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Unsicher bezüglich Blutzuckerwerten

  • Michael74

    Rang: Gast
    am 24.09.2018 15:06:01 | IP (Hash): 1359633396

    Ich kenne jemanden der hba1c 5,2 hatte und bei seinem ersten ogtt 210....danach hat die ärztin den test wiederholt und dann hatte er 160.....wer weiss vielleicht hätte er bei noch einem weiteren 120 gehsbt. Die ärztin fand die 160 auch sehr eigenartig wegen dem 5,2er wert


    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 24.09.2018 15:39:07 | IP (Hash): 1867587142
    Wo Du jetzt weißt, wie weit Dein Gerät von der ärztlichen Messung abweicht, kannst Du Deine Messungen ab sofort um etwa den Wert korrigieren. Und immer etwa, denn auch wenn die Zahlen zwischen den 10er Schritten schön genau aussehen, geben sie doch nicht mehr als die Tendenz, also eher zum Zehner drunter oder zum Zehner drüber.

    OK, Du hast eine sogenannte Glukosetoleranzstörung. Dabei liegen alle Deine Blutzucker-Messwerte auch unter erhöhter Belastung und völlig ohne Medis im Bereich einer sehr guten Diabetes-Behandlung praktisch nahe gesund, und es spricht sehr viel dafür, dass sich da nix weiter entwickeln muss, vor allem, wenn Du normal weiter BZ-schonend isst. Also absolut kein Grund, einen Strick zu kaufen und sich zu erschießen.

    Kurzfristig interessant wird vielleicht der HOMA-Index. Wenn der deutlich über normal sein sollte, kann das auf eine Empfängnisbehinderung hinweisen, die sich zwar nicht garantiert, aber in vielen Fällen mit Metformin ausräumen lässt. Gilt zwar dabei immer noch als off-label Gebrauch, aber wird wohl von immer mehr Gyns so gehandhabt.

    Ich mag nicht, wie Du dauernd den Kopf so tief hängen lässt, dass Du bei einem Deiner nächsten Schritte selbst drüber stolperst ;(

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Zolletta

    Rang: Gast
    am 24.09.2018 15:52:48 | IP (Hash): 526563806
    Hallo Jürgen,
    vielen Dank für Deinen Versuch der Aufmunterung, auch wenn er bei mir heute wohl nicht auf sehr fruchtbaren Boden fällt. Ich weiß ihn dennoch zu schätzen. Also: Messen soll ich gar nicht mehr, werde ich auch nicht mehr machen, wenn dann höchstens sporadisch, weil ich mir die Messstreifen gar nicht leisten kann, die sind ja schon schweineteuer und ich habe extrem viel Geld dafür ausgegeben. Über die in meinen Augen ziemlich starken Abweichungen zumm Messgerät war ich aber doch erstaunt.
    Auch finde ich es schon deprimierend, dass der gute HbA1c-Wert und die zuletzt noch normale Nüchternglucose so gar nichts über einen wirklich gesunden Blutzucker aussagen.
    Ich fragte mich halt noch immer, ob die erhöhten Werte mit meiner Körperkonstitution und meiner insgesamt über Jahre hinweg relativ kohlenhydratarmen Ernährung zu tun haben können, aber, was es auch sei ... ich werde es nicht erfahren. Ich muss mich jetzt mit einem weiteren Problem in meinem Leben abfinden und kann nur hoffen, dass die restlichen Untersuchungen nicht noch Schlimmeres zutage fördern.
    Das gehört zwar eigentlich nicht hier her, aber Du hast schon recht, insgesamt bin ich mit meinem Leben brutal unzufrieden. Das Schlimmste ist, dass ich seit Jahren um Verbesserungen kämpfe, ich im Gegenzug aber nur einen Rückschlag nach dem nächsten einstecken darf und inzwischen einfach keine Kraft mehr habe. Ach, und ich sag's nur der Vollständigkeit halber: Falls jetzt der Rat mit einem Psychologen kommt, da war ich schon, der konnte mir überhaupt nicht helfen und war selbst darüber überrascht, dass ein Mensch fast ausschließlich Pech im Leben haben kann. Das fand sogar ich dann schon beinahe beeindruckend.
  • Zolletta

    Rang: Gast
    am 24.09.2018 17:00:04 | IP (Hash): 526563806
    Aber was sagt, dass letztlich aus? Im Grunde genommen doch, dass auch der OGTT irgendwie störanfällig ist. Zwischen 210 und 160 liegt ja auch so einiges.
    Ich habe nun eben das Vergnügen, in der Maschinerie drin zu sein. Jetzt soll ich jedes Jahr so einen blöden OGTT machen. Schon der heute war für mich die totale Tortur.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 24.09.2018 19:05:04 | IP (Hash): 1359633396

    Der ist wohl auch gegenüber stress sehr anfällig. Da du ja, ohne dir zu nahe treten zu wollen, phsychisch sehr labil wirkst und wahrscheinlich sehr erregt warst wärend des ogtt könnte dies einen einfluss im negativen sinn gehabt haben. Vielleicht würde er anders aussehen wenn du deine phsysche im griff hast.
    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Zolletta

