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Nüchternwert über 300
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am 04.05.2018 08:43:45 | IP (Hash): 358203793
Guten Morgen zusammen,
bei mir wurde vor rund 4 Jahren Diabetes Typ 2 festgestellt und ich musste Anfangs spritzen, durch Gewichtsabnahme hatte ich bis vor Kurzem fast normale Werte (Langzeitwert 5,8-6,2) sodass der Arzt die Diagnose schon gelöscht hatte und keine Tests mehr gemacht hat. Jetzt habe ich wieder zugenommen und auf einmal wieder Nüchternwerte über 300. Ich war schon beim Arzt und er hat einen neuen Test gemacht (Montag erfahre ich das Ergebnis). Aber wie kommt das? Und was erwartet mich jetzt? Nochmal ins Krankenhaus zum Einstellen? Wieder spritzen?
Ich habe nicht viel zugenommen (mit guten Werten war ich bei 106-108 kg, jetzt bin ich bei 113-115 kg)
Danke Kudel -
am 04.05.2018 11:08:22 | IP (Hash): 1975361467
Dumm gelaufen. Jeder vernünftige Arzt hätte Dir erklärt, dass es bis heute keine bekannte Möglichkeit gibt, den Typ2 zu heilen. Die Idee, dass der weg sein könnte, war also dummes Zeug. So lange das geht, kann man sich mit Essen und Bewegen so verhalten, dass der Blutzucker im gesunden Bereich verläuft oder wenigstens im guten Behandlungs-Bereich. Dann ist dieses Verhalten praktisch die Behandlung. Wenn man damit nachlässt oder wenn das auch ohne Nachlassen nicht mehr reicht, muss man für den ausreichend gesunden alltäglichen Blutzuckerverlauf halt Medikamente nehmen. Übrigens umso weniger, je gezielter man sie einsetzt und mit Essen und Bewegen in ihrer Wirkung unterstützt.
Du hast also noch immer Deinen Diabetes, und wenn der Dok am Mo dazu gesprochen hat, kannst Du mit der Info dann ja hier gezielt nach Tipps dazu fragen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 04.05.2018 14:42:08 | IP (Hash): 389568763
Kudel schrieb:
... sodass der Arzt die Diagnose schon gelöscht hatte und keine Tests mehr gemacht hat.
Hallo Kudel,
dass bei Diabetes die Diagnose gelöscht wurde, höre ich zum ersten Mal. Normal wird auch bei guten Werten weiter kontrolliert.
Wenn du mit deinem Diabetes beim Hausarzt bist, dann versuche ganz schnell, zu einem Diabetologen zu wechseln. Wenn du schon von einem Diabetologen behandelt wirst, dann solltest du dich vielleicht nach einem anderen umsehen.
Wenn deine Werte so schlecht sind, dass du Insulin brauchst, dann wirst du wieder eingestelt werden müssen. Das muss aber nicht unbedingt im Krankenhaus erfolgen, es geht auch anders. Langfristig solltest du dich darum bemühen, deinen Diabetes selbst in die Hand zu nehmen. Du solltest dich schulen lassen und viel lernen, damit du deine Einstellung und Korrekturen der Einstellung aktiv mitmachen kannst.
Alles Gute, Rainer1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 04.05.2018 18:42:48 | IP (Hash): 1194202144
Hallo Kudel,
die Veranlagung zu Diabetes Typ 2 bleibt und schon bemerkenswert, daß du zu Anfang schon Insulin spritzen musstest. Welche Insulin/e waren das, Basal und auch schon zu Mahlzeiten ?
Du bist keinesfalls im grünen Bereich mit deinen Langzeitwerten, sondern im gelben Bereich - siehe Abb. 1 hier
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2017/dus_2017_S2_Praxisempfehlungen_3971961_Müller-Wieland_Definition__2__Online-PDF.PDF
Da kannst du auch lesen, daß sogen. 'Lifestyle Intervention', sprich Ernährung und Lebenstil weiterhin wichtig ist und mindestens 1 x Jahr, die Diabeteswerte überprüft werden sollen.
