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Unsicher bezüglich Blutzuckerwerten

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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 19.09.2018 17:01:28 | IP (Hash): 773230457
    Hallo Zoletta,

    macht die Diabetologin wenigstens einen oGTT mit Insulinmessung?

    Eine kräftige Insulinresistenz kann man auch am 2h-Wert und oft auch schon am Nüchternwert erkennen.
    Bearbeitet von User am 19.09.2018 17:02:55. Grund: .
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 19.09.2018 17:49:55 | IP (Hash): 502693731
    Und bitte, noch einmal für das sachlich richtige Verständnis, vielleicht auch bei der Diabetologin: Insulinresistenz bedeutet nicht zwangsläufig irgendwie auch nur ein bisschen erhöhter BZ, sondern im Verhältnis zum jeweiligen BZ mehr oder weniger gewaltig erhöhter Insulin-Umsatz!!!

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 19.09.2018 18:08:54 | IP (Hash): 1359633396
    hjt_Jürgen schrieb:
    Und bitte, noch einmal für das sachlich richtige Verständnis, vielleicht auch bei der Diabetologin: Insulinresistenz bedeutet nicht zwangsläufig irgendwie auch nur ein bisschen erhöhter BZ, sondern im Verhältnis zum jeweiligen BZ mehr oder weniger gewaltig erhöhter Insulin-Umsatz!!!

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Vielleicht könntest Du eine Kopie dieses Beitrages von Jürgen mit zu der Diabetologin nahmen, damit sie auch weiß, worauf sie zu achen hat; häufig wird dies von Diabetologen übershen wenn sie nicht fachkompetente Hilfe erhalten.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 19.09.2018 18:10:33 | IP (Hash): 1359633396
    Rainer schrieb:
    Hallo Zoletta,

    macht die Diabetologin wenigstens einen oGTT mit Insulinmessung?

    Eine kräftige Insulinresistenz kann man auch am 2h-Wert und oft auch schon am Nüchternwert erkennen.



    Bitte auch nochmal den Hinweis von Dr. Rainer der Diabetoligin zukommen lassen; danke.
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    am 19.09.2018 19:15:44 | IP (Hash): 1895408449
    Michael74 schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Und bitte, noch einmal für das sachlich richtige Verständnis, vielleicht auch bei der Diabetologin: Insulinresistenz bedeutet nicht zwangsläufig irgendwie auch nur ein bisschen erhöhter BZ, sondern im Verhältnis zum jeweiligen BZ mehr oder weniger gewaltig erhöhter Insulin-Umsatz!!!

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Vielleicht könntest Du eine Kopie dieses Beitrages von Jürgen mit zu der Diabetologin nahmen, damit sie auch weiß, worauf sie zu achen hat; häufig wird dies von Diabetologen übershen wenn sie nicht fachkompetente Hilfe erhalten.


    Ich weiß, dass Du's nicht für möglich hältst, aber ich hab schon einige gestandene Diabetologen erlebt, die IR ausschließlich bei erhöhtem BZ vermuten und überprüfen.

    Der Hintergrund ist einfach: Diabetologen haben zu 90% mit den Folgen von zu hohem BZ zu tun. BZs im Bereich der Diagnosegrenzen und noch darunter sind für die meisten von ihnen Amateur- und Hobby-Größen, die mit richtiger Arbeit nix zu tun haben.

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  • Zolletta

    Rang: Gast
    am 20.09.2018 11:27:51 | IP (Hash): 526563806
    Also, wenn ich das richtig verstanden habe, wird der HOMA bestimmt, es werden da nüchtern Laborwerte gemacht. Und dann wird der Glucosetoleranztest gemacht, allerdings nur mit Messung nach 2 Stunden, das andere mit Messung nach einer Stunde wird wohl bei Schwangere gemacht. Ich denke auch nicht, dass das Insulin ein zweites Mal bestimmt wird.

    Ich persönlich ärgere mich inzwischen, dass ich mich so verrückt gemacht habe/mache und die Geister, die ich rief, jetzt sozusagen ausbaden muss. Ich muss da nächste Woche hin und vorher mindestens täglich 150 g Kohlenhydrate zu mir nehmen, was mich gewaltig schafft, weil ich es nicht gut vertrage. Außerdem bekomme ich auf der Arbeit Probleme, aufgrund mehrfacher Abwesenheit bin und die KB folgt ja erst nächsten Monat ...
    Ich hatte gehofft, dass man aufgrund meiner zwar leicht erhöhten Nüchternwerte und meines normalen HbA1c damit auskommt, zunächst noch eine Insulinresistenz auszuschließen und den oGTT erst im Falle einer tatsächlichen Schwangerschaft macht. Sie war auch sichtlich hin und hergerissen und hat mehrfach gemeint, dass sie nicht denkt, dass der OGTT irgendwas erbringen wird, aber für den Fall der Fälle, naja ... Nun habe ich riesigen Stress und ich fühle mich im Grunde noch schlechter.
    Aber wie gesagt: Ich bin selbst schuld, habe das Theater gemacht, jetzt muss ich es ausbaden, da kann ich mir nicht leidtun und auch anderen nicht :-)
  • Zolletta

    Rang: Gast
    am 20.09.2018 11:28:42 | IP (Hash): 526563806
    Ach ja, was Insulinresistenz ist, hat die Ärztin de facto sehr kompetent gewusst.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 20.09.2018 12:03:58 | IP (Hash): 1359633396
    Zolletta schrieb:
    Ach ja, was Insulinresistenz ist, hat die Ärztin de facto sehr kompetent gewusst.



    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.

    Aber doch erst nachdem du ihr die hilfestellung von Dr. Rainer und Jüregen gegeben hast, oder?
  • Zolletta

    Rang: Gast
    am 20.09.2018 12:47:03 | IP (Hash): 526563806
    Nein, de facto nicht.
    Gut, Ihr seid hier die Diabetiker und habt sicher Eure Erfahrungen, die ich natürlich weder in Abrede stellen möchte noch kann. Ich selbst habe in anderen Kontexten auch so manches erlebt, aber Ärzten grundsätzlich Inkompetenz unterstellen zu wollen, finde ich doch etwas heikel und auch erstaunlich.
    Ich meine, wenn ich das richtig sehe, ist die Definition von Insulinresistenz doch etwas für einen Diabetologen sehr Zentrales und vom Prinzip her sogar für einen einigermaßen gebildeten Laien nachvollziehbar ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Diabetologe wirklich nicht wissen soll, was das ist. Auch meine Hausärztin war da sehr gut informiert ebenso wie die Kinderwunschärztin.
  • Zolletta

    Rang: Gast
    am 20.09.2018 12:49:21 | IP (Hash): 526563806
    Ach ja, die Ärztin sagte übrigens auch, dass Insulinresistenz aus ihrer Praxiserfahrung wohl weit überwiegend bei kräftigeren Leuten vorkommt, bei dünnen aber nicht ausgeschlossen ist. Deswegen soll es bei mir ja auch überprüft werden. Zumal es beim Kinderwunsch ggf. eine Rolle spielen kann.