Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Unsicher bezüglich Blutzuckerwerten

  • Zolletta

    Rang: Gast
    am 30.09.2018 18:07:18 | IP (Hash): 1898404851
    Eins möchte ich noch sagen, ehe mein Account hier hoffentlich bald gelöscht wird.
    Ich bin der Meinung, egal, wie sehr einen ein User nerven oder wie wenig man ihn verstehen können mag, solche Aussagen wie die folgende sind ein No go:

    "Nichts disqualifiziert so eindeutig als Mutter, wie Dein zitierter Beitrag. Deine Biologie scheint dem bisher nur vorbeugende Rechnung getragen zu haben."

    Ich denke, keiner hier kennt mich aus vielleicht zwanzig Beiträgen, in denen ich zugegebenermaßen zum Teil mein Herz ausgeschüttet und zum Teil meinen Frust rausgelassen habe, so gut, um überhaupt ansatzweise beurteilen zu können, ob ich eine gute Mutter wäre. Jedoch einer Frau, die 9 Abgänge, genauer gesagt 2 Fehlgeburten und 7 frühe Abgänge erdulden musste und sich nichts mehr gewünscht hat, als ein Kind, zu sagen, die Biologie leiste dem Vorschub, weil sie sich "als Mutter disqualifiziert hat", finde ich geradezu erschreckend.
    Ich selbst käme nie auf die Idee, Derartiges zu sagen, niemandem gegenüber. Dazu kommt, dass ich Jürgen, der sich ja nicht gerade selten sehr apodiktisch äußert, meinerseits nie angegangen bin.
    Gut, das ist ein Forum über Diabetes, mit meinem unerfüllten Kinderwunsch bin ich hier ohnehin falsch, aber solche Äußerungen wie die oben, finde ich, egal in welchem Kontext, den Hammer und ich bin der Meinung, so sollte man nicht miteinander umgehen.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 01.10.2018 18:42:27 | IP (Hash): 1505651263
    Zolletta schrieb:
    Liebe Elfe,
    boah, das saß. Lass mich raten: Du hast natürlich eigene Kinder und auch nie ein Problem, welche zu bekommen?! Oder Du wolltest keine, aber ersteres scheint mir wahrscheinlicher, denn solche Frauen sind es vornehmlich, die anderen schreiben: "Ein eigenes Kind scheint Dir nicht gegeben zu sein." Vielen Dank.
    Und dann immer der tolle Ratschlag von wegen Pflegekindschaft. Ich will kein Kind aus einer problematischen Familie, auf das ich mich einlasse und das mir dann wieder von seinen "echten" Eltern genommen wird. Was ist das denn dann bitte für ein Schmerz? Das macht mich ja vollends kaputt.
    Ja, ich will das, was jede Durchschnittsfrau sich wünscht und auch ganz selbstverständlich bekommt, während ich mich seit zig Jahren und mit nunmehr 9 Abgängen rumquäle. Das wird so nebenbei zur Kenntnis genommen, bin ja nur ich. Solange man selbst das Problem nicht hat ...
    Ich werde nun noch mein letztes Geld für die letzte künstliche Befruchtung ausgeben und wenn das wieder nicht klappt, ist für mich de facto alles vorbei.
    Noch zum Thema Promotion: Damit habe ich mich auch nur rumgequält, fünf Jahre lang, in der Hoffnung, damit einen einigermaßen guten Job zu bekommen. Auch das hat nicht geklappt, ich bin beruflich totunglücklich, schlecht bezahlt und jede Bewerbung, die ich schreibe, wird abgelehnt.
    Ach ja, und nebenbei habe ich noch zig gesundheitliche Probleme, unter anderen ganz neu dazugekommen: Prädiabetes. Tolles Leben, echt.
    Gruß, Zoletta


    Hallo Zolletta,
    nun gut, dann werde ich mal was deutlicher: Von der Natur gegeben.
    Fakt ist, daß bereits viele Schwangerschaften aus unterschiedlichen Gründen nicht ausgetragen werden und vorher abgehen.
    Und wenn die Gene einen nicht lebensfähigen Menschen zulassen, ist es Eltern nicht vergönnt, ein eigenes Kind zu bekommen. Für mich ist das vorausschauende Natur (Biologie … wie auch immer).
    Und, wir können uns streiten, ab wieviel Zellen ist ein Kind ein Kind und sogen. Sternenkinder.
    Mein Gewissen lässt in keinster Weise zu, unter diesen Bedingungen so oft - nun auch noch künstliche Befruchtung - zu versuchen.

    Wie es ist, in einer 'problematischen' Familie aufzuwachsen, weiß ich nur zu gut.
    Deshalb wollte ich natürlich bei den eigenen Kindern alles besser machen.
    Doch dafür braucht es den richtigen Partner, der dieses auch möchte.

    Es gibt auch niederschwellige Hilfsangebote für Kinder, wo man sich einbringen kann - ehrenamtlich.
    Auch damit kann man viel für Kinder tun.
    Ich selber bin jedenfalls sehr dankbar für diese Hilfe, wäre sonst nicht erwachsen geworden.