Am Montag mit deinem Arzt besprechen, welche Medikamente bei dir zur Behandlung in Frage kommen.
Gibt deren viele: Tabletten mit unterschiedlichen Wirkmechanismen, verschiedene Insuline - Langzeit, Kurzzeit (zu Mahlzeiten) und auch Mischinsulin.
Auch eine Kombination aus Tablette und Basalinsulin wäre ev. möglich, je nach dem, wie deine BZ-Werte insgesamt ausfallen.
Gewichtszunahme mag nur ein kleiner Grund sein für deine hohen Nüchternwerte.
Ev. hast du auch nicht mehr so genau auf Ernährung geachtet, bes. abends.
Zum Einstellen musst du nicht ins Krankenhaus.
Würde dir sogar davon abraten - Krankenhaus entspricht nicht (d)einem normalen Tagesablauf zuhause.
Meine Schulungen waren ambulant, die Insulindosierung wird angepasst an Lebensumstände wie z.B. Aufstehzeiten, regelmäßige Essenszeiten möglich oder nicht u.a.m.
Gruß Elfe -
Cracktros
Rang: Gastam 04.05.2018 19:17:07 | IP (Hash): 1666938218
Type Zero Diabetes ist eine Initiative die verdeutlichen möchte, dass der Staat den Kampf um Heilung des Diabetes nicht aufgegeben hat. Type Zero Diabetes ist eine Initiative die Mut machen möchte, alles daran zu setzen um das verhindern von Diabetes zu ermöglichen und einen entwickelten Diabetes vollständig zu heilen : Aber, die Initiative Type Zero Diabetes ist eine symbolische Initiative die, die Heilung in der Zukunft zum Ziel hat. Scheinbar hat da jemand etwas gewaltig missverstanden :-))
Type Zero Diabetes ist eine Initiative in der USA - Hierzulande ist man da etwas beschiedener. Mit Ausnahme des Arztes der aus einen Typ-2-Diabetes per Pinselstrich einen Type Zero Diabetes macht. Davon könnten die Amis lernen: Wozu forschen wenn ein Pinselstrich ausreicht *duckweg*
Bearbeitet von User am 04.05.2018 19:22:23. Grund: - -
am 08.05.2018 17:57:39 | IP (Hash): 358203793
Danke für die Antworten.
Ich war heute dort und er hat mich selbst etwas beraten.
Er hat mir 5mg Dapagliflozin/1000 mg Metforminhydrochlorid morgens und 1000mg Metforminhydrchlorid Abends verschrieben (sinnvoll?). Und ich soll mich gesünder ernähren. Vollkornbrot aus frisch geschrotetem Mehl und möglichst selbst und frisch kochen, und natürlich bewegen.
Ich bin eigentlich froh, dass er mich nicht ins Krankenhaus geschickt hat. Habe mich auch etwas schlau gemacht und gelesen, dass ein zu hoher Insulinspiegel nicht gerade gesund ist. Vielleicht will er es deswegen so versuchen?
Ich wollte eigentlich keine Wissenschaft draus machen, werde aber auf jeden Fall versuchen mein Gewicht wieder zu reduzieren, wenn es nicht mein ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Bearbeitet von User am 08.05.2018 18:02:51. Grund: Fehler korrigiert -
am 08.05.2018 18:29:17 | IP (Hash): 1929085098
Kudel schrieb:
Er hat mir 5mg Dapagliflozin/1000 mg Metforminhydrochlorid morgens und 1000mg Metforminhydrchlorid Abends verschrieben (sinnvoll?).
Sinnvoll ja, ob es ausreicht musst du sehen.
