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Unsicher bezüglich Blutzuckerwerten
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Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 14:29:01 | IP (Hash): 526563806
Unabhängig davon haben meine eine Zeitlang durchgezogenen Messungen aber doch dazu beigetragen, ein bisschen zu erkunden, was für mich persönlich gesünder scheint und was weniger. Mein Blutzucker verhält sich zu 80 % normal, auch mit Schokolade und Keksriegeln hat er eigentlich keine Probleme, ebenso wenig mit Weintrauben. Was er "nicht mag" sind Fertiggerichte aller Art wie Asia Nudeln, Gummibärchen etc.
Da geht er 1 Stunde nach dem Essen auf ca. 160/170, nach zwei Stunden ist er aber auch dann wieder normal. Gut, das zeigt wohl auch der HbA1c, dass die Spitzen nur eher kurz sein können, sonst müsste isch das ja darin wiederspiegeln, wenn ich richtig verstanden habe.
Im Sinne meiner Gesundheit werde ich auf bestimme Sachen dann wohl in Zukunft verzichten oder sie aber nur noch sehr selten essen (manchmal bestelle ich einfach gerne beim Inder, muss aber nicht so oft sein ...) -
am 20.09.2018 14:35:56 | IP (Hash): 799802575
Zolletta schrieb:
Im Sinne meiner Gesundheit werde ich auf bestimme Sachen dann wohl in Zukunft verzichten oder sie aber nur noch sehr selten essen (manchmal bestelle ich einfach gerne beim Inder, muss aber nicht so oft sein ...)
Das ist eine gute Strategie, auch mit den gelegentlichen Ausnahmen.
Es freut mich für dich, dass du bei der Diabetologin die komplette Untersuchung bekommst. Auf das Ergebnis bin ich gespannt.
Alles Gute, Rainer
Übrigens: Zum Umgang mit den sinnbefreiten Beiträgen von Michaela gibt es eine einfache Strategie: 'skip' - nicht weiter beachten. -
Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 15:24:34 | IP (Hash): 526563806
Ich hoffe ja immer noch, dass nicht allzu viel bzw. nichts Schlimmes herauskommt. Wobei ich mir nach hohen Messungen, die Gott sei Dank nicht so häufig vorkamen, natürlich immer wieder Sorgen machte. Aber es ist schon mal vorteilhaft, zu wissen, dass manche Dinge für einen halt nicht so gut sind. Die Diabetogin sagte im übrigen auch, sie sei der Meinung, stark zuckerhaltige Getränke wie Cola, Limo etc. seien für niemanden gut, auch nicht für komplett Gesunde, jedenfalls nicht in den oft konsumierten Mengen.
Michaela? Michael74?
Naja, sagen wir so, ich war schon ein bisschen erstaunt über den Ratschlag, Ausdrucke aus dem Forum mit zum Arzt zu nehmen. Käme wohl etwas seltsam rüber, oder?
Ich musste aber doch sehr über einen Artikel lachen, in dem ein Diabetologe beschrieb, wie er mit Kollegen ein Blutzuckergerät getestet hat, das den Zuckerwert offenbar dauerhaft in Echtzeit abbildet. Die haben dann wohl Süßkram wie Dominosteine gegessen und Orangensaft getrunken und einige von ihnen wurden recht hektisch, weil der Blutzucker doch ziemlich anstieg, worauf sie sofort ihren Langzeitwert bestimmen ließen und manche auch einen OGTT durchführten, was dann aber alles unauffällig war. In dem Artikel ging es glaube ich darum, welche Werte nach dem Essen denn nun als komplett normal zu gelten hätten und dass es gar nicht so einfach sei, das abschließend und allgemein festzulegen.
Bei meiner Mutter ist es zum Beispiel auch so, dass sie Werte hat wie ich (sie ist allerdings um die 80), dass sie aber keinen Diabetes hat und auch nie einen Schwangerschaftsdiabetes hatte. Kann natürlich sein, dass ich auch da, wie in vielen anderen hormonellen Dingen (Periode etc.) nach ihr gehe ... -
am 20.09.2018 16:41:37 | IP (Hash): 799802575
Hallo Zoletta,
ich finde diese Untersuchung zur Frage, wie ein gesunder BZ verläuft, gut:
https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
Interessant sind neben der dicke Mittellinie die Grenzen, in denen ein gesunder BZ durchaus verlaufen kann.
