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Unsicher bezüglich Blutzuckerwerten
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Michael74
Rang: Gastam 11.09.2018 15:07:16 | IP (Hash): 296795987
Vielleicht solltest du dich einweisen lassen, was du so von deinem seelenleben erzählst klngt nicht gut. Vielleicht brauchst du medikamentöse hilfe. Wünsch dir alles liebe. -
Zolletta
Rang: Gastam 11.09.2018 15:37:46 | IP (Hash): 526563806
Vielleicht hättest Du Dir nach dem, was ich oben geschrieben habe, diesen Kommentar verkneifen können/sollen? Aus welchem Grund sollte ich mich bitte einweisen lassen, weil ich einen unerfüllten Kinderwunsch nicht verwinden kann? Medikamentöse "Hilfe" im Sinne von Psychopharmaka, was Du wohl meinst, wäre da wohl eher kontrakproduktiv.
Bearbeitet von User am 11.09.2018 15:38:22. Grund: Tippfehler -
Michael74
Rang: Gastam 11.09.2018 17:49:23 | IP (Hash): 296795987
Ich finde den text von jürgen super. Du solltest eonfach lernen loszulassen. Du suchst einen schuldigen für dein problem und wählst den nicht vorhandenen diabetes. Dein hba1c wird sicher auch bei 5 bis 5,4 liegen aber dass wird dich auch nicht davon abhalten zu denken dass deine werte zu hoch sind. Daher meine idee mit der therapie. Das war nicht böse gemeint. -
Zolletta
Rang: Gastam 11.09.2018 18:49:31 | IP (Hash): 1133006485
Das mit dem HbA1c wird man sehen, aber selbst wenn er in der Norm wäre, habe ich nicht zuletzt hier gelernt, dass das nichts über eine etwaige Störung aussagt, ggf. sogar von Dir selbst, ich erinnere mich nicht mehr.
Was Therapien betrifft: Es gibt gravierende Unterschiede zwischen Psychotherapien - die ich mehrfach erfolglos probiert habe - und "einweisen" lassen bzw. Medikamenteneinnahme. Psychopharmaka habe ich vor langen Jahren einmal wegen eines Tinnitus probiert, der mich sehr belastet hat und unter dem ich im übrigen heute noch leide -- es hat rein gar nichts gebracht, außer katastrophalsten Nebenwirkungen. Dieses Zeug würde ich nie wieder anfassen, ganz abgesehen davon, dass es bei Kinderwunsch absolut kontraindiziert ist.
Bezüglich der guten Ratschläge:
Hast Du denn einen unerfüllten Kinderwunsch? Falls ja, wie gehst du damit um?
Aber lass mich raten: Du hast entweder noch keine Kinder, Du hast Kinder oder Du willst keine haben. Solche Tipps kommen nämlich immer von Menschen, die das Problem einfach nicht kennen.
Ich möchte in diesem Forum aber auch nicht mehr darüber sprechen. Das Blutzuckerproblem - und ich gehe nach wie vor davon aus, dass es besteht - werde ich mit der Ärztin besprechen und kann nur hoffen, dass ich da ernst bzw. ernster genommen werde. Einen Schlaganfall in relativ jungen Jahren wie bei meinem Vater würde ich gerne vermeiden.
Ich suche im übrigen auch keinen "Schuldigen" für meinen unerfüllten Kinderwunsch. Wenn es einen gibt, ist es das Leben selbst, das mich seit meiner Geburt in jeder Hinsicht stiefmüttlerlich behandelt hat (bei meiner Lebensgeschichte blieb im übrigen drei von drei Psychologen nur noch der Mund offen stehen) und mit DEM Thema möchte ich hier wirklich nicht mehr anfangen.
Danke also für alle Ratschläge bezüglich des Blutzuckers, die ich bekommen habe. -
Zolletta
Rang: Gastam 11.09.2018 18:50:31 | IP (Hash): 1133006485
Michael74 schrieb:
Wieso kann sie davon ausgehen dass diabetes bei hba1c um 5 nicht ihr problem ist. Da kann auch ein störung vorliegen elfchen
Ja, das mit der Störung, warst tatsächlich du! -
am 11.09.2018 19:01:42 | IP (Hash): 746089703
Auch wenn sich’s für Dich gegenwärtig so anfühlt, als wärst Du mit dem Problem alleine, befindest Du dich weltweit in millionenfacher Gesellschaft mit der weit überwiegenden Mehrzahl der Betroffeninnen in Ländern/Gesellschaften, in denen Frauen noch immer als 2. Klasse Mensch gelten und ohne Kinder zudem auch noch als völlig mangelhaft. War bei uns vor 50-60 Jahren auch noch so, bis unsere Gesellschaft akzeptieren gelernt hat, dass sich die traditionelle Frauenrolle mit den vielen gefallenen Soldaten nicht aufrecht erhalten ließ und dass sich die Frauen, die der Krieg ohne Männer und mit Kindern und ohne in den Trümmern des neuen Friedens ausgesetzt hatte, längst als vollwertige Mitglieder - nix 2. Klasse! - bewährt hatten.