Ob Wissenschaft oder nicht, auf jeden Fall musst du dich um deinen Diabetes kümmern, sonst kümmert und belegt er dich. Ich würde mir an deiner Stelle ein BZ-Messgerät anschaffen und zur Kontrolle gelegentlich den BZ selbst messen. Dann kannst du sehen, ob deine jetzigen Medikamente zusammen mit der angepassten Ernährung und möglichst regelmäßiger Bewegung ausreichen oder ob du stärkere Medikamente bzw. wieder Insulin benötigst. So eine Katastrophe wie beim ersten Mal, dass dein BZ in die Höhe schießt und du es erst viel zu spät bemerkst. sollte dir nicht noch mal passieren.
Viel Erfolg, Rainer -
Michael74
Rang: Gastam 09.05.2018 10:39:11 | IP (Hash): 237733102
Kudel schrieb:
Danke für die Antworten.
Ich war heute dort und er hat mich selbst etwas beraten.
Er hat mir 5mg Dapagliflozin/1000 mg Metforminhydrochlorid morgens und 1000mg Metforminhydrchlorid Abends verschrieben (sinnvoll?). Und ich soll mich gesünder ernähren. Vollkornbrot aus frisch geschrotetem Mehl und möglichst selbst und frisch kochen, und natürlich bewegen.
Ich bin eigentlich froh, dass er mich nicht ins Krankenhaus geschickt hat. Habe mich auch etwas schlau gemacht und gelesen, dass ein zu hoher Insulinspiegel nicht gerade gesund ist. Vielleicht will er es deswegen so versuchen?
Ich wollte eigentlich keine Wissenschaft draus machen, werde aber auf jeden Fall versuchen mein Gewicht wieder zu reduzieren, wenn es nicht mein ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Wo liegt denn dein neuer hba1c wert? -
am 09.05.2018 10:55:29 | IP (Hash): 179810240
Michael74 schrieb:
Wo liegt denn dein neuer hba1c wert?
Für was wäre der denn wichtig? -
Michael74
Rang: Gastam 09.05.2018 14:36:24 | IP (Hash): 237733102
Sorry ...hatte vergessen dass der wert keine bedeutung beim verlauf eines diabetes hat......sorry mein fehler typ 1.....hoffe der arzt hat bzgl. Des diabetes das fieber gemessen damit er weiss wo er steht -
am 09.05.2018 14:51:51 | IP (Hash): 179810240
Michael74 schrieb:
Sorry ...hatte vergessen dass der wert keine bedeutung beim verlauf eines diabetes hat......sorry mein fehler typ 1.....hoffe der arzt hat bzgl. Des diabetes das fieber gemessen damit er weiss wo er steht
Liebe Michaela,
Du weißt nicht, was der HbA1c in der Diagnose und später als Kontrolle bedeutet.
Der Themenstarter ist Typ 2 – also braucht's keine weitere Diagnose.
Und dazu liegen die Nüchternwerte über 300 – da wird kein normaler Mensch einen "guten" HbA1c erwarten!
In den nächsten Monaten spielt der HbA1c wieder eine große Rolle – nämlich, ob die Therapie passt.
Michaela, eventuell solltest Du nicht weiter im Forum posten... kümmere Dich um Deinen Diabetes, lerne viel (und möglichst bald) über Deine Blutzuckerverläufe, verknüpfe damit solche Dinge wie Deine HbA1c – wenn das gut läuft kannst Du über "Tipps-geben" nachdenken. -
am 13.05.2018 13:08:54 | IP (Hash): 358203793
Michael74 schrieb:
Kudel schrieb:
Danke für die Antworten.
Ich war heute dort und er hat mich selbst etwas beraten.
Er hat mir 5mg Dapagliflozin/1000 mg Metforminhydrochlorid morgens und 1000mg Metforminhydrchlorid Abends verschrieben (sinnvoll?). Und ich soll mich gesünder ernähren. Vollkornbrot aus frisch geschrotetem Mehl und möglichst selbst und frisch kochen, und natürlich bewegen.
Ich bin eigentlich froh, dass er mich nicht ins Krankenhaus geschickt hat. Habe mich auch etwas schlau gemacht und gelesen, dass ein zu hoher Insulinspiegel nicht gerade gesund ist. Vielleicht will er es deswegen so versuchen?