Zwischen total gesund und krank (Diabetes) existiert dann ein großer Bereich, in dem die BZ-Automatik nicht mehr ganz gesund reagiert aber noch lange kein Diabetes vorliegt. In diesem Bereich kann man sich Gedanken machen, wenn wie bei dir bestimmte Probleme vorliegen oder wenn man für sich ein erhöhtes Diabetesrisiko vermutet. Man muss es aber nicht unbedingt tun, wenn man sich ansonsten bester Gesundheit erfreut. Jeden für krank zu erklären, bei dem die BZ-Automatik nicht mehr ganz gesund reagiert, wie Michaela das gerne möchte, ist einfach Blödsinn.
Beste Grüße und ein gutes Ergebnis, Rainer
Übrigens Michael / Michaela stammt aus ihrem Vorstellungsthread
https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/11666/Neu-im-Club
Eigentlich ist das nicht groß erwähnenswert aber bei ihr deshalb besonders lustig, weil sie bereits mehrfach bestritten hat, jemals Michaela gewesen zu sein.
Michael74 schrieb:
Mit schönem Gruß Michael, der eigentlich Michaela heißt :)
Bearbeitet von User am 21.09.2018 11:37:05. Grund: . -
Michael74
Rang: Gastam 20.09.2018 20:19:41 | IP (Hash): 1359633396
Für was der dr. Rainer alles zeit hat. Tipps an die kollegen bzgl. Der verwendung des ogtt, diagnosestellung im internet un dann auch noch die zeit finden threats zu finden. Ich persönlich ziehe meinen hut. So konnte es aber auch als hausmeister in leipzig nicht funktionieren....
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 20:49:20 | IP (Hash): 1133006485
Liebe(r) Michael(a),
was ich bei Dir aber auch nicht ganz verstehe: In Deinem Vorstellungsthread hast Du geschrieben, dass Du trotz HbA1c von 5,3 mit Diabetes diagnostiziert wurdest, weil Dein oGGT nach zwei Stunden bei über 200 war. Später schriebst Du, dass Der Diabetologe aufgrund des HbA1c Diabetes doch ausschließt und hast Dich mit den anderen darüber gestritten, dass sie einen Langzeitwert unter 5,7 nicht als Ausschlusskriterium anerkennen wollen (unter anderem mit Rainer, wenn ich mich recht erinnere).
Mir sagst Du nun, dass ich Glück habe, dass meine Diabetologin den Test trotz der anderen unauffälligen Werte machen möchte, weil das untersucht werden muss.
Tut mir leid, die Logik des Ganzen verschließt sich mir etwas oder aber ich nicht insulin-, sondern ironieresistent.
Ich habe mich inzwischen selbst umfangreich informiert und bin eigentlich auch geneigt zu glauben, dass es gesunde Automatiken gibt, die niedriger funktionieren und solche die grundsätzlich etwas höher laufen, wie das ja auch in der von Rainer geposteten Graphik, auf die ich auch gestoßen war, verdeutlicht wird.
Abgesehen davon aber, denke ich auch, dass es gesund scheint, sehr hohe Spitzen möglichst zu vermeiden, weil das auf Dauer schadhaft sein kann. Darauf zu achten, was man zu sich nimmt, kann sicher nie schaden, zumal wenn man älter wird und nicht mehr alles so kompensieren kann wie in jüngeren Jahren.
Gut, ich habe es losgetreten, jetzt mache ich den Test auch, ich werde ja sehen, was er bringt, aber mich würde mit den Voraussetzungen schon auch sehr wundern - rein logisch - wenn da jetzt manifester Diabetes rauskommen sollte. Naja, ich werde es dann ja sehen, momentan kämpfe ich noch mit den Kohlenhydraten :-) -
Michael74
Rang: Gastam 20.09.2018 21:49:58 | IP (Hash): 1359633396
Ich denke alles ist bei dir möglich. Wie du schon sagtest wurde bei mir ein duabetes trotz 5,3 diabetes festgwstellt und sowohl purea wie auch ich, der es ähnlich erging wurden daraufhin von rainer und anderen rabauken hier zum abschuss freigegeben und zu lächerlichkeit freigegeben. Daher kannst du nur mit ironie hier überleben. Gestern erzählen dir hier alle wie sicher der hba1c in der diagnose ist und morgen wenn alle was anderes sagen sitzen sie auf dem Zug.