Und noch viel mehr Millionen Frauen wie Du haben dieses finstere Tal mit den Jahren durchgestanden und auf der anderen Seite zu vorher nicht so gesehenen Möglichkeiten persönlicher Zufriedenheit gefunden. Auch wenn Dir kein Kind mehr gelingen sollte, bin ich mir aus meiner 71 Jahre alten Perspektive sicher, dass auch Du in einigen Jahren Deinen Frieden mit Deinem Schicksal schließen und die eine oder andere Aufgabe als Deine und darin Zufriedenheit und Glück finden wirst. Sicher ganz anders, als Du dir heute mit einem Kind erträumst, und die Erinnerung an diesen Traum wird sicher bleiben, aber sie wird nach und nach nachlassen, Dein Leben und Dein Fühlen zu dominieren und Dir mehr und mehr Raum geben, Dich immer uneingeschränkter von Bitterkeit und Tränen mit jeder Frau in Deinen Umfeldern zu freuen, die ein Kind bekommt. Daumendrück :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Zolletta
Rang: Gastam 11.09.2018 19:11:00 | IP (Hash): 1133006485
Hallo Jürgen,
da kann ich leider GANZ SICHER sagen, dass das nie passieren wird. Ganz sicher nicht. Und ich kenne auch niemanden, dem das wirklich gelungen ist. Ich kenne tatsächlich entfernt eine ältere Frau, die auch kein Kind haben durfte und sie hat mir einmal gesagt, dass sie das nie verwunden hat und ihr Leben als gescheitert empfindet.
Genau so geht es mir auch, schon jetzt. Ich habe trotz wahnsinniger Mühen, Fleiß und allseits bescheinigter Intelligenz, nichts von dem erreicht, was ich mir im Leben einmal erträumt habe. Weder beruflich noch privat. Einfach, weil ich nie auch nur ein Quäntchen Glück hatte. Hätte ich die Wahl, leider habe ich sie ja nicht, ich würde ohne zu zögern wählen, nie geboren worden zu sein, wenn ich mein jetziges Leben ansehe. Aber eigentlich wollte ich zu diesen Dingen nichts mehr schreiben, weil dann gleich wieder Leute auf den Plan treten, die mir erklären, wie unmöglich diese Haltung ist und dass ich mich doch besser einweisen lassen soll, wenn ich (unverschuldet) keine Freude am Leben habe. Und überhaupt, wie ich auf die Idee komme, ein Kind zu wollen, wenn ich doch selbst lieber nicht auf dieser Welt gewesen wäre. Da beißt sich dann die Katze in den Schwanz und das alles hat ja auch mit Diabetes und Blutzucker nichts mehr zu tun.
Dir wünsche ich auch alles Gute und danke für Deine Mühe, ich hoffe sehr, dass mir die Diabetologin nächste Woche helfen kann und es noch eine Lösung für mich gibt, sonst weiß ich tatsächlich nicht mehr weiter ...
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Zolletta
Rang: Gastam 19.09.2018 11:53:28 | IP (Hash): 526563806
Da mir hier einige so bereitwillig und freundlich geholfen haben, möchte ich mich nochmal melden.
Meine Hausärztin hat vor zwei Wochen nüchtern 92 gemesen und einen HbA1c von 5 (so wie die letzten Jahre).
Die Diabetologin möchte trotzdem eine Glucosetoleranztest machen und den HOMA bestimmen, also wird das nächsten Montag gemacht.
Allerdings wird nur am Anfang und nach zwei Stunden gemessen, weil ich nicht schwanger bin. Und die höchsten Werte hatte ich de facto immer nach einer Stunde ...
Überhaupt nahm die Diabetologin den 1-Stunden-Wert nicht so wichtig, wie es mir ausgehend von den Diskussionen hier und auch anderweitigen Infos im Netz schien.