Ich wollte eigentlich keine Wissenschaft draus machen, werde aber auf jeden Fall versuchen mein Gewicht wieder zu reduzieren, wenn es nicht mein ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Wo liegt denn dein neuer hba1c wert?
Hat er nicht gesagt, er kann schnell ungehalten werden und immer wenn ich fragen wollte, war er was am PC tippen. Die Sprechstundenhilfe meinte nur "sehr schlecht" und er sagte, "war schon mal besser". Interessiert hätte es mich aber auch.
Morgen früh werde ich mal Nüchtern messen (hab noch ein paar Teststreifen) und Dienstag hab ich nochmal nen Termin, da will er sehen wie ich die Medikamente vertrage, das Dapagliflozin scheint ja ein übels Zeug zu sein, merke aber außer dünnen Stuhlgang bis jetzt nichts negatives. -
am 13.05.2018 13:23:52 | IP (Hash): 1881530736
Kudel schrieb:
..., das Dapagliflozin scheint ja ein übles Zeug zu sein,.
Wer hat dir denn den Quatsch erzählt.
Es gibt Leute, die den SGLT2-Hemmer nicht vertragen. Es gibt aber weitaus mehr Leute, die ihn gut oder mit erträglichen Nebenwirkungen vertragen, Bei denen senkt er den BZ in vielen Fällen sehr gut. Wenn beides zutrifft, dann kann das für dich ein gut geeignetes Medikament sein.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen. -
Cracktros
Rang: Gastam 13.05.2018 15:12:34 | IP (Hash): 895811769
Kudel schrieb:
]
Hat er nicht gesagt, er kann schnell ungehalten werden und immer wenn ich fragen wollte, war er was am PC tippen. Die Sprechstundenhilfe meinte nur "sehr schlecht" und er sagte, "war schon mal besser". Interessiert hätte es mich aber auch.
Morgen früh werde ich mal Nüchtern messen (hab noch ein paar Teststreifen) und Dienstag hab ich nochmal nen Termin, da will er sehen wie ich die Medikamente vertrage, das Dapagliflozin scheint ja ein übels Zeug zu sein, merke aber außer dünnen Stuhlgang bis jetzt nichts negatives.
Das ist aber auch keine Art mit Patienten (Kunden) umzugehen. Ich wusste nicht ob ich Vertrauen in solch einer Praxis hätte. -
am 13.05.2018 15:41:32 | IP (Hash): 1881530736
Hallo Kudel,
lass dir doch die Kopie vom Laborzettel geben - darauf hast du Anspruch. Dann weißt du diesen und alle anderen Laborwerte und kannst, wenn du die Laborergebnisse aufhebst, auch später noch mal nachsehen.
Dem Arzt würde ich trotzdem so lange auf den Geist gehen, bis er mit den Wert sagt. Notfalls musst du auch ungehalten und ungeduldig werden.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen. -
am 14.05.2018 13:53:10 | IP (Hash): 358203793
Rainer schrieb:
Kudel schrieb:
..., das Dapagliflozin scheint ja ein übles Zeug zu sein,.
Wer hat dir denn den Quatsch erzählt.
Es gibt Leute, die den SGLT2-Hemmer nicht vertragen. Es gibt aber weitaus mehr Leute, die ihn gut oder mit erträglichen Nebenwirkungen vertragen, Bei denen senkt er den BZ in vielen Fällen sehr gut. Wenn beides zutrifft, dann kann das für dich ein gut geeignetes Medikament sein.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Habe ich gelesen. Viele Nebenwirkungen treten bei 1/10 ein, das ist schon recht viel, so weit ich das beurteilen kann. Am häufigsten sind scheinbar Entzündungen und Pilzbefall im Intimbereich, das hätte ich dann nicht so gerne.
Aber ich habe auf einem Umweg (psychiatrische Institutsambulanz) meinen Langzeitwert erfahren, der war bei 9,33. Ich bekomme auch Psychopharmaka, jetzt wollen die sehen, ob sie dran was ändern können, da die u.U. auch Diabetes auslösen können und das Hungergefühl steigern.