    Rang: Gast
    am 24.09.2018 22:42:57 | IP (Hash): 1133006485
    Dass ich jetzt als psychisch labil hingestellt werde, war mir schon fast klar. Angesichts meines Daseins ist das vermutlich auch kein wunder. Aber heute morgen war, außer, dass es mich tierisch genervt hat, dass mich die Ärztin quasi gezwungen hat, da heute morgen reinzukommen, in einer Woche, in der es überhaupt nicht passte und ich um 6.00 Uhr aufstehen musste und danach den ganzen Tag nicht mehr leistungsfähig war wegen des "tollen" Ergebnisses, war nichts. Jetzt soll ich den Scheiß auch noch einmal pro Jahr machen, aber ich habe schon beschlossen, das mach ich nicht. Wenn ich wenigstens außer der "Ernährungsempfehlung" was rumgekommen wäre. Dann hat die Ärztin auch noch ständig wahnsinnig sensibel von der "Schwangerschaft" gesprochen, die sich eh nicht mehr einstellen wird. Ach ja, und zur Krönung dufte ich bei der dritten Blutabnahme noch neben einer glücklichen Mami sitzen, die er Neugeborenes hätschelte. Mehr Mist geht echt nicht mehr, auch wenn mich hier keiner versteht.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 25.09.2018 07:43:00 | IP (Hash): 1359633396
    Die ärztin hat dich nicht gzwungen sondern du hast solange gebohrt bis sie den ogtt gemacht hat...dies hast du selver gesagt. Ob du ih n jetzt jährlich wiederholst ist deine sache und ich wüsste auch nicht ob ichs machen würde. Ansonten finde ich im gesamten threat den letzten beitrag von jürgen am besten. Du hast eine glukosestörung aber die muss sich nicht weiter verschärfen sonsern kann genauso stehen bleiben und dann hat sich garnichts verändert.

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  • Zolletta

    Rang: Gast
    am 25.09.2018 08:14:44 | IP (Hash): 526563806
    Dann habe ich das falsch dargestellt, wobei ich doch glaube geschrieben zu haben, dass ich darum gebeten hatte, die Insulinresistenz noch zu untersuchen und den OGTT möglichst nur dann zu machen, falls ich tatsächlich nochmal schwanger wäre, was ja ohnehin komplett unwahrscheinlich ist.
    Die Ärztin war es dann, die sagte, nein, das müssen wir jetzt machen, sonst ist es zu spät etc.
    Und was kam raus? Nix, außer: auf die Ernährung achten. Und ein weiteres Damoklesschwert, das über mir schwebt, denn über die Wahrscheinlichkeiten, mit dem Befund Diabetes zu bekommen, habe ich mich informiert und die sind doch sehr hoch. Da ich in meinem ganzen Leben noch nie das Glück hatte, dass etwas für mich letztlich zum besseren ausgeschlagen hat, weiß ich, worauf ich mich einstellen kann.
    Ich habe mich in den letzten Jahren ja schon recht gesund ernährt und eher weniger als zu viel gegessen und trotzdem bin ich jetzt in der Situation, hat also eh nix gebracht.
    Eins finde ich allerdings tatsächlich: Man sollte die Wissenschaft schon mal drauf aufmerksam machen, dass dieser HbA1c vielleicht zur Einstellung von Diabetikern taugt, aber letztlich nichts über einen gesunden Blutzuckerverlauf aussagt. Denn 5 %, wie bei mir sind ja mehr als "gesund" und trotzdem habe ich so eine doch nicht geringfügige Störung ...
    Bearbeitet von User am 25.09.2018 08:29:18. Grund: Tippfehler
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 25.09.2018 09:12:42 | IP (Hash): 1359633396
    Den wert nutzt doch schon seit jahren kein arzt mehr zum ausschluss. Das war doch von beginn an klar als der versuch gestartet wurde. Dann sollte dir bewusst werden dass jede schreckliche krankheit wie ein damoklesschwert über dir hängt.viel spass beim nachdenken was du alles bekommen hast. Mein freund ist letzte woche an krebs gestorben mit 40 jahren. Vor einem jahr war er kerngesund.

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    am 25.09.2018 09:25:23 | IP (Hash): 1847315451
    Super. Die Wissenschaft weiß bis heute nicht, was Diabetes ist. Der wird bislang mit willkürlich gesetzten Grenzwerten vom Hauptsymptom definniert, dem höher als allgemein als gesund gesehenen Blutzucker. Und wo die Grenzen willkürlich gesetzt sind, kommt es auf ein halbes Pfund mehr oder weniger zur Diagnose nicht wirklich an, vor allem nicht unterhalb des Rahmens, der für die ordentliche Diabetesbehandlung gilt.

    Es ist absoluter Schwachsinn zu glauben, dass sich mit irgendeinem BZ-Wert oder einer Kombination daraus die Entwicklung eines Diabetes für irgendeine Zeit sicher ausschließen lässt.
    Und es ist absoluter Schwachsinn zu glauben, dass bei einem völlig gesunden (auch das ist statistisch basierte willkürliche Definition) BZ nicht viel mehr als normal an Insulin in Umlauf sein und damit eine erhebliche Insulinresistenz vorliegen könnte.

    Charakteristisch für Diabetes Typ1 und Typ2 ist, dass der BZ damit unbehandelt immer höher anzusteigen pflegt. Mit Typ1 mit nachweislich immer weniger bis keinem eigenem Insulin, meistens innerhalb weniger Wochen bis Monate, mit Typ2 mit nachweislich immer mehr eigenem Insulin, meistens über Jahre, bis sich die Insulinausgabe auch hier verringert. Wird mit dem HOMA Index bestimmt.

    Und den BZ bei voll entwickeltem Diabetes 24/7 ordentlich bis gesund steuern ist keine Hexerei, sondern mit der Gewöhnung daran eine eher leichtere Übung. In meinen Augen eine leichte und leicht ausgleichbare Behinderung. Jeder appe Arm und jedes lahme Bein behindert um Welten mehr.

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