Aber ich kann ja nichts anderes machen als der Ärztin hier zu vertrauen. Sie erwartet auch nichts Gravierendes. -
Michael74
Rang: Gastam 19.09.2018 12:28:58 | IP (Hash): 1359633396
Hi zoletta.
Vertraue deiner ärztin, welche so wie auch andere diabetologen den hba1c in der diagnose nicht vertrauen und ihm im gesunden bereich keine wertschätzung schenken. Eine richtige diagnose ist notwendig. -
Zolletta
Rang: Gastam 19.09.2018 12:42:04 | IP (Hash): 526563806
Wie gesagt, ich mache es, aber sie hat eigentlich schon gesagt, dass für sie der HbA1c entscheidend ist und Diabetes eigentlich komplett ausgeschlossen ist und dass sie es nur wegen des Kinderwunsches macht bzw. zu meiner Beruhigung. -
am 19.09.2018 17:01:28 | IP (Hash): 773230457
Hallo Zoletta,
macht die Diabetologin wenigstens einen oGTT mit Insulinmessung?
Eine kräftige Insulinresistenz kann man auch am 2h-Wert und oft auch schon am Nüchternwert erkennen.
Bearbeitet von User am 19.09.2018 17:02:55. Grund: . -
am 19.09.2018 17:49:55 | IP (Hash): 502693731
Und bitte, noch einmal für das sachlich richtige Verständnis, vielleicht auch bei der Diabetologin: Insulinresistenz bedeutet nicht zwangsläufig irgendwie auch nur ein bisschen erhöhter BZ, sondern im Verhältnis zum jeweiligen BZ mehr oder weniger gewaltig erhöhter Insulin-Umsatz!!!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Michael74
Rang: Gastam 19.09.2018 18:08:54 | IP (Hash): 1359633396
hjt_Jürgen schrieb:
Und bitte, noch einmal für das sachlich richtige Verständnis, vielleicht auch bei der Diabetologin: Insulinresistenz bedeutet nicht zwangsläufig irgendwie auch nur ein bisschen erhöhter BZ, sondern im Verhältnis zum jeweiligen BZ mehr oder weniger gewaltig erhöhter Insulin-Umsatz!!!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Vielleicht könntest Du eine Kopie dieses Beitrages von Jürgen mit zu der Diabetologin nahmen, damit sie auch weiß, worauf sie zu achen hat; häufig wird dies von Diabetologen übershen wenn sie nicht fachkompetente Hilfe erhalten. -
Michael74
Rang: Gastam 19.09.2018 18:10:33 | IP (Hash): 1359633396
Rainer schrieb:
Hallo Zoletta,
macht die Diabetologin wenigstens einen oGTT mit Insulinmessung?
Eine kräftige Insulinresistenz kann man auch am 2h-Wert und oft auch schon am Nüchternwert erkennen.
Bitte auch nochmal den Hinweis von Dr. Rainer der Diabetoligin zukommen lassen; danke. -
am 19.09.2018 19:15:44 | IP (Hash): 1895408449
Michael74 schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Und bitte, noch einmal für das sachlich richtige Verständnis, vielleicht auch bei der Diabetologin: Insulinresistenz bedeutet nicht zwangsläufig irgendwie auch nur ein bisschen erhöhter BZ, sondern im Verhältnis zum jeweiligen BZ mehr oder weniger gewaltig erhöhter Insulin-Umsatz!!!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Vielleicht könntest Du eine Kopie dieses Beitrages von Jürgen mit zu der Diabetologin nahmen, damit sie auch weiß, worauf sie zu achen hat; häufig wird dies von Diabetologen übershen wenn sie nicht fachkompetente Hilfe erhalten.
Ich weiß, dass Du's nicht für möglich hältst, aber ich hab schon einige gestandene Diabetologen erlebt, die IR ausschließlich bei erhöhtem BZ vermuten und überprüfen.
Der Hintergrund ist einfach: Diabetologen haben zu 90% mit den Folgen von zu hohem BZ zu tun. BZs im Bereich der Diagnosegrenzen und noch darunter sind für die meisten von ihnen Amateur- und Hobby-Größen, die mit richtiger Arbeit nix zu tun haben.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 11:27:51 | IP (Hash): 526563806
Also, wenn ich das richtig verstanden habe, wird der HOMA bestimmt, es werden da nüchtern Laborwerte gemacht. Und dann wird der Glucosetoleranztest gemacht, allerdings nur mit Messung nach 2 Stunden, das andere mit Messung nach einer Stunde wird wohl bei Schwangere gemacht. Ich denke auch nicht, dass das Insulin ein zweites Mal bestimmt wird.