@Cracktos Das ist seine Art so, er meint es eigentlich gut (vielleicht zu gut), ist aber sehr eigen. Man muss ihn halt nehmen wie er ist. -
am 14.05.2018 17:04:32 | IP (Hash): 389568733
Kudel schrieb:
Am häufigsten sind scheinbar Entzündungen und Pilzbefall im Intimbereich, das hätte ich dann nicht so gerne.
... die gut behandelbar sind und anscheinend nur selten erneut auftreten. Du musst sehen, wie es bei dir läuft.
Die Vorteile sind, wenn es bei dir gut wirkt, auch erheblich:
- keine Unterzuckerung,
- keine Steigerung der Insulinresistenz, die zur Zunahme führen könnte und
- nach neusten Studienergebnissen: Herz- und Nierenschutz.
Wie gesagt, Vor- und Nachteile musst du je nach den bei dir auftretenden Wirkungen und Nebenwirkungen abwägen und dich dafür oder dagegen entscheiden. Es gibt ja zum Glück dann noch weitere Diabetesmedikamente, die aber neben der Wirkung auch alle Nebenwirkungen haben. Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem Medikament und mit deinem Arzt.
Beste Grüße, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen. -
am 14.05.2018 17:16:10 | IP (Hash): 987347680
Kudel schrieb:
Habe ich gelesen. Viele Nebenwirkungen treten bei 1/10 ein, das ist schon recht viel, so weit ich das beurteilen kann. Am häufigsten sind scheinbar Entzündungen und Pilzbefall im Intimbereich, das hätte ich dann nicht so gerne.
Diese Beschwerden können aber nicht durch das Mittel entstehen, sondern durch die Glukose, die Du damit mehr auspinkelst. Im Urin ist nämlich gesund keine, und die ist nun mal super Futter für Flora und Fauna.
Das Problem beginnt ohne Dapa ab 160-180mg/dl, weil Glukose darüber nicht in den Blutkreislauf zurück gefiltert und mit dem Urin ausgeschieden wird. Mit Dapa halt schon ab so um 140 und damit insgesamt ein bisschen mehr.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 15.05.2018 10:16:22 | IP (Hash): 358203793
OK, dann weiß ich bescheid. Ich denke, dann hätte ich es ohnehin bekommen, bei Nüchternwerten über 300. Heute Morgen war der Nüchternwert 209, sind allerdings abgelaufene Teststreifen.
Dann verlasse ich mich mal auf meinen Arzt.
Danke -
Elfe
Rang: Gastam 15.05.2018 19:52:20 | IP (Hash): 670949411
Hallo Kudel,
Zucker im Urin 'lieben' die kleinen Biester.
Aber dennoch sind Entzündungen und Pilzbefall nicht zwangsläufig.
Wichtig ist eine gute Abwehr durch die Hautbarriere - den natürlichen Hautschutzmantel erhalten und nicht durch vermeintlich nötige Reinlichkeit zerstören.
Beim täglichen Duschen den Intimbereich nicht wie wild einschäumen, reicht klares Wasser.
(Für Popo ev. ein Tröpfchem milde Waschlotion aufschäumen und abspülen).
Anderes Thema:
Zur Dokumentation deiner Werte, insbesondere auch Langzeitwert, dient für Diabetiker der Diabetes-Pass.
Wenn dein Arzt den nicht freiwillig herausrückt und handschriftlich die Werte einträgt, kannst du auch als Patient einen Diabetes-Pass besorgen und deinem Arzt vorlegen zum Ausfüllen.
http://www.vitanet.de/diabetes/gesundheits-pass
Kopie eines Laborzettels zu bekommen, macht zumindest 1 x Jahr Sinn, wenn die große Blutuntersuchung ansteht mit weiteren vielen Werten (wobei ein Teil davon wie Cholesterin ebenso im Pass eingetragen werden).
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 15.05.2018 19:54:25. Grund: x