Bzgl Rainer.....schaumal in anderen foren welchen level er da hat. Dort nervt er alle mit seinen büchern über low cost bis er ignoriert wird. Dir wünsch ich viel erfolg. Gruss michaela, die eigentlich ernie heisst, aber auch die ironie versteht der hausmeister aus leipzig nicht.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 23:00:58 | IP (Hash): 1133006485
Was Ihr hier untereinander austragt, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber meinst Du nicht, dass Du mir da etwas Angst machen willst. denn gerade, dass bei mir "alles möglich" ist, halte ich nach allem, was ich mir angelesen habe, eigentlich für unmöglich.
Wenn ich mit einem vom Labor gemessenen NBZ von 92 mg/dl, der zwar im höheren Bereich des Normalen liegt, aber eben im Bereich des Normalen und gleichzeitig einem HbA1c von 5% trotzdem manifesten Diabetes hätte, wären sämtliche Richtlinien, von denen ich gelesen habe, hinfällig. -
Michael74
Rang: Gastam 21.09.2018 08:12:22 | IP (Hash): 1359633396
Ich will dir keine angst machen, wie gesagt mein nbz war auch bei 100 ähnlch wie deine 92 und der hba1c bei 5,3.....bei dir wird aber alles okay sein.. .ixh schreibe einfach nicht mehr. Für rainer und jürgen ist dies hier ihr spielplatz wo kein anderer drau darf und wenn er es wagt wird er vertrieben. Ciao
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Zolletta
Rang: Gastam 21.09.2018 08:36:07 | IP (Hash): 526563806
Darum, wessen Spielwiese dieses Forum ist, geht es doch an der Stelle gar nicht. Ich wunderte mich nur über Deine widersprüchlichen Aussagen: Zunächst sagtest Du, Du hättest Diabetes, weil Dein oGGT nach 2 Stunden noch bei über 200 lag, dann schriebst Du, der Arzt habe den Diabetes aufgrund Deiner anderen Werte ausgeschlossen. Was denn nun?
Im übrigen hat das zumindest meinerseits nichts mit Jürgen oder Rainer zu tun, ich habe mir durchaus selbst ein ganz gutes Bild von der Krankheit machen können und von dem, was seriöse Ärzte sagen. Als jemand, der selbst jahrelang geforscht hat, wenn auch nicht auf medizinischem Gebeit, schafft man es schon einigermaßen, sich Infos zusammenzustellen und auch Unglaubwürdiges auszusortieren.
Dennoch war mir der Austausch mit Betroffenen, die seit Jahren mit dem Thema umgehen, wichtig.
Und wenn das stimmt, was Du schreibst, dann wärst Du ja ein extremer Sonderfall, der von großem medizinischen Interesse sein müsste, weil er die Diagnosekriterien ganz grundsätzlich in Frage stellt.
Mir ist aber immer noch nicht klar, ob Du nun wirklich diagnostizierten und behandlungsbedürftigen Diabetes hast, oder nicht.
Die Frage, ob der HbA1c zur Diagnose bzw. Ausschluss ausreicht oder nicht, wird hier ja offensichtlich immer wieder heiß diskutiert. Was ich mich halt schon frage, ist wie die geballte wissenschaftliche Welt so komplett irren können soll. Ich meine, gerade bei Diabetes wurde sicherlich mehr als eine intensiv kontrollierte und seriöse Studie durchgeführt ...
Wenn ich einen durchschnittlichen Blutzuckerwert von 5 % habe, KANN rein faktisch der Zuckerwert nicht mehrere Stunden in astronomischen Höhen gewesen sein. Gut, wenn es eine Fehlmessung aufgrund von Blutarmut ist, dann vielleicht schon, dem widersprechen aber im Grunde ja auch die meist komplett normalen postprandialen Werte. Bei mir sind die Werte seit mindestens fünf Jahren (das letzte umfassende, mir vorliegende Blutbild ist von 2013) so, vermutlich hätte sich da schon längst ein manifester Diabetes entwickelt, oder auch nicht, was weiß ich.
Deswegen gehe ich ja zum Arzt, allerdings inzwischen mit immer schlechterem Gefühl, weil ich aufgrund dessen, was mir hier immer wieder gesagt wurde, doch Angst habe. Auch meine Schuld, ich weiß, ich kann mich dem letztlich nicht entziehen und hätte es wohl lassen sollen, zu fragen.
In der Tat habe ich am meisten Angst davor, dass der OGTT aufgrund meiner Statur und meines nicht gerade hohen Kohlenhydratkonsums in den letzten Jahren (ist einfach meine normale Ernährungsform) erhöht sein wird und ich mir hinterher noch mehr Sorgen mache.