    Prädiabetes sollte dein/kein Problem für dich sein.
    Heißt nur, daß man etwas bewusster hinschaut, was man isst und trinkt.
    Jährlich Langzeitwert bestimmen lassen - oGTT jährlich eigentlich nicht notwendig, ev. jetzt von Ärztin angesprochen aufgrund aktueller Gespräche.
    Selber bin ich später 1er/INSULINER.
    Nicht so einfach, aber man gewöhnt sich.
    Eigentlich mein kleinstes Problem - weil irgendwie logisch/rechnen.

    Wäre zumindest höflich, wenn du die Forumsbeiträge an dich lesen und zumindest ansatzweise durchdenken würdest, statt Vorurteile/Vermutungen auszuschütten. Jeder von uns hat seine eigene Biographie.

    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 64
    Mitglied seit: 04.07.2018
    am 01.10.2018 23:39:37 | IP (Hash): 183638859
    Elfe schrieb:

    Wäre zumindest höflich, wenn du die Forumsbeiträge an dich lesen und zumindest ansatzweise durchdenken würdest, statt Vorurteile/Vermutungen auszuschütten. Jeder von uns hat seine eigene Biographie.

    Gruß Elfe



    Wenn Zollettas Insulinresistenz mal genau so ausgeprägt wird, wie die Resistenz über andere Meinungen nachzudenken, dann wird das sicher anstrengend...........

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!


    Bearbeitet von User am 01.10.2018 23:40:09. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Zolletta

    Rang: Gast
    am 02.10.2018 07:59:40 | IP (Hash): 526563806
    Ich für mein Teil finde es sehr traurig, wie das hier abläuft.
    Das letzte, was man mir vorwerfen kann, ist, dass ich mich nicht mit den Antworten befasst hätte, die man mir hier gegeben hat. Dann pampig zu reagieren, wenn meine Reaktion nicht so ausfällt, wie es der Schreibende sich erwartet hat, finde ich wenig passend. Und tut mir leid, Elfe, Deine Meinung zu Fehlgeburten und künstlicher Befruchtung teile ich nun einmal nicht. Wenn es nach dir ginge, dürfte keine Frau mit verklebten Eileitern, kein Mann mit nicht ganz optimalem Spermiogramm ein Kind haben. Ich kann nur sagen, es ist sehr einfach, wenn man selbst Kinder hat (was ich bei Dir nicht einmal weiß, denn Dein Posting war diesbezüglich nicht eindeutig) oder keine will, dies anderen abzusprechen. Es ist auch leicht, sich über das Leid anderer Menschen zu erheben und noch eins draufzusetzen.
    Dass nun abschließend einige Leute mirgegenüber ausgesprochen beleidigend werden, finde ich schade und verletzend. Ich selbst bin von mir aus niemanden angegangen.
    Ich bitte um Verständnis darum, dass ich auf die letzten beleidigenden Äußerungen nicht mehr reagieren werde (die von skytower ist im übrigen auch noch sachlich falsch, eine Insulinresistenz wurde bei mir noch nicht einmal diagnostiziert, also läuft auch dieser "Gag" auf meine Kosten fatalerweise in die Leere).
    Ich möchte mich an dieser Stelle verabschieden und denjenigen noch einmal danken, die versucht haben, mir in der Sache zu helfen. Ich habe mir bezüglich der Zuckerwerte eine Meinung bilden können und es war ein Fehler, die dahinterliegende Problematik überhaupt zu schildern, das sehe ich ein.
    Euch alles Gute!
    Gruß, Zolletta
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 02.10.2018 10:36:27 | IP (Hash): 1059847465
    Wie ich Dich verstehe, willst Du unbedingt DEIN KIND zur Erfüllung DEINES Lebens, weil ein Kind jeder normalen Frau von Natur aus zustehe.
    Sorry, aber ich hatte so ein Frauenbild bislang als überkommen und überstanden abgehakt und so eins meinen Töchtern vor 35 Jahren schon nicht mehr vermittelt.

    Und dieser DEINER einen absoluten Erfüllung ordnest Du nach Deiner Schilderung seit Jahren ALLES ANDERE völlig unter, willst dieses Kind praktisch mit all Deiner Kraft und Macht an Dich und in Dich rein (letzte Kohle für Befruchtungsversuch) reißen.

    Doch, ich weiß von wenigen Müttern in meinen Umfeldern, die ihre Selbstverwirklichung ausschließlich an ihren Kindern aufgehängt haben. D.h. ihre Kinder sind praktisch ihr Eigentum und sie allein wissen selbst bei den erwachsenen noch ausschließlich, was für die gut ist.

    Dabei fällt mir immer die Kreidekreis Parabel ein und im Gegensatz zu der darin eine Grusche, die ihr Kind mit allen Folgen um jeden Preis krampfhaft festhält :(


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 02.10.2018 17:29:21 | IP (Hash): 1505651263
    Hallo Jürgen,
    stimme dir zu: Frauenbild ist vollkommen überholt.
    Viel mehr wird heutzutage die Familie als Ganzes als wichtig angesehen mit Einbeziehung des Vaters (was bei Zollettas Sichtweise vollkommen fehlt), sowohl was Erziehung als auch Einkommen betrifft.

    Finde, Zollettas Bedauern zum Ansprechen des Themas jenseits von Diabetes, bedauerlich.
    Denke, wie schon gesagt, daß jeder seine eigene Biographie hat, anderes auch hier besprochen werden darf/kann.

    Gruß Elfe