber nicht durch das Mittel entstehen, sondern durch die Glukose, die Du damit mehr auspinkelst. Im Urin ist nämlich gesund keine, und die ist nun mal super Futter für Flora und Fauna.
Das Problem beginnt ohne Dapa ab 160-180mg/dl, weil Glukose darüber nicht in den Blutkreislauf zurück gefiltert und mit dem Urin ausgeschieden wird. Mit Dapa halt schon ab so um 140 und damit insgesamt ein bisschen mehr.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 15.05.2018 10:16:22 | IP (Hash): 358203793
OK, dann weiß ich bescheid. Ich denke, dann hätte ich es ohnehin bekommen, bei Nüchternwerten über 300. Heute Morgen war der Nüchternwert 209, sind allerdings abgelaufene Teststreifen.
Dann verlasse ich mich mal auf meinen Arzt.
Danke -
Elfe
Rang: Gastam 15.05.2018 19:52:20 | IP (Hash): 670949411
Hallo Kudel,
Zucker im Urin 'lieben' die kleinen Biester.
Aber dennoch sind Entzündungen und Pilzbefall nicht zwangsläufig.
Wichtig ist eine gute Abwehr durch die Hautbarriere - den natürlichen Hautschutzmantel erhalten und nicht durch vermeintlich nötige Reinlichkeit zerstören.
Beim täglichen Duschen den Intimbereich nicht wie wild einschäumen, reicht klares Wasser.
(Für Popo ev. ein Tröpfchem milde Waschlotion aufschäumen und abspülen).
Anderes Thema:
Zur Dokumentation deiner Werte, insbesondere auch Langzeitwert, dient für Diabetiker der Diabetes-Pass.
Wenn dein Arzt den nicht freiwillig herausrückt und handschriftlich die Werte einträgt, kannst du auch als Patient einen Diabetes-Pass besorgen und deinem Arzt vorlegen zum Ausfüllen.
http://www.vitanet.de/diabetes/gesundheits-pass
Kopie eines Laborzettels zu bekommen, macht zumindest 1 x Jahr Sinn, wenn die große Blutuntersuchung ansteht mit weiteren vielen Werten (wobei ein Teil davon wie Cholesterin ebenso im Pass eingetragen werden).
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 15.05.2018 19:54:25. Grund: x