Ich persönlich ärgere mich inzwischen, dass ich mich so verrückt gemacht habe/mache und die Geister, die ich rief, jetzt sozusagen ausbaden muss. Ich muss da nächste Woche hin und vorher mindestens täglich 150 g Kohlenhydrate zu mir nehmen, was mich gewaltig schafft, weil ich es nicht gut vertrage. Außerdem bekomme ich auf der Arbeit Probleme, aufgrund mehrfacher Abwesenheit bin und die KB folgt ja erst nächsten Monat ...
Ich hatte gehofft, dass man aufgrund meiner zwar leicht erhöhten Nüchternwerte und meines normalen HbA1c damit auskommt, zunächst noch eine Insulinresistenz auszuschließen und den oGTT erst im Falle einer tatsächlichen Schwangerschaft macht. Sie war auch sichtlich hin und hergerissen und hat mehrfach gemeint, dass sie nicht denkt, dass der OGTT irgendwas erbringen wird, aber für den Fall der Fälle, naja ... Nun habe ich riesigen Stress und ich fühle mich im Grunde noch schlechter.
Aber wie gesagt: Ich bin selbst schuld, habe das Theater gemacht, jetzt muss ich es ausbaden, da kann ich mir nicht leidtun und auch anderen nicht :-) -
Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 11:28:42 | IP (Hash): 526563806
Ach ja, was Insulinresistenz ist, hat die Ärztin de facto sehr kompetent gewusst. -
Michael74
Rang: Gastam 20.09.2018 12:03:58 | IP (Hash): 1359633396
Zolletta schrieb:
Ach ja, was Insulinresistenz ist, hat die Ärztin de facto sehr kompetent gewusst.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
Aber doch erst nachdem du ihr die hilfestellung von Dr. Rainer und Jüregen gegeben hast, oder? -
Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 12:47:03 | IP (Hash): 526563806
Nein, de facto nicht.
Gut, Ihr seid hier die Diabetiker und habt sicher Eure Erfahrungen, die ich natürlich weder in Abrede stellen möchte noch kann. Ich selbst habe in anderen Kontexten auch so manches erlebt, aber Ärzten grundsätzlich Inkompetenz unterstellen zu wollen, finde ich doch etwas heikel und auch erstaunlich.
Ich meine, wenn ich das richtig sehe, ist die Definition von Insulinresistenz doch etwas für einen Diabetologen sehr Zentrales und vom Prinzip her sogar für einen einigermaßen gebildeten Laien nachvollziehbar ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Diabetologe wirklich nicht wissen soll, was das ist. Auch meine Hausärztin war da sehr gut informiert ebenso wie die Kinderwunschärztin. -
Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 12:49:21 | IP (Hash): 526563806
Ach ja, die Ärztin sagte übrigens auch, dass Insulinresistenz aus ihrer Praxiserfahrung wohl weit überwiegend bei kräftigeren Leuten vorkommt, bei dünnen aber nicht ausgeschlossen ist. Deswegen soll es bei mir ja auch überprüft werden. Zumal es beim Kinderwunsch ggf. eine Rolle spielen kann. -
Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 14:29:01 | IP (Hash): 526563806
Unabhängig davon haben meine eine Zeitlang durchgezogenen Messungen aber doch dazu beigetragen, ein bisschen zu erkunden, was für mich persönlich gesünder scheint und was weniger. Mein Blutzucker verhält sich zu 80 % normal, auch mit Schokolade und Keksriegeln hat er eigentlich keine Probleme, ebenso wenig mit Weintrauben. Was er "nicht mag" sind Fertiggerichte aller Art wie Asia Nudeln, Gummibärchen etc.
Da geht er 1 Stunde nach dem Essen auf ca. 160/170, nach zwei Stunden ist er aber auch dann wieder normal. Gut, das zeigt wohl auch der HbA1c, dass die Spitzen nur eher kurz sein können, sonst müsste isch das ja darin wiederspiegeln, wenn ich richtig verstanden habe.
Im Sinne meiner Gesundheit werde ich auf bestimme Sachen dann wohl in Zukunft verzichten oder sie aber nur noch sehr selten essen (manchmal bestelle ich einfach gerne beim Inder, muss aber nicht so oft sein ...) -
am 20.09.2018 14:35:56 | IP (Hash): 799802575
Zolletta schrieb:
Im Sinne meiner Gesundheit werde ich auf bestimme Sachen dann wohl in Zukunft verzichten oder sie aber nur noch sehr selten essen (manchmal bestelle ich einfach gerne beim Inder, muss aber nicht so oft sein ...)
Das ist eine gute Strategie, auch mit den gelegentlichen Ausnahmen.
Es freut mich für dich, dass du bei der Diabetologin die komplette Untersuchung bekommst. Auf das Ergebnis bin ich gespannt.
Alles Gute, Rainer
Übrigens: Zum Umgang mit den sinnbefreiten Beiträgen von Michaela gibt es eine einfache Strategie: 'skip' - nicht weiter beachten. -
Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 15:24:34 | IP (Hash): 526563806
Ich hoffe ja immer noch, dass nicht allzu viel bzw. nichts Schlimmes herauskommt. Wobei ich mir nach hohen Messungen, die Gott sei Dank nicht so häufig vorkamen, natürlich immer wieder Sorgen machte. Aber es ist schon mal vorteilhaft, zu wissen, dass manche Dinge für einen halt nicht so gut sind. Die Diabetogin sagte im übrigen auch, sie sei der Meinung, stark zuckerhaltige Getränke wie Cola, Limo etc. seien für niemanden gut, auch nicht für komplett Gesunde, jedenfalls nicht in den oft konsumierten Mengen.
Michaela? Michael74?
Naja, sagen wir so, ich war schon ein bisschen erstaunt über den Ratschlag, Ausdrucke aus dem Forum mit zum Arzt zu nehmen. Käme wohl etwas seltsam rüber, oder?
Ich musste aber doch sehr über einen Artikel lachen, in dem ein Diabetologe beschrieb, wie er mit Kollegen ein Blutzuckergerät getestet hat, das den Zuckerwert offenbar dauerhaft in Echtzeit abbildet. Die haben dann wohl Süßkram wie Dominosteine gegessen und Orangensaft getrunken und einige von ihnen wurden recht hektisch, weil der Blutzucker doch ziemlich anstieg, worauf sie sofort ihren Langzeitwert bestimmen ließen und manche auch einen OGTT durchführten, was dann aber alles unauffällig war. In dem Artikel ging es glaube ich darum, welche Werte nach dem Essen denn nun als komplett normal zu gelten hätten und dass es gar nicht so einfach sei, das abschließend und allgemein festzulegen.
Bei meiner Mutter ist es zum Beispiel auch so, dass sie Werte hat wie ich (sie ist allerdings um die 80), dass sie aber keinen Diabetes hat und auch nie einen Schwangerschaftsdiabetes hatte. Kann natürlich sein, dass ich auch da, wie in vielen anderen hormonellen Dingen (Periode etc.) nach ihr gehe ... -
am 20.09.2018 16:41:37 | IP (Hash): 799802575
Hallo Zoletta,
ich finde diese Untersuchung zur Frage, wie ein gesunder BZ verläuft, gut:
https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
Interessant sind neben der dicke Mittellinie die Grenzen, in denen ein gesunder BZ durchaus verlaufen kann.
Zwischen total gesund und krank (Diabetes) existiert dann ein großer Bereich, in dem die BZ-Automatik nicht mehr ganz gesund reagiert aber noch lange kein Diabetes vorliegt. In diesem Bereich kann man sich Gedanken machen, wenn wie bei dir bestimmte Probleme vorliegen oder wenn man für sich ein erhöhtes Diabetesrisiko vermutet. Man muss es aber nicht unbedingt tun, wenn man sich ansonsten bester Gesundheit erfreut. Jeden für krank zu erklären, bei dem die BZ-Automatik nicht mehr ganz gesund reagiert, wie Michaela das gerne möchte, ist einfach Blödsinn.
Beste Grüße und ein gutes Ergebnis, Rainer
Übrigens Michael / Michaela stammt aus ihrem Vorstellungsthread
https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/11666/Neu-im-Club
Eigentlich ist das nicht groß erwähnenswert aber bei ihr deshalb besonders lustig, weil sie bereits mehrfach bestritten hat, jemals Michaela gewesen zu sein.
Michael74 schrieb:
Mit schönem Gruß Michael, der eigentlich Michaela heißt :)
Bearbeitet von User am 21.09.2018 11:37:05. Grund: . -
Michael74
Rang: Gastam 20.09.2018 20:19:41 | IP (Hash): 1359633396
Für was der dr. Rainer alles zeit hat. Tipps an die kollegen bzgl. Der verwendung des ogtt, diagnosestellung im internet un dann auch noch die zeit finden threats zu finden. Ich persönlich ziehe meinen hut. So konnte es aber auch als hausmeister in leipzig nicht funktionieren